Batman #19 - (Spoiler)

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    • Marc900 schrieb:

      Bin auf jeden Fall ein Fan vom Joker 8)

      Dann musst Du unbedingt den Arc lesen! Ob man Heft #15 unbedingt braucht, sei mal dahingestellt, aber #16 - #18 sind super!


      #19 habe ich noch nicht gelesen, mir wurde gestern aber auch gesagt, das Heft könnte mich enttäuschen. Daraufhin hab ich mal hier reingeguckt, lese aber überwiegend positives Feedback. Denke, ich werde es mir morgen kaufen und dann sehe ich es ja. Wie sieht das mit der Reihenfolge aus? Habe irgendwas gelesen von wegen das Heft spielt eigentlich parallel zum Arc und nicht am Ende? ?(


    • Bin auch der Meinung das die Ausgabe ne gute Durchschnittstory bietet. Sie ödet nie an, wobei man nicht viel lesen muss, is aber spannend und gut gezeichnet präsentiert. Das Aussehen des Merrymakers gefiel auch mir sehr gut, wobei ich dem Aussehen nach, eher ne mystische, märchenhafte, Gruselfigur erwarten würd...oder eher gern sehen würd. Da ich die US-Ausgaben nich les..und auc den meisten US-Spoilern meistens aus dem Weg gehe, seh ich da kein HeckMeck bei der Übersetzung oder sonst was. Das Cover..ja..das die oft anders sind, als das was man sieht, hab ich mich gewöhnt..stört mich nich. Der Teil mit dem Kaiserpinguin is gut, die Figur steigert auch bei mir immer mehr interesse, hoffe das kann beibehalten werden. Der Part, indem der Proff seine Geschichte erzählt, das er mit Harleen Quinzel die Storys des Jokers überstand und das Funkeln in Harleens Augen sah war sehr gut. Die Schlusspointe, war die Kirsche auf der Sahne. Freu mich auf den Kaiserpinguin in den nächsten Ausgaben...und auf Faboks gute Zeichnungen, die mir mehr zusagen als Capullos Cartoonmanschgerl.

      Der Nerd: Ein perfekter Liebhaber, mit umfangreichen Wissen über: Comics, Kino, TV und Videospiele.
    • Doctor Flamenco schrieb:


      Doctor Flamenco schrieb:

      Ich halte Layman für einen talentierten und äusserst kreativen Autor. Bei seiner eigenen Serie "Chew" hat er auf jeder Seite mindestens eine gute Idee und übertrifft sich in Sachen Wahnsinn, Witz und Beklopptheit permanent selbst.
      Das Ergebnis: Ein irrer Trip, den man unbedingt gelesen haben sollte und der nicht umsonst diverse Eisner und Harvey-Awards gewonnen hat.
      Von dieser Kreativität ist bei Tec jedoch leider nichts zu spüren - Layman liefert hier nur eine typische Superheldenstory ab, die weder besonders originell noch besonders innovativ ist. Da hatte ich einfach mehr erwartet.
      Zum Beispiel, dass er etwas von seinem Ideenreichtum und seiner Fantasie auf Tec überträgt, statt einfach nur die üblichen Klischees durchzuspuhlen.
      Ich finde es immer wieder schade, wenn großartige Autoren, die bereits ausserhalb des "Mainstreams" beachtenswerte Werke abgeliefert haben, bei DC oder Marvel relativ unbeachtet im Superheldenbrei versumpfen, obwohl sie es eigentlich besser können - Siehe Lemire, Spencer oder eben Layman.
      Gerade das beschränkte Superheldengenre hätte es ja mal nötig ein paar dieser Schranken hinter sich zu lassen. Niemand will einen Layman sehen, der mit gezogener Handbremse fährt (Tec), wenn man zuvor diverse Runden mit seiner Achterbahn gefahren ist (Chew).


      Aber darum lese ich die klassischen Superhelden, weil ich eben einen Bruce Wayne als Batman will. Wenn ich was anderes will, dann lese ich die sogenannten Underground Dinge. Und ich glaube die wenigsten vermissen bei Batman bahnbrechende Änderungen. Spiderman habe ich als einzige Marvel-Now Serie nicht mal angetestet und warum? Weil Spiderman Peter Parker ist und was anderes - egal ob gut oder schlecht - brauch ich nicht.Das ist eben der Nachteil an den klassischen Helden, dass in der Regel nicht zu viel verändert werden darf.
      ...
    • ... schrieb:

      Ansonsten sollte sich die Gia mal die letzte Ausgabe ganz genau ansehen bzw. die Diagnose.

      ... schrieb:

      Vor allem die "Diagnose". Da sollte Gia gut aufpassen. :D

      Der Flattermann schrieb:

      Die Ausgabe an sich, finde ich Klasse. Wie der Joker auf labile Menschen wirkt. Und was sie anrichten können. Hallo Gia! :wave: ;)

      Hach Leute, ich müsste euch eigentlich knutschen. :D
      Solche Kommentare wie diese da von euch, haben mich erst richtig neugierig auf das Heft gemacht, weshalb ich es mir heute endlich gekauft habe.

      RELAX schrieb:

      War ganz interessant, den Einfluss des Jokers auf diverse Leute zu sehen. Auch wenn ich die Joker-Verehrung dieser Leute (und das scheinen ja 'ne Menge zu sein) in keinster Weise nachvollziehen kann. Aber gut, die sind ja auch alle :tick: .

      Och, nachvollziehen kann ich das sehr gut, wer würde nicht gerne mal ohne irgendwelche Gewissensbisse das tun, was er will? Der Joker zeigt ihnen wie es geht, nur das die meisten von den Nachahmern ziemlich hohl in der Birne zu sein scheinen. Der Joker scheint in Gotham das Symbol für Freiheit zu sein, zumindest empfinde ich es so.

      ... schrieb:

      Als Joker-Fan dürfte es dir trotzdem gefallen.

      Tarabas schrieb:

      Mir fällt jedenfalls kein Grund ein warum das Heft dir nicht gefallen sollte.

      Ihr hattet absolut Recht, danke. :)


      Also dann mal los:

      Schon den Anfang fand ich super. Obwohl der Joker erst mal wieder weg vom Fenster ist, hatte ich die ganze Zeit über das Gefühl, er wäre präsent. Als würde er irgendwo sitzen und dem Treiben auf den Straßen zusehen, sich dabei entweder ins Fäustchen lachen, oder sie alle für ihre Dummheit hassen. Primär wäre da natürlich wieder ein Plan, den er für Bats ausbrütet. Hach, allein die Vorstellung ist so schön, das ich mich glatt auf eine weitere Story mit ihm freue. :D Aber zurück zum Heft: Das der Joker Fans hat, ist eigentlich nicht verwunderlich, jeder Mensch hat ebenso seine Anhänger, wie seine Feinde und der Joker ist nicht nur einfach irgendein Mensch.

      Heftig fand ich die Aktion von dem Knaben, der sich selbst die Mundpartie weggeschnitten hat, nur um nie wieder lächeln zu können. Keine Ahnung ob ich die Aktion genial oder dumm finden soll, da bin ich mir noch nicht so sicher, aber sie war unterhaltsam. Die Sache mit dem Zahnarzt erinnerte mich irgendwie sehr an "Mad Love". :D Den Merrymaker finde ich als potentiellen neuen Gegner sehr interessant, auch seine Aufmachung gefällt mir, hat irgendwie ein bisschen was von den Eulen, kann das? Ich war schon etwas überrascht, wer am Ende dahintersteckte, aber passend finde ich es allemal. Richtig geil fand ich aber tatsächlich die letzten Seiten, auch als der gute Mann in Arkham eingewiesen wurde. Das ist wahrlich kein Ort, an den man gehen möchte, vor allem, wenn man genau weiß, was dort abgeht. Super vor allem das letzte Panel auf der letzten Seite. :thumbsup:

      Fazit: Sehr schönes Heft, kann ich nicht anders sagen. Ich denke man kann es (bis auf die Beziehung zwischen Bruce und Damian) auch definitiv als Fortsetzung sehen, also ich hatte zumindest nicht das Gefühl als würde ich etwas lesen, was nicht zusammenpasst. Sehr schön auch mal wieder ein in sich abgeschlossenes Heft zu lesen, ohne Cliffhanger. Die Story um den Kaiser-Pinguin weckt auch Interesse, ich glaube ich werde Batman jetzt tatsächlich ins Abo nehmen. :)



    • Gia schrieb:


      RELAX schrieb:

      War ganz interessant, den Einfluss des Jokers auf diverse Leute zu sehen. Auch wenn ich die Joker-Verehrung dieser Leute (und das scheinen ja 'ne Menge zu sein) in keinster Weise nachvollziehen kann. Aber gut, die sind ja auch alle :tick: .

      Och, nachvollziehen kann ich das sehr gut, wer würde nicht gerne mal ohne irgendwelche Gewissensbisse das tun, was er will? Der Joker zeigt ihnen wie es geht, nur das die meisten von den Nachahmern ziemlich hohl in der Birne zu sein scheinen. Der Joker scheint in Gotham das Symbol für Freiheit zu sein, zumindest empfinde ich es so.



      Gia, erinnerst du dich noch an die Szene in Detective Comics #5 (ich glaube, es war 5, aber so ganz sicher bin ich mir da jetzt nicht), wo all die Joker-Fans im Park gegen Batman protestieren und ihn dafür verantwortlich machen, dass Joker sein Gesicht verloren hat? Eine riesige Menschenmenge demonstriert in Joker-Masken gegen Batman! Am Anfang dachte ich da natürlich :tick: Aber in einem gewissen Sinne hast du da natürlich recht, wenn du sagst, dass hier der Joker von den Leuten als Anarchist gesehen wird, der für ein Ausbrechen aus Regeln steht. Kann man ja auch bei Harleen Quinzel so sagen. Sie folgte dem Joker, um frei zu sein.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • RELAX schrieb:

      Gia, erinnerst du dich noch an die Szene in Detective Comics #5 (ich glaube, es war 5, aber so ganz sicher bin ich mir da jetzt nicht), wo all die Joker-Fans im Park gegen Batman protestieren und ihn dafür verantwortlich machen, dass Joker sein Gesicht verloren hat? Eine riesige Menschenmenge demonstriert in Joker-Masken gegen Batman! Am Anfang dachte ich da natürlich :tick: Aber in einem gewissen Sinne hast du da natürlich recht, wenn du sagst, dass hier der Joker von den Leuten als Anarchist gesehen wird, der für ein Ausbrechen aus Regeln steht. Kann man ja auch bei Harleen Quinzel so sagen. Sie folgte dem Joker, um frei zu sein.

      Das hast Du richtig schön gesagt. :D
      Ich habe nur Batman #01 und #02 gelesen. #03 und #04 liegen aber hier, die ich bald in Angriff nehme. Habe einiges nachzuholen. ;)
      Bin auf die Szene, die Du beschreibst, gespannt.


    • Detective Comics 16 + 17

      Wenn man die Story nicht als Tie-In zu "Tod der Familie" sieht, ist sie sehr gut. Es ist eine interessante Frage, warum Leute überhaupt dem Joker folgen und die wird sehr schlüssig beantwortet. Besonders gut hat mir die Geschichte des Psychiaters gefallen. Batman zeigt erneut, dass er allem voran Detectiv ist - etwas, das manche Autoren immer wieder vergessen. Aber wofür gibt es "Detective Comics". 8)
      Sehr schön auch zu sehen, wie der Kaiserpinguin die Situation zu nutzen weiß.
      Zeichnerisch ist die Serie weiterhin auf konstant hohem Niveau. Verrückt, dass Batman mit Capullo und TDK mit Kudranski zeichnerisch gerade noch besser sind.

      Story: sehr gut
      Zeichnungen: sehr gut



      Hier mal zum Vergleich das Intro von TEC #16 und der Übersetzung in der aktuellen Batmanausgabe. Dabei wird die Geschichte anstatt parallel zu "Tod der Familie" zu spielen als Epilog verwendet. Ansonsten scheint alles gleich zu bleiben.

      Übersetzung:
      In Gotham liegt was in der Luft. Der Joker ist zurückgekehrt und erneut spurlos verschwunden. Niemand weiß, was aus ihm wurde-- und einige Leute nutzen das aus. Die Stadt zittert immer noch vor Angst. Der Joker könnte weiterhin da sein, hinter jeder Straßenecke lauern.


      Original:
      Gotham's got something in the air tonight. Fear hangs over the city like a thick fog. Because the Joker is loose. Some people have taken advantage of the situation, spreading more fear. The problem compounds. The fear spreads. Reminders that Joker is out there are around every corner. Everywhere you look.


      In meinen Augen ein interessanter Kniff, um deutschen Lesern eine rundere Erscheinungspolitik zu liefern und es ist auch schön einen Epilog zu haben, um mit dem Event abzuschließen. Man hat dadurch stärker den Eindruck, dass sich etwas verändert hat.
      Aber natürlich ist das auch eine Änderung, die sicher nicht im Sinne des Autors ist. Es sind Kleinigkeiten, die die Story anders wirken lassen als in den US-Comics.
      Ist es logisch, dass die Jokeranhänger erst jetzt zu sehen sind, nachdem der Joker wieder verschwunden ist? Sein Verschwinden könnte den Eiferern durchaus das Feuer nehmen.
      Müsste Damian sich als Resultat des Events nicht etwas mehr von seinem Vater abwenden? Klar, er ist weitaus besser auf Bruce zu sprechen als Nightwing, Batgirl,..., aber da Verhältnis wirkt logischerweise völlig ungestört.

      Aber ich will jetzt dennoch nicht das Haar in der Suppe suchen. Ich denke, die Entscheidung der Panini-Redaktion ist vertretbar.
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der Rote Hut ()

    • Der Rote Hut schrieb:

      In meinen Augen ein interessanter Kniff, um deutschen Lesern eine rundere Erscheinungspolitik zu liefern und es ist auch schön einen Epilog zu haben, um mit dem Event abzuschließen. Man hat dadurch stärker den Eindruck, dass sich etwas verändert hat.

      Danke, dass Du uns den Vergleich zwischen Original und Überarbeitung ermöglichst, Hut.

      Man kann sich denken, dass das Marketing dagegen gesprochen hat, die Story in ihrem ursprünglichen Kontext zu veröffentlichen. Trotzdem führt diese Entscheidung der deutschen Redaktion und die aus ihr resultierende Überarbeitung zu einer sehr spannenden Storywendung.

      Die Idee, dass Joker so nachhaltig auf die Psyche der Labilen und soziopathisch Disponierten wirkt, ist cleverer, wenn sie erst nach dem Verschwinden des Jokers Wurzeln schlägt. Sie ist nicht nur cleverer, sondern psychologisch nachvollziehbarer.

      Und darüber hinaus wesentlich Verstörender.

      Denn so wird deutlich, dass Joker viel effektiver Schäden hinterlässt, indem es ihn gibt, als durch den breiten Einsatz von irgendwelchen gasförmigen Psychostimulanzien.
      "The thing's hollow. - It goes on forever - and... oh my God... it's full of stars!"

      ~ Dave Bowman, in 2001: A Space Odyssey
    • Zumal mich damals an der Story gestört hat, dass es im Kontext mit der Mainstory so unlogisch war. Ich meine da kommt der Joker zurück, tötet über 20 Polizisten und hat gerade die ganze Batfamilie in seiner Gewalt. Er lechzt förmlich nach Bruces Aufmerksamkeit und könnte jederzeit Bruces Familie und ganz Gotham töten. Und Batman jagt zwischendrin noch Joker-Nachahmer? Das ist eine Aufgabe für die normale Polizei, denke ich. Der Joker selbst sollte für Batman oberste Priorität haben.

      Insofern wird die redaktionelle Änderung immer besser, je länger man darüber nachdenkt.
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort
    • Aktaion schrieb:

      Der Rote Hut schrieb:

      Insofern wird die redaktionelle Änderung immer besser, je länger man darüber nachdenkt.

      Agreed!
      Athreed!

      Die Panini Veröffentlichungen sind in sich doch schon Verfälschungen des Originals, da hier Monat für Monat die Reihenfolge verändert wird. Da macht eine kleine Änderung der Übersetzung nun wirklich nichts. Im Gegenteil, ich stimme zu, dass das Ganze sogar stimmiger als im Original ist.
    • @Der Rote Hut
      Dank dir für die Vergleichsmöglichkeit. :ok:

      Was ich davon halten soll weiß ich noch nicht so recht. Mit relativ geringem Aufwand hat man es geschafft mit diesem Heft einen guten Epilog zum DoF Arc zu bieten. Aber ich frage mich doch ob solche Änderungen generell in Ordnung sind. Besonders schön finde ich das eigentlich nicht. Ich nehme es jetzt so hin wie es ist und behalte es einfach mal im Hinterkopf.