Welche TV-Serie würdet ihr empfehlen?

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    • So, bin durch 13 Reasons Why/Tote Mädchen lügen nicht Staffel 2 durch. (Ja, nach drei Tagen, don't judge me! :D )

      Puh, ist für mich etwas schwierig zu bewerten... Ich fands insgesamt ganz gut, deutlich schwächer als Staffel 1, aber dann doch auch weit vor vielen anderen Drama-Serien wie z.B. Riverdale... Retten tun die Season eigentlich die fantastischen Darsteller, ohne diese wärs vermutlich eine ziemliche Katastrophe.

      Eigentlich kann ich auch die Pro- und Kontra-Argumente an den einzelnen Charakteren fest machen, deswegen strukturier ich das auch mal so:
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      - Clay
      Einer der Charaktere, der wohl am meisten in dieser Staffel an Sympathie verliert... Zwischenzeitlich fand ich ihn sogar recht nervig und ich halte es für einen Fehler, den Fokus nicht mehr auf die anderen Charaktere verschoben zu haben. Besonders im Vergleich zum versöhnlichen Abschluss in der ersten Staffel fand ich das Ganze etwas regressiv und die Konversationen mit der toten Hannah etwas zu drüber, da hätte man subtiler sein können. Positiv fand ich ihn in Verbindung mit Justin, besonders auch in der letzten Folge mit der Adoption. :love:

      - Hannah
      Ähnlich wie bei Clay, viel zu viel Fokus, ihre Geschichte war eigentlich erzählt und es gibt neben der Heimsuchung von Clay viel zu viel Rückblicke mit ihr die von unnötig (Markus) bis unrealistisch (Affäre mit Zach) meandern. Ich fand es gut, dass man in der Gerichtsverhandlungen auch einige Sachen erfährt, die nicht in die Narrative über die heilige Hannah passen, man übertreibt es aber einfach mit den Rückblicken, da hätten auch die Erzählungen der vorgeladenen Charaktere gereicht. In Staffel 3 sollten sie ihre Rolle deutlich zurücknehmen oder ganz weglassen, gab jetzt ja auch einen netten Abschluss mit der letzten Folge.

      - Tony
      War ok, die neue Beziehung war ganz nett, das Mysterium und seine Aufklärung war in Ordnung, aber doch recht unspektakulär. Hier fand ich den Rückblick mit Hannah sogar ganz interessant, da man mal eine andere Seite des Charakters kennenlernt. Mehr hätte ich gerne über seinen familiären Hintergrund erfahren, da gibt es noch viele weiße Flecken imo.

      - Alex
      Der war grandios dargestellt mit den Folgen seines Kopfschusses. Frustration, Schuld und Sühne, gefiel mir hier echt gut, eine der besten Szenen war sein Ausraster in der Arcade, war immer toll, in jeglicher Szene in der er auftrat, hätte ich gern deutlich mehr von gesehen.

      - Jessica
      War gut, in Staffel 1 nicht mein Lieblingscharakter, fand aber auch hier der Folgen der ganzen Geschichte gut dargestellt und ihre persönliche entwicklung über die Staffel. Gar nicht gefallen hat mir eigentlich nur ihr Ausrutscher(?) mit Justin am Ende, da hätte man das Ganze mal adacta legen können, keinen Bock auf eine Klischee-Dreiecksbeziehung in der nächsten Staffel


      - Justin
      Auch sehr gut, der Schauspieler ist aber auch fantastisch. Die Szenen mit Clay und seinen Eltern waren immer toll und hier fand ich gut, dass die Drogensucht nicht "einfach so" ausgenüchtert werden kann, da bin ich gespannt auf Staffel 3.

      - Tyler
      Auch klasse, fands gut dargestellt, wie er sich über die Staffel immer mehr zum Amokläufer entwickelt, das traumatisierende Ereignis kam für mich aber zu spät, da hätte ich gerne mehr von den Folgen gesehen, als nur den drohenden Amoklauf in der letzten Folge. Der verhinderte Amoklauf war imo auch ein Riesenschwachpunkt, hier hätten die Macher ruhig ein paar harte Entscheidungen treffen können, ja, das Thema ist sensibel in den USA, aber wie Clay ihn hier einfach rausgeredet hat war derbe unrealistisch, besonders, da es deutlich sinnvollere Charaktere dafür gegeben hätte die deutlich mehr emotionale Verbindungen zu Tyler haben und der Cliffhanger war so dämlich und 0815. :thumbdown:

      - Zach
      Auch sehr interessant diese Season, am Anfang fand ich ihn wirklich einen der Unsympathischsten. Wie konnte der ernsthaft immer noch mit Bryce rumhängen. <X Aber über die Staffel wurden seine Beweggründe gut dargestellt und es gab eine schöne entwicklung zum Besseren, die auch gut gespielt war.

      - Bryce
      Bleibt halt ein Psychopath, aber ein gut gespielter, richtig gruselig fand ich ja die Szene mit seiner Mutter und es gibt durchaus Ansätze zur Erklärung, wie es soweit kommen konnte. Auch realistisch fand ich das Strafmaß am Ende, dass Justin eine höhere Strafe bekommt als Bryce macht wütend...

      - Courtney
      Sehr wenig zu sehen in ihrer Fokusfolge, aber gut dargestellt, schön, dass sie hier eine Wandlung schafft, war ja einer der unsympathischsten Charaktere in Staffel 1.

      - Ryan
      Wie schon in Staffel 1 kommt er viel zu kurz und hat eine schwache Storyline, gerade hier will ich mehr über seine Hintergründe (Familie, Lebenssituation, innere Motivationen) erfahren. Ein Opfer des Hannah/Clay Fokus.

      - Sheri
      Siehe Ryan, kaum zu sehen und wenig persönliches.

      - Marcus
      Weiterhin einer der Unsympathischsten, hätte aber auch mehr Fokus vertragen, besonders am Ende war er wie Sheri überhaupt nicht mehr anwesend...

      - Mr. Porter
      Der war klasse dargestellt, hat sich mehr als rehabilitiert imo, war ja einer der Dreh- und Angelpunkte in Staffel 1 und eigentlich eines der Argumente die Schule schuldig zu sprechen. Insgesamt fand ich die Verhandlung recht gut dargestellt und kann selber nicht ganz entscheiden, ob die Mitschuld der Schule so groß ist, dass eine Verurteilung gerechtfertigt ist, da spielen einfach noch viel zu viel andere Faktoren mit rein...

      - Hannahs Mutter
      Auch ein Lichtblick der Staffel, ihre Entwicklung über die Folgen in Verbindung mit ihrem Mann, der blonden Freundin (mein neuer Hasscharakter), Tony und den anderen Kids fand ich sehr gelungen, hatte auch einen schönen Abschluss am Ende.


      Fazit:
      Zuviel Fokus auf Clay/Hannah, deutlich banalere Geheimnisse und das schwache Ende, ziehen eine sonst gut gespielte, charakterfokussierte zweite Staffel etwas runter.
      "Defying gravity, together..."
    • Ich weiß auch nicht so recht wie ich die 2. Staffel von 13 Reasons Why (ich weigere mich den deutschen Titel auszuschreiben) bewerten soll. Die Staffel brauchte einige Folgen um in Fahrt zu kommen, im letzten Drittel erreichte sie ihren Höhenpunkt. Ich kann Heatwave in allen Punkten nur zustimmen. Mir haben besonders Alex, Justin und Zach gefallen. Auch wenn Zachs Enthüllung alles andere als realistisch oder glaubwürdig ist. Der unnötigste Charakter war Marcus. Dabei hatte er einiges ausgelöst.
      Ich glaube ich muss mir die 2. Staffel irgendwann wieder zu Gemüte führen, um ein abschließendes Urteil fällen zu können. Manchmal ist bingen keine so gute Idee ^^
    • Ich höre zwar gerade den Soundtrack, der eine nette Mischung aus alten und neuen Songs ist, aber so richtig reizt mich die 2. Staffel nicht, da ich schon mit der ersten diverse Probleme hatte und ich damals den Selbstmord nach all den gezeigten Gründen für komplett überzogen und nicht nachvollziehbar fand (von der drastischen Darstellung mal ganz zu schweigen). ich werde auch nicht verstehen, warum sie sich nicht ihren Eltern anvertraut hat, die waren ja nun alles andere als "schwer zugänglich". Oder wenigstens Clay, egal was da war. Nun bin ich kein depressiver Teenager, aber anhand der in der 1. Staffel gezeigten 13 Gründe hätte Hannah auch einfach die Schule wechseln und weiterleben können... Aber sie mußte ja ihre letzte Lebenszeit damit verschwenden, Kassetten zu besprechen...
    • Auf Netflix habe ich nun "Dark" angefangen. Tontechnisch meine ich zwar dass es direkt sehr deutsch klingt (die ganzen Umgebungsgeräusche, sofort von den ersten Sekunden an) aber das ist schon ungewöhnlich interessant. Im TV finde ich nichts dergleichen in Deutschland.

      Bevor ich nachgeschaut hatte, war ich felsenfest davon überzeugt, dass das eine Koproduktion mit einem skandinavischen Land ist, weil Namen wie "Mikkel" oder "Mads" sind nicht gerade typisch. aber der Macher heißt Baran mit Vornahmen, das erklärt dies für mich.

      btw. "Dexter" anyone? Die haben sich beim Score doch bedient oder nicht?
    • Luthor_1 schrieb:

      Ich höre zwar gerade den Soundtrack, der eine nette Mischung aus alten und neuen Songs ist, aber so richtig reizt mich die 2. Staffel nicht, da ich schon mit der ersten diverse Probleme hatte und ich damals den Selbstmord nach all den gezeigten Gründen für komplett überzogen und nicht nachvollziehbar fand (von der drastischen Darstellung mal ganz zu schweigen). ich werde auch nicht verstehen, warum sie sich nicht ihren Eltern anvertraut hat, die waren ja nun alles andere als "schwer zugänglich". Oder wenigstens Clay, egal was da war. Nun bin ich kein depressiver Teenager, aber anhand der in der 1. Staffel gezeigten 13 Gründe hätte Hannah auch einfach die Schule wechseln und weiterleben können... Aber sie mußte ja ihre letzte Lebenszeit damit verschwenden, Kassetten zu besprechen...
      Finde ich irgendwie schade, dass du die Gründe nicht nachvollziehen kannst.
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      Mobbing in der Schule, das Gefühl nicht verstanden zu werden, eine Vergewaltigung gesehen und zum Abschluss wird sie selber vergewaltigt

      Evtl. liegt es ja an meinem Job und persönliche Erfahrungen während meiner Jugend, aber ich habe mit der Zeit schon genug Kinder und Jugendliche bei mir gehabt bzw Eltern von diesen, wo schon weniger Gründe ausgereicht haben. Kinder und Jugendliche sind in ihrer Entwicklung ziemlich anfällig für vermeintliche Kleinigkeiten (gerade zum Ende der Latenzzeit und dem Beginn der Pubertät). Gerade wenn sie nicht wirklich resilient sind bzw zu wenig Unterstützung erfahren.
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      Zumal sie auch immer wieder betont, dass sie zwischendurch neue Hoffnung hat. Bis sie selber vergewaltigt wird, hat sie auch noch keine Anstalten zum Suizid gemacht. Und selbst danach hat sie gehofft, dass sie aufgehalten wird.

      Suizid(Versuche) und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sind leider ein sehr unterschätztes Thema, welches ich leider in dieser Form nicht umfassend thematisieren kann (und will). Aber gerade die erste Staffel hat bei der Schaffung eines Bewusstseins für dieses Thema gute Arbeit geleistet. Da gab es mit dem Buch aber auch eine gute Vorlage.
      Nun zur zweiten Staffel: Die kann natürlich bis jetzt (bin bei Folge acht) nicht das Niveau der ersten Staffel halten. Aber durch die Schauspieler wird da einiges rausgerissen. Und das Thema bleibt einfach relevant und wirkt nie aus den Haaren herbei gezogen.

      Eigentlich wollte ich übrigens über die aktuelle Folge Fear the walking dead was schreiben. Aber da hab ich nun keine Lust mehr zu...
    • Das Ganze wurde ja nach der ersten Staffel schon heiß diskutiert, deswegen zitiere ich mich da mal selbst:

      Heatwave schrieb:

      Das ist doch gerade der Punkt der Serie, viele kleine und große Dinge, die sich dann aufsummieren:

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      Mehrmals von den Freuden verraten, in der Schule eine Aussätzige, mehrmals sexuell belästigt, Vergewaltigung der ehemaligen Freundin vor ihren Augen, das Gefühl, Schuld an dem Unfall zu sein, der einen Mitschüler getötet hat, dann noch den Verlust des letzten Vertrauten, durch ihr eigenes Verhalten (Clay) und dann ihre eigene Vergewaltigung... Das hälst du in Summe für keinen Grund sich umzubringen?
      Natürlich sollte man grundsätzlich keinen Grund haben sich umzubringen, aber für viele, besonders in diesem sensiblen Alter, hätte schon ein Bruchteil davon gereicht...
      Und ja, Hannah trifft einige dumme Entscheidungen und ja, sie hätte mit ihren Eltern drüber sprechen sollen, aber ein Teenager verhält sich in so einem Moment/ nach solchen Ereignissen nicht unbedingt rational und das kam für mich auch authentisch rüber...

      Man sollte sowieso bei solchen Dingen nicht urteilen nach dem Motto "aus meiner Sicht war das gar nicht so schlimm", gerade der psychologische Impact von Ereignissen und Worten auf eine Person ist so individuell, was für einen selber oder besser was man selbst als Kleinigkeit wahrnimmt, lässt für andere Welten zusammenbrechen. Sollte man immer im Hinterkopf behalten und ist für mich auch die Botschaft der Serie....

      Heatwave schrieb:

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      Es gibt so viele Selbstmorde, wo es am Ende heißt, aber er/sie hatte doch so ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Kenne da auch persönlich einen Fall, wo du Eltern definitv nichts dazu beigetragen haben und trotzdem ist derjenige nicht auf sie zugegangen und hat mit ihnen gesprochen. Ich habe Hannahs Verhalten so nachvollziehen können: In mehreren Szenen wurde vorher gezeigt, dass Sie mitbekommt, wie ihre Eltern sich wegen des Ladens streiten, dann hat Sie auch noch das Geld verloren, vermutlich wollte sie ihre Eltern nicht auch noch mit ihren Problemen belasten. (Natürlich ist das eine kranke Logik, da der Selbstmord die Eltern dann ja deutlich mehr belastet, aber so denkt man in dem Moment halt einfach nicht, wenn man daran denkt sich umzubringen, sondern eher "alle sind ohne mich besser dran".)Und Clay hätte sich doch fast umgebracht, zum Glück hat Tony immer auf ihn aufgepasst, Justin hätte es auch fast getan (nach dem letzten Gespräch mit Bryce bin ich mir nicht sicher, ob er es nicht doch durchzieht) und Alex hat sich in den Kopf geschossen...

      Und auch wenn die zweite Staffel ihre Schwächen hat, am Ende sagt die Mutter auch nochmal vor der Presse:
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      "My daughter wasn't the perfect victim. There's no such thing. Hananh was a beautiful young woman. Full of life, and dreams, and passion, and fears, and failings like any other teenage girl. [...] you know, i don't know a single woman, who hasn't faced sexual assault, abusem or worse. Many survive. My daughter didn't. "

      Das fasst es imo nochmal gut zusammen.
      "Defying gravity, together..."
    • Für mich war und ist es einfach nicht nachvollziehbar, da Hannah für mich die meiste Zeit als eher starke, später auch als sehr egoistische Figur rüberkam, die lieber 13 Kassetten voller Schuldzuweisungen belabert, als sich nach den Leuten umzusehen, die es gut mit ihr meinen und die sie hätten retten können. Hätte sie solche Eltern wie einige der anderen Figuren gehabt, dann könnte ich es noch ein bißchen verstehen, aber ihre Serieneltern waren die verständnisvollsten ever. Da gab es keinen einzigen Grund, diese nicht um Hilfe zu bitten. Ebenso Clay. Das was zwischen den beiden vorgefallen war, wäre jederzeit zu kitten gewesen. Aber Madame wollte scheinbar lieber den großen Abgang. Die Botschaft, die die Serie damit aussendet halte ich für sehr bedenklich und grenzwertig. Da nützt auch eine zweite Staffel nichts, die mir - nachdem was ich bisher darüber zu lesen bekam - nur dazu dient, die erste irgendwie zu rechtfertigen. Aber es gab hier diverse Auswege, um das Schlimmste zu verhindern, die weder vom Autor des Buches noch den Machern der Serie gezeigt wurden. Das Gespräch mit den Eltern wurde ja noch nichtmal gesucht. Man hätte die erste Staffel doch auch positiv enden lassen. DAS wäre DIE Botschaft gewesen! Aber nein, da muß sich im Finale gleich noch jemand wegpusten... Genauso ein fragwürdiges Ende wie der komplett überbewertete "Aus dem Nichts" von Fatih Akim.

      noch gesehen

      Shades of Blue (Season 1-2)

      Wollte ich eigentlich gar nicht gucken, weil ich hier eine weitere 0815 "Murder of the Week" Serie erwartet hatte und mich auch JLo im Cast nicht sonderlich interessierte. Falsch gedacht! "Shades of Blue" ist ein knallhartes Copdrama in der Tradition von "The Shield". Lopez und Ray Liotta stehen als Duo Infernale eigentlich auf der Seite des Gesetzes, doch gleich in den ersten Minuten wird deutlich, das man es mit den Vorschriften nicht so genau nimmt. Als Darstellerin hatte ich Jennifer Lopez zuletzt bewußt in "U-Turn" wahrgenommen, danach war sie für mich in eher uninteressanten Komödien zu sehen. Hier spielt sie wirklich klasse und sehr uneitel. Was auch für Ray Liotta geht, der nach viel zu vielen Ausflügen in die B- und C-Movie Gefilde endlich mal wieder richtig zeigen kann, was für ein toller Schauspieler er ist. Der von ihm gespielte "Woz" ist eine Naturgewalt, die hier ziemlich oft entfesselt wird, was eine Freude zumindest für den Zuschauer ist. Eine letzte 3. Staffel ist bereits in Aussicht.


      Strike (Season 1/ Episoden 1-3 von 7)

      Detektiveserie nach JK Rowling, die aber ersckreckend unoriginell ist. Kenne die Buchvorlage nicht, aber weder Fall noch Figuren konnten mich wirklich überzeugen. Vielleicht habe ich aber auch schon zu viele Krimis gesehen, denn der Täter war mir ziemlich früh klar. Auch ein abgehalfterter Privatdektiv mit Kriegsverletzung (die zwar sehr oft erwähnt und gezeigt wird, für die Handlung der ersten 3 Folgen aber komplett unwichtig ist) gewinnt jetzt nicht gerade Originalitätspreise, genau wie eine Assistentin, die scheinbar heimlich in ihren Arbeitgeber verknallt ist. Auch wie am Ende der Täter und die Umstände ermittelt werden, ist als Zuschhauer nur schwer nachvollziehbar. Es wurde zwar versucht, das visuell zu gestalten, aber nicht sehr erfolgreich. Für Zwischendurch ganz nett.

      Spoiler zum Täter:

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      Es wird sich mir auch nie erschließen, warum man als Täter einen Detektiv überhaupt mit dem Fall betraut. Der Typ war dann auch noch so gecastet, das er vom ersten Moment an verdächtig wirkte.



      In the Dark (Miniserie)

      4 teilige BBC Miniserie mit MyAnna Buring (Long Susan aus "Ripper Street"). 2 sehr unterschiedliche Fälle gibt es hier, der erste ist ein eher konventioneller Mord, der die Hauptfigur an den Ort ihrer Jugend zurückbringt und den man als eine Art Prolog für die beiden letzten Episoden sehen kann, die es dann wirklich in sich haben und hochspannend sind. Deswegen sind hier die Nebenhandlungen von größerer Bedeutung als der eigentliche Fall. Die von Buring gespielte Ermittlerin ist nicht gerade sympathisch, aber dafür auch nicht so leicht zu durchschauen. Hinzu kommt die Schwangerschaft ihrer Serienfigur, die in den ersten 2 Folgen vielleicht etwas zu viel Raum einnimmt, was aber im Verlauf der Handlung dann doch wieder Sinn macht. Darf gern fortgesetzt werden.
    • Zweite Staffel 13 Reasons Why durch und ich muss ehrlich sagen, dass sie das Ende so hart vergeigt haben ist nicht mehr feierlich.
      Wie uninspiriert da die Cliffhanger reingehauen wurden. Da weiß man jetzt schon, dass die dritte Staffel wie eine härtere, aber auch schlechte Kopie von OC California und Co. werden wird.
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      Schwangerschaft, Drogenmissnrauch, Dreiecksbeziehung, Adoption kommt dann doch arg bekannt vor... + vereitelten Amoklauf

      Am schlimmsten ist aber, dass es viele gute Möglichkeiten gab die Serie zu einem guten Abschluss zu bringen.
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      Direkt nach Folge 12, nach der Beerdigung, nach der Trauerfeier oder mit Beginn der Party.

      Und selbst dann hätte man bei Bedarf noch eine dritte Staffel ranhängen können und dort einfach mit "neuen" Themen starten.
      So bleibt ein sehr fader Nachgeschmack einer großartigen ersten Staffel und einer soliden Zweiten
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      Und das nicht nur weil Bryce nur drei Monate auf Bewährung bekommen hat. Was leider perfekt unsere Gesellschaft widerspiegelt
    • The Toys that made us Staffel 2

      Sehr schön. Bei den Transformers hätte ich mir noch gewünscht, zu sehen, wie das Abläuft von der Idee, der Transformer verwandelt sich in jenes bis zum austüfteln der Transformation des Spielzeugs. Lego war für mich Playmobil-Kind viel interessanter als erwartet. Und wer hätte gedacht, dass Hello Kitty keine Katze ist.
    • ist wohl in Staffel 9 von Walking Dead raus und
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      Daryl übernimmt als Anführer
      :oh: Sehr mutiger Schritt und vielleicht der einzig richtige :kratz:

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee
    • Lebeau schrieb:

      ist wohl in Staffel 9 von Walking Dead raus und
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      Daryl übernimmt als Anführer
      :oh: Sehr mutiger Schritt und vielleicht der einzig richtige :kratz:
      Im Endeffekt entfernt sich damit die Serie noch mehr von dem Comic.
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      Da leben sowohl Rick, als auch Carl
      und Derryl ist noch nicht mal existent. Dafür hat Kirkman jetzt eine neue weibliche, durchgedrehte Figur eingeführt, mit der man bisher noch nicht so viel anfangen konnte.
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      Im Comic ist die Gruppe jetzt bei einer neuen großen Gemeinschaft, wo es wohl nicht alles so super ist, wie es scheint *gähn*


      Also ich persönlich sehe für beides schwarz. Wobei es in der Serie noch, was Negan angeht, spannend werden könnte (falls man die Comics als Vorlage nimmt). Im Grunde ist aber die Story bereits ausgenudelt.
    • Bei The Walking Dead wird es endlich mal Zeit, dass die Außerirdischen um die Ecke kommen und ihren "Zombie-Plan" enthüllen bevor sie die "Reste" abernten. Oder so ähnlich. :S


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • Euer Kanzler Moonie schrieb:

      Die ARD zeigt am kommenden Mo um 22:45 Uhr eine Reportage über den berühmten Internetalleinunterhalter Rainer Winkler. Ich rechne mit vielen Fake News, freue mich dennoch auf dieses Happening und habe bereits Gäste zu Wein und Häppchen eingeladen.
      Bin innerlich ausgerastet wie ich das gesehen habe. Freue mich schon wenn der gute Dennis Rainer als Opfer darstellt. Aber sicherlich damit nur noch mehr Leute zum pilgern bewegt. Evtl. schenkt er dem Schmalzfaß noch eine Konsole, dass er ein Interview bekommt. Freue mich schon was Gino und Schweighöfer zum Wingel zu sagen haben.