Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • Marvel Exklusiv #78: Captain Britain (Alan Moore/Alan Davis)

      Nachdem der Band jetzt schon ca. 1 Jahr bei mir im Regal stand und ich irgendwann mal damit angefangen habe, habe ich ihn jetzt innerhalb kurzer Zeit verschlungen.
      Es dauert bei mir immer eine Zeit, bis ich in die Klassiker rein finde. Aber wenn man sich darauf einlässt, dann machen sie sehr viel Spaß.

      Tolle Story, tolle Zeichnungen, witzige Charaktere (Wardog, Cobweb, etc...), die ich zum großen Teil vorher gar nicht kannte ... ich würde mal 9/10 Punkten vergeben.
    • excelsior1166 schrieb:

      Kirby ist da aber noch weit von späterer Klasse entfernt. Gerade mit Inker Joe Sinnott liebe ich seine FF
      Hättest du da vielleicht ein Bild oder so!?!? :D
      Ist da auch was Empfehlenswertes auf deutsch erschienen

      Werde vielleicht tatsächlich noch zu einem Kirby Fan ;)

      :bampf: :bampf: :bampf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daredevil 333 ()

    • :thx: euch beiden!!!!
      Yep, das werde ich so machen, alledings habe ich gerade festgestellt, dass ich nicht mehr sicher weiss, ob ich die damals weggelassen habe oder ob die irgendwo in meinen Comicboxen dahinsiechen und ausserdem sind beide Varianten gar nicht so einfach zu bekommen. Mal sehn!

      Vielleicht möchte die ja jemand im Forum günstig ( :thumbsup: ) loswerden!?!?!? Ich bevorzuge die Klassik Variante (bin ein HC Fetischist;-))) :guitar: :guitar: :guitar:
      Gestern gelesen


      Die Story ist cool (vielleicht auch gerade deswegen, weil es gestern, als ich die auf dem Balkon gelesen habe, angefangen hat zu regnen!!!) Jonah Jameson spielt eine tragende und sehr aufheiternde Rolle in diesem Heft. Die Zeichnungen passen zur wilden und sehr amüsanten Story. Und Norman Osborn gefällt mir sowieso (einer meiner Lieblingsschurken;-)) Leider habe ich die INITIATIVE und DARK REIGN nicht gesammelt, ausser vielleicht das eine oder andere Heft einer Serie und da ich grosser OSBORN-FAN bin, frage ich mich, welche Hefte von DARK REIGN UND INITIATIVE man gelesen haben sollte.
      7,5/10 und einen Bonuspunkt weils geregnet hat :P

      Heute gelesen


      Dieses Heft bekommt 5,5 /10 und ist damit klar unter dem Durchschnitt, was Zeichnungen, Story und die langweiligen Dialoge betrifft. Ich mag den ersten Film, den zweiten hab ich noch nicht gesehen und bin von diesem Heft eher enttäuscht! Habs zwischendurch auch immer wieder mal weggelegt, was sicher nicht nur an der Hitze liegt, die ich kaum noch ertrage.

      Tipp gegen die Hitze: Fencheltee (kalt oder warm egal) und C-ICE (Cannabis Icetea) oder klares Eiswasser aus den Alpen :thumbsup:

      :bampf: :bampf: :bampf:
    • @Daredevil 333 ou, der Sinister Spiderman sieht spannend aus!

      Gestern gelesen: FLASH! Am Limit

      (Klapptext :" FLASH: AM LIMIT Nachdruck von The Flash: The Fastest Man Alive #7-13, ursprünglich veröffentlicht von Februar - August 2007. Bart Allen hat endlich sein Vermächtnis akzeptiert und ist der neueste Flash! Doch über dem jungen Helden ziehen sich dunkle Wolken zusammen, denn alte Widersacher verbünden sich, um das Rennen des neuen Roten Blitzes zu beenden, noch ehe es richtig begonnen hat. Kann Bart seine Feinde, die sein bösartiger Klon Ratio anführt, abhängen, oder ist er dazu verdammt, in seinen Untergang zu rasen?
      THE FLASH #128 Ursprünglich erschienen im Mai 1962.
      Abra Kadabra, den die fortschrittliche Technologie im 64. Jahrhundert, in dem er beheimatet ist, überflüssig gemacht hat, sucht im 20. Jahrhundert nach Ruhm und Glück. Dieser Klassiker aus dem Silver Age war der erste Auftritt des magischen Schurken, der zu einem der tödlichsten Feinde des Flashs wurde.")

      Zu Beginn empfand ich "Am Limit" fast schon etwas langweilig, dann nimmt der Comic schnell Fahrt auf und wird richtig spannend.
      Ich kannte bis dato weder die Figur "Ratio" noch die Rogues.

      Ratio wirkt auf eine tolle Art und Weise kindlich aber doch sehr bedrohlich. Die Rogues hingegen empfand ich anfangs
      nicht so stark in Szene gesetzt und wenig(er) bedrohlich.

      Die im Anschluss enthaltenen Großmotive und die Geschichte um den bösen Magier Abra Kadabra haben mir ein tolles Lesevergnügen bereitet
      .

    • Manchmal verhält es sich schon komisch mit dem Schicksal oder wie man es bezeichnen möchte. Nachdem ich gestern den Band Hellboy/Batman/Starman beendet hatte (später mehr), nahm ich mir nichts ahnend Barfuß durch Hiroshima aus meinen Regel. Erst heute habe ich realisiert, dass die Geschehnisse rund um Hiroshima gestern auf den Tag genau 73. Jahre her waren. Da steht dieser Band schon fast 6 Monate bei mir im Regal und genau zum Jahrestag greife ich danach...schon verrückt!




      Inhalt:

      Der Morgen des 6. August 1945 beginnt sonnig. Niemand ahnt, was Augenblicke später über die Bewohner der Stadt Hiroshioma hereinbrechen wird... Keiji Nakazawa ist sechs Jahre alt, als die Atombombe über seiner Heimatstadt gezündet wird. Im ersten Teil seiner vierbändigen Autobiographie dokumentiert der Autor die letzten Monate des zweiten Weltkriegs im militaristisch geprägten Japan: Die eiserne Kriegstreiberei eines unbelehrbaren Regimes, der blinde Opportunismus der Mitläufer, die Unterdrückung von politisch anders Denkenden und schließlich die Katastrophe. »Einer der bedeutendsten Manga-Zeichner unserer Zeit.« (Christian Schlüter, FRANKFURTER RUNDSCHAU)

      Kurze Zusammenfassung:

      In diesem Band geht es vor allem um die sozialen Verhältnisse der Hauptfigur Gen und seine Familie ( Vater, schwangere Mutter, drei Brüder und eine Schwester). Es wird beschrieben wie das Leben in Japan kurz vor Kriegsende ist. Ein große Rolle spielt dabei, neben den täglichen Sorgen und Problemen, die politische Meinung des Vaters welcher sich öffentlich gegen den Krieg ausspricht. Durch seinen politischen Widerstand wird nicht nur er als Verräter geächtet, sondern seine ganze Familie hat unter Repressionen durch die Polizei, Schule und den Mitmenschen zu leiden. Der negative Höhepunkt der Geschichte ist dann der Abwurf der Atombombe.

      Meinung:

      Schon zu Beginn wird erläutert, dass der Band biografisch ist und der Autor dort seine Kindheitserlebnisse schildert. Auch wenn es nicht biografisch wäre, fällt es mir schwer eine solche Geschichte zu bewerten. Hierbei geht es nicht um die ursprünglichen Kriterien wie Artwork, Lesefluss, Spannung oder ähnliches. Vielmehr geht es darum, was der Band für ein Gefühl beim lesen vermittelt und für einen nachträglichen Eindruck hinterlässt.
      Keiji Nakazawa erzählt hier nicht nur seine eigenen Geschichte, er liefert auch eine sehr gute Einsicht auf die damaligen Verhältnisse in Japan, wieso die Menschen so sehr ihrem Kaiser verehrt haben und auch bis zum Schluss für ihr Land gekämpft haben und auch gestorben sind. Nakazawa schafft es fast spielend die kulturellen und sozialen Einflüsse oder auch Misstände im gebeutelten Japan in seine Geschichte einzuflechten. Die Zeichnungen er Panel sind im Einklang mit der Geschichte und untermauern diese schonungslos. Alleine die Panel nach dem Abwurf der Atombombe sprechen für sich und haben sich mir regelrecht ins Gedächtnis gebrannt.

      Fazit:

      Aus meiner Sicht kommt man als Comicleser über kurz oder lang nicht an diesem Band vorbei und sollte diesen auch lesen. So schnell wird mich das gelesene sicher nicht loslassen.

      Von mir eine klare Leseempfehlung für alle!






      Inhalt:

      Eine wissenschaftliche Tagung in Gotham City, New Jersey. Geheimbündlerische Neo-Nazis entführen unter Einsatz schwarzer Magie einen brillanten Physiker und Astronomen, um ihn zum Werkzeug ihrer Weltherrschaftspläne zu machen. Grund für die "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen", ihren besten Agenten an den Tatort zu entsenden: Hellboy. An der Seite von Gothams dunklem Rächer Batman und dem Sohn des Entführten, dem Superhelden Starman, stellt sich Hellboy den okkulten Nazis und einer Grauen erregenden Bedrohung, die älter ist als die Zeit... Der zweite Fall des Bandes führt Hellboy nach Arcadia City. Es gibt Hinweise darauf, dass hier ein Geist sein Unwesen treibt. Ein Geist, der Menschen tötet. Hellboy nimmt die Ermittlungen auf und trifft bald auf die schöne Untote Ghost... und ihre beiden 45er Automatikpistolen. Dieser Crossover-Band enthält die Miniserien "Batman/Hellboy/Starman" und "Hellboy/Ghost" ‚ in deutscher Erstveröffentlichung. Außerdem wieder Hellboy-Pin-Ups deutscher Top-Zeichner. Batman/Hellboy/Starman wurde von James Robinson, dem "geistigen Vater" von Starman, geschrieben und von Mignola in Szene gesetzt. Text und Skizzen für Hellboy/Ghost stammen von Mignola, die Zeichnungen übernahmen Jasen Rodriguez und Sean Konot.

      Zusammenfassung:

      Story 1

      Die Nazis versuchen wieder einmal ein Dämon zu entfesseln um den Verlauf des Krieges zu beeinflussen. Dazu entführen sie einen Wissenschaftler, setzten ihn unter Drogen und lassen ihn dadurch für sich arbeiten. In Gotham verbündet sich Hellboy zwar mit Batman aber auch als Team können sie die Entführung nicht verhindern. Da der Wissenschaftler aber nach Südamerika (?) entführt wird und der Joker wieder Gotham bedroht, kann Batman leider nicht weiter mit Hellboy zusammenarbeiten. Zur weiteren Unterstützung von Hellboy kommt aber Starman hinzu, dessen Vater der entführte Wissenschaftler ist. Zusammen versuchen sie nun den Plan der Nazis zu vereiteln.

      Story 2

      Hellboy ist auf der suche nach Ghost, einem Geist welcher sich zur Aufgabe gemacht hat das Böse zu bekämpfen bzw. sie zu ermorden. Durch Zufall stolpern beide in einen vergangen Mordfall, welcher mit düsterer Magie verbunden ist. Das bereits nicht gerade positiv verlaufene erste Treffen der Helden wird durch einen Trick nicht besser, wodurch sich Hellboy und Ghost gegenseitig bekämpfen statt sich auf den wahren Gegner zu Konzentrieren.

      Fazit:

      Bei diesem Band glaube ich, dass er vor allem deshalb so beliebt ist da Batman und Hellboy zusammen Nazis verhauen. Rein von der Story her ist es von den drei bisher von mir gelesenen Bänden eher einer der schwächeren Storys. Sehr gut finde ich immer die Einführung neue Charaktere, die in Form eine Akte vorgestellt werden. Die zweite Story wirkt schon spannender, was vor allem an Ghost liegt, wobei ich jetzt nicht genug getrickert wurde um mehr von ihr zu erfahren.
      Ich kann auch gar nicht so recht sagen was mich an Hellboy gerade so fasziniert, die Storys verlaufen fast immer nach dem gleichen Muster aber doch wird einem dabei nicht langweilig. Vielleicht ist es der trockene Humor oder einfach nur weil Nazis einen vor den Kopf bekommen? Ich kann es nicht sagen, ich bleibe zumindest weiter dabei. Der Zeichenstil sagt mir zumindest auch mehr und mehr zu.
    • Thias schrieb:

      Hellboy/Batman/Starman
      Hab ich gelesen und hat mir gefallen. Wichtig für Sammler: Dieser Band ist im Hellboy Kompendium nicht enthalten!!!

      Nun zu SODA
      Endlich hab ich nun auch die beiden fehlenden SODA Bände gelesen. NUmmer 11 und NUmmer 13



      Während Band 11 nahtlos an die fantastischen vorhergehenden Hefte anschliesst und eine 8,5/10 erhält, sieht es mit Band 13 etwas schlechter aus. Der Zeichner nicht ganz so gut wie der Vorgänger, Schrift in den Blasen schlechter zu lesen und auch die Paneleinteilung ist manchmal etwas unglücklich. (ich weine, wenn ich daran denke, dass die französischsprechenden Fans diese Serie in Hardcover geniessen dürfen....!!! :-(() So gibt es für Band 13 nur eine 7/10 allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau, zumal man hier eine Serie vor sich hat mit super sympathischen und interessanten Figuren und echt coole Polizisten -Storys.

      Fazit: sehr empfehlenswert!!!

      Nun aber zu meinem Lesehighlight des Tages (und es hat im Comic wie auch hier geregnet=Bonuspunkte sind sicher!!!;-))) und zugleich zu einem Comic, der mich vollends begeistert hat.



      Leider darf ich den Band nicht mein Eigen nennen, ich habe ihn mir aus der Bibliothek ausgeliehen! BEKANNT IST DER ZEICHNER VON EINER Spider-Man/Venom STORY und das ist auch der Grund warum ich ihn mir ausgeliehen habe. Speziell am Zeichnungsstil sind die hervorstechenden, gruseligen Augen mit denen eine wunderbar düstere Stimmung erzeugt wird. Aber natürlich ist das nicht alles. Der Zeichner vermag es den Leser in ein dunkles Rom zu versetzen und der Texter spielt da hervorragend mit. Die Dialoge sind absolute Spitzenklasse und so wird das Ganze zu einem Meisterwerk sondergleichen. (Ich komme aus dem Staunen kaum heraus).





      Empfehlung: Geniesst den Comic, wenns draussen regnet!!!!!!!!!!!

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      10/10

      :bampf: :bampf: :bampf:
    • Beim Comics lesen bin ich immer hoch konzentriert; und wenn das der Fall ist, stören mich äußere Unannehmlichkeiten noch viel mehr als sonst. Ich will damit sagen, bei der Hitze kann ich nicht lesen. Mein Lesestapel wächst, statt zu schrumpfen. Aber ich habe es mal probiert, nur um zu merken, dass es keinen Sinn hat. Zwei Comics habe ich jedoch geschafft:

      Tracht Man #1 (Plem Plem Productions)



      Mit dem Schweinemonster bin ich nicht warm geworden. Was mich unheimlich abgelenkt hat, war dessen Nase, die für mich wie von einem Hund aussieht, selbst am Ende bei dem Frischling. Das Monster hat im Comic einfach keinen Schweinerüssel. Doch mit Fantasie kann man einfach sagen, es ist kein Schwein, sondern ein mutiertes Monster.

      Meinen zweiten Kritikpunkt habe ich schon bei der Konkurrenz angebracht. Es ist der Dialekt. Anders als bei "ASH", reißt der mich hier schon mal nicht aus dem Lesefluss.
      Ich bin kein Bayer und gehe davon aus, dass der Dialekt hier im Heft von Fanboy korrekt ist. Jedoch (und ich sehe, dass das ein eher persönlicher Kritikpunkt ist) ist er teilweise anders, als ich ihn mir vorgestellt habe. Ich habe zwar in Franken studiert, aber die reden nur Frängisch.
      ein Beispiel: statt "Weggla" hätte ich jetzt "Weggal" gesagt, wenn es mir darum ginge den Dialekt zu imitieren. Und in der Art gab es eben 2-3 Szenen.

      Was mir jedoch gefällt ist die lockere Grundstimmung und sind die Homagen an andere Comics, von Thanos bis zum Super Saiyajin.
      Und was für mich auch deutlich heraussticht sind die extrem gut gezeichneten Körperhaltungen im Kampf. Auch außerhalb von Kämpfen ist der Held immer perfekt in Szene gesetzt.

      Vom Thema her kann ich so einen Comic ab und zu lesen, priorisiere aber andere PPP-Titel.
      3/5


      Bandette Volume One: Presto! (Dark Horse)



      beschte
      5/5

      Mehr? OK.
      Paul Tobin und Colleen Coover haben es wieder getan... einen Comic! Ich meine einen Comic haben sie gemacht. Und das schon vor geraumer Zeit, denn es gibt schon Band 3.

      Bandette ist eine Vigilantin der guten Sorte - also meistens, naja, oft. Sie hilft der Polizei, oder raubt gestohlene Kunst für Kunsthändler von Gangstern zurück oder auch mal für sich selbst.
      Dabei nimmt sich weder Bandette noch der Comic selbst ernst.

      Dass kann schon mal zu absurden Szenen führen, wie der "Bandette-Höhle", die in einer Pfütze versteckt ist, oder dass sich ihr Schoßhündchen glaubwürdig als Bandette verkleidet.
      Doch ist diesmal ihre locker flockige Art wirklich angebracht, wo doch der größte Gangsterboss der Stadt ihr schon an den Kragen will, bevor sie ihre Wette startet, wer dem Mobster die meisten Prunkstücke aus seiner Sammlung stiehlt?

      Der Comic hat etwas von Heist-Geschichten, ein bisschen Antiheld und einen sympatisch geschriebenen Cast. Dazu wie immer, wenn es einen Eisner Award für den charmantesten Zeichnstil gibt, hat ihn Coover verdient.

      edit:
      Jetzt stehe ich da wie ein Depp. Coover hat wirklich für Bandette den Eisner bekommen.

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    • PROJECT SUPERPOWERS: Chapter One
      (US # 00-07)



      Dynamite (2008)

      Jim Krueger / Alex Ross, Doug Klauba



      Da in den USA gerade Kapitel Drei der Saga startet, hatte ich wieder mal Bock in den Beginn reinzuschnuppern ^^

      Im klassischen Golden Age Stil werden hier Helden wie Fighting Yank, Green Lama, Death Defying Devil oder Black Terror wiederbelebt. Die Figuren gab es wirklich schon mal und können dank Public Domain verwendet werden.


      Ein in die Jahre gekommener Bruce Carter III hat ihm wahrsten Sinne des Wortes mit seinen Geistern der Vergangenheit zu kämpfen. Der alte Mann hat nicht mehr lange zu Leben und bekommt eines Abends Besuch von einem Geist. Bruce hält ihn zu erst für den einer seiner Vorfahren, der Geist (umhüllt von einer amerikanischen Flagge) ist der „American Spirit“ und verkörpert den Tod aller Patrioten, Märtyer und Helden die für ihr Vaterland starben.

      Der American Spirit warnt Bruce vor seinem bevorstehenden Tod und einem großen Verrat.

      Es folgt ein Rückblick auf die Vergangenheit. Im Jahre 1945 kämpfen viele Helden im zweiten Weltkrieg. Fighting Yank hat eine besondere Mission von der US Regierung bekommen.
      Hitler ist im Besitz eines mythologischen Artefaktes das für das Böse der Welt verantwortlich ist.
      Es ist die Büchse der Pandora (ok, hier ist es eine Urne wie eben in der griechischen Mythologie beschrieben :whistling: ). Bruce kann nun diese Urne in Nazi Deutschland stehlen und zurück in die USA bringen.

      Die Urne hat aber eine weit größere Bedeutung. Vermutlich hat Hitler sie irgendwann nach dem 1. Weltkrieg geöffnet und so seinen Aufstieg in den eigenen Reihen vorangetrieben.
      Sie enthält aber nicht nur das Böse, sondern steht auch für Hoffnung. Als Gegengewicht tauchten in dieser Zeit auch Helden mit besonderen Kräften auf und wurden als die Mystery Men bekannt.

      Oppenheimer hat eine Spezialbrille entwickelt mit der die Entitäten, die aus der Urne strömten auf der physikalischen Ebene sichtbar gemacht werden können. Yank setzt die Brille auf und wird auch gleich von einer Kreatur attackiert. Er legt geschockt die Brille ab und sein „Spirit Guide“ (der Geist eines seiner Vorfahren) erklärt ihm, um das Böse wieder einsperren zu können muss auch die Hoffnung wieder zurück in die Box.
      So soll ein Ausgleich geschaffen werden…

      Der zweite Weltkrieg neigt sich dem Ende entgegen. Die Mystery Men befinden sich nun in Japan, dem einzigen Land das noch erbittert Widerstand leistet. Die Atombombe wird über Hiroshima gezündet und die verheerende Wirkung schockt die Heldentruppe. Der Einsatz war als Friedensmission gedacht und endet in der Katastrophe. Die zweite Bombe wird von den Militärs für die Stadt Kokura geplant. Fighting Yank und die anderen versuchen nun Kokura zu erreichen und die Gegner zu besiegen, um so die komplette Auslöschung der Stadt zu verhindern.

      Sie scheinen ihr Ziel erreicht zu haben. Die Bomber drehen ab, aber nur weil die Sicht aufgrund des Kampfes von Brandschwaden und Rauchwolken verhangen ist. Anstatt umzukehren ist das neue Ziel nun Nagasaki…

      Einer der Helden, der gottgleiche Samson, versucht im letzten Moment mit all seinen Superkräften die Atombombe zu erreichen. Er kann die Detonation nicht mehr verhindern und wird scheinbar einfach mit ausgelöscht.



      Fighting Yank glaubt nun im Angesicht des Atompilzes das ultimativ Böse gesehen zu haben.
      Aus Angst vor noch Schrecklicherem sucht er nach einem Weg den Krieg ein für allemal zu beenden.
      Er verrät seine Freunde und sperrt nach und nach die Helden in die Urne.
      So vergehen Jahre bis er fast all seine ehemaligen Kameraden eingesperrt sind, Green Lama entkommt ihm und zieht sich in ein Kloster in Shangri-La zurück.


      Mittlerweile verbringen die Helden schon fast 60 Jahre in der Urne. Anstatt das alles zum Guten wurde, beherrschen Multi Konzerne mit ihrem Vermögen die Weltwirtschaft. Kriege werden mit wiederbelebten „Frankenstein“ Soldaten ausgefochten. Militante Polizei Schwadronen überwachen den Staat und seine Bürger. Im Weißen Haus sitzt ein korrupter Präsident an den Hebeln der Macht.

      Der American Spirit weist den alten Mann darauf hin das einiges schief gegangen ist und Fighting Yank von dem Geist seines Vorfahren getäuscht wurde. Die Helden werden dringender gebraucht denn je…


      Er sieht seinen Fehler ein und versucht mit Hilfe von Green Lama die Urne zu finden und zu zerstören. Es gelingt ihnen sie ausfindig zu machen und sie aus den Händen der „Dynamic Family“ zurückzuholen.
      Der Fighting Yank zerbricht die Urne.

      Verstreut über den ganzen Erdball erscheinen nun die ehemaligen Helden wieder.
      Manche wurden durch den langen Aufenthalt in der Box verändert, sowohl psychisch, wie auch ihre physischen (Super)kräfte. In der neuen Weltordnung sind sie aber nicht unbedingt willkommen.
      Mittlerweile von der Bevölkerung in Vergessenheit geraten, werden sie nun durch die Medien und Regierung als Terroristen hingestellt, die es zu verfolgen gilt.

      Dazu kommt noch das einige für den Verrat vom Fighting Yank seinen Tod wollen. Nicht gerade gute Voraussetzungen für einen frischen Start…





      Das Team Krueger / Ross hat für mich schon bei der „Earth X“ Trilogie gut funktioniert.
      Alex Ross gibt auch die künstlerische Richtung vor und steuert die Cover zu der Serie bei.

      Das Interieur von Klauba kann da nicht ganz mithalten. Die Optik schwankt und die Kolorierung wirkt manchmal "billig". Hier hätte man passend zum Thema mehr auf klassische Stilmittel setzen sollen.

      Die Figuren sind dabei uramerikanisch und werden mit einer ordentlichen Portion Pathos und Patriotismus inszeniert. Kann man mögen oder eben auch nicht.
      Man bedient sich bei den Archetypen und die Anlehnungen zu den modernen Gegenstücken sind klar.



      Die Welt wird dabei „realistisch“ und in einer ernsthaften Art (a‘ Astro City und Co.) dargestellt. Es gibt auch genug Wendungen und Fragezeichen bei den Charakteren die einen bei der Stange halten.
      Ganz logisch ist die Handlung um die Büchse der Pandora nicht, aber so schafft man einen interessanten Ansatz mit dem man das Golden Age auf die Moderne scheppern lassen kann.

      Das „erste Kapitel“ bildet dabei nur einen Art Prolog bei dem in jedem Heft die verschiedenen Figuren vorgestellt werden. Mehr Hintergründe gibt es dann in den dazugehörigen Mini-Serien.




      Project Superpowers hat IMO großes Potenzial und ging leider komplett unter. Nach Volume I (2008), Volume II (2010) und eine paar Minis herrschte eine Zetilang Funkstille.
      In den USA erscheint nun gerade Volume III. Wäre cool wenn man jetzt nicht mehr solange auf die Fortsetzung bzw. Abschluss warten muss… :/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von churchi ()

    • Jones63 schrieb:

      Die Offenbarung gibt es für schmales Geld (14 €) von Popcom (gehört zu Tokyopop) als HC, falls Du es doch noch Deiner Sammlung hinzufügen möchtest. Allerdings als Neuauflage mit anderem Cover.
      Danke für den Tipp. Mich würde das Format von der Popcomausgabe interessieren. Denn wenn es kleiner ist, dürften die Bilder massiv an Power verlieren!?!? Cover sieht auch cool aus!

      :thx:

      :bampf: :bampf: :bampf: