PREACHER - MOVIE-THREAD (Facts & Rumors)

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    • Bouncie D. Obama schrieb:

      ich bin mir nicht sicher ob sie das so gut hinbekommen werden...

      btw. Preacher fängt aber schon so unglaublich gut an:

      Cassidy: "Keinen Dunst. Ich kannte mal 'nen Typ, der hundert pro sicher war, Gott gefunden zu haben. Aber sie haben ihn weggesperrt, weil er Spackos in die Augen gefickt hat. Er hat so einen großen Hut getragen..."


      :thumbsup:


      Auf jeden Fall MUSS obiges Zitat rein :D

      würde ich sooo gerne als Signatur haben ..... ;)
    • executor schrieb:


      Und Preacher hat eben drei Probleme:

      1. die Länge der zugrunde liegenden Hauptserie

      2. das man maximal ein R-Rating ins Kino bringen kann, was bei manchen Stellen schon arg holprig werden könnte und

      3. das man wegen 1. und 2. eben wohl stark am Inhalt drehen muss, um das Ganze auf einen Film runterzukürzen, der dann auch noch "massentauglich" genug ist. (Außer man ist dreist und nutzt den ersten Film als Testballon und verfilmt einfach nur den Anfang der Geschichte, was ich aber so gar nicht glauben mag.)
      Länge ist nur dann ein Grund, wenn man alles genauso (oder doch sehr nah dran) wie im Comic haben will (à la Sin City, 300). Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass man PREACHER nicht auf 120 Film-Minuten eindampfen kann. Also auf eine Art Essenz. Wer alles 1:1 haben will, könnte eigentlich auch gleich beim Comic bleiben.

      Das R-Rating dürfte wohl eher nicht das Problem sein (was in den USA "R" wegen Gewalt bekommt, kriegt hier oft die 18er-Freigabe verpasst), sondern das PG-Rating. Wenn man sich überlegt, welche Gewalt-Exzesse in den USA "nur" ein R bekamen-- ich glaube, da muss man sich keine Sorgen machen. Außerdem wird doch eh von jedem Mist eine "Unrated" hinterher geschickt-- PREACHER wäre prädestiniert für dieses Verfahren.
      "He had this disease, called, um, Wisenheimers, I think. You know, where your brain cells run out into your pee."
    • Aber er meint ja die Essenz! *verwirrt-philosophisch-klingen-will*

      Und was du zu den US-Freigaben schreibst ist ziemlicher Blödsinn. Aaaaalso:

      Das was du als "Problemfreigabe" meinst ist PG-13. Die Freigabe nach "PG". Letztere wäre die Freigabe wie bei einem Pixar-Kinderfilm oder ähnlichem. PG-13 für Amerika hat keine definierte Entsprechung hierzulande. Es gibt PG-13 Filme die ab 0, ab 6, ab 12, ab16 und sogar ab18 freigegeben wurden, auch wen ab 12 und ab 16 das Wahrscheinlichste für diese Freigabe ist.

      Ein R-Rating kann oftmals einiges an Gewalt enthalten, auch wenn es immer auf den Kontext angekommt und die MPAA, die amerikanische Freigabenbehörde, da wie die hiesige FSK meistens ziemlich undurchsichtig argumentiert und hier Sachen freigibt, die bei nem anderen Film dann nicht gehen. Problematisch sind da intensivere Sequenzen und derbere Splattereien, von denen Preacher beides hat, wobei Sex der MPAA dann immer noch am meisten aufstößt. Man schaue sich dafür zum Beispiel mal American Pie an, der hierzulande ab 12 ist, obwohl die Ami-Fassung dazu sogar "Unrated" ist, trotz der vorgelebten Harmlosigkeit.

      Einzig das man nachher sicherlich gut eine "Unrated" hinterher schicken könnte, da liegst du auf dem richtigen Dampfer, auch wenn

      a) so einige "Unrated" Fassungen im Nachhinein nie erschienen sind (Mumie 3, Piranha 3D, Haus der tausend Leichen, etc.), genauso wie
      b) es vorab dann schon nervig ist quasie in einen geschnittenen Film zu gehen mit der Gewissheit, dass man nachher auf DVD oder BLU-Ray die bessere Fassung bekommen wird.

      @Bouncie: "Preacher" in 120 Minuten kann ich mir auch nur als "Speed-Run" vorstellen! :thumbsup:
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    • Klar meinte ich PG-13. Alles darunter hat natürlich mit PREACHER dann wirklich gar nichts mehr zu tun.

      Was ich sagen wollte ist schlicht: Ein "R"-Rating heißt nicht automatisch, dass keine krasse Gewalt vorkommen kann.

      Aber es ist bizarr anzunehmen, dass eine PREACHER-Verfilmung nur dann etwas taugt, wenn all die extremen Momente auch 1:1 auf der Leinwand auftauchen. Wie gesagt, wer das erwartet kann doch einfach beim Comic bleiben.

      Und was die Essenz betrifft: Es ist ziemlich normal, dass lange Stoffe eingedampft werden. Ist doch bei Romanen nicht anders. Und auch hier gilt, wer sich damit nicht abfinden kann, sollte bei den Romanen bleiben.

      Jede Verfilmung ist nun einmal eine Adaption. Und die langweiligste Form der Adaption ist für mich immer die, die am Original klebt. Siehe Sin City, 300, Watchmen, Harry Potter, Twilight. Ich zumindest möchte auch von einer Adaption überrascht werden. Und zwar wenn's geht positiv.
      "He had this disease, called, um, Wisenheimers, I think. You know, where your brain cells run out into your pee."
    • Es geht aber eben nicht "nur" um die krassen Gewaltszenen, sondern vor allem eben auch um die damit verbundenen, sexuellen Derbheiten. Wenn ich da einzig und allein mal die Szene aus Band 5 nehme, wo das Mädel der Wannabe-Goths sich fellatio-like auf dem Schwert aufspißt, dass ihrem Kumpel gerade durch den Hintern geschoben wurde und nun aus dessen Bauch wieder austritt, so seh ich da relativ schwarz.

      Vieles läuft natürlich auch Offscreen ab wie die "Fick dich selbst!"-Aktion aus dem Einstiegsband, aber insgesamt kann ein R-Rating sowohl eben, wie gesagt, bei Sex und Derbheiten wie auch bei sexuell angehauchter Gewalt schnell an seine Grenzen kommen. Ein PG-13 Rating wäre ansonsten natürlich ein kompletter Zusammenbruch für eine auch nur ansatzweise irgendwie passende Adaption. Denn einen dauerfluchenden Pfarrer mit derben Gewaltausbrüchen, einen schnoddrigen, irischen Vampir mit derben Gewaltausbrüchen und eine selbstbewusste, pistolenschwingende Frau mit derben Gewaltausbrüchen, sind alle so gar nichts, was man bei einem PG-13 Film, der ein(!) "Fuck!" in nicht sexuellem Kontext erlaubt, zeigen kann.

      Und selbst bei einem R-Rating wird eine Sequenz wie etwa eben der Besuch bei Jesus de Sade (der wohl bei einem Film ohnehin nicht vorkommen wird) sicherlich nicht so freizügig und vulgär rüberkommen können wie in der Vorlage. Die Amis sind eben scheinheilig prüde /&%$$§ wenn es um "sowas" geht.

      So oder so aber bleibt natürlich die Hoffnung bestehen, dass "Preacher" doch ganz unterhaltsam wird. Auch wenn ich eher eine "Constantine"-mäßige Adaption erwarte (oder erhoffe, nachdem jetzt DJ Caruso sich ja leider in den Regiesessel schwingen wird *brr*), die eher etwas des Flairs transportiert, als wirklich eine werkgetreue Adaption darzustellen.
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    • Grundsätzlich muss man berücksichtigen, dass der Preacher-Film und auch eigentlich jede andere Comicverfilmung ganz bestimmt nicht nur die Comicfans als Zielgruppe im Visier hat. Denn dann würde das Projekt ein finanzieller Megaflop, weil die Anzahl der Comiclesenden im Zeitalter der neuen Medien immer weiter abnimmt.

      Und natürlich muss nicht jedes Panel bzw. Szene aus der Comicserie in den Film gequetscht werden, aber die essentielle Rahmenhandlung möchte ich nach meinem eigenen Anspruchdenken an eine Preacher-Verfilmung schon umgesetzt haben. Alles andere führt für Kenner und Liebhaber des Originals zu einer Entäuschung. Und das halte ich in 120 Minuten für kaum möglich. Eine 10-teilge Miniserie ala Band of Brothers würde dem schon mehr gerecht gerecht werden.

      Finde auch etwas befremdlich, wenn an der Preacherserie rumgemäkelt wird. Das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau, da es sich dabei zweifelsfrei um einen der wenigen modernen Klassiker und eine der besten ongoing Serien aller Zeiten handelt. Dazu zähle ich auch "The Walking Dead", die soeben als TV-Serie erfolgreich verfilmt wurde bzw. bald in die 2. Staffel geht.

      Bei einem Mediumwechsel kann nicht alles 1:1 kopiert und muss einiges an künstlerischer Freiheit eingeräumt werden, weil vieles dabei nicht funktionieren würde. Bei der Walking Dead-TV-Serie wird auch kräftig diskutiert, ob die inhaltlichen Abweichungen von der Vorlage unbedingt sein müssen. Ich persönlich, finde den Pilotfilm hervorragend und auch einige Sequenzen weiterer Folgen durchaus gelungen. Dabei gefallen mir auch diverse Neuerungen, auch wenn man insbesonders zum Schluss der 1. Staffel eigentlich nur noch davon reden kann, dass das Ganze vom Comic lediglich nur noch inspiriert und nicht mehr kopiert wird.
    • Wo ist das Problem, wenn die Serie gut ist?

      Bin da mit Bernd: ein Werk muss für sich stehen können, nicht abgestützt auf ein anderes Werk. Das Kino hat eine lange Tradition hervorragender freier Adaptionen, nach meinem Dafürhalten ist diese Tradition sogar länger als die hervorragender unfreier Adaptionen (obwohl es die auch gibt). Davon abgesehen, sollte man ein Urteil über ein Werk erst hinterher, oder, wenn man keine Lust hat, eben einfach gar nicht fällen.

      Vorher schon zu sagen, das wird nix, mag ein gutes Bauchgefühl sein, aber man sollte aufpassen, dass man aus einer Ahnung kein komplettes Vorurteil macht. Anders gesagt: man sollte offen sein, sich positiv überraschen zu lassen.

      Und noch was: viel Ansatz zur Diskussion über die Qualität des Filmes haben wir gar nicht. Alle bekannten "Fakten" (exakt: einer, und selbst der ist nicht absolut sicher) sind durchgekaut. Man sollte sich bewusst sein, dass jede Debatte über diesen Fakt hinaus nix weiter als Geschmäklertum, Glaskugellesen und möglicherweise Vorurteil ist.



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.
    • L.N. Muhr schrieb:

      Wo ist das Problem, wenn die Serie gut ist?

      Bin da mit Bernd: ein Werk muss für sich stehen können, nicht abgestützt auf ein anderes Werk. Das Kino hat eine lange Tradition hervorragender freier Adaptionen, nach meinem Dafürhalten ist diese Tradition sogar länger als die hervorragender unfreier Adaptionen (obwohl es die auch gibt). Davon abgesehen, sollte man ein Urteil über ein Werk erst hinterher, oder, wenn man keine Lust hat, eben einfach gar nicht fällen.

      Vorher schon zu sagen, das wird nix, mag ein gutes Bauchgefühl sein, aber man sollte aufpassen, dass man aus einer Ahnung kein komplettes Vorurteil macht. Anders gesagt: man sollte offen sein, sich positiv überraschen zu lassen.

      Und noch was: viel Ansatz zur Diskussion über die Qualität des Filmes haben wir gar nicht. Alle bekannten "Fakten" (exakt: einer, und selbst der ist nicht absolut sicher) sind durchgekaut. Man sollte sich bewusst sein, dass jede Debatte über diesen Fakt hinaus nix weiter als Geschmäklertum, Glaskugellesen und möglicherweise Vorurteil ist.
      Habe ja auch in keinster Weise von einem Problem gesprochen. Entweder man konsumiert eine Sache (Comic,TV-Serie, usw.) wenn es einem gefällt, oder lässt es eben bleiben. Und über Kriterien was "gut" ist, sollten wir hier gar nicht erst mit einer Diskussion anfangen. Letztendlich ist alles, auch unabhängig von der Qualität, von dir besagtes "Geschmäklertum". Und von den darauf basierenden Debatten lebt letztendlich dieses Forum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Claus Bürvenich ()

    • Ich denke, dass einer der Gründe, warum es jetzt angeblich mit der seit Jahren rumorenden Verfilmung losgehen soll, ist die momentan ungemein beliebte Vampirthematik. Mir kommen die Blutsauger so langsam an den Ohren raus, da die Vampirschraube in den letzten Jahren doch gewaltig überdreht wurde.
    • Bouncie D. schrieb:

      und es rumuhrt mal wieder .... NATÜRLICH kann ich jetzt schon sagen dass mir ne Preacherverfilmung von 120 Minuten wohl nicht gefallen wird sofern in diese 2 Stunden die komplette Serie verbraten werden sollte.


      Tjaja, gerade so ein Thema ist ja gut um erstmal wieder ordentlich abzumuhren. ;) Den Punkt, dass hier über bestimmte Vorraussetzungen diskutiert wird, die eine Verfilmung besser oder schlechter machen könnten(!), hat er wohl eh dahingehend geflissentlich ignoriert.

      Oder er will in seinem überbordenden Wahnsinn, äh..nein, Weisheit, klar machen, dass auch eine 120 minütige PG-13 Fassung eines "Preacher" ein guter Film werden könnte.

      Was ich überraschenderweise sogar unterschreiben würde, denn insgesamt kann man mit Hingabe und Können sicherlich auch solch eine Fassung funktionsfähig machen, hätten dann aber eben das Problem, dass am Ende dieser "Preacher" ein ganz anderes Tier ist, als eben die Comicfassung. Und eben darum geht es ja am ehesten hier in der momentanen Sitation vor dem Muhrks: Um die Diskussion welche Eckpunkte erfüllt sein sollten, um eine vielleicht freie Adaption zu machen, in der aber die Atmosphäre und der eben nicht nur zuweilen derbe Humor von Ennis weiterlebt, statt aufbauend auf der Geschichte ganz andere Elemente in der Vorderung zu stellen, als das Quellenmaterial.
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    • Bouncie D. schrieb:

      und es rumuhrt mal wieder .... NATÜRLICH kann ich jetzt schon sagen dass mir ne Preacherverfilmung von 120 Minuten wohl nicht gefallen wird sofern in diese 2 Stunden die komplette Serie verbraten werden sollte.

      executor schrieb:

      Tjaja, gerade so ein Thema ist ja gut um erstmal wieder ordentlich abzumuhren. ;)

      Und eben darum geht es ja am ehesten hier in der momentanen Sitation vor dem Muhrks:
      Ende des Gestänkers oder bei Wiederholung variabel von mir festzulegende Sperre ohne weitere Ankündigung. Choose wisely, guys.

      "If I ran my business by what the message boards and the Internet wanted, I would have been out of the business."
      --- Joe Quesada

      "If everything else fails, it's still worth a try."
      --- Steve Kups

    • Also wenn es im Film ähnlich gewalttätig zugehen sollte wie im Comic werd ich mir den wohl nicht anschauen können, denn beim Lesen wurde mir so manches Mal schlecht :( bzw. dann eher bei den Sachen die pervers waren, gepaart mit Gewalt. Und ehrlich gesagt will ich keinen Kerl sehen der ein Huhn vergewaltigt. Baaaaah :schocker:
      Stellt euch mal vor, Jammern würde wirklich helfen! Was dann los wäre...
    • CatClaw schrieb:

      Also wenn es im Film ähnlich gewalttätig zugehen sollte wie im Comic werd ich mir den wohl nicht anschauen können, denn beim Lesen wurde mir so manches Mal schlecht :( bzw. dann eher bei den Sachen die pervers waren, gepaart mit Gewalt. Und ehrlich gesagt will ich keinen Kerl sehen der ein Huhn vergewaltigt. Baaaaah :schocker:

      Da gebe ich dir recht! Auf die extreme Brutalität kann ich auch verzichten, denn das macht keine Geschichte wirklich besser. Aber die Grundrahmenhandlung möchte ich erhalten sehen. Daher will ich ja auch wegen der Komplexität eher eine TV-Serie sehen.