THOR: TAG DER ENTSCHEIDUNG - Movie Thread (facts & rumors - no bullshit)

    • Sicher nicht. Ein fast perfekter Film, der so gut wie allen Spaß macht und die Menschen scharenweise gut gelaunt aus dem Kinosaal entlässt ... na, da ist der Erfolg SOWAS von VERDIENT! :coolgreen:

      Ich wünsche mir so sehr einen VIERTEN Thor-Movie mit

      Spoiler anzeigen
      Asgard, das in Norwegen wieder aufgebaut wird!

      Und die Rückkehr von Lady SIF!!!!!


      Die BESTE Zeit, Marvellianer zu sein :popcorn:
    • Nö. ich freue mich halt, weil wir in einer geilen Zeit leben! Bin bei Marvel seit den späten 70ern Leser. Bei DC auch. Ich weiß noch gut, wie ich damals mit meinem Opa "Spider-Man gegen den Gelben Drachen" geguckt und in der Videothek mit Zeichentrick-Spidey-Kassetten ausgeliehen habe. Damals fand ich Nicholas Hammond spitze ... gerade dass er nicht so agil wie in den Comics war und die Webshooter an seinem Handgelenk machten die Serie für mich "echt", "greifbar"! Es gibt nicht viele Superhelden-Filme, die mir NICHT gefallen. Für mich geht seit Beginn des Milleniums jedes Jahr mehrfach mein Kindheitstraum in Erfüllung - ich sehe "meine" Helden in super-produzierten großen Filmen.

      Sicher, es gibt bei jedem Marvel-Movie (und auch DC) von meiner Seite Dinge, die ich gerne anders gehabt oder die ich anders entschieden hätte, aber das ist OK. Denn zugleich lasse ich mich auf die Filme ein und lasse mich gerne von "meinen" Helden unterhalten. Trotz meiner Achtung für DC und deren Kinohistory würde ich als Fanboy eher mich als Marvellianer bezeichnen. Die Filme greifen wunderbar ineinander und ergeben ein großes Ganzes. Sowas mag ich. Und ich sehe die Liebe, mit der an den Projekten gearbeitet wird. Klar geht es hauptsächlich ums Geschäft, aber die Kleinigkeiten machen das MCU so besonders. Zum Beispiel, dass der Panther sich wirlich wie eine Katze bewegt oder Spidey Jr. an der Decke wie eine echte Spinne läuft. Und natürlich Stan the Man, auch wenn er viel von seinem Ruhm King Kirby verdankt.

      Mit Ausnahme der filmischen Katastrophe, die den F4-Namen verwendet hat oder die eher mauen Garfield-Spideys oder dem lieblos hinterhergeschmissenen Elektra-Film habe ich von Marvel nur Spitzenqualität und TOP-Movies bekommen. Und man sieht auch deutlich, wie sich der Umgang mit Comicfilmmaterial verändert hat. Waren die X-Men, der Raimi-Spidey, der Affleck-DD und der Ang-Lee-Hulk noch große Risiken für die Studios, sind die Helden heute eine (relativ) sichere Bank. Mit dem MCU hat Disney was Tolles auf die Beine gestellt, Fox hat bei den Mutanten auch sehr gute Arbeit geleistet und geht zur Zeit interessante Wege, ebenso geben sich die TV-Macher Mühe. Und Warner hat ebenfalls ein bisher ziemlich guten Kinofilm-Output (mir gefällt's), die TV-Sachen begannen IMHO auch recht nett, versinken aber im Kiddie-Soap-Geblubber.

      Ich gönne Lebeau seine Marvel-Freude, und die ist halt ansteckend und ich kann die Comicfans eigentlich nicht verstehen, die immer nur nach Fehlern oder Kritikpunkten suchen. Zur Zeit leben wir nämlich im El Dorado für Superhelden auf der Leinwand. Weiter so, steigern könnte man meine Freude eigentlich nur mit einem Supie/Spidey-Crossover ...

      :prost:
    • excelsior1166 schrieb:

      Alternativen gibt's zuhauf, selbst bei Marvel finden sich noch gute Comics.
      Was leider nichts daran ändert, dass z.Zt. ebendort zuviel herumgedoktert wurde und Vieles einfach nur schlecht und ärgerlich ist (zumindest für jeden "Marvelianer")...
      Das entspricht leider absolut der Wahrheit. Gerade durch die ganzen Marvel Filme bekommt man wieder richtig Bock Marvel Comics zu lesen, aber wenn ich zum Comicshop, oder Bahnhofskiosk gehe, kann ich beim durchblättern der aktuellen Storys nur mit dem Kopf schütteln. Ich weiß nicht, vielleicht war ich in jüngeren Jahren toleranter, aber uninteressant wie jetzt waren die Marvel Comics noch nie :/
      Ich blick da lieber in mein Archiv ;)
    • War heute drin und bin etwas zwiegespalten...

      Was war gut?

      -Die Action und Effekte waren top (allein das Bild Walküren gegen Hela!!)
      -Grandmaster Goldblum hatte seine Momente :D
      -Hela als Schurkin passte und wurde nicht ins Lächerliche gezogen
      -Der Soundtrack macht Laune und wurde passend, aber nie zu viel eingesetzt
      -Die zahlreichen Gastauftritte :D

      War war nicht so gut?

      Der Humor!!!!! Bei manchen Charakteren passte es ja (Goldblum), aber vor allem Thor wurde durch blöde Gags negativ beeinflusst. Es gab zwar auch ernste und emotionale Momente, aber sonst war mir der Humor einfach zu flach und wirkte deplatziert und gezwungen. Was schon bei den Guardians 1 für mich nicht funktionierte, ging hier auch überhaupt nicht. Warum kann man nicht einfach Szenen so wirken lassen und muss ständig einen schlechten Witz einbauen, der diese komplett zerstört (bestes Beispiel ist die Verwandlung des Hulks am Ende, warum brauchte man das??). Das war eigentlich auch schon mein einziger Kritikpunkt und ich hoffe inständig, dass man das bei Infinity War deutlich zurückschraubt. Man sollte bei Marvel echt aupassen, dass das nicht zu viel wird und dadurch, die so gut aufgebauten Figuren leiden.

    • War ne gute faire und profunde Besprechung. Trifft das auf den Punkt.
      Kritik wurde gut argumentiert und sogar genrespezifisch verortet. Vielleicht sollte ich den Jungs nochmal ein paar Chancen geben.
      Den live Podcast aus der Kneipe fand ich immerhin komödiantisch sehr gut. Sind ja auch eloquent nur hatten die bislang immer so einen überheblichen subton der mir überhaupt nicht gehagt hatte
      I BELIEVE IN FEIGE
    • Herb-Man schrieb:

      Nö. ich freue mich halt, weil wir in einer geilen Zeit leben! Bin bei Marvel seit den späten 70ern Leser. Bei DC auch. Ich weiß noch gut, wie ich damals mit meinem Opa "Spider-Man gegen den Gelben Drachen" geguckt und in der Videothek mit Zeichentrick-Spidey-Kassetten ausgeliehen habe. Damals fand ich Nicholas Hammond spitze ... gerade dass er nicht so agil wie in den Comics war und die Webshooter an seinem Handgelenk machten die Serie für mich "echt", "greifbar"! Es gibt nicht viele Superhelden-Filme, die mir NICHT gefallen. Für mich geht seit Beginn des Milleniums jedes Jahr mehrfach mein Kindheitstraum in Erfüllung - ich sehe "meine" Helden in super-produzierten großen Filmen.

      Sicher, es gibt bei jedem Marvel-Movie (und auch DC) von meiner Seite Dinge, die ich gerne anders gehabt oder die ich anders entschieden hätte, aber das ist OK. Denn zugleich lasse ich mich auf die Filme ein und lasse mich gerne von "meinen" Helden unterhalten. Trotz meiner Achtung für DC und deren Kinohistory würde ich als Fanboy eher mich als Marvellianer bezeichnen. Die Filme greifen wunderbar ineinander und ergeben ein großes Ganzes. Sowas mag ich. Und ich sehe die Liebe, mit der an den Projekten gearbeitet wird. Klar geht es hauptsächlich ums Geschäft, aber die Kleinigkeiten machen das MCU so besonders. Zum Beispiel, dass der Panther sich wirlich wie eine Katze bewegt oder Spidey Jr. an der Decke wie eine echte Spinne läuft. Und natürlich Stan the Man, auch wenn er viel von seinem Ruhm King Kirby verdankt.

      Mit Ausnahme der filmischen Katastrophe, die den F4-Namen verwendet hat oder die eher mauen Garfield-Spideys oder dem lieblos hinterhergeschmissenen Elektra-Film habe ich von Marvel nur Spitzenqualität und TOP-Movies bekommen. Und man sieht auch deutlich, wie sich der Umgang mit Comicfilmmaterial verändert hat. Waren die X-Men, der Raimi-Spidey, der Affleck-DD und der Ang-Lee-Hulk noch große Risiken für die Studios, sind die Helden heute eine (relativ) sichere Bank. Mit dem MCU hat Disney was Tolles auf die Beine gestellt, Fox hat bei den Mutanten auch sehr gute Arbeit geleistet und geht zur Zeit interessante Wege, ebenso geben sich die TV-Macher Mühe. Und Warner hat ebenfalls ein bisher ziemlich guten Kinofilm-Output (mir gefällt's), die TV-Sachen begannen IMHO auch recht nett, versinken aber im Kiddie-Soap-Geblubber.

      Ich gönne Lebeau seine Marvel-Freude, und die ist halt ansteckend und ich kann die Comicfans eigentlich nicht verstehen, die immer nur nach Fehlern oder Kritikpunkten suchen. Zur Zeit leben wir nämlich im El Dorado für Superhelden auf der Leinwand. Weiter so, steigern könnte man meine Freude eigentlich nur mit einem Supie/Spidey-Crossover ...

      :prost:
      Du bringst es wie so oft auf den Punkt :ok: Und bist einfach ein geiler Typ :bro: Lese Deine Posts immer wieder gern.

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY