Spider-Man #101 mit weißen, klebrigen Spoilern (Pfui, nicht so wie ihr denkt)!

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    • Spider-Man #101 mit weißen, klebrigen Spoilern (Pfui, nicht so wie ihr denkt)!



      Panini schrieb:

      Das gefeierte Netzschwinger-Event Spider-Island geht weiter! Madame Web und Shang-Chi haben Spider-Man so gut vorbereitet, wie es geht. Aber ist er einer ganzen Insel voller Spinnen gewachsen? Schließlich ist er nun nicht mehr der einzigartige Spider-Man. Alle Einwohner Manhattans haben dank des Schakals Spinnenkräfte!



      Wuhuu, unterhaltsame Ausgabe. Die Regierung riegelt Manhatten ab, damit sich die Seuche nicht ausbreiten kann, das Beste daran? Eigentlich will keiner so wirklich weg, statdessen wollen alle rein. Spinnenkräfte sind ja immerhin 'ne dufte Sache irgendwie. Die Superhelden ohne Spinnenkräfte und die Anti-Spidey Einheiten haben also alle Hände voll zu tun. Auch Anti-Venom, denn der läuft rum und heilt massenhaft die Leute - was wirklich absolut lustig ist, immerhin rauchen bei Horizon die Köpfe um ein Gegenmittel zu finden.
      Magnetische Kräfte sollen für alle befallenen soll die Lösung sein - passt, immer sagen zu können wo Norden ist, dürfte vor allem jenen Gefallen, die gerne Wandern.
      Und dann ist auch noch der Bürgermeister befallen. Muhar, der hat sich jetzt satt. Als dann noch Shocker Spidey um Hilfe gebeten hat, war's ganz vorbei - herrlich. Und mit der nächsten Stufe der Verwandlung, wird's dann auch noch mal dramatisch, Cliffhanger inklusive.

      8/10 macht das.

      Noodles
      >>I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol.<<

      -Steven Seagal

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Noodles ()

    • Ein Vorschaubild ist drin, im Beitrag. Wahrscheinlich hat Panini die Adresse zum Bild verändert, deswegen wird's nicht mehr angezeigt (ich hab nämlich nur gehotlinked, ich böser Bube ich). Muss ich später noch mal nach schauen. Und die Rezi kommt spätestens zum Wochenende. :P

      Noodles
      >>I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol.<<

      -Steven Seagal
    • Hab das Heft heute gelesen. Gefällt mir sehr gut, nicht ganz so gut wie Heft 100. Manches kommt mir leicht an den Haaren herbeigezogen vor und etwas naiv geschrieben. Aber das liegt einfach auch an dem lockeren Schreibstil von Slott, was gleichzeitig natürlich aber auch der Grund ist weshalb die Hefte einfach Spass machen. Etwas widersrüchlich, ich weiß, aber vllt. versteht ihr ja was ich meine.

      Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass die Lesereihenfolge für Spider-Island auf der letzten Seite bei den Anmerkungen stehen. Mir wäre es lieber am Anfang beim Vorwort darauf hingewiesen zu werden.

      Hatte außerdem zuerst das neue Avengers Heft in der Hand, als Spider-Man aber anfing etwas über Spider-Island zu sagen, hab ich es sofort weggelegen und mit Spider-Man 101 angefangen.

      Das Heft bekommt nach dem ersten Lesen vorerst eine 7,5/10 von mir.
    • scarlet_spider schrieb:

      Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass die Lesereihenfolge für Spider-Island auf der letzten Seite bei den Anmerkungen stehen. Mir wäre es lieber am Anfang beim Vorwort darauf hingewiesen zu werden.


      Seit Fear Itself 3 les ich die Anmerkungen der Redaktion sowieso erst im Nachhinein


      Rovin: "Wäre Batman Deutscher würde er BMW fahren...außerdem hat noch keiner bewiesen was für ein Motor im Tumbler steckt :D"


      Herb-Man schrieb:

      ... das machen nur die fröhlichen Glücksbärchies aus Mad Titans Zauberland.
    • scarlet_spider schrieb:

      Stimmt schon, aber ich befürchte wenn ich die Anmerkungen zuerst lese, dass ich gespoilert werde. Da dort auch oft die Handlung reflektiert wird.


      Hast du meinen Post eigentlich gelesen? :kratz:

      Ich lese die Anmerkungen der Redaktion eben erst nachher weil ich bei Fear Itself 3 so richtig mies gespoilert wurde :|


      Rovin: "Wäre Batman Deutscher würde er BMW fahren...außerdem hat noch keiner bewiesen was für ein Motor im Tumbler steckt :D"


      Herb-Man schrieb:

      ... das machen nur die fröhlichen Glücksbärchies aus Mad Titans Zauberland.
    • Tolles Heft!
      Meine Rezi (Achtung, sehr ausführlich mit Spoilern!):

      Es geht dort weiter, wo die #100 aufgehört hat: bei der Prügelein der Rächer gegen die Spider-Men.
      Shan-Shi kommt dem echten Spidey zur Hilfe, weil er ihn erkannt hat. Logan bestätigt das dann gleich mit seiner Nase. Dafür wird Spidey dann aber auch gleich von Cage vom Kampffeld geschickt; er stehe nur im Weg. Auch wenn Cage hier recht hat, so lässt er mit seiner Art mal wieder das Arschloch raushängen. Reed und Ben pflichten ihm noch bei, also muss Spidey seine Kollegen alleine auf dem Kampffel lassen und zieht beleidigt davon...

      Im nicht wieder in die Schusslinie zu geraten zieht er lieber Zivil-Kleidung an, läuft dann aber Norah über den Weg. Diese will ihn gleich wieder als Kameramann haben um ihre Sensationsgier zu befriedigen. MJ läuft den beiden auch noch über den Weg. Als Peter jetzt beobachtet, wie einige infizierte New Yorker einfach nur darstehen und die Kämpfe beobachten kommt ihm die Idee, die wir schon im letzten Heft gesehen haben: Er lässt sich von MJ filmen und ruf die infizierten New Yorker so über Norahs Blog dazu auf, ihre Kräfte zu nutzen um zu helfen.

      Während dessen stopft der Schakel seinen Spider-King mit mutierten Spinnen-Embryos voll. Das kann nicht gut enden...

      Die Rächer geraten auf dem Kampffeld langsam in Bedrängniss, da sie in der Unterzahl sind. Doch es naht Hilfe: Peter Parker (ja, Peter, und nicht Spidey) mit seiner eigenen kleinen Otto-Normal-Spinnen-New-Yorker-Armee. Herrliche Zusammenstellung, darunter ist Mann und Frau, Jung und Alt, Schwarz und Weiß, Rocker und Rapper, Paketdienst, Burgerbrater und Feuerwehrmann.
      Zusammen schaffen es die Rächer, die Otto-Normal-Bürger und JJJ's Antie-Spider-Einheit den Kampf für sich zu entscheiden.

      Um die Ausbreitung der Infizierten zu vermeiden lässt JJJ die Stadt absperren und bei Horizon ein Seuchenkontrollzentrum einrichten. Dort übernimmt dann Reed nebem Max die Leitung.

      Anti-Venom ist währenddessen in der Stadt unterwegs und heilt mit seinen Kräften Bürger von den Spinnenkräfte. Doch diese finden das nicht so toll, denn mal ehrlich: wer wünscht sich keine Spinnenkräfte? ;)

      Spider-King versucht zeitgleich auf der Washington-Bridge durch die Absperrungen zu brechen. Seine Mission ist jetzt wohl klar: er soll die Seuche aus der Stadt tragen. Aber wir sehen noch wie die Army Venom über der Brücke abwirft. Wie es mit dem Thema weiter geht erfahren wir dann im Venom-Band #2.

      Carlie ist mittlerweile auf den Trichter gekommen, dass der Schakal dahinter stecken muss. Also will sie eins seiner alten Labors aufsuchen. Da ihr das organische Netz langsam ausgeht ( :thumbup: ) lässt sie sich von Peter (der für sie ja der Ausrüster von Spidey ist) Webshooter geben.
      Zusammen begeben die beiden sich zu dem verlassenen Labor, werden dort aber von Scorcher, Chance und White Rabbit ( :waigel: ), alle ausgestattet mit Spinnenkräften, angegriffen.
      Erst drängt Carlie Peter in den Hintergrund, da sie mit ihrer Polizeiausbildung ja viel besser ausgebildet ist als der Ex-Photograf. Jedoch rettet Peter ihr dann den Arsch.
      Da sich der Verdacht mit dem Schakal bestätigt hat will Carlie jetzt mit Peter und Spider-Man (als Schakal-Insider) sprechen. Das stellt Peter natürlich vor ein besonderes Problem......

      In der Stadt spitzt sich die Lage weiter zu. Die Seuche greift weiter um sich, sodass mittlerweile so ziemlich jeder Bürger infiziert ist.
      Viele der Infizierten, die nur zu Besuch in NY waren wollen aus der Stadt raus. Dagegen versuchen an anderer Stelle viele Leute in die Stadt reinzukommen, um auch Spinnenkräfte zu erlangen (ist ja nur verständlich). Es liegt an den Rächern und der Anti-Spidey-Einheit die Grenzen zu sichern.

      Im Seuchenkontrollzentrum Horizon Labs werden Jonah die Bekämpfungsstrategien vorgestellt: Max's Truppe hat anhand von Peters Prototyp eine Maschine entwickelt, die den Spinnensinn dämmt, damit die Truppen bessere Chancen haben.
      Reed hat indes herausgefunden, dass dieses Spinnenvirus nur normale Zellen befällt und mutieren lässt. Superwesen mit Kräften sind also nicht anfällig. Das erklärt auch, warum sich da bei den Rächern noch nichts getan hat. Als Präventiv-Massnahme will Reed jetzt also allen nichtinfizierten New Yorkern Superkräfte geben. Klingt spektakulärer als es ist, denn die einfachste in Masse zu produzierende Superkraft ist ein leichter Magnetismus: die Menschen würden wissen wo Norden ist.
      Ich persönlich halte das für extrem dämlich: in einer Welt, in der einer der größten und gefährligsten Terroristen Herrscher des Magnetismus ist die Bürger der ganzen Stadt anfällig für Magnetismus zu machen. :tick: Klar, Erik ist zzt. im Ruhestand, aber das bleibt ja sicher nicht so...
      Für Jonah gibts noch den Schock seines Lebens: er ist selber schon infiziert, wird also in den nächsten Stunden selbst zum Spider-Man. :thumbsup:

      Wieder zurück zum Carlie-Peter-Schauplatz:
      Peter, jetzt im Spidey-Dress wartet auf das Gespräch mit Carlie. Diese ist jedoch misstrauisch, da Peter nicht anwesend ist. Sie beginnt sehr unbequeme Fragen zu stellen. Ja, sie ahnt da etwas...
      Zu Spideys glück gibts nen Notruf: ein Banküberfall, wo sich Spidey und Carlie auch gleich hinbegeben.

      Der Bankräuber ist kein geringerer als Shoker, jetzt 6-armig. Dieser ist jedoch völlig außer Rand und Band. Nach nem kurzen Schlagabtausch fällt er auf die Knie, reißt sich die Maske vom Gesicht und fleht die beiden um Hilfe an: er ist weiter mutiert als die anderen Infizierten, hat schon 6 Augen.
      In diesem Moment beginnt auch Carlie plötzlich weiter zum Spinnenwesen zu mutieren....

      Zum Schluss zeigt sich noch die Drahtzieherin der ganzen Geschichte. Es is niemand geringeres als diese Person hier:

      Naja, zumindest eine jüngere Namensvetterin. ;)

      Mein Fazit:
      Ein wahnsinns Heft!
      Die Zeichnung sind absolut stimmig. Ramos passt zur Spinne wie Arsch auf Eimer.
      Aber das wahre Bonbon ist die Story! Wir erleben hier x-verschiedene Schauplätze, ohne dass es unübersichtlich wird. Bendis und Fractions sollten das mal unbedingt lesen, damit sie wissen wie man ein Event schreibt!
      Es gibt viele grandiose Ideen, Wie Reed bei Horizon, die jetzt nutzliche Anti-Spidey-Einheit, Rächer, die nur noch die Quarantäne sichern können, und vieles mehr.
      Auch schön, wie viele Bürger sich freiwillig dieser Seuche aussetzen wollen. Ist ja auch nachvollziehbar, wer will nicht an Wänden haften und durch die Gegend schwingen?! Allerdings sehen wir dann auf den letzten Seiten, wie fatal diese Entscheidung doch ist....
      Ich bin jetzt sowas von gehypt!
      9,5/10 Punkten

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

    • @ All
      Ich möchte mir jetzt nicht schon wieder Ärger einfangen ;)
      Sry,Noodles
      Aber wenn der Task den Spidey #101 Thred begonnen hätte ,mit seiner geilen Rezi und mit Sicherheit mit Coverpic,wäre es noch ein schönerer Schuh draus geworden :thumbsup2:
      So wird leider Task seine Rezi irgendwann verschwinden (ins Mittelfeld des Threads) und dein Post an erster Stelle mit der Baustelle ist ein bisschen unschön.
      Aber wie gesagt
      Das ist nur meine Meinung.

      So,Danke,Task für deine "königliche" Rezi

      cya kiss
    • @Kiss: :hutab: Danke, aber zu viel der Ehre!

      kiss killed schrieb:

      mit Sicherheit mit Coverpic
      Da hat das Forum zzt. wohl ein paar Probleme: musste grad mein Cover-Pic im Venom-Thread neu verlinken, da es funktioniert hat. War aber der gleich Link. :kratz:

      kiss killed schrieb:

      So wird leider Task seine Rezi irgendwann verschwinden (ins Mittelfeld des Threads)
      Na und? Wenn das Heft oder der Thread wirklich interessiert, der liest den ganzen Thread. Es sei denn er hat wieder 15 Seiten. ;)

      Generell find ich es nicht so schlimm, was Noodles gemacht hat. Mit der Panini-Beschreibung und dem Cover-Pic (welches wir vielleicht ja noch reinkriegen) ist das doch ein vollkommen ausreichender Thread-Start. ;)

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

    • Gelungene Rezension, Task. Auch wenn für mich das Verhältnis zwischen einer "reinen Inhaltsangabe" und "deiner tatsächlichen Meinung" etwas unausgewogen ist.
      Aber (wie du ja selbst sagst) ist so eine Zusammenfassung der Handlung eigentlich immer eine nette Diskussionsgrundlage. Daher: :thumbsup:
      Deine Meinung zum Heft kann ich aber nur bedingt teilen:

      Handlung:
      Nach den Anfängen im letzten Heft herrscht hier die totale "Spinnokalypse" und alle hauen sich gegenseitig aufs Maul.
      Damit sich die Infektion nicht weiter ausbreitet wird die Stadt unter Quarantäne gestellt und die Avengers sorgen dafür das niemand rein oder raus kommt. (Für den Job hätten sie eigentlich auch Bane anfragen können, aber der befindet sich ja leider im falschen Universum).
      Daneben leitet der Schackal die nächste Entwicklungsphase ein und aus den ganzen Spinnenmenschen werden plötzlich Spinnenmonster.
      Und dann offenbart sich auch noch die Identität der geheimnisvollen Frau.

      Meinung:
      Ist Spider-Island eine gute Geschichte? Keine Frage. Mehr aber auch nicht.
      Packt mich das Ganze so wie damals Events wie "Die Klon-Saga" oder "Maximum Carnage"? Nicht mal annährend.
      Bin ich von Spider-Island also enttäuscht? Jein.
      Die Geschichte hat ja durchaus Potential, aber richtiges "Event-Feeling" (im Sinne von "Hier passiert was ganz Großes") kam bei mir nicht auf.
      Das könnte aber auch an Slotts locker-leichtem Stil liegen, der bisher zwar prima funktioniert hat, dem hier aber einfach die nötige Dringlichkeit fehlt.
      Ich hab mich beim Lesen zwar nie gelangweilt (denn unterhaltsam war das Ganze), hatte aber auch nicht das Gefühl hier zwingend dabei sein zu müssen.
      Auch Peter zeigt sich von den ganzen Geschehnissen relativ unbeeindruckt, arbeitet weiterhin im Lab, hängt (hier sogar buchstäblich) mit seiner Freundin ab und verprügelt ab und zu mal ein paar Verbrecher.
      Eine richtige Bedrohung wird so jedenfalls nicht vermittelt. Dafür fehlt es der Story einfach an Drama, Action und "Wtf! Ist das gerade wirklich passiert?"-Momenten. - Da hätte man durchaus mehr draus machen können.
      Aber mal abwarten was noch alles auf uns zu kommt. Slott hat bisher ja immer gute Arbeit abgeliefert.
      Nur speziell bei "Spider-Island" hätte ich mir einfach mehr als "gute Arbeit" gewünscht.

      Fazit:
      Nette Popcorn-Geschichte bei der zumindest bei mir noch kein richtiges "Event-Feeling" aufkommen will und die zu keinem Zeitpunkt die Ausmaße, Dringlichkeit, Tiefe und Epicness der Klon-Saga erreicht. Das darf man durchaus schade finden.
      Dennoch liefert "Spider-Island" gute und kurzweilige Unterhaltung (wie zuvor die anderen Geschichten von Slott auch), doch leider verpasst der Autor hier die Chance mal richtig aufzudrehen.
      Kann man machen, muss man aber auch nicht.
      (6 von 10 Punkte)

      Und jetzt mal sehen wie sich Venom so schlägt...
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • Doctor Flamenco schrieb:

      Gelungene Rezension, Task. Auch wenn für mich das Verhältnis zwischen einer "reinen Inhaltsangabe" und "deiner tatsächlichen Meinung" etwas unausgewogen ist.
      Aber (wie du ja selbst sagst) ist so eine Zusammenfassung der Handlung eigentlich immer eine nette Diskussionsgrundlage. Daher: :thumbsup:
      Deine Meinung zum Heft kann ich aber nur bedingt teilen:

      Handlung:
      Nach den Anfängen im letzten Heft herrscht hier die totale "Spinnokalypse" und alle hauen sich gegenseitig aufs Maul.
      Damit sich die Infektion nicht weiter ausbreitet wird die Stadt unter Quarantäne gestellt und die Avengers sorgen dafür das niemand rein oder raus kommt. (Für den Job hätten sie eigentlich auch Bane anfragen können, aber der befindet sich ja leider im falschen Universum).
      Daneben leitet der Schackal die nächste Entwicklungsphase ein und aus den ganzen Spinnenmenschen werden plötzlich Spinnenmonster.
      Und dann offenbart sich auch noch die Identität der geheimnisvollen Frau.

      Meinung:
      Ist Spider-Island eine gute Geschichte? Keine Frage. Mehr aber auch nicht.
      Packt mich das Ganze so wie damals Events wie "Die Klon-Saga" oder "Maximum Carnage"? Nicht mal annährend.
      Bin ich von Spider-Island also enttäuscht? Jein.
      Die Geschichte hat ja durchaus Potential, aber richtiges "Event-Feeling" (im Sinne von "Hier passiert was ganz Großes") kam bei mir nicht auf.
      Das könnte aber auch an Slotts locker-leichtem Stil liegen, der bisher zwar prima funktioniert hat, dem hier aber einfach die nötige Dringlichkeit fehlt.
      Ich hab mich beim Lesen zwar nie gelangweilt (denn unterhaltsam war das Ganze), hatte aber auch nicht das Gefühl hier zwingend dabei sein zu müssen.
      Auch Peter zeigt sich von den ganzen Geschehnissen relativ unbeeindruckt, arbeitet weiterhin im Lab, hängt (hier sogar buchstäblich) mit seiner Freundin ab und verprügelt ab und zu mal ein paar Verbrecher.
      Eine richtige Bedrohung wird so jedenfalls nicht vermittelt. Dafür fehlt es der Story einfach an Drama, Action und "Wtf! Ist das gerade wirklich passiert?"-Momenten. - Da hätte man durchaus mehr draus machen können.
      Aber mal abwarten was noch alles auf uns zu kommt. Slott hat bisher ja immer gute Arbeit abgeliefert.
      Nur speziell bei "Spider-Island" hätte ich mir einfach mehr als "gute Arbeit" gewünscht.

      Fazit:
      Nette Popcorn-Geschichte bei der zumindest bei mir noch kein richtiges "Event-Feeling" aufkommen will und die zu keinem Zeitpunkt die Ausmaße, Dringlichkeit, Tiefe und Epicness der Klon-Saga erreicht. Das darf man durchaus schade finden.
      Dennoch liefert "Spider-Island" gute und kurzweilige Unterhaltung (wie zuvor die anderen Geschichten von Slott auch), doch leider verpasst der Autor hier die Chance mal richtig aufzudrehen.
      Kann man machen, muss man aber auch nicht.
      (6 von 10 Punkte)

      Und jetzt mal sehen wie sich Venom so schlägt...



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