Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • God_W. schrieb:

      Batmans Rückkehr ist noch immer mein liebster Batman, Eward mit den Scherenhänden ist grandios und auch sonst hat der gute Tim mit Frankenweenie, Sleepy Hollow, Bettlejuice etc... viele tolle Sachen gemacht! Aber der Planet der Affen war echt nix. Aber ein paar kleine Ausrutscher darf sich ja jeder mal erlauben...
      Dito. Batmans Rückkehr ist auch meine Nr.1, dicht gefolgt von seinem Vorgänger.
      Auch bei den anderen von Dir genannten Filmen Pfilchte ich Dir bei aber ich gehöre tatsächlich zu den wenigen die seinen Planet der Affen mögen. Den Soundtrack z.B. finde ich genial und höre ich mir immer noch ab und zu an.
      "Hast Du je bei blassem Mondlicht mit dem Teufel getanzt?" :pupsi:
    • God_W. schrieb:

      Marvel Boy schrieb:

      MacLeod schrieb:

      God_W. schrieb:

      Valerian & Veronique sowie die Planet der Affen Archive werden wohl auch noch den Weg zu mir finden müssen. Beides net sooo günstig :huh:
      Den ersten PotA-Archivband hab ich hier stehen. Gewohnt gute Verarbeitung seitens CC. Größe so in etwa wie die alten Williams-Hefte.Band 2 hat sich leider ein wenig verschoben ...
      Die Affen sind es auf alle Fälle wert wenn man schon die Williamshefte geliebt hat!
      Ich kenne keine Williams-Hefte, das war wohl vor meiner zeit. Aber ich liebe alle Filme, egal ob alt oder neu (wobei der Tim Burton Streifen echt ein Ausrutscher zum schlechteren ist), sowie die alte TV-Serie und die bisher bei Cross Cult erschienenen Comics. Vor allem die Chroniken von Mak sind ein wahres Highlight und das Cross Over mit TOS ist echt spaßig.
      Chroniken von Mak
      Zeitenwende 1
      Zeitenwende 2
      Star Trek/Planet der Affen

      Eigentlich könnt ich zu den Bänden auch mal kurze Rezis schreiben, müsst ich aber vermutlich vorher nochmal lesen, das ist schon ne Weile her.

      Das waren die hier: comicguide.de/index.php/compon…ies&id=3174&display=short
      Waren mir Ende der 90er/Anfang 2000er auch noch unbekannt als ehemaligem Ossi und hatte sie mir als PotA-Fan mittelteuer gekauft ...

      Und ich liebe die CC-Bände. Die Boom COmics zur Classic Saga sind genial. Schade das CC mangels Interesse auf Käuferseite keine Bände mehr davon bringt ...
      ST/PotA ist OK, kommt aber an die anderen Bände nicht ran.
    • Mausi und Paul - Gesammelte Abenteuer

      Ein dickes Buch (ca.260 Seiten) mit One Pagern über ein Paar in der zweiten Hälfte der 50er Jahre.
      Paar ist vlt. schon ein bisschen viel gesagt, denn die beiden wohnen nicht zusammen und es gibt auch sonst kein Anzeichen dafür, dass sie ein Liebespaar sind. Gezeigt werden hier komödiantische Szenen aus dem Alltag. Weitere Figuren sind Pauls drei Neffen, auf die er manchmal aufpassen muss und Pauls Freund Felix, der immer eine neue Erfindung oder Idee mitbringt, die nicht funktioniert.
      Potential für Streit und Missverständnisse bieten auch die Nachbarn und so gibt es jede Menge harmlose Slapstickhandlung über nächtliche Ruhestörung, den Kirschbaum, dessen Zweige über die Grenze hängen oder die neueste Luxusanschaffungen, die man übertreffen will. Alles recht biederer Humor, der aber doch seinen Charme hat. Hier mal etwas über eine Fernbedienung für den Fernseher, die es damals noch nicht gab:
    • ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 8)



      Titel: Terminator – Die Erlösung – Die letzte Schlacht

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 320 Seiten im Hardcover

      Inhalt: Terminator Salvation: The Final Battle #1-12 (komplett)

      Autoren: J. Michael Straczynski

      Zeichner: Pete Woods

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Die brandneue, epische TERMINATOR-Comicsaga komplett in einem limitierten Hardcoverband!

      30 Jahre nach dem bahnbrechenden SciFi-Action-Kracher von Kino-Visionär James Cameron, der Arnold Schwarzenegger ultimativ zur Filmikone der 1980er-Jahre werden ließ, haben sich mit J. Michael Straczynski (BABYLON 5, CRUSADE) und Pete Woods (SUPERMAN, DEADPOOL) zwei Superstars des zeitgenössischen US-amerikanischen Comics zusammengetan, um eine der aufregendsten Geschichten aus dem TERMINATOR-Universum zu erzählen!

      Für Skynet und John Connor steht alles auf dem Spiel! Man schreibt das Jahr 2029. Während sich John Connor auf die finale Zerstörung von Skynet vorbereitet, schmiedet die Computerintelligenz einen Plan, der das Ende der Menschheit einläuten wird. Connor und seine Mitstreiter werden ihren ganzen Mut und ihr Können aufbringen müssen, um gegen die schrecklichste Waffe zu kämpfen, die von den Maschinen je gegen sie gerichtet wurde … der Mensch!

      Dieser Band beinhaltet die in zehn US-Heften abgeschlossene Comicreihe, deren Geschichte bis zum Krieg der Maschinen und seinem überraschenden Ausgang reicht!

      Im Juli 2015 marschieren die Maschinen wieder auf der Leinwand! Mit TERMINATOR: GENISYS, unter der Regie von Alan Taylor (THOR: THE DARK WORLD), geht damit der 5. Film der unverwüstlichen Reihe an den Start, die vor drei Jahrzehnten ihren Anfang nahm. Mit Emilia Clarke, dem Superstar aus GAME OF THRONES, Jason Clarke (PLANET DER AFFEN: REVOLUTION) und der Rückkehr von Arnold Schwarzenegger sowie nicht zuletzt Matt Smith (DOCTOR WHO) verspricht alleine schon der Cast, jeden Fan und Geek glücklich zu machen. Das Zeitreisen kann wieder beginnen!



      Just my 2 cents:
      Der Comic sieht sich als direkte Fortsetzung zum vierten Kinofilm Terminator: Die Erlösung (Terminator Salvation, der mit Christian Bale) und startet somit auch mit den Gegebenheiten, wie sie am Ende des Films vorherrschen. John Connor, Führer des Wiederstands, hat nach der aufopferungsvollen Tat des „Halbterminators“ Marcus Wright dessen menschliches Herz erhalten und damit auch die Chance weiterzuleben um den entscheidenden, letzten Schlag gegen die Maschinen zu führen. Das versucht Skynet natürlich zu verhindern und setzt seinerseits alles daran den finalen Untergang der Menschheit herbeizuführen. Um die Bemühungen der beiden Parteien endlich den Endsieg herbeizuführen drehen sich die 320 Seiten, die Cross Cult typisch in einem schicken Hardcover daherkommen. Der schöne Band enthält neben allen 12 Teilen der Story wieder alle Cover, einige Skizzen, Konzeptzeichnungen und ein Paar Seiten mit Infos zu J. Michael Straczynski, dem Autor hinter dem Werk.

      Ich selbst bin ein großer Fan von J. Michael, allerdings nicht wegen seiner Arbeit in der neunten Kunst, denn ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, dass der gute Herr Straczynski überhaupt irgendwas mit Comics am Hut hat, bis ich Terminator – Die Erlösung – Die letzte Schlacht entdeckt habe. Ich als Sci-Fi-Nerd kenne und liebe ihn vor allem als Schöpfer und Autor von Babylon 5. Ich habe alle Folgen und Filme zu der Serie, von denen J. Michael die allermeisten selbst geschrieben hat, geliebt und war schon traurig, als die Show abgesetzt wurde. Aber sei es wie es will, hier und heute soll es ja um den Terminator gehen, eine wahre Ikone des Actionkinos und diesen Comic, der das noch fehlende, und lange ersehnte Abschlusskapitel der Maschinensaga erzählen soll.

      J. Michael Straczynski versucht dabei nicht nur den recht mäßigen vierten Film zu einem vernünftigem, dem Franchise würdigen Abschluss zu bringen, nein, mit storytechnischen Brückenschlägen zum allerersten Terminator, Terminator 2 – Judgement Day und auch Terminator 3 – Rebellion der Maschinen wagt Stracz einen mutigen Vorstoß um das, spätestens ab Teil vier, aber meines Erachtens schon seit Teil drei etwas zerrissen wirkende Franchise, wieder zu einem großen, gemeinsamen Guss zu verbinden. Ein nobles, aber wohl etwas zu hoch gestecktes Ziel, das nicht in Gänze gelingt.

      Spoiler anzeigen
      Es beginnt mit einem Zeitreisenden, der im Houston des Jahres 2003 ankommt, fast zeitgleich erreichen drei Terminatoren (2 Männer eine Frau) das ebenfalls in Texas gelegene Dallas. Ihr Auftrag: Einen Serienmörder beschützen, dessen Bewusstsein später Skynet und Frau Dr. Kogan (aus Film 4) bei der Vernichtung der Menschen helfen soll. Der Zeitreisende versucht dagegen natürlich den Serienkiller zu töten, bevor Skynet ihn auf Eis packen und später für seine Zwecke akquirieren kann.

      Im Jahr 2029 bereiten John Connor und seine Frau Katherine Brewster (aus Film Nr. 3) den finalen Angriff auf Skynet vor während Dr. Kogan den Terminator aus Teil 1 gerade zurück schickt um Sarah Connor zu töten bevor sie John Connor überhaupt empfangen kann. Gleichzeitig soll der aufgetaute und maschinell upgegradete Serienkiller einen Teil der Terminatoren kontrollieren um diese zu effizienteren Killern zu machen.

      John schafft es mit einem kleinen Trupp die Zeitmaschine einzunehmen und Kyle Reese zurück zu schicken um Sarah zu beschützen. Im Anschluss daran gleich noch einen reprogrammierten Terminator als Leibwächter für sich selbst als Jugendlichen. Dem bringt er vorher noch das berühmte „Thumbs up“ aus dem Finale von Judgement Day bei.

      Derweil leistet der gepimpte Serienkiller ganze Arbeit und drängt die Menschen zurück, da die Terminatoren jetzt brutal mit menschlicher Leidenschaft töten und dadurch viel effektiver sind. Allerdings macht er seinen Job zu gut, zumindest für Skynet, denn er übernimmt mehr und mehr der Maschinen und drängt Skynet zurück bis er es schließlich komplett übernehmen kann. Das will Skynet natürlich nicht zulassen und erweckt Marcus Wright wieder zum Leben. Der soll in Skynets Auftrag heimlich zu den Menschen und John Connor einen Vorschlag unterbreiten der alles verändern kann.

      Die Menschen wittern natürlich erstmal eine Falle, lassen sich dann aber doch auf einen Deal mit Skynet ein. Sollten alle ehrlich spielen würde schlussendlich eine Überlebenschance für Menschen UND Maschinen Seite an Seite bestehen. Dazu ermöglicht Skynet es John einen seiner Getreuen durch die Zeit zurück zu schicken um den Serienkiller frühzeitig auszuschalten, eben der, den wir auf Seite eins ankommen sahen. Allerdings hat ja auch Unser Robo-Serienkiller was mitbekommen und deshalb drei Terminatoren zu seiner Rettung zurückgeschickt. Den Kampf zwischen denen und dem durch die Zeit zurückgereisten Menschen bekommen wir immer mal wieder zwischendrin bei Sprüngen zwischen 2029 und 2003 aufgetischt inklusiver neuer Terminator-Spielereien. Einige von denen können nämlich jetzt Gasangriffe starten oder mit ihren langen Haaren töten…




      Wie das Ganze ausgeht und welcher Twist uns dann am ende sogar noch erwartet will ich jetzt mal auch im Spoiler noch nicht verraten, aber Ihr merkt schon „überfrachtet“ ist das Wort der Stunde. Meiner Meinung nach wurde hier einfach viel zu viel gewollt, so das man sich in den ganzen Anspielungen und dem unbedingten Wunsch eine abschließende Lösung zu finden ganz schön verheddert hat und letztlich im Kern eine sehr beliebige, oft dagewesene und fast schon langweilige „Wenn wir unsere Streitigkeiten beilegen und uns zusammen tun ist es für alle besser“-Story gebastelt hat. Da gehen einige gute Ideen und spaßige Ansätze leider etwas unter.
      Da wir gerade bei beliebig sind: So kommt leider auch das Artwork daher. Ja, es gibt keine großen Kritikpunkte oder groben Ausfälle, aber das Ganze bietet halt auch kaum Highlights und wirkt teilweise steril glattgebügelt mit oft langweiligen, oder fast nicht vorhandenen Hintergründen. Wirklich gut gelungen sind die ein oder andere Rückblende und die Terminatoren selbst, also in ihrer Maschinenform, das hat Pete Woods gut im Griff. Die Action wirkt häufig wie „mit angezogener Handbremse“ inszeniert um ja nicht zu brutal zu werden, was echt schade ist und überhaupt knallt es für einen Terminator einfach viel zu selten.

      Bleibt ein hochambitioniertes Projekt mit großer Lizenz und viel Potential, das leider an den zu hoch gesteckten Zielen scheitert und letztlich nur für hardcore Terminator-Fans empfehlenswert ist. Über Mittelmaß kommen leider weder Story noch Artwork hinaus. Echt schade eigentlich, aber ehrlich gesagt war das gar nicht viel anders zu erwarten. Ich hab mir als „Vorbereitung“ nochmal die Teile drei und vier der Kinoauswertung angeschaut und auch die sind, mal von ein paar wenigen Momenten abgesehen, ebenfalls nur Mittelmaß.

      Meine Wertung: 5/10

      Wie hat Euch der Comic gefallen, falls Ihr ihn kennt, und was haltet Ihr vom dritten und vom vierten Terminator-Film? Freut Ihr Euch auf einen sechsten Teil, oder sollten Sie Eurer Meinung nach endlich die Finger von dem Franchise lassen?

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:




      :!: WE WANT SWAMP THING! MOORE KOMPLETT UND ALLES DAVOR! :!:
    • Obilivion Song (Cross Cult): Eine neue Serie von Kirkman, in der Endzeit-Apokalypse der Zukunft angesiedelt, mit vielen Fantasy-Einschlägen, wo die Bevölkerung einer US-Stadt in zwei Lagern zu überleben versucht. Macht durchaus Spaß, ist ernst, aber nicht immer zu tragisch und interessiert. Die Zeichnungen sind gut, manchmal bei den Actionszenen musste ich aber genauer hinschauen, um zu erkennen, was passiert. 8/10


      Outcast (Cross Cult) - Band 4: Die Storyline wird nahtlos weitergeführt und bietet am Ende auch einen richtigen Schockmoment. Wenngleich das alles ein wenig in die Länge gestreckt wird, auch wenn Kirkman sagen kann, das entschleunigte Tempo sei so gewollt. Manchmal zieht es sich aber und die Geschichte kommt nur schwerfällig in die Gänge. 7/10
    • Zurück im Sumpf…



      Titel: Swamp Thing: Das Ding aus den Sümpfen – Band 2 – Die Nacht der Fledermaus

      Verlag: Carlsen Verlag (US: DC Comics)

      Format: 112 Seiten im Paperback

      Inhalt: The Roots of the Swamp Thing (Swamp Thing #6-10) & House of Secrets #92

      Autoren: Len Wein

      Zeichner: Berni Wrightson

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      In einem geheimen Labor in den Sümpfen Floridas arbeitet der Wissenschaftler Alec Holland an einem Lebensserum, an dem auch das organisierte Verbrechen interessiert ist. Da Holland allerdings nicht bereit ist, sein Geheimnis preiszugeben, beschließt die Gangsterorganisation seine Liquidation. Nach einem Attentat torkelt Holland als lodernde Fackel in die Sümpfe. Doch durch das Serum verbindet sich Hollands Körper mit dem Sumpf und mutiert zu einem pflanzlichen Wesen mit dem hellwachen Geist eines Menschen. So beginnt Alec Hollands Odyssee durch die Abgründe der menschlichen Seele. Und noch immer ist ihm die Verbrecherorganisation auf den Fersen…

      Len Weins und Berni Wrightsons SWAMP THING, zweimal verfilmt, gilt bereits als moderner Klassiker der Comic-Kultur.



      Just my 2 cents:
      An dem Motto “Never change a running System” ist schon was Wahres dran und so ist es wirklich eine gute Sache, dass auch der zweite Band um unseren grünen Sumpfling mit Len Wein und Berni Brightson vom gleichen Kreativteam wie die ersten Stories stammt. Der erste Trade begeisterte mich ja ziemlich, vor allem wegen der Bezüge zu klassischer Horrorliteratur und dem sehr stimmungsvollen Artwork. Was soll ich sagen, auch der zweite Satz an Geschichten zum meist Missverstandenen Spottbild eines Menschen steht dem ersten Band in nichts nach. Die Variationen klassischer Horrorelemente wurde wurden sachte zurückgefahren, vermutlich um zu starke Wiederholungen zu vermeiden und mehr Abwechslung zu bieten, dafür wurden viele Elemente großer Science-Fiction aufgegriffen, was ebenso gut zu Swamp Thing passt und sich genauso Atmosphärisch ins Gesamtbild einfügt.

      Schon die erste Story Uhrwerk des Grauens weiß zu begeistern, auch wenn der Titel im Original als „A Clockwork Horror“ gleich um Längen cooler daherkommt, obwohl die Geschichte jetzt nicht wirklich was mit Kubricks Klassiker A Clockwork Orange zu tun hat. Vielmehr handelt es sich um eine Sci-Fi-Story, die zu Teilen als schöne Hommage an den Klassiker Westworld gesehen werden kann. Wobei, wenn ich recht überlege müsste der Film mit Yul Brynner ja ungefähr zur gleichen Zeit erschienen sein :kratz: ?!? Egal, ist auf jeden Fall ein toller Einstieg in den Band, der die Geschichte nahtlos weiterführt.

      Das Finale von A Clockwork Horror ebnet dann den direkten Weg nach Gotham City, wo Swampie seinen alten Freund Matt Cable und Arcanes Tochter retten muss. Natürlich kann so ein großer grüner Sumpfklumpen nicht einfach in der Metropole auftauchen, ohne die Aufmerksamkeit des Mitternachtsdetektivs auf sich zu ziehen. Das die erste Begegnung zwischen den beiden Alpha Männchen mangels Sprachbegabung auf Seiten des Sumpfdinges nicht ganz reibungslos verläuft, war ja abzusehen. Auf jeden Fall eines der charmanteren Cross-Over, unter denen, die ich bislang gelesen habe und vor allem nicht so „krampfhaft“ herbeigeführt, sondern sehr logisch aufgebaut.

      Die dritte im Bunde – Das Grauen in Tunnel 13 – könnte direkt der Feder eines Arthur Conan Doyle entsprungen sein, lässt mein Klassiker-Herz wieder Sprünge machen und gipfelt in einem Lovecraftschen Finale erster Güte. Einfach wunderbar!
      Bevor uns in Der Mann der nicht sterben wollte ein grausiges Wiedersehen mit einem totgeglaubten Widersacher erwartet, bei dem auch noch ganz nebenbei die Sklaverei in den Südstaaten mit abgehandelt wird, bekommen wir mit Das Wesen aus dem All nochmal eine volle Ladung Sci-Fi erster Güte, wo wieder mal klar wird, dass die schlimmsten Bedrohungen oft nicht von außen kommen, sondern unsere eigenen Vorurteile unser größter Feind sein können.

      Als kleines Goodie finden wir ganz hinten im Band dann noch Swampies ersten Auftritt in der Popkultur mit dem One-Shot aus der 92sten Ausgabe von House of Secrets. Selbst damals schon sehr stilvoll erzählt wird schnell klar, weshalb man im Nachgang entschied Swamp Thing mit einer eigenen Serie zu ehren.



      So vielversprechend wie es begann geht es auch im zweiten Band weiter und ich bin Feuer und Flamme für den großen Grünen. Die Geschichten wirken noch eigenständiger und abwechslungsreicher als im ersten Band und das Artwork ist durchweg gelungen. Extrem stimmungsvolle Zeichnungen, sehr dynamisch und abwechslungsreich präsentiert, mit vielen Details und unerwarteten Einfällen. Minimaler Wehrmutstropfen ist der erhobene Moral-Zeigefinger der an mancher Stelle allzu deutlich hervorragt, fast wie nach einer Marshal Bravestarr Folge (und jetzt bloß keine Haßkommentare, ich liiieeebe Marshal Bravestarr!). Etwas gewöhnungsbedürftig mag für den ein oder anderen sein, dass die Textfelder oftmals das beschreiben, was man in den Panels sowieso gerade sieht. Das ist bei älteren Comics aber häufig der Fall und entsprach einfach dem damaligen Stil. Bei vielen Franko-Belgischen Klassikern ist das nicht anders und mich stört es schon lange nicht mehr.

      Meine Wertung: 9/10

      Seid Ihr auch der Meinung, dass das zweite Set an Stories noch etwas eigenständiger und abwechslungsreicher wirkt als das erste? Wie gefällt Euch der zweite Swampie-Band im Allgemeinen? Ich freu mich schon auf alles Weitere und bin auch schon mit dem Moore-Run gestartet.

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
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      :!: WE WANT SWAMP THING! MOORE KOMPLETT UND ALLES DAVOR! :!:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von God_W. ()

    • Zuerst mal freu ich mich, dass dir das "Sumpf Ding" weiter so gut gefällt.

      Ob mir Band 2 besser gefällt als Band 1 kann ich echt nicht sagen. Ich kann ja nicht mal sagen ob mir die ersten beiden Bände besser gefallen als der folgende Moore Run.

      Ich mag einfach alle und finde sie echt super ! Da steckt so viel Stimmung drin, so viele Emotionen und auch Humor (Swampie im Trenchcoat a la Bogie :D ) dass ich die immer wieder gerne lese. :)


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Tom schrieb:

      Zuerst mal freu ich mich, dass dir das "Sumpf Ding" weiter so gut gefällt.

      Ob mir Band 2 besser gefällt als Band 1 kann ich echt nicht sagen. Ich kann ja nicht mal sagen ob mir die ersten beiden Bände besser gefallen als der folgende Moore Run.

      Ich mag einfach alle und finde sie echt super ! Da steckt so viel Stimmung drin, so viele Emotionen und auch Humor (Swampie im Trenchcoat a la Bogie :D ) dass ich die immer wieder gerne lese. :)
      Ja, die Trenchcoat Passage mit Film-Noir Einschlag fand ich auch überragend :thumbsup2: .
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    • excelsior1166 schrieb:

      Meine halten...
      Meine bislang auch, obwohl ich die ja auch gebraucht gekauft hab und nach der Optik sicher mehr als einmal gelesen wurden bevor die mir in die Hände gefallen sind. Aber wenn wir nächstes Jahr dann eh eine Nagelneue Deluxe-Über-Sonderausgabe bekommen wärs ja auch nicht so schlimm wenn die alten Dinger auseinanderfallen ;) .
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
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    • Bizu - Das Zeichen von Ys
      Erschienen als Album unter dem Titel : Le Signe d'Ys (1986)
      Der Frühling kommt und im Wald von Frotteelande, in dem Bizu wohnt beginnt es zu regnen. Es regnet immer mehr und es endet in einer wahren Sintflut. Bizu kann sich nur in einer Holztruhe mit seinem Freund, dem Pilz Mukes retten.
      Die Sintflut wurde von einer Fee heraufbeschworen, die durch das Amulett von Ys böse wurde. Das Amulett geht jedoch verloren, als die Waldgeister die böse Fee durch einen Wasserstrudel in ihr Reich ziehen.
      Es ist nun die Aufgabe von Bizu und seinen Freunden Murkes dem Pilz und Schnockbüll das Amulett wiederzufinden und zu zerstören, so dass der böse Zauber endet.
      Hier mal die Hauptpersonen:


      Die Geschichte hat erstaunlich viele Parallelen zu Asterix und Oberlix.
      Asterix : Der Seher
      Wie in diesem Asterix Band beginnt auch hier die Geschichte mit einem heftigen Gewitter und es tritt der Bösewicht auf. Genau wie in Asterix und Obelix sind die Hauptpersonen hier Bizu und Schockbüll + Murkes der Pilz, der ungefähr die Größe von Idefix hat und der treue Begleiter von Bizu ist.
      Auch hier verliebt sich Schockbüll Hals über Kopf und leider unerreichbar in die schöne Fee Keryna. Wie auch am Ende der Geschichte "Asterix der Legionär" wird Schockbüll/Oberlix von seinem Schwarm auf die Nase geküsst.



      Das Amulett verliert seinen Zauber schließlich dadurch, dass es in den unendlichen Abgrund (vergleichbar der Schicksalsklüfte beim Herrn der Ringe) fällt.

      Alles in Allem ein wirklich schöner Band mit tollen Zeichnungen, der durch viel kleine Ideen besticht. Beispielsweise Schockbüll, der bei jedem seiner Schritte Gänseblümchen hinterlässt, oder die Waldgeister, die kleine Geschosse mit spontan wachsenden Brennnesseln verschießen.
    • God_W. schrieb:

      excelsior1166 schrieb:

      Meine halten...
      Meine bislang auch, obwohl ich die ja auch gebraucht gekauft hab und nach der Optik sicher mehr als einmal gelesen wurden bevor die mir in die Hände gefallen sind. Aber wenn wir nächstes Jahr dann eh eine Nagelneue Deluxe-Über-Sonderausgabe bekommen wärs ja auch nicht so schlimm wenn die alten Dinger auseinanderfallen ;) .
      Ich wollte es diesmal nicht so direkt sagen, danke dass du das übernommen hast :D


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Man merkt den Bänden an, dass die Bindung echt "gefährlich" ist. wenn ich mich recht erinnere, habe ich einen umgetauscht gerade weil er schlecht gebunden war. Ich persönlich finde, dass es schwer ist die älteren mit dem Moore Run zu vergleichen, weil doch ziemlich verschieden!

      Um beurteilen zu können ob Band 1 oder Band 2 besser ist, müsste ich sie nochmals lesen.
      :thumbsup:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche den folgenden Band!!! NEONOMICON VON ALAN MOORE IN HARDCOVER

    • Daredevil 333 schrieb:

      Man merkt den Bänden an, dass die Bindung echt "gefährlich" ist. wenn ich mich recht erinnere, habe ich einen umgetauscht gerade weil er schlecht gebunden war. Ich persönlich finde, dass es schwer ist die älteren mit dem Moore Run zu vergleichen, weil doch ziemlich verschieden!

      Um beurteilen zu können ob Band 1 oder Band 2 besser ist, müsste ich sie nochmals lesen.
      :thumbsup:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Also da gäbe es echt schlechtere Ideen seine Zeit zu verbringen :D

      Noch mal zu den Bindung : Gerade bei Carlsen hab ich da allgemein recht schlechte Erfahrungen gemacht. Trotz pfleglicher Behandlung hat es mir da im Laufe der Zeit einige Bände aus unterschiedlichen Reihen zerlegt. Es ist nicht so schlimm wie bei Hethke, aber immer noch schlimm genug ;)


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • Crackajack Jackson schrieb:

      Bizu - Das Zeichen von Ys
      Alles in Allem ein wirklich schöner Band mit tollen Zeichnungen, der durch viel kleine Ideen besticht. Beispielsweise Schockbüll, der bei jedem seiner Schritte Gänseblümchen hinterlässt, oder die Waldgeister, die kleine Geschosse mit spontan wachsenden Brennnesseln verschießen.

      Das klingt echt toll, gleich mal auf die Liste gepackt. Danke für den Tipp, wäre ich sonst nicht drauf gestoßen. :thumbup:



    • Angespornt durch den Post von God_W habe ich mir meinen Swamp Thing Band vorgenommen.



      Ja nicht von Carlsen, dafür mit einem runden Ende im Gegensatz zur deutschen Veröffentlichung.

      Mit US: House of Secrets #92 & Swamp Thing (1972) 1-13

      Und damit den kompletten Swamp Thing Run von Len Wein & Bernie Wrightson, sowie in den letzten 3 Ausgaben Nestor Redondo.

      Über den Inhalt wurde ja schon genug geschrieben deshalb spare ich es mir, das ganze hat mir in jedem Fall sehr gut gefallen mit jeder Ausgabe steigert sich das ganze die Zeichnungen von Bernie Wrightson ist dabei über jeden Zweifel erhaben, einfach genial nur in schwarz/weiß würde es noch besser aussehen.

      Die Geschichten sind besonders in der Charakter Zeichnungen, im besonderen bei Alec Holland, der in seinem neuen Körper gefangen ist und einen Schicksalsschlag nach dem anderen erleidet, klasse gemacht und das Artwork unterstützt das noch in dem man es an der Mimik auch erkennen kann.

      Kommen wir aber mal zu den Geschichten die nicht auf Deutsch veröffentlicht wurden.

      Swamp Thing #11: The Conquerer Worm

      Swamp Thing kehrt in seinen Sumpf zurück und auch Matt Cable zusammen mit Abigale gemeinsam wollen sie Licht ins dunkel um den Tod von Alec & Linda Holland bringen, doch dann werden sie von gigantischen Mutierten Würmern angegriffen die sie entführen. Swamp Thing der es noch mitbekommt wird betäubt und zurückgelassen. Als die beiden erwachen finden sie sich in einer Stadt wieder die unter einer Kuppel verborgen im Sumpf liegt. Regiert von Zachary Smith der dieses neue Eden zusammen mit den Würmern erhalten will bis sich die menschliche Bevölkerung , durch ihre Umweltverschmutzung selbst vernichtet hat um dann die Erde zu beherrschen.

      Skurrile Story kann man sagen die Zeichnungen können sich nicht messen mit dem von Wrightson, schlecht sind sie aber nicht. Die Würmer die ihren Meister eigentlich nur ausnutzen um an neues Futter zu kommen also Menschen ist nicht so meins.

      Swamp Thing #12: The Eternity Man

      Swamp Thing landet auf ungeklärte Weise in der Urzeit vor dem Maul eines T-Rex, schuld daran wahrscheinlich ein leuchtener Edelstein mit einem Stern drauf. In arger Bedrängnis wird er von einem Mann geretet der dabei stirbt und dann wieder zum Leben erwacht und dann kommt es zum Zeitsprung und er landet er im antiken Rom. Wo er wieder diesen Mann trifft, dass ganze wiederholt sich mehrfach.

      Meinung: Verwirrende und Sprunghafte Geschichte, die mir nicht sonderlich gefallen hat, aber das Artwork wird besser.

      Swamp Thing #13: The Leviathan Conspiracy

      Wieder zurück im Sumpf wird Swamp Thing von Matt Cable und einigen Männern gefangen genommen. Damit hat er seinen Auftrag erfüllt den er schon eine weile hatte, nun wird dieser in ein gläsernen Gefängnis gehalten doch Matt will antworten. Und so geht er in die Zelle und Swamp Thing schafft es sich verständlich zu machen und erklärt ihm das er Alec Holland ist und wie es dazu gekommen ist. Daraufhin beschließt er ihn zu befreien, was schwierig wird da er im einem Hochsicherheitstrakt ist...

      Meinung: Ein gut gemachter Abschluss, den man an dem Punkt auch so stehen lassen kann, alle offenen Enden werden zusammengeführt und spannend ist das ganze auch. Das Artwork von Redondo ist hier auch klasse, man kan kaum glauben das es der gleiche Zeichner ist wie zwei Ausgaben zuvor.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Leseliste, Teil 1 im Link) Und auf Seite 41, 46 [Post 909] & 78! :twip:

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