Star-Lord #1: Space Outlaw (Spoiler!)

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    • Star-Lord #1: Space Outlaw (Spoiler!)

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      100 Seiten, SC
      Original-Storys: Legendary Star-Lord 1-4
      Autor: Sam Humphries
      Zeichner: Paco Medina, Freddie Williams II

      Paninicomics.de, Online-Leseprobe auf MyComics.de
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      Hier ist also der erste Band des legendären Outlaws. Es gab verschiedene Gründe warum ich zugegriffen habe: die aktuelle Guardians of the Galaxy-Serie gefällt mir ausgesprochen gut, der Charakter Peter Quill von diesem Heldentrupp am besten und seine Solo-Serie wird von Sam Humphries geschrieben, der mir schon bei Uncanny X-Force extrem gut gefallen hat. Das Paco Medina das ganze auch noch zeichnet, hat die Sache auf jeden Fall nicht schlimmer gemacht. ;)

      Zur Story:
      Spoiler anzeigen
      Die ersten Hefte drehen sich um Quills Jagd auf den Madalay-Stein, welcher jedoch zu erst in Besitz der Badoon gelangt. Im Zuge dessen wird sogleich ein neuer Widersacher ins Rennen geschickt welcher den Stein UND Quill haben will. Mit Hilfe von Kitty, deren Romanze im Crossover mit den neuen X-Men begann, und einem sich langsam aufbauenden Cast an Nebendarstellern gelingt Peter jedoch mehrfach die Flucht und er kann sich schlussendlich seinem eigentlichen Ziel stellen: Den Kampf gegen Thanos! Schlussendlich endet alles mit einem Cliffhanger für die nächste Ausgabe..


      Zum Artwork:
      Paco Medina macht einen ordentlichen Job, die Zeichnungen wissen zu gefallen. Freddie Williams, der Heft 4 gezeichnet hat, macht seinen Job eigentlich gar nicht schlecht: An dieser Stelle fühlt es sich jedoch wie ein leichter Bruch an. Hätte mir gewünscht, der erste Arc wäre von Medina zu Ende gebracht worden, aber das tut ja schließlich der Story keinen Abbruch.

      Fazit:
      Ich habe es im "Fragen an die Community"-Thread schon geschrieben: Star-Lord liest sich wie "Indiana Jones in Space"! Es ist das, was man sich erhofft: Eine unkomplizierte, geradlinige Abenteurergeschichte im All. Es gibt Humor, der an ein, zwei Stellen wirklich zum lachen ist (ich sag nur Kitty :D...), es gibt Action und es gibt eine Romanze die für mich wirklich einen gewissen Charme hat. Man kann darüber streiten so viel man will, ob diese ständigen Crossover Sinn machen, geschrieben ist die Verbindung Quill/Pride wirklich gut (wobei ich da auch schon gegenteilige Meinungen gelesen habe)! Positiv im Gedächtnis bleibt auch: Die Guardians of the Galaxy bleiben nur eine Randnotiz, es handelt sich um eine echte Soloserie und: Auch wenn die Erde eine Rolle spielt bestimmt sie nicht den Kern der Geschichte. Es bleibt eine "Space Outlaw"-Story.

      Unkompliziert, kurzweilig, humorvoll: Ich kann diesen Band wirklich empfehlen.

      Randnotiz:
      Auch wenn Quill zumeist als emotionsgesteuerter Charakter dargestellt wird, bleibt es für mich trotzdem ein kleines Logikloch das er ein gewisses "Relikt" einfach zurück lässt - obwohl er es einfach zu einem späteren Zeitpunkt oder zu anderen Zwecken nutzen könnte. Egal, Schwamm drüber.

      "Sorry, es ist nur...
      Tony Stark und Reed Richards setzen ständig ihr Genie ein, um die Welt zu retten. Das sichert ihnen einen Platz in der Geschichte.
      Während ich, der-- Entschuldigung-- genauso viel beiträgt, von Glück reden kann, wenn auf meinem Grabstein nicht "Hulk zerstört" steht."

    • Auf jeden Fall auch Dank der Romanze/Beziehung mit Kitty. :ok: Und Medina ist ein guter Artist für die Serie.

      Deine Mudder guckt Arrow - ich guck Daredevil Zack Snyder's Mudder mag Batman vs Superman (und nur die-schlechtester Streifen 2016) :speiuebel:

      I WANT YOUR CRAY CRAY

      No one has a perfect life. Everybody has something that he wishes was not the way it is. – Stan Lee
    • Da ich die X-Men von Bendis nicht lese, kommt das mit Kitty ziemlich aus dem nichts... auch das mit Thanos war seltsam. Eigentlich hab ich mich auf die Konfrontation gefreut, aber was sollte das dann?! Irgendwie nix halbes und nix ganzes.

      Die Serie macht schon Laune und Medina zeichnet auch ordentlich, aber es wirkt doch alles etwas gewollt.

      Und was mich jetzt schon ärgert: Black Vortex... die Serie mündet in das Event? Das find ich auch nedd gut... denn das werd ich eher nicht lesen.

      Ich glaube, die Serie taugt vor allem für Leute, die Bendis X-Men und GotG zu Star-Lord lesen... ansonsten bleibt man wohl ebenso unzufrieden zurück wie ich...

      @Borusse: Rocket Racoon ist die deutlich bessere Serie... für mich!
    • Borusse schrieb:

      Wirklich viele Meinungen zu dem Band sind das ja nicht. Habe schon auf Rocket Raccoon verzichtet, ist dieser band gelungener?


      Viele Meinungen gibt's zur Zeit fast nur noch zu Spider-Man.. Oder zu Filmen :D! Insgesamt sind die Meinungen ja eher positiv. Für einen 10er macht man hier nix falsch..

      @Led Sepp: Ja gut, aber eine Soloserie eines Charakters der normalerweise ein Mitglied eines Teams ist hat ja meist ein paar Bezüge zu anderen Serien. GotG ist klar (wobei sich das hier ja wirklich in Grenzen hält) und die Beziehung zu Kitty wurde im vorangegangen Crossover gestartet. Aber wenn du nix von beidem liest (warum eigentlich ;)?) wird's ein bisschen schwieriger.

      "Sorry, es ist nur...
      Tony Stark und Reed Richards setzen ständig ihr Genie ein, um die Welt zu retten. Das sichert ihnen einen Platz in der Geschichte.
      Während ich, der-- Entschuldigung-- genauso viel beiträgt, von Glück reden kann, wenn auf meinem Grabstein nicht "Hulk zerstört" steht."

    • Super geiler band. Erfrischend anders anders.
      Hätte nicht gedacht das es gerade Bände wie Star Lord, Daredevil, hawkeye usw. Sind die mir wieder einen leseschub geben.

      Die Hauptserien bzw. die superhelden Stars wie Spider-Man, wolverine usw. Machen echt immer weniger Spaß.
      Bei dem Band denkt man auch wieder lange nach dem Lesen dran.

      10 von 10 Punkte

      Das ist ja das coole am despotischer Alleinherrscher sein: Dir gehört ALLES
    • Was der Sinn dieser Thanos-Sache war erschließt sich mir nicht.
      Klar, Thanos kommt mal eben so aus Jux und Dollerei auf den Erden-Mond um eine Statue von Death zu bauen? :omg:

      Vor allem, wann soll das zeitlich passiert sein?
      Nach Infinity war Thanos doch erstmal auf Eis, und nach seiner Befreiung hat er sich Namor's Kabal angeschlossen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Forenperser ()

    • Forenperser schrieb:

      Was der Sinn dieser Thanos-Sache war erschließt sich mir nicht.
      Klar, Thanos kommt mal eben so aus Jux und Dollerei auf den Erden-Mond um eine Statue von Death zu bauen? :omg:

      Vor allem, wann soll das zeitlich passiert sein?
      Nach Infinity war Thanos doch erstmal auf Eis, und nach seiner Befreiung hat er sich Namor's Kabal angeschlossen.

      Hab ich mich auch schon gefragt :D naja die Thanos Sache hat ein paar Logiklöcher konnte mir aber zum glück den spaß am Rest des Bandes nicht verderben :D
    • Ich wollte den Band mir erst garnicht holen da nicht mal Guardians so läuft wie ich es gerne hätte(Thema: Eigenständige Geschichten.)............ich weis auch nicht warum ich es dann doch gekauft habe.
      Dafür muss ich zwar auf den Guardians Band 5 verzichten, was aber ok ist weil mich das Tie-in zu Original Sin nicht interessiert. Habe die Geschichte ums Cancerverse nie gelesen. Warte dann halt auf Band 6.

      Dieser Band hat doch Spaß gemacht und scheint -mit Band 2- der Prolog zum Event Black Vortex zu sein. Da das Crossover in der X-Men Reihe herauskommt, freue ich mich das Panini den Event in einer Heftreihe herrausbringt.
      Crossover.....ok bin ich immer noch nicht Glücklich mit aber wenigstens zerstreut es sich nicht wie Axis. Ein Event den ich deswegen nicht kaufe. Band 2 kauf ich mir wegen BV auch noch. Mehr Starlord brauch ich nicht.

      Zu der Sache mit Thanos.
      Ok. Ich gebe euch in soweit recht das es echt merkwürdig rüberkommt. Zumindest warum er eine Statur auf dem Mond baut und nicht auf dem Titan Mond, wo er ja eigendlich lebt.
      Sogesehen ist unser Sonnensystem auch seine Heimat. Und die Kabal ist ja nicht 24 Stunden unterwegs. Das Starlord ihn findet ist nicht das merkwürdige.
      Sondern wie hat Peter erfahren das Thanos frei ist? Wer hat es ihm gesagt? Tony Stark bestimmt nicht und Kitty schonmal garnicht.
      Vielleicht fehlt dazu mir der letzte Thanosband in dem die Guardians auch auftauchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von vikki ()

    • Lesestapelabarbeitung (mal wieder der hoffnungslose Versuch ihn kleiner zu kriegen), eine recht kurzweilige Ausgabe mit ganz guten Zeichnungen fand ich, erinnerte mich ein wenig hier und da an Stuart Immonen. Die letzte Story mit Thanos fand ich ein wenig weit her geholt und etwas zu schnell abgearbeitet. Kam mir auch so vor als wolle man immer auf Krampf ein paar Guardians erwähnen. An und für sich hat es mir aber gefallen, waren halt leichte Storys bei denen es eher drum geht den Filmstarlord zu zeigen als nun irgendeine epische Spacesaga loszutreten. Nett für zwischendurch.
      Magickarten gesucht, schreibt mir wenn ihr was loswerden wollt.