Y - The Last Man

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    • Y - The Last Man

      Ich überlege gerade, ob ich die Serie lesen soll. Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es 10 deutsche Paperbacks und damit ist dann Schluß?
      Anhand von Leseproben und allgemein zugänglichen Dingen habe ich versucht mich möglichst spoilerfrei zu informieren. Die Serie geht darum, dass fast alle männlichen Säuger plötzlich sterben und der letzte überlebende Mann begibt sich auf die Suche nach dem Grund. Inwieweit "realistisch" bleibt das oder andersherum: Gleitet die Serie im Verlauf sehr ins fantastische ab ?^

      edit: Wenn ihr dier Serie in Gänze betrachtet, würdet ihr sie empfehlen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Germon ()

    • Germon schrieb:

      Ich überlege gerade, ob ich die Serie lesen soll. Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es 10 deutsche Paperbacks und damit ist dann Schluß?
      Anhand von Leseproben und allgemein zugänglichen Dingen habe ich versucht mich möglichst spoilerfrei zu informieren. Die Serie geht darum, dass fast alle männlichen Säuger plötzlich sterben und der letzte überlebende Mann begibt sich auf die Suche nach dem Grund. Inwieweit "realistisch" bleibt das oder andersherum: Gleitet die Serie im Verlauf sehr ins fantastische ab ?^

      edit: Wenn ihr dier Serie in Gänze betrachtet, würdet ihr sie empfehlen?

      Empfehlen ja. Hat zwar einige Längen und ich finde es ist nicht Vaughans beste Serie, aber sehr gut ist sie trotzdem. Hat einen zufriedenstellenden Schluß und driftet nicht ins übernatürliche ab.

      BtW für einen Superheldencomiceinsteiger ist sie ein guter Ansatz sich anschließend noch weiter aus dem Fenster zu lehnen ;)

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Read moore comics!
    • Danke schon mal für eure Meinungen.



      Joe Ker schrieb:

      Empfehlen ja. Hat zwar einige Längen und ich finde es ist nicht Vaughans beste Serie, aber sehr gut ist sie trotzdem. Hat einen zufriedenstellenden Schluß und driftet nicht ins übernatürliche ab.

      BtW für einen Superheldencomiceinsteiger ist sie ein guter Ansatz sich anschließend noch weiter aus dem Fenster zu lehnen ;)

      Welche Serie(n) hälst Du denn für seine beste(n)?
      Den Satz mit "aus dem Fenster" lehnen kapier ich grad nich. :kratz: edit: Meinst Du, dass man damit anfangen kann sich vom Superheldenbereich wegzubewegen bzw. das Spektrum zu erweitern? Also, Tips diesbezüglich nehme ich immer gerne an!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Germon ()

    • Ex Machina gefiel mir persönlich besser auch wenn ich sie noch nicht zuende gelesen habe. Ist ebenfalls abgeschlossen.
      Von Saga gibts leider erst einen Band und den habe ichebenfalls noch nicht gelesen, soll aber sehr gut sein.

      Aus dem Fenster lehnen, damit meinte ich über den Superheldentellerrand blicken und feststellen das es im Bereich US-Comics viel besseres als Marvel/DC gibt ;)
      Als Beispiel seien hier mal Preacher, Transmetropolitan, 100 Bullets genannt. :whistling:

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
      Read moore comics!
    • Ich hab mir die komplette Serie vor zwei Jahren als Bonbon nach einem Ferienarbeitsrun gegönnt und seit dem zweimal gelesen.
      Die Serie ist beidesmal ein Genuss gewesen. Dramatisch, realistisch, witzig und witzig (ja zweimal witzig. Die Hauptfigur ist klasse und die entwicklung der Welt ohne Männer lädt immer wieder zu absurden Situationen ein).

      Von mir gibt es eine Kaufempfehlung, aber guck, dass du die Reihe komplett bekommst, da die Bände sehr stark aufeinander Aufbauen.
    • das Antonym zu"zeitnah" ist ja auch nicht "zeitfern", sondern eher sowas wie "später" oder "mit viel Zeit dazwischen" :D

      ich wollte Germon auch nicht sagen in welcher Reihenfolge der die Bände lesen sollte (das wird er schon hinkriegen, da bin ich mir sicher), sondern ihm eher raten zwischen den einzelnen Bänden nicht zu viel Zeit verstreichen zu lassen, da die Handlung schon ziemlich Tempo aufnimmt und stark verzahnt ist (anders als beispielsweise bei anderen Comics, wo jeder Band eine abgeschlossene Geschichte erzählt).
    • Und wieso kennt der Duden dann das Wort? Immerhin hat der sich auf die Fahne geschrieben die gegenwartssprache ( also nicht unbedingt hochdeutsch) zu erfassen...

      Du sagst doch auch nicht so was wie "die Ereignisse sind gleich passiert" sondern eher " die Ereignisse geschahen zeitnah aufeinander" (schlecht konstruiertes Beispiel, aber es wird klar was ich meine)
    • Weil der Duden nicht urteilt.

      Und nein, ich sage solche Sätze nicht, weil sie dumm sind und man auch dumm (oder wie ein Politiker) rüberkommt, wenn man so redet.

      Ich zitiere mal den Stadtmitbewohner Droste, ausnahmsweise etwas umfangreicher:


      So lange es Journalismus gibt, wird es Sprachkritik geben. Da werden Koalitionen "fit gemacht", da wimmelt es von "Top-Themen", da hat eine Reform "Eckpunkte", in denen Kreis und Quadrat zur Einheit verschmelzen. Da wird "zeitnah" gefaxt, werden "zeitnahe" Entscheidungen getroffen und ganze "Zeitfenster" aufgetan. Wenn man einen Pflasterstein in ein Zeitfenster würfe und es klirrte nicht - wäre das Zeitfenster dann geöffnet? Oder ist es schlichtweg nicht existent? Sondern eine Erfindung aus dem Hause Wichtigmann? Zeitnahe Zeitfenster ergeben zwar keinen Sinn, aber das müssen sie ja auch nicht, denn sie sollen, im Gegenteil, "Sinn machen".

      "Sinn machen", das klingt wie Pipi machen - und genau so infantilisiert ist die Welt, die sich hinter dieser Blähsprache verbirgt. "Das macht Sinn" - wer so spricht, will sich aufpumpen, sich größer machen und bedeutender, der will "einen Distinktionsgewinn erzielen", wie das in Feuilletonsprech heißt. In dieser Welt ist simple Reklame "eine wichtige Produktinformation", kurze Entfernungen sind "fußläufig", Äußerungen sind "grenzwertig" und Sachverhalte "gewöhnungsbedürftig".

      Wer diesen Radebrech kultiviert, der "verschriftet" auch seine Beiträge in "Meetings", mit denen er seine "Relevanz" vergrößert hat. Der schreibt ein "Impulspapier" und will sich "optimieren", wenigstens "ein Stückweit", jedenfalls so lange, bis er dann "Sinn macht". Hier dient Sprache nicht der Beschreibung oder Durchdringung der Welt, hier ist Sprache eine Heißluftpumpe, mit deren Hilfe der Sprecher ein großer, großer Mann wird.



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.
    • Klasse Zitat (ernsthaft) aber Sprache lebt und entwickelt sich weiter, weshalb halt auch neue redewendungen entsteht, die andere als humbug betrachten mögen.

      Entscheidend für mich ist in erster Linie, dass mein gegenüber (hier ursprünglich germon) mich versteht und ich denke, das hat er.

      Hinzu kommt auch noch (aber das ist wieder eher eine Theorie aus der sprachgeschichte), dass Sprache den hang dazu hat ökonomisch zu sein, also immer kürzer bzw. einfacher zu werden und " etwas zeitnah zu lesen" -ob du am die Existenz des Wortes glaubst oder nicht - ist einfach weniger umständlich zu sagen/schreiben als Sätze wie "etwas mit wenig zeitlichen Abstand zu lesen" zu verwenden (sehr umständlicher Satz aber ich hoffe es ist klar was ich meine. :)

      P.S. Dass der duden Sprachgebrauch nur bedingt ver-/ beurteilt ist eine der sinnvollWerk eigenschaften von diesem werk

      Edit: Hab dein Nachhau erst jetzt gesehen...
      Das macht irgendwie wenig Sinn oder? Ersteinmal könnte man ja jetzt über Worte wie "Flappdeutsch" diskutieren (da du ja deutsch kannst ;) ) und gleichzeitig aber in einem Zitat ein so hochtrabendes Wort wie "profan" zu verwenden, um sich über den Gebrauch des ach so angeberischen Wortes "zeitnah" lustig zu machen ist an Witz kaum zu überbieten. :D


      aber ich bleib dabei, wichtig ist, dass der jeweilige Gesprächspartner den anderen versteht (Sender-Empfänger-Theorie) und so lange ist in der Sprache alles erlaubt (zumindest im mündlichen Sprachgebrauch, wo - verrückter Weise, aber logisch - vieles zu zählt, was im Internet geschrieben wird).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der S. ()

    • "Ich les es demnächst".
      "Ich les es zeitnah."

      Ja, doch, irre ökonomisch.

      Nein, sorry: es ist schlicht Dummdeutsch, weil es so tut, als würde es was bedeuten, dabei bedeutet es nichts. Das kann man sich dann (zeitnah) schön reden. Oder man merkt (hirnnah), dass es Humbug ist. Grade Leute wie ich, die sprachnah arbeiten und geldnah Entlohnung erwarten, haben sowas wissensnah.

      Aber werden wir mal wieder themennah, sonst ist der Thread schließungsnah.



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.
    • Ganz schön arrogant, herrlich.

      Das Wort hat ja Bedeutung und verliert sie nicht, nur weil Du sie nicht akzeptierst.

      Ich arbeite auch mit Sprache und deren Gebrauch und hab da auch so'n bisschen Ahnung von und deine Meinung ist schlicht deine Meinung, mehr nicht. (Ein wenig herablassend geäußert, aber wahrscheinlich musst Du irgend etwas kompensieren, weshalb du mich versuchst so anzupöbeln...)
    • Ich muss mir das erstmal verbewußten.

      Grade das mit der "Kompensation". Oldest trick in the game. Wer persönlich wird, hat keine Argumente, und keine Argumente kann man auch schweigend sagen. Du weisst, wo der Edit-Button sitzt. :whistling:



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von L.N. Muhr ()