Golden Dogs

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    • Mittlererweile den ersten Band von Golden Dogs gekauft und gelesen.
      Wie erwartet kann man von Desberg und Griffo nicht enttäuscht werden.

      Ausdrucksstarke Zeichnungen mit stimmigen Farben und eine beeindruckend
      aufgebaute Storyline mit interresanten Haupfiguren.

      Wer Thriller aus dem viktorianischen Zeitalter mag, sollte bei den Golden Dogs
      auf jeden Fall dabei sein.

      An der hervorragenden Aufmachung des Albums: Einband, Papier, Druck usw.
      gibt es wieder absolut nichts auszusetzen.

      So wird Panini zu einer Topadresse am deutschen Albenmarkt. :thumbsup:
      Schöne Grüsse aus dem Kohlenpott
    • Aufmachung: 1+
      Zeichnungen/Artwork: 1
      Grundgedanke der Geschichte: sehr interessant
      Umsetzung: Tja, hier hakt es für mich leider etwas. Die Figuren sind interessant, das Setting spannend, aber manches wirkt für mich etwas zu gehetzt, gezwungen, aufgesetzt, so dass ich einfach nicht dieses "runde" Leseerlebnis hatte. Werde dennoch mal dranbleiben, ist ja auch okay, wenn eine Reihe noch Steigerungspotential hat.
      As if all this was something more
      Than another footnote on a postcard from nowhere
      Another chapter in the handbook for exercises in futility
    • Wie beschreibt man diesen Comic? Ein Historiencomic ist es nicht, obwohl er in der vorviktorianischen Zeit beginnt und im damaligen, brodeligen London spielt. Ein Krimi, weil die Hauptfiguren Diebe sind? Ein Liebesthriller, weil sich Leidenschaften und Verrat anbahnen? Ich weiß es nicht, nur, daß mir das Lesen Spaß gemacht hat. Die Zeichnungen von Griffo sind gewohnt gut, vielleicht ein bißchen „freier“, lockerer, offener, die Geschichte von Desberg (von dem ich IRS und andere Sachen kenne) spannend, wenngleich die Figuren noch ein bißchen mehr Tiefe brauchen. Aber nachdem nun das Setting gesetzt ist, wird das in Band 2 hoffentlich geschehen. Auf jeden Fall will ich wissen, wie es weitergeht. Ein Band pro Halbjahr muß es schon sein, Panini! Klappt das?
    • @Schlotzer: Danke für Deine Postings.
      Ja, das klappt und ist so geplant, ein Band pro Halbjahr. Wir wollen ja insgesamt keine langen Wartezeiten entstehen lassen, das ist Teil unserer Programmphilosophie. Wir starten im kommenden Frühjahr noch ein paar neue Sachen und haben einen guten Mix aus neuen Überraschungen und Fortsetzungen, im zweiten Halbjahr 2016 wird es dann aber erstmal stark fortsetzungslastig, weil wir uns ja bis dahin auf die zwei Titel pro Monat beschränken wollten.
    • Rezension zur # 1

      Die Handlung spielt im viktorianischen London des Jahres 1820. Die Stadt selbst ist ein Schmelztiegel an Menschen, Umständen und gesellschaftlichen zuständen. Insbesondere die Diskrepanz zwischen Arm und Reich ist groß. Die Stadt wird aristokratisch mit Eiserner Hand regiert. Der Vollzug von Todesstrafen gehört zur Tagesordnung.

      James Orwood stellt eine Bande zusammen, um Verbrechen bsiher ungeahnter Dimensionen ausüben zu können. Die Mitglieder der Bande, die er die Golden Dogs nennt, verfügen über unterschiedliche Talente. Es handelt sich um Fanny, Lario, Lucrecia sowie James selbst.
      Beim vorliegenden Band handelt es sich um eine typische Auftaktnummer, die Neugier wecken soll und des auch tut. Der Plot wird aus Sicht der Titelheldin dieses Bandes, Fanny, erzählt. Die Story ist vielversprechend erzählt, auch wenn das Eine oder Andere nur angerissen und so unvollendet erzählt wird. Hier setze ich auf die übrigen 3 Teile, der auf 4 Teile angesetzten Serie. Es wirkt fast schon schade, dass bereits auf dem Text des Rückens des Albums ein Verräter angekündigt wird, aber ich denke, hier geht es weiniger um das "ob" als vielmehr um die Motivation des Verräters und natürlich das Miträtseln. Fanny selbst ist ein gut profilierter Charakter, der dem Leser sympathisch erscheint. Eher distanziert ist das Verhältnis der Leser zu James Orwood, was aber auch bewusst von Desberg so angelegt ist, damit er mysteriös erscheint.

      Desberg ist natürlich ein profilierter Autor, den wir von so unterschiedlichen Serien wie I.R.$., Die Unsterblichen, Der Skorpion oder auch Empire USA quer (um nur einige zu nennen) durch die deutsche Verlagslandschaft kennen. Was mich an den Golden Dogs überrascht, ist, dass er den Plot wesentlich schneller entwickelt als die Charaktere. Vermutlich ist dies der Tatsache geschuldet, dass er so den Verräter möglichst lang gegenüber uns verschleiert. Gleichzeitig ist dies das Ungewöhnliche an dieser Serie.

      Griffo ist nicht weniger bekannt. Giacomo, Vlad oder auch Samba Bugatti sind Serien, mit denen er einem breitem Publikum bekannt geworden ist. Was mich an seinem Artwork in diesem Band beeindruckt, sind die wechselnden Perspektiven sowie der Tatsache, dass er mal mehr Wert auf die Charaktere, mal mehr auf die Kulisse legt. Die Kulisse bildet ein düsteres, fast schon beklemmendes, London, was sich natürlich bestens zum Plot fügt und ihn auch so prägt.

      Desberg und Griffo - da kann Panini eigentlich nichts falsch machen. Das Wagnis, diese Serie auf dem deutschen Markt zu veröffentlichen, liegt dann eher darin, dass die Erzählweise schon ein wenig ungewöhnlich ist. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

      Vom Kauf des Titels war ich zunächst nur zu rund 80% überzeugt. mein Comic Dealer, Ekki Helbig vom T3 hat mir zum Kauf geraten und ich habe ihn zu keiner Sekunde bereut.
    • Der Band konnte mich nicht überzeugen.
      Die Story dümpelt so vor sich hin. Ein klares Ziel gibt es keins. Orwood versammelt die Golden Dogs um ein diebisches Team zu vereinen. Warum er das macht und auch wie er das macht wurde für mich viel zu schnell abgehandelt. Jegliche Charaktertiefe fehlt.
      Für mich bleibt der Band letztendlich sehr oberflächlich.
      Artwork ist gut, jedoch zu statisch. Das Cover ist grandios.

      2/5 ich weiß nicht ob ich weiterlese und werde. Ersteinmal schauen was in den passenden Threads zu den Folgebänden geschrieben wird.
      Mighty Mike !verkauft!
      u.a.Lois und Clark 1, Titans Hunt