Die besten Comics aller Zeiten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wobei es mir gar nicht um die Reihung geht.
      Bei älteren Comics kann man ja noch streiten, ob die da rauf sollen. Das ist halt Geschmackssache.
      Neuere wurde hingegen gar nicht berücksichtigt. Geht auch nicht weil die Liste etwas älter ist.
      Nehmt einfach mal die dieses Jahr nominierten in Erlangen. Hat es da nicht zumindest ein Band verdient da rauf zu kommen? Oder zumindest ein Gewinner aus Angloueme aus den letzten Jahren?
      Mangas sind auch nur sehr spärlich vetreten (Taniguchi anywhere?)

      Vielleicht sollte man mal eine Umfrage oder sowas starten. Gibt ja hier ne Menge. Einerseits zu Us Comics, die von Panini veröffentlicht werden und andererseits zu Comics generell.
    • Das ist immer die große Frage. Manche Dinge müssen erst reifen. Und es gibt gute und schlechte Jahrgänge. Bei aktuellen Titeln neigt man dazu, sie aufgrund zeitgeistiger Phänomene schneller höher zu bewerten, als sie dann im langen Run sind.

      Insofern: die Liste bräuchte Erweiterung, aber diese müsste mit Sorgfalt geschehen.

      Hier im PF würde so eine Liste aber vermutlich sehr schnell von erwähntem zeitgeistigen Material zugeklatscht werden (das hat mit der Struktur des Materials zu tun), von daher wäre ich skeptisch.

      Stan Lee ist sicher auf der Liste, weil er mit seinen Titeln auch entscheidende Impulse für den Comicmarkt gegeben hat - man beachte die Langzeitauswirkung von Spider-Man als Massencomic, Massenmedienphänomen, Ursprung für Marvels Erfolg etc.. Die Frage "Hat dieser Comic dem Medium als ganzes originäre Impulse gegeben" steht da sicher im Raum, und das Prinzip des jammerlappigen Superhelden war definitiv ein solches. (Das klingt jetzt böser als es gemeint ist.)



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.
    • Den letzten Absatz kann ich voll unterstreichen. Da gehts sicher auch irgendwie um die Wichtigkeit der Figur für den Comicmarkt allgemein bzw. jene der dahinterstehenden Künstler. (BTW Wo ist Wolverine? :D )

      Ansonsten: Ja mit Sorgfalt erweitern. Ist halt so ein Thema. Wenn man bei 100 bleiben möchte, müsste man ja auch was rausnehmen.
      Ansonsten gibts hier genügend die das schon irgendwie abschätzen können. Eine nette Abstimmung wäre ja auch: Nenne die 10 wichtigsten Panini Comics und die 10 wichtigsten Nicht-Panini Comics, die sich nicht auf der Top 100 Liste befinden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oskar ()

    • So, mal sehen. Mit einem Nostalgiebonus und persönlicher Erlebnisse sind dabei:
      - Amazing Spider Man etwa Nummern 42 – 100 (John Romita Sr.)
      - Die Ruhmreichen Rächer 49 bis etwa 99 (Zeichner: Buscema und Adams)
      - Michel Vaillant – das Album 16 „23.000 KM durch die Hölle“ und 26 „Gnadenloser Test“ Koralle Verlag
      - Lucky Luke und der Großfürst Koralle Verlag und Familienkrieg in „Painful Gulch“ von Ehapa,
      - Mick Tangy – „Anschlag auf die Mirage III c“, Koralle Verlag
      - Andy Morgan „Durch die Flammenhölle von Caranoa“ Koralle Verlag
      - Walt Disney LTB: Nr. 4 „Donald der König des wilden Westens“ und Nr. 37 „Donald auf heisser Spur“,
      - Tim und Struppi „Die Juwelen der Sängerin“,
      - Leutnant Blueberry „Der Sheriff“, „Die Goldmine des alten Mannes“ und „Das Gespenst mit den goldenen Kugeln“
      - Asterix ab die Goldene Sichel bis etwa Asterix in Spanien,
      - Silver Surfer Lee /Buscema
      Dazu kommen einige frühe Nummern von Dracula, Das Monster von Frankenstein und Horror aus dem Williamsverlag.
      Zusatz: Das ist teilweise schon über 30 Jahre her, dass ich alle obigen Hefte las. Es könnte als ein verzerrtes oder verklärtes Bild über die obigen Comic in mir vorliegen.

      Die mich in den letzten Jahren am meisten bewegten und beschäftigten waren:
      - Invisibles von Vertigo
      - Sandman von Vertigo (läuft noch, ich bin erst bis Nr. 5 und lese gerade Ewige Nächte,
      - „Treibjagd“ von Enki Bilal
      - „L `Etat morbide“ von Daniel Hulet
      - „Immondys“ von Daniel Hulet
      - „Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit“ (LeTendre/Loisel)
      - „Der Ursprung“ von Mathieu aus dem Carlsen Verlag
      - 100 % Marvel 23 und 32: X-23 (Daddy´s Liebling und Target X)
      - Watchmen ,
      - Auf der Suche nach Peter Pan von Cosey
      - Maus,
      - Die Sicht der Dinge
      - Berlin Band 1 und 2
      und meine diesjährigen ohne jegliches Vorwissen in diesem Jahr gekauften Volltreffer:
      - Logicomix,
      - Hicksville
      - Epileptic
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Was ich auf der Liste vermisse ist Howard the Duck. Hat irgendjemand VOR Gerber auf dieser Art und Weise politische und Gesellschaftskritische Themen in Mainstreamcomics angesprochen.
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
      Mein Blog über Nerdzeugs: nerdenthum.de
    • L.N. Muhr schrieb:

      Dutzende, Hunderte. Der schon erwähnte Oesterheld zum Beispiel. Oder - verdammt, den muss man kennen! - Pogo.

      Es waren eigentlich und wie immer nur die Superhelden, die hinterher hinkten.
      Oesterheld sacht mir nüx. Pogo aber sehr wohl. Ich tendiere dazu zu vergessen das Strips sehr viel mehr Mainstream sind als Hefte.
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
      Mein Blog über Nerdzeugs: nerdenthum.de
    • L.N. Muhr schrieb:

      Superhelden-Leser tendieren allgemein dazu, die ersten 40 Jahre des Mediums (!) und die anderen fünf aktiven Kontinente zu übersehen.

      Naja, dier ersten 40 Jahre sind (siehe Edit) bei mir nicht der Fall, ich hab schliesslich auch die Dr. Fate und Sandman Archives. Mit den anderen Kontinenten wirds dann schon eher was. Mangas mag ich nur Bedingt (Akira hab ich aber auch) und das ganze Franko-Belgische Zeugs geht nur in begrenztem Mase an mich. Michel Vaillant ab und an noch gerne aber das wars dann fast auch schon. Selbst bei echten "Klassikern" wie Asterix oder Tim und Struppi reicht mit die Erinnerung das in ferner Vergangenheit mal gelesen zu haben. Die ganzen Sachen die es dann daneben NOCH gibt interessieren mich aktuell fast gar nicht.

      Da fällt mir gerade ein das ich mir ja auch mal From Hell ausleihen muss, das hab ich zwar verscheckt, selbst aber auch noch nicht gelesen.

      EDIT: Sind es DOCH. GRRRRRRRRRR, schon wieder die Stips vergessen!

      *SCHÄM*
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
      Mein Blog über Nerdzeugs: nerdenthum.de
    • Starocotes schrieb:

      L.N. Muhr schrieb:

      Superhelden-Leser tendieren allgemein dazu, die ersten 40 Jahre des Mediums (!) und die anderen fünf aktiven Kontinente zu übersehen.

      Naja, dier ersten 40 Jahre sind (siehe Edit) bei mir nicht der Fall, ich hab schliesslich auch die Dr. Fate und Sandman Archives.


      Die sind sicher nicht zw. 1899 und 1938 erschienen.

      Superhelden waren (wie schon tausend mal geschrieben) de fakto ein qualitativer Rückschritt für die amerikanische Comicszene, und erst in den 80er Jahren konnten die Superhelden auch nur halbwegs diesen Rückstand zum Rest aller anderen Comics aufholen. Das sind Dinge, die sich der normale Superhelden-Leser einfach nicht vor Augen hält.

      Ich würde jedem raten, sich tatsächlich mal für die gesamte Comichistorie zu interessieren, einfach um zu sehen, welch gewaltiger Reichtum, über welch großen Zeitraum darin steckt.



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.
    • L.N. Muhr schrieb:

      Starocotes schrieb:

      L.N. Muhr schrieb:

      Superhelden-Leser tendieren allgemein dazu, die ersten 40 Jahre des Mediums (!) und die anderen fünf aktiven Kontinente zu übersehen.

      Naja, dier ersten 40 Jahre sind (siehe Edit) bei mir nicht der Fall, ich hab schliesslich auch die Dr. Fate und Sandman Archives.


      Die sind sicher nicht zw. 1899 und 1938 erschienen.
      Mein Edit hattest Du gelesen?
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
      Mein Blog über Nerdzeugs: nerdenthum.de
    • L.N. Muhr schrieb:

      Ja, aber der etwas kryptisch. ;)

      Ich meinte damit das Comics als "Buch" oder "Heft" sehr wohl erst in den 30ern erschienen sind, es Comics an sich aber schon um die Jahrhundertwende gab. Ich neige halt dazu bei Comics nur an Comic-Books zu denken.
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther
      Mein Blog über Nerdzeugs: nerdenthum.de
    • L.N. Muhr schrieb:

      Der von mir erwähnte allgemein verbreitete Denkfehler.

      Grade die ersten 40 Jahre des US-Comic sind proppenvoll mit wunderschönen, atemberaubenden Sachen.


      ...die aber kaum ein Aas hier interessieren.

      Ich konnte mich im Mai von der Qualität dieser Comics in einer Ausstellung überzeugen und war über den Ideenreichtum der ja zumeist jüdischen Künstler hochbegeistert.

      Aber richtig atemberaubend für mich wird es für mich erst ab 1950:



      ...die aber ebenso kaum ein Aas hier interessieren. ;(
      "Gott ist mit Dir mein Sohn. Auch wenn Du ein Arschloch bist!"
      (Lemmy K.)
    • Ach Interesse hätte ich persönlich schon, mag ja auch z.B. Prinz Eisenherz (und die Serie begann 1937 und gehört auch in meine persönliche Top 100 Liste) von Foster, aber das Angebot ist halt leider nicht so toll und was es gibt liegt preislich für mich oft jenseits der Schmerzgrenze. Da beißt sich die Rate halt in den Schwanz... niedrige Nachfrage -> hoher Preis -> noch niedrigere Nachfrage .....

      "Wenn die Gewinne als Dividenden verteilt werden und die Verluste vom Steuerzahler getragen werden, das nennt man freie Marktwirtschaft"
      Volker Pispers



      Mein Verkaufsthread
      Mein Suchthread