Justice League Dark #3: Der Tod der Magie (mit toten, horromäßigen Spoiler)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Justice League Dark #3: Der Tod der Magie (mit toten, horromäßigen Spoiler)




      Ich empfand bisher den ersten Band als Durchschnittskost, beim zweiten hatte ich dann doch eher meinen Spaß daran, nun also der dritte der Band der dunklen Gerechtigkeitsliga.

      Band drei enthält die US Ausgaben 14-21 von Justice League Dark.

      Dieser schließt direkt am Cliffhanger des zweiten Bandes an, Felix Faust und der Verräter Dr. Mist sind besiegt und wurden von Argus in deren Zellen verfrachtet. Nach dem öffnen der Bücher verschwanden Zatanna und Tim Hunter jedoch, nun beginnt die Suche danach.

      Steve Trevor holt einen weiteren Experten seiner Argusorganisation. Dieser findet auch schnell einen Weg, Zatanna und Tim Hunter zu folgen. Wichtiger für mich sind aber die anderen Ereignisse. So statten Black Orchid, Amethyst oder Amy genannt und Frankenstein dem Haus der Mysterien einen Besuch ab. Dort findet Black Orchid nicht ganz unwesentliches über Constantine heraus. Dieser scheint eine weitere Parallele zu Batman zu haben. Denn wie der dunkle Ritter, sammelt auch John Constantine, sämtliche Infos über seine Superheldenkollegen. Dumm nur, das man die Sonderbandmitte nicht komplett lesen konnte. Derweil bekommt Constantine selbst hohen besuch, Der Phantom Stranger verkündet, das bald etwas ganz großes kommen wird und er sich entscheiden müsse, auf welcher Seite er den kämpfen werde. Von einer Anhöhe aus, wird das Treffen der beiden, von Pandora beobachtet,
      wenn ich mich nicht täusche.

      Und schon war Heft eins beendet, gute Ausgabe wie ich finde. Man erfährt so einiges und hat auch noch seinen Spaß dabei, wenn sie auch nur ne Überleitung darstellt zur nächsten größeren Story,: Der Tod der Magie.

      Dieser folgt zugleich und wir reisen in das Land wilde Gebiet oder Land, dort treffen wir wieder auf Zatanna und Tim Hunter. Diese
      werden sogleich von einem Riesen angefallen und Zatanna bemerkt, das sie hier viel, viel mächtiger ist. Kaum den Riesen beseitigt, da folgt der nächste Angriff eines Menschen in einer, glühenden Transformer, Tronähnlichen Kampfrüstung. Die eigentlichen Bewohner des wilden Landes kommen ihnen zu Hilfe. Elfen, Feen, Nymphen, Drachen, Satyre und dergleichen, kam mir vor als wären sie in Narnia gelandet. Von den mythischen Fabelwesen erfahren sie mehr über die Vergangenheit dieser Welt und über die von Tim Hunter. So war es eben einst eine Welt der Magie, bis die Menschen, welche keine Magie beherrschten mehr und mehr sich der Wissenschaft zu wanden.

      Währenddessen kommen auch die anderen in das Wilde Land. Dort müssen sie einige körperliche Veränderungen über sich ergehen lassen. Während Zatanna mächtiger wurde, wurden Madame Xanadu älter, Deadman wieder lebendig, Black Orchid zu einem violetten Swamp Thingartigen Wesen und Constantine konnte von da an nicht mehr lügen, was einige nette Gags nach sich ziehen sollte. Einzig Frankenstein blieb der alte. Amethyst war in Heft zwei nicht mehr zu sehen, wo sie geblieben ist, wurde nicht erklärt, mir ist zumindest nichts aufgefallen. Vermutlich gab ihr Constantine den Stein den sie wollte.

      Nun kommt alles nach Schema X. Während sich Tim Hunter mehr und mehr seinem Schicksal ergibt und die Armee von Narnia äh des Wilden Landes
      gegen die Stadt Central Epoch, Der Wissenschafthochburg führt, werden Constantine und Co gefangen und eben dort verhört und untersucht.

      Es kommt zu einem Showdown, Narnia vs Tron, zumindest kommt mir das ganze so vor. Dieser Mix, Magie und Wissenschaft erinnert mich eh die ganze Zeit an die alte Cartoonserie auf Tele 5, Die Visionaries. Während des Kampfes scheinen die beiden Welten, also die Erde und diese magische Welt miteinander zu kollidieren. Ein weiteres kleines Aha-Erlebniss sollte folgen.

      Die Story endet mit einem Dialog von Steve Trevor und John Constantine, welcher jenem mit dem Phantom Stranger ähnelte.

      War ne ganz ordentliche Story, vor allem die Dialoge der Helden, hier Stichwort Constantine und Deadman, waren die eigentlichen Highlights, sowie die Verwandlungen, der Helden, im wilden Land. So kam bei mir nie Langeweile auf, sondern hatte Bock auf mehr.

      Es geht an die letzten drei Ausgaben, welche die Story Horror City erzählen, aus den US Ausgaben 19-21.

      Starten tun wir mit einem Attentat auf einer Pferderennbahn, Deadman besucht im Körper eines anderen Steve Trevor bei Argus und wir erfahren das Boston Brand mit 24 Jahren ermordet wurde. Deadman bekommt von Trevor das Angebot, ihm Informationen zukommen zu lassen, dafür würde er Deadman in die JLA aufnehmen.

      Durch das Attentat konnte Das Haus der Mysterien gestohlen werden, welches John Constantine natürlich zurück haben will, als Hilfe zaubert er sich Gaststar Swamp Thing herbei. Dieser nimmt Kontakt mit dem Grün auf, um das Haus zu finden. Der Schuss geht nach hinten los und zack, scheinen alle ihre, sehr interessanten Alpträume lebendig zu werden. Durch diese erfahren wir Leser, mal wieder etwas mehr über unsere Helden. Und schon folgen die nächsten Gaststars, Flash und die Wurzel allen bösen dieser Story, der aus der JLA-Historie bekannte Erzfeind Dr.Destiny. Nun, Dr. Destinty war schon immer ein Meister der Alpträume, hatte er schließlich Morpheus, dem Herrn der Träume, einen mächtigen Rubin entwendet. Dieser klassische Schurke, der erstmal mitte der 60er auftauchte, überzieht mit Hilfe des Haus der Mysterien ganz New York, mit allen erdenklichen alptraumhaften Kreaturen.

      Die Helden müssen sich ihren manifestierten Alpträumen stellen. Dabei kommt auch heraus, das Constantine ne Möglichkeit kennt, Flash zu stoppen. wir erinnern uns an Black Orchids Entdeckung. Mit der Hilfe von Flash finden sie später, das Haus der Mysterien nmitten all dem Chaos wieder. Es kommt zu einigen Schicksalsschwangeren Momenten, Offenbarungen, Langwierige Fans werden Verbindungen zum alten DC-Universum erkennen. Es folgt der obligatorische Kampf gegen das Böse. Die beiden Asse scheinen hier, Deadman und der Widererstarkte Swamp Thing zu sein.

      Mein Fazit: Für mich schließt der dritte Band an der Klasse des zweiten Bandes an. Ich habe aber auch mitbekommen, das viele den zweiten schwächer fanden als den ersten, nun wir werden sehen, wie ihr diesen finden werdet. Zeichnungen sind wie schon aus den Vorgängerbänden gewohnt sehr gut, treffen meinen Geschmack. Vor allem die Dialoge bringen den Witz und den Drang weiter zu lesen hinein. Die Storys, ihre Abenteuer an sich find ich okay, wenn auch nicht soooo außergewöhnlich, wobei für einen DC-Superheldencomic wohl schon. Ich jedenfalls freu mich auf den nächsten Band.

      Der Nerd: Ein perfekter Liebhaber, mit umfangreichen Wissen über: Comics, Kino, TV und Videospiele.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaspian ()

    • Ich muss sagen das nach dem sehr gutem 1sten Band und dem guten 2ten Band mir dieser nicht sehr gut gefallen hat.

      Der erste Arc in diesem Band fand ich viel zu kurz um die Geschichte zu erzählen: so nach dem Motto Dimensionsreise- sinnlose Transformation der JLD- untergrund Armee- Krieg- Weltuntergang und Rettung in 4 Ausgaben. Und dazu noch ein Ende, wo man das Gefühl hat, dem Autor ist nichts besseres eingefallen. 3/10 Punkten

      Der 2te Arc war da schon besser und interessanter erzählt, kommt aber auch nicht an die Qualität anderer DC-Dark Bänder heran. Dazu auch noch der Auftritt von Flash, den ich irgendwie als störend in der Darkreihe empfand (wie auch andere normale Superhelden, die sollen in ihren Serien bleiben :P ). 5/10 Punkten

      Zeichnerisch wär der 3te Band in Ordnung um auch mal was positives zu sagen :) .
      :klokriecher: :hupf: :klokriecher:
    • Die "Justice League Dark" bleibt weiterhin ein reines Überraschungsei und wechselt ständig die Autoren und die Ausrichtung. Daher gehen wahrscheinlich auch die Meinungen nach jedem neuen Trade recht weit auseinander.

      Nachdem Peter Milligan im ersten Band dezenten Grusel- und Vertigo-Charme lieferte, machte Lemire die Serie fast zur reinen Constantine-Solonummer, verzichtete auf das interessante Figurengeflecht und rückte das reine Spektakel in den Fokus. Und nun? Dritter Band, dritter Autor (bzw. Co-Autor) und ein erneuter Richtungswechsel.
      Seit der Beteildigung von Ray Fawkes ist aus der JLD nämlich eine recht pulpige Horror-Komödie geworden, die zwar ziemlich flach ausfällt, sich aber auch keine Sekunde lang ernst nimmt.
      Das Ganze erreicht dabei zwar nie das (Trash-)Niveau von "Frankenstein - Agent of S.H.A.D.E.", gefällt mir aber trotzdem ziemlich gut!

      Warum? Die Serie macht sich nicht nur ordentlich über diverse Horror- und Fantasy-Klischees lustig, sondern liest sich endlich auch wieder wie ein Team-Book. Zudem halten sich Lemire und Fawkes nie zu lange bei einem Thema auf und präsentieren uns immer wieder neue, skurrile und hirnrissige Bedrohungen.

      Die Beiden haben die Serie mittlerweile aber auch schon wieder verlassen und für den nächsten Autor Platz gemacht. Was DeMatteis aus der JLD machen wird? Horror? Action? Comedy? Wir lassen uns überraschen…
      Sein Nachfolger steht wahrscheinlich sowieso schon in den Startlöchern.
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • Erwarte aber bitte keine Trash-Granate wie bei "Frankenstein" - Dann wirst du ganz sicher enttäuscht werden.
      Im Kern ist JLD weiterhin ein klassisches Superhelden-Comic, welches absolut nach den Regeln spielt. Jedoch wird das Ganze mit jeder Menge Augenzwinkern und Selbstironie erzählt und nimmt sich nicht mehr ganz so ernst wie zuvor. Ich fands (im Gegensatz zum zweiten Band) duchaus unterhaltsam.
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • Klar, ich hab das schon verstanden. Aber wenn du mal eine/n mainstream Band/Story lobst, ist er auch bisher immer gut gewesen. Letztlich ist alles eine geschmacksfrage, aber da vertrau ich dir blind. Ich wollte mir jetzt erste "the worlds finest 2" zulegen, aber dann muss der halt warten.

      testtesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttest
    • Muss als absoluter JLD Fan auch sagen, dass der Band um einiges schlechter war als die 2 davor. Die Figuren waren wie gewohnt toll aber die Stories echt X( .
      Besonders der Tod der Magie war für mich nichts weil ich nich auf son Elfen und Kobolde, Drachenkram stehe. Die Botschaft und Metapher dahinter hab ich verstanden aber so schnell wie die Story los ging war sie auch wieder vorbei und total unbedeutend. Tim Hunter und sein Vater blieben in der Welt und die JLD war pissig auf Argus und Trevor.
      Die zweite Story um Dr Destiny war schon besser aber da hätte man auch mehr draus machen können. Einzig Deadman und Xanadu glänzten und Flash war ein guter Gaststar und nützlich.

      Muss sagen, dass zw den Figuren echt wenig passierte und sie nur auf Kommando was taten und kämpften. Das war im letzten Band ganz anders.

      Hoffe, dass die nächste Storyline besser wird auch wenn sie 18 Hefte groß ist.
    • Kurz und Bündig: der Band ist einfach unterhaltsam. Die Zeichnungen sind klasse und das Geschehen wird mit einem permanenten Augenzwinkern präsentiert, so was mag ich ja persönlich sehr. Er erreicht zwar nicht den trashfaktor Frankensteins, nimmt sich aber trotzdem selten wirklich ernst, was einfach erfrischend ist, schaut man sich die anderen JL Teams an. An der Stelle, wo Flash Xanadu holt, hab ich mich fast nassgemacht vor Lachen. Generell, Flash, Swampy plus die JLD und Frankenstein, geiler gehts doch kaum. :D

      Fazit: der Band nimmt sich selbst nicht ernst und das sollte auch der Leser nicht, dann wird er prächtig unterhalten.

      Story: 8/10
      Zeichnungen: 7-8/10
      Cover: 7/10

      testtesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttest
    • Doctor Flamenco schrieb:

      Damian schrieb:

      Das Geschehen wird mit einem permanenten Augenzwinkern präsentiert (...) nimmt sich selten wirklich ernst, was einfach erfrischend ist, schaut man sich die anderen JL Teams an.

      Freut mich, dass dir der Band gefallen hat. :ok:

      Ich lache gern. Der Band bringt mich zum lachen und schmunzeln OHNE die Charektere laecherlich zu machen, das ist im Superheldengenre bestimmt nicht einfach.

      testtesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttesttest
    • "Der Tod der Magie" war klasse und für mich bis jetzt das Highlight bei JLD.

      Die zweite Story in diesem Band ("Horror City") um Dr. Destiny war mir zu dick aufgetragen. Wenn dann mal eben im Hintergrund Manhatten auf eine solch höllische Art und Weise heimgesucht wird, die die Bewohner des New Yorker Stadtteils wohl noch Jahrzehnte verfolgen wird, dann ist mir das etwas too much. Da wird mir erzählerisch zu viel aus allen Rohren geschossen.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • EIn wirklich ziemlich amüsanter Band ist das hier. Nachdem Band 1 für mich ein kleiner Überraschungshit war und der zweite zumindest unterhaltsam war, war dieser wieder von vorne bis hinten unterhaltsam. Ich mag die Zusammenstellung des Teams, die Dialoge sind witzig, die Storys auf postive Art einfach gehalten. Ich erwische mich beim lesen eigentlich immer wieder bei den Gedanken, dass ich mir gerne einen Film von diesen Team wünschen würde. Die Mischung dieses Teams und die Art der Storys hat oftmals echtes Blockbuster Potenzial. Hoffentlich kriegt Del Toro endlich mal grünes Licht für seinen Film ;)
      Dieser Band hier ist auf jeden Fall wieder gelungen und hat mit dem Flash einen Gaststar, der hier für den einen oder anderen Schmunzler sorgt. Man sollte aber das ganze aber nicht zu Bierernst nehmen, die Serie will einfach nur unterhalten und das kann sie zweifelsohne :ok:

      8/10
    • Für mich steigert sich die Serie. Band 1 fand ich noch ziemlich durchschnittlich, während ich Band 2 schon gut fand und der dritte konnte das nochmal toppen.
      Diese Steigerung liegt neben dem Autorenwechsel sicherlich auch an der Teamzusammenstellung. Der Fokus auf Constantine als Bad Ass, der zwar Anführer ist, aber von keinem so richtig gemocht wird, ist gelungen. Über Xanandu, Zatana und Deadman haben wir nun immer mehr erfahren.
      "Tod der Magie" ist bisher auch meine absolute Lieblings-Storyline von JLD. Die Fantasy tat der Story sehr gut, zumal das mit den Hunters sorgsam vorbereitet wurde. Und dann "Wissenschaft" gegen "Natur" - das kommt immer gut. Auch optisch schöner als sonst.
      Deadmans zweiter Tod war wirklich so tragisch komisch, dass es mein persönliches Highlight dieser Serie ist.

      Die letzten paar Storys rund um das Horrorhaus fand ich wieder etwas gewöhnlicher. Gastauftritte wie den von Flash oder Swamp Thing empfinde ich immer als störend. Klar, es ist ein DC Universum und für Trinity War könnten die vorigen Aufeinandertreffen durchaus interessant werden, aber für den Arc selbst ist das selten gut. Und wie auch RELAX schrieb: Dass das dann alles auf New York ausufern muss... vollkommen unnötig und übertrieben. Gerade Horror funktioniert auch im kleinen Maßstab sehr gut. Am interessantesten an diesem Arc war sicherlich Xanadus Kind (mit Deadman?).

      Story: gut bis sehr gut
      Optik: gut bis sehr gut
      3,5 von 5 Sternen: GUT UND BESSER
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der Rote Hut ()

    • Aktaion schrieb:

      Wo war eigentlich Black Orchid im "House of Horrors"-Arc?

      Keine Ahnung.

      Der Rote Hut schrieb:

      Gastauftritte wie den von Swamp Thing empfinde ich immer als störend.

      Seit dem Swamp Thing-Run von Alan Moore (wo Constantine erstmals auftauchte!), sind das Sumpfding und der Magier doch untrennbar miteinander verbunden. Ich fand es daher eigentlich recht passend, dass man diese ganz besondere Beziehung/ Hassliebe nun wieder aufleben lässt.
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)