Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • XmilchX schrieb:

      excelsior1166 schrieb:

      Viel Spaß bei der Lektüre!
      Ich versuche immer, alles so allgemein wie möglich zu beschreiben, um nichts und niemanden zu spoilern.
      Bin auf Deine Meinung gespannt...
      Hat doch etwas gedauert, bis ich den Band in die Hand genommen habe.Aber hat sich gelohnt.....

      Star Wars
      Darth Vader - das erlöschende Licht

      Nach dem mir der erste Band schon sehr zugesagt hat, mir aber der Schluss mit den Inquisitoren nicht so gefallen wollte, war ich vorsichtig bei dem jetzigen Band. Aber die Inquisitoren wurden kurz und knapp erklärt und ich kann mich mit der Idee doch anfreunden.
      Der Band an sich war so gut, dass ich ihn in einem Rutsch gelesen habe ohne auch nur ein mal das Gefühl zu haben, dass sich die Story irgendwie zieht. Die Story an sich war sehr interessant und man hat bis zum Schluss nicht gewusst, was noch kommt. Vader hat sich wieder von seiner "besten" Seite gezeigt und man merkt, dass er immer noch nicht ganz gefestigt ist.
      Das mit dem geheimen Archiv im Archiv fande ich richtig klasse. Schade dass man nicht Revans Helm gesehen hat, dann wäre er endlich kanon. Aber man hat Sith Holocron gesehen, einen loyalen Wächter-Droiden und eine geheime Liste.
      Da man einen kleinen Auszug der Liste gesehen hat, würde mich mal interessieren, ob die Namen noch Verwendung finden werden. Müsste man übersetzen und dann in Zukunft darauf achten.
      Die kurze Story mit den Anschlägen auf Vader hat mir auch sehr gut gefallen. Vader war bis zu dem Zeitpunkt quasi unbekannt, in den imperialen Reihen bzw wusste keiner, welche Rolle er wirklich spielt.
      Sodass es viele Neider gibt.

      Lange Rede, kurzer Sinn, ich fand den Band sehr gut und hoffe dass es auf dem Niveau weitergeht.
    • Ultimate Enemy
      Der Ultimative Feind


      Aus einem Gebäude der Firma Roxxon kommen riesige Sporenartige Auswüchse, die sich ausbreiten und bis zum Baxter Building vordringen. Währenddessen wird Nick Fury von einem großen mit Lasern um sich schießenden ,Wesen angegriffen. Er kann von Spider-Man und Jonny Storm gerettet werden . Auch das Zuhause von Reed Richards wird von dem Wesen angegriffen und völlig zerstört. Reed wird für tot gehalten.
      Im dem HQ der ehemaligen Fantastischen Vier, welches von den Auswüchsen zerstört wird, retten Ben Grimm und Jonny Susie Storm.
      Das Wesen greift nun das Haus der Parkers an. Ben,die Fackel,Peter,Bobby Drake und Sue können es aufhalten. Und auch Carol Danvors ,die Präsidentin von Shield kommt mit ihrem Team und nehmen das Wesen mit. Bei dem Kampf bekommt Ben einen Energiestrahl von dem Wesen ab und wird schwer verletzt. Seine Freunde bangen um ihm.
      In der zwischen Zeit versuchen Nick Fury und Hawkeye Infos aus dem Wesen zu bekommen.
      Der erste Band der 3 teiligen Reihe ist doch recht spannend und gut erzählt, er liest sich flüssig, wenn auch für mich viel zu wenig Text ist also ist man leider sehr schnell durch. Aber die Zeichnungen fangen das Geschehene super ein. Auch freut mich , dass man nicht sofort weiß was vor sich geht ,es bleiben viele Fragen offen und so freut man sich ul so mehr auf die Fortsetzung.
    • Bevor im Kino wieder “die Hölle los ist“ noch schnell die letzten Vorbereitungen treffen…



      Titel: Hellboy Kompendium 3

      Verlag: Cross Cult (US: Dark Horse)

      Format: 600 Seiten im Hardcover mit Lesebändchen

      Inhalt: Die drei Sammelbände „Der Ruf der Finsternis, „Die wilde Jagd“ & „Der Sturm“

      Autoren: Mike Mignola

      Zeichner: Mike Mignola

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Der große HELLBOY-Sammelband mit Artwork des britischen Zeichners Duncan Fegredo (KID ETERNITY, ENIGMA) umfasst die grandiosen Erzählungen RUF DER FINSTERNIS, DIE WILDE JAGD und DER STURM, die die Vorgeschichte zum letzten Kapitel der HELLBOY-Saga und die Vorlage für den Kinofilm HELLBOY – Rise of the Blood Queen (ab 11. April 2019 im Kino) bilden!

      Nach vielen Abenteuern in aller Welt kehrt der Held aus der Hölle nach Europa zurück und muss sich neuen, aber auch alten Widersachern stellen. Eine Versammlung aller Hexen der Welt lockt ihn in die Fänge der hasserfüllten Baba Jaga und ihrem Verbündeten Kriegerfürsten Koshcei. Die daraus resultierende Kettenreaktion führt Hellboy zwischen die Fronten eines uralten, übernatürlichen Konflikts aus Zeiten von König Artus und seinem legendären Königsschwert Excalibur. Neben Riesen aus dem keltischen Sagenreich, einer mysteriösen Versammlung und den Seelen der Ritter Britanniens kämpft der Höllenjunge gegen seine eigenen Erinnerungen und gerät so an seine persönlichen und geistigen Grenzen.

      RUF DER FINSTERNIS
      Eine weltweite Versammlung aller Hexen lockt Hellboy in das mythische Zwischenreich der Baba Jaga. Die machthungrige und rachsüchtige Hexe hat einen Bund mit dem unsterblichen Kriegerfürsten Koshchei geschlossen. Ihr einziges Zieh: Hellboy ein für alle Mal von der Erdoberfläche zu tilgen …

      DIE WILDE JAGD
      In England erheben sich die Riesen aus ihren Gräbern und wandeln unter den Lebenden. Eine mysteriöse Versammlung ruft Hellboy um Hilfe und bittet ihn, an der Wilden Jagd teilzunehmen – und verwickelt ihn so in einen uralten Konflikt, der schon seit den Zeiten König Arturs in Britannien tobt …

      DER STURM
      Bewaffnet mit dem legendären Königsschwert Excalibur soll Hellboy die Seelen der Ritter Britanniens in eine letzte Schlacht gegen die Armeen der Nimue, der Königin des Blutes, führen. Doch Hellboy ist des Kämpfens müde, und Nimue scheint übermächtig. Allein ein Handel mit seiner Erzfeindin, der Baba Jaga, kann Hellboy nun retten – jedoch zu einem hohen Preis …

      Just my 2 cents:
      Was für ein massiver Brocken! Das dritte Hellboy-Kompendium ist der mächtigste Cross Cult-Schinken, den ich bislang in Händen halten durfte. Mit seinen 600 Seiten in großem Hardcover stellt er sogar die beiden Baltimore-Wälzer in den Schatten. Enthalten sind die drei Sammelbände der Mignola/Fegredo-Trilogie, bestehend aus den Bänden 9, 10 und 12 der ursprünglich ebenfalls bei Cross Cult erschienenen Reihe. Aber keine Angst, der elfte Band wird im vierten und vorerst letzten Kompendium mit enthalten sein. Jetzt aber zur hier vorliegenden, dritten Ausgabe der Neuauflage, die rechtzeitig herauskam, um sich noch vor dem Kinostart des neusten Hellboy-Abenteuers etwas tiefer mit der Materie und dem Mignola-Verse zu beschäftigen. Denn der am 12. April in den Lichtspielhäusern anlaufende Reboot der Hellboy-Kinoauswertungen bedient sich storytechnisch wohl zu großen Teilen an dieser Trilogie. Natürlich kann ich vorab noch nicht beurteilen, ob nur einige Motive entnommen, oder tatsächlich ein kompletter Erzählstrang adaptiert wurde, aber das werden wir ja in Bälde herausfinden können.

      Qualitativ lässt sich der Verlag wieder nicht lumpen und liefert das Hardcover mit hochwertiger Bindung, Lesebändchen und einer wirklich ordentlichen Menge an Bonusmaterial. Jedem der drei integrierten Sammelbände ist ein ausführliches Vorwort vorangestellt und am Ende gibt es immer einen umfangreichen Skizzenteil mit Kommentaren von Mike Mignola und Duncan Fegredo. Alles sehr vorbildlich und in intensiven Farben auf hochwertigem Papier verewigt, da bleiben keine Wünsche offen. Meine Meinung habe ich wieder in die drei enthaltenen Stories aufgeteilt, und die fällt auch nicht zu allen gleich aus.



      Ruf der Finsternis
      Auf die einzelnen Stories selbst will ich diesmal gar nicht großartig eingehen, denn darüber viel mehr zu erzählen, als oben im Klappentext steht würde schnell sehr viel spoilern, deshalb gibt’s heute nur meine Meinung, keine Inhaltsangabe. Vielleicht schaffe ich es so ja auch trotz des enormen Umfanges des Buches in einem Post (also unter den 10.000 Zeichen) zu bleiben. ;)

      Das Blut im Rinnstein. So hieß ein Sachbuch über Comics, dass ich vor über zwei Jahrzehnten aus der Schulbibliothek ausgeliehen hatte. Es ging um Comics und wie man sie richtig liest, und noch ganz viel drumherum, rund um die neunte Kunst. Ich selbst habe damals zwar abgesehen vom ein oder anderen Mickey Maus-Heft und einigen Asterix- und Lucky Luke-Bänden noch keine Comics gelesen, aber scheinbar hat mich das Thema in irgendeiner Art und Weise doch fasziniert und beschäftigt, wie wäre ich sonst wohl auf diese Lektüre gekommen? Und wie komme ich ausgerechnet jetzt auf die Idee das hier zu erzählen? Das hat mit dem Kern des Buches zu tun.

      Ganz ehrlich, das ist ewig her und allzu viel ist nicht hängen geblieben, noch nicht mal der Autor, oder wie das Buch aussah, aber die Erklärung über das Blut im Rinnstein ist mir noch gut in Erinnerung. Besagter Lebenssaft ist bei Comics das, was zwischen den Panels geschieht, was jeder Leser für sich in diesen freien Raum zwischen zwei Zeichnungen hineininterpretiert. Dieser „Rinnstein“ zwischen zwei kleinen Kunstwerken ist es, der die Fantasie des Lesers beflügelt, wo (oftmals) die größten Brutalitäten und Grausamkeiten stattfinden (ja, heutzutage gibt’s das auch anders), wo Liebesbeziehungen innigere Momente als sonst wo erleben, wo sich das statische Bild für jeden Betrachter in einen inneren Film verwandelt.

      Mike Mignola ist meines Erachtens einer der Meister darin diesen Rinnstein auszunutzen, dem Leser auf diese Weise viele Freiheiten zur geistigen Ausgestaltung zu ermöglichen und so jedem sein eigenes Erlebnis und Erleben der Geschichte zu ermöglichen. Diesmal hat er das aber meines Erachtens ein wenig übertrieben. Ruf der Finsternis finde ich zu holprig und sprunghaft erzählt. Die Lücken sind zu groß und es stellt sich stellenweise als wirklich anstrengend heraus zu ermitteln, was da eigentlich gerade wo passiert, oder passiert ist. Ich bin grundsätzlich ein großer Freund davon Storyabschnitte auch mal ohne Text zu erzählen, da sollte dann aber im Artwork eine solche Qualität vorherrschen, dass es trotzdem kein Krampf wird der Story zu folgen, ob das in Gesten, Gesichtsausdrücken oder sonst wie passiert ist ja schnuppe. Das ist jetzt kein Problem, dass sich durch den ganzen Band zieht, denn viele Passagen sind auch toll gelungen, aber dieser Eindruck blieb bei mir einfach hängen und sorgt entsprechend auch für Punktabzug.

      Mist, wieder zu lang geworden. Fortsetzung also im nächsten Post…
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:




      :!: WE WANT SWAMP THING! MOORE KOMPLETT UND ALLES DAVOR! :!:



    • Die wilde Jagd
      Nahezu alles, was bei Ruf der Finsternis noch schiefgelaufen ist, oder besser gesagt, etwas Harmonie vermissen ließ, wurde hier richtig gemacht. Scheinbar haben Mike Mignola und Duncan Fegredo einfach eine Farmlaufphase gebraucht um richtig zueinander zu finden. Das hat diesmal auf jeden Fall zu 100% hingehauen.

      Der Band liest sich wie geschnitten Brot und fast wie ein großes Geschenk an all die treuen Fans. Eine spannende, wendungsreiche Story, die viele lose Enden der bisherigen Hellboy-Abenteuer zusammenführt. Nicht nur das, selbst kleine Geschichten, die man für abgeschlossen oder als „stand alone“-Inhalt gesehen hat werden wieder aufgegriffen und zu einem dicken, festen Strang geflochten. Eine wahnsinnig tolle Autorenleistung, die das ganze Hellboy-Universum gleich nochmal auf ein neues Level hebt und mit einem ultracoolen, und äußerst überraschenden Storytwist aufwartet.

      Wer es wirklich unbedingt vorab wissen will, oder den Band eh nie lesen wird, auf eigene Gefahr:
      Spoiler anzeigen
      Hellboy ist der erste männliche Nachfahre Mordreds, somit der letzte Mann in direkter Nachfolge der Blutlinie König Artus‘, und als er schließlich Excalibur aus dem Stein zieht wird er zum rechtmäßigen König Großbritanniens (und Führer einer auferstehenden Armee untoter englischer Edelmänner und Ritter). – BAM! Wenn das nix ist!


      Zum Artwork aller drei Bände kann ich sagen, dass Herr Fegredo zwar in den Interviews immer stark betont, dass er seinen eigenen Stil zwar an die Erfordernisse angepasst hat, aber niemals Mike Mignolas Artwork kopieren wollte. Ich finde schon, dass das Ganze, gerade bei den Personen, schon sehr in Richtung Mignola-Style geht, was mich ja bekanntlicherweise nicht in Begeisterungsstürme versetzt. Dennoch muss ich sagen, dass mir viele Panels sehr sehr gut gefallen und teilweise echte kleine Meisterwerke geboten werden. Die Hintergründe sind oftmals auch detaillierter als bei Meister Mignola selbst, was mir auch gut gefällt. Alles in allem also eine doch recht gelungene Mischung, was für alle drei enthaltenen Bände gilt.



      Der Sturm
      Das große Finale ist genau das, ein Finale! Auf erzählerisch annähernd so hohem Niveau wie bei der wilden Jagd rasen wir von einem Höhepunkt zum nächsten. Viele überbordende und gewaltige Actionszenen geben sich mit ikonischen Momenten die Klinke in die Hand. Zu keinem Zeitpunkt ist klar wie das Ganze endet, oder wo es noch hinführen soll. Das hält die Spannung stets auf einem hohen Level und macht das Teil zu einem wahren Pageturner.

      Auch die Charaktere kommen nicht zu kurz. So wird die innere Zerrissenheit und Unsicherheit Hellboys nur zu deutlich, aber auch die Geschichte des ein oder anderen Nebencharakters wird zu einem befriedigenden (oder traurigen?) Ende geführt. Abgeschlossen ist das Ganze aber selbstverständlich damit nicht, sonst wäre das, nach der Lektüre dieses Brockens umso heißer erwartete, vierte Kompendium ja unnütz. Das wird neben den beiden, die Hauptstory beendenden Sammelbänden Abstieg zur Hölle und Die Todeskarte noch die beiden, mit unabhängig lesbaren Stories bestückten Bände Die Troll-Hexe und Der Krumme enthalten. Es besteht also die Chance, dass der Umfang des dritten Kompendiums nochmal getoppt wird.

      Zusammengefasst konnte sich der dritte Kompendien-Band nach einem sehr durchschnittlichen Einstieg durch die beiden folgenden, herausragenden Sammelbände in meiner Gunst ganz schön nach vorne kämpfen. Ja, ich kann sagen, dass es insgesamt der beste Beitrag zur Hauptreihe war, den ich bislang entdecken durfte und ich bin schon gespannt auf das Finale im vierten Kompendium. Vorher lese ich aber erstmal eine Weile drumherum. Also Geschichten aus dem Hellboy-Universum, Hellboy und die B.U.A.P. und B.U.A.P.-Bände (Froschplage). Ich will ja noch lange Freude an Big Red und seiner Welt haben.

      Meine Wertung: 8/10

      Freut Ihr Euch auch schon so sehr auf den neuen Kinofilm? Ich weiß, der Trailer polarisiert, aber ich persönlich find ihn cool und sitze schon voller Vorfreude auf heißen Kohlen. Was glaubt Ihr, wie dicht der Film am Comic sein wird?

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:




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    • Mosaik Nr.519: "Das Wunder von Brügge"




      Auf dem Marktplatz in Brügge haben die beiden vom Pech verfolgten Räuber Wegel und Agerer Probleme damit, ihren nicht mehr ganz so frischen Heringshai unters Volk zu bringen. Über Umwege findet der stinkende Fisch seinen Weg zu Abrax, der natürlich sein unerhörtes Glück erahnt und im Magen des Tieres einen Teil seiner verlorenen Einkünfte findet. Doch die Zeit, die Schulden an den örtlichen Händler Durkop zurückzuzahlen, läuft unweigerlich Stunde für Stunde ab. Die beiden Räubergesellen haben indessen ihren Fehler bemerkt und bereiten eine kleine Fassadenkletter-Aktion vor, um doch noch einen Teil der Beute zu retten. Mittlerweile trifft auch Luneborg in Brügge ein, um sich höchstpersönlich den Angelegenheiten um die Schulden und dem Verbleib von Simon und Abrax zu widmen. In Nowgorod ist inzwischen Markttag und Califax deckt sich wieder mit Zutaten für seinen berüchtigten Rosmarinextrakt ein. Brabax verschiebt die Suche nach dem nächsten Erben des Schatzes ein wenig, was sich bitter rächen wird, da ein wichtiger Hinweis dummerweise in Flammen aufgeht.

      Es geht inhaltlich, mal wieder, ein wenig bergauf. Die Geschichte rund um die Schulden kommt zu einem Ende und wir erfahren Interessantes über die Verbindung zwischen Luneborg und Durkop. Dafür bleibt die Nowgorod-Story ein wenig stecken, aber immerhin verdichten sich die Anzeichen, dass der Erbe demnächst (auch offiziell) identifiziert werden kann. Künstlerisch kann man sich, wie immer, wenig beschweren, auch wenn es diesmal leider keines der wunderbaren Großpanoramen einer Stadtszene oder ähnlichs gibt. Als Boni erfahren wir etwas über das Niederdeutsche (die offizielle Sprache der Hanse), die Geschichte der Butter und über die historischen Quellen bezüglich des Brügger Kaufmanns Veckingchusen.
    • Ultimate Mystery
      Das ultimative Rätsel

      Heute gab es den 2. Band aus der 3 teiligen Ultimate Reihe.
      Spider-Man und Spider -Woman tuen sich zusammen um Infos über die Roxxon Corporation zusammeln .Spider -Woman,alias Jessica Drew kann ,unter falscher Identität, die Firma infiltrieren. Sie wird einem Team zugeteilt,welches angeblich die außerirdischen Angriffe untersuchen soll. Aber dies war eine Falle und sie wird gefangen genommen.
      Unterdessen soll Dr. Philip Lawson,alias Captain Marvel Projekt Pegasus,eine Einrichtung von Shield, beschützen. Da erscheint auf einmal Rick Jones ,der erzählt ein Wächter hätte ihn geschickt. Warum aber weiß er auch nicht.
      Plötzlich verwandelt sich Marvel und greift,wie fremd gesteuert, die Einrichtung an. Jones telepotiert sich mit ihm zum ehemaligen HQ der FV, damit sie ihm helfen. Sue, Jonny und Ben, welcher durch den letzten Kampf mit dem außerirdischen Wesen seine Steinhaut,aber nicht seine Kräfte verloren hat, schaffen das auch. Aber das Gebäude stürzt ein. Rick kann Sue gerade noch weg teleportieren und zwar zum Projekt Pegasus. Die Einrichtung ist zerstört und Sue erfährt wer hinter all dem steckt.
      Reed Richards.
      Auch der 2 Band der Reihe ist überzeugend. Neue Charaktere verleihen dem ganzen eine gewisse Würze. Besonders hat mir Captain Marvel gefallen, der mit seiner witzigen Art triumphiert.
      Der Cliffhanger ist passend plaziert und steigert die Freude auf die Fortsetzung.
      Es bleibt spannend.
    • HouseOfMystery schrieb:

      Lese gerade aus der roten Reihe, der Guardians Of The Galaxie Band. Den finde ich wirklich gut, teilweise sogar etwas humorvoll.
      Auch die Zeichnungen gefallen mir extrem.

      Bin etwas mit dem lesen in Verzug............. :)
      Genieße es, solange es wärt. So gut wie mit Abnett und Lanning (=DnA) werden die nie mehr.

      Hab auch was zum Thema:
      Guardian of the Galaxy 1 (Marvel 2019)

      Nein, für mich bleiben die weiter uninteressant. DnA und die Kinofilme bitte, ansonsten finde ich die einfach nicht gut.
      Warum ich sie trotzdem erwähne? Quill hat ein neues Schiff und benennt es nach unser aller Lieblingsfigur "Ryder" - nach Winona Ryder. Ein kleiner Schmunzler aus den exrem schwachen Januarheften.

      PS:
      Wenn ihr neugierig auf die sogenannten "Asgardians of the Galaxy" seid, das sind einfach Asen im All und ist imho nichts für Guardians-Fans oder auch Fans guter Comics.
    • Wieder in Nepal…



      Titel: Gipfel der Götter 3

      Verlag: Schreiber & Leser (JP: Shueisha)

      Format: 336 Seiten im Paperback mit Klappenbroschur (S/W)

      Inhalt: Gipfel der Götter Kapitel 19-27

      Autoren: Baku Yumemakura, Jirō Taniguchi

      Zeichner: Jirō Taniguchi

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Zum zweiten Mal ist der Fotograf Fukamachi in Katmandu, vorgeblich wegen der geheimnisvollen Kamera, die am Everest gefunden wurde. Hier in der Hauptstadt Nepals hält sich auch der legendäre Bergsteiger Habu Yoshi auf, der mit dieser Entdeckung in enger Verbindung zu stehen scheint.

      Aber geht es nur um die Kamera? Ist es nicht vielmehr die Faszination, die von dem wortkargen, leidenschaftlichen Alpinisten Habu ausgeht und der Fukamachi längst erlegen ist?

      Als dann auch noch die schöne junge Ryoko den beiden Männern nachreist, wird es wirklich kompliziert.

      „Die Serie vierdient sich endgültig ihren Platz am sonnenbeschienenen Gipfel des Comic-Olymps.“ – Christian Endres

      Die Geschichte um den genialen Alpinisten Habu Yoshi erschien von 2000 bis 2003 in der japanischen Zeitschrift Business Jump und wurde 2001 beim Festival für Kunst und Medien des japanischen Kultusministeriums mit dem 1. Preis für den besten Manga ausgezeichnet.



      Just my 2 cents:
      Nachdem mich der zweite Teil in ähnlicher Euphorie schwelgen ließ wie der erste habe ich mir den dritten Band natürlich ebenfalls sofort zur Brust genommen, nachdem er endlich bei mir eingetrudelt war. Es ist auch schon ein paar Tage her, dass ich den zu Ende gelesen habe, aber der leidige Zeitmangel hat dafür gesorgt, dass ich noch nichts dazu schreiben konnte. Jetzt habe ich mir aber selbst auferlegt den nächsten Band der Reihe immer erst dann anzufangen, wenn ich über den vorherigen eine kleine Rezi verfasst habe. Das gesamte Werk ist noch immer so ungemein packend, dass ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht, und so finde ich mich jetzt hier am Tippen…

      Auch Teil drei ist wieder genauso umfangreich und, dank des hochwertigen Papiers, auch ebenso dick wie der zweite Band. Die schicke Klappenbroschur trägt auch zur angenehmen Haptik des Buches bei. Extras sind wieder keine an Bord, abgesehen von der lyrischen Kurzgeschichte „Ein anderer Gipfel“ von Jiro Taniguchi, die als Fortsetzungsgeschichte auf den letzten beiden Seiten der Ausgabe zu finden ist. Das zieht sich durch alle Bände, was ich bei den Vergangenen beiden sträflicher weise unterschlagen habe.

      Zu Beginn des dritten Bandes wird uns die Geschichte des Sagarmatha, wie der Mount Everest bei den Einheimischen heißt, nochmal ausführlich geschildert, ebenso wie die Versuche der Erstbesteigungen bis hin zum Mysteriösen Verschwinden von Irvine und Mallory. Durch die lange verschollen geglaubte Kamera des letzteren kam unsere Geschichte ja überhaupt erst ins Rollen. Die ideale Einleitung, bevor wir uns zusammen mit unserem Lieblingsfotografen Fukamachi in Katmandu, der Hauptstadt Nepals wiederfinden.



      Fukamachi Makoto ist also zurück und auf der Suche nach Bikhalu Sanh, wie sich der legendäre Alpinist Habu Yoshi mittlerweile nennt. Auf verschiedenste Arten versucht er Informationen zu bekommen um so Habu Yoshi zu treffen und auch der Kamera wieder einen Schritt näher zu kommen. Abenteuerlicher gestaltet sich die ganze Aktion, als Fukamachis Recherchen zeitlich in das Fest Dasain hineinfallen, wo aufgrund einer Hinduistischen Legende rituelle Opferschlachtungen vorgenommen werden. Ein faszinierendes Schauspiel, das schließlich doch noch zu den gewünschten Informationen führt, ein weiteres Puzzleteil bringt Makoto seinem Ziel wieder ein Stück näher.

      Kurz darauf erwartet ihn aber schon eine weitere Überraschung, als die hübsche Ryoko an seine Hotelzimmertür klopft. Eigentlich wollte sie ja warten, bis es genauere Informationen über Habu Yoshis Verbleib gibt, hat es aber nicht mehr ausgehalten und ist Fukamachi nachgereist. Die Schwester von Habus ehemaligem Kletterpartner ist noch immer in ihn verliebt und möchte ihn unbedingt wiedersehen. Fortan vereinen die beiden also ihre Anstrengungen auf der Suche nach Habu Yoshi. Der Durchbruch gelingt ihnen, als sie mit dem altehrwürdigen Sherpa Ang Tshering einen guten Freund Habus treffen. Erst will er ihnen keine Auskünfte geben, was sich aber ändert, als er um Ryokos Hals einen Edelstein entdeckt. Ein Türkis mit einer ganz besonderen Geschichte. So weist ihnen der ergraute Sherpa den weg, was Habu gar nicht so recht ist und zu einem kleinen familiären Drama führt. Als sich dann noch die Ereignisse überschlagen und die verzwickte Situation in der Entführung von Ryoko gipfelt sehen sich Habu und Fukamachi gezwungen zusammenzuarbeiten.

      Ja, viele Wendungen hat dieser dritte Teil von Taniguchis Meisterwerk zu bieten. Fühlt sich stellen weise sogar eher als Krimi an, denn als alpine Abenteuergeschichte. Gewürzt wird das alles mit vielen geschichtlichen Hintergründen, und auch die Kultur Nepals dürfen wir näher kennenlernen. Vom Dasain-Fest hatte ich zuvor noch nie gehört, und auch die Geschichte der Gurkha, einer nepalesischen Elite-Einheit, die für die British Army kämpften, war vollkommen neu für mich. Da habe ich mich dann abseits der Lektüre von Gipfel der Götter noch etwas eingelesen. Ich liebe es, wenn ein Werk zu solchen Verknüpfungen führt und man dadurch neue, faszinierende Themen entdecken kann.



      Das grandiose Artwork ist mal wieder über jeden Zweifel erhaben und auch die Entwicklung der Charaktere ist wieder als äußerst gelungen zu bezeichnen. Vorwerfen kann man dem dritten Spross der Reihe allenfalls, dass das Bergsteigen etwas zu kurz kommt, in dieser Richtung gibt es diesmal lediglich am Anfang und am Ende was zu erleben. Auch der zwischenmenschliche Part bezüglich der Verbindung zwischen Habu Yoshi und Ryoko kann einem ein wenig Soap-mäßig vorkommen, was nicht ganz so gut ins Gesamtbild passt. Dafür wird der schleichende Wandel Fukamachis vom Fotografen und Sensationsjournalisten hin zum Bergbegeisterten perfekt herausgearbeitet. Ganz langsam rückt die Kamera Mallorys und die Story drumherum immer weiter in den Hintergrund und die Faszination für Habu und die Berge mehr und mehr in den Fokus. Ich bin gespannt, wo das noch hinführt.

      Mir persönlich hätte etwas mehr „Bergbezug“ bei diesem Band besser gefallen, andere begrüßen die Abwechslung vermutlich. Das ist jammern auf ganz ganz hohem Niveau und ich bin weiterhin geflasht von der Reihe, ihrer intensiven Erzählstruktur und Taniguchis herausragendem Artwork. Trotzdem für mich eine Nuance schwächer als Teil zwei.

      Meine Wertung: 8/10

      So, und jetzt muss ich los. Wir zelebrieren bei einem Kumpel die Oscar-Nacht und schauen vorher noch Blackkklansman, The Ballad of Buster Scruggs und Endspiel (Kurzdoku).

      VG, God_W.
      Ich freue mich über Besuch und Austausch in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:




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    • Ich mach's kurz:

      Asterix - Die goldene Sichel
      Hatte ich zuvor noch nie gelesen. Geschichte geht ohne viel Geplänkel direkt los und kommt direkt auf den Punkt. Anschließend dreht es sich aber alles ein bisschen im Kreis. Dennoch sehr kurzweilig geschrieben. Die Idee, dass nicht immer nur die Römer sondern auch die "normalen" Leute mal die Bösen sind fand ich auch sehr erfrischend.
      Sichelschieberbande :blaugrins:

      Bei meiner Ausgabe (Neukolorierte Ausgabe 2013 Hachette) ist zwischen den Seite 35 und 36 der weiße Rand unten doppelt so groß.


      Jede der vier Panelreihen war ein klein bisschen kleiner... Weiß jemand warum?


      Asterix - Tour de France
      Grandioser Band :thumbsup:
      Roadtrip von Asterix und Obelix. Die einzelnen Etappen waren dabei immer kleine Episoden. Hat auch gut verdeutlicht, dass (fast) ganz Gallien von den Römern besetzt ist und wie sich die Bevölkerung damit arrangiert bzw. heimlich versucht Widerstand zu leisten.

      PS: Fehlen noch 15 Bände :D
      Erst seit Rebirth Comic-Leser, überwiegend DC, vorzugsweise US-Ausgaben, digital.
      Aktuelle Serien (Auszug): Batman, TEC, Superman, AC, WW, Aquaman, Flash, Batgirl, Green Arrow, JL, JL Dark, Teen Titans.

      Bestes Comic 2018: Batman: White Knight
      Bestes Comic 2019 (bisher): JL Dark
    • Ok, für mich ist da ein größerer Unterschied merkbar. Egal.

      Immortal Hulk 11 (Marvel 2019)
      Ewing, Bennet

      Ich gebe zu die 10 fiel etwas ab, weil mir dort Unsicherheit aufkam, in welche Richtung das gehen wird. Sie war erzählerisch mit ewig vielen Nebenfiguren das erste nur sehr gute Heft und nicht weit über sehr gut, wie die #1-9.
      Die aktuelle Situation ist mir nicht die liebste und ich hoffe der Handlungsort wechselt schnell. Das ist aber jammern auf hohem Niveau, denn mit der 11 geht es wieder zur alten Form zurück und es bleibt natürlich auch spannend.

      Wolverine - the long Night #1
      Benjamin Percy, Marcio Takara

      Sehr spannende Adaption Richtung Thriller. Außer der extrem guten Schreibe zeichnet Takara wunderbar auf Hochglanzniveau. Für mich eine Mischung aus Dodson und diesem anderen der schon bei Marvel Events viel machte Coipel.

      In Alaska gibt es zwei Fälle mit Ermordeten. Beide Male scheinen die Toten von etwas mit Klauen ausgeweidet worden zu sein. Zwei Special Agents suchen nun bei Ihren Ermittlungen natürlich den Täter und eine Verbindung zwischen den Taten. Der Verdächtige? Man weiß es nicht. :D :logan:
    • He-Man und die Masters of the Universe #2 - Legenden von Eternia





      Ok, die Geschichte aus Band 1 geht erstmal nicht weiter sondern es ist eine Ausgabe aus Origin Storys. Damit habe ich jetzt nicht gerechnet aber gut, nehme ich auch gerne.
      Im großen und ganzen fande ich den Band gut, obwohl ich ihn doch sehr schnell durch hatte muss ich sagen.
      Klar gibt es in einem Band mit so vielen Geschichten höhen und tiefen.
      Die Geschichten die ich am besten fande, waren die von Skeletor,Evil-Lyn und Trap-Jaw. Auch Battle Cats Geschichte fande ich ganz interessant. Mal ein anderer Ansatz eine Story zu erzählen.
      Man-at-Arms und He-Man waren auch nicht schlecht.
      Orkos allerding war die schlechteste von allen. Kann aber auch daran liegen das Orko mich schon von der ersten Sekunde an immer genervt hat.
      Als Fazit würde ich sagen das es ein netter Happen für zwischendurch war. Jetzt freue ich mich aber schon auf Band 3 denn ich habe beschlossen die Serie zu komplettieren.
      "Hast Du je bei blassem Mondlicht mit dem Teufel getanzt?" :pupsi:
    • Unbreakable Cosmo schrieb:

      HouseOfMystery schrieb:

      Lese gerade aus der roten Reihe, der Guardians Of The Galaxie Band. Den finde ich wirklich gut, teilweise sogar etwas humorvoll.
      Auch die Zeichnungen gefallen mir extrem.

      Bin etwas mit dem lesen in Verzug............. :)
      Genieße es, solange es wärt. So gut wie mit Abnett und Lanning (=DnA) werden die nie mehr.
      Hab auch was zum Thema:
      Guardian of the Galaxy 1 (Marvel 2019)

      Nein, für mich bleiben die weiter uninteressant. DnA und die Kinofilme bitte, ansonsten finde ich die einfach nicht gut.
      Warum ich sie trotzdem erwähne? Quill hat ein neues Schiff und benennt es nach unser aller Lieblingsfigur "Ryder" - nach Winona Ryder. Ein kleiner Schmunzler aus den exrem schwachen Januarheften.

      Off-topic as fuck, AAAAABER:
      Wenn ich ein Raumschiff hätte, würde ich es Winona nennen :love:

      Und so-halb-on-topic:
      Bei den Guardians-Comics muss ich zustimmen. Hab die ersten beiden Bände des Bendis-Runs gelesen und danach abgebrochen. Was ich so gehört habe, hat seitdem auch mein Interesse an den Guardians nicht mehr geweckt.

      DnA möchte ich irgendwann nachholen.
    • Galaktische Sammelwut Nr.28: Seuchen, Schatten und Propheten

      Eine ganz normale Woche auf Deep Space Nine: Eine Welle von unbekannten Raumschiffen, die von Jägern der Jem´Hadar verfolgt werden, strömt aus dem Wurmloch und Major Kira sieht sich genötigt, den Neuankömmlingen gegen die aggressiven Soldaten des Dominion Unterstützung zu leisten. Als Dank für diese gute Tat entführen die fremden Aliens die ganze Station durch das Wurmloch und beschuldigen die Crew, auf Basis einer alten religiösen Prophezeihung, des Betriebes einer gigantischen Waffe. Kira gibt sich immer noch kooperativ und lässt die Station untersuchen, um zu beweisen, dass dem nicht so ist. Doch mittlerweile haben die Fremden Odo, Sinnbild des ihnen verhassten Dominion, in die Finger bekommen und DS9 hängt quasi wehrlos im Gamma-Quadranten fest. Das zweite Abenteuer konfrontiert uns mit einem Shuttleschiff, das mit letzter Kraft die Station erreicht und dessen Crew einen tödlichen Virus mit sich trägt. Während immer mehr Besatzungsmitglieder und Zivilisten erkranken, wird schnell klar, dass es sich dabei um einen genetisch erschaffenen Erreger handelt und der Maquis offensichtlich seine Finger im Spiel hat. Schicksalhafter Weise wird auch Dr.Katherine Pulaski, einst Chefarzt auf der USS Enterprise, in die Ereignisse gezogen und steht Sisko und Co. helfend zur Seite. Zuletzt verübt die "Shadow Group", eine seltsame Mixtur aus ehemaligen bajoranischen Freiheitskämpfern und Überresten des Obsidianischen Ordens, einen Anschlag auf Gul Dukats Tochter Ziyal, um den in Ungnade gefallenen Offizier in eine Falle zu locken. Doch Kira hat, wie immer, einen Plan und begibt sich in die unwirtlichen Wüsten von Bajor.

      In der Bonusgeschichte aus den "Gold Key"-Archiven wird Captain Kirk mal wieder vor Gericht gestellt und es sieht tatsächlich so aus, als ob er in dubiose Minengeschäfte mit Freibeutern verwickelt ist. Klar glauben seine treuen Gefolgsleute nicht an die vorgelegten Beweise und ermitteln weiter, während Kirk selbst undercover einige Nachforschungen anstellt.

      Die "Deep Space Nine"-Comicreihe aus dem Hause Marvel brachte es anno 1995/1996 auf lediglich 15 Ausgaben und wirklich rätselhaft ist diese eher kurze Laufzeit, wenn man sich das Startmaterial betrachtet, nicht sonderlich. Storymäßig wird Altbekanntes noch einmal verdaut, aber der schlimmste erzähltechnische Lapsus besteht in den regelmäßigen "Deus ex machina"-Auflösungen, die immer irgendeinen erwartbaren Retter aufbieten können. Da schleppt die Defiant am Ende eben die ganze Station zurück durch das Wurmloch, ein gegen den Virus immuner bajoranischer Wachmann (was man gleich auf den ersten Seiten feststellt, aber erst am Ende des Zweiteilers hat man die grandiose Idee, auf dessen Blut das Antivirus aufzubauen...) wird zur Quelle der Heilung und Gul Dukat schüttelt die feindliche Basis mit seinem planetar einsetzbaren, gekaperten Bird of Prey ordentlich durch. Originell ist das nicht. Jetzt könnte man meinen, eine grandiose künstlerische Untermalung könnte das ganze retten - in der Theorie ja, aber die Zeichnungen hier sind bei weitem nichts Besonderes, ab und an driftet man sogar in einen recht hässlichen, weil arg strichlastigen, Stil ab. Attraktiv sieht anders aus. Immerhin gibt es eine Cover-Galerie und eben die trashige Story aus den "Gold Key"-Archiven, die aber beide nichts daran ändern, dass dieser erzählerisch schwache Band nur etwas für Komplettisten ist.
    • Ultimate Doom
      Ultimative Zerstörung


      Das Finale der 3 teiligen Reihe.
      Jessica Drew wurde in Band 2 gefangen genommen und steht nun ihrem Schöpfer ,Doc Ock, gegenüber mit seinem Brain Trust Team. Spider-Man kann sie aber aus den Fängen des experimentierwütigen Mannes befreien .
      Unterdessen geht es da weiter wo der 2. Band endete. Sue fand heraus,dass Reed hinter all dem steckt. Er hat unzählige Dimensionen entdeckt und in einer fand er die Mittel und Wege eine neue Welt zu schaffen. Dies erfordert natürlich Opfer und um nicht aufgehalten werden zu können hat er die Einrichtungen mit den klügsten Menschen angegriffen. Dies tut er erneut,nachdem Sue fliehen konnte und ihre Erkenntnisse den anderen und Shield mitteilte .
      Der neue Sporenangriff erreicht auch das Shield Hauptquartier. Mit Hilfe von Rick Jones gelangt das Team zum Projekt Pegasus,wo einst die mächtigsten Gerätschaften untergebracht waren. Diese hat aber nun Reed für seinen Plan gestohlen.
      Die Aufzeichnungen von Reed geben Sue Aufschluss darüber wo er ist. Mit allen zur Verfügung stehen Helden und sogar Doc Ock Reisen sie in die Negativzone und die Festung von Reed. Sie bekommen ihn zu Fall und können die Gerätschaften zurück bekommen. Die Festung wird zerstört. Zurück Zuhause kommen sich Ben,der seine Liebe schon gestand ,und Sue näher. Sie wollen sogar heiraten. Während Reed alleine in der Negativzone umhertreibt.
      Ein gelunges Finale. Bendis bringt die Geschichte gut zu Ende, wenn auch,wie ich finde, doch zu abrupt. Allgemein sind die 3 Bände etwas kurz ,aber das bemängel ich ja oft.
      Ich war auch überaus überrascht das wirklich Reed der Drahtzieher war. Ich dachte da kommt noch einer der ihn manipulierte oder ein Gestaltwandler oder so. Aber diese Lösung finde ich besser und bin damit zufrieden. Ich kann mich aber ehrlich gesagt nicht mit den jungen Fantastichen Vier anfreunden. Ich finde das passt nicht so ganz. Bei Peter wiederum schon . Aber alles in allen eine gute Reihe und das Ultimative Universum ist sehr interessant
    • Marvel Comics Presents #1 (Marvel 2019) = Reihe zu Marvels 80-Jährigem

      Enthält drei Geschichten:

      1. :logan: Eine Fortsetzungsgeschichte mit Wolverine gegen einen Dämon unter der Überschrift "Marvel presents". Das genaue Themengebiet der Überschrift wird nicht angesprochen. Schreiber ist Soule, Zeichner ist Siqueira. Die Zeichnungen sind ziemlich gut, nur die Geschichte ist nicht gerade weltbewegend. Schade, dass gerade das die Fortsetzungsstory ist.

      2. :fischi: Unter der Überschrift "Marvel Age" sollen Helden bei historischen Ereignissen gezeigt werden.
      Hier bekommen wir von Pak und Coker eine Story mit Namor zum Ende des zweiten Weltkrieges. Hitler ist schon tot, doch die amerikanischen Befehlshaber scheinen geradezu in einem Rausch ihre mächtigste Waffe immer noch einsetzen zu wollen und sie meinen nicht Namor.
      Das war wirklich interessant und gut in Bild und Wort erzählt.

      3. :cap: "Marvel Spotlight" will sich auf die größten Helden einer Dekade fokussieren und Nocenti und Land wählen Captain America.
      Die Geschichte lässt mich ratlos zurück. Captain America mischt sich ungefragt bei einer Mutter in die Erziehung deren Tochter ein. Was sollte das denn? Hier ist Land nicht das kleinere Übel, sondern angesichts dessen, was die Autorin da macht, ganz egal.


      Crypt of Shadows #1 (auch zu Marvels 80sten)
      Ewing, Brown, Green, Morisette-Pham

      Ein Mann erzählt im Rahmen einer Therapiesitzung gegen seine Phobie vor Hunden zwei Horrorgeschichten, bei denen der Twist absehbar scheint. Doch so einfach ist es dann doch nicht.
      Ganz ordentliches Gruselheft.


      Journey Into Unknown Worlds #1 (auch zum Jubiläum)
      Bunn, Sanna, Chapman, Manna

      Zwei Geschichten mit Science Fiction-Horror. In beiden geht es um den ersten Kontakt mit Aliens, wobei die erste Story nicht schlechter als die zweite ist aber nicht unbedingt auf mich zugeschnitten ist mit dem verwendeten Setting.


      War is Hell #1 (ihr wisst schon)
      Chaykin, Kennedy Johnson, Alburquerque

      "Ein Krieg beginnt, die Soldaten kämpfen und wenn genug gestorben sind ist es vorbei, richtig?"

      Die erste der beiden Geschichten spielt im zweiten Weltkrieg in dem ein Deutscher Pilot das vernichten muss, was ihm seine Dienstzeit erträglich machte.

      Die zweite Geschichte spielt in Afghanistan und handelt vom lokalen Mythos des Kriegsteufels.

      Nicht weltbewegend. Die erste Story von Chaykin ist vielleicht einen Blick wert, wenn man noch keine in der Art gelesen hat

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