Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • Creepy präsentiert Bernie Wrightson



      Wie schon bei dem Band von Richard Corben eine sehr schöne Zusammenstellung der Comics aus den Magazinen Creepy und Eerie. Weniger als bei Corben, aber nicht minder interessante Geschichten. Vor allem die Zeichnungen haben mir gefallen, ein detaillierter, ziemlich realistischer Stil. Die letzte Geschichte ist in Farbe, alle anderen in schickem Schwarz-Weiß. Enthalten sind z. B. Poe's Black Cat sowie Lovecrafts Cool Air (Kühle Luft).




      Lovecraft (Reinhard Kleist)



      In diesem Fall handelt es sich nicht um eine reine Umsetzung einer Geschichte von Lovecraft, sondern eine andere Art von Biografie. Die Hauptperson möchte eine Biografie über Lovecraft in Comicform schreiben und telefoniert dazu mit ihm. Das denkt er zumindest, wobei der Angerufene behauptet Carter - ein alter Ego Lovecrats - zu sein. Neben tatsächlichen biografischen Informationen wird noch eine Geschichte von Lovecraft mit hineingewoben. Zusätzlich gibt es am Ende noch eine weiter Geschichte. Der Band und vor allem das Telefonat ist verstörend, auf eine irgendwie positive Art und Weise.




      Grauen im Gemäuer - Neue Lovecraft Geschichten (Reinhard Kleist)



      Weitere Umsetzungen von Geschichten Lovecraft. Alles gute Gruselgeschichten, die Zeichnungen sind in Ordnung, aber nicht so ganz nach meinem Geschmack. Enthalten ist dabei auch eine Adaption von Kühle Luft. Ich konnte einige Gemeinsamkeiten mit der Adaption von Bernie Wrightson entdecken, wobei die Version von Kleist mit dem Inhalt geraffter umgeht.

    • Green Lantern - Erde Eins Bd. 1

      excelsior1166 schrieb:



      Ich bin sehr angetan von diesem Band.
      Die Zeichnungen sind äußerst atmosphärisch (vergleichbar mit Maleev bei Daredevil), das SF-Setting ist großartig, die Handlung eigenständig, aber auch gelungen an die Original-GL angelehnt.
      Zwar hätte ich ich hier und da andere Erzählschwerpunkte gesetzt (und mir etwa die Gelben für spätere Bände bewahrt), für einen ersten Band aber ist das sehr originell und spannend inszeniert.
      Auch wenn nicht unbedingt 60 Jahre GL-(Hal Jordan-) Comichistorie in den ersten Abenteuerband gehören und ich mir zunächst mehr Charaktertiefe/-entwicklung gewünscht hätte, so ist das m.E. Jammern auf hohem Niveau...
      Von mir gibt's 8/10 P. (entspricht etwa 11 P. von God_W., 12 von Major Crampas und 14 von Lebeau bei seinen Marvel-Rezis... :D )
      Nähere Infos zu DCs Erde Eins-Kosmos und zum Inhalt (Vorsicht Spoiler!) findet Ihr im entsprechenden Thread.
      Ich konnte den Band nicht mehr aus der Hand legen und musste ihn in einem Rutsch lesen, obwohl ich die letzten Stunden des Abends eigentlich anders verplant hatte. Sehr empfehlenswert und lohnend!
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Da wollte ich mir nur noch ein kurzes Lesehäppchen gönnen...
      Marvel Super Heroes (Heft vom GCT 2016)
      Die exklusive Hauptgeschichte mit Spidey, den Avengers und den Guardians von Kesel und Baldeon stammt aus Marvel Super Hero Spectacular No. 1 (2015) und ist schlicht nett.
      Recht witzig, passabel gezeichnet, eindeutig fürs junge Publikum.
      Danach folgen zwei Previews aus den damals neu startenden Panini-Heftreihen Avengers 1 und Spider-Man 1.
      Erstere ist belanglos, der neue Spidey-Auftakt geradezu furchtbar.
      Nun erinnere ich mich wieder, warum ich da einen Lesestopp eingelegt habe.
      Das ist ja in jeder Hinsicht übel...
      Nun ja, die Previews außer Acht lassend gibt's für das Heft ob der ordentlichen Hauptstory noch nette 4/10 P.
      Das braucht wohl außer Komplettisten keiner...
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Zack Comic Box 28 – Michel Vaillant: Jagd auf Mach 1





      Irgendwie war mir einmal wieder nach einem alten Zack Album und die Suche danach führte mich auf meinem Dachboden zu dieser Comic Box aus dem Jahre 1977. Das vorliegene „Jagd auf Mach 1“ ist das fünfte Michel Vaillant-Album innerhalb der Reihe Zack Comic Box. Ab Band 6 wurde die Rennfahrerserie als eigenständige Albenreihe weitergeführt.

      Der Titel sagt schon vieles über den Inhalt aus: Auf dem berühmten Bonneville Salt Flat in Utha/USA ringen Michel Vaillant, Chuck Danver und Steve Warson (Die Guten!) gegen den Leader (Die Bösen!) darum, als erster mit einem Raketenauto die Schallmauer durchbricht. Wer hier am Ende die Lorbeeren für sich einheimst, muss bei den Dauersiegern aus Frankreich wohl kaum gesagt werden …





      Jean Graton fertigt mit seinem Künstlerteam eine stereotypische, aber auch dramatische Geschichte um kantige Helden und düstere Bösewichter. Rennwagen, technische Anlagen, Motorräder, Landschaft und Dörfer sind bis ins kleinste Detail hervorragend zu Papier gebracht. Wie oft in dieser Serie zeigen sich Probleme bei der Darstellung der Figuren. Gerade guten Protagonisten sind schlecht voneinander zu unterscheiden. Gesichter und Frisuren sind von der „Heldenstange“ und Michel Vaillant erkennt man stets oft nur an seiner Bekleidung und der Clark Kent-Haartolle auf der Stirn.



      und



      IMMONDYS Band 3: Das Puzzle





      von Daniel Hulet (Idee, Text und Zeichnungen)


      Klappentext:
      Vorhang auf für den letzten Teil der Trilogie von IMMONDYS, das Ende des Alptraums für den Helden. Als ernst zu nehmende, aber nicht humorlose Reflexion über die Schwelle, die sich zwischen Leben und Tod befindet, lässt dieses ästhetische als auch philosophische Werk niemanden unberührt. Daniel Hulet lädt den Leser ein, das Schicksal des Ange Goemann zu verfolgen und das Puzzle Stückchen für Stückchen zusammenzulegen.

      Es ist schon erstaunlich, wie passend Daniel Hulet Wort und Bild in dieser Achterbahnfahrt von Traum, Realität und Wahn miteinander spielen lässt. Am Ende gibt es eine adäquate Auflösung, die im Grunde alle geöffneten Fässer auf einmal schließt. Den allerletzten Twist hätte Hulet sich vielleicht sparen können, aber das schmälert den Genuss dieses Lynch-Bacon-Kafka-Böcklin – „Konglomerat“ kaum.

      Fazit: Mann wird es entweder in den Himmel zu loben, es verdammen oder es einfach nicht verstehen.

      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Galaktische Sammelwut Nr.12: Where No Fan Has Gone Before ("The Edge of the Galaxy")

      Nach den Ereignissen rund um das Auftauchen Neros in der Vergangenheit, den Auswirkungen seiner Zeitreise und vor allem den sich verändert habenden Bedingungen des "Star Trek"-Universums nach diesem Eingriff, begibt sich die USS Enterprise unter dem Kommando von Captain James T.Kirk auf ihre erste langfristig angelegte Mission. Den Anfang macht das Auffinden einer Notfall-Boje der seit zwei Jahren vermissten USS Valiant, deren enthaltene Botschaft die Crew zu einem Durchbrechen der galaktischen Barriere motiviert, was für einige Crewmitglieder, insbesondere Kirks Studienfreund Gary Mitchell, ernsthafte Konsequenzen mit sich bringt. Gary verfügt über zunehmend übermenschliche Kräfte, die ihn aber merklich verändern und unmenschlicher werden lassen. Da das Antriebsaggregat der Enterprise beschädigt und keine geeignete Reparaturstation in der Nähe ist, lässt Kirk Kurs auf eine inzwischen automatisierte Minenstation setzen, die zumindest die Rohmaterialien für Ausbesserungen liefern könnte. Dort muss er auch entscheiden, ob er seinen immer unkontrollierbarer werdenden Kumpel nur aussetzen oder gleich erschießen soll...wobei dieser natürlich beide Optionen nur wenig akzeptabel findet. Danach wird die Enterprise mit der Aufgabe betraut, dringend benötigte medizinische Vorräte nach Makus III zu transportieren. Da auf dem Weg jedoch das interessante galaktische Phänomen "Murasaki 312", eine ungewöhnliche Quasarformation, liegt, entsendet Kirk das Shuttle "Galileo 7", um diese Gelegenheit zur Erforschung nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Leider stürzt das Schiff, unter anderem mit Spock, McCoy und Yeoman Rand an Bord, auf dem zentralen Planeten des Systems ab und eine Rettung gestaltet sich, auf Grund der intensiven Ionenstrahlung, sehr schwer. Während Spock und Co. Möglichkeiten zum Verlassen des Planeten aus eigener Kraft suchen, werden sie von monströsen Angreifern attackiert. Die Zeit rennt allen davon, denn auch die Lieferfrist der dringend auf Makus erwarteten Medikamente muss eingehalten werden. Zu guter Letzt verschlägt es Kirk & Co. nach Deneva, dessen Föderationskolonie von quallenartigen (früher sahen sie noch wie Spiegeleier aus...) Parasiten heimgesucht wurde. Diese haben die Kontrolle über die ansässige Bevölkerung übernommen und der entsandte Landetrupp schafft es nur mit Hilfe eines besonderen Ortskundigen aus einer bedrohlichen Situation: James Kirks Bruder George.

      Im Bonus aus den "Gold Key"-Archiven transportiert die Enterprise die in "Vasen" abgelegten Emotionen uralter Vulkanier zu einem extra dafür angelegten Schrein. Natürlich geht etwas schief, im Orbit von Pollux II werden diese Gefäße nach einem Angriff geöffnet und die unterdrückten vulkanischen Emotionen suchen sich neue Wirte. Die Geschichte entstammt übrigens der Feder von Len Wein, der unter anderem auch am, hier im Forum nicht ganz unbeliebten, "Swamp Thing" arbeitete.

      Band 12 der Sammelreihe beginnt die inhaltliche Lücke zwischen erstem und zweitem Kinofilm mit einem "Kelvin"-Revival alter Abenteuer zu füllen, die bereits in der Originalserie mit Shatner und Kollegen abgehandelt wurden. Zwar werden mit dem Fehlen von Dr.Dehner (die aber eben einen Teil der maßgeblichen Faszination der Episode "Where No Man Has Gone Before" ausmachte), der erweiterten Rolle Uhuras (die in "The Galileo Seven" ja nicht viel zu melden hatte, hier aber entscheidend wird) und dem Aufeinandertreffen Kirks mit seinem Bruder George und dessen Familie (die in "Operation: Annihilate!" ja das Zeitliche segnete) stets ein besonderes Element aus der Gleichung entfernt oder hinzugefügt, aber in Summe orientiert man sich doch sehr stark an den Vorlagen, was nicht immer sonderlich originell wirkt. Ansatzweise könnte man die "Star Wars: Infinities"-Comics als Vergleich herbeiziehen, allerdings empfinde ich diese "Star Trek"-Variante davon als etwas gelungener. Der "Gold Key"-Bonus ist dagegen ausholender, starker Tobak, aber ab und an ist gegen ein wenig galaktischen Mumpitz ja nichts einzuwenden. Früher war aber eben doch nicht alles besser. Künstlerisch liefern die Zeichner und Tuscher einen erwartungsgemäß modernen Comic ab, der so wohl in der Figuren- als auch in der Raumschiffdarstellung mehr als solide erscheint.

      Wer also schon immer mal wissen wollte, wie die klassischen Abenteuer in der "Kelvin"-Zeitlinie ausgesehen hätten, darf gerne zugreifen. Zwar ist der Band nur auf Englisch erhältlich, aber auch mit einem vernünftigen Schulkenntnisstand diese Sprache betreffend ordentlich verständlich.
    • Marvel Boy schrieb:

      Ja, die Alben aus dem Koralle Verlag, wunderbar, ich liebe die auch noch immer. Mein Liebling ist Blueberry Der Mann mit dem Silberstern. Vermutlich weil ich so ewig gebraucht habe um es zu bekommen.
      Hey. Das ist auch mein Koralle-Lieblingsalbum.

      Obwohl ich Blueberry sonst eigentlich nicht mag. Das war mir immer zu weitschweifig, zu wenig auf dem Punkt.

      Das ist bei diesem Album anders. Auch wenn es zugegebenermassen ein Rip-Off von "12 Uhr Mittags" ist. Aber wie schon einer der Mitforisten hier schrieb: Besser gut geklaut, als schlecht selbst erfunden ....
    • 20.1.2019

      Marvel-Comic-Sammlung: Spider-Gwen - Gesucht, Hachette/Panini Comics, 2/10
      "Der Geier furzt freier". Herzlichen Glühstrumpf. Noch unter Deadpool-Niveau.
      Doctor Strange- Verdammnis, Panini Comics, 3/10
      Das Haus der Ideen braucht wieder Autoren mit Ideen. Ärgere mich gerade und überlege ernsthaft, ob ich den Meistermagier auch noch von der Einkaufsliste streichen soll.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mantricker ()

    • Marvel Boy schrieb:

      Ja, die Alben aus dem Koralle Verlag, wunderbar, ich liebe die auch noch immer. Mein Liebling ist Blueberry Der Mann mit dem Silberstern. Vermutlich weil ich so ewig gebraucht habe um es zu bekommen.
      Der Mann mit dem Silberstern:

      Der war - nachdem verlagsvergriffen - auch leider nur für recht viel Geld auf dem Gebrauchtalbenmarkt zu bekommen.

      Ich hatte den zwar damals besessen, dann aber für billiges Geld verkauft, als ich Geld für Mofabenzin brauchte. Einige Jahre später, als ich schon in der Lehre war, habe ich den auf dem Flohmarkt für satte 40 DM kaufen müssen. :energie2:
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • gina_michi schrieb:

      Marvel Boy schrieb:

      Ja, die Alben aus dem Koralle Verlag, wunderbar, ich liebe die auch noch immer. Mein Liebling ist Blueberry Der Mann mit dem Silberstern. Vermutlich weil ich so ewig gebraucht habe um es zu bekommen.
      Der Mann mit dem Silberstern:
      Der war - nachdem verlagsvergriffen - auch leider nur für recht viel Geld auf dem Gebrauchtalbenmarkt zu bekommen.

      Ich hatte den zwar damals besessen, dann aber für billiges Geld verkauft, als ich Geld für Mofabenzin brauchte. Einige Jahre später, als ich schon in der Lehre war, habe ich den auf dem Flohmarkt für satte 40 DM kaufen müssen. :energie2:
      Ich habe für meinen noch ein bischen mehr bezahlt.
      Später noch mal günstiger einen zweiten gekauft um den dann teurer wieder abzusetzen, tja, was soll ich sagen, der liegt immer noch hier. :rolleyes:
    • Oh mann! Ich bin gerade beim Squirrel Girl Band der schwarzen Hachette Reihe bei. Oh mann ist das grauenvoll! ich bin noch nichtmal bei der hälfte und sehne mich schon nach dem Ende. So einen Drecksband werfen die uns vor aber Maximum Carnage (den ich dem Verlag kurz nach Start der Reihe per e-mail ans Herz legte) nicht. :(
      "Hast Du je bei blassem Mondlicht mit dem Teufel getanzt?" :pupsi:
    • Michel Vaillant ist eine der großen franko-belgischen Reihen, die mich nie gepackt und es nicht in meine Sammlung geschafft hat (im Gegensatz zum kompletten Blueberry).

      Ich habe mir eben ein ganz seltsames Frühstückshäppchen gegönnt:
      Venom - Marvel Sonderauflage (Venom German Comic No. 1)
      Dieses dünne Comic-Heftchen ("Offizielles Filmsammelobjekt") lag m.W. wohl in Kinos aus.
      Es enthält Ausschnitte des Films, recht ansprechend gezeichnet von Kudranski.
      Für sich alleine stehend macht die Lektüre wenig Sinn, zudem ist die Übersetzung ("Wanze" für Symbiont etc.pp.) hanebüchen.
      Fazit: Für Komplettisten und "Jäger seltsamer Objekte" bestimmt interessant, ansonsten unfreiwillig komisch und überflüssig.
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...