Swamp Thing #4: Der Sämann (Spoiler)

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    • Swamp Thing #4: Der Sämann (Spoiler)



      "Du musst aufhören, dich als einen Menschen zu sehen. Du bist kein Mensch! Du bist Gras."

      Handlung:
      Ein mysteriöses Wesen, welches sich selbst "Der Sämann" nennt, manipuliert das Grün und sorgt so für ordentliches Chaos. Swamp Thing begibt sich daher auf große Spurensuche und trifft während seiner Jagd auf eine psychotische Vogelscheuche, eine unsterbliche Kriegerin, eine Pflanzen-Hexe, besoffene Möchtegern-Zombies und einen wahnsinnigen John Constantine, der sich selbst zum König gekrönt hat…

      Meinung:
      Nachdem Snyder's "Swamp Thing" und Lemire's "Animal Man" (durch das gewaltige Crossover namens "Rottworld") leider schnell im Superheldeneinheitsbrei versumpften, fand Letzterer glücklicherweise wieder zu seiner alten Stärke zurück und lieferte kürzlich einen großartigen Band ab. "Animal Man #4" gehört zweifellos zum besten, was DC in letzter Zeit veröffentlicht hat (Animal Man #4: Zersplitterte Spezies (Spoiler)).
      Ob seinem Partner in Crime beim Sumpfding ein ähnliches Comeback gelungen wäre, werden wir jedoch nie erfahren - Snyder hat die Serie mittlerweile verlassen und Platz für den Newcomer Charles Soule gemacht. Dieser gilt schon jetzt als neues DC-Wunderkind und verpasst "Swamp Thing" gleich mal eine deutliche Neuausrichtung:

      Das fängt schon damit an, dass Alec hier eine Art omnipotenter Pflanzengott auf Autopilot wird. Während er von einem normalen Leben (mit Abigail und hypothetischen Kindern) träumt, wandert er fast völlig marionettenhaft über den Kontinent und versucht verzweifelt seine Menschlichkeit und seine eigene Identität zu bewahren. Das Grün mutiert dabei (ähnlich einer Schizophrenie) zur Stimme in seinem Kopf, die ihn immer wieder mit neuen Aufträgen versorgt.
      Statt auf schleimige Ekelmonster und endlose Prügelorgien, setzt Soule also verstärkt auf psychologischen Horror. Dadurch hält auch der philosophische Ansatz, den Alan Moore damals verfolgte, wieder Einzug in die Serie - Zumindest in kleinen Dosen.
      Alecs innere Monologe sorgen sicher für die stärksten Momente im aktuellen Band, ohne dabei zu affektiert, bedeutungsschwanger und gewollt zu wirken oder sich im esoterischen Geschwurbel zu verlieren.
      "Moores Arbeit als Autor hatte einen großen Einfluss auf mich…" sagt Soule im Interview, welches als Bonus in diesem Band abgedruckt ist (!) und das spürt man fast auf jeder Seite.

      Auch der Erzählrhythmus der vorherigen Bände wird hier stark geändert. Während Snyder (von Anfang an) stringent an einer großen Geschichte schrieb, arbeitet Soule wesentlich episodenhafter und lässt Alec von einem Abenteuer ins nächste springen. Nach dem endlos wirkenden, langgezogenen "Rotworld"-Event ist das eine willkommene Abwechslung, aber leider können die einzelnen Episoden nicht immer überzeugen:
      Capucine scheint ein billiger Abigal-Ersatz zu werden, manche Gastauftritte wirken eher unpassend, die Geschichte über den Whisky-Baum erinnert zu stark an die Comicserie "Crossed" und auch das vorläufige Ende des Sämann-Plots (inkl. drohendem Arena-Kampf im nächsten Band) fällt recht enttäuschend aus.
      Dabei ist der Sämann prinzipiell gar nicht mal so uninteressant und bei weitem nicht so eindimensional wie die schreckliche "New 52"-Version von Arcane. Während Swamp Thing allein dem Grün dient (dem menschliche Belange völlig egal sind) und nicht gerade heroisch agiert, ist der Sämann der reinste Pflanzen-Jesus, der die Welt eigentlich nur verbessern will. Das hat durchaus Potential für kommende Geschichten.

      Fazit:
      Im Gegensatz zu "Animal Man" ist "Swamp Thing" noch nicht völlig rehabilitiert - Dafür fällt der Band einfach zu durchwachsen aus.
      Nach dem Totalausfall "Rotworld" ist "Der Sämann" jedoch wieder eine klare Steigerung. Abwarten und (grünen) Tee trinken. (6,5/10)
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • Doctor Flamenco schrieb:

      Im Gegensatz zu "Animal Man" ist "Swamp Thing" noch nicht völlig rehabilitiert - Dafür fällt der Band einfach zu durchwachsen aus.
      Nach dem Totalausfall "Rotworld" ist "Der Sämann" jedoch wieder eine klare Steigerung. Abwarten und (grünen) Tee trinken. (6,5/10)

      Ich stimme dir weitgehend zu. Der Fokus aufs Innenleben - Mensch(?) vs. Agent des Grün - steht der Figur und dem Comic besser zu Gesicht als die Richtung, die mit Rotworld eingeschlagen wurden. Der Comic ist durch die episodenhaftigere Natur abwechslungsreicher, aber wie so oft bei episodenhaftigen Werken ist das Ergebnis zwiespältig, da manche Teile überzeugen und manche eben auch nicht. Der Sämann ist ein interessanter Gegner, ich weiß jedoch nicht, ob ich ihn als Pflanzen-Jesus, der die Welt verbessern will, bezeichnen würde. Dafür ist er zu rücksichtslos mit dem Grün und seine Geschenke erweisen sich ja auch als eher zweifelhafter Segen. Ob das nun aus Absicht ist, oder ob die Menschen mit den Gaben einfach nicht umgehen können, wird sich wohl noch zeigen. Fakt ist nunmal, dass wir noch nicht definitiv seine Motive kennen. Aber sie scheinen zumindest vielschichtiger als Arcanes "böse um des Bösen willen" zu sein (so wirkte jedenfalls das Motiv "die Fäule verbreiten" auf mich). Nebenbei: mehr Arcane brauch ich nicht wirklich, aber es deutet sich ja leider an...

      Zur Frage, ob die Rehabilitierung geklappt hat: "Swamp Thing" unter Snyder war mMn nie so gut wie Lemires "Animal Man" - also könnte man auch sagen der aktuelle Band ist eine gelungene Rehabilitierung, aus "schlecht" wurde wieder wie zuvor "durchschnittlich" ;) :D
    • bareng schrieb:

      Der Sämann ist ein interessanter Gegner, ich weiß jedoch nicht, ob ich ihn als Pflanzen-Jesus, der die Welt verbessern will, bezeichnen würde. Dafür ist er zu rücksichtslos mit dem Grün und seine Geschenke erweisen sich ja auch als eher zweifelhafter Segen. Ob das nun aus Absicht ist, oder ob die Menschen mit den Gaben einfach nicht umgehen können, wird sich wohl noch zeigen. Fakt ist nunmal, dass wir noch nicht definitiv seine Motive kennen.

      Du hast ja auch nur das US-Trade gelesen, bareng :P. Im deutschen Band ist nämlich noch "Swamp Thing #24" und das zweite Annual enthalten. Dort trifft der Sämann endlich auf Alec und offenbart sein ehrenwertes Vorhaben: "Gib mir einen Samen, und ich kann grosse Dinge tun. (...) Stell dir nur vor, was wir zusammen tun könnten. Wir könnten die Welt ernähren. Niemand müsste mehr hungern. Wir könnten alle Krankheiten heilen. (...) Wir könnten die Erde zu einem Paradies machen."
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)
    • Das Finale war nur zeichnerisch Scheiße. Inhaltlich war das nix großes, aber vollkommen okay. Swamp Thning 1+2 und auch Animal Man 1+2 waren fantastisch. Da von Totalausfall zu reden ist schon sehr überzogen. Mir kommt es eher so vor, als ist der gute Doc ein wenig angefressen, weil er im Finale nicht das bekommen hat, was seinen Erwartungen entsprach.

      edit: ausserdem hat er den ersten Band als annähernd perfekt bewertet. Totalausfall also...

      Swamp Thing #1: Die Auferstehung der Toten (Spoiler)

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    • Damian schrieb:

      Doctor Flamenco schrieb:


      [...]Nach dem Totalausfall "Rotworld"[...]
      Also bitte.... :omg:

      Ist eben alles Geschmackssache, Damian ;).

      Damian schrieb:

      edit: ausserdem hat er den ersten Band als annähernd perfekt bewertet. Totalausfall also...

      Der erste Band hatte ja auch nicht wirklich viel mit "Rotworld" zu tun. Das Event zog sich primär durch Band 3.
      "I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Doctor Flamenco ()

    • Damian schrieb:

      Das Finale war nur zeichnerisch Scheiße. Inhaltlich war das nix großes, aber vollkommen okay. Swamp Thning 1+2 und auch Animal Man 1+2 waren fantastisch. Da von Totalausfall zu reden ist schon sehr überzogen. Mir kommt es eher so vor, als ist der gute Doc ein wenig angefressen, weil er im Finale nicht das bekommen hat, was seinen Erwartungen entsprach.

      edit: ausserdem hat er den ersten Band als annähernd perfekt bewertet. Totalausfall also...

      Swamp Thing #1: Die Auferstehung der Toten (Spoiler)

      Er bezieht sich auch nur auf Band 3 beider Serien weil das eben das sogenannte Rotwoord Event war. Und ja die ersten beiden waren super.
    • Swamp Thing #4: Der Sähmann

      Wer damals dachte, dass der Weggang Snyders sehr schnell zur Absetzung von Swamp Thing führen würde, hat sich gewaltig geirrt.
      Soule kam aus dem Nichts, gilt mittlerweile aber als Senkrechtstarter. Ein gutes Beispiel dafür sind seine ersten Swamp-Thing-Hefte, die sich in diesem Band befinden.
      Soule geht dabei deutlich liebevoller mit dem Original um als Snyder. Er lässt das Swamp Thing aus Moores Run einen Gastauftritt haben, bringt Constantine zurück und erlaubt Superman einen Gastauftritt.
      Dabei geht er deutlich episodenhafter als Snyder vor, was nach Rotworl sehr erfrischend ist. Gleichzeitig baut er aber im Hintergrund einen neuen Gegner auf, den Sähmann. Nach dem Kampf gegen die Fäule zeigt Soule uns nun gelungen die politischen Intrigen innerhalb des Grüns.
      Für Humor ist auch gesorgt: Der Whiskey-Baum ist eine absolut verrückt-geniale Idee. Preiset König Constantine! Letzterer wird von Soule übrigens so gut geschrieben, dass die bisherigen Auftritte von Constantine in den New52 umso schlechter erscheinen.

      Also nur Lob? Nein. Optisch ist Swamp Thing leider ins Mittelmaß gefallen. Die neuen Zeichner können Paquette nicht das Wasser reichen. Lediglich die Farbgebung ist weiterhin gelungen. Im Grunde sind die Zeichnungen recht gut und es gibt keine Totalaussetzer, aber durch Paquette kennt man nun eben das Potenzial, das Swamp Thing hat.

      4 von 5 STERNE

      Kaufempfehlung?
      Ja. Nach Animal Man, das einfach optisch etwas schöner ist, ist Swamp Thing für mich die zweitbeste Dark-Serie und gehört auch insgesamt zu meinen Lieblingsserien. Leute, die Snyders Swamp Thing mochten, sollten Soule unbedingt eine Chance geben. Denn Soule schreibt diesen Charakter mindestens genauso gut.

      Darüber hinaus ist die Vorfreude auf den nächsten Red-Lanterns-Band auch gestiegen. Denn auch diese Serie wurde in USA von Soule übernommen. :ok:
      Meine Empfehlungen:
      DC Rebirth: Wonder Woman, Superman, Hal Jordan & das Green Lantern Corps, Detective Comics
      Marvel: Thor
      Lieblingszeichner: Kenneth Rocafort

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der Rote Hut ()

    • Richtig geiler Band!

      Mir hat die Story über die Rotworld auch sehr gefaallen ( bis auf das Finale) , aber das hier ist nach mal eine ganze Stufe geiler! Die Zeichnungen finde ich sehr gut bis genial (Weiß nicht warum viele Animalman da besser finden - ok Geschmacksfrage). Es gibt Horror, es gibt Tiefgang und im Gegensatz zu Animalman stimmt auch die Action. Was will man mehr? Swamp Thing rockt und ich freu mich jetzt schon auf Band 5 :thumbsup:
    • Kann mich dem positiven Grundton nur anschließen. Ein toller Band der das schwächelnde Rotworld-Finale gut ausgleicht.
      Nicht so genial wie der erste Band aber immer noch ein toller Comic. Nur schade, dass die starken, organischen Panels nicht mehr vorhanden sind. Es war ein optisches Highlight, die Ranken, die Fliegenschwärme usw. Das war ganz großes Tennis.

      Ich freue mich nach diesem Band auch schon sehr darauf, bald JLD (trotz des mäßig bewerteten ersten Bandes) und Constantine zu lesen. Das Kapitel in Schottland hatte einen trashigen Charme und Constantine ist ein richtig cooles A****loch. ;)
      Bin mal gespannt was uns im Dezember in PB 5 erwartet. Ein Kampf um die Gunst des Grüns mit vorherigem Training, das klingt für mich erstmal ein wenig abgedroschen, aber es gibt ja keine uninteressanten Storys sondern nur unfähige Autoren.

      Man darf gespannt sein
      “I always had a repulsive need to be something more than human. I felt very puny as a human. I thought, "Fuck that. I want to be a superhuman.”
      ― David Bowie
    • Also das war doch wirklich mal ne erfreuliche Überraschung. Nachdem Snyder ja nach dem fulminanten Start zum Ende hin gehörig die Puste ausging, wurde man hier für vieles entschädigt. Den wunderschönen floralen Mosaiken von Parquette trauere ich zwar hinterher. Aber die Zeichner - genauso unregelmäßig wie vorher zwar - sorgen für ein gleichmäßigeres Flair als zuvor. Ich steh total auf diese ausdrucksstarken Konturen in Kombination mit überhöhten Farben. Das finde ich schon bei Batman: Der schwarze Spiegel und Daredevil unglaublich. Den besten hier finde ich dann aber Jesus Saiz (der in Zukunft wohl die meisten Hefte übernimmt). Der ist noch ein Stück dynamischer als der Rest. Allein dafür hat sich der Band schon gelohnt!

      Und Soule knüpft zwar direkt an Rotworld an, geht aber sofort seinen eigenen Weg. Aus einzelnen Episoden webt er im Hintergrund die Bedrohung des Sämannes, die dann wohl im nächsten Band im Mittelpunkt steht. Eine so verwobene Handlung imponiert mir immer, weil ich die eigentlich für das Heft-Medium viel geschickter finde. Jedenfalls legt Soule dadurch viele Facetten von Swampy offen und ist immer für Überraschungen gut. Dabei ist gerade der Whysky-Baum so intensiv, dass er fast zu kurz ist. Dabei bleibt er aber immer subtil und hat derartig drastische Effekte wie noch im letzten Band nicht nötig. Das ist auf seine hintergründig-bedrohliche Art genau meine Spielart von Horror.

      Also wirklich eine klare Empfehlung für Eingeweihte und Neueinsteiger. Sollte man nicht verpassen! Das ist zusammen mit Shazam und Batman, dem Labyrinth-Heft mein bisheriger Höhepunkt der New 52 gewesen.
      Lese aktuell
      - Batman, Detective Comics, Wonder Woman, Flash
      - Moon Knight, Silver Surfer, Black Widow, Miss Marvel, Ant-Man, Squirrel Girl
      - Star Wars, iZombie, Sex Criminals

      Freue mich auf
      - All-New Guardians of the Galaxy, Star Lord, Nova, Green Arrow
    • ich wollte mich nur mal eben schnell den grundsätzlich positiven meinungen und reviews anschließen.
      zunächst war ich etwas skeptisch inwiefern swampi hier nun die groß angekündigte "nächste stufe des grün" erreichen soll und weshalb da nun unbedingt dieser whiskey-baum rein musste, aber spätestens im annual wurde das dann deutlich. auch von mir eine klare kaufempfehlung!

      mal ein paar bilder zum anfixen:







      gruß
      andi
    • Das meiste (positive) wurde hier ja schon angesprochen und sehe ich eigentlich ähnlich. Da es nach dem unterirdischen dritten Band, nur aufwärts gehen kann, ist dies ein optimaler und vor allem auch dankbarer Einstiegspunkt für einen Autor die Serie zu übernehmen und ihm stehen im Grunde alle Möglichkeiten offen, diese ganz nach seiner Fasson zu formen und im besten Fall auch zu prägen. Das ist Soule bisher aber noch nicht gelungen, so liefert eher eine durchschnittliche Arbeit ab, die keine richtige Idee dahinter erkennen lässt. Im Grunde überhaupt ein ziemlich ideenarmer Comic.

      Der philosophisch angehauchte Grundton um den inneren Konflikt zwischen dem Bewahren der eigenen Persönlichkeit und der völligen Hingabe zum Grün sowie dem Konzept der natürlichen Gesamtheit inklusive übergeordneter Stimmwahrnehmung, findet auch eher nur in Ansätzen statt. Dem entgegen stehen auch die hölzernen Dialoge, die förmlich nach einen Satzbaukasten für Superhelden schreien und lassen sogleich den kleinsten Anflug von Tiefe auch schon wieder verpuffen. Auch die meisten enthaltenen Episoden wirken wie das Abarbeiten einer Checkliste. „Der Whiskeybbaum“ mit seinem Massenbesäufnis und anschließender „Zombieinvasion“ wirkt einfach zu gewollt aber eben nicht gekonnt. Bei Ennis hätte vergleichbares, selbst in seiner dunkelsten Stunde eines gebrauchten Tages, mehr Flair. O.K. der sich selbst krönende Constantine war echt nicht schlecht. :D

      Alles in allem, gehobenes Mittelmaß, mehr nicht. Dennoch einer der interessantesten aktuellen DC Titel, was eigentlich das momentane schwache Niveau bei DC nur mehr unterstreicht. Knappe 6/10

      Swamp Thing hat zwar noch nie ganz die Klasse von Lemires Animal Man, fand aber den ersten Trade schon ein gutes Stücken besser.
    • Der ganze Erzählstil erinnerte mich, an die paar Swamp Thingbände die Ich mal gelesen hab. Dort musste Swamp Thing auch quer durchs Land reisen und überalll diverse Abenteuer bestehen (Von Arcanes Schloss hin nach,,,glaub auch Schottland). Keine Ahnung ob die Story von Moore oder Sonstwem war.

      Ich persönlich lese von Swamp Thing lieber groß angelegte Epen...und weniger dieser Abenteuer der Woche Comics.
      Das Superman, Scarecrow Intermezzo war ok....mehr auch nicht. Da gefiel mir der Sämannplot schon besser. Auch der Auftritt von Constantine war amüsant. Was mir eher weiger gefiel....war Swamp Things neuer Charaker....etwas auf zu lustig gemachte Monologe.
      Das Annual punktete mit den netten Figuren (Man versucht wohl die Figur des Hirten aus Animal Man zu kopieren)....mehr auch nicht. Zeichnungen fande auch ansehnlich. In allen belangen schlechter wie die ersten Bände. Hab den Band aber auf einen Zug durchgelesen.

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