Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • Habe leider keinen Thread zu
      Megaband Wintersoldier 2 - Der schwere Weg
      finden können.
      Also hier: Ich mag den Winter Soldier, aber diese Ausgabe war nicht so mein Fall. Den ersten Storybogen habe ich 2x gelesen, nicht weil er so gut war, ganz im Gegenteil. Hatte irgendwann mal angefangen das zu lesen und nach 2-3 US Ausgaben zur Seite gelegt und konnte mich jetzt an nix mehr erinnern, also von Anfang an lesen. Die erste Story war auch wirklich Quälkram, da musste ich Abends im Bett aufpassen nicht einzuschlafen.
      Story 2 war dann besser, ich mag ja David Bowie und der Bösewicht war definitiv Bowies ''Duke', so rein optisch. Die Geschichte war okay, Agent Shen fand ich sympathisch und die Story dass Shield, Hydra und Russland hinter Naziwissenschaftlern her sind war ganz gut, drei Partien die Arschlöcher jagen die eine Formel haben die die Welt verändern kann, der Ausgang war da relativ vorhersehbar, aber das war Kost die halt wie gesagt okay war. Wesentlich besser als der erste Teil zumindest.
      Optisch war in beide Teilen das nichts was hervor sticht weder negativ noch positiv, da würde ich 5/10 geben. Inhaltlich erster Teil 3/10 zweiter 5/10 also 4/10. Kombiniert mit der Zeichnung liegen wir also bei 4,5/10 Punkten für den Megaband. Fand den ersten Band wesentlich besser.
      Magickarten gesucht, schreibt mir wenn ihr was loswerden wollt.
    • Devil Dinosaur


      Trade, enthält alle 9 Ausgaben aus der Originalen Serie aus den 70ern, Cover ist ein ReColor der #1

      Handlung:
      In einer fiktiven Vergangenheit, in der Frühmenschen und Dinosaurier zusammen leben ( :rolleyes: ), schließen sich der Frühmensch Moonboy und der T-Rex Devil zusammen um den Alltag zu bestehen.
      Die Origin ist dabei klassisch: Moonboy hat den jungen Devil vor Jägern geretten, nun sind sie beste Freunde. Devil ist dabei der Stärkste im Knast und hält das Tal von Eindringlingen, wie Riesen, Außerirdischen, Jäger-Völkern und ähnlichem frei.

      Bemerkung:
      Ja, ganz in Ordnung. Die Geschichten sind der Zeit entsprechend einfacher gestrickt.
      Das wirklich interessante ist die Dynamit der Charaktere: Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Moonboy als Erzähler der Hauptprotagonist ist. Aber eigentlich ist es Devil. Dieser ist kein normaler Saurier, sondern hoch intelligent und sich selbst bewusst. Allerdings ist er nicht der Sprache fähig. Die Geschichten sind nie aus seiner Sicht erzählt. Dafür gibt es ja den Moonboy, der als Bindeglied zwischen Leser und Rotem Riesenvieh dient. Das ist ein frischer Ansatz und gefällt mir recht gut.

      Aber dann sind ja noch die Zeichnungen. Ja, Old People des Forums, jetzt müsst ihr stark sein: Kirby kann einfach keine Dinosaurier zeichnen (Menschen und Frühmenschen, sowie Umgebung sind da was anderes). Besonders der Devil Dinosaur sieht durch die Bank weg furchtbar aus. Und ich rede jetzt hier NICHT von relativ jungen anatomischen Erkenntnissen wie Haltung und Federn!
      Nein, der ganz normale Aufbau eines T-Rex. Der geht komplett ab. Kirby zeichnet hier einen unförmigen Menschen. Devil sieht vom Körperbau so aus wie Earl Sinclaire. Besonders die eigentlich charakteristischen T-Rex-Ärmchen wurden hier durch rot gefärbte Menschenarme ersetzt.
      Das hat mich echt aus der Story rausgerissen. Immer und immer wieder.

      Fazit:
      Ganz nett für zwischendurch. Gerade zeichnerisch aber mit Defiziten.
      5,5/10 fleischfressende Iguanodons :S

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.


    • Mein" Ultimatives" Comic Jahr 2018

      Angefangen hat es damit, das ich die 4 genialen Sammelbände über die Ultimativen von Mark Millar noch mal gelesen und genauso genossen habe wie beim ersten Mal. Dann hatte ich noch "Ultimatum" in meinem Comicregal stehen und habe auch das noch mal gelesen. Leider war das alles aus dem Ultimativen Universum, was sich bis dato in meinem Besitz befand.

      Nachdem ich so richtig angefixt war, besorgte ich mir erst mal den kompletten Millar-Run der Ultimativen X-Men und als ich mit dem durch war, war die Lektüre der restlichen Heftserie mit wechselnden Autoren obligatorisch. Am besten haben mir die Stories von Millar gefallen, aber auch Bendis, Vauhgan und Kirkman haben gute Arbeit abgeliefert.

      Da ich noch immer nicht genug hatte, begann ich als Nächstes die Serien und Einzelbände die nach Ultimatum erschienen waren zu lesen. Ultimate Comics: X-Men, Avengers, Iron Man, Wolverine, Hawkeye etc.. Einiges fand ich genial, anderes recht gut - so richtig schlecht war nichts. Besonders die Ultimate X-Men von Brian Wood und den Dreiteiler Ultimate Enemy, Ultimate Mystery und Ultimate Doom möchte ich besonders hervorheben.

      Ausgelassen aus Kostengründen hatte ich bis dahin den Ultimativen Spider-Man und die Ultimativen Fantastischen Vier. Lange konnte ich meiner Comic Leidenschaft (Sucht) nicht widerstehen und ich begann in den Ultimativen Spider-Man reinzulesen und war vom ersten Band an fasziniert. Bendis in Hochform!! Inzwischen habe ich mir die komplette Serie inkl. der Miles Morales Geschichten zugelegt und habe das erste Drittel bis jetzt gelesen. Was soll ich sagen - einfach wunderbar. Die zeitgemäßen Neuinterpretationen der vielen Spidey Akteure, Freunde und Schurken sind ein Lesegenuss sondergleichen. Ich kann Bendis für diese Serie gar nicht genug loben.

      Das Ultimative Universum existiert seit Secret Wars leider nicht mehr, aber Marvel sollte etwas anderes in diese Richtung starten. Anstatt zig Spider Wesen und unzählige X-Gruppen im 616er herumwerken zu lassen wäre es schön sich eines der vielen Universen aus dem Marvel Multiversum vorzunehmen und es mit originellen Geschichten von bekannten Marvel Helden zu befüllen. Es muß ja nicht so groß und langlebig wie das Ultimative Universum werden. Ich finde es spannend alte Helden im neuen Gewand zu sehen.


    • Euer Kanzler Moonie schrieb:

      Ich bin wie Jesus
      Das verlockt sehr, um aus dem Kontext gerissen zu werden. :D

      Euer Kanzler Moonie schrieb:

      ich ziehe den Hate, den Du eigentlich abkriegen solltest, einfach auf mich.
      Der "Hate" könnte gleich zum "Herzkasper" geworden sein. :D

      Aber jedem, der da gegen anreden will, empfehle ich wirklich mal ein Blick in diese Comics. Das Cover verrät schon gut was.

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.


    • Die Fantastischen Vier (Panini Schuber) 135



      Erscheinungstermin:
      Januar 1999

      Originalausgabe:
      1) Fantastic Four (I) #135

      Story-Titel:
      1) The eternity Machine!

      Original-Storytitel:
      1) Die Ewigkeitsmaschine!

      Zeichnungen:
      1) John Buscema

      Cover:
      1) John Buscema und Mike Esposito

      Text:
      1) Gerry Conway

      Übersetzer:
      1) Reinhard Schweizer

      Inhalt:
      1) Gregory Gideons Machtpläne – statt nach einem strahlenverseuchten Körpers ist ihm nach großer Macht! - werden durchkreuzt, als Jonny Storm sich mit einem intelligenten Spieltrick aus seiner Gefangenschaft befreien kann und danach auch seine Teammitglieder von ihren Fesseln löst. Als Gideon dann noch die Kontrolle über den Dragon Man verliert, ist sein Schicksal besiegelt. Er muss seine Pläne mit dem Tod bezahlen.

      Bemerkungen:
      1) Gerry Conway hat tief in der Mottenkiste gekramt und mit Gregory Gideon einen ganz alten „One Shot“ – Kontrahenten aufs Parkett geschickt. Der rücksichtslose Milliardär hatte sich in FV #34 bereits einmal erfolglos an unseren Helden versucht:



      Leider hat der Autor es versäumt, die interessante Hintergrundgeschichte Gideons und sein Verhältnis zu seinem Sohn Thomas etwas mehr Tiefe zu geben. Ansonsten wäre es wohl eine gute und dramatische Geschichte geworden.

      2) Komischerweise trägt Jonny in dieser Ausgabe ein rotes Kostüm und seine Flammen sind ab Seite -21- grün!

      Auch erschienen in:
      1) Condor FV Taschenbuch Nr. 5
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gina_michi ()

    • Shazam #1

      Ein paar Jahre nach dem großen Erfolg des Shazam Trade Paperbacks startet hier nun die Shazam Serie, geschrieben auch wieder von Geoff Johns. Die Geschichte wird ungefähr ein Jahr nach den Ereignissen des Trades fortgesetzt. In dieser ersten Ausgabe suchte ich wieder die Genialität des Vorgängers, doch eine fortlaufende Serie hat eine andere Erzähstruktur als ein One Shot. Der Aufbau der Geschichte ist hier viel länger. So befasst sich die erste Ausgabe, nach einem zweiseitigen Rückblick damit die Figuren und Verhältnisse vorzustellen.
      Mir persönlich war dieses erste Heft ein bisschen zu bunt und zu oberflächlich, aber noch ist ja nicht viel passiert. Die Serie kann sich noch nach allen Seiten entwickeln.
    • Start zur letzten Runde H.G. Wells…



      Titel: H.G. Wells – Der Unsichtbare 1/2

      Verlag: Splitter (Fr: Editions Glénat)

      Format: 56 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: H.G. Wells Band 5 von 6 – Der Unsichtbare 1/2

      Autoren: H.G. Wells, Dobbs

      Zeichner: Christophe Regnault

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe.

      H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird.

      Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!

      • Genug! Seien Sie jetzt still!
      • Sie verstehen weder, wer ich bin… noch was ich bin!
      • Also werde ich es Ihnen zeigen! Ein für alle Mal!




      Just my 2 cents:
      Am Wochenende fielen bei uns die ersten Schneeflocken diesen Winters und so wurde ich direkt in die passende Stimmung versetzt mich in einen der Comics, die ich mir extra für die kalte Jahreszeit aufgespart habe, zu vertiefen. Da ich schon länger sehr gespannt auf den Abschluss der schicken Reihe, die der Splitter Verlag zu Ehren des Sci-Fi-Altmeisters H.G. Wells herausgebracht hat, war, fiel die Wahl auf den ersten Band des Zweiteilers Der Unsichtbare. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch dieses Buch von Wells, genau wie Krieg der Welten, noch ungelesen in meinem Bücherregal steht, ein direkter Vergleich mit der Buchvorlage fällt also wieder weg. Dennoch bin ich schon seit langem ein riesen Fan des Unsichtbaren in all seinen filmischen Variationen.

      Angefangen mit dem famosen Claude Rains und seiner vor allem stimmlich unglaublich intensiven Darstellung im Universal-Klassiker, sowie den ganzen Fortsetzungen dazu. Ja da waren nicht alle brillant, manche noch recht spannend, andere eher lustig, aber ich bin doch immer wieder überrascht wie toll die schon damals zu Schwarz/Weiß-Zeiten die Effekte hinbekommen haben, da war noch Einfallsreichtum gefragt! John Carpenters unerwartet humorvolle Variante Jagd auf einen Unsichtbaren mit Chevy Chase in der Hauptrolle kann ebenso bedenkenlos empfohlen werden wie Paul Verhoevens Hollow Man, der eine weit härtere Gangart einschlägt und neben den wieder mal grandiosen Effekten vor allem die Veränderungen der Psyche, die der Unsichtbare erfährt in den Vordergrund stellt. Das trifft bei mir einen Nerv und wohl auch den vieler Anderer, denn seien wir mal ehrlich: Wer hat sich noch nie darüber Gedanken gemacht, was man alles tun würde, wenn man wüsste, dass man nicht erwischt werden kann und sicher ungestraft davonkommt. Diese Frage der Moral ist bestimmt auch eine Kernintention von Wells gewesen und macht einen Großteil der bis heute präsenten Aktualität und Faszination des Stoffes aus. Notiz am Rande: Hollow Man 2 mit Christian Slater statt Kevin Bacon als Unsichtbarem kann man sich getrost sparen.

      Jetzt aber zu dem wirklich wundervoll aufgemachten Album von Splitter, die uns schon auf dem, mit Goldprägung versehenen Cover ein derart stimmungsvolles Titelbild präsentieren, dass man am liebsten sofort loslesen möchte, sobald man das Schmuckstück in Händen hält. So schick sich die Ausgabe von außen präsentiert, vom Inhalt wird das alles noch übertroffen. Es ist unfassbar, wie perfekt das Artwork von Chris Regnault innerhalb von zwei, drei Seiten eine derart dichte Atmosphäre schafft, die bis zum Ende nicht ein Stück nachlässt. Wunderbar detailliert gelingt es ihm in seinem klassischen Zeichenstil mit unverhoffter Leichtigkeit zwischen spannenden Szenen, wohligem Grusel, dezentem Humor und sogar einem Spritzer Erotik hin und her zu wechseln, ohne auch nur einmal seine Linie zu verlieren. Perfekter kann man ein Artwork zu einem solchen Thema in dieser Epoche um die Jahrhundertwende kaum gestalten.

      Auch Dobbs gibt sich diesmal als Autor keine Blöße und findet nach dem etwas holprigen vierten Band Die Insel des Dr. Moreau zu alter Stärke zurück. Wunderbar fließend, stimmungsvoll und wie aus einem Guss wirkend schreitet die Geschichte voran. Die extrem fesselnde Story wird einfach toll erzählt, die Charaktere wirken allesamt sehr lebendig und jeder hat seinen eigenen Charakter, der wirklich gut getroffen wird. Am besten ist die Entwicklung des Protagonisten herausgearbeitet, dessen Verhalten oftmals Moralfragen aufwirft, aber von einem gewissen Standpunkt aus immer nachvollziehbar bleibt. Man steht oft mit sich im Zweifel, ob man mit ihm mitfiebern, oder ihn verdammen soll. Damit nimmt mich die Geschichte mit, bezieht mich sogar mit ein und weckt Emotionen, großes Kino. Apropos Kino, wie im Film von 1933 setzt auch unsere Geschichte ein…

      Alles beginnt mit dem geheimnisvollen Fremden, der durch einen wilden Schneesturm stapft und in einem Gasthaus innerhalb einer kleinen, ländlichen Ortschaft ein Obdach sucht. Die wunderbar schrullige Haushälterin offeriert ihm ein Zimmer und weckt das junge, reizende Dienstmädchen um die Stube für den Gast vorzubereiten. Das es sich bei dem bis oben hin vermummten Zeitgenossen um den Unsichtbaren handelt wissen bis dahin natürlich nur wir Leser. Doch auch, wenn die Absichten und die Gesinnung des Mysteriösen Wissenschaftlers anfänglich unklar bleiben entwickelt sich schnell eine bedrohliche Atmosphäre. Das der Charakter des neuen Mitbewohners keineswegs frei von Tadel ist stellen wir bereits in der ersten Nacht fest, in der er seine besondere Fähigkeit direkt ausnutzt, um das reizende Dienstmädchen genauer zu betrachten, später wird er sogar zum Dieb.

      Dennoch gelingt es dem Unsichtbaren seinen besonderen Zustand sehr lange vor der Dorfgemeinschaft zu verheimlichen, auch wenn die Gerüchteküche ob des seltsamen Gebarens des Neuankömmlings natürlich brodelt. Als ihm all die neugierigen Gesellen immer dichter auf die Pelle rücken platzt dem sehr reizbaren Individuum schließlich der Kragen und er reißt sich seine Bandagen vom Leib. Ab hier überschlagen sich die Ereignisse und eine atemlose Hetzjagd beginnt…

      Ihr merkt es, nach dem noch ganz guten Krieg der Welten und der leider etwas schwächelnden Insel des Dr. Moreau steuert die sechsbändige Reihe um Kult-Autor H.G. Wells auf ein furioses, zweibändiges Finale zu. Sehr gut geschrieben und mit, im positiven Sinne, außergewöhnlichem Artwork hat sich Autor Dobbs das Sahnestück scheinbar bis zum Schluss aufgehoben. Ich hoffe der zweite Band kann diesen grandiosen Start zu einem würdigen Ende bringen und das Rennen sicher nach Hause fahren.

      Meine Wertung: 9/10

      Habt Ihr den Zweiteiler schon gelesen und eine Meinung dazu, auch im Vergleich zu den anderen Bänden der Reihe? Habt Ihr das Buch von Wells gelesen und könnt Vergleiche anstellen, oder allgemein mal verlauten lassen, wie Ihr es findet?

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:




      :!: WE WANT SWAMP THING! MOORE KOMPLETT UND ALLES DAVOR! :!:
    • God_W. schrieb:

      allgemein mal verlauten lassen, wie Ihr es findet?
      Hab ich mir gleich das Hörspiel "Gruselkabinett" dazu gekauft. Bin sehr gespannt!! Vielleicht bin ich ja dann so begeistert, dass auch noch der Comics folgen muss ;-)) und das Buch und...(Meine Frau ruft gerade etwas das so klingt wie "Es reicht...!!!!!!!) Komisch bemerke da gerade so ein Ohrensausen...!

      :imonfire:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche den folgenden Band!!! NEONOMICON VON ALAN MOORE IN HARDCOVER

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daredevil 333 ()

    • Daredevil 333 schrieb:

      God_W. schrieb:

      allgemein mal verlauten lassen, wie Ihr es findet?
      Hab ich mir gleich das Hörspiel "Gruselkabinett" dazu gekauft. Bin sehr gespannt!! Vielleicht bin ich ja dann so begeistert, dass auch noch der Comics folgen muss ;-)) und das Buch und...(Meine Frau ruft gerade etwas das so klingt wie "Es reicht...!!!!!!!) Komisch bemerke da gerade so ein Ohrensausen...!
      :imonfire:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Hehe, das Gruselkabinett dazu hab ich auch noch ungehört hier liegen. Die sind aber meistens gut und relativ dicht am Original, freu ich mich also auch schon drauf! Ich hab mir übrigens diese hübsche und preiswerte Taschenbuchausgabe geholt:



      Passend zu meiner Ausgabe von Krieg der Welten:

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    • Habe gestern den zweiten Teil von Lemires Descender. Der zweite Teil bekommt von mir sogar noch mehr als der Erste (9,5/10) und wenn das so weiter geht, denke ich ist es sogar möglich, dass ich als Gesamtwerk eine 10/10 geben kann. Mal sehn! Die Story ist auf dem besten weg ein Kultcomic zu werden ;-))) Sicher etwas vom Besten was ich in diesem Jahr gelesen habe. Sehr einfühlsam, tolle Dialoge und geniale Zeichnungen, die von Hand gemacht wurden, was dem Ganzen noch einen zusätzlichen Bonus gibt. Grossartig!!!


      Cloak and Dagger <3
      Die beiden haben mir immer sehr gefallen, bei ihren Auftritten bei Spider-Man. Gehören voll in die 80er Jahre und damit zur Drogenproblematik. So habe ich mich auch sehr auf die TV Serie gefreut (habe erst vier Teile gesehen). Die TV Serie gefällt mir sehr gut, besonders die beiden Hauptdarsteller und was ich da besonders gut finde, es geht nicht so sehr um die Action (da werden wir anderswo besser bedient), sondern um eine einfühlsame Geschichte von Jugendlichen.
      Deshalb habe ich mir gestern noch schnell die ersten beiden Geschichten aus Cloak and Dagger - ein Licht in der Finsternis reingezogen. Die Meinungen zu den beiden Geschichten könnte unterschiedlicher nicht sein. Die erste "klassische" Cloak and Dagger Geschichte gefällt mir sehr gut. Der klassische Stil gefällt und auch die Geschichte überzeugt, zwei Dinge die in der zweiten Story eher nicht der Fall sind. Mal sehn wies weitergeht...!!!!!
      Aufgrunddessen, dass mir die Serie im TV gefällt, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ich mir die alten grossformatigen Hefte zur Brust nehme :coolred: :coolgreen:


      Wie gefällt euch die Serie? Was mögt ihr an den beiden Figuren?

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Ich suche den folgenden Band!!! NEONOMICON VON ALAN MOORE IN HARDCOVER

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    • Daredevil 333 schrieb:

      Habe gestern den zweiten Teil von Lemires Descender. Der zweite Teil bekommt von mir sogar noch mehr als der Erste (9,5/10) und wenn das so weiter geht, denke ich ist es sogar möglich, dass ich als Gesamtwerk eine 10/10 geben kann. Mal sehn! Die Story ist auf dem besten weg ein Kultcomic zu werden ;-))) Sicher etwas vom Besten was ich in diesem Jahr gelesen habe. Sehr einfühlsam, tolle Dialoge und geniale Zeichnungen, die von Hand gemacht wurden, was dem Ganzen noch einen zusätzlichen Bonus gibt. Grossartig!!!

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      :bampf: :bampf: :bampf:
      Klingt Top! :ok: Hab ich auch schon länger auf meiner Liste, werd ich mich nächstes Jahr mal drum kümmern.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
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    • Daredevil 333 schrieb:

      Habe gestern den zweiten Teil von Lemires Descender. Der zweite Teil bekommt von mir sogar noch mehr als der Erste (9,5/10) und wenn das so weiter geht, denke ich ist es sogar möglich, dass ich als Gesamtwerk eine 10/10 geben kann. Mal sehn! Die Story ist auf dem besten weg ein Kultcomic zu werden ;-))) Sicher etwas vom Besten was ich in diesem Jahr gelesen habe. Sehr einfühlsam, tolle Dialoge und geniale Zeichnungen, die von Hand gemacht wurden, was dem Ganzen noch einen zusätzlichen Bonus gibt. Grossartig!!!
      Ohohhhhhhhh... das klingt gaaaaaaaaaar nicht gut, zumindest nicht für meinen Geldbeutel.

      Hoffentlich ist wenigstens der Rest von "Cloak and Dagger" sauschlecht und ganz laaaaangweilig :D


      Freunde des klassischen Swamp Thing, die sooooooooooo gerne schöne Neuausgaben hätten und von einem deutschen Omnibus träumen :D
    • X-Men Zeit der Apokalypse Band 3



      So bin kam ich auch endlich mal wieder zu lesen .
      Der 3. Band der Reihe hat mich richtig mitgerissen . Im Vergleich zu dem 1. Teil der nicht so meins war und der 2. Teil den ich schon besser fand ist dieser hier richtig gut.
      Mit reißend und packend geschrieben und vor allem im Zusammenhang, nicht so wie im 1.Da kam es mir vor wie zu viele verschiedene Geschichten gleichzeitig erzählt werden müssen.
      Die x men, mit dem Sohn von Scott Summers und Jean Grey richtig gut .
      Ich bin zwar kein Fan von dem verliebten Logan,aber auch hier Top. Und vor allem Dingen kein bzw fast kein Magento, den ich in dieser Reihe einfach nicht sympathisch finde.
      Der plot twist ,dass Scott rebelliert kam für mich sehr überraschen. Echt genial
      • Fazit. Schönes Buch. Habe es richtig genossen
    • Kann das Finale halten, was der Vorgänger versprochen hat?



      Titel: H.G. Wells – Der Unsichtbare 2/2

      Verlag: Splitter (Fr: Editions Glénat)

      Format: 56 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: H.G. Wells Band 6 von 6 – Der Unsichtbare 2/2

      Autoren: H.G. Wells, Dobbs

      Zeichner: Christophe Regnault

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe.

      H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird.

      Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell!

      • Der Tod ist unterwegs.
      • Der unsichtbare Tod nähert sich.
      • Die Devise ist einfach: Heute muss Kemp sterben…


      Just my 2 cents:
      Es ist so weit, das Finale steht an. Band zwei um den unheimlichen Unsichtbaren ist nicht nur der Abschluss der Geschichte, sondern gleichzeitig auch der letzte Band aus der H.G. Wells-Reihe des Splitter-Verlags. Ja, nach dem wundervollen ersten Teil der Story um Griffin, den unsichtbaren Wissenschaftler freue ich mich natürlich außerordentlich auf den finalen Band, bin aber auch ein ganz klein wenig traurig, dass die famos bebilderte Reise durch die Fantasie von Wells damit zu Ende geht. Aber die nächste tolle Reihe kommt bestimmt, wartet vielleicht sogar schon auf meinem LeseK2, und deshalb will ich hier jetzt gar nicht lange Schwermut verbreiten, sondern mich lieber auf das wieder wunderbar aufgemachte Hardcover stürzen, um endlich zu erfahren, wie das Abenteuer des Unsichtbaren ausgeht.

      Spoiler anzeigen
      Am Ende des ersten Teils suchte Griffin ja sein Heil in der Flucht. Auf selbiger gabelte er einen Landstreicher auf, den er dazu zwang ihm fortan behilflich und als Lakai zu Diensten zu sein. Dem armen Schlucker gelang nach einigen weniger erfreulichen Erlebnissen jedoch die Flucht, wobei auch die wertvollen Notizbücher des Unsichtbaren verloren gingen. Erneut auf sich gestellt und auch noch verwundet gelang es Griffin sich in einem Haus zu verstecken, wo er sich ob seiner blutenden Wunde jedoch nicht lange versteckt halten konnte.

      Ein glücklicher Zufall muss es gewesen, der ihn geradewegs in das Haus von Doktor Kemp führte, einem seiner ehemaligen Studienkollegen. Nachdem Griffin ihm offenbart hat wer er sei beschließt Dr. Kemp, ein sehr besonnener Mann, dem Unsichtbaren vorerst zu helfen, seine Wunde zu versorgen und im eine Mahlzeit angedeihen zu lassen. Dann hört er sich dessen Geschichte an. Jetzt erfahren wir endlich, in einer langen Rückblende alle Details, unter welchen Umständen und durch welche wahnwitzigen Experimente es Griffin gelang, die Formel zur Unsichtbarkeit zu entdecken und diese auf seinen eigenen Körper anzuwenden. Er gesteht dem gutherzigen Dr. Kemp ebenfalls, dass er sich gezwungen sah Morde zu begehen, dies aber scheinbar gar nicht so schlimm sei und er von nun an nach Macht strebt und eine Schreckensherrschaft, bestimmt von Furcht und Unterwürfigkeit, aufzubauen gedenkt.

      Natürlich bleibt dem guten Doktor nicht verborgen, dass er es hier mit einem Wahnsinnigen zu tun hat, der zu allem fähig scheint. Er wiegt den Unsichtbaren in Sicherheit und entsendet heimlich seine Bedienstete mit einem Brief, der alles erklärt, an die Polizei. Kemp versucht Griffin hinzuhalten während sich die Einsatzkräfte bereit machen. Als die aber schließlich eintreffen bemerkt es unser geistig verwirrter Wissenschaftler zu früh und ihm gelingt erneut die Flucht. Doch von jetzt an hat er ein neues Ziel. Beseelt von seinem Wunsch auf Rache macht er von nun an erbarmungslose Jagd auf den verräterischen Doktor und all jene, die ihm teuer sind…


      Man kann es nicht anders sagen, es geht in Band zwei genauso hervorragend weiter im ersten Teil. Die Geschichte bleibt extrem spannend, abwechslungsreich und bietet noch etwas mehr Action als im Vorgänger. Das man auch mehr über die Hintergründe des unsichtbaren Griffin erfährt bringt noch mehr Tiefe in den Charakter. Auch wenn Dobbs hier wieder sehr flüssig und stimmungsvoll schreibt, das überragende Artwork von Regnault übertrifft alles. Es ist so stimmungsvoll und harmoniert dermaßen perfekt mit der Zeit, in der die Geschichte spielt, wie man es sich nur wünschen kann. Wenn man einige Kleinigkeiten zum bemäkeln sucht so findet man allenfalls zwei kleine Ansatzpunkte. Zum einen kommt das große Finale nach dem schönen Spannungsaufbau etwas abrupt und ist dann doch etwas plötzlich vorüber, auch wenn mich eine kleine „After Credit Scene“ dahingehend wieder etwas milde stimmt. Zweitens fehlt dem zweiten Band ein Stück weit dieses geheimnisvolle und schaurig-gruselige vom ersten Band, einfach deshalb, weil das Rätsel um die Hauptperson ja bereits gelüftet ist. Dafür bekommen wir von Regnault aber einige grandiose zeichnerische Effekte geboten, wenn er bei der Darstellung des Unsichtbaren alle Register zieht.

      Alles in allem ein toller Abschluss einer sehr schönen Reihe, die leider nicht durchgehend aus Höhepunkten besteht, aber dennoch absolut ihre Daseinsberechtigung hat. Für Die Zeitmaschine und Der Unsichtbare kann ich bedenkenlos Kaufempfehlungen aussprechen, für Krieg der Welten sollte man sich schon für das Thema an sich interessieren und die Insel des Dr. Moreau ist entweder für Komplettisten, große Fans des Buches, oder jemanden, der die Optik über den Inhalt stellt interessant, denn auch hier ist das Artwork extrem gelungen! Mit dem Zweiten Teil von Der Unsichtbare findet die H.G. Wells Collection von Splitter jedenfalls einen sehr würdigen Abschluss!

      Meine Wertung: 8/10

      Hat mittlerweile irgendwer einen oder mehrere Teile der Reihe gesichtet? Meinungen? Hat jemand vor sich einen der sechs Bände zum Reinschnuppern zu holen?

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:




      :!: WE WANT SWAMP THING! MOORE KOMPLETT UND ALLES DAVOR! :!:
    • Sweet Tooth 3 - Die Flucht



      Inhalt laut Panini:

      Gus, ein Junge, der nach einer weltweiten Seuche mit Hörnern geboren wurde, lebte bis zum Tode seines Vaters völlig isoliert im Wald. Doch auf Kinder wie Gus ist ein Kopfgeld ausgesetzt, und nun sitzt Gus in einem Konzentrationslager und Jeppard, der Mann, der ihn dort abgeliefert hat, stellt eine Armee zusammen, um ihn wieder zu befreien.


      Meinung:


      Ich möchte gar nicht groß ausholen, da ich die Story nicht spoilern möchte, damit jeder die Chance hat bei Bd.1 anzufangen. Es ist aber der bisher beste Band der Reihe und ein absoluter Genuss! Es muss einfach jeder dies Reihe lesen...JEDER MUSS! Es ist einfach der Wahnsinn was Lemire hier geschaffen hat. Es ist grandios wie die einzelnen Figuren charakterisiert und auch gezeichnet wurden, es passt einfach alles perfekt zusammen. Wenn ich jetzt nur an die Story denke, werden meine Augen feucht.
    • God_W. schrieb:

      Hat jemand vor sich einen der sechs Bände zum Reinschnuppern zu holen?


      Ich hab die Bände schon länger auf dem Schirm, aber wie so oft hab ichs verpennt. :/ Immerhin, deine Rezensionen haben mir die Reihe mal wieder ins Gedächtnis gerufen.

      Thias schrieb:

      Es muss einfach jeder dies Reihe lesen...JEDER MUSS!

      Woah, okay, okay, ich setz´ es ja schon auf die Liste... jesses :schocker: :D