Guardians of the Galaxy Vol. 2 Movie-Thread (facts & rumors)

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    • Herrliche Anfangsszene: Eine Art Cthulhu-Wesen will den Sovereigns ein paar Batterien rauben, und die Gardians bekämpfen es. Dazwischen beschäftigt sich Baby Groot mit der Musik, eine Art Eidechsen und einer Fliege. Wunderschön.
      Dann müssen sie irgendwie fliehen, werden von hie und da verfolgt. Dann kommt EGO, Star Lords Vater, sie fliegen auf desen Heimatplaneten, Rocket und Yondu kommen nach.
      Trotz dieser eigentlich ausgelutschten und zum Teil nicht ganz nachvollziehbaren Hauptstory und den straighten Rache-Nebengeshichten schafft es James Gunn das ganze rasant, spannend, lustig und mitfühlend zu gestalten. Und da geht nichts allzu sehr in den Vordergrund. Ich hatte die Befürchtung, es wird so ein richtiger Schenkelklopfer. Einzig bei Drax
      droht es zwischendurch zu kippen, und ich hätte mir ein wenig mehr von seiner Motivation aus dem ersten Teil erhofft. Und in Nebula hätte er ja eine gute Partnerin. Nun gut. Nächstes Mal bitte auch mehr Background von Rocket und Groot!
      Gestaltet ist das alles herrlich und die visuellen Ideen unterscheiden sich doch sehr von den üblichen Superheldencomicverfilmungen. Zu den Schauspielern brauch ich nichts zu
      sagen, die machen das super, diesmal mit dabei: Kurt Russell, Sylvester Stallone, David Hasselhoff, Sean Gunn. Und feuen können wir uns wohl demnächst auf Stallones Truppe inklusive Ving Rhames, Michelle Yeoh, Michael Rosenbaum und Miley Cyrus.
      Der Score ist schön und die Musikauswahl, bis auf Father and Son, sehr hübsch ausgesucht, da sich nicht so bei den Megahits bedient.
      James Gunn schafft auch einiges an ambivalenten Gefühle manchen Charakteren zu schaffen, da bekommt man richtig Trauer und Mitgefühl zweier Massenmörder gegenüber....


      Tolles Programm, super FIlm, viel Spaß und Unterhaltung gemacht.
    • So, Mittwoch endlich auch drin gewesen.
      Fand den ersten Teil schon einfach klasse, da er sich doch ziemlich von den anderen Marvel-Filmen abgehoben hat. Und .auch dieser Film hat mich wieder ein mal wunderbar unterhalten und ich musste oft und laut lachen. Natürlich war im Großen und Ganzen alles "too much" - doch wenn das für mich (persönlich) ein Film darf, dann GotG. Hier und da natürlich die ein oder andere Szene, die nicht ganz gepasst hat. Fand generell das Ganze Ende rund um Yondu eher...ja...solala. Extrem kitschig etc., aber was solls?
      Eine Szene bei der ich mich echt nicht mehr vor Lachen zurückhalten konnte, war die, in der Groot dieses Teil - dessen Namen ich natürlich nicht mehr weiß - für den gefangengenommenen Yondu holen sollte. Dazu die Erklärung, warum Groot keine Hüte mag. Klasse! :thumbsup:
      Ob ich ihn besser finde als den ersten Teil kann ich noch nicht sagen, sind beide meiner Meinung nach irgendwie gleich auf. Mal sehen wie es nach einer Woche nach etwas Abstand aussieht.
    • So, auch gesehen und für gut befunden. Er reicht für mich allerdings nicht ganz an den ersten ran. Zum einen, weil der Überraschungseffekt eben fehlt. Dafür kann der Film nix. Zum anderen, weil für mich der Rhythmus im Mittelteil nicht so aus einem Guss war. Die sehr langsame Geschiche auf Ego/in Egos Schiff war einfach manchmal ein etwas zu hartes Break zur Rocket/Yondu-Storyline. Nicht weil zwingend immer etwas knallen muss, aber weil es so irgendwie immer ein bisschen geruckelt hat.

      Dennoch war ich bestens unterhalten und möchte deshalb hauptsächlich auf die Punkte eingehen, die meist kritisiert werden und warum die für mich eher kein Problem darstellen.

      „Passt das atmosphärisch zu den anderen Marvel-Filmen?“

      Das hört man hier seltener, in der letzten Geek war aber z.B. ein Artikel (vor Erscheinen des Films), in dem man sich dahingehend Sorgen gemacht hat. Hier bin ich sogar komplett gegenteiliger Meinung. Die Space-Ableger des MCU MÜSSEN in meinen Augen einen ganz anderen Tonfall haben. Ich erwarte ja auch nicht, dass im einzigen Wirtshaus eines 100 Seelendorfs in den Alpen die gleiche Stimmung herrscht wie in einer Künstlerkneipe in Tokyo. In der Welt der Guardians ist Thanos zwar ein höchst gefährlicher Irrer, aber am Ende des Tages eben doch auch nur ein Gesicht in der Verbrecherkartei des Nova-Corps. Im Vergleich zu dem, was die Guardians in ihre Leben schon gesehen haben, sind IM und Cap doch irgendwelche Halbstarke aus dem Dorf, die auf ihren aufgemotzen Mofas durch die einzige Straße ihres Ortes fahren, und nicht glauben können, dass es etwas Heftigeres gibt, als sich mit den Jungs aus dem Nachbardorf zu kloppen.Die Guradians sind Typen, die sich aus irgendeinem Slum eines Molochs von einer Großstadt gekämpft und dabei alles gesehen und viel verloren haben und die entsprechenden Verhaltensweisen an den Tag legen.Womit ich zum nächsten Punkt komme.

      „Zuuuu lustig. Zuuuu viele Witze. Figuren schrammen knapp an der Kante zur Witzfigur vorbei“

      Ich stimme hier bei den Witzen zu, die Drax als wirklichen Vollpfosten zeigen (Mantis ´Fühler; „Vorsicht Mantis“). Allerdings ist die Figur nun mal so angelegt und zum anderen, sind die meisten Lacher, die Drax betreffen ja auch anders gelagert. Vieles, was an Drax, Groot oder etwa Mantis witzig ist, entsteht ja erst, weil hier unterschiedliche Kulturen aufeinander oder auf den Zuschauer treffen. Im Prinzip Situationskomik und einer Galaxie mit zahllosen Spezies durchaus angemessen. Sprich, diese Figuren sind gar keine Witzfiguren, sondern agieren in ihrem Horizont absolut ernsthaft. Damit habe ich keine Probleme, solange das halbwegs liebevoll geschieht, was meistens der Fall ist. Bleiben Rocket und Quill. Doch auch bei denen finde ich, dass das passt. Ich brauche bei Superheldenfilmen o.ä. eigentlich keine tiefenpsychologische Deutungen, aber dass Personen, die viele Verluste erlitten haben, solche Charaktereigenschaften ausprägen, wie es in deren Geplapper zu finden ist, finde ich nachvollziehbar. Zudem wird die Problematik ja im Film durchaus thematisiert. Yondu sagt Rocket ja auf den Kopf zu, wie er (und auch er selbst tickt). Und die Angst vor weiteren Verusten wird denke ich bei allen deutlich. Dampflaudern als Pfeifen im Walde. Keine neue Erkenntnis, aber durchaus vernünftig eingebaut. Die Grenze zur Witzfigur bleibt somit mMn deutlich unterschritten, da man mit den Figuren in ihren emotionalen Momenten mitleidet. Sogar, wenn diese Person ein sprechender Waschbär mit Riesenknarre ist… (oder doch Backenhörnchen)


      Nächste Punkte:

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      „Die Story um Yondu passt dann nicht zu solch einem Film.“
      Nö. Gerade zu solch einem Film passt sie. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn man das Ableben einer Person in einem Film bedauert. Ich finde es auch gut, dass die Figuren dann nicht sofort umschalten. Es ist nicht der letzte Film mit diesen Figuren, da kann man auch mal leicht melancholisch ausblenden.
      „Die Handlung ist zu flach, der Bösewicht zu leicht erkennbar.“
      Yo, die Handlung ist kein auf drei Metabenen gebrochenes Meisterwerk, aber ich komme damit klar. Ich finde es ok, das man einen kompletten Film auf Quills Herkunfstgeschichte verwendet. Die ist für die Figur und auch für das Ende von Teil 1 ja durchaus wichtig. Hätte es da falsch gefunden, wenn das irgendwie nur mal kurz abgehandelt worden wäre, um dann irgendwie den nächsten Infinity-Stein reinzuwürgen. Das lässt die Handlung zwar unterkomplex erscheinen, aber im Sinne der Figuren finde ich das angenehm. Ich habe das Gefühl jedes Teammitglied jetzt etwas besser zu kennen und die Bedrohung war ja immerhin doch noch universal. Lieber so, als drei noch drei weitere Bedrohungen, die eigentlich einen Film tragen können sollten, zu „verheizen“. Dennoch hat man noch Gelegnheit gefunden, dass MCU in Nebenlinien zu erweitern (Sovereigns/Adam Warlock-Teaser; das alte Guardians Team). Und dass der Bösewicht sofort klar ist? In fast allen anderen Filmen, die eben keine Whodunits sind, wird das am Anfang sofort GEZEIGT. Also, was solls? Dass Quills Vater zumindest nicht astrein ist, konnte man sich ja schon am Endes des ersten Filmes denken.


      Doch halt, eine Sache nehme ich dem Film tatsächlich übel. Da hätte ich gerne drauf verzichten können:

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      Die Zerstörung des Walkmans!
      Nennt mich albern, aber das war unnötig….

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Winston S. ()

    • 797 Millionen Dollar eingespielt!

      Noch 20 und der erste Raimi-Spider-Man ist geknackt und knappe 100 und er hat BvS hinter sich gelassen, genauso wie Deadpool, den ersten Guardian, suicide squad und so viele andere seiner Art!
      Das sollte drin sein, aber mehr als knapp 900 Trau ich ihm auf den letzten Metern auch nicht mehr zu.
    • Ach, was soll ich groß schreiben, was nicht schon geschrieben wurde..

      Einfach ein total geiler Film!! Von einigen kleinen Längen mal abgesehen und wenn man weiß, dass es sich halt um reines Popkornkino handelt ist das großartige Unterhaltung!!
      Hat mir auch nach dem Kinobesuch dann zuhause genauso viel Spaß gemacht. Ein absolut rundes Vergnügen, ein Feel-good-Movie mit überwältigender Optik und hammermäßigem 3D.
      Freu mich schon drauf, wenn ich den mit meiner Frau ein drittes Mal sehen kann! Zählt mit Teil 1 zu meinen Lieblingsfilmen aus dem MCU.
      Ach und auch das Steelbook kann sich wieder sehen lassen. Gefällt mir sehr gut!
      Die GotG rocken einfach!!! :guitar: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: