Blackest Night #8 (dunkelste, aber auch hellste Spoiler!)

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    • Pater Alf schrieb:

      Fand das Finale genauso durchschnittlich wie die komplette Serie. Viel Gekloppe .und viele Handlungsstränge, die nicht konsequent zu Ende gebracht wurden (Sinestro als weiße Entität, Dove usw.). Die vielen Wiederbelebten am Ende hätte ich auch wirklich nicht gebraucht (vor allem nicht Captain Boomerang, Reverse Flash und die alten Inkarnationen der Hawks). Da werden dann doch viele gute Geschichten nachträglich mal wieder entwertet. Und ganz ernsthaft: Noch zwei solche Events und Geoff Johns hat sich komplett sein geliebtes Silver-Age zurück geschrieben. Ob ich das dann wirklich brauche steht auf einem komplett anderen Blatt. Bin ja mal gespannt, ob es jetzt wirklich keine Rückkehr der Toten mehr gibt. Wäre ja schön, aber irgendwie mag ich keine Sekunde lang dran glauben.

      4,5/10


      Ich denke das die Drehtüre zum Totenreich für einige Zeit geschlossen bleiben wird. Wer jetzt stirbt, wird für einige Zeit tot bleiben. Umgekehrt könnte ich mir vorstellen das doch noch einige zurückkehren werden bzw. zurückgekehrt sind von denen wir jetzt noch nichts wissen.

      Wieso wurden viele gute Geschichten nachträglich entwertet? Finde ich nicht, zumal die jetzige Situation damals doch nicht vorhersehbar war. Die beste Geschichte mit Boomerangs Sohn war die, in der er starb. Kann mich ansonsten nur an durchschnittliche Kost mit ihm erinnern. Identity Crisis lasse ich außen vor, er hatte ja nur eine Nebenrolle. Und die ID C wird nicht schlechter, nur da jetzt der Originalboomerang zurückkehrte. Ich würde mich auf eine Begegnung zwischen CB und Tim freuen..........Das der „Negativ-Blitz“ zurückkehrte war doch jedem klar der zuvor auch Flash Rebirth gelesen hat.

      Das einige sauer sind, dass Hal und Barry zurückkehrte bzw. die Hauptrolle als GL und Flash tragen, kann ich noch nachvollziehen. Auch wenn ich komplett anderer Meinung bin. Das aber bereits bei Nebenfiguren, die in den letzten Jahren kaum eine Rolle spielten, gejammert wird, alles würde auf Silver Age zurückgeschrieben, ist lächerlich. Es gibt so viele interessante Charaktere aus dem GA und dem SV die man noch verwenden könnte, modernisiert und für die heutige Zeit angepasst. Die meisten Leser kennen die Figuren nicht einmal.

      Was offene Handlungsstränge angeht, kann ich nur empfehlen weithin Green Lantern zu lesen und auch Brightest Day.
      :verliebt: I LOVE PANINI :verliebt:
    • Entwertet insofern, dass die Geschichten in denen die Helden, bzw. Schurken starben z.T. berührend waren und Highlights darstellten. Wenn man die jetzt alle zurück bringt, nimmt das diesen Geschichten nachträglich die Emotionalität und ihre Wichtigkeit. Ist bei den jetzt zurück gekehrten Figuren nicht ganz so schlimm wie z.B. bei Tante May (Spider-Man), stört mich aber trotzdem sehr.

      Und Du sagst es doch selbst: Es gibt so viele tolle Charaktere mit denen man gute Geschichten erzählen könnte. Warum muss man also in diesem Maße die toten Figuren des Silver Age zurück holen? Zumal es ja bei DC über viele Jahre die Regel war, den Staffelstab an jüngere, modernisierte Nachfolger zu übergeben. Warum brauche ich also den alten Captain Boomerang, den alten Reverse Flash, Maxwell Lord oder die "alte Inkarnation" von Hawkman und Hawkgirl? Doch wohl kaum um mit ihnen neue innovative Geschichten zu erzählen.

      Geoff Johns schreibt sich immer näher an den Punkt, an dem das DC Universum genau dem entspricht, das er aus seiner Jugend kannte. Ihn wird's freuen, mich langweilt das allmählich.
    • Pater Alf schrieb:

      Und Du sagst es doch selbst: Es gibt so viele tolle Charaktere mit denen man gute Geschichten erzählen könnte. Warum muss man also in diesem Maße die toten Figuren des Silver Age zurück holen? Zumal es ja bei DC über viele Jahre die Regel war, den Staffelstab an jüngere, modernisierte Nachfolger zu übergeben. Warum brauche ich also den alten Captain Boomerang, den alten Reverse Flash, Maxwell Lord oder die "alte Inkarnation" von Hawkman und Hawkgirl? Doch wohl kaum um mit ihnen neue innovative Geschichten zu erzählen.


      Maxwell Lord -> Justice Leage: Generation Lost (wo Lord als Schurkenfigur weiter sehr gut verwendet wird)
      Die Hawks -> Brightest Day (wo endlich mal sehr schön auf deren Vergangenheit eingegangen wird)
      Reverse Flash -> der "Neue" ist gerade nur runtergepowert worden und noch da und der Neue ist gefährlicher denn je und machte bereits in "Rebirth" manche "innovative" Sachen mit dem Zeitstrom
      Hawk & Dove: Endlich gibt es mal ein Mann/Frau Team, statt immer nur eines von Beiden und die Chemie zwischen beiden Charakteren passt gerade perfekt
      Captain Boomerang -> der ist bei Johns weiterer "Flash" Serie rund um Barry auch gut mit dabei und sorgt für extrem gute Storys und Charaktermomente, ganz abgesehen davon, dass ich auch auf dessen Zusammentreffen mit Tim Drake gespannt bin

      Das Alles nur mal so schnell, warum man die Charaktere gerade im Moment "braucht". :D Und...

      Pater Alf schrieb:

      Geoff Johns schreibt sich immer näher an den Punkt, an dem das DC Universum genau dem entspricht, das er aus seiner Jugend kannte. Ihn wird's freuen, mich langweilt das allmählich.


      ...wenigstens steckt hier hinter ein Plan und nicht liebloses Figurenschänden alla Bendis, der ohne Johns charmante Schreibe bereits seit Jahren das Marvel-Universum nicht auf den Kopf stellt, sondern eher immer wieder KO schlägt ohne darauf zu achten, welche bleibenden (Hirn-)Schäden er damit auslöst! :D

      "Generell" entwertet eine Wiederauferstehung nur dann die Tode der Figuren, wenn eben nicht weiter auf das "davor" eingegangen wird und das ist definitiv nicht der Fall gerade bei DC!
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    • Beim Vergleich Bendis - Johns kann Johns natürlich tatsächlich nur gewinnen (zumindest wenn es um das große Ganze in den beiden Universen geht. Finde ja auch, dass Geoff Johns häufig sehr charmant schreibt. Er hat allerdings bewiesen, dass er auch im Stande ist, neuerern Figuren Profil zu geben und einen nachvollziehbaren Background zu geben (speziell bei seinem ersten Flash-Run hat mir das sehr gut gefallen). Ich sehe daher nicht ein, warum diese ganzen alten Silver-Age-Helden unbedingt zurück kommen mussten.

      Bei der Qualität der Geschichten mit ihnen muss ich mich größtenteils zunächst überraschen lassen. Die einzige Figur zu der ich da schon eine feste Meinung habe ist Hal Jordan. Finde die Green Lantern Serie seit seiner Rückkehr relativ durchschnittlich, da Hal einfach zu glatt ist. Und sein Tod wurde meiner Ansicht nach schon sehr entwertet. Zuvor war Hal Jordan ein sehr ambivalenter Charakter, der zum Schurken wurde und sich am Ende in einem großen emotionalen Moment doch für die Menschheit geopfert hat. Davon blieb (auch durch die abstruse Parallax-Erklärung) nach seiner Rückkehr nicht mehr viel übrig.

      Aber ist vermutlich Geschmackssache, ich finde nur dass mit der Rückkehr alter Helden in den letzten Jahren speziell bei DC sehr übertrieben wurde. Und das hat sicherlich schon mit der Vorliebe Geoff Johns für das Silver Age zu tun.
    • Pater Alf schrieb:

      Beim Vergleich Bendis - Johns kann Johns natürlich tatsächlich nur gewinnen (zumindest wenn es um das große Ganze in den beiden Universen geht. Finde ja auch, dass Geoff Johns häufig sehr charmant schreibt. Er hat allerdings bewiesen, dass er auch im Stande ist, neuerern Figuren Profil zu geben und einen nachvollziehbaren Background zu geben (speziell bei seinem ersten Flash-Run hat mir das sehr gut gefallen). Ich sehe daher nicht ein, warum diese ganzen alten Silver-Age-Helden unbedingt zurück kommen mussten.

      Bei der Qualität der Geschichten mit ihnen muss ich mich größtenteils zunächst überraschen lassen. Die einzige Figur zu der ich da schon eine feste Meinung habe ist Hal Jordan. Finde die Green Lantern Serie seit seiner Rückkehr relativ durchschnittlich, da Hal einfach zu glatt ist. Und sein Tod wurde meiner Ansicht nach schon sehr entwertet. Zuvor war Hal Jordan ein sehr ambivalenter Charakter, der zum Schurken wurde und sich am Ende in einem großen emotionalen Moment doch für die Menschheit geopfert hat. Davon blieb (auch durch die abstruse Parallax-Erklärung) nach seiner Rückkehr nicht mehr viel übrig.


      Also mit Hal Jordan...


      ...hast du absolut recht. :p Zwar finde ich ihn nicht insgesamt "zu glatt", aber Figuren wie Kyle oder gar Guy sind da natürlich deutlich vielseitiger. Johns sollte sich ruhig mal wieder zwei, drei Ausgaben Zeit nehmen, um bei "Green Lantern" etwas Ruhe einkehren zu lassen, denn mit seinen ersten paar Asugaben und einigen Stellen aus "Secret Origin" kann man Hal schon deutlich facettenreicher darstellen, nur ist das bislang wenig zum Zuge gekommen. In den letzten gut zwei Jahren hat der gute Jordan ja wenig mehr gemacht als sich ein bisschen mit Sinestro und den anderen Corps-Anführern zu zoffen und generell immer irgendwas abgeschossen und ist von einem "Corps Showcase" ins Andere gerutscht.

      Bei all der Action kommt da dann eben jede, mögliche Charaktervertiefung zu kurz. Leider. (Aber dafür war die Action richtig gut. :D)

      __________

      Und keine Sorge, dass was du hier gerade krisierst, wird witzigerweise deinen wünschen entsprechend bald mit "Captain Boomerang" passieren. Die weiteren Barry Allen-Flash-Ausgaben sind SUPA! :thumbsup2: Und die Hawks und Co. werden eben in den vorher schon von mir beschriebenen Serien auch gut charakterlich weitergeführt. :ok:
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    • Pater Alf schrieb:

      Zumal es ja bei DC über viele Jahre die Regel war, den Staffelstab an jüngere, modernisierte Nachfolger zu übergeben.


      Bis auf Nightwing, halte ich keinen der jüngeren ehemaligen Sidekicks wirklich für GLEICHWERTIG. Bei vielen hat man sich auch in eine Sackgasse geschrieben. Besonders schlimm bei Flash nach Johns Run.


      executor schrieb:

      Maxwell Lord -> Justice Leage: Generation Lost (wo Lord als Schurkenfigur weiter sehr gut verwendet wird)
      Die Hawks -> Brightest Day (wo endlich mal sehr schön auf deren Vergangenheit eingegangen wird)
      Reverse Flash -> der "Neue" ist gerade nur runtergepowert worden und noch da und der Neue ist gefährlicher denn je und machte bereits in "Rebirth" manche "innovative" Sachen mit dem Zeitstrom
      Hawk & Dove: Endlich gibt es mal ein Mann/Frau Team, statt immer nur eines von Beiden und die Chemie zwischen beiden Charakteren passt gerade perfekt
      Captain Boomerang -> der ist bei Johns weiterer "Flash" Serie rund um Barry auch gut mit dabei und sorgt für extrem gute Storys und Charaktermomente, ganz abgesehen davon, dass ich auch auf dessen Zusammentreffen mit Tim Drake gespannt bin

      Das Alles nur mal so schnell, warum man die Charaktere gerade im Moment "braucht". :D Und...


      Sehr gut erklärt........ :thumbup:
      :verliebt: I LOVE PANINI :verliebt:
    • @Simone76:
      Bis auf Nightwing, halte ich keinen der jüngeren ehemaligen Sidekicks wirklich für GLEICHWERTIG. Bei vielen hat man sich auch in eine Sackgasse geschrieben. Besonders schlimm bei Flash nach Johns Run.
      - Bei Nightwing - da hast du völlig recht.
      - Beim Flash - Da muss ich widersprechen: Wally West war im Silver Age doch der Sidekick vom Flash(Barry Allen). Und als in der Crisis on infinte earth Barry Allen starb, übernahm Wally West und ist bis heute der Flash, wie wir ihn seit dem kennen. Er hat die Speedforce weiter erforscht (ich denke da an die Serie "Chain Lightning" und die Ereignisse danach) und nach meiner Ansicht Barry Allen an Endgeschwindigkeit sogar übertrumpft.
      Ich weiss nicht, was Geoff Johns nun weiter verfolgen wird, aber die Flash-Serie sehe ich nicht in einer Sackgasse.
      Es gibt nun wieder einen Flash mehr - Barry Allen - und Max Mercury ist auch zurück, aber z. B. Johnny Quick (Vater von Jesse Quick aus der JSA) hat man dabei nun "endgültig" sterben lassen. Und der Sidekick-Flash ist doch nun wieder Bart Allen (der alte Impuls) und bei Wally West seine Tochter, die neue Impuls. Daraus ergeben sich doch viele Möglichkeiten für neue Storys...
      Beim Reverse-Flash (Professor Zoom, mein Lieblings-Thema) war klar, dass er irgendwie zurückkommt, wenn auch Barry Allen wieder da sein würde. Abgesehen von seinem Emblem (es ist immer noch falsch herum!) sehe ich auch hier jede Menge Möglichkeiten für neue Storys...allein schon, wenn man an die Tatsache denkt, dass in der Zelle nebenan Reverse Flash II(Zoom), ein momentan machtloser Hunter Zolomon sitzt.

      Was ich mich hierbei frage: Ist die Zukunft einiger JSA-Mitglieder aus dem Golden Age nun gefährdet?
      Ich denke da an Jay Garrick, den ersten Flash und die Green Lantern Alan Scott. Beide dürften sich nun im Alter von ca. 90 bis 100 befinden...gut, so sehen sie nicht aus und sie sind auch noch sehr agil...aber wann wagt jemand sich an das Thema ran?
      Geoff Johns?
      Man hat das mal in der Serie Zero-Hour versucht, als damals Parallax auftrat und das Universum neu gestalten wollte...aber konsequent durchgeführt wurde es auch da nicht.
      Was denkt ihr?
      ...AND I HATE ROGUES! ...

      Hunter Zolomon (Reverse Flash II): "Was macht Helden besser? - Tragödien! Gib ihnen tragische Erlebnisse und sie werden bessere Helden."

      en.wikipedia.org/wiki/Zoom_%28comics%29

      :lesen:
    • Reverse Flash schrieb:

      Ich weiss nicht, was Geoff Johns nun weiter verfolgen wird, aber die Flash-Serie sehe ich nicht in einer Sackgasse.



      Die aktuelle US-Serie ist sehr gut. Ich meinte nach Johns erster Serie bzw. Run (US-Flash 164-225 Vol. 2) und vor Flash Rebirth war die Serie in einer Sackgasse. Kann man in den 100% DC Bänden von Panini nachlesen. Bis auf Ausnahmen ist dies mit das schlechteste was ich vom Roten Blitz je gelesen habe. Deshalb freut mich der Neuanfang mit Barry um so mehr......
      :verliebt: I LOVE PANINI :verliebt:
    • Reverse Flash schrieb:

      Was ich mich hierbei frage: Ist die Zukunft einiger JSA-Mitglieder aus dem Golden Age nun gefährdet?
      Ich denke da an Jay Garrick, den ersten Flash und die Green Lantern Alan Scott. Beide dürften sich nun im Alter von ca. 90 bis 100 befinden...gut, so sehen sie nicht aus und sie sind auch noch sehr agil...aber wann wagt jemand sich an das Thema ran?


      Alan Scott wurde mehrmals verjüngt und bei Jay Garrick ist bekannt das die Speedforce ihn frisch und munter hält........ ;)
      :verliebt: I LOVE PANINI :verliebt:
    • Most Excellent Superbat schrieb:

      "Dead means Dead" finde da doch eher hinderlich.

      Generell finde ich auch nicht, dass Superhelden auf ewig tot bleiben müssen. Mit Cap hat Marvel meiner Meinung nach zum Beispiel gezeigt wie man einen Tod bedeutend inszenieren und umsetzten kann, auch wenn klar ist das es nicht für ewig ist. Da die Rückkehr von den Toten aber nunmal zum Alltag für Comicleser geworden ist, fand ich den Ansatz aus Blackest Night interessant. Wie es mit der Umsetzung dann aussieht ist eine andere Sache ;)
    • Ich finde "dead means dead" eigentlich keineswegs hinderlich. Irgendwo sollte auch im Superhelden-Genre die Grenze des Möglichen sein. Wenn den Leser nichts mehr schockieren oder emotional berühren kann, weil sowieso immer alles rückgängig gemacht wird, berauben sich meiner Ansicht nach auch die Autoren gewisser Möglichkeiten. Tote sollten meiner Ansicht nach tot bleiben und die Autoren und Redakteure sich im Vorfeld überlegen, ob es sinnvoll ist, beliebte Charaktere für einen kurzen Schockmoment über die Klinge springen zu lassen.
    • Seaquest schrieb:

      Ich finde "Dead means dead" auch eher hinderlich, allerdings wäre es besser gewesen, sich gar nicht damit zu befassen, als jetzt in der Bredouille zu stecken, erstmal niemandem aus dem Totenreich zurückholen zu können.


      Das sagt doch niemand! :wave: Barry denkt am Ende laut darüber nach, dass ab nun der Tod wohl endgültiger sein dürfte als vorher, aber in der gleichen Ausgabe meinte Hal dann zu Necron auch, dass dieser niemanden aus dem Totenreich selbstständig zurückgeschickt hätte, sondern dass eben alle aus "eigener Kraft" wieder zurück ins Licht kamen und Necron eben maximal dadurch eine Verbindung zu ihnen kriegt, aber deshalb noch nicht gleich das Alpha und Omega ist, wenn es ums Abnippeln geht.
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    • Pater Alf schrieb:

      Fand das Finale genauso durchschnittlich wie die komplette Serie. Viel Gekloppe...


      Genau das war meine Befürchtung nachdem ich Sinestro Corps War gelesen habe. Da wurde mir schon schwindelig von dem ganzen Gekloppe. Vielleicht liegt es auch daran das ich kein großer Green Lantern Fan bin, aber irgendwie konnte ich dem Event nicht viel abgewinnen und ich habe die Befürchtung das wird bei Blackest Night genauso sein. Deswegen lasse ich lieber die Finger davon und das wobei ich sonst sehr angetan von Geoff Johns bin.
    • Na toll, da finde ich eigentlich die ganze BN eher mittelmäßig und welche Ausgabe gefällt mir dann richtig gut? Genau. Die letzte.
      Ok, natürlich gibt es auch hier kleinere Mängel. So wäre es z.B. abwechslungsreicher gewesen, wenn Sinestro eine White Lantern geblieben wäre und Nekron hätte besiegen dürfen. So ist es wieder Hal, der den Tag rettet. Naja, wenigstens zusammen mit einem WL Corps bestehend aus wirklich großen Kalibern.
      Mit den Auferstehungen gab es dann natürlich auch noch einige nette Charaktermomente. Wobei ich auch hier wieder sagen muss, dass sie mich meistens nicht so sehr berührt haben, weil ich im DC Universum einfach nicht so beheimatet bin, wie bei Marvel.
      Ich finde die Idee mit den Auferstehungen aber eigentlich sehr gut. So hat man eine gute Gelegenheit genutzt, um einige Helden zurückzubringen, ohne das man sich später mal irgendwelche Erklärungen aus dem Hut zaubern muss. Interessanterweise hab ich mich besonders über Aquamans Rückkehr sehr gefreut. Dabei hatte ich eigentlich nur in DC vs. Marvel Kontakt mit der Figur. Aber er bekommt bei mir irgendwie automatisch Sympathiepunkte, weil Amphibian, die Aquaman Version in Gruenwalds Squadron Supreme, mir so sympathisch war. :)
      Sehr amüsant fand ich dann noch die Szene mit Larfleeze, der zum ersten mal etwas hergibt. :D
      Am interessantesten finde ich aber, dass nun Deadman zurück unter den Lebenden ist. Das hat richtig Potential wie ich finde.
      Ob nun der Tod im DCU wirklich mehr Bedeutung gewinnen wird, ist aber wohl mehr als fraglich. Ich habe aber auch nichts gegen Auferstehungen. Ich würde es z.B. nur ungern sehen, wenn einer meiner Lieblinge endgültig ins Gras beißen würde. Lieber insgesamt eine bessere Abwägung bzgl. eines Todes und ihm größere Bedeutung verleihen, indem etwas seltener auf dieses Stilmittel zurückgegriffen wird. Dann würde es auch mal wieder reichen jemandem vom supporting cast über die Klinge springen zu lassen.

      Reis Zeichnungen sind weiterhin sehr gut. Die Ausfalt-Splashpage war schon klasse. (Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich beim umblättern bemerkt habe, dass die Mittelseite zum ausfalten ist. Zuerst dachte ich es kleben zwei Seiten zusammen, weil mir das Papier so dick vorkam :) )

      Was ist also insgesamt zur BN zu sagen? Für mich nur Mittelmaß. Es war dann irgendwie doch zu viel Gekloppe und einfach eine Spur zu unübersichtlich mit den ganzen Corps. Da wäre Weniger dann wohl doch Mehr gewesen.
      Außerdem hat man am Ende schon etwas das Gefühl, dass es nur eine (sehr lange) Einleitung zum Brightest Day war und da komm ich mir schon etwas veralbert vor. Auf Brightest Day werde ich jedenfalls verzichten. Finde die Ausgangssituation zwar interessant, aber ich verweigere das Melken. Für ein Großevent war BN letztendlich zu wenig, weswegen ich es bei DC nun genauso wie bei Marvel machen werde und erstmal die nächsten Events umschiffen werde.