Welche Comics habt Ihr heute gelesen? (Vorsicht, Spoiler!)

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    • Orks & Goblins Band 1: Turuk (Splitter Verlag)

      Die Handlung ist überschaubar, daher erkläre ich nur knapp den Anfang. Der namengebende Halbork Turuk erwacht ohne Erinnerung in einer scheinbar verlassen Stadt und macht sich auf diese zu erkunden. Nach einiger Zeit findet er die Bewohner sowie ein paar ihm bekannte Gesichter.

      Was erwartet einen mit diesem Band? Eine nette Geschichte in einem bekannten Fantasysetting. Turuk ist ein Antiheld, trinkt gerne einen, kämpft ebenso gern und Wollust ist ihm auch nicht fremd. Ich fands toll. Wobei ich hier nichts las das lange hängen bleiben wird, denke ich. Muss es das immer? Ich sage nein.

      Es gibt bereits Reihen über Elfen und Zwerge. Ich entschied mich für jedoch für diese Reihe, da sie wohl vergleichsweise kurz sein soll. Nach jetzigen Angaben auf der Homepage von Splitter werden es 10 Bände. Abgesehen davon finde ich es erfrischend Geschichten aus der Sicht von jenen Orks und Golbins zu erleben.
    • Tarabas schrieb:

      Abgesehen davon finde ich es erfrischend Geschichten aus der Sicht von jenen Orks und Golbins zu erleben.
      Passt zwar nicht ganz zum Comic-Bereich, aber hast du schon das Spiel "Of Orcs and Men" probiert? Das klingt ja quasi wie gemacht für dich und war gar nicht mal so schlecht.
      :grinsepopo: Wenn´s Vorne juckt und Hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist. :schwips:

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    • Image rising

      Cyberforce von Splitter

      Marc Silvestri und seine Top Cow Sparte waren der zweite Pfeiler im damals neuen Image Verlag und gleich mal deutlich erfolgreicher als Liefelds Awesome. Nicht Cyberforce wurde das Zugpferd, nein Witchblade und alles was da so zu deren Universum gehört: Fathom, Darkness, Aphrodite IX, Tomb Raider, etc, etc. Wenn man ehrlich ist, dann ist Silvestries Top Cow auch das langlebigste, mit Ausnahme der Todder Ausgeburt und stand heute wohl auch das erfolgreichste. Nur Cyberforce war schon immer etwas mau und konnte sich trotz mehrmaliger Wiederbelebungsversuche selbst nach vol. 4 nie so richtig durchsetzen.

      Nach der 4 teiligen (Einführungs-) Miniserie Blechmänner des Krieges ging die Serie damals nahtlos weiter mit vol.2 und hielt sich in den US und A für 35 Ausgaben. Splitter quälte sich durch und brachte immerhin 25 davon. Erfunden und erdacht wurden die kybernetisch veränderten Mutanten von Marc Silvestri, der zumindest so viel Selbstreflexion mitbrachte, das er lieber seinen Bruder an den Skripthocker setzte, als sich selber. Leider ist auch sein Bruder kein Autor und mit Marcs Zeichenstil hatte ich schon immer dezente Probleme, so das dieses Leseerlebnis manchmal anstrengend wurde. Auch wird gerade in den ersten Ausgaben mit viel zu viel Pseudomilitärausdrücken und Taktikgeschwafel um sich geschmissen, das bringt eine aus dem Lesefluß und die zig tausend anderen Sprechblasen (mit ganz viel Blub!) tun ihr übrigens um während dem Lesen mal schnell auf Durchzug zu schalten und genüsslich zu dissozieren.
      Macht auch nix, man ist schnell wieder drin, denn die Hautpbedrohung unserer launigen Truppe ist Cyberdata, die u. a. für den kompletten Cyberschlamassel in allen Ausgaben verantwortlich sind. Also heißt es 29 Ausgaben lang Cyberforce gegen Cyberdate. Soviel Einfallsreichtum muss man sich auch erst mal trauen aufs Papier zu bringen.

      Aber am Ende des Tunnels gibt es sogar etwas Licht. Irgendwann um die Ausgabe 20 herum kam mit Finch zumindest ein etwas angenehmerer Zeichner und mit Brian Haberlin ein besserer Autor. So sind die letzten 5-9 Hefte tatsächlich mehr als lesbar. Es wird sogar versucht die Thematik Cyberdata auf ein neues Niveau zu hieven, was der Serie ausgesprochen gut tat.

      Viel Text mit extrem langweiligen und sich oftmals wiederholenden Aussagen werden untermalt mit typischen 90er Jahre Bombastzeichnungen von sich ständig im Kampf befindlichen Superhelden. Nicht sehr gut gealtert und Spaß an der Sache hatte ich leider auch nur bedingt. Warum ich das Zeug trotzdem lese? Weil es ein Crossover zwischen Cyberforce und den Wildcats gab :P

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Read moore comics!
    • Zack Parade 9





      Mit den Geschichten:

      Rick Master - Der Dritte Mann
      Cubitus
      Pittje Pit - Wenn Piraten pokern
      Yorick – Die Falle am Riff
      Mick Tangy – Spione in der Wüste
      Michel Vaillant – Steve dreht durch
      Dan Cooper - Der Rote Baron
      Sven Janssen – Fluch über Bwangoland
      Gentleman GmbH – Luftfracht für den Diamantenscheich
      Barracuda – Schwarzes Gold
      Jim und Joker – Heiße Köpfe, kalte Füße
      Roland der Ritter – Die Bestie
      Tunga – In den Fängen der Kwin Khou

      Abenteuer, Spannung, Technik, Unterhaltung und Humor: Dieses Taschenbuch bot auf knapp -230- Seiten von allem etwas. Auch zeichnerisch war kaum etwas auszusetzen, vor allem dann nicht, wenn (aus Kostengründen?) bei einigen Geschichten auf Farbe verzichtet wurde und man die puren Zeichnungen bewundern konnte.

      Etwas gewundert habe ich mich bei der Auswahl der Geschichten: Zum Teil handelte es sich um Fortsetzungen, da in Fußnoten immer wieder auf vorhergehende Taschenbücher verwiesen wurde. Michel Vaillant (Steve dreht durch) ist hingegen ein Auszug aus der Zack Comic Box 1 mit dem Titel „Öl auf der Piste“.


      und


      Arnie und die Tante aus Paris





      Text: Pierre Levie, Zeichnungen: Nadine Forster

      Arnie-Bücher von Pierre Levie (Text) und Nadine Forster (Zeichnungen) sind 1970 und 1971 im Ehapa Verlag in Form von zwei Pappschubern mit jeweils 4 HC-Alben veröffentlicht worden. Arnie ist ein junges Mädchen, das mit den Eltern auf einer kleinen Südseeinsel lebt und dort verschiedene maritime Abenteuer erlebt.

      Arnies Abenteuer erschienen damals als illustrierte Textgeschichten und richteten sich vornehmlich an Kinder. Für mich erfolgte der Erwerb eher aus nostalgischen Gründen. Vor allem aber die von der belgischen Künstlerin Nadine Forster stimmungsvoll in Szene gesetzte Atmosphäre der Südsee steht hier im Vordergrund. Die Bilder sind kleine, für sich stehende Kunstwerke:

      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Nachdem ich über die letzten Wochen etwas Lesestapel abgebaut habe und Sachen wie Death of Inhumans, Guardians of the Galaxy, Venom und Co. auf Stand gelesen habe, Wow 8o Cates ist so ein genialer Autor und neben Aaron, Spencer und Slott einer der Geilsten Schreiber aktuell :clap: :cool2: Spitzen Typ :thumbup:

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee
    • Neu

      Gestern mal die GCT Splitter Ausgabe von Conan zur Hand genommen.
      Ich hatte als Conan Fan überlegt die Bände zu kaufen und mir war natürlich klar das die nicht viel mit dem Marvel Conan zu tun haben, ausserdem bin ich seit Jahrzehnten Leser frankobelgischen Comicguts.
      Ihr merkt schon an den vorbereitenden Worten, das geht jetzt ins negative.
      An Conans modischen Haarschnitt hatte ich mich ja recht schnell gewöhnt, wie gesagt, ich war da recht erwartungsfrei. Was mir aber deutlich mehr zu schaffen machte, waren die recht farblich eintönig gehaltenen Bilder des Künstlers. Kann man machen, hab ich aber schon deutlich besser gesehen, Ton in Ton zu bleiben.
      Zusätzlich wird das Ganze meist von hässlichen Kästen mit Schreibmaschinenlettering erschlagen. Ich dachte diese hässliche Letteroptik wählt heutzutage kein Mensch mehr.
      Storymäßig ist das ganze okay, aber irgendwie höhepunktslos umgesetzt.
      Die Bonusseiten bieten dann nochmal schön was zu der Entstehung der Geschichte und ist somit fast das beste am Heft.
      Also ich bin Splitter dankbar für das Heft, hat mir der Verlag doch bei der Kaufentscheidung geholfen. GCT Ziehl erreicht.
    • Neu

      Wieder unterwegs mit den Raum-Zeit-Agenten…



      Titel: Valerian & Veronique Gesamtausgabe 2 – Band 3: Das Land ohne Sterne

      Verlag: Carlsen Comics (FR: Dargaud)

      Format: 168 Seiten im Hardcover/Albenformat

      Inhalt: Das Land ohne Sterne; Willkommen auf Alflolol; Die Vögel des Tyrannen

      Autoren: Pierre Christin

      Zeichner: Jean-Claude Mézières

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      „Vor uns hatte niemand Abenteuer wie diese erzählt. In dieser Serie ist einfach alles möglich, und jedes neue Album bringt uns dorthin, wo wir es wollen.“ - Jean-Claude Mézières

      „Science-Fiction ist eine wunderbare Möglichkeit, der Wirklichkeit zu entfliehen.“ – Pierre Christin

      Dieser Band enthält die Abenteuer "Das Land ohne Stern", "Willkommen auf Alflolol" und "Die Vögel des Tyrannen". Dazu gibt es eine Einleitung mit Informationen zu den einzelnen Geschichten und ein Vorwort von Stan Barets. Abgerundet wird der Band durch eine Zeitleiste, auf der alle Abenteuer von Valerian und Veronique eingeordnet sind.



      Just my 2 cents:
      Der zweite Band von Carlsens Gesamtausgabe zum Sci-Fi-Klassiker Valerian & Veronique fällt mit 168 Seiten minimal dicker aus, ist ansonsten von der Aufmachung her aber identisch. Das Albumgroße Hardcover ist in Glanzoptik ausgeführt, was manchem vielleicht gefällt, ich persönlich mag matt etwas lieber, aber das mindert den Gesamteindruck nicht. Was ich beim ersten Band allerdings festgestellt habe ist, dass die Bücher selbst nach vorsichtigem Lesen schnell etwas schief werden. Das ist ein wenig schade, weil das im Regal dann so „holprig“ aussieht, aber wirklich schlimm ist es nicht.

      Dafür ist der Band wieder ordentlich mit redaktionellem Bonusmaterial ausgestattet, welches ich diesmal sogar noch interessanter fand als im ersten Sammelband. Am beeindruckendsten fand ich die Doppelseite eines Entwurfs von Mézières für den Anfang von Die Vögel des Tyrannen, denn hier wurde mir erstmals deutlich was für ein toller Künstler Jean-Claude Mézières doch ist. Ich fand seine Zeichnungen wirken oft ein wenig, hmmm, wie drücke ich das jetzt nett aus – ein klein wenig schluderig, ungenau und fast ein bisschen unfertig. Wenn ich mir diese Schwarz-/Weiß-Seiten allerdings ansehe bin ich schwer beeindruckt und komme zu dem Schluss, dass wohl die recht grobe Colorierung das Artwork leider etwas abwertet. So weit dazu, jetzt aber auf in das Land ohne Sterne.



      Es sind große Abenteurer und Pioniere, die Menschen, die sich in die Weiten des Alls wagen um neue Planeten und unbekannte Welten zu kolonialisieren. Einen Trupp dieser mutigen Siedler haben die Raum-Zeit-Agenten Valerian und Veronique auf ihrer Reise zum Ukbar-Sonnensystem, ihrer neuen Heimat begleitet. Jetzt besuchen sie zum Abschied noch jeden der Planeten, wo Valerian im Namen des Raum-Zeit-Service jeweils eine Rede an die zukünftigen Bewohner halten soll. Dass er dabei von Empfang zu Empfang immer besoffener wird findet Veronique überhaupt nicht witzig.

      Weit gravierender ist allerdings das Problem, das einer der Wissenschaftler mit seinem Teleskop entdeckt. Ein riesiger Planet rast in bester Armageddon-Manier auf das Sonnensystem zu und droht Ukbar vollends zu zerstören. Na klar machen sich unsere Helden umgehend auf den Weg um etwas dagegen zu unternehmen, doch dabei sollte eine große Überraschung nicht lange auf sich warten lassen. Der riesige Planet ist Hohl, in seinem Inneren befindet sich eine eigene Sonne und auf der Innenseite des Planeten leben drei Völker. Die Valsenar und die Malka sind sich spinnefeind und bekriegen sich erbittert, während die friedlichen Lemm beide Seiten mit Flogums, einer Art Kristallblüten, die bombenähnliche Eigenschaften besitzen beliefern. Bei diesem fahrenden Volk landen Valerian und Veronique zuerst und müssen jetzt alles daran setzen alle drei Völker des Planeten dazu zu bringen gemeinsam zu versuchen die Flugbahn ihrer Heimat zu verändern. Doch das stellt sich schnell als schwieriger heraus als gedacht.

      Mit einer großen Portion Humor und unglaublich viel Fantasie entführen mich Pierre Christin und der Künstler Mézières wieder in eine fremde Welt. Klar ist die Moralbotschaft mal hier deutlich zu erkennen, aber Kampf der Geschlechter, der zwischen den beiden Kriegsparteien herrscht bringt auch reichlich Spaßpotential mit sich. Dazu die vielen unglaublich tollen Ideen und vor Einfallsreichtum und bunter Farbenpracht sprühenden Bilder! Kristallblumen als Waffen, Häuser auf riesigen Insekten geben dem Begriff Mobile Home eine ganz neue Bedeutung, Riesige Städte voller Prunk und Pracht, Tolle Kostüme (der Schneider von Prinzessin Leia kommt also von hier ;) ) und große Schlachten in Luftschiffen bieten alles was das Science Fiction Herz begehrt. Ein toller Band, wenn nicht sogar der Beste bis jetzt.

      Meine Wertung: 8/10



      Sehr schöner Auftakt zum zweiten Sammelband, so kann es gerne weitergehen!

      VG, God_W.
      :!: Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch bzw. Diskussionen in meinem Rezi-Thread :!:

      :guitar: Just my 2 Cents :kette:

      Aktuellste Reviews:
      Kick-Ass 3, Hit-Girl, Sin City 3, Auf der Suche nach Peter Pan, Valerian & Veronique 3
    • Neu

      Marvel Boy schrieb:

      Gestern mal die GCT Splitter Ausgabe von Conan zur Hand genommen.
      Ich hatte als Conan Fan überlegt die Bände zu kaufen und mir war natürlich klar das die nicht viel mit dem Marvel Conan zu tun haben, ausserdem bin ich seit Jahrzehnten Leser frankobelgischen Comicguts.
      Ihr merkt schon an den vorbereitenden Worten, das geht jetzt ins negative.
      An Conans modischen Haarschnitt hatte ich mich ja recht schnell gewöhnt, wie gesagt, ich war da recht erwartungsfrei. Was mir aber deutlich mehr zu schaffen machte, waren die recht farblich eintönig gehaltenen Bilder des Künstlers. Kann man machen, hab ich aber schon deutlich besser gesehen, Ton in Ton zu bleiben.
      Zusätzlich wird das Ganze meist von hässlichen Kästen mit Schreibmaschinenlettering erschlagen. Ich dachte diese hässliche Letteroptik wählt heutzutage kein Mensch mehr.
      Storymäßig ist das ganze okay, aber irgendwie höhepunktslos umgesetzt.
      Die Bonusseiten bieten dann nochmal schön was zu der Entstehung der Geschichte und ist somit fast das beste am Heft.
      Also ich bin Splitter dankbar für das Heft, hat mir der Verlag doch bei der Kaufentscheidung geholfen. GCT Ziehl erreicht.
      Dem kann ich nur zustimmen. Das war nicht mehr der CONAN, wie ich ihn kannte .

      Im Übrigen konnte ich auch von der Homage an LUCKY LUKE nichts abgewinnen.
      Bin sogar etwas ärgerlich. Die LUCKY LUKE Comics wurden mMn auf übelste Weise kaputt gemacht.
      Diese Art von Witze sollen diese Autoren mit ihren eigenen Figuren machen. :thumbdown: