Welche TV-Serie würdet ihr empfehlen?

    • Kann ich nur zustimmen, eine schöne Serie, die den vielen positiven Kritiken definitiv gerecht wird. Umso mehr enttäuscht war ich über die letzte Folge.
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      Man machte sich die ganze Folge lang darauf gefasst, dass man erfährt wie Jack gestorben ist... um dann zu sehen, dass die Autoren sich das wahrscheinlich für die zweite Staffel aufgehoben haben. Underwhelming vom feinsten.
    • Joe Kerr schrieb:

      War aber im Vorfeld bekannt das Fear 4.1. ein Crossover bringt
      Das kann ich mir schon vorstellen, dass es schon im Vorfeld bekannt war. Da ich mir aber keine Vorab-Infos dazu besorgt habe, kam dies für mich aber doch mehr als überraschend. ;)
    • Gotham, Staffel 3

      Wieder sehr unterhaltsam. Der Status Quo wechselt ständig, man klaut aus den Comics, wo man kann (bastelt aber was völlig eigenes daraus) und die Serie hat ein enormes Tempo. Die letzte Einstellung ist natürlich episch. Ich denke, die Serie wird genau so Enden, wie ich das schon mit der ersten Staffel vorhergesagt habe. Auf der Minusseite hat die Serie aber immer wieder riesengroße Plotlöcher, die richtig weh tun. Die Protagonisten handeln teilweise himmelschreiend dumm. Das tut der Unterhaltung aber keinen Abbruch. An der Pappaufstelleroptik von Gotham sollte man aber dringend mal arbeiten.

      8/10

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    • The Walking Dead S08

      Damian schrieb:

      Staffel 8 ist schon etwas straffer, aber es passiert halt nicht wirklich was. Storytechnisch dreht man sich enorm im Kreis und wiederholt die wesentlichen Elemente der 7. Staffel. Sag Bescheid, wenn du durch bist.

      Ich bin durch, daher kurz mein verspoilerter Senf zur 8.Staffel, die ich aber etwas besser fand, als die siebente...zumindest die zweite Staffelhälfte, vorher passiert tatsächlich nicht wirklich viel.

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      Die zweite Hälfte war nicht atemberaubend stark, aber meines Empfindens zumindest sehr gut. Die Vernichtung der Schrotties und Carls Tod, so wie der Einfluss beider Ereignisse auf Negan, aber natürlich auch die Intrige seiner rechten Hand sind unterhaltsam und geben den Saviours mehr Handlungsraum. Negan wird einem fast schon sympathisch, man kann seine Entscheidungen nachvollziehen...leider macht er schlussendlich in seiner verbohrten Art, die ja in der Staffel eigentlich eher auf Rick zugeschnitten zu sein schien, nichts aus der hoffnungsvollen Vorlage nebst Carls Brief. Das Hin und Her bei Dwight fand ich ebenfalls nicht schlecht, auch wenn das Spiel um Leben und Tod bei diesem Charakter nicht so fesselnd war, wie es bei einem der Atlanta-Gruppe oder vielleicht noch Eugene gewesen wäre. Morgans Rückfall in sein gewaltblindes Ich empfand ich bei dem ganzen Getöte und wenn man seine Labilität in dieser Hinsicht betrachtet ebenfalls konsequent und als eine gute Nuance. Die Geschichte der Schrottlady reiht sich da auch noch mit ein, die ja offensichtlich mehr als nur ein Rad ab, aber am Ende das Herz doch am rechten Fleck, zu haben scheint.

      Kritisieren kann man den etwas lahmenden Fortschritt in der ersten Hälfte und die zunehmenden Spannungen zwischen Rick/Michonne und Maggie/Daryl, was den zukünftigen Umgang mit den Saviours betrifft. Gerade in diesem Paradigmenwechsel - also im weg vom "Alle Saviours töten" hin zu "Gnade mit dem Feind, um gemeinsam eine bessere Zukunft aufzubauen" liegt die etwas zu vordergründig servierte Botschaft der Staffel. Schlecht ist das nicht, da man sich somit endlich von der Handlung der "All out war"-Comicvorlage verabschieden und voranschreiten kann. Demnach wäre die letzte Episode (dt. "Zorn"), in der Negan schließlich besiegt und gefangen genommen wird und sich die Charaktere an den Wiederaufbau des Königreichs, des Sanctuaries, Alexandrias und die Verstärkung des noch weitestgehend intakten Hilltop machen, ein idealer und fast schon versöhnender Schlusspunkt gewesen.

      Wie auch die Comics, musste man ja aber noch weiter machen und die nächste Bedrohung, die man wohl schon kurz vor Schluss, in Gestalt der gewaltigen Legion an Beißern (noch) in weiter Ferne, zu sehen bekam (als Aufhänger für den "Flüsterer"-Storybogen?) andeuten. Kombiniert mit Maggies Unverständis und ablehnender Reaktion gegenüber Ricks Entscheidung, Negan nicht zu töten (sondern auf Carls letzten Wunsch zu hören...), sehe ich da durchaus die Chance, frischen Wind in die Serie zu bringen. Und wenn man betrachtet, dass mittlerweile auch das Spin-Off "Fear the Walking Dead" in Ricks Nachbarschaft angekommen ist und Morgan auf seinem Schrottplatz belästigt, kann man sicher mit einigem rechnen.

      Müsste ich die Staffel in Punkten bewerten, würde ich so um eine 7 / 10 landen. Besser als Staffel 7 war sie allemal.
    • The Alienist



      Die Serie nimmt uns mit ins New York des Jahres 1896, wo ein Ermittlerteam rund um den Psychologen Dr. Kreizler die grausamen Morde rund um Kinder aus der Stricherszene aufzuklären versucht. Die Motive der Protagonisten sind dabei sehr unterschiedlich. Wir haben hier zum einen den erwähnten Psychologen (genial gespielt von Daniel Brühl), welcher die Erkenntnisse seines Berufes dazu nutzen möchte, um zu Beweisen, dass man damit in der Lage, ist Verbrecher zu identifizieren und ausfindig zu machen, darüber hinaus erhofft er sich tiefere Einblicke in die Gedankenwelt eines Serienmörders. Dann hätten wir die junge Dame (Mann, was ist Dakota Fanning groß geworden :D )aus vermögendem Hause Sarah Howard, welche als erste weibliche Angestellte des NYPD beweisen möchte, dass sie mehr ist als eine bloße Sekretärin. Dann kommen noch die ortsansässigen Leichenbeischauer, repräsentiert durch das Brüderpaar Isaacs, deren Motivation ein wenig blass bleibt. Letztlich scheinen sie ebenfalls vom restlichen Kollegium nicht wirklich ernst genommen zu werden. Zu guter letzt haben wir den Zeitungsillustrator John Moore (ebenfalls toll gespielt von Luke Evans), der ein Freund Kreizlers ist. Unterstützt werden sie hierbei von einem gewissen Comissioner Theodore Rosewelt (ja, DER Rosewelt), welcher gerade neu ist im NYPD zu dem Zweck, dort aufzuräumen und die Korruption abzuschaffen. Er vertraut bei den Fällen lieber au die Hilfe der privaten Ermittler als der Kompetenz der Polizei, was auf viel Widerstand stößt.

      Vor diesem sehr interessanten Szenario werden viele soziale Aspekte dieser Zeit behandelt. Reich gegen Arm, Korruption, Frauenfeindlichkeit, Kinderarmut und einiges mehr. Die Serie ist opulent ausgestattet und lässt einen tief in das NY dieser Zeit eintauchen, das hat mir sehr viel Spass gemacht. Die Charaktere sind greifbar und glaubhaft und man folgt ihnen gerne. Loben muss man hier Daniel Brühl, der als exzellentes Beispiel dafür dient, dass es doch Deutsche gibt, die wirklich herausragend schauspielern können. Zudem ist ihm die Rolle auf dem Leib geschneidert. Atmosphärisch ist das Ganze zudem sehr dicht, kurzweilig und packend inszeniert.

      Es gibt allerdings ein paar üble plotholes, die den Spaß dann doch trüben.
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      Die Truppe weiß, dass sie vom Mörder beobachtet wird. Da hat man dann einige hoch intelligente Köpfe, die dieses nicht für sich zu nutzen wissen sondern im Gegenteil sich noch vom Mörder an der Nase herumführen lassen. Das ist einfach unnötig dumm.


      Dafür gibts Punkteabzug, Trotzdem hoffe ich auf eine 2. Staffel.

      7/10

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    • majorcrampas schrieb:

      excelsior1166 schrieb:

      durch Fear TWD Staffel 3 quälen
      Also qualvoll fand ich die 3.Staffel nicht, zeitweise sogar besser als die zweite. Sie fühlte sich fast ein wenig so an, wie die zweite Staffel der "Hauptserie" - also Farm und die daraus resultierenden Probleme. Eigentlich fand ich die dritte FtWD-Staffel fast schon besser als die siebente von TWD.
      Gut zu wissen, bin erst bei der ersten Folge.
      Die zweite Staffel hatte mich nur mittelmäßig gepackt...
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
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      Riverdale (Season 02)

      Eine nicht enden wollende Staffel hat nun ENDLICH dann doch mal einen Abschluß gefunden... meine Güte, war das ein Krampf! 22 Folgen - die sich dann auch noch seit Oktober letzten Jahres bis jetzt hingezogen haben, sind einfach zu lang. Die erste Staffel mit ihren 13 Episoden hat da wesentlich mehr Spaß gemacht.

      Wenn es denn wenigstens spannend gewesen wäre, aber auch hier leider größtenteils Fehlanzeige. Einzig die Musicalepisode konnte - zumindest in der Originalfassung - wirklich unterhalten.

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      Der Handlungsstrang um den Serienkiller "Black Hood" (urgh) wurde gleich 2 mal miserabel aufgelöst, wobei die erste Version in der Mitte der Staffel noch die bessere war. Das es am Ende Bettys Vater war, mag als Twist ja nicht uninteressant klingen, jedoch hat man ab einem gewissen Punkt keinerlei Anstrengung mehr unternommen, um falsche Spuren zu legen. Ich hatte ja bis zuletzt noch auf eine Last-Minute-Enthüllung gehofft, die aber nicht kam. Ebenso schlecht und öde war der Strang um die Machenschaften von Familie Lodge. Und das scheint sich dann auch noch in der nächsten Staffel fortzusetzen... Dazu ein lahmer Cliffhanger, der sich wahrscheinlich in den ersten Sekunden von Staffel 3 aufklären wird. (Warum hat man den Cliffhanger der vorletzten Episode nicht fürs Finale genommen?!) Und da alle schlechten Dinge 3 sind, nur 2 Worte: SOUTHSIDE SERPANTS! Hass, Hass, Hass, Hass...


      Für die nächste Staffel wünsche ich mir ein großes Erdbeben in Folge 1, bei dem mindestens alles drauf geht, was in dieser Staffel genervt hat.



      Safe (Season 1)

      Komische Serie. Kein Totalausfall, aber auch nichts, was ich wirklich weiter empfehlen würde. Da nur 8 Folgen kurz, habe ich durchgehalten, um zu sehen, wie sich Michael C. Hall (Dexter) und Amanda Abbington (Sherlock) in einer noblen Vorstadtsiedlung voller unsympathischer Menschen herumschlagen. Auch hier hat man nach leidlichem Spannungsaufbau keine überzeugende Auflösung zu erwarten. Im Grunde ist das, was einem da als "Grund" für diverse Geheimnisse präsentiert wird, so platt und uninteressant, das man sich fragt, warum man darüber jetzt eine Serie machen mußte... Unabhängig der Frage, warum eine französisch amerikanische Co-Produktion ausgerechnet in Manchester spielen muß...
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      Riverdale Season 2
      Manches hat sich wirklich in die Länge gezogen. Die Serpents mag ich aber in den anderen 2 Negativpunkten stimme ich @Luthor_1 zu. Der Cliffhanger war mit dem aus Staffel 1 verglichen Pipifax.
      Ich hoffe das Spin-Off "Chilling Adventures of Sabrina" übernimmt nur die guten Facetten.

      Ozark Staffel 1
      Am Anfang drängt sich, wie von selbst der Vergleich zu Breaking Bad auf. Die Zeit, bis sich herausstellt, dass die Konstellationen doch etwas anders sind, vergeht nicht gerade im Flug und ich vermute, viele springen vorher ab. Manchmal verhalten sich die Figuren so richtig dumm, weil man anders nicht mehr aus dem Plothole, das man gesponnen hat herauskommt.
      Zwischendurch wurde ich per Entwicklung einiger Figuren wieder versöhnt nur um dann am Ende die Hauptfiguren komplett ohne Verstand handeln zu lassen.


      "Die erste Regel des Club Clubs ist: wir sind kein Fight Club."
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      Riverdale Season 2

      Wie schon geschrieben, einfach zu lang bzw. zu wenig Substanz um 22 Folgen zu füllen... Auch fand ich die Charakterisierungen sehr inkonsisten in der Mitte der Staffel, besonders
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      Veronica und Archie auf dem Weg zum Mafia-Pärchen, hat man dann ja mit der Subtilität eines Vorschlaghammers am Ende der Staffel wieder korrigiert...

      Sehe da auch viele verpasste Chance, da der Cast ja immer weiter anwächst, vielleicht wäre es besser gewesen die 5 mit dem Hauptfokus (Betty, Jughead, Archie, Veronica, Cheryl) mal in den Hintergrund treten zu lassen und mal anderen Charakteren (Josie, Kevin, Moose, Ethel, Chuck, Reggie, Fangs, Sweet Pea, die Eltern...) den Vorzug zu geben, dann hätte man vielleicht auch was interessantes zu erzählen...
      Und wenn sie nicht in der Lage sind, mit dem Riesencast umzugehen,
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      sollte man vielleicht auch mal tatsächlich wen sterben lassen, selbst Fangs lebt ja wieder am Ende... :S

      Die Serie ist ja so mein "Guilty Pleasure" für zwischendurch, dafür reichts dann auch beim aktuellen Niveau noch... :D
      "Defying gravity, together..."
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      Blood Drive

      Eine Staffel, eine Geschichte. Gut so, da es wohl nie eine Blood Rock Prison Staffel geben wird. Von Draculas Todesrennen, Blood Diner über Mad Max und Ash vs. Evil Dead wird einem hier ein Cocktail serviert der wohl nur die Hartgesottenen dranbleiben läßt. Nix für den zahmen Hausgebrauch, dafür wird aber zumindest Effeckt mäßig noch vieles per Hand gemacht, kommt gut im Wechsel mit CGI.

      Mir hat's gefallen, ich steh auf so nen irren Scheiß :thumbsup:

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
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      Heatwave schrieb:

      vielleicht wäre es besser gewesen die 5 mit dem Hauptfokus ... mal in den Hintergrund treten zu lassen und mal anderen Charakteren (... Ethel...)
      Was war überhaupt mit der? Ich will das mal noch googeln, aber am Ende dachte ich kurz, die lassen sie als Schülersprecher gewinnen, aber dann kam sie nur als Bild auf einem Wahlplakat vor. Und Veronicas komischer Blick zum Plakat - war das etwa ein Kommentar? Sieht für mich schon fast so aus, als hätte sich sie Schauspielerin von Ethel mit der Produktion gestritten. Die hätte nach der Wahl doch mindestens Archie gratulieren können.


      "Die erste Regel des Club Clubs ist: wir sind kein Fight Club."
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      Selbst Cheryl wurde in dieser Staffel ja mehr als vernachlässigt. Dabei hatte ihre Figur ja sogar ein paar nette Ansätze.

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      Ihre Einweisung und Flucht in diese Nevenheilanstalt/ Kloster wurde ja in einer Folge abgearbeitet, die Rückkehr ihres Onkels war auch nur für einen kurzen Twist gut. Warum hat "Black Hood" nicht Cheryls Mutter umgebracht, wenn er doch die "Sünde" in der Stadt bekämpfen wollte? Was wurde eigentlich aus dem albernen Cliffhanger, als Archie in den Wald gefahren wird und dort auf Mrs Lodge trifft?!

      Und nicht zu vergessen, dieser unsägliche Nicht-Halbbruder von Betty... Wenn man dafür wenigstens jemanden gecastet hätte, der sympathischer ruberkommt.. Aber so war doch von Sekunde 1 klar, das der keiner von den Guten ist...
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      You are wanted (Season 02)

      Ich wollte es wirklich! Ich hatte mir soooo fest vorgenommen, mich selbst 6 Folgen lang zu foltern... Ich wollte durchhalten, wie bei Staffel 1. Aber ich habe nur 10 Minuten geschafft und wußte, das das einfach nur beschissen werden wird. So beschissen, das ich nicht weiter Lebenszeit damit verschwenden konnte und wollte. Wenns wenigstens "trashig beschissen" wäre... aber das ganze nimmt sich so schrecklich ernst, das man selbst im Vorspann lesen muß "Based on characters created by..." Was denn bitte für "characters"??? Diese holzschnittartigen Figuren hätten jedem von uns einfallen können. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAhhhhhhhhhhh...
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      Ich hab das nie gesehen, und das obwohl ich eine gut gemachte deutsche Thrillerserie gerne sehen würde, und sowieso seit Jahren Prime habe. Mein Problem ist aber eben der Schweighöfer.
      Warum genau kann ich auch gar nicht genau erklären, vermutlich liegt es u.a. an dem Trailern zu seinen "Komödien", die mir mit einer unfassbaren Vehemenz bei nahezu jedem Kinobesuch ins Gesicht geschmettert werden, und dann waren da noch die unsäglichen Spots für McDonald's.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Euer Kanzler Moonie ()