EX MACHINA 1: Die ersten Hundert Tage

    • Original von TheEastBoy
      1.Für Neueinsteiger absolut ungeeignet,da man keinen Durchblick hat.


      Nun gut - daran kann man aber eigentlich keine Serie schlecht machen, denn diese Serie ist eigentlich ganz hervorragend sogar. Gerade in der Vol.1

      Original von TheEastBoy
      2.Sonst hat Panini immer die Figuren etwas erklärt,diesmal nicht!


      Ist zwar nicht gerade verkaufsfreundlich, aber auch nicht die "Pflicht" von Panini...

      Original von TheEastBoy
      3.Zeichnerisch nicht mein Ding!


      Ich fand Dustin Nguyen damals bei Batman auch nicht so der Kracher. Wird dir dann ja wohl auch nicht so gefallen haben. Auch Authority Revolution Band 1 stand ich da skeptisch gegenüber, aber gerade in Band 2 passt das alles hervorragend imo.
    • Original von TheEastBoy
      zu1.Habe die Serie ja nicht schlecht gemacht,sondern nur mitgeteilt,das sie mir nicht gefallen hat.Hätte Panini etwas dazu erklärt(was nicht ihre Pflicht ist),hätte es mir ja evt.dann auch besser gefallen.
      Evt.hole ich mir ja mal billig den 2.Band und werde sehen,wie sichs entwickelt!


      Ich würde dir empfehlen dir nicht nur den Band #2 von Panini zu holen, sondern vor allem die Hefte, die vorher bei MG erschienen sind. Das lässt die Serie in einem anderen Licht erscheinen meiner Ansicht nach. Ich habe selten eine Superheldenserie so genossen, wie Authority. Das Gesamtpaket rundet das ganze ab und erklärt halt auch einiges, was dir fehlt aufgrund der fehlenden Zusammenfassung von Panini. Und ich glaube so teuer sind die Hefte davor auch nicht mehr.
    • Nachdem der Band einige Wochen im Regal stand, hab ich ihn nun auch gelesen. Ex Machina ist ja mal absolute Klasse. Freue mich schon auf den nächsten Band. Wem die Serie gefällt, dem dürfte die TV-Serie "Heroes" auch gefallen. Läuft momentan nur in Ami-Land beim Sender Sci-Fi, demnächst (glaube ich) auch bei RTL.
    • Ex Machina 1

      -Die ersten hundert Tage –

      Welch weiterer grandioser Ideenstreich nach Y the last Man ist dem Autor Brian Vaughan denn da jetzt wieder eingefallen? Der vermischt einfach einen Semi-Superhelden mit der aktuellen kommunalpolitischen Realität seines Bürgermeisterdaseins in der Stadt New York? Was ist dass denn für eine tolle Idee. Ja, ich gebe gerne zu: Vaughan hat ein Gespür für den Stoff aus dem (Comic)-Träume sind und mischt Paninis Verlagsprogramm mit seinen ein oder anderen mehr als angestaubten Superheldentitel gehörig auf!

      Eine innovative, rasante neue Story, dargestellt von sympathischen Charakteren. Die Story selbst stellt sich, vorsichtig gesagt, noch als recht übersichtlich dar. Festzustellen ist aber, und das ist für mich das Interessante an der Serie, sie besitzt eine tolle Vermischung von Realität und Absurditäten. Die kleinen politischen Grabenkämpfe und Querelen innerhalb der Stadtverwaltung und den Interessengruppen und die Verzweiflung des Bügermeisters, diese alle unter einen Hut zu bekommen, das alles verleiht der Story eine versteckte Dynamik, die ich an diesem Band so lieben gelernt habe.

      Ihre geistige Verwandtschaft zu Y the last Man kann die Serie nicht verhehlen, Bürgermeister Mitchell und Yorick (aus YtlM) wirken auf mich wie Spiegelbilder, nur in verschiedenen Positionen.

      Alles in allem eine wirklich tolle Serie.

      Normalerweise hatte ich vor, entweder Fables oder Ex Machina zu komplettieren, da ich beide ersten Bände dieser Serien von „Collector“ aus unserem Forum zusammen abgekauft habe. Aber nun? Ich glaube, ich werde meiner gequälten Geldbörse wohl beide Serien zumuten müssen. ..
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Ex Machina # 1 - Die Ersten Hundert Tage
      8/10


      Held oder Politiker ? oder beides , muss das eine das andere ausschließen ? Mitchell Hundred will Menschen helfen erst als "Held" the Great Machine , als er sieht das durch sein handeln auch Menschen leben gefährdet werden beschließt er in die Politik einzusteigen um als Bürgermeiter von New york die selben Absichten weiterzuführen wie als the Great Machine aber ohne die Bürden und Lasten eines Helden zu durchleben und besonders um keine Leben mehr zu gefährden . Aber das Leben eines Bürgermeisters erweist sich schwieriger als das leben eines "Helden" , er ist als Bürgermeister noch mehr im Visier der Öffentlichkeit als ein Held und er muss sich der Offentlichkeit immer Rechtfertigen dass er als Held nicht musste , mehr noch muss er gegen die vielen Interessenruppen und Vereinigungen kämpfen und zufriedenstellen , und sich den unangenehmen Fragen stellen , dass das Leben eines Politikers so mit sich bringt .

      Ein wirklich gelungener Auftakt der Serie Ex Machina wo noch viele geheimnisse von "the Great Machine" aufgedeckt werden müssen und wie Mitchell das Leben als Bürgermeister bewältigt um den vielen Menschen von New York zu helfen ohne dass die Aufgabe ihn bewältigt . Dazu noch ein ordentliches Artwork von Harris dass die Serie angenehm mitträgt ohne zu dominieren. Und dessen Autor B.k. Vaughan den neuen Aufgaben und Fragen nach dem 11. September kritisch begutachtet . Werde die Serie weiterverfolgen , hat lust gemacht auf mehr Ex Machina ... :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Geronimo ()

    • So nun hab ich den ersten Band auch mal gelesen und bin begeistert! Was zaubert den Vaughan da aus dem Hut? Wirkt auf mich wie ein TV-Serie zum lesen, abolut überzeugende Geschichte und ein starker Bezug zur amerikanischen Geschichte machen das ganze glaubwürdig aber manchmal allerdings auch etwas unverständlich da man als Deutscher idR sich ja nicht so gut mit den amerikanischen Lokalpolitikern auskennt. Gut auch das die Geschichte um den Schneepflugmörder nicht das erwartete Ende nimmt.

      Vaughan schafft es immer wieder mich aufs neue zu überraschen, die Splashpages vom WTC und von Lincoln sind einfach umwerfend :thumbup:

      Nach dem ersten Band ist mir zwar noch nicht ganz klar wohin die Reise geht, aber bei dem Spaß den ich bei ersten Band hatte les ich gern noch ein weilchen mit offenem Mund weiter! Schön das ich noch 5 Bände vor mir hab, nicht so schön ist nur das ich wohl noch auf die weiteren Bände einige Zeit warten muss :S

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
    • hab die ersten 6 Bände auch schon längst bekommen. Bouncie hatte mir die zu einem mehr als fairen Preis verkauft.

      Während ich ungeduldig auf meine letzen beiden Y the last men Bände gewartet hatte, konnte ich nicht anders und habe die Bände verschlungen.

      Mir gefällt Y the last men besser, da ich die Charaktere mehr mag und weniger mit Politik anfangen kann. Die Serie weiß auch zu unterhalten. Für mich hat sich das ganze wie eine Mischung aus 24 und Superheldenstory gelesen. Allerdings hat man sich zu sehr mit dem politischen aufgehalten.

      Vielleicht schreibe ich später mehr dazu. Jetzt bin ich gerade zu müde.

      Lesen ist eine inteligente Methode sich das Denken zu ersparren. - Walter Moers
    • ... und mir hat gerade die starke Verknüpfung zwischen Politik und Superheldenstory gefallen. Denn mit einem so engen Bezug zur Realität hats bisher noch keiner geschrieben :thumbup: Wenn es wirklich Superhelden gäbe wäre es wohl eher so wie iin Ex Machina als im MarvelU und würden die Amis, die ja auch nen Terminator zum Governeur und nen Cowboy zum Präsidenten gewählt haben, nicht auch einen echten Superhelden wählen?
      Allerdings könnte man den Faden ja noch weiter spinnen ... wie würden sich die Machtverhältnisse ändern wenn es Superman wirklich gäbe, wie mächtig ist dann noch ein amerikanischer Präsident und könnte die amerikanische Regierung so ein Wesen überhaupt tolerieren?
      Y-the last Man steht inzwischen auch ganz oben auf meiner "to buy - to read" Liste, aber eins nach dem anderen ^^

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
    • Hi Leute,

      lese gerade alle Ex Machina Bände am Stück und hoffe das bald Oktober ist und ich Band 8 (FINAAAALE, OH OHH) in Händen halte... aber eine Frage wirft sich immer wieder auf eigentlich in fast jedem Band:

      Ist Mitchel Hundred schwul?

      Ansonsten eine Hammergeile Serie....
      "Die Zeit ist schön, nur eins ist blöd, dass mit
      der Zeit die Zeit vergeht!"
    • BC McFly schrieb:

      Zumindest outet er sich bis zum Schluss nicht. Ausserdem hat er recht früh in der Serie eine Beziehung zu einer Journalistin. (Aber komisch, hab ich nie dran gedacht...)


      Also bin darauf gekommen, weil er die Beziehung zu der Journalistin ja nur als alibi eingeht. Dann auf der letzten Seite von Band 1 meine ich besucht er Suzanne (Journalistin) und sie fragt ihn ob er schwul ist. Daraufhin sagt er lass uns erst mal reingehen oder so. Keine Antwort.
      In Band 3 fragt seine Mutter ihn und er gibt wieder keine Antwort... also Hinweise gibt es aber keine Eindeutigen beweise :glaskugel: :kratz:
      "Die Zeit ist schön, nur eins ist blöd, dass mit
      der Zeit die Zeit vergeht!"
    • Ah, interessant. Ich habe das immer so interpretiert, dass er -- als jemand, der extrem in der Öffentlichkeit steht -- sein Privatleben schützen möchte.
      Andererseits gibt es im letzten Band einen Moment, der der Angelegenheit vielleicht doch eine andere Richtung gibt. Muss ich mir direkt noch mal ansehen.
      "He had this disease, called, um, Wisenheimers, I think. You know, where your brain cells run out into your pee."