Fringe #1: Der Anfang

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    • Fringe #1: Der Anfang


      Fringe #1: Der Anfang

      Walter Bishop beginnt gerade sein Lehramt an der Harvard Universität und lernt dort den engagierten jungen William Bell kennen. Anfangs sind sich die beiden (auch weil sie alterstechnisch garnicht so weit auseinander sind) nicht wirklich grün, doch schnell entwickelt sich nicht nur wissenschaftliche gemeinsame Interessen, sondern auch Freundschaft.
      Es dauert also nicht lange, bis die Forschungen der beiden auf das Interesse einer seltsamen Institution stösst und beide angeheuert werden für das Unternehmen zu arbeiten. Auf der abgelegenen Forschungsstation in Alaska treffen die beiden auch auf andere Wissenschaftler wie z.B. die junge Dr. Rachel Matheson und auch ein paar Wissenschaftler deren noch lebende Köpfe in Gläsern konserviert wurden.
      Bish und Bell flüchten mit Hilfe von Rachel, die dabei leider ihr Leben verliert und beide beschliessen ab sofort nicht mehr für irgendwelche dubiosen Firmen zu arbeiten.
      Kurz darauf bekommen sie Besuch von einer Regierungsbehörde, welche mit Blaupausen eines unbekannten Gerätes die beiden genialen Wissenschaftle aufsucht. Bishop und Bell wollen zuerst nicht, haben aber leider keine Wahl, und so konstruieren sie jenes Gerät, was sich als Zeitmaschine entpuppt und die beiden bei einem Testlauf ins Nazideutschland im April 1945 verschlägt. Schnell finden die beidne mithilfe von Bishops Vater heraus, das die Nazis ebenfalls eine solche Zeitmaschine erfunden haben um Hitler und seine Geliebte Eva Braun in die Zukunft zu teleportieren. Doch Bish hat in die Maschine eine Versicherung eingebaut so das Hitler nicht in der Zukunft landet, sondern im Mesozoikum bei den Dinosauriern. Auch Bish und Bell gelingt kurz darauf die Flucht in ihre Zeit, und die Zeit vergeht bis Walter Besuch in der Nervenheilanstalt von einer jungen Dame erhält...
      Ausserdem gibt es noch fünf Bonuskurzgeschichten rund aus dem Fringe-Universum welche direkt und indirekt mit dem Schema und Massive Dynamic verbunden sind.
      FAZIT:
      Der erste Comicausflug in die Welt von Fringe ist rundum gelungen. Tolle atmosphärische Zeichnungen und eine Geschichte die sich prima in die Chronologie der Serie eingliedert. Ausserdem sind im Comic Erzählungen möglich die in der Serienform nur schwer oder sehr teuer umzusetzen sind (Hitler bei den Dinos zum Beispiel), und so nutzen die Autoren und Zeichner die unbegrenzten Möglichkeiten des Mediums schon sehr gut, aber bei weitem noch nicht perfekt.
      Auch gelungen finde ich persönlich die Tatsache das die Geschichte auch ohne Serie funktioniert, genauso wie die Serie ohne das Comic funktioniert, und dennoch finden Serienfans und Comicfans Anspielungen, Tipps und mehr in beiden Medien wieder.
      Die begleitenden 5 Bonuskurzgeschichten spiegeln ebenfalls den Charme und die Spannung der Serie gekonnt wieder. Sei es Körpertausch, Zeitschleifen, Klonprozesse, körperliche Leistungssteigerung oder die wissenschaftliche Forschung an Testobjekten, alles ist wie ein Spiegelbild der Serie und bringt sogar noch ein paar Infos mit die einen die Serie mit einem etwas anderen Blick betrachten lässt...

      Für Freunde der Serie und Fans von wissenschaftlicher Fantasy und Mystery ist dieser Band eine Empfehlung und gelungene Unterhaltung.
    • Kann ich genau so unterschreiben. Wobei mir die Hauptgeschichte deutlich besser gefällt, als die Kurzepisoden.
      Wir müssen unser Dasein so weit,als es irgend geht, annehmen; alles, auch das Unerhörte, muß darin möglich sein. Das ist im Grunde der einzige Mut, den man von uns verlangt: mutig zu sein zu dem Seltsamsten, Wunderlichsten und Unaufklärbarsten, das uns begegnen kann. (Rilke)