Phantom Stranger # 1- Ein Fremder unter uns (mit fremden, mysteriösen Spoiler)

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    • Phantom Stranger # 1- Ein Fremder unter uns (mit fremden, mysteriösen Spoiler)






      Das erste deutsche Phantom Strangerausgabe enthält die US Nr. 0-10. Von Dan DiDio, J.M DeMatteis, Brent Anderson, Zander Cannon, Gene Ha, Phililp Tan und Fernando Blanco.


      Ich denke mit dem Phantom Stranger (erster AuftrittSeptember 1952), kommt mal ein Charakter nach Deutschland, den selbst langjährige Leser, nur aus kurzen Cameos oder Gastauftritten kennen.

      Bei den wirklich großen Events, aus Zeiten, wo die Quint Essenz noch existierte. Selbst den Spectre schätz ich, als bekannter hier zu Lande ein.

      Eingestehen musste ich mir, das ich außer seinen Namen nicht viel wusste. Irgendwas übersinnlich, sehr mächtiges, in der Klasse eines Spectre, Shazams, Highfathers, Zeus oder Ganthet, eben die Quintessenz. Doch woher und warum und wer er wahr, keinen Schimmer.


      Doch nun kam ja der Relaunch und bringt uns einen der mysteriösesten Figuren aus dem Detective -Comics-Universums näher. Und dank Panini, auch nach Deutschland, danke.


      Der Phantom Stranger bekam eine Identität, eine Herkunft, ein Schicksal. Er war einer der größten Sünder die jemals lebten, vom Rat der Ewigkeit damit bestraft solange auf Erden, als Fremder zu wandeln, bis die Sünden abgetragen wurden. Genau genommen 30. 30 Silberlinge, als Mahnmal seines
      Verrats gegen das Gotteslahm.


      Nun, hier schon mal mein erster Gedanke, immer wieder wird darauf hingewiesen, wie lange er schon auf Erden wandelte, wie viele unzählige Leben er schon auf Erden ist und, bis jetzt schien er recht wenig für seine Absolution getan haben. Denn in diesem Band, verliert er doch die eine oder andere Münze.


      Wir werden Zeuge wie Jim Corrigan zum Spectre wurde, Wie Raven zu ihrem Vater Trigon zurückkehren musste. (Wohl interessant wegen der
      akutellen Teen Titansstory) und vom Doppelleben des Strangers als Normalo Philip Stark. Er hilft dem Parapsychologen Dr. Terrance Thierteen gegen einen
      Familienfluch, trifft die Söhne Trigons, Pandora und immer wieder auf einen sprechenden Hund (der Gag ist auch scho langsam verbraucht)….warum ich das so Stichwortartig runter leiere? Weil die ersten Ausgaben zwar ganz nett geschrieben und gezeichnet sind, jedoch so genial wie sie oft angepriesen wurden, empfand ich sie noch nicht.


      Etwas Schwung kommt mMn hinein, als die Justice League Dark ihren Auftritt bekommt. Hier wird auf das Gespräch von John Constantine und dem
      Strager aus dem deutschen JL Dark Band 3 hingewiesen. Constantine bietet dem Stranger einen Platz bei der JL Dark an, der lehnt ab, doch Constantine hat noch ein ASS im Ärmel. Wieder ne Serie, wo Constantine zu einer Art BATMAN der Darkreihe mutiert.


      Nun beginnt wohl die erste größere Story. Philip Starks Frau und Kinder werden entführt und der Phantom Stranger stattet einem Verdächtigen nach dem anderen seinen Besuch ab. Pandora, The Spectre, den Söhnen Trigons, Dr. Terrance Thirteen der mittlerweile von The Question (der wohl auch nicht mehr viel, mit der klassischen Figur gemein hat) besuch bekommen hat.

      Phantom Stranger wird schließlich tödlich verwundet und landet auf mysteriöse Art und Weise vor dem Haus der Mysterien. Seines
      Zeichens, Hauptquartier der Justice League Dark. Während diese versuchen, Phantom Stranger wieder unter die „Lebenden“ zu holen (mit Hilfe der interessanten Nightmare Nurse), erfährt dieser, wer hinter der Entführung steckt und wir sogleich mehr, über den geheimnisvollen Hintergrund von Philip Stark.

      Wir kommen zu den letzten beiden Ausgaben. Die Spur führt in die Hölle. In diese stösst der Stranger mit Hilfe Zatannas vor, trifft dort auf den reimenden Dämon Etrigan und dem Entführer, dem Sin-Eater (hat nichts mit dem Hawkmanschurken zutun)

      Wie einst Jesus, opfert sich nun der Phantom Stranger der Hölle, im Tausch gegen Philip Starks Frau und Kinder. Wie auch einst Jesus, nicht für lange, den ein alter Wegbegleiter offenbarte sich und verhilft dem Stranger zur Flucht.

      Diese führt ihn direkt in den Himmel und ein weiterer alter Charakter darf seine Reinkarnation feiner. Der aus Grant Morrisons JLA-Run bekannte gefallene Engel Zauriel. Nun, ob er’s nun ist oder nicht, kann ich nicht beschwören. Das Aussehen hat sich schon sehr verändert, doch denke ich, es soll schon der bekannte Zauriel sein.

      Dieser führt den Stranger ins Paradies, wo er eine schwere Entscheidung zu fällen hat.


      Die Zeichnungen, von den unterschiedlichen Künstlern, bewegen sich alle im oberen Durchschnitt. Nett anzusehen, jedoch keine künstlerische
      Offenbarung. Jedoch bewegen sich die Cover wohl allesamt, im oberen Bereich. Vorallem Nr. 5 hats mir angetan.
      So empfinde ich auch den Plot. Alles schon mal gesehen, gehört. Die einen machten aus ihm Dracula, hier wird der große Verräter zum Phantom Stranger. Finde jedoch, das es bis auf diese Zeitangaben schon ganz gut zusammen passt. Die Gaststars geben sich die Klinke in die Hand. Vor allem durch John Constantine kommt etwas Witz hinein. Was mir ein wenig komisch vorkam, im negativen Sinn, war der Charakter des Strangers.
      Einmal ist er Bierernst, man merkt ihm sein Alter, seine Herkunft an und paar Seiten weiter benimmt er sich wieder total anders, eher wie der trottelige Nachbar. Wenn er zb auf Dr. Thirteen trifft. Für mich sollte er der Wortkarge, mysteriöse Fremde sein. Die Story, Auflösung von Philip Tan gefiel mir sehr gut. Weniger die einzelnen Episoden, so zb das Kartenspiel mit Trigons Söhnen, der Abstecher nach Metropolis. Gut fand ich die vielen Querverweise auf andere, aktuelle DC-Storys. Teen Titans, Superman, natürlich den JL Serien.


      Mein Fazit: Phantom Stranger 1 bringt einem, eine der wohl unbekanntesten und sogleich mysteriösesten DC-Figuren ihrer Geschichte nach Deutschland. Auch wenn der große Hype bei mir ausblieb, wurde ich doch gut unterhalten, hatte meinen Spaß und hoffe auf mehr Schmackes im 2. Band. Den Potenzial steck im Phantom Stranger wohl sehr, sehr viel, fragt sich nur ob es die Autoren finden.




      Der Nerd: Ein perfekter Liebhaber, mit umfangreichen Wissen über: Comics, Kino, TV und Videospiele.
    • Kaspian schrieb:

      Die ersten Ausgaben ist zwar ganz nett geschrieben und gezeichnet sind, jedoch so genial wie sie oft angepriesen wurden, empfand ich sie noch nicht.

      Genial? Die Serie wurde hier im Forum doch eher ziemlich niedergemacht - Und das mMn auch völlig zu Recht!
      Der Phantom Stranger ist sicher eine extrem interessante Figur, seine neue Serie jedoch eine ziemliche Katastrophe. Flog recht schnell aus meiner Abo-Liste. Grauenhaft!

      Kaspian schrieb:

      Wir werden Zeuge wie Jim Corrigan zum Spectre wird.

      Auf die Einführung von Spectre hab ich mich damals echt gefreut, jedoch wird sie hier völlig in den Sand gesetzt.

      Kaspian schrieb:

      Den Potenzial steck im Phantom Stranger wohl sehr, sehr viel, fragt sich nur ob es die Autoren finden.

      DiDio wird es sicher nicht finden. Er ist und bleibt ein unglaublich beschissener Autor, der keine Ahnung davon hat wie man gute Dialoge schreibt und eine anständige, stringente Geschichte erzählt. Vielleicht wird es unter De Matteis ja besser...
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • ... schrieb:

      Bei dem Band bin ich echt noch am überlegen. Aber wenn der Doc sagt, dass das keine gute Medizin ist... ^^

      Nun, wenn es ihm nicht gefallen hat, heisst das nicht, dass es schlecht ist. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. ;)

      Ich persönlich freue mich auf den Band! Auch, weil ich gerade die JLD Hefte gelesen habe und mich auf den Trinity War vorbereite. :coolgreen:
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • ... schrieb:

      RELAX schrieb:

      Nun, wenn es ihm nicht gefallen hat, heisst das nicht, dass es schlecht ist. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
      You don't say? :D Das war einfach nur ein Scherz. Insgesamt hört man aber immer wieder, dass der Band nix wirklich besonderes ist. Und da findet man für 20 Flocken sicher interessanteres.

      Schon klar ;) Ist sicher nix herausragendes, aber gehört allein für Trinity War dazu. Und was ich so von den Heften gesehen habe, sah es wirklich nicht schlecht aus.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Ob dieser Band jetzt direkt zum Trinity War gehört, weiss ich nicht so ganz genau. Wohl eher zur Vorgeschichte. Der Phantom Stranger als wichtige Person schon soweit ich weiss :whistling: (Trinity of Sin). Ich will mir den Band auf jeden Fall auch deswegen holen, damit ich weiss, wer der Jung überhaupt ist. Aus dem selben Grund hatte ich mir auch Shazam geholt.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • RELAX schrieb:

      damit ich weiss, wer der Jung überhaupt ist.


      Er wusste immer ein bisschen mehr wie die normalen Helden und half ihnen mit seinen phantastischen Kräften. So geschehen in Superman Taschenbuch #12. Wahrscheinlich kann man die neue Version nicht mit der alten vergleichen. Phantast bzw. Phantom Stranger arbeitete auch oft mit dem Spectre zusammen.
      Wieder da: Comic Review
    • Die beiden können sich hier garnich riechen....und mit The Question hegt er ne spezielle Beziehung... ja zu Trinitiy War kommt nur soviel..das Pandora mal aufaucht...das der John Constanine Dialog aus JL DARK aufgegriffen wird....äh ENDE...Man bekommt halt erklärt...warum er vom Rat der Ewigkeit bestraft wird...wir erinnern uns an JL..äh keine Ahnung welche...

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