Eaglemoss: DC Comics Graphic Novel Collection - REVIEWTHREAD

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    • Sammelwut Nr.142: Die Geister der Vergangenheit ("Wonder Woman - Odyssee, Teil 2")

      Nachdem der Ursprung der Gefahr für die letzten Amazonen identifiziert ist, begibt sich Diana auf eine Rettungsmission - nicht ahnend, dass ihre Heimstatt bereits zum Angriffsziel dreier mächtiger Kriegerinnen geworden ist. Bei ihrer Rückkehr gerät auch sie ins Visier der Angreifer und muss sich, in die Ecke gedrängt, ausgerechnet einem ihrer Erzfeinde aus einem anderen Leben offenbaren, der aber selbst bereits ganz genau begriffen hat, dass die aktuelle Realität nicht die ist, die sein sollte. Sein dringender Appell, die Heldin in sich zu finden und das Schicksal als Wonder Woman zu wählen, beflügelt Diana, die nun die nötigen Kräfte entwickelt, um sich ins Leben zurück zu kämpfen.Gemeinsam mit einigen neuen Verbündeten stellt sie sich der vermeintlichen Triebkraft hinter den Ereignissen, nur um festzustellen, dass selbst diese einer noch höheren Macht dienen, die aus dem Dunkel der Ewigkeit heraus ihre Marionetten aufspielen lässt.

      Der zweite Teil der "Odyssee" treibt die Ereignisse regelrecht auf die Spitze und baut eine nahezu epische Kulisse auf, die sich aber leider schließlich in der opulenten Vielfältigkeit der Handlungsebenen verliert. Natürlich kulminiert alles in der Wandlung der verzweifelt gegen den Untergang ihres Volkes ankämpfenden Amazonenprinzessin zur strahlenden Heldin "Wonder Woman", aber auf der Zielgraden scheint Autor Straczynski ein wenig zu viel zu wollen. Auch künstlerisch fällt der Band gegenüber dem Vorgänger stellenweise deutlich ab, da der Wechsel zwischen den Zeichnern nicht immer ein ähnlich qualitatives Gesamtbild ergibt - teilweise wirken Figuren zu lang gestreckt und damit ein wenig seltsam proportioniert oder aber sie werden stilistisch schlichtweg gröber umgesetzt. Dafür entschädigen eine exzellente (Cover?-)Galerie und ein Nachdruck von "Sensation Comics #6" (1942), in dem Wonder Woman ihr legendäres Lasso erhält.

      Den Level des Vorgängers kann Teil 2 weder in Bezug auf die Story, noch künstlerisch halten. Die damit einhergehenden Abstriche kosten den ansonsten ebenfalls unterhaltsamen und kurzweiligen Band leider eine mit Teil 1 vergleichbare Wertung.


      Dramaturgie/Erzählung7/10
      Zeichnungen7/10
      Kreativität8/10
      Gesamtwertung7.33 / 10

      :ww:
    • Die letzten 10....#6

      Review Ausgabe 146

      Superman: Dunkler Ritter über Metropolis

      Eine kleine aber feine Sammlung von geschichten die die ersten treffen von suos und bats nach crisis on infinite earth schildern: Das erste Annual mit den Vampiren ist ganz nett aber der richtig gute part kommt erst danach, doch zunächst kommt es zur dc comics what if geschichte der entstehung der fantastic four....oder es geht alles schief was schief gehen kann und paar jahre später gibt es cyborg superman...Eine geniale story imo voller tragik und verlust.

      dann kommt der batman und sups mehrteiler der sich um intergang, nen meteoritring und ne unbequeme partnerschaft dreht. und super geschrieben ist. supermans welt wirkt aus einen guss, es gibt viele details, jede figur ist wichtig für die story und supes und bats mögen sich nicht wirklich, respektieren sich aber. dazu luthor wie er imo sein soll als cameo ganz grosses kino, bitte jetzt noch sups exile und eradicator veröffentlichen. am besten in der sups /bats collectio.....ach scheisse wir bekommen ja nur new 52 batman (vielleicht kommt ja noch was bis zur 160..... :whistling: )

      humoristisches highlight ist das intergang memo wo sich über logistik und schreibfehler aufgeregt wird @Kollege Heiss @Claw egal wer das mitreingebracht hat ich fand es super und habe laut gelacht. cover gab es leider nicht, aber story ist super 9/10

      Fehlerreport: nichts

      Klassiker: Adventure Comics 293 vom Februar 1962

      Superman wird böse, genauso die legion wer kann noch helfen?!? die supertiere, Yeah!!!
    • Sammelwut Nr.143: Das doppelte Clarkchen ("Superman: Nie wieder Kryptonit")

      Es gibt bekanntlich wenige Dinge im Universum, die den "Mann aus Stahl" so sehr beeindrucken, wie die kleinen Kristalle aus Kryptonit, die in und an ihm allerhand Unheil anrichten können. Jedoch scheint das außerirdische Element in der Lage zu sein, die Energieprobleme der Welt zu mindern und somit willigt Superman ein, den diesbezüglichen Testlauf zu überwachen. Wie zu erwarten geht natürlich etwas schief, wenngleich das Ergebnis anders als erwartet ausfällt und der Kryptonier, nachdem er von einer heftigen Kryptonit-Dosis erwischt wird, nicht die üblichen Erscheinungen zeigt, sondern wohlbehalten aus dem Zwischenfall hervor geht. Die Auswirkungen des Kryptonit-Kontakts offenbaren sich erst, als Superman bei einigen der nachfolgenden Einsätze plötzliche Anzeichen von Schwäche zeigt und einige seiner Kräfte regelrecht unberechenbar auszufallen scheinen. Der Grund für die Probleme ist schnell gefunden: Eine seltsame Kopie des "Stählernen" treibt ihr Unwesen und folgt ihrem Ebenbild oft auf Schritt und Tritt. Doch sind die Absichten jenes Wesens bösartig? Woher stammt es? Und wie wird der Kryptonier seinen unfreiwilligen Schatten wieder los?

      Geschichten aus den klassischen "Äras" der DC- und Marvel-Helden sind mir zumeist etwas suspekt. Die Handlung ist meist recht naiv, vorhersehbar und wiederholt ihre Inhalte besonders auffallend in aller Regelmäßigkeit. Auch "Nie wieder Kryptonit" reiht sich im Grunde in dieses Erwartungsbild ein, schafft es aber durch seinen überraschend abwechslungsreichen Inhalt und eine durchaus sympathische Darstellung des Haupthelden, die erwartete Schablonenhaftigkeit teilweise abzuschütteln. Die künstlerische Umsetzung ist natürlich ein Kind ihrer Zeit, die deutlich den Stil der Siebzigerjahre trägt, aber damit natürlich nostalgische Gefühle auslösen kann. Als Boni gibt es eine Cover-Galerie (leider nicht ganz vollständig) und einen Nachdruck von "Action Comics #261", in der Supergirls Katze "Streaky" auf einmal Superkräfte entwickelt und sich für die Rechte notleidender Katzen einsetzt.

      In Summe ein sympathisches Gesamtpaket, das aber eher über seinen nostalgischen Wert und die auffallende Unaufgeregtheit der erzählten Geschichte(n) unterhält.


      Dramaturgie/Erzählung6/10
      Zeichnungen6/10
      Kreativität7/10
      Gesamtwertung6.33 / 10
    • Sammelwut Nr.144: Mission Impossible ("Batman und die Outsiders - Heimsuchung")

      Die Outsiders, eine von Batman initiierte Gruppe von Helden, operieren zumeist außerhalb von für sie hinderlichen Gesetzesvorgaben, um Verbrechen und Angriffe zu verhindern, bevor diese überhaupt erst akut werden können. Ihr aktueller Einsatz verschlägt Catwoman, Katana, Metamorpho und Amazone Grace nach Central City, wo sie in eine geheime Laboreinrichtung des belgischen Industriemagnaten Jardine eindringen, um herauszufinden, warum dieser Unmengen diverser radioaktiver Elemente benötigt. In der schwer gesicherten Anlage stoßen sie auf einen nicht gänzlich unbekannten Gegner, dessen Vorfahren Batman bereits das Leben schwer machten. Doch das Wesen bereitet gleich in doppelter Hinsicht Ärger, denn die JLA erhebt Anspruch auf dessen Unterbringung, was den Graben zwischen Batmans Untergrundtruppe und der glänzenden Heldenvereinigung weiter auseinander driften lässt. Und natürlich wäre da auch noch Jardine selbst, der in Kourou noch ein galaktisches Experiment der ultrageheimen Stufe am Laufen hat, das an der aktuellen Geheimniskrämerei auch nicht ganz unschuldig zu sein scheint.

      Machen wir es kurz: "Heimsuchung" fesselt in den ersten drei Kapiteln ungemein, da es einen ordentlichen Spannungspegel aufbauen kann und den Konflikt zwischen den Outsiders und der JLA anheizt. Ab dem Südamerika-Kapitel deutet die Spannungskurve jedoch akut nach unten, da Batman seinen Gegnern merklich immer einen Schritt voraus ist, das Glück zu auffallend auf seiner Seite hat und vor allem das eigentliche Ende fehlt...richtig gelesen, einen sonderlich befriedigenden Abschluss hat die Geschichte leider nicht vorzuweisen. Immerhin stimmt die künstlerische Untermalung, die Moderne und Dynamik wunderbar miteinander vereint. Als Boni gibt es einen Nachdruck von "Detective Comics #402", die Man-Bats Frau Francine ins DC-Universum einbringt, und eine Galerie mit Covern der Einzelausgaben.

      Wäre die abrupt und relativ unbefriedigend endende Geschichte nicht, hätte "Heimsuchung" ein sehr guter Band der Sammelreihe werden können. So bleibt leider nur inhaltliches Mittelmaß übrig, das aber von teils sehr starken Zeichnungen unterstützt wird.


      Dramaturgie/Erzählung5/10
      Zeichnungen8/10
      Kreativität5/10
      Gesamtwertung6 / 10

      :bats:


    • Band 1 enthält US: Catwoman (2002) 25-30 & Detective Comics (1937) 58 / Band 2: Catwoman (2002) 31-37 & Superman's Girl Friend, Lois Lane (1958) 70 (I)

      Catwoman von Ed Brubaker und Paul Gulacy

      Handlung: Selina Kyle alias Catwoman hat sich zur Beschützerin ihres Viertels des Gothamer East End gemacht und das schon eine ganze Zeit lang, sie toleriert dabei das Verbrechen weil sie einfach nicht alle Bekämpfen kann, wie es Batman macht. Doch sie hat Regeln aufgestellt kein Verkauf von Drogen an Kinder und auch kein Mord von unschuldigen Bürgern. Nur halten sich ein Paar kleine Gangster nicht daran, die Unter der Führung von Mafiaboss Galante stehen. Und so Gerät alles aus den Fugen, die Mafia engagiert den Auftragskiller Mr. Zeiss um das Problem von Catwoman auszumerzen.

      Und dieser Killer der auch schon Batman arge Probleme bereitet hat ist verdammt schnell und extrem Gefählich so das nicht nur Catwoman in Gefahr gerät sondern ihr ganzes Umfeld, der Schnüffler Sam Bradley und die Strassen-Gang die für sie alles Ausspioniert. Im zweiten Band wird sie Entführt in ein Merkwürdiges Reich wo man sie verheiraten will, das Reich eines Katzen Kultes den sie schon mehrfach Ärger bereitet hat. Nach ihrer Rückkehr kocht der Konflikt zwischen Gothams Gangstern hoch und es Bricht ein Bandenkrieg aus (Die Sogenannten Kriegsspiele, Bei Panini in Batman (2005) #6-9 und Batman Sonderheft (2005) 1-3)

      Meinung: Bei einem Comic von Brubaker kann man viel erwarten, und erfüllen diese Storys durchaus, den neben Atemberaubender Action und diversen Spannungsmomenten stehen auch die Charaktere und ihr Leben im Mittelpunkt und werden konsequent weitergeführt. Dazu noch tollen Zeichnungen von Gulacy und auch Sean Phillips in Band 2 machen das ganze zu einer Augenweide. Einziges Manko ist die Veröffentlichungsweise der Kriegsspiele Teile (Nr. 34-36 wurden damals schon in Batman Sonderheft 1-3 gebracht) sie werden ohne zusätzliche Erklärungsseiten zwischen den Teilen gebracht und so verliert man hier einfach den Faden. Denn zwischen den einzelnen Teilen vergehen größere Zeiträume, und ohne Erklärung fühlt man sich genervt und am Ende des Kriegsspiele Teils steht man noch ohne ein Ende da im Bezug auf die Story und eine Erklärung seitens Eaglemoss gibt es auch nicht. Nur noch eine Art Epilog wo man aber nicht erfährt wie es ausging aber zumindest wie es mit der Catwoman Gang weitergeht.

      Klar das man nicht die Kriegsspiele komplett bringen kann das würde hier den Ramen sprengen, aber so ein Paar Erläuterung dazwischen hätten schon ausgereicht. Ich weiß natürlich wie es ausgeht da ich die Panini Veröffentlichung habe und so füllen diese Ausgaben einige Lücken bei mir, wofür ich dankbar bin und ansonsten sind die beiden Bände klasse gemacht.
      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Die Leseliste im Link) Und Seite 46 [Post 909] & 78! :twip:
    • Kann mich dem anschließen. Habe an Weihnachten außer Catwoman auch Cap von Brubaker gelesen. Hochdruck Ist insbesondere im ersten Band ein toller Thriller, bei dem die Figuren Stück für Stück in Position gebracht werden. Bis dahin - auch dank der wunderbaren Zeichnungen - eine 10 von 10. Die Qualität kann leider in Band zwei nicht gehalten werden. Gründe sind dafürzustehen einen das etwas konfuse Heft mit der Katzensekte und die Kriegsspiele. Die drei Hefte erzählen sowohl die Fortsetzung der Story sowie ein paar zusammenhanglose Schnipsel des eigentlich guten Crossovers. Das wirkt etwas konfus und hätte redaktionell abgefangen werden müssen. Zum Abschluss gibt es noch einen schönen Epilog. Hier reicht es nur für eine acht.

      Solche Bände machen den Abschied in acht Tagen sehr schwer.
      ...
    • Die letzten 10 #5+#4.....

      Review Ausgabe 147+148

      Catwoman Hochdruck

      Thriller spass mit catwoman, wie schon geschrieben ist teil 1 richtig gut gemacht bei teil 2 nervt das wargames crossover .... aber das abschlussheft des brubaker runs versöhnt dann wieder... tolle Atmosphäre, sehr spannend geschrieben und zeichnungen sind auch super. hat mir sehr gefallen 1.teil 9/10 2 Teil 8/10 macht zusammen 8,5/10.

      Fehlerreport: soweit alles schick

      Klassiker:

      Ausgabe 147: Detective comics #58 von Dezember 1941

      Der Pinguin in seinen ersten Auftritt und er legt das dynamische duo fast rein

      Ausgabe 148: Supermans Girl Friend lois lane #70

      Der Katzenwahnsinn befällt superman, und lois lane muss den tag retten, leider mit offenen ende.

      2 schöne Klassiker
    • Die letzten 10 .....#3

      Review Ausgabe 149 Nightwing Das erste Jahr


      Nach den sehr gelungenen Robin und batgirl erstes Jahr gibt es hier die geschichte von dicks loslösung von batman und die ersten schritte zu nightwing. und batman ist teilweise ein richtiger arsch. jason taucht auch ab, genauso wie sups, deadman und batgirl... eine richtig gute story die absolut gut geschrieben ist und auch noch gut aussieht. 9,5/10 und absolute empfehlung.

      Fehlerreport: nichts aufgefallen.

      Klassiker: Batman 131 vom April 1960

      Dick ist der neue batman und einen neuen robin gibt es auch.
    • Mit diesem Review versuche ich drei Jahre DC Graphic Novel Collection zusammen zufassen. Das sind immerhin 150 Ausgaben plus elf Specials und für einige gehören da ja auch noch die Bonus-Bände dazu. Die Reihe bot ja so ziemlich alle Extreme - von miesem Deutsch bis zu einigen der besten DC Comics der vergangenen Jahre. Ich bin die Reihe gerade noch einmal für mich durchgegangen, etwa die Hälfte bekommt von mir Noten mit 7 von 10 und darüber hinaus. Dazu gab es leider auch ein paar Nullnummern. In dieser Kategorie reichte das Spektrum von miesen Geschichten, wie Mahlstrom oder Schreckgespenster bishin zu peinlichen Verarbeitungen, wie Flash „Das erste Jahr“ oder die JLA unter gleichem Titel sowie der Harley Quinn-Band. Letzterer hatte mit der Bonus-Story aus Batman Adventures 11 dennoch ein kleines Highlight für mich. Schließlich habe ich gerade mit dieser legendären Reihe meine ersten Erfahrungen als Comic-Sammler gemacht.

      Mit welchen Erwartungen bin ich an die Reihe gegangen? Vor dem Start der Hachette (Marvel) Sammlung flachte meine Liebe zu Comics immer mehr ab. Die letzte DC-Geschichte, die mich davor begeisterte war Melzers JLA, die ich aus studentisch-finanziellen Gründen damals nicht beendet hatte. Mit ein paar namhaften und vielen neuen Geschichten war es für mich der perfekte Wiedereinstieg (auch wenn ich nie komplett weg war). Das ich vier der ersten fünf Bände hatte, störte eigentlich wenig. Zumal eine so brillant gezeichnete Geschichte wie Hush als Hardcover doch schöner ist und auch der Turm zu Babel war für mich ein Upgrade. Die Geschichten standen in meinen Augen alle für Qualität. Die Top-Auswahl wurde aber leider nicht die ganzen 150 Bände gehalten. Dazu später mehr.

      Zum Einstieg gab es andere Probleme: Einige Übersetzungen ließen zu wünschen übrig, vier waren absolut unbrauchbar. Das ich an Bord blieb, lag an den Erwartungen von weiteren angekündigten Titeln sowie die vermutliche Erklärung, dass es sich bei den gröbsten Ausrutschern um schlechte Abschriften von Dino-Bänden handelte. Aus dem Dino-Zeitalter gab es - zum Glück und zugleich leider - nur eine Handvoll Bände. Darunter die tollen und gut lesbaren ersten Arcs der JLA und der JSA.

      Sicherlich kann man über den einen oder anderen Titel streiten, vieles ist auch Geschmacksache. Für mich persönlich waren unter den ersten 60 Bänden einige Highlights. Darunter das Lange Halloween, das ich dank der Reihe zum zweiten Mal las und so begeistert wurde. Das Wiedersehen mit Morrissions JLA war toll und Wonder Woman das Auge der Gorgone hat mich gefreut. Mit der Rückkehr von Barry Allen gab es unter anderem einen langgehegten Wunsch für mich. Ich hätte nie gedacht, dass ich Fan der Teen Titans werde, aber die beiden Bände von Perez haben genau das erreicht. Dazu gab es eben auch einige der Pflichttitel mit dem Tod von Superman oder Robin. Anfangs störte mich noch, dass es im Gegensatz zu Hachette nicht chronologisch ablief. Das kam der Reihe aber bei den Verlängerungen sehr entgegen, so konnte dort aus dem Vollen geschöpft werden.

      Letzteres gelang vor allem in der ersten Verlängerung. Das war meiner Meinung nach die stärkste Phase der Reihe. Fast jeder Band hatte es verdient in dieser Reihe zu erscheinen. Sicherlich kann man wie immer über einzelne Titel streiten. Mir hat zum Beispiel das sperrige New Tods Epos wenig gefallen, nicht desto trotz hat es einen besonderen historischen Wert. Die beiden Superman-Storys von Alan Moore in einem Band zu besitzen ist fast unbezahlbar. In diesem Teil gab es auch einige nicht gute Übersetzungen, aber sie waren zumindest lesbar.

      Das letzte Jahr habe ich mit gemischten Gefühlen betrachtet. Die Probleme mit den Übersetzungen waren fast verschwunden, allerdings war die Auswahl auch deutlich schlechter. Insgesamt muss man sagen, dass bis auf ein paar Ausrutscher wie „Schwerter der Zeit“, „Schreckgespenster“ oder „Maelstrom“ alles Durchschnitt oder häufig gar gehobener Durchschnitt war. Aber es fehlten die wirklichen Höhepunkte und gerade in so einer Sammlung erwarte ich das Beste vom Besten. Aber Sachen wie Killing Joke, Mad Love, Herz der Finsternis, Allstar Superman, For all Seasons oder ähnliches fehlten. Auch einschneidende legendäre Momente wie Emerald Twilight, Zero Hour oder auch die Hochzeit von Superman sowie Knightfall - Broken Bat fehlten ganz.

      Das gilt auch für einige Figuren und Serien: Aquaman und Birds of Grey waren gar nicht vorhanden. Aus Lobos bester Zeit gab es auch nichts. Auch Green Lantern - sowohl Hal als auch Kyle - oder Flash - Barry - kamen kaum vor. Weiter wurden auch die Adventures Titel, die in den USA einen Trend und hier den 90er Comic-Boom ausgelöst hatten nicht berücksichtigt. Sicherlich habe ich nun viele negative Punkte genannt, für eine Serie, die mir gut gefallen hatte, aber das ist eben das was hängen bleibt. Ein Kritikpunkt noch: das Crossover Blackest Night hätte ich als wesentlichen Teil eher in der Sammlung statt in den Premium-Bänden gesehen.

      So nun meine Top-Titel (in unbestimmter Folge)

      • Band 19: Das lange Halloween: Solche Geschichten schreiben nur solche Reihen. Eigentlich sind die Bände eher widerwillig bei mir gelandet, da mir der Titel beim ersten Lesen wenig gefiel. Nun habe ich mich aber in den Text von Jeph Loeb und noch mehr in die Zeichnungen von Tim Sale verliebt.
      • Band 23: Supergirl: Ich bin ein Fan von Michael Turner.
      • Band 44: Das Auge der Gorgone: Wonder Woman von Greg Rucka - das sollte in diesem Fall ausreichen. Schade, das wir nicht mehr von seinem ersten Run hier lesen durften.
      • Band 49: Die Rückkehr von Barry Allen: In einem Dino-Band habe ich von der Geschichte gelesen und solange habe ich mir diese Story gewünscht. Ich wurde nicht enttäuscht. Vom Waid-Run gibt es übrigens weitere Storys, wie das erste Jahr (unbrauchbar, siehe oben) und Terminal Velocity (recht gut).
      • Band 53: Neue Weltordnung: Mit einem Schlag hat Grant Morrisson die JLA wiederbelebt. Das hat mir als Jugendlicher gefallen und nun auch, da hätte ich gerne mehr von gesehen. Immerhin gab es als Special: One Million und die Anschluss-Story an den Morrison-Run von Mark Waid (Turmbau zu Babel).
      • Band 54: Der Judas-Auftrag: Bekanntlich bin ich kein Fan von den Titans - so war es zumindest bis ich diesen Band und die Geburt der Titans gelesen habe. Das ist eine tolle und emotionale Coming-Of-Age Story und als Zeichner ist George Perez ohnehin legendär.
      • Band 65: Was wurde aus dem Mann von Morgen: Zwei der drei darin gezeigten Superman-Geschichten von Alan Moore sind absolute Highlights. Der Abgang des alten Superman aus der Zeit vor der Krise ist legendär und wunderschön. Hier Moores Werke in einem feinen Sammelband zu haben ist wunderbar.
      • Band 87: Panik am Himmel: Trotz leichter Abstriche bei der Übersetzung ist diese Superman-Story der 90er mehr als gelungen.
      • Band 90: Kingdom Come: DCs Antwort auf Marvel ist eine epische Zukunftsstory der JLA. Traumhaft.
      • Band 94: Legenden: Tolles Crossover zum Nachdenken.
      • Band 95: Animal Man: Eine etwas andere aber sehr faszinierende Superhelden-Geschichte.
      • Band 105: Hetzjagd: Auch wenn die Geschichte erst in den 2000er Jahren erschien, bietet sie Bat-Action der 90er und das ist meine Lieblingsphase.
      • Band 119: Die größten Superhelden der Welt: Superschöne Geschichten von Paul Dini (warum gab es in der Sammlung nicht mehr von ihm?) mit tollen Bildern. Im zweiten Band gefiel mir noch die Wonder Woman Story, aber die JLA weniger.
      • Band 114: Eine zweite Chance: Die Veröffentlichung, da auch die Pre-Crisis-Storys enthalten sind, ist etwas verwirrend. Wenn man nur den wesentlichen Teil liest, ist es eine tolle Batman-Story der 80er mit dem neuen, zweiten Robin.
      • Band 124: Jekyll und Hyde: Ohne diese Sammlung wäre mir die Geschichte bestimmt entgangen. Ich war vor dem lesen wenig begeistert, aber sowohl Stil als auch Zeichnungen wissen zu gefallen.
      • Band 143: Nie wieder Kryptonit: Nächste Überraschung, aber trotz des alters ist es eine sehr atmosphärische Story.
      • Band 245: Black Reigen: Ich liebe die JSA von Johns, tolle Geschichte um die Rechtfertigung eines Krieges.
      • Band 147: Hochdruck: Sehr fesselnder Thriller von Ed Brubaker um die Katzenfrau. Einziger Haken: die Szenen zum Crossover-Kriegsspiele im zweiten Teil sind recht schwer nachvollziehbar ohne weitere Kenntnisse. Einfach überlesen und genießen.


      Insgesamt war bzw. bin ich sehr zufrieden und hatte mit der Sammlung meinen Spaß. Ich hätte gerne mehr gelesen - und auch von den Katastrophen-Bänden eine Neuauflage wäre schön. Das Rückenbild
      sieht gut aus, schöner wäre es aber wenn nicht das gleiche DC-Logo drei Mal gekommen wäre. Wenn es schon das Logo sein muss, dann wären zwei klassische neben dem aktuellen schöner gewesen.

      Danke für die vielen schönen Stunden.
      ...
    • Nettes Fazit.
      Da ich einige der genannten "Perlen" eh schon hatte, fällt mein Fazit wesentlich ernüchterter aus.
      Ganz oft furchtbare Übersetzungen, kein Lektorat, viel zu viele peinliche Fehler.
      Die großen Stories waren z.gr.T. Nachdrucke, einzig die New Gods waren neu und superb.
      Für Altleser kaum Neues, meist miserabel editiert, uninteressant.
      Für komplette Neulinge sieht das aber bestimmt anders aus.
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • excelsior1166 schrieb:

      Nettes Fazit.
      Da ich einige der genannten "Perlen" eh schon hatte, fällt mein Fazit wesentlich ernüchterter aus.
      Ganz oft furchtbare Übersetzungen, kein Lektorat, viel zu viele peinliche Fehler.
      Die großen Stories waren z.gr.T. Nachdrucke, einzig die New Gods waren neu und superb.
      Für Altleser kaum Neues, meist miserabel editiert, uninteressant.
      Für komplette Neulinge sieht das aber bestimmt anders aus.
      Leider sehe ich das absolut genauso. Daher habe ich mich auch im Wesentlichen auf die Sachen konzentriert, die ich noch nicht kannte bzw. hatte.

      Und es waren dann sogar einige Titel dabei, über die ich mich schon sehr gefreut habe (mitunter nach dem Motto "Besser als nix.):

      Special #10: Invasion (aus der 2. Welle und damit nicht mehr ganz so schmerzhaft schlecht lektoriert, auch wenn Fehler drin sind)
      #045: Plastic Man - hier komplett untergegangen, aber ich find den Band toll
      #054: Die neuen Teen Titans: Der Judas Auftrag (Klassiker - und zigmal zitiert und verarbeitet)
      #081: Superman: Die Kryptonit Krise (endlich auf deutsch - wäre mir aber von Panini lieber gewesen)
      #086: Teen Titans: Die Geburt der Titans (ich habe mich extrem drüber gefreut)
      #087: Superman - Panik am Himmel (und ja - schlechte Übersetzung mit miesem Lektorat) - aber immerhin eine deutsche Erstveröffentlichung
      #088: Die Legion der Superhelden: Die große Finsternis (wie geil, dass die Story es endlich auf deutsch gibt - so gerne so viel mehr aus der Zeit von der Legion)
      #094: Legenden - deutsche Erstveröffentlichung eines Crossovers, das meist nur bei Panini und Dino zitiert wurde
      #098: Batman und die Outsiders (die alte Serie - auch hier: ich hätte sooooooo gerne die weiteren Hefte)
      #114+ #115: Batman: Eine zweite Chance (war einfach interessant das endlich mal lesen zu können)
      #139: Green Arrow: Jägermond (ich hätte soooooooo gerne die weiteren Hefte)
      #143: Superman: Nie wieder Kryptonit (auch hier mal schön das auf deutsch zu lesen)

      Ich bezeichne mich schon als Altleser, aber diese (und ein paar mehr) haben schon den Weg in mein Wohnzimmer gefunden. Und gerade die 2. Welle hatte nochmal Überraschungen parat und waren besser aufgearbeitet.
      Mein Panini - Highlight 2017: Love is Love - Eine Comic Anthologie


    • Die letzten 10....#2

      Review Ausgabe 150

      Superman Göttersturz

      Superman ist wieder auf krypton und lebt sein gewohntes leben als staatsangestellter, er hat ne schöne frau und ist glpcklich, könnte alles schön sein wären da nicht ein paar rebellen die ihn etwas rausreißen.....weil er plötzlich kräfte hat und seine frau ist auch nicht wer sie scheint und es ist auch nicht krypton .....allles ganz schön verschwurbelt.... das ist auch das problem mit der story fpr mich zu philosophisch religiös angehaucht, nicht ganz so schlimm wie der mann von morgen aber es nervt halt etwas. wie beim mann von morgen reist hier das artwork auch vieles raus....aspen mlt ist halt ne comic marke die einen unvergleichlichen stil hat den ich sehr mag von daher 7,5/10

      Fehlerreport: nix

      Klassiker Superman #141 vom november 1960

      Supermans Rückkehr nach krypton inklusive großer liebe war ok, diesmal etwas zu cheezy für meinen geschmack.


      so reguläre serie ist durch, jetzt kommt noch das letzte Upsell und dann die große zusammenfassung. für mich war die reihe ein guter Einstieg in die dc comic welt, hab hier aber auch noch keine lagerhäuser voll comics rumliegen.
    • Danke für euer Fazit. Für mich ist die Zeit für ein Fazit schon seit geraumer Zeit vorbei, da ich die Arbeiten an der Graphic Novel Collection bereits im November abgeschlossen habe. Ähnlich wie bei euch fällt mein Urteil sehr gemischt aus. Ich fand die Idee des Produkts großartig, Klassiker, vergriffene und teilweise auch unveröffentlichte Storys zu einigermaßen erschwinglichen Preisen und ergänzt durch ansprechendes Bonusmaterial auf den Markt zu bringen. Produktionstechnisch lief auch alles einwandfrei, ich finde, die Bände sehen ansprechend aus und machen sich gut in jedem Regal.
      Problematisch und ärgerlich wurde es dann beim Erscheinungsrhythmus und dem mangelhaften Abo-Service. Die wöchentliche Erscheinungsweise trug auch sicherlich mit dazu bei, dass es inhaltlich zu erheblichen Mängeln und Problemen kam. Über die mangelhafte Qualitätssicherung, die teils abenteuerlichen Arbeitsabläufe bei Eaglemoss und die daraus resultierenden, viel zu zahlreichen katastrophalen Ausgaben wurde hier schon genug gesagt. Für mich als Mitverantwortlichen, aber auch als Comicfan wuchs der Frust darüber mit jeder weiteren vergeigten Ausgabe. Was bleibt, sind Stolz und Freude über ein paar Erstveröffentlichungen wie New Gods, Animal Man oder JSA: Black Reign. Ohne Frage aber hätte man im Optimalfall noch viel, viel mehr aus dieser Sammlung rausholen können.
      Wer andauernd begreift, was er tut, bleibt unter seinem Niveau.

      ---

      "This is ja job for... "

      "... for?"

      "... someone else."
    • Zu einem anderen Punkt möchte ich auch noch Stellung nehmen. Es war hier von ‚schlechten Übersetzungen‘ zu lesen, zu denen es ‚ganz oft‘ gekommen sein soll. Ich für meinen Teil möchte darum bitten, dass der berechtigte Ärger über mieses Lettering, nicht vorhandenes proofreading und sonstige Fehltritte seitens Eaglemoss nicht den falschen Stellen angelastet wird.
      Ich für meinen Teil habe mich wie bei jedem anderen Auftrag bemüht, gute Arbeit zu machen und glaube auch, keine Übersetzung abgeliefert zu haben, die rückblickend das Prädikat ‚richtig mies‘ (o.ä.) verdient hätte. Jedes Problem oder Ärgernis sollte auch hier (ja, sogar in einem Online Forum ist das möglich) möglichst differenziert betrachtet werden.
      Wer andauernd begreift, was er tut, bleibt unter seinem Niveau.

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      "This is ja job for... "

      "... for?"

      "... someone else."