Blackest Night #8 (dunkelste, aber auch hellste Spoiler!)

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    • Dann will ich mal nach alter Nekron-Manier hier den Thread exhumieren.
      ERWACHE!

      Puh, ich habe mir heute Blackest Night als TP geholt und grade durchgelesen.
      Uff. Ich fand es ganz okay. Die Zeichnungen waren sehr nice. Das Event an sich, hatte relativ schnell eine gewisse "Showdownatmosphäre", wie ich finde, aber okay. Ich fand es alles komplett okay und es hatte sehr fette Momente.

      Aber inhaltlich. Holla. Was für eine Thematik. Da wurde ja ein nachdenkliches philosophisches Zitat nach dem anderen rausgehauen und was wirklich krass ist... die Superhelden kämpfen gegen den Tod an sich? Bzw. sie kämpfen ja gegen das Urtümlichste, was es überhaupt gibt. Die ursprüngliche Finsternis des Universums. Das finde ich schon naja...mehr als episch. Das ist wirklich sehr sehr sehr metaphysisch.
      Das ist es vielleicht was DC und Marvel am meisten voneinander unterscheidet.


      Aber noch eine Frage zu Blackest Night:
      Soweit ich weiß sucht/suchte Darkseid doch immer auf der Erde nach der Antilebensgleichung oder was das war. Bzw. er vermutete die auf der Erde. Und jetzt kam raus auf der Erde ist das Leben entstanden und die weisse Entität ist dort versiegelt?
      Ist vielleicht bekannt ob das was damit zu tun hat? Oder könntet ihr euch das vorstellen?
    • Hab den Band auch kürzlich gelesen und fand ihn ganz nett. Geoff Jones hat aber auch schon weitaus besser abgeliefert - Gerade in Verbindung mit Green Lantern. MMn hätte man durchaus mehr aus der Thematik machen können.
      In der dazugehörigen Monster Edition fand ich z.B die Idee nett, die Geschehnisse auch aus der Sicht der Untoten bzw. der Black Lantern zu zeigen. Die Hauptserie war da weniger experimentell.
      Das plötzliche Auftauchen von Pariah wurde auch nicht wirklich genutzt. Generell wurden manche Personen nur für ein Panel verschwendet und dann niemehr erwähnt. Der Spectre brüllt nur einmal "Ich will Hal Jordan zurück" und wird niemehr gesehen. Klar wird seine Story in diversen Tie-Ins näher beleuchtet (ist ja Standart bei solchen Großevents), aber warum hat man ihn dann überhaupt in die Hauptserie gesteckt - Eine Funktion erfüllt er nicht wirklich.
      Die (fast) völlige Abwesenheit von Superman und Wonder Woman fand ich auch etwas seltsam, auch wenn deren Handeln bestimmt in einem der vier Sonderbände behandelt wird (hab keinen gelesen). Das große Finale war auch gewöhnnungsbedürftig. Wirft halt mehr Fragen auf als es beantwortet, aber die werden ja dann in Brightest Day geklärt.
      Auch wenn sich das jetzt sehr negativ anhört, hat mich Blackest Night durchaus gut unterhalten...
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • Ich habe das ganze jetzt komplett am Stück gelesen und muss sagen: Ein schönes Mega-Event, welches wirklich Spass machte, ABER (und das ist zu Recht gross geschrieben) ich mag die Veröffentlichungsphilosophie von DC nicht. Während bei Marvel-Events es zwar genauso ist, dass sich diese bis in den ganzen Serien "hineinschleichen", so sind diese dort doch stets nur ergänzend. Ganz im Gegenteil bei Blackest Night - auf der einen Seite verschwindet Hal, auf der nächsten Seite steht er zusammen mit seinen ärgsten Rivalen als ein gemeinsames Corps. Da merkt man, das man quasi indirekt gezwungen wird, die GL-Reihe auch zu konsumieren. Ähnlich, aber nicht ganz so dramatisch für die gesamte Geschichte ist der Auftritt von Atom zu Beginn aus dem Black Lantern-Ring...
      Ähnlich "frustrierend" fand ich Die Rückkehr von Bruce Wayne, welche ohne Time Masters recht "unvollständig" wirkt.
      Irgendwann finde ich euer Dorf, und wenn es das letzte ist was ich tue
    • Das Problem bei "Blackest Night" ist da schlicht, dass eben alle "Green Lantern"-Momente, die nicht zwingend zum Verständnis der eigentlichen Haupthandlung wichtig sind, in die "Green Lantern"-Serie verlegt wurden. Das geht so weit, dass zwischen Heft 6 und 7 sowie Heft 7 und 8 eine komplette(!) "Green Lantern"-Ausgabe spielt, welche sogar nahtlos in die Geschichte eingefasst ist.

      Optimal im Falle der Blackest Night wäre eine Veröffentlichung mit den zusätzlich "wichtigen" Heften aus "Green Lantern" gewesen, wo diese dann entweder zwischen den Heften, oder hier und da auch in einzelne Passagen wieder einsortiert werden. Würde sicherlich einem kompletteren Lesegenuß dienlich sein. Verstehen kann man das Event auf jeden Fall auch so als Sammelband, richtig genießen kann man es aber nur mit den "Green Lantern"-Tie-Ins als Gesamtwerk. (Und persönlich muss ich sagen, dass ich auch die restlichen Tie-Ins großartig fand, weswegen ich sämtliches Material in Hardcovern im Schrank stehen habe und gerne mal als gemütliche Zwischendurchlektüre wieder aus dem Schrank hole...)
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    • @Executer: Absolut word. Ich hätte mir eine Veröffentlichung ala "Age of Apokalypse" gewünscht, aber die Frage ist natürlich, ob sich da der aufwand extra gelohnt hätte und das noch so viele gekauft hätten
      (immerhin sind die deutschen Trades ja im Normalefall identisch mit jenen aus den Staaten - so auch hier, wodurch bei einem "eigenen" Band bzw. Reihe natürlich Extra-Aufwand entsteht).
      Irgendwann finde ich euer Dorf, und wenn es das letzte ist was ich tue
    • In den Paperbacks der Neuauflage? Mag sein, dass da noch einiges fehlt, aber es reicht mir vollkommen zum Verständnis. Der Vergleich hinkt vielleicht insofern, dass man bei der Erstveröffentlichung in X-Men und Wolverine dort auch schon im Groben alles verstand - der Unterschied fällt einem ja eh erst im Nachhinein auf.
      Nur zur Info: Wenn ich ein Paperback vom Civil War lese, brauche ich nich alle Ausgaben, wo mal 2 Seiten lang das Thema gestreift wird. Aber ein "kompletter" Lesegenuss (bei der Blackest Night primär durch die GL-Episoden) wäre erfreulich.
      Irgendwann finde ich euer Dorf, und wenn es das letzte ist was ich tue
    • Gerade bei "Civil War" empfinde ich die Hauptserie aber schon ebenfalls als etwas "löcherig". "Blackest Night" kam mir da schlüssiger vor, da wenigstens nur Tie-In-Ansatzpunkte (en masse) gegeben sind, während beim Marvel-Event auch eigentlich ständig auf jene zurückgegriffen wurde. Ich denke da allein an das plötzliche Auftauchen und Verschwinden vieler Charaktere....
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    • Ich empfand bei Blackest Night auch nur jene Sequenz "löchrig", in der auf der einen Seite Hal zusammen im den Indigos verschwindet und auf der nächsten Seite sind plötzlich alle Corps-Anführer vereint - wenn da nicht was fehlt, dann weiß ich auch nicht.
      Bei Civil War fand ich dies nicht sooo störend, jedoch ist das auch sehr subjektiv, da ja einer der tragenden Charaktere Spidey ist, dessen Heftreihe ich ja sowieso lese - vielleicht würde mir z.B. ohne diese auch etwas fehlen...
      Das Problem ist ja auch nicht seitends Panini entstanden - liest man die englische Kritik des US-Sammelbandes von Blackest Night zeichnet sich genau das gleiche ab. So ist man, nachdem man eine halbe Ewigkeit gewartet hat um das Event am Stück zu lesen doch etwas enttäuscht (und das, obwohl es wirklich eine klasse Superhelden-Geschichte ist).
      Irgendwann finde ich euer Dorf, und wenn es das letzte ist was ich tue
    • R.I.C.O. schrieb:

      Ich empfand bei Blackest Night auch nur jene Sequenz "löchrig", in der auf der einen Seite Hal zusammen im den Indigos verschwindet und auf der nächsten Seite sind plötzlich alle Corps-Anführer vereint - wenn da nicht was fehlt, dann weiß ich auch nicht.


      Hm, gerade das fand ich gar nicht schlimm. Erst wird gesagt: "Wir müssen die Corps alarmieren, aber ich kann hier nicht weg..." *blubb-von-Indigo-weggezaubert-werd* Und wenn man ihn das nächste Mal sieht, hat trifft er sich eben mit den Corps-Chefs.

      Fand das deutlich klarer als etwa der Teasing-Moment mit dem Spectre, der danach mir nichts dir nichts aus der Serie verschwindet, wie ebenso das plötzliche Verschwinden von Xanshi, dem Zombie-Planeten, dessen Schicksal auch nur in der "Green Lantern" Serie gezeigt wird.
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