Phantom Stranger # 1- Ein Fremder unter uns (mit fremden, mysteriösen Spoiler)

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    • Crackajack Jackson schrieb:

      RELAX schrieb:

      damit ich weiss, wer der Jung überhaupt ist.


      Er wusste immer ein bisschen mehr wie die normalen Helden und half ihnen mit seinen phantastischen Kräften. So geschehen in Superman Taschenbuch #12. Wahrscheinlich kann man die neue Version nicht mit der alten vergleichen. Phantast bzw. Phantom Stranger arbeitete auch oft mit dem Spectre zusammen.
      Danke, aber mir geht es jetzt vor allen Dingen um den Trinity War und weniger um seine Pre-New52 Erscheinung. Beim Trinity War spielt er ja schon eine nicht unwichtige Rolle, wenn ich das so richtig mitbekommen habe. Das meinte ich mit Ich-will-wissen-wer-der-ist bevor ich mit Trinity War anfange.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • RELAX schrieb:

      Lazarus_132 schrieb:

      Auf solche Werbesprüche würde ich mich nie im Leben verlassen. Bisher hat man auch bei allen anderen Events nur die Haupthefte benötigt.

      Garantiert benötigt man nur die Haupthefte - eben wie bei jedem anderen Event. Mehr rundet halt ab (Vorspielt, Einstimmung) ;)


      Oder Verzweiflung, Wut, Ärger, dass man sich von solchen Sachen zu uninteressanten Comics hat locken lassen;)

      "What's y'r problem, space shrew? Y'got somethin' against ducks"
    • Phantom Stranger #1



      Enthält: US Phantom Stranger 0-10

      Meinung:

      Der Phantom Stranger ist ein interessanter Charakter und die Hintergrundgeschichte der New 52 ist gelungen: Als einer der größten drei Sünder der Menschheitsgeschichte wird er zu einem scheinbar ewigen Leben ohne Gefühle gezwungen. Allerdings gibt es einen Ausweg: Wenn er für jede der 30 Silbermünzen, die er für den Verrat an seinem Freund erhalten hat, einen Auftrag erfüllt, darf er die Erde verlassen. Die Aufträge laufen immer gleich ab: Eine Stimme von oben, manchmal auch aus dem Maul eines Hundes, sagt ihm, dass er eine Person aufsuchen soll. Im Ersten Moment wirkt es dann immer als sei Phantom Stranger ein Schutzengel der Person, doch im Endeffekt führt sein Erscheinen immer zum Verrat, die Person stirbt und kommt als übernatürliches Wesen zur Erde zurück. Im Endeffekt scheint das immer positive Auswirkungen für die Welt zu haben, um Schlimmeres zu verhindern. Besonders erwähnenswert dabei ist, dass er dadurch zum Mitschöpfer von Spectre wird und Trigons Tochter wieder in die Fänge ihres Vaters treibt (Raven).
      Aber das genialste steht im Grunde im Redaktionsteil und ich habe es trotz einiger biblischer Anspielungen nicht verstanden. Man fragt sich natürlich: Warum ist einer der größten drei Sünder, nur weil er einen Freund verraten hat? Da fallen einem ja gleich mehrere Diktatoren ein, die so unsagbare Verbrechen begangen haben... Aber wenn man dann erfährt, dass Phantom Stranger DER Judas aus der Bibel war, macht's klick :thumbup: .Besonders gute Anspielungen sind dabei Phantom Strangers Besuch in der Kirche und die Behauptung, dass sein verratener Freund (Jesus) ihm verziehen hätte. Aber auch die 30 Silberlinge, der Blutacker und sein Selbstmord durch Erhängen werden erwähnt. Da ich die Geschichte von den 30 Silberlingen nicht kannte, hat mich das echt positiv überrascht.
      Zusammengefasst: Der Phantom Stranger als Figur ist toll und seine New52-Origin ist gelungen.

      Die grobe Handlung ist im Grunde auch sehr gut. Phantom Stranger muss den Job (die mysteriöse Stimme scheint Gott oder Jesus zu sein) erfüllen, hat aber gleichzeitig noch ein zweites Leben: eine Familie. Das lässt sich nur schwer vereinbaren und bringt seine Familie letztlich auch in Gefahr, da sie vielen anderen Gestalten des DC-Universums als Druckmittel dient. Als die Familie dann entführt wird, verdächtigt der Phantom Stranger seine größten Feinde und reist dazu durch Himmel, Hölle und Las Vegas ;) . Wer dann wirklich dahinter steckt? Das ist eine faustdicke Überraschung :oh: . Dadurch sind vor allem die letzten Ausgaben gelungen. Die Mitte jedoch hat ihre Längen. Ich habe mich da teilweise durchgequält und kann nur schwer in Worte fassen, woran das lag. Zu allererst fällt es schwer zum Phantom Stranger eine emotionale Bindung aufzubauen, also mit ihm mitzufiebern. Man denkt zwar stellenweise "armes Schwein", aber, weil er charaktergemäß größtenteils gefühllos und auch kalt ist, verfliegt das schnell wieder. Hier hätte man deshalb den Schwerpunkt anders legen sollen. Und das eigentliche Skript ist dann auch nicht gut geschrieben, es zieht sich einfach. Positiv war dann immerhin noch der Auftrag von Constantine and Friends, aber bis zur Enthüllung in #8 - nun ja...

      Über die Optik kann man sich sicher streiten. Nach der #0 sind die Zeichnungen Gekritzel :whistling: - Kein schlechtes Gekritzel, der Zeichner hat es sicher drauf, aber da sind kreuz und quer Striche wie bei einer Skizze, nur fett vorgehoben. Das soll wohl meist als Schattierung dienen, aber in der heutigen Zeit ist das extrem unpassend, zumal die Kolorierung im Justice-League-Dark-Stil echt gut ist und dazu dann überhaupt nicht passt. In der Summe ist das komischerweise doch gar nicht so unpassend zur Geschichte. In der Dark-Sparte hat man mehr Freiheiten als bei Superman. Die Story wird dadurch auch nicht belastet, aber eben auch nicht aufgewertet. Das wäre bei langweiligeren inhaltlichen Passagen von Vorteil gewesen, um als Leser motiviert zu bleiben.
      Ab #6 gibt es dann einen Zeichnerwechsel und es wird besser, aber trotzdem nicht sehr gut. Und wenn man Jae Lees Cover sieht, denkt man nur... Warum nicht er... warum?

      Jae Lee als Künstler und die Story auf die Hälfte gekürzt - das wäre genial geworden. Verschenktes Potential und so leider nur unteres Mittelmaß - immerhin mit Tendenz nach oben.

      Story: okay (1. Hälfte) bis gut (2. Hälfte)
      Optik: okay (1. Hälfte) bis gut (2. Hälfte)

      Insgesamt:
      DURCHSCHNITT (2,5 von 5 Sternen)

      Fazit:
      Der Band ist mehr informativ als unterhaltsam. Das macht ich ihn leider nur durchschnittlich, obwohl der Phantom Stranger großes Potential hat. Optisch liegt der Band klar unter dem aktuellen DC-Niveau. Dass dieser Band für Trinity War wichtig ist, bezweifle ich. Die Origin der Dreifaltigkeit der Sünde bekommt man an anderer Stelle geliefert und das relevante Phantom-Stranger-Tie-In gibt es ja im kommenden Pandorraband.
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort
    • Danke für die Rezension! Im großen und ganzen schließe ich mich sehr gerne an.

      Dass Der Fremde Judas ist, war mir schon auf der ersten Seite aufgegangen und wurde zunehmend bestätigt. Ich glaube, dass es im späteren Verlauf einige kleinere Widersprüche gegeben hat, mit denen ich mich noch etwas näher auseinandersetzen müsste.

      Was mir nicht gefallen hat, war die dämliche Darstellung von Gott als Scottish Terrier. Sowas Anarchistisches passt vielleicht zu Jay und Silent Bobs religiöser Groteske aber nicht zum ernsten Ton des Phantom Stranger. Die Dialogführung des Hundegottes war dann ähnlich albern. Sollte vielleicht ähnlich locker und flapsig daherkommen wie Morgan Freeman gegenüber Jim Carrey in Bruce Almighty. Nur dass der Phantom Stranger nicht so ein Komiker ist wie Jim Carrey. Also: Für mich passte diese Darstellung gar überhaupt nicht, auch nicht als Comic Relief.

      In der Tat wurde das Heft allmählich besser, die Ausgabe 10 hatte sogar eine gute, wenn auch nicht ganz unerwartete Storywendung.

      Für mich funktioniert der Stranger als Philip Stark überhaupt nicht, und ich hoffe, dass diese Geheimidentität mit der letzten Geschichte des Bandes auch ad acta gelegt wurde. Für mich war es grotesk und albern, den Phantom Stranger beim Klamotten-Shoppen mit seiner Frau zu sehen. Das kann man vielleicht mal nebenbei mit Superman oder so machen, aber man reduziert den DC Dark-Titel damit doch zu sehr auf Buffy-Niveau. Schon komisch, wenn eine Geschichte so beginnt und dann in einer psychologisch hochgradig zermürbenden Auseinandersetzung mit einem "Sündenfresser" münden soll. Passt einfach nicht.

      Ich setze trotzdem noch meine Silbermünzen auf den Phantom Stranger, weil ich denke, dass mit den letzten Ausgaben der richtige Weg beschritten wurde!
      "The thing's hollow. - It goes on forever - and... oh my God... it's full of stars!"

      ~ Dave Bowman, in 2001: A Space Odyssey
    • Ja, die Sache mit dem Hund wirkte eben so pseudokreativ nachdem Vater Zeit in Frankenstein schon viel gelungener in ein kleines Mädchen geschlüpft wird.
      Dass mir das mit Judas nicht aufgefallen ist, war schon lustig, da ich z.B. wusste, dass er sich erhängt hat, die Epoche stimmte und auch das mit dem Verzeihen sehr christlich klang. Die Silberlinge kannte ich nicht und das hat mich total abgelenkt. Insofern hat dann der Redaktionsteil den Anfang dann noch etwas für mich aufgewertet.

      Die Enthüllung
      Spoiler anzeigen
      , dass Phantom Stranger nur Philips Leben übernommen hat und dazu auch nur deshalb, weil dieser ach so tolle Familienvater in Wirklichkeit ein Mörder war,
      hat mich schon umgehauen. Das war echt klasse und das absolute Highlight des Bandes. Gerade weil es wieder so wie eine 0815-Identität schien.
      Das war dann auch für mich der Knackpunkt: okay, kein Fehlkauf. Denn zwischenzeitlich war es schon langatmig und bei 52 Serien allein von DC ist man einfach wählerisch.

      Zum Schluss des Bandes:
      Die "Wahl" im Himmel war sehr vorhersehbar, aber trotzdem gelungen. Denn dadurch hat man auch mit dem Cliché der Doppelidentität gebrochen. Denn letztlich muss man sich fragen, ob ein normaler Mensch nicht vielleicht anders entschieden hätte? Wäre interessant zu wissen, ob das von Beginn an so geplant war.
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort
    • Ich hab gerade die erste Hälfte des Bandes beendet und bin verwirrt...
      Vielleicht soll das aber auch so sein.

      Folgendes Problem:

      1. Pandora klaut die Büchse in Justice League, stellt fest sie kann sie nicht öffnen und wird vom Magier des Rats der Ewigkeit darauf hingewiesen, dass die Büchse nur von jemandem geöffnet wird der reinsten oder dunkelsten Herzens ist. Die Szene wechselt auf den Phantom Stranger (Justice League 0)

      2. Der Phantom Stranger trifft Constantine im Justice League Dark 3 Band und weist ihn daraufhin, dass der Krieg der Dreifaltigkeit der Sünde bevorsteht und er eine Seite wählen muss.

      3. Im Phantom Stranger Band hatte ich gehofft zu erfahren, woher der Stranger vom bevorstehenden Krieg weiß. Alles was passiert ist aber, dass Constantine ihn ins Haus der Mysterien entführt, wo der Stranger ihn fragt, ob er seine Wahl schon getroffen hat.

      Frage: Wann zum Henker war dem Stranger gegenüber denn zum ersten Mal die Rede vom Trinity War? Oder wird das später aufgelöst? Dann will ichs nicht wissen. :)
      ich glaub nur ich hab irgendwie was übersehen...
      Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag (Sherlock Holmes)


      Verkaufsthread: hier
    • Vielleicht schließt er den kommenden Krieg daraus, dass Pandorra die Büchse erneut öffnen will und er sie aufhalten muss? Da er ja ein Teil der Dreifaltigkeit ist und mit Pandorra und Question eine ewige Feindschaft hegt... Womöglich stammt der Begriff "Trinity War" sogar von ihm selbst. Klingt biblischer als "Ich hab' Zoff mit Pandorra und Question. Entscheidet euch auf wessen Seite ihr steht." :whistling:

      Aber du hast schon recht. In Justice League Dark wirkt er so als würde er alles wissen und in seiner eigenen Serie weiß er so gut wie gar nichts. So war zumindest mein Eindruck.
      Vielleicht erfährt man noch etwas mehr in Pandorra 1.
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort
    • Für mich war PHANTOM STRANGER ein interessant Band, da ich bis jetzt nur den Namen und das aussehen der Figur kannte.
      Es gab nicht viel aktion, aber so habe ich auch mal die Figur kennen gelernt.

      Aber für mein geschmack war es zu viel Jesus- Bibel BLA BLA... (bin kein Anhänger dieser Sekte :thumbdown: ),
      aber zum Glück gab es ja auch Dämonen. Die sogar irgend wie Lustig waren auf ihrer art :D

      Kurz gesagt, das Band war kein fehl kauf für mich, weil ich jetzt eine Figur mehr kenne :)





      AZRAEL117 RED LANTERN - RAUMSEKTOR 117
    • So ich bin jetzt durch. Die Fragezeichen bleiben.

      Aber insgesamt durchaus ein faszinierender Charakter von dem ich gern mehr lesen will. Ich glaube dieses gesamte biblisch/mythische wird mir sehr sehr gut gefallen.
      Gestern noch Shazam geholt und jetzt kann der Trinity War für mich dann auch anfangen. Auf Pandora freue ich mich auch erstmal sehr.
      Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag (Sherlock Holmes)


      Verkaufsthread: hier
    • Von The Question dem dritten im Bunde, haben wir, soweit ich das mitbekommen hab, auch noch nicht soviel gehört...also wer weiß was von dem noch kommt- und dann von ihm abhängig is...

      Und ich hab das so verstanen das es ihm klar ist, das Pandora diese Büchse aufmachen will und das dann Stunk gibt...und er eben gern Constantine dann gern auf seiner Seite haben möchte..umgekehrt ja genauso.

      Der Nerd: Ein perfekter Liebhaber, mit umfangreichen Wissen über: Comics, Kino, TV und Videospiele.
    • Ich habe den Band jetzt gelesen und finde ihn klasse. Voller kleiner Highlights, ernsten und lustigen Momenten.

      Einer meiner Lieblingsszenen ist die, in der der Stranger in seiner Rolle als Philip Stark mit seiner Frau einkaufen geht, den genervten Ehemann spielt ("Ich necke sie (nur)...aber ich bleibe gern ewig in diesem Laden, wenn's Elena glücklich macht"), in die Umkleide geht, diese sich langsam auflöst und er dann von Constantine ins Haus der Mysterien gezaubert wird ("Bist angepisst, hm? Ich fühl's bis hier. Aber du gehst's ja immer zum Lachen in den Keller. Stimmt's, Kumpel?")

      Die humorlose, trockene Art des Phantom Strangers gefällt mir sehr gut.
      Constantine: "Du musst zugeben, wir (die JLD) sind 'ne klasse Truppe" :D
      Phantom Stranger: "Geb ich nicht zu" :|
      :rofl:

      Herrlich! Hat mir echt gut gefallen!

      :thumbsup:

      Ich habe allerdings mal eine Frage, was die mysteriöse Stimme angeht, die zum Phantom Stranger spricht.

      Sowohl Der Rote Hut als auch Aktaion scheinen anzunehmen, dass die Stimme Gott oder Jesus ist. Wie kommt ihr darauf?

      Der Phantom Stranger wurde von Magiern erschaffen, nicht von Gott. Als die Stimme nach Phantom Strangers Kirchenbesuch durch den Terrier über Jesus spricht, sagt sie:"Interessant, was sie aus ihm gemacht haben, oder? Ein Mann verbreitet seine Lehre von Liebe und Vergebung, predigt aus dem Herzen und sie bauen ein steineres Gefängnis drumherum, das seine Anhänger an Regeln und Gebote fesselt und drohen ihnen mit der Hölle, wenn sie sich nicht daran halten." Das klingt nicht gerade nach Gott, der über seinen Sohn bzw. seine Religion spricht, oder? Oder habe ich da irgendetwas überlesen?
      :)
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      Captain Cold
    • Na, ja, die Stimme spricht aber doch sehr distanziert und teilnahmslos über Jesus. Eher, wie ein Beobachter eines historischen Jesus von Nazareth (vielleicht ein Mensch mit magischen Fähigkeiten?) und nicht, wie jemand, der seinen fleischgewordenen Sohn unter die Menschen geschickt hat, der dann von Menschen ermordet wurde. Weißt Du, was ich meine?
      :)
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      Captain Cold
    • Jesus ist durch das Zitat von dir etwas unwahrscheinlich, das stimmt. Aber da wir hier vom Christentum und der Dreieinigkeit Gottes sprechen, muss es gar keinen Unterschied zwischen Jesus und Gott geben. Nun ja, anderes Thema. ;)

      Beste Hinweise dafür, dass der Hund Gott sein soll, ergeben sich vor allem in den Himmelsszenen. Engel Zauriel kniet vor seinem Meister, der Hund spricht von "Ich kann dir auch nehmen, was ich dir gegeben habe.", er hat offenbar die Macht Tote wieder lebendig zu machen,... Also entweder der Hund soll Gott sein oder einer seiner obersten Diener (ein Engel? Vielleicht Petrus?), aber Gott wirkt in dieser Szene am wahrscheinlichsten.
      Ansich wären ja auch die Magier, die das Urteil sprachen, mögliche Kandidaten, aber das würde ja mal gar nicht zum Christentum und der Himmelsszene passen.

      Vermutlich will man das aber nicht 100%ig klar darstellen, um Gläubige gegen sich aufzubringen. Sicher hat man deshalb auch den Ansatz mit dem Hund verwendet.
      Meine Empfehlungen:
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