Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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      SECRET EMPIRE #10: Finale - und was für eines :love: Das ganze Event ar wirklich KLASSE :clap: :clap: :clap: Und McNiven hat es grandios beendet :cool2: Es war durchweg spannend, unterhaltsam und mit dauerhaften Folgen fürs Marvel Universum ;( Besonders GEIL war die Homage an Infinity Gauntlet :respect: :respect: :respect: :respect: Bin sehr auf die Zukunft mit Cap gespannt und wie er das alles verarbeiten kann :spiel:

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      PRAY FOR MANCHESTER
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      Divinity #1 (Valiant)
      Irgendwie kryptisch, ein bisschen spanennd, und toll gezeichnet. Super Auftakt.

      Shadowman #1 (Valiant)

      Eine fast schon altackene Origin für einen Helden, den ich nur vom Nintendo 64 kannte. Die modene Comic-Version gefällt mir auf Anhieb.

      Batman-Tag-Comic 2017
      Schön, dass man im Hause DC mit Harley ein neues Vorzeige-Äffchen hat, das man überall paradelaufen lässt, wo es nur geht. Lässt man den nervigen Kram mal außer Acht bekommt man hier einen schönen Teaser zur Rebirth-Story "I am Bane". Ich muss dringend auch mal die Wiederbeburt aufholen :D.

      Love and Rockets (Free Comic Book Day 2016)
      Hatte ich noch nie gehört, scheint aber seit den 80er-Jahren die Indi-Soap-Wunderserie zweiier Brüder zu sein. Ist tatsächlich mal was ganz Anderes. Ich bin nicht supergeflasht, aber doch schon neugierig. Musste manchmal kurz an SiP denken, das ich sehr mag. Ich glaube manchmal wird hier nur Banales geredet um die Seiten zu füllen ;-). Hatte gerade bei der zweiten Story um "Fritz" das Gefühl.

      Warum Gilbert Hernandez nicht seine Hauptheldin Luba in den Mittelpunkt stellt, verstehe ich nallerdings icht ganz. Was ich sehr wohl verstehe ist, dass der Typ nen echten Spleen weghat, was weibliche Anatomie angeht. Seine Damen hätten unseren (geliebten) PF-Boobie-Thread (R.I.P.) GE SP RENGT :nnn: !

      HouseOfMystery schrieb:

      Bin noch dabei, fast durch, DC Comics Graphic Novel Bd. 10:

      JLA - Das erste Jahr Teil 1
      Ich wollte die Collection eingentlich der Reihe nach durchlesen, aber nach der o.g. Ausgabe musste ich dann doch ein bisschen springen. War mir dann doch ein wenig zu albacken, auch wenn der Humor ein guter ist.
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      Gravel Band 2: Die Körperplantage (Dantes Verlag)

      Nach dem ersten Band war ich ja noch skeptisch, ob sich das Konzept rund um einen Sprüche klopfenden Kampfmagier auf Dauer halten kann. Nun geht man aber näher auf Gravels Vergangenheit ein und gibt ihm auch wenig mehr Persönlichkeit. Die Magie-Elemente werden weiter ausgebaut, während Warren Ellis und sein Co-Plotter und Zeichner Mike Wolffer regelmäßig zu überraschen wissen. Sicherlich wird Gravel niemals Preise für ausgefeilte Dialoge und geniale Charakterstudien gewinnen. Aber darauf ist das Ganze auch gar nicht ausgerichtet. Es unterhält schlicht hervorragend. Mein einziger echter Kritikpunkt wäre der doch ziemlich übermächtige Gravel an sich. Wirklich in Gefahr schwebt er mit seinen Fähigkeiten eigentlich nie.

      Und Wolffer macht wirklich einen sehr guten Job. Seine Zeichnungen sind nicht nur detailliert, er beherrscht das Storytelling wirklich hervorragend. Der Ekelfaktor hat im Vergleich zum ersten Band meiner Meinung nach nachgelassen, dafür steigt im Gegenzug der Gewaltgrad. Der Ab-18-Hinweis ist gerechtfertigt.
      Absolute Leseempfehlung:
      jimshooter.com/
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      US Avengers #269

      “The once and future Kang!”



      Stern/Buscema/Palmer

      Kangs gewagter Plan (#268)scheint aufzugehen: Seine Inkarnationen aus anderen Dimensionen scheinen bis auf einen letzten Doppelgänger vernichtet und die Rächer stehen zudem am Rande einer Niederlage. Die unerwartete Wendung bringt ein weiterer „Bruder“ Kangs. Immortus besiegt den zeitreisenden Schurken und ermöglicht die Rächer, das Limbo in Richtung Realität zu verlassen.

      Leider konnte sich in dem letzten Teil des Dreiteilers wegen der viel zu vielen Rückblenden und Erklärungen keinerlei Dramatik entwickeln. Schade, das Potential wäre nach dem hoffnungsvollen Beginn durchaus vorhanden gewesen.

      Ist das Darth Vader? Nein, Kang legt in einem der vielen Flashbacks seine neue Rüstung an:




      und


      Avengers Paperback 2: Aufstand in Pleasant Hill



      „Pleasant Hill scheint die perfekte Kleinstadt zu sein. In Wahrheit verbirgt sich hier jedoch SHIELDs schändlichstes Geheimnis! Das sorgt dafür, dass der Winter Soldier die Behörde angreift, mehrere Avengers-Teams aufeinander losgehen und Steve Rogers seinem alten Widersacher Crossbones ausgeliefert ist. Zugleich steht die ganze Realität auf dem Spiel.”


      “Man wünscht sich, dass alle Crossover gehandhabt werden!”, steht die Zusammenfassung einer Kritik der Fanseite Comicbookreources auf dem Buchdeckel. Dem kann ich mich anschließen. Obwohl vier Comicserien (Avengers Standoff, All New all different Avengers, Captain America, Uncanny Avengers) mit drei Autoren und dreizehn Zeichner und Inker in diesem Event involviert sind, liest sich diese spannende Story wie aus einem Guss. Sie ist verschachtelt erzählt, bleibt aber immer selbsterklärend und wird nie unverständlich. So kann sie auch ohne wirkliches Vorwissen gelesen werden, nicht zuletzt auch deshalb, weil Christian Endres im Vorwort erhellende Worte findet.

      Angesiedelt ist ungewöhnliche Superheldengeschichte in einem Setting von Filmen wie Trueman Show, Pleasantville oder de, Theaterstück Unsere kleine Stadt, was immer wieder mit Wortspielen mehr oder minder auffällig angedeutet wird. Somit ist für eine in diesem Genre unverbrauchte Thematik und jede Menge Falltüren gesorgt, was von den Autoren bis zu dem großen Cliffhanger am Ende auch reichlich genutzt wird.

      Fazit: Für mich das beste Avengers Paperback seit Marvel Now und eines der besten Crossover seit Civil War. Ich freue mich schon auf das am 12.12. erscheinende Paperback mit dem zweiten Teil.
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
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      Kingsman – The Secret Service

      Autor: Mark Millar
      Zeichner: Dave Gibbons

      Inhalt: Kingsman: The Secret Service #1 - 6
      In Kingsman – The Secret Service geht es um den jungen Eggsy, der in einer sozial schwachen Familie aufwächst und nach einem Autodiebstahl kurz davorsteht, ins Gefängnis zu wandern. Sein Onkel, Jack London, sieht nicht nur sich selbst in ihm, er sieht auch das Potential in Eggsy, mehr aus seinem Leben zu machen. London, der selbst aus schwierigen Verhältnissen stammt und mittlerweile als Geheimagent, als Kingsman, arbeitet, nutzt seine Beziehungen, um Eggsy vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren. Er offenbart seinem Neffen seine geheime Identität und bietet ihm an, es ihm gleich zu tun und sein Leben einem höheren Zweck zu widmen. Neben der Ausbildung seines eigenwilligen Schützlings muss Jack London das weltweite Verschwinden von Prominenten und einen rätselhaften wie grausamen Vorfall von Massengewalt aufklären, welche in irgendeinem Zusammenhang zu stehen scheinen.

      Kingsman: The Secret Service erschien als Mini-Serie unter dem Titel „The Secret Service“ zwischen April 2012 – April 2013 beim Marvel-Imprint Icon Comics. Matthew Vaughn, der Regisseur der Verfilmung, wirkte bereits bei der Serie als Co-Plotter mit. Mit dem Erfolg des Filmes erfolgte die Neubenennung mit dem Zusatz „Kingsman“, unter dem Film und Comic-Serie mittlerweile vermarktet werden.

      Meine Meinung:
      Nach dem Überraschungshit der Film-Adaption, die 2014 unter der Regie von Matthew Vaughn in die Kinos kam und an mir zunächst komplett vorbeiging, um mich dann umso mehr zu überzeugen, griff ich vor einiger Zeit auch endlich zur literarischen Vorlage aus der Feder Mark Millars. Mit dem positiven Meinungsbild zum Film war ich sehr gespannt, ob (wie so oft) die Vorlage die Adaption sogar noch übertrifft bzw. mich genauso überzeugt.

      In Kingsman: The Secret Service folgen wir den beiden Protagonisten Jack London, Geheimagent und Kingsman, sowie Gary „Eggsy“ London, seinem Neffen und Problemkind. Die Charakterzeichnung Jack Londons ist sehr stark an den großen Klassiker James Bond angelehnt: Eine ernste, pflichtbewusste und sehr selbstsichere Person, die mit viel Präzision und Härte ihre Aufträge erledigt und darüber hinaus eine Schwäche für das weibliche Geschlecht darstellt. Als Mentor des jungen und in der Welt des britischen Gentlementums sehr unbeholfenen Eggsy funktioniert die Figur sehr gut, der wiederum in die Rolle des Außenseiters, des Ausreißers und des orientierungslosen Underdogs schlüpft, um im Laufe des Comics eine klassische Charakterentwicklung durchzumachen. Das ist für eine solche Geschichte sicher kein Alleinstellungsmerkmal, durch die sympathische Charakterisierung von Eggsy und dessen glaubwürdigen Hintergrund stört das aber zu keinem Zeitpunkt. Trotzdem sei an dieser Stelle gesagt, dass der Leser keine hohen Anforderungen an Charaktertiefe und -zeichnungen stellen sollte. Die Figuren funktionieren und das für ihren Zweck mehr als ausreichend, Punkt.

      Die humoristischen Stärken des Bandes liegen klar in den verschiedenen Referenzen und Anspielungen, wenn z.B. ein Mark Hamill einen Gastaufritt bekommt oder Ridley Scott erwähnt wird. Hier brachte mich Millar zum Schmunzeln und der etwas hellere Ton des Films lässt sich dann sogar wiedererkennen, ansonsten bleibt es eher ernst und düster. Mark Hamill schaffte es später sogar in den Film, wenn auch in einer anderen Rolle und einer völlig anderen Szene.

      Die Handlung nimmt sich viel Zeit für Jack London und Eggsys Ausbildung, die große Bedrohung im Hintergrund durch Bösewicht Dr. Arnold wird langsam aufgebaut und entfaltet sich erst spät. Der Autor arbeitet zwar durchaus mit überraschenden Wendepunkten und lässt den Leser nicht einfach mit freier Sicht aufs Ziel zu rennen, es ist aber abgesehen von ein, zwei Punkten geradlinig und im Stile des üblichen Actionfilms mit furiosem Show-Down zwischen Held und Bösewicht; was keinesfalls schlecht sein muss.

      Vergleich zwischen Comic und Film:
      Der Film orientiert sich mit seinem Handlungsverlauf grob an dem des Films, zahlreiche Szenen aus diesem lassen sich sofort wiedererkennen, da hat sich Matthew Vaughn sehr an das Original gehalten. Abseits von dieser Strukturübernahme gibt es zahlreiche Unterschiede, angefangen beim Grundton der Geschichte bis hin zum vollständigen Charakterumbau, allen voran der des Bösewichtes. Wo der Comic eher ernst und düster (gezeichnet) ist, haben sich der Filmschaffenden für wesentlich mehr Leichtigkeit, Humor und Farbe entschieden, ohne dabei die explizite Darstellung physischer Gewalt zu unterschlagen. Der Film nimmt sich gefühlt weniger ernst, greift aber die Stärken des Comics gekonnt auf und fügt eigene hinzu, die sich sehr gut ergänzen und für meine Begriffe auch das Erfolgsrezept des Streifens sind. Deutlich überzeugender ist z.B. Samuel Jackson als Bösewicht Valentine, der sein dagegen fast langweilig wirkendes Gegenstück vollkommen aussticht. Nicht, dass ein blasser, junger Nerd mit seiner unfreiwilligen Komik ein ungeeigneter Bösewicht wäre, aber mit Samuel Jackson als lispelnder, hämaphober Veganer hat Vaughn einen obendrauf setzen können. Auch Jack London, im Film in Harry Hart umgetauft, wird vom James Bond-Abzug zum überzeichneten Gentlemen im Dienste seiner Majestät, der verkörpert von Colin Firth sehr viel Charme und schauspielerisches Talent mitbringt.

      Durch seine eigenwillige Adaption ist der Film mehr geworden als eine nah an 007 angelegte Agentengeschichte und somit für meine Begriffe auch ein wertvollerer Beitrag, als hätte man sich sklavisch an die Vorlage gehalten. Es gibt noch einige weitere Beispiele, aber von denen darf sich der Leser gerne selbst überzeugen.


      Fazit:
      Kingsman: The Secret Service ist eine kurzweilige Agentengeschichte mit starken Einflüssen aus Ian Flemmings James Bond, unterhaltsamen Referenzen, konsequenter Action und ein wenig Sarkasmus. Insgesamt ist es inhaltlich zwar kein innovativ großer Wurf, die Charaktere bekommen nicht allzu viel Tiefgang und die Zeichnungen überzeugen auch nicht immer, trotzdem kommt in der Summe eine sauber abgerundete Geschichte heraus. Darüber hinaus ist es für Fans des Films sicher von Interesse, das Quellmaterial kennenzulernen, die Adaption von Matthew Vaughn ist für mich persönlich allerdings die deutlich stärkere Arbeit.

      Bewertung:
      7/10


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      Ich habe am Sonntag, wie befürchtet, mit einem weinenden Auge "Hitman" beendet. Und ich weiß jetzt schon, dass diese Serie mir für eine längere Zeit im Kopf hängen bleiben wird, vor allem die Charaktere, aber auch einzelne Story-Arcs. Liest sich natürlich wie eine typische 90er-Serie, hat aber dennoch dieses gewisse Extra. Alles in einem hat sie mir sehr gut gefallen. Deswegen 8/10 Punkte.

      Gestern habe ich das erste Heft von "LOW" (Rick Remender) gelesen. Ich weiß jedoch noch nicht, ob es was für mich ist und ich da am Ball bleibe, lese noch das zweite und dritte Heft und entscheide dann für mich.
      Zum einen hat mich das Artwork sehr beeindruckt, stellenweise überladen und dadurch konfus, farblich jedoch ein Augenschmaus, sodass das Gesamteindruck ein sehr positiver bleibt. Eins von den Comics, wo ich mir die meisten Panels länger und genauer anschaue. Zu der Story kann ich noch nicht viel sagen, der Funke sprang zumindest nicht sofort rüber. Abwarten wie #02 und #03 sind.
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      Aber erst morgen in den Verkauf geben darf. Ich gönne dir den Band, hoffe aber gleichzeitig, dass die Buchhandlung ermittelt wird...
      Wenn schon ein neuer Asterix erscheint, sollten sie überall für jeden zur selben Zeit verfügbar sein...
      Ich hätte ihn dann aber auch gekauft. Von daher. Hoffentlich gefiel er dir. Morgen nach der Arbeit holen und dann gleich zum abschalten lesen!!! :coolgreen:
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      gina_michi schrieb:

      US Avengers #269

      “The once and future Kang!”



      Stern/Buscema/Palmer

      Kangs gewagter Plan (#268)scheint aufzugehen: Seine Inkarnationen aus anderen Dimensionen scheinen bis auf einen letzten Doppelgänger vernichtet und die Rächer stehen zudem am Rande einer Niederlage. Die unerwartete Wendung bringt ein weiterer „Bruder“ Kangs. Immortus besiegt den zeitreisenden Schurken und ermöglicht die Rächer, das Limbo in Richtung Realität zu verlassen.

      Leider konnte sich in dem letzten Teil des Dreiteilers wegen der viel zu vielen Rückblenden und Erklärungen keinerlei Dramatik entwickeln. Schade, das Potential wäre nach dem hoffnungsvollen Beginn durchaus vorhanden gewesen.

      Ist das Darth Vader? Nein, Kang legt in einem der vielen Flashbacks seine neue Rüstung an:


      Sehr schönes Heft, das bringt Erinnerungen zurück, in Heft 270 wurde ich auf der Leserbriefseite sogar namentlich erwähnt.
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      Comic-Republic schrieb:

      Aber erst morgen in den Verkauf geben darf. Ich gönne dir den Band, hoffe aber gleichzeitig, dass die Buchhandlung ermittelt wird...
      Wenn schon ein neuer Asterix erscheint, sollten sie überall für jeden zur selben Zeit verfügbar sein...
      Ich hätte ihn dann aber auch gekauft. Von daher. Hoffentlich gefiel er dir. Morgen nach der Arbeit holen und dann gleich zum abschalten lesen!!! :coolgreen:
      Entschuldige, lieber Carsten, aber wie widerlich muss man sein, so etwas zu schreiben?!?
      Abgesehen davon, dass ich den Band nicht gekauft habe, halte ich Deine Äußerung für sehr fragwürdig, ja bösartig. Wie mir der Band gefiel, war übrigens oben unschwer zu lesen (darauf beziehst Du Dich ja auch).
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...