Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • LeoLurch schrieb:

      Gantz 1 von Cross Cult

      Diese Doppelmoral bei den Asiaten, groß und lang wird eine nackte Frau von allen Seiten gezeigt, auch schön Schambehaarung, zwei Seiten später ist ein Mann nackt und da wird verpixelt. Wird vermutlich kein Gantzding sein sondern allgemein so gehandhabt aber gerade weil es wirklich zwei Seiten später war musste ich schon über diese Art des, wie will man es nannen, Prüderie? Sexismus? schmunzeln. Frauen schön als Lustobjekt hinstellen, während es bei einem Mann anstößig wäre und ganz klar wird hier die nackte Frau als Lustobjekt gezeigt da sowohl der Hund (!) sich an sie ran macht, als auch ein Mann sie sofort vergewaltigen will. Fand ich irgendwie ein wenig seltsam in der Erzählart, aber das ist bei Gantz eh so, man wird ziemlich ins kalte Wasser geschmissen und muss sich da erstmal zurechtfinden. Alles wirkt irgendwie etwas bizarr und unklar und der Comic arbeitet eher visuell als mit viel Sprache. Ich bin da sehr schnell durchgekommen da es kaum Text gibt. Alles in allem fand ich die Ausgabe aber okay, denke ich bleibe da dran und hole auch den zweiten Band wenn er erscheint.
      Das ist Hiroya Oku wie er leibt und lebt, ich bin mir auch bis heute nicht sicher, ob mehr als 30 Bände wirklich notwendig gewesen wären, so knackig wie später Inuyashiki wäre es vielleicht besser gewesen.

      Und zur Zensur, Der Otomoe-Yaoi Animate in Akihabara.... 6. Stock... sausage fest, und wenn die beste Freundin genau dieses Zeug liebt, wird es ein langer (hehe) Nachmittag für die drei heterosexuellen Männer neben ihr. Dafür hab ich mehr über Pornocomics gelernt, als ich je wollte.
    • Tom schrieb:

      Danke für den Trailer, der Typ schaut ja schon mal rein optisch viel mehr nach John Constantine aus als Keanu Reeves Wann kann man denn damit rechnen, dass die Serie auch mal bei uns ausgestrahlt wird und bitte nicht bei Amazon oder Netflix ? Auf DVD oder Blu Ray gibt es sie ja leider immer noch nicht
      Yep. der Typ ist DER HAMMER!! Genau so wie man sich Constantine vorstellt. Gibt's leider nicht auf deutsch. Allerdings solltest du dir den allein schon wegen dem genialen englischen Dialekt wegen in Originalsprache reinziehen!!! Lohnt sich wirklich!

      :thumbsup:

      :bampf: :bampf: :bampf:
    • Mal den Höllenjungen kennengelernt:



      Titel: Hellboy Kompendium 1

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 448 Seiten im Hardcover mit Lesebändchen

      Inhalt: Alle Geschichten der drei Hardcoverbände „Die Saat der Zerstörung, „Der Teufel erwacht“ & „Sarg in Ketten“

      Autoren: Mike Mignola

      Zeichner: Mike Mignola

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Drei auf einen Streich!
      Das erste Kompendium im HELLBOY-Universum versammelt mit dieser opulenten Gesamtausgabe gleich drei Hardcover-Bände der kultigen Horror-Comic-Reihe. Diese sind:

      DIE SAAT DER ZERSTÖRUNG
      Der Vorweihnachtsabend 1944. Auf einer schottischen Insel vollzieht ein Magier im Auftrag der Nationalsozialisten ein düsteres Ritual mit dem Ziel, die drohende Kriegsniederlage durch ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis im letzten Moment abzuwenden. Ein glücklicher Zufall will es, dass der heraufbeschworene Abgesandte der Hölle jedoch in den Händen der Alliierten landet: Hellboy.

      DER TEUFEL ERWACHT
      Der Leiter eines Wachsfiguren-Kabinetts wird erschossen in seinem unheimlichen Museum aufgefunden. Ermittlungen ergeben, dass eine über zwei Meter große Holzkiste mit der Aufschrift „Giurescu, Objekt #666“ verschwunden ist. Der vermutete Inhalt der Kiste ruft Hellboy und die „Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen“ auf den Plan…

      SARG IN KETTEN
      Eine Sammlung fantastischer Kurzgeschichten, in denen es Hellboy mit allerlei dunklen Mächten und tödlichen Kreaturen zu tun bekommt: Ein geschwätziger Leichnam, ein Kriegsmonster mit Wildschweinkopf, ein gefährlicher Goblin, der russischen Hexe Baba Jaga, ein mysteriöser Werwolffluch und schließlich ein künstlich erschaffener Gigant, der sich für einen Gott hält.

      Hellboy ist die Eintrittskarte zu einer Ecke des Comicheft-Himmels, die man nie wieder verlassen möchte. – ALAN MOORE



      Just my 2 cents:
      Ja, wie sollte es anders sein, auch mit dem Höllenjungen kam ich durch die Filme zum ersten mal in Kontakt. Allerdings war es hier doch ein wenig speziell, da ich zuvor schon Fan von Guillermo del Toros Arbeit war und nach wenigen Recherchen herausfand, dass ich sowohl mit ihm als auch mit Mike Mignola ein paar gemeinsame Vorlieben Teile. Wir sind fasziniert von alten Mythen und Sagen, Märchen und Schauergeschichten. Wir lieben die „klassischen“ Monster, egal ob Vampire und Werwölfe, Mumien und Unsichtbare, Frankensteins Monster oder den Schrecken vom Amazonas. Vor allem aber sind wir große Verehrer des Schaffens von H.P. Lovecraft. Zu all diesen Dingen findet man in nahezu allen Ihrer Arbeiten irgendeinen Bezug und so war es klar, dass ich da früher oder später einsteigen muss.

      Mit dem Erscheinen der wundervoll hochwertig aufgemachten Kompendien, kam ich um den Kauf dann nicht mehr herum. Wirklich toll, was der Cross Cult Verlag hier wieder in die Regale gestellt hat. Ich bin ja schon ein kleiner Fan des Verlages, seit sie die deutsche VÖ der Star Trek Romane übernommen haben, aber die letzten Jahre haben die gerade auch im Comic Sektor viel Cooles auf die Beine gestellt!

      Das erste „Hellboy Kompendium“ ist ein 448 Seiten starkes, mit 16x24cm recht großes Hardcover, (größer als die Einzelbände zuvor) mit Lesebändchen schon edel aufgemacht und bringt uns den Höllenjungen endlich in Farbe. Enthalten sind Band 1, 2 und 4 der ursprünglichen, auf Deutsch bei Cross Cult erschienenen Ausgabe. Teil drei darf leider aus rechtlichen Gründen nicht mehr nachgedruckt werden, darauf werde ich in meiner nächsten Rezi nochmal kurz eingehen.

      Die Saat der Zerstörung:
      Gleich auf den ersten Seiten nach dem informativen Vorwort erleben wir mit, wie Hellboy in unsere Welt kam. Alles ist extrem Atmosphärisch, beinahe greifbar, gestaltet. Trotzdem muss ich ehrlich zugeben, ich habe eine ganze Weile, sogar über diesen Band hinaus, schon ein gutes Stück in den Folgeband „Der Teufel erwacht“ hinein, gebraucht um mit dem Zeichenstil von Mr. Mignola warm zu werden. Wenn man sich damit angefreundet hat trägt er unheimlich zur Atmosphäre bei und saugt mich geradezu in seine Welt, aber ich war doch froh, dass ich direkt mit dem Kompendium eingestiegen bin, denn mit Einzelbänden hätte ich nach dem Ersten vermutlich vorerst eine lange Pause eingelegt, wenn nicht sogar aufgehört.
      Storymäßig geht es in der namensgebenden Miniserie „Saat der Zerstörung“ schon spannend zu, was auch der Grund war weiter dran zu bleiben. Die beiden zusätzlich enthaltenen Kurzgeschichten lesen sich zwar sehr kurzweilig, ich finde man merkt ihnen aber an, dass es sich hier um sehr frühe Hellboy-Stories handelt und der Charakter des Rotjungen noch nicht gänzlich entwickelt war.

      Der Teufel erwacht:
      Der zweite Band gestaltet sich für einen Freund klassischen Grusels wie mich dann nahezu grandios. Spätestens als wir in dem mittelalterlichen Schloss in Rumänien ankamen war es um mich geschehen. Eine spannende, blutige und stimmungsvolle Vampirgeschichte wie sie im Buche steht. Das Vorwort von Meister Alan Moore sowie Interviews mit Mignola selbst und seinem Redakteur runden das ganze Paket prima ab. An dieser Stelle wird das Buch nicht weggelegt, sondern direkt auf den Abschluss gestürzt.

      Sarg in Ketten:
      Für mich der absolute Höhepunkt des Kompendiums. Ganz allgemein habe ich bislang den Eindruck, dass Mike Mignola in kürzeren Geschichten stärker daherkommt, als in langen Storybögen, ob das wirklich so ist wird allerdings die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall finde ich die Kurzgeschichtensammlung, die dieser Band darstellt extrem gelungen, abwechslungs- und actionreich, spannend, teils gruselig und mit der richtigen Menge Humor abgemischt.
      Die Kurzgeschichte „Der Leichnam“ wurde als geschickte Anekdote im ersten Kinofilm verarbeitet und weckt somit schon Erinnerungen, die russische Hexe Baba Jaga schlägt eine Brücke zu alten Märchen und da der Wolfsmensch zu meinen liebsten Vertretern des klassischen Horrors zählt feiere ich die „Wölfe von St. August“ einfach extrem! Wieder wird der Band mit kleinen Extras, wir verschiedenen Pin-Ups deutscher Zeichner abgerundet.

      Bleibt ein stimmiges Gesamtpaket mit einem (für mich) holprigen Einstieg, starkem Mittelteil und einem Finale, das mir unglaublich viel Spaß gemacht hat! Jetzt freue ich mich schon sehr auf die weiteren Werke von Mike Mignola und bin froh, nicht nach den ersten Seiten „aufgegeben“ zu haben.

      Meine Wertung: 7/10

      Wie war Euer erster Kontakt mit Hellboy? Und wart Ihr vom Zeichenstil sofort begeistert, oder habt Ihr auch etwas gebraucht?

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:



      :!: WE WANT SWAMP THING! MOORE KOMPLETT UND ALLES DAVOR! :!:
    • Crackajack Jackson schrieb:

      Ich habe mich sehr schwer mit dem ersten Kompendium und mit Hellboy überhaupt getan. Die Geschichten und die Zeichnungen passen gut zusammen, ist mir jedoch beides zu hölzern. Die Filme waren ganz okay.
      Das Argument kann ich teilweise nachvollziehen, ab der Mitte des zweiten Bandes (also quasi auch der Mitte des Kompendiums) hat's bei mir aber *klick* gemacht und dann hat's richtig geflutscht. Das die Charaktere mehr Tiefe vertragen könnten kann ich nachvollziehen, denke aber, dass da noch was kommt. Und das grundsätzliche Setting und die Richtung die eingeschlagen wird liegt halt so perfekt auf meiner Wellenlänge das ich da einfach dran bleiben muss!

      Crackajack Jackson schrieb:

      @Comic-Republic : Und dein Avatar, der ist auch noch gut.
      :D :rollingsmilie: :thumbsup2:
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    • Ich muss gestehen, der Stil von Mignola hat mir erst überhaupt nicht gefallen. Irgendwie war er mir zu grob und zu wenig detailliert. Wie es aber öfter so ist, habe ich mich erstaunlich schnell dran gewöhnt und mittlerweile mag ich ihn richtig gerne.

      Ich hatte als allerstes von Hellboy die "Saat der Zerstörung", noch in der Ausgabe vom Carlsen Verlag. Das SC hat damals (1995) 36,90 DM gekostet, was für mich richtig viel Geld für einen Comic war, aber ich hab den Kauf nie bereut. Leider musste ich neulich feststellen, dass sich meine alte Carlsen Ausgabe beginnt sich aufzulösen und als ich im Forum zu einem sehr gutem Preis an die ersten zwei Hellboy-Kompendien gekommen bin, hab ich gleich zugeschlagen.

      Ich muss allerdings gestehen, dass ich sie noch nicht gelesen hab. Mein Lesestapel ist im Moment sehr hoch. Da liegen die beiden sehr schön aufgemachten HCs allerdings nicht drauf, sondern stehen schön repräsentativ im Bücherregal und machen da einen sehr guten Eindruck, bis sie dran kommen :)

      Die Filme mag ich auch sehr gerne, Hellboy ist für mich der coolste Teufel, den man sich nur wünschen kann :D


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Tom schrieb:

      Ich muss gestehen, der Stil von Mignola hat mir erst überhaupt nicht gefallen. Irgendwie war er mir zu grob und zu wenig detailliert. Wie es aber öfter so ist, habe ich mich erstaunlich schnell dran gewöhnt und mittlerweile mag ich ihn richtig gerne.
      Na das war fast 1:1 wie bei mir ;)

      Tom schrieb:

      Ich hatte als allerstes von Hellboy die "Saat der Zerstörung", noch in der Ausgabe vom Carlsen Verlag. Das SC hat damals (1995) 36,90 DM gekostet, was für mich richtig viel Geld für einen Comic war, aber ich hab den Kauf nie bereut. Leider musste ich neulich feststellen, dass sich meine alte Carlsen Ausgabe beginnt sich aufzulösen und als ich im Forum zu einem sehr gutem Preis an die ersten zwei Hellboy-Kompendien gekommen bin, hab ich gleich zugeschlagen.

      Ich muss allerdings gestehen, dass ich sie noch nicht gelesen hab. Mein Lesestapel ist im Moment sehr hoch. Da liegen die beiden sehr schön aufgemachten HCs allerdings nicht drauf, sondern stehen schön repräsentativ im Bücherregal und machen da einen sehr guten Eindruck, bis sie dran kommen :)
      Die Kompendien von Cross Cult machen echt einen extrem hochwertigen Eindruck, ich denke an denen kann man lange Freude haben! Und wenn die ein paar Monate im Regal warten schadet denen glaub ich nix. ^^
      Ich hab die Teile mittlerweile Abonniert, so kams dazu, dass ich den ersten gekauft hatte, der dritte mit dem Aboservice eingetrudelt kam und mir Teil 2 jetzt noch fehlt X/

      Tom schrieb:

      Die Filme mag ich auch sehr gerne, Hellboy ist für mich der coolste Teufel, den man sich nur wünschen kann :D
      Ich find die auch cool, bin aber auch sehr gespannt auf den neuen. Könnte mir schon vorstellen, dass dem Höllenjungen ein wenig düsterer als bei Del Toro auch gut stehen würde. Ausserdem hab ich noch die beiden animierten Filme hier liegen (da haben ja die Schauspieler der Kinofilme als Sprecher mitgewirkt), muss ich mal noch gucken.
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    • Die beiden animierten Filme mag ich gern.

      Zu Mignola will ich mich nicht äussern, sonst bekomme ich von CR wieder eins auf den Deckel. :P


      Gestern gelesen:

      Erde 1 Green Lantern

      So gelobt im Vorwort.... da bin ich immer vorsichtig.

      Die altbekannte Story von der Jordan Entstehung als Green Lantern, etwas anders erzählt und das hochgelobte Artwork war für mich eher *meh*

      3 von 10 Ringen

      P.S. Das wird wieder vertickt, wenn jemand Interesse hat... siehe mein Verkaufsthread
      :frauenimforum:
    • Foxy-Lady schrieb:

      Die beiden animierten Filme mag ich gern.
      Na dann freu ich mich doch schonmal auf die!


      Foxy-Lady schrieb:


      Zu Mignola will ich mich nicht äussern, sonst bekomme ich von CR wieder eins auf den Deckel. :P
      Hehe :D , also ich gönn da jedem seine Meinung. ;)
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    • Outcast Bd. 1 - 3

      Bd.1
      Bd.3
      Bd.2














      Ich bin jetzt mit den 3 Bänden welche ich besitze durch und fasse dieser der Übersichtlichkeit halber mal zusammen.

      Inhalt:

      Sein gesamtes Leben schon plagen Kyle Barnes Heimsuchungen aus dem Zwischenreich. Doch er ist am Ende seiner Geduld angekommen. Er will endlich Antworten, auch wenn er ahnt, dass auf ihn am Ziel vielleicht keine Erlösung von seinen Qualen wartet. Schon seine Mutter war von bösen Geistern besessen und sein Schicksal scheint vorherbestimmt … In dem Kaff in West Virginia, das er sein Zuhause nennt und wo Reverend Anderson ihm zur Seite steht im Kampf gegen eine sich ausbreitende Dämonenwelt, hat Kyle aber nicht nur die dunklen Mächte gegen sich. Nachbarn, die Cops und auch ein Privatdetektiv haben ein Auge auf ihn geworfen … Kyles Reise ins Reich der Finsternis beginnt!

      Robert Kirkman hat ein Händchen für Ausnahmezeichner. Mit Paul Azaceta – den Mike Mignola bereits als Zeichner für B.U.A.P. 1946 (veröffentlicht in HELLBOY UNIVERSUM 1) gewinnen konnte und der hier auf ganzer Linie überzeugte – kommt wieder ein Zeichner zum Einsatz, der Kirkmans düstere Stoffe perfekt zu inszenieren weiß!

      Zusammenfassung:

      Kyle sein bisheriges Leben uns durch Schicksalsschläge und unerklärliches geprägt. Er wuchs in jungen Jahren zum Beispiel bei einer Pflegefamilie auf, da er von seiner Mutter vernachlässigt und misshandelt wurde. Auch seine Tochter darf er nicht sehen, da er wegen Häuslicher Gewalt keinen Kontakt mehr zu ihr haben soll. Nur zu seiner Pflegeschwester hat er sporadischen Kontakt, wobei dieser von ihr ausgeht. Kyle lebt nur in den Tag hinein, vegetiert nur vor sich hin und ergibt sich seinem Schicksal. Eines Tages, während eines der seltenen Ausflüge mit seiner Pflegeschwester, trifft er dann auf Reverend Anderson. Dieser bitte ihn bei einer speziellen Angelegenheit um Hilfe. Nach einigen Zögern willigt Kyle ein und hilft dem Reverend. Wie sich später zeigt betreibt der Reverend Exorzismus bei Mitgliedern seiner Gemeinde und Kyle scheint eine spezielle Gabe zu haben, welche die Dämonen austreibt. Nach einigen Austreibungen und auch Rückschlägen wird deutlich das Kyle eine wichtige Rolle für die Dämonen spielt und diese sich in seiner näheren Umgebung ansammeln. So scheinen seinen früheren Schicksalsschläge fest mit den Dämonen verbunden zu sein. Zusammen mit dem Reverend bastelt Kyle nach und nach die Puzzleteile zusammen und scheint der Lösung Stück für Stück näher zu kommen. Umso mehr die Beiden aber erfahren, umso komplizierten und gefährlicher wird es.


      Meinung:

      Wie bereits erwähnt eine wirklich spannenden Story mit herausragenden Artwork. Das Grundkonzept scheint jetzt nicht sonderlich innovativ aber Robert Kirkman schafft es sich auf das wesentliche zu konzentrieren und hat eine sehr gut Horror Story geschrieben, welche an die alten Film Klassiker erinnert. Untermauert wird die Story dann von den düsteren und für sich sprechenden Zeichnungen von Paul Azaceta. Was es der Story zum Teil an Tiefe und Details fehlt, mach Azaceta mit seinen Zeichnungen wieder wett.
      Wer auf guten alten Horror steht, ist bei Outcast goldrichtig und wird sicher nicht enttäuscht. Man sollte aber etwas Geduld mitbringen, da die Story erst Mitte/Ende von Bd. 2 so richtig in Fahrt kommt. Bei Gelegenheit hole ich mir sicher Bd. 4, auf meiner Kaufliste ist er aber nicht unter den Top Titeln.

      Punkte:

      8/10

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Thias ()



    • MR. & MRS. X #3:


      [b]Ebenso GRANDIOS wie die 2 Hefte vorher :cool2: Lustig, unterhaltsam, wichtig für die Kontinuität :respect: Ist mir persönlich 10 Mal lieber wie der Rest der kläglichen X-Hefte. ;) Auch, dass
      Spoiler anzeigen
      Deadpool
      die Flitterwochen crasht war ein Geniestreich :komisch: So lese ich die Figur am liebsten. Und an abstrusen Figuren hat die Serie auch viel zu bieten :tick: :lol2: :lol2: Und das mit
      Spoiler anzeigen
      Xavier´s
      Tochter wird noch richtig spannend werden. :ok: :ok: :ok: Zeichnungen absolut passend und stimmig - dynamisch gut. :popcorn: GEILE SERIE - die hoffentlich lange läuft :stups:
      [/b]

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee
    • God_W. schrieb:

      Wie war Euer erster Kontakt mit Hellboy? Und wart Ihr vom Zeichenstil sofort begeistert, oder habt Ihr auch etwas gebraucht?
      Ich kannte Mignolas Stil von DRACULA und Batman. Bei DRACULA fand ichs ok, aber für BATMAN fand ichs dann doch zu schräg! Ging mir aber mit Kelley Jones auch so. Der Stil von Mignola hat mir anfänglich nicht so sehr gefallen. Die Filme haben mir sehr gut gefallen und so kam es, dass ich den Comics noch einmal ne Chance gegeben habe. Besitze mittlerweile alle Hellboy von Crosscult und auch ein paar frühere Veröffentlichungen. Die Kompendien sind der absolute Hammer und sehr zu empfehlen, da grösser als die anderen Ausgaben und nicht zensuriert!!! Ich habe mir die zusammen mit den Hörbüchern reingezogen, was ne tolle Erfahrung war. BUAP finde ich teils sogar noch besser als Hellboy (ein Geheimtipp). Die BUAP, in denen Hellboy auch vorkommt gehört für mich zu den besten Comics überhaupt....!!!!


      Foxy-Lady schrieb:

      Zu Mignola will ich mich nicht äussern, sonst bekomme ich von CR wieder eins auf den Deckel.
      Mich würde deine Meinung sehr interessieren!!! Wir sind doch eine offene und tolerante Fangemeinschaft, oder etwa nicht? Also trau dich :thumbsup:

      Mittlerweile WALKING DEAD bis zum 15. Band gelesen und empfinde die Serie immer noch topp. Habe inzwischen auch die TV Serie angefangen. Da bin ich ebenfalls begeistert, allerdings finde ich das Weglassen der Beziehung Opa/Jugendliche als sehr schade, greift da der Comicautor doch ein interessantes Tabuthema auf. Bin noch nicht soooo weit mit schauen (Daredevil 3. Staffel ist dazwischengeschoben worden) wird aber weitergeguckt!

      :bampf: :bampf: :bampf:
    • Ich habe zwischen dem ersten und dem zweiten TheBoys-Omnibus mal in ein paar neue Sachen reingeguckt:

      Blackbird #1 - Sam Humphries, Jen Bartel


      Hier hat mich vor allem das schöne Cover angesprochen, sonst hatte ich keine Infos.
      Nina Rodriguez glaubt felsenfest daran, dass Magie auch in unserer Welt existiert. Sie glaubt sogar, dass die Welt von einer magischen Elite beherrscht wird. Natürlich glaubt ihr niemand und sie lebt ihr langweiliges, tristes Leben einfach motivations- und verantwortungslos vor sich hin. Bis sich eines Tages (natürlich) rausstellt, dass sie die ganze Zeit Recht hatte. Es gibt nicht nur die magische Herrscherelite, nein, sie hat auch mit dem Entführen von Ninas Schwester zu tun.

      Nun ja, eine 08/15-Story, die mMn auf das weibliche Publikum zugeschnitten ist, mit einem sterilen Artwork, jedoch wunderbarer Kolorierung. Mehr habe ich dazu eigentlich nicht zu sagen. Weiterlesen werde ich nicht.
      05/10 Punkte.


      Jook Joint #1 - Tee Franklin, Alitha Martinez


      New Orleans in den 1950er Jahren. Mahalia ist die Besitzerin des "Jook Joint", eines Clubs mitten in den Sümpfen. Hier wird wild getanzt, getrunken und geflirtet. Doch so ausgelassen es sich auch anhört, hier gibt es auch Regeln. Eine davon ist z.B. "Behalte deine Hände bei dir", eine andere "Gewalt wird nicht toleriert". Doch manchen Männern steigen der Alkohol und die schönen Frauen zu Kopf und plötzlich glauben sie, sich nicht an die Regeln halten zu müssen. Hier greift Mahalia, samt ihrer Schwesternschaft, beherzt ein.

      Ein, für mich, etwas stranger Comic. Das Artwork ist sehr cool und gibt die Atmosphäre der damaligen Zeit und der Location sehr gut wieder. Wie man auf dem Cover sieht, wird die Gewalt hier sehr explizit dargestellt. Bei der Story weiß ich noch nicht, wohin die Reise geht. Im ersten Heft werden die Stoßrichtungen "Emanzipation" und "Voodoo" vorbereitet. Was an sich auch nicht schlecht ist. Falls es jedoch nur dabei bleibt, werde ich aussteigen. Bisher bleibe ich nur wegen dem Setting dran. Ich liebe dieses Setting der Südstaaten und würde gerne mehr davon lesen, bisher kenne ich leider nur Southern Bastards und Redneck in diesem Setting.


      Dead Rabbit #1 - Gerry Duggan, John McCrea


      Vorneweg: Dieses Comic hat mir am Besten gefallen. Zugegriffen habe ich nur wegen John McCrea, der mir mit seinem rauen Artwork in Hitman sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.
      Dead Rabbit war der Robin Hood im Boston der 90er. Eines Tages schnappte er sich einen großen Batzen Cash und verschwand einfach. Die Wahrheit um das Mysteriums seines Verschwindens weiß keiner. Dem Leser wird jedoch offenbart, dass Dead Rabbit sich nur zurückgezogen hat, um mit der Liebe seines Lebens seinen Ruhestand komfortabel verbringen zu können. Doch das Geld ist irgendwann alle und sein Gerechtigkeitssinn immer noch da. Plötzlich taucht der Maskierte wieder auf den Straßen Bostons auf, worüber weder die Cops, noch die Mafia froh sind...

      Die Story kennt man so schon aus Filmen, Büchern und Comics. Zumindest das, was man im ersten Heft erfährt. Trotzdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht, das Heft zu lesen, denn die Story ist sehr kurzweilig umgesetzt. Das Artwork ist ziemlich noire-lastig, die Dialoge jedoch humorvoll und frisch. Vll. ist es dieser Kontrast, der mir so gefallen hat. Genau sagen kann ich das auch nicht. Aber hier werde ich mal dran bleiben.