"The Boys" Band 5

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    • "The Boys" Band 5

      Heute erhalten. Ein bisschen mehr Ennis wie gewohnt, Wormwood und "The Boys 5".

      Also ehrlich, der Bringer ist der Band nicht. Superhelden, die sich eine Woche Time Out nehmen, um sich die Eichel respektive Muschi wund zu vögeln. Es ist mal geckig, die allgemeine Homophobie auf die Kimme zu nehmen und ja, es ist mal witzig, das auch Superhelden gerne das alte rein und raus Spiel für sich einnehmen. Und das irgendwie jeder Superheld nen Knall hat und sich mit Drogen zudröhnt, wo es nur geht... ok, alles gekauft und nett.

      Aber einen ganzen Band nur mit der Thematik und irgendwelchen Nebenstorys, die nicht ganz nachvollziehbar sind... das ist dann doch to much. Mr. Ennis, ich werfe Ihnen vor, das Ihnen zu dem Thema die Ideen ausgehen und die Story ganz einfach hingeschludert wurde. Ich will nicht immer mti irgendwelchen F*** Szenen unterhalten werden, nur damit der Band voll wird. Wo ist der Biss, der untergründige schwarze Hunor, den Band 1 hatte?

      Dagegen Wormwood... congrats, der Band ist erste Sahne und endet hoffentlich nicht so wie "Zhe Boys". 5 von 10, mehr ist nicht und auch nur, weil es ein Ennis ist.
    • Ich muss dazu sagen:
      Die Herogasm Mini ist erstmal eben nur das gewesen. Eine Mini. Nicht "Teil" der eigentlichen Hauptserie. Aber dennoch, mir ging es damals genauso wie dir als ich sie in US-Heftform gelesen habe. Da ich jetzt aber weiß, was in Band 6 alles noch passieren wird und auch noch Band 4 recht gut in Erinnerung habe fand ich Herogasm am Stück doch wirklich sehr gut, gerade weil dort nicht unwichtige Sachen angesprochen werden (Hughies "Zwischenfall", Payback (!!), und natürlich alles um Red River (siehe z.B. Band 4) und auch Vic der Vize.) Also, da kommt noch einiges dazu. Und ich denke, dass alle, die trotzdem nicht so ganz mit dem Band warm wurden sich wieder auf Band 6 freuen können, denn das wird ein geniales Ding. Herogasm war eben eine Mini (von 3 geplanten übrigens. Jetzt startet in den USA die zweite Mini über Hughie, wie er sein altes Zuhause in Schottland besucht, und die letzte der drei geplanten Minis wird Aufklärung über Butcher und wohl seinen Hintergrund bieten.). In 3, 4 Monaten geht's also mit der "regulären" Serie wieder weiter.
      (Meine Wertung wäre jetzt im Nachhinein nochmal ganz 8/10, obwohl ich's beim ersten mal lesen wohl auch nur mit ner 5/10 prämiert hätte).
    • Mir geht es ziemlich anders. Ich bin eher überrascht, wie SEHR diese (Ex-) Mini Teil der Haupthandlung ist. Okay, zu Beginn wird ziemlich viel gev@gelt (na und?)... Aber dann werden immer mehr Elemente eingebaut, die zwingend zum großen Plot gehören. Wer den Band weglässt, wird später Probleme bekommen, da ihm wichtige Details fehlen.

      Und ich gebe zu, ich habe mich köstlich amüsiert. Der Vize, dem vom Secret Agent die Lümmeltüte aufgesetzt wird-- das war die Krone. Und die vielen Kleinigkeiten, die nur so am Rand, oft sogar nur verbal, hingeworfen werden-- priceless.

      Und Ennis versteht es in all dem Irrsinn immer noch, auch die gar nicht witzigen Aspekte einzubauen, wie z.B. wie es den "Modellen" bei der ganzen Sache geht.

      Also, toller Band.

      PS: Wormwood ist natürlich der Wahnsinn!!
      "He had this disease, called, um, Wisenheimers, I think. You know, where your brain cells run out into your pee."
    • Ich muss zugeben, dass ich mich beim Lesen wieder mal köstlich amüsiert habe. Die Kritik, dass Ennis sich öfters selbst kopiert und es bei Herogasm mit den Abartigkeiten und Öbzönitäten ein wenig übertreibt, ist durchaus berechtigt. Ennis hat ja noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Superhelden nicht mag. Seine Grundidee, wohin die Supies jeden Sommer beim jährlichen wie unvermeindlichen Crossoverenvent wirklich verschwinden, hat schon was. Und für jemanden wie mich, der wegen des ausufernden Crossoverwahns bei DC und Marvel nach Jahrzehenten fast überhaupt keine Superheldencomics mehr liest, ist das Thema natürlich ein gefundenes Fressen.

      Einige Kleinigkeiten im Hintergrund und scheinbare Nebensächlichkeiten ergeben für Altfans durchaus Sinn. Beispielsweise deckt sich die Jahreszahl auf dem Herogasm-Banner so ziemlich mit dem Geburtsdatum der Mutter aller monströsen Crossover: Der Krise bei DC. Und als der Homelander über einen Zeichner namens Jack lästert, der ihn nicht passend bzw bizarromässig hingekriegt hat, ist dies eine Anspielung auf Jack Kirby, der bei seinem Jimmy Olsen-Run Probleme mit Supermans Gesicht hatte, so dass die Redakteure darauf bestanden, dass Murphy Anderson nacharbeiten musste.

      Bierernst kann und sollte man die Serie nun wirklich nicht nehmen. Sie ist reine Parodie....denn ein so dämlicher Vizepräsident geht selbst in den USA nicht. 8 von 10 Punkten.
    • Ich fand den Band nicht so stark wie die Vorgänger. Hier tobt sich Garth Ennis speziell in den ersten Heften doch etwas zu sehr in Obzönitäten und sexuellen Perversionen aus. Anschließen bringt er zwar noch gantz interessante Handlungsstränge in die Geschichte ein, bzw. treibt frühere Handlungen voran, gestrafft auf vier Ausgaben wäre das Ganze aber meiner Ansicht nach sicherlich besser gewesen.

      Hinzu kommt, dass John McCrea auch schon deutlich sauberer gezeichnet hat. Das Artwork in diesem Band konnte mich nicht komplett überzeugen.

      Hat zwar weiterhin Spaß gemacht, ich hoffe aber dennoch, dass sich das Niveau in den folgenden Bänden wieder steigert und die Serie nicht komplett verflacht.

      5/10
    • ich fand Empfand entgegen meiner Erwartungen die Superheldenfickerei als nettes zwischenspiel. Nach dem die letzen Bände doch etwas bedeutungsschwanger daher kamen eine angenehme Abwechslung. Nebenbei wurden hier einige Handlungsfäden aufgegriffen und weitergeführt.

      Eigentlich mehr als man bei einem kleinen Spin Off zu erwarten hat.

      6,5 von 10 Lümmeltüten

      P.S Ich ziehe Darrik Robertsons Zeichensstil den von McCrea vor.

      Lesen ist eine inteligente Methode sich das Denken zu ersparren. - Walter Moers