Batman - The Dark Knight #22 (Horrorhaus-Spoiler)

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    • Batman - The Dark Knight #22 (Horrorhaus-Spoiler)




      Panini Batman-The Dark Knight #22 enthält: US-Batman-The Dark Knight Annual 1 und US-Nightwing #20

      Batman - The Dark Knight Annual #1


      Oha! Eine TDK-Halloween-Ausgabe? Pinguin, Mad Hatter und Scarecrow werden von einem unbekannten in ein Haus eingeladen, wo sie eine Nacht des Schreckens verbringen. Immer in der Angst vor Batman, den sie hinter jeder Ecke vermuten.

      Also erst mal, darf man diese Ausgabe wohl nicht zu ernst nehmen. Keine Ahnung, wann diese Handlung jetzt spielt. Immerhin müssten mindestens Scarecrow und der Mad Hatter doch einsitzen, oder? Also kann man wohl davon ausgehen, dass dieses Heft für sich alleine steht. Aber was für 'ne geile Ausgabe. Das Konzept alleine ist schon klasse. Da schleichen die drei durch's düstere Gruselhaus und machen sich vor Angst in die Hose. Ihre zum Teil echt witzigen Dialoge über Batman, ihre klischeehaften Erwartungen an mögliche Batman-Aktionen, die wohl gleich passieren könnten und insgesamt ihr Verhalten im Haus, wie drei Kids bei einer Mutprobe ist einfach zu schön gemacht! Das tolle Artwork von Szymon Kudranski und die großartigen Dialoge von Gregg Hurwitz passen dazu ausgezeichnet.

      Natürlich fragt man sich da, was das ganze jetzt soll? Bruce macht sich also offenbar an Halloween einen Spaß daraus ,die drei ins Horrorhaus einzuladen, wohl wissend, dass die drei sich ihre eigene, private Horrorshow liefern werden.

      Macht natürlich alles hinten und vorne keinen Sinn: Bruce macht Halloween 'ne Auszeit? An Halloween? Totaler Quatsch. Bruce macht sich 'nen Spaß daraus, die drei zu verarschen? In welchem Kindergarten sind wir denn jetzt hier? So gesehen ist das ganze Annual totaler Quatsch.

      ABER, wenn sich mal drauf einlässt und das Heft für sich alleine stehend liest, dann kann man mit dieser Ausgabe sehr gut unterhalten werden! Weil das Artwork klasse ist, weil die Dialoge Spass machen und weil man Pinguin, Mad Hatter und Scarecrow so wohl noch nie zusammen gesehen hat!

      "Weisst Du, Alfred, manchmal muss man die Bande sich selbst überlassen" (Bruce)





      Nightwing #20

      Dick macht Bekanntschaft mit seiner neuen Zimmergenossin, was das Heft zeitweise fast etwas in eine Art "Friends"-Sitcom Situation transportiert. Wäre da nicht der Prankster. Stadtrat Laine hat im Kampf gegen den Wolf seinen Arm verloren (an der Stelle ist dann erst mal Schluss mit lustig). Dick ist abgebrannt, was man auch schön am geflickten Kostüm sieht, und weiter auf der Suche nach Informationen. Er spielt mit dem Informanten Spade Kartenspiele um Infos. Das bringt ihn zum Museum für Wissenschaft und Industrie, wo Nightwing gerade noch verhindern kann, dass der Prankster einen Blitzschutzanlagenhersteller grillt. Aber der Prankster ist nicht ohne und kann Nightwing in eine brenzlige Situation bringen: Maske ab oder Tod!

      Das Heft hat mir gut gefallen. Die Zeichnungen sind klasse, die Story geht temporeich voran und der Cliffhanger zum Schluss macht das Warten auf die nächste Ausgabe zur Qual!

      Insgesamt schöne TDK-Ausgabe mit dickem Popcorn-Faktor! :popcorn:
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RELAX ()

    • Also die Story mit dem Haus fand von den Zeichnungen her super, ich schmeiss mich immer wieder weg wenn ich an das Schielen von dem Hatter denke. Der Blick in dem Heft....der Wahnsinn.
      Die Story an sich war allerdings nicht mein Fall.
      Hoffe da geht es nächstes Mal spannender weiter wenn Bruce sich wieder ausgeruht hat.
      Nightwing hat mir dagegen wieder sehr zugesagt.
    • Nach all dem getue das Batman ne Maschine is...der an drei Kontinenten gleichzeitig agiert....isses doch mal schön zu sehen, wie er sein Gehirn benutzt...nen Scherz macht...um sich nen Abend frei zu nehmen...selbst He-man verarschte scho Skeletor :D
      Vielleicht hat er ja alle verbündeten in Gotham postiert um mal einen Abend zu pennen...also ich denk hier ned viel..genieß die Dialoge der Gangster und die schönen Bilder...

      Nightwing gefiel mir auch wieder sehr gut.

      Der Nerd: Ein perfekter Liebhaber, mit umfangreichen Wissen über: Comics, Kino, TV und Videospiele.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaspian ()

    • RELAX schrieb:

      Also erst mal, darf man diese Ausgabe wohl nicht zu ernst nehmen. Keine Ahnung, wann diese Handlung jetzt spielt. Immerhin müssten mindestens Scarecrow und der Mad Hatter doch einsitzen, oder?
      Ganz am Anfang wird ja von der Redaktion darauf hingewiesen, dass das Heft wohl in einer möglichen Zukunft spielt und das es genauso in der Reihenfolge auch in den USA erschien. Deplaziert ist es trotzdem und Hurwitz ist mittlerweile auch nur noch der reinste Witz. Bei Finch war TDK zwar auch nicht wesentlich besser, aber es war nie so "derpig". Die Zeichnungen sind stellenweise auch nicht der Bringer. TDK ist einfach eine Welt für sich und irgendwie bin ich froh, dass die Serie eingestellt wurde.

      Nightwing. :nightw: Er ist der Grund, warum ich das Heft noch hole. Nightwing macht einfach immer wieder Spaß und ist solide, auch wenn da die Zeichnungen nicht immer passen.
    • Die Batman-Erzählung war ganz niedlich geschrieben, aber wie so oft bei Hurwitz seltsam anspruchslos. Szymon Kudranski ist einfach ein Viech, das jedes seichte Geschichtchen zu einem atmosphärischen Meisterwerk veredeln kann.
      Die 6 von 10 Punkten, die das Heft von mir erhält, gehören hier ganz allein dem Zeichner und nur ihm.

      Was mich an der Nightwing-Storyline wirklich unheimlich irritiert ist die Tatsache, dass man Dick hier auf so plumpe Art und Weise seinen eigenen Joker verpassen möchte: Joker, Prankster... Immerhin haben sie ihn nicht "Funny Guy" genannt oder so. Aber sonst... Puh. Und die SAW-artigen Todesfallen passen nicht zum cartoonesquen Zeichenstil von Brett Booth. Aber dafür kann Booth natürlich nichts. Ich folge Nightwing gerne nach Chicago, bin vom Setting aber auch noch nicht wirklich überzeugt. Bisher sind dort noch keine Persönlichkeiten aufgetaucht, die die neue Stadt für mich wirklich bemerkenswert machen.
      "The thing's hollow. - It goes on forever - and... oh my God... it's full of stars!"

      ~ Dave Bowman, in 2001: A Space Odyssey
    • Es ist ja generell so, dass Batman von jedem Autor anders geschrieben wird. Das Problem ist aktuell nur, dass so viele Batmanserien von verschiedenen Autoren gleichzeitig spielen und die Unterschiede so klar auffallen.

      Bei Hurwitz fällt das am meisten auf, aber ich mag seinen Batman, gerade auch wie er einen anderen Ansatz verfolgt: Batman ist ein Dreckskerl, der den Schurken das Leben zur Hölle macht. ;)
      Letztlich ist es natürlich begrüßenswert, dass Autoren ihren eigenen Stempel aufprägen wollen. Sonst hätten wir immer die gleichen Geschichte.


      Batman: The Dark Knight Annual #1

      In diesem Comic spielt Batman eigentlich keine große Rolle. Stattdessen sind die drei Schurken im Vordergrund, die Hurwitz jeweils mit einer neuen Origin ausgestattet hat. Es ist sehr amüsant die drei agieren zu sehen. Die Lästereien über Batman sind das absolute Highlight. Kudranskis Zeichnungen sind mal wieder ein Traum. Ein richtiger Horrorcomic.
      Allerdings hat der Comic auch einen großen Haken. Für ein Annual, das ja mehr als die doppelte Seitenzahl umfasst, ist der Comic extrem schnell gelesen. Es wird fast kein Text verwendet, der Zeichner ist der eigentliche Erzähler. Und auch wenn Kudranski spitze ist: Der Comic hätte man problemlos kürzen können.
      Die Auflösung mit Bruce ist ein Gag. Kann man machen, aber das ist auch für den Bad-Ass-Batman etwas untypisch.
      Dennoch eine in sich runde Geschichte mit toller Grusel-Optik und daher in meinen Augen gelungen.

      Story: gut
      Optik: genial
      3,5 von 5 STERNEN -> GUT UND BESSER

      Nightwing #20

      Nightwing etwas von Batman zu lösen war keine schlechte Idee. Das neue Umfeld ist interessant und Prankster ist ein interessanter neuer Gegner.
      An Booths Zeichnungen gewöhne ich mich immer mehr, auch wenn sie mir nicht düster genug sind. Die Fallenszene am Schluss war etwas unübersichtlich gezeichnet

      Story: sehr gut
      Optik: gut
      3,5 von 5 STERNEN -> GUT UND BESSER
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort
    • RELAX schrieb:



      ABER, wenn sich mal drauf einlässt und das Heft für sich alleine stehend liest, dann kann man mit dieser Ausgabe sehr gut unterhalten werden! Weil das Artwork klasse ist, weil die Dialoge Spass machen und weil man Pinguin, Mad Hatter und Scarecrow so wohl noch nie zusammen gesehen hat!



      So und nicht anders :)
      Ich hatte wirklich erst so meine Probleme. Hurwitz zieht Batman ja schon die ganze Zeit etwas ins Lächerliche. Spätestens nachdem der Pinguin sich beschwert, dass Batman ihn ja auch mal fragen könnte wie sein Tag war bevor er ihn vermöbelt muss man diese Story aber einfach als kurzes amüsantes Zwischenspiel ohne tieferen Sinn sehen. Und dann ist das schon witzig. Mit Hurwitz werde ich weiter nicht warm werden, der sollte lieber Deadpool statt Batman schreiben...

      Aber Kudranski - einfach nur genial was der macht. Genau der richtige Zeichner fürs Horror-Haus.
      Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag (Sherlock Holmes)


      Verkaufsthread: hier
    • Ja, Deadpool, Booster Gold oder auch die Teen Titans, da kann er ja dran rumspielen. :D Klar, schreibt jeder Autor Batman anders, aber trotzdem weiß auch jeder wie Batman in etwa tickt und das er nun mal kein Party Animal oder ähnliches ist. Den Kern sollte man schon beibehalten.
      Zwar hat Hurwitz den Villains gute Origins verpasst, aber das oft auch nur auf Kosten von Batman selbst. Und dabei hat Hurwitz ja wirklich geniale Zeichner an seine Seite bekommen...

      Wenn es Erde 68 oder 3,14 wär, wärs ja noch ok, aber ein Batman der grade seinen Sohn verloren hat und seine angeblich große Liebe, für die er sogar sein Cape an die Fledermaus gehangen hätte ( 8| :sleeping: ), passt es einfach nicht. Auch gibt es keinen direkten Hinweis, WANN das da alles grade spielt. Die Paninis gehen von einer Zukunft aus und so muss es wohl auch, aber da gibt es keinen wirklichen Hinweis zu. Oder hat Hurwitz selbst vergessen, dass er grade erst dafür gesorgt hat, dass der Hatter und Scarcrow einsitzen... :kratz: Ach ja, Hurwitz. Ein Buch mit sieben Siegeln. Selbiges sollte er vielleicht auch mal verfassen. :ostern:
      Kommt ein Hurwitz in eine Bar... Merkt man eigentlich, dass ich den Typen irgendwie nicht besonders mag? :kratz: :D
    • ... schrieb:

      Kommt ein Hurwitz in eine Bar... Merkt man eigentlich, dass ich den Typen irgendwie nicht besonders mag? :kratz: :D


      Ich finde das bis jetzt eigentlich noch alles sehr sachlich :)
      Liegt aber wohl daran, dass ich deine Abneigung teile... Sonst würde ich ihm auch nicht Deadpool wünschen. Das wünsch ich nur Leuten die ich nicht mag. :whistling:
      Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag (Sherlock Holmes)


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    • die story hat mir nochmal vor augen geführt, dass das "die schurken haben so unfassbar schiss vor batman"-konzept längst nicht mehr funktioniert und lächerlich ist. ich les es zwar immer noch gern... und akzeptiere es.
      aber mal im ernst. batman und seine villains kennen sich so lange. sind alte bekannte. wie oft saßen die schon in arkham? wieso sollten die angst vor ihm haben? das schlimmste was ihnen passieren kann ist nach arkham zu kommen, wo sie halt wieder raus kommen. und batman ist ein alter bekannter, den sie fast schon besser kennen, als sich selbst und er kennt sie genau so. ihre beziehung ist eher eine feindes-freundschaft. aber wirklich angst können die vor batman eigentlich nicht haben. dieses konzept funktioniert halt nur, solange die schurken über batman nichts wissen, es nur gerüchte gibt. aber pinguin hat batman mittlerweile so oft schon in seinem büro gesehen und mit ihm gelabert, ihm sogar in Batman #22 das Leben gerettet.
      das konzept, dass die sich vor batman einscheißen macht keinen sinn. wenn batman auf dem dach rumläuft, können die sich ärgern, oder genervt sein... aber ängstlich? die wissen doch, dass er kommt.
      batman hätte echt einen komplett reboot vertragen.

      er ist auch mittlerweile wohl echt schwer richtig packend zu schreiben. an storyqualität sind die anderen JL mitglieder mittlerweile in ihren solo-reihen an ihm vorbei gezogen.

      trotzdem fand ich das heft nicht schlecht. war n bisschen witzig und gemütlich.
    • Na ja, wenn du körperlich unterlegen bist und jedes mal nen neuen Kiefer brauchst und dir auch gleich ne neue Hüfte besorgen kannst, würdest du dich trotzdem auch einscheissen :D Gewalt und Überlegenheit macht immer Angst und schüchtert ein. Hier ist es zudem auch noch schlecht geschrieben. Ähnlich wie Layman bei TeC. Während es bei Snyder und Tomasi wirklich gut gemacht wird.
      Und die anderen Helden haben in der Regel auch nicht drölzig Serien. Das kann man so schwer pauschalisieren.
    • wenn batman in mein hauptquartier crasht. und ich bin ein gangster boss. dann kann ich mich notfalls auch einfach ergeben, wenn ich keine schläge will.
      batman haut mir zwar, wie übrigens ALLE superhelden auf die fresse aber ja nur, wenn ich widerstand leiste. der foltert die villains doch nicht hart. hat er noch nie getan.
      andererseits muss ich doch sowieso mega damit rechnen.
      das ganze konzept ist nicht nur unrealistisch sondern auch massiv blödsinnig.

      es stört mich jetzt nicht wirklich, ich les es ja trotzdem.
    • Die TDK Story hat mich überhaupt nicht überzeugt. Zwar wurde die Stimmung in den Zeichnungen gut rübergebracht, aber das Zusammenbringen von drei Schurken als Scherz von Bruce....och nöö!

      Nightwing hingegen (wie eigentlich immer) sehr gut. Die WG-Situation, das geflickte Dress, die neue Umgebung, am Dress sichtbare Stöcke. Und mit dem Prankster einen Über-Hacker als Gegner, der wirklich hochinteressant ist. Das gefällt mir immer besser, in welche Richtung Dicks Abenteuer hier geschrieben werden. So soll es bitteschön weitergehen!