Hellblazer 7 - Die schrecklichen Kinder

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    • Hellblazer 7 - Die schrecklichen Kinder



      Mike Carey macht den guten alten John zum Vater. Man ahnt vielleicht, dass die Kinder nicht auf ganz normalem Weg gezeugt wurden, und dass sie auch keineswegs die liebenswürdigen Sprößlinge sind, die man gerne hätte. Und drei auf einmal, alle deutlich aus dem WIndelalter heraus, das macht es auch nicht eben leichter.

      Das ist schon mal eine tolle Ausgangslage. Amüsant (und etwas kompliziert, wie immer bei Carey), und unterm Strich ein toller Band der Serie, die man einfach gern hat.
      "He had this disease, called, um, Wisenheimers, I think. You know, where your brain cells run out into your pee."
    • Tja....dem alten John Constantine halte ich ja schon lange die Treue. Mit Mike Careys Schreibstil habe ich so meine argen Probleme. Grundsätzlich hat er gute Ideen, aber irgendwie missfällt mir seine Art, seine Stories zu erzählen. Alles wirkt etwas zu abgehoben, unnötig kompliziert und es fehlt mir da irgendwie die Geradlinigkeit, so dass ich immer Nöte habe, der Handlung zu folgen. Ich habe diesmal nicht wirklich mitgekriegt, wie und auch warum eigentlich die Kinder gezeugt wurden? Und gerade diese Info ist essentiell für den Plot.

      Die Tatsache, dass 4 Zeichner mitwirken und die Carey-Story mit Johns Nachkommen im vorliegenden Paperback noch nicht abgeschlossen wird, macht das Ganze nicht einfacher. Trauere immer noch ein wenig dem genialen Azzarello-Run nach.

      Fazit: Gerade noch nicht so schlecht, dass ich Hellblazer aus dem Abo kicken würde, aber bei der Umsetzung eigentlich interessanter Konzepte besteht noch gewaltig Luft nach oben.
    • Ich persönlich fand den Band sehr unterhaltend und auch stellenweise recht originell. Und so "sehr viel" komplizierter find' ich die Story im Vergleich zu manch älteren Sachen nun nicht wircklich...
      In dem Band ging es halt ordentlich zur Sache, wenn man sich das ganze Gemetzel mal so anschaut. Das hat mich doch schon bei der Stange gehalten und ich musste unbedingt weiterlesen...
      Mich störte einzig und allein nur der krasse Stilwechsel bei den Zeichnungen zum Schluss hin. Aber das ist halt Geschmacksache.

      Bin jedenfalls gespannt auf das nächste TPB, das muss ja böse werden..hä hä

      7,5/10
      :batman: :batman:

    • Hoffe das passt thematisch halbwegs für Zwischendurch hier rein:

      Wenn ich das mit google so recht verstanden habe, dürfte man wohl auch mit einem 2.Teil des Constantine Movies rechnen. Soll wohl für 2012 geplant sein...

      Was den alten Hauptdarsteller betrifft, bin ich noch etwas verwirrt...einerseits hat Keanu R. keinen "Bock" ( movie-infos.de/horror_news_detail.php?do=view&newsid=18696 ) und beim nächsten Interview dann doch wieder? ( moviesonline.ca/movienews_2747.html )

      Das Interview, in dem er dann doch Lust hat ist leider nicht mit Datum versehen, also weiss ich nicht wann er das zum Besten gab...


      Weiss da einer was konkretes, oder ist das alles noch ne riesen Gerüchtesuppe...?
      Die Recherchen waren eine Sache von 10 Minuten..also bitte nicht für bekloppt halten, wenn ich da was nicht gecheckt habe...

      Hätte schon Bock auf eine Fortsetzung, auch wenn man hier so manches mal ein Auge zudrücken muss, bei der bisherigen Filmumsetzung des Comicmaterials...
      :batman: :batman:

    • Constantine ist ein Magier aus der Arbeiterklasse Englands. Er läuft in einem zerknitterten alten Trenchcoat rum, raucht Kette und ist nie um eine sarkastische Bemerkung verlegen. Sein Geschäft: Bekämpfung von Hölle, Dämonen und anderen fiesen übernatürlichen Gestalten.

      Vater über Nacht. Nein, es geht hier nicht um Besuche von Tennisspieler in Besenkammern, auch als Magier muß man sich vorsehen. Nichts anderes ist passiert, als Constantine von der Dämonin Rosacarnis im letzten Band verführt und überlistet wurde. Er hat ihr einen Tag seines Lebens versprochen, und dabei kamen 3 bösartige Kinder heraus, die dazu noch überaus mächtig sind. Und so träumt er an diesem einen Tag 3 Leben, und der fiese Nachwuchs dringt in die Realität ein. Und auch für John Constantines Nichte Gemma wird es gefährlich. Wird der Magier sie retten können?
      Mike Carey hält die Spannung der Serie durch immer neue Ideen und Richtungswechsel aufrecht. Die Idee der schnell aufgewachsenen Kinder ist bei DC nicht neu (man denke beispielsweise an die Speedster-Kinder), man darf gespannt sein, was daraus gemacht wird. Wieder gibt es viele Zeichner (Leonardo Manco, Marcelo Frusin, Steve Dillon Guiseppe Camuncoli). Es wäre wünschenswert, daß zumindest für die Länge eines Trades der Zeichner erhalten bliebe, damit sich der Leser nicht ständig umorientieren muß. Ansonsten hat mich der Band gut unterhalten.
      7/10


      comic-community.net/viewtopic.php?f=38&t=379&p=2413#p2413
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      Comic-Podcast[/center]
    • John Constantine - Hellblazer 7: Die Schrecklichen Kinder


      "Erziehung ist Glückssache, auch für Dämonenjäger!

      Constantine hat schon einiges erlebt, aber nun bekommt er es mit seinem eigenen Nachwuchs zu tun. Und der ist noch widerlicher als die Rotzlöffel an der Bushaltestelle. Moment seit wann hat Constantine Kinder? Gute Frage ... Und die Antwort könnte spannender nicht sein!"
      enthält: US-Hellbazer 200, 202-206

      das, meine damen und herren, war der vllt beste band von carey in seinem gesamten hellblazer run. was der gute man hier mit constantine anstellt ist dermaßen gut geschrieben und unterhaltsam, dass es sich nicht vor ennis arbeit zu johns zeiten nach kit oder der story aus erbsünde verstecken braucht. ganz groß!

      die zentrale idee hinter der story steckt darin john plötzlich zum vater zu machen. um das zu realisieren wird er quasi drei mal wiedergeboren und erzieht jedes mal ein kind. jedes leben endet mehr oder weniger tragisch, da er von seinen kindern ermordet wird. am ende ist in der "echtzeit" aber tatsächlich nur ein ganzer tag vergangen und constantine ist am boden zerstört.

      Claus Bürvenich schrieb:

      Ich habe diesmal nicht wirklich mitgekriegt, wie und auch warum eigentlich die Kinder gezeugt wurden? Und gerade diese Info ist essentiell für den Plot
      das ist quasi das ergebnis seines deals mit der teufelin am ende des letzten bandes. vllt rafft man das wirklich besser, wenn da nicht so viel abstand ist.

      was folgt ist ein fortwährender krieg zwischen seinen kindern und ihm. unterstützung erhält er dabei von nergal, dem ersten gefallenen und vater der mutter der kinder.

      auch hier kann carey viele tolle ideen verwerten wie den auftritt des struwwelpeters oder die ganz geschichte bzw. perspektive von chaz.
      als "kit-fan" war ich schon von den ersten seiten angefixt, denn zu beginn wirkt alles wie eine "was-wäre-wenn"-geschichte über ein gesittetes und familiäres leben der familie constantine bestehen aus kit, john und deren sohn. recht schnell geht alles den bach runter und johns leben gerät mehr und mehr aus den fugen.

      es folgen diverse kürzere, aber spannende, unterhaltsame und serientypische handlungsverläufe, die in johns wiedererwachen münden. dort angekommen sucht er zunächst sich selbst und muss ansehen wie kopf um kopf geliebte menschen sterben. carey hat hier inzwischen so viele interessante charaktere eingeführt, dass man jeden tod ernsthaft mitfühlen kann.

      gegen ende nehmen gemma und chaz wieder viel raum ein und wir erleben beide auf höchstform. dank carey ist john zwar noch immer ein einzelgänger, aber auf seiner reise gab es so einige interessante begegnungen, die man als leser nicht missen möchte.

      zeichnerisch sind hier diverse stile/zeichner der letzten trades vertreten, die die hellblazer in allen bekannten facetten wiederspiegeln und mir große freude bereiteten. es gab also fast nur highlights.

      Claus Bürvenich schrieb:

      Die Tatsache, dass 4 Zeichner mitwirken und die Carey-Story mit Johns Nachkommen im vorliegenden Paperback noch nicht abgeschlossen wird, macht das Ganze nicht einfacher.
      für mich persönlich wirkt das eher wie ein "best of" oder "cocktail" aus den kunstwerken die wir bis jetzt zu sehen bekamen.

      vermutlich sind seine kinder bzw. deren mutter auch die antagonisten der nächsten bände und ich bin gespannt, ob lady constantine nochmal eine größere rolle bekommt oder ob band 4 nur ein filler war.

      breedstorm schrieb:

      Mike Carey hält die Spannung der Serie durch immer neue Ideen und Richtungswechsel aufrecht.
      genau so siehts nämlich aus. so viel erfrischende ideen habe ich bei anderen comics leider viel zu selten. allein der struwwelpeter! vllt bin ich aber auch zu einfach zu begeistern.

      für fans der serie ist das dann ganz offiziell ein meisterwerk gewesen!

      gruß
      andi