Der Diskussions-Thread zu den Fantasy-Redaktionsmitteilungen

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    • Ich bin nun nicht immer ein Anhänger von Lothars "blumiger" Art...
      Dennoch geht so etwas gar nicht, geschätzter Bubi.
      Ich habe Lothars Post interessiert noch in der Urfassung gelesen und konnte nichts entdecken, was diese Art von Zensur - denn um nichts anderes handelt es sich - rechtfertigt.
      Das zeugt von Schwäche und - wie hier bereits sehr treffend dargelegt - von einer Unverhältnismäßigkeit.
      Ja, manchmal wäre eine simplere und taktvollere Formulierung angenehmer und auch für Verständnis und Diskussion förderlicher,
      auch halte ich es für angemessen, unflätige Beleidigungen zu sanktionieren, hier aber bleibt mir nur ein schallendes "pfui!" für die Paninis.
      Janos Ausführungen waren hochinteressant, hab' Dank dafür, ebenso einige weitere Kommentare und Diskussionsbeiträge...
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Ich denke, der neueste Post zeigt, worum es hier eigentlich geht, deshalb lasse ich ihn auch bewußt komplett stehen.

      Und bleibe dabei, daß der nächste wieder editiert wird, wenn sich weiter im Ton vergriffen wird. Sarkasmus gut und schön, aber dafür muß man dieses rhetorische Stilmittel auch beherrschen und nicht einfach an jeder passenden und unpassenden Stelle als Brandsatz einsetzen, und in der Häufigkeit, mit der andere User und der Forumsbetreiber beleidigt werden, ist das nicht tolerabel.
    • Die Variante mit den Formaten könnte doch eine Chance sein einge Titel günstiger zu produzieren bzw. einem größerem Markt zu offerieren.

      Ellis und Howards Trees ist mE. für den Albenmarkt eher geschaffen als für die panini-übliche unterschwellig laufende Fantasyschiene. Wenn ich bei Jano lese das ein verkleinertes Format ala CC sich massiv auf die Kosten auswirkt, wäre gerade bei solch Titeln wie Morning Glories, welche je ihre Grossartigkeit nicht gerade im zeichnerischen haben, dies mal eine Überlegung. Oder halt bei neueren Sachen, weil MG ja von euch in den Abgrund gerissen wurde, da wird wohl selbst ein Formatswechsel nichts mehr bringen. Aber evtl. wäre dies noch bei EoW möglich? Könnte mir schon vorstellen das der gemeine Deutschleser sich lieber kleinere Bände neben die großen stellt als US-Ausgaben oder schlimmer, gar keine.

      Nach der Prämisse, lieber gut kopiert als schlecht Veröffentlicht.

      Bin ja nicht so der Freund von Alben und das liegt bei mir rein an praktischen Umständen, hab da immer Probleme die ordentlich unterzubringen und transportabel zum "unterwegs lesen" sind sie nun auch nicht gerade, aber ab und an würde ich schon ne Ausnahme machen.

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields
    • rettet_sups_und_co schrieb:

      ....Zumal ich gar nicht mehr nachvolziehen kann, worauf du genau hinaus willst.....

      Glaubst du etwa mir geht es da anders. Hätte ichs nicht selber hier geschrieben, wüsste ich ja nichtmal was ich die letzten Tage so gegessen hab. :D


      Es folgen jetzt einfach mal ein paar lose, in den Raum geworfene Gedanken, teilweise nur angerissen, aber doch irgendwie von Relevanz bzgl. der laufenden „Diskussion“....

      ...weil eine konstruktive Diskussion gestaltet sich meines Erachtens schwierig, denn um was sollte sich diese überhaupt konkret drehen, was soll denn ihr Inhalt sein sein, was ihre Ziele? Diese obligatorischen, konstruktiven Vorschläge von außen, auf welche es ja gerne mal hinausläuft :D, halte ich ja im gleichen Maße vermessen wie sarkastische Spitzen irgendeiner Art und Weise – als wüssten es die Leute, deren Beruf es schließlich ist, nicht selber (und besser) und hätten nicht schon alle erdenklichen Konstellationen analysiert, abgewogen, gegengerechnet, ausprobiert.....

      Die entscheidende Grundsatzfrage dürfte wohl eher in die Richtung zielen (und wahrscheinlich schon länger - spätestens aber jetzt - gestellt worden sein), ob nicht erreichte „Vorgaben“ an spezifischen Fehlern z.B. Titelwahl, Marketing , Veröffentlichungs- Intervalle/-zeitpunkte etc. festzumachen sind ODER ob unbekanntere Titel, bspw. aus dem Hause Image, nicht generell ein zu geringes Absatzpotential bzw. zu hohes Risiko für einen Verlag der Größenordnung Panini inne haben, also gibt es hierzulande überhaupt einen entsprechenden Markt für die anvisierten Stückzahlen (von Ausnahmen mal abgesehen). Diese bereits angesprochene „Ballung“ an Image Titeln, hinterließ ja auch irgendwie den Eindruck eines letzten, groß angelegten Testballons......

      Die Graphik Novel, Vertigo, Fantasy Sparte bei Panini unterliegt doch ohnehin schon seit geraumer Zeit einem augenscheinlichen Wandel – alle relevanten, massentauglichen Klassiker sind abgefrühstückt, ein verstärkter Fokus auf klassische GN, der Einstieg in das Albensegment....

      Unternehmerische Sichtweise vs Fansicht: siehe Bubis Manga Beispiel. Für die eine Seite eine von Erfolg gekrönte Umstrukturierung, für die andere das blanke Grauen, weg von absoluten Toptiteln wie 20th Century B., Lone Wolf.., in schöner Aufmachung (Schutzumschlag) zu „billigen Ramsch“, weg von „Print on Demand“ zur Massenware, aber auch von unlukrativ zu „Selbstläufer“. Dies würde selbstverständlich nur die Fansicht aus dem „alten Sektor“ heraus widerspiegeln, für Fans des „neuen“ wird es wiederum wohl genau umgekehrt ausschauen....

      Führt zu: Veränderungen des anvisierten Publikums. Wer weiß denn überhaupt (abgesehen von Bubi), ob man als zukünftige Zielgruppe nicht ohnehin eine anders zusammengesetzte in Augenschein hat (siehe Manga Bsp, Alben usw) Eventuell ist ja der Panini-Fantasy-Vertigo-Jünger von heute, morgen schon irgendwo anders zu Hause, um Platz für neue Anhänger zu schaffen. Veränderungen sind ganz normal, wahrscheinlich sogar unerlässlich für einen andauernden Erfolg....

      Ich hätte mir da von Bubi einfach etwas konkreteres und vor allem auch optimistischeres in der Aussage erhofft, anstatt hier Spekulationen und Mutmaßungen Tür und Tor zu öffnen. Denn dass diese regelrechte Flut an abgebrochenen Serien weder für den Verlag noch seine Leser zufriedenstellend ist, muss im Grunde ja gar nicht erst exra erwähnt werden.


      @Bubi: Das „worum“ nennt sich übrigens schlicht und einfach „Stellungsnahme“ zu einem - von mir ohne „böse“ Hintergedanken - verfassten Beitrag, der von dir gelöscht wurde, nur um ihm anschließend wiederholt - und zu unrecht - eines niederen Niveaus, eines beleidigenden Inhalts und Verlagsbashing zu bezichtigen. Entschuldige, aber was erwartest du denn? Habs aber schon verstanden. Beim nächsten mal klatsche ich dir einfach Beifall. klatsch klatsch klatsch
    • rettet_sups_und_co schrieb:

      das Splitter Books Format (zwischen Album- und US-Format) schmeichelt aufwändigeren Zeichnungen


      Bei der vielfach hochgejubelten Vergrößerung wird leider gern vergessen bzw. nicht beachtet (weil das einfach die technische Seite ist, die einen als Leser nicht betrifft), dass das US-Material sehr oft auf genau 17 x 26 cm in 300 dpi ausgelegt ist. Je nach Verlag und vor allem Zeichner trifft das natürlich nicht auf alle Titel zu, aber beispielsweise bei IDW bekommt man Material fast ausschließlich in 300 dpi bei Originalgröße, wodurch jeder Zentimeter größer einen Qualitätsverlust mit sich bringt, weil das -- sehr einfach ausgedrückt -- hochgezoomt ist, ohne dass die entsprechenden Bildinformationen für diesen größeren Bildausschnitt vorliegen. Bei Akte X könnte ich das z. B. gar nicht auf die (ich glaube) 20 x 28 des "Splitter-Books"-Formats bringen, ohne dass es schon anfinge, pixelig zu werden. Aus demselben Grund kann ich auch Comicsseiten nicht vergrößern, die im Original einen fetten weißen Rand haben, z. B. in Band vier die Story "Monica & John". Da hätte ich gerne etwas weniger Rand gehabt, aber da die Bilddateien mit Rand schon nur 300 dpi waren, die die Mindestauflösung für Farbdruck sind, war da einfach kein Vergrößern möglich. Von daher: Ohne Qualitätsverlust geht kleiner als US-Format immer ... größer als US-Format nur bedingt. Von meinen bisherigen Titeln war Half Past Danger der einzige, den ich auf Grundlage des Ausgangsmaterials hätte vergrößern können.

      Ist sicher möglich, dass die bisherigen US-Titel von Splitter in höheren Auflösungen angelegt wurden (und bis zu einem gewissen Grad sieht man auch bei Vergrößerungen mit bloßem Auge noch keine deutliche Verschlechterung). Allerdings sollten die Kollegen lieber nicht davon ausgehen, dass das bei allen Titeln, die sie im Auge haben, der Fall sein wird.
    • Interessant das mal aus Verlegersicht bzw. von der technischen Seite zu hören. Klar, Formatvergbrößerung von US-Titen ist auch nicht allein die Lösung aller Probleme. Aber wenn es machbar ist und wenn es zu den Zecihnungen passt und wenn man damit ein Buchhandelspublikum erreichen möchte, das sonst eher zu Alben greift, dann ist das sicher eine von mehreren Option. Irgendwas muss sich Splitter dabei ja auch denken. Ein andere Weg ist natürlich die Verkleinerung um Druckkosten zu sparen. Eine weitere Option. Dann kommt noch die Frage nach HC oder nicht, nach Papierqualität und nach der schnellen Veröffentlichung und dem kurzen Abstand zum US-Rhythmus. Alles kleine Schrauben, an denen man drehen könnte. Sich darüber den Kopf zerbrechen muss sich aber abschließend der Verlag.
    • rettet_sups_und_co schrieb:

      Klar, Formatvergbrößerung von US-Titen ist auch nicht allein die Lösung aller Probleme. Aber wenn es machbar ist und wenn es zu den Zecihnungen passt und wenn man damit ein Buchhandelspublikum erreichen möchte, das sonst eher zu Alben greift, dann ist das sicher eine von mehreren Option.


      Das ist genau das, was ich problematisch finde. :D Das bei einzelnen Titeln zu machen, bei denen es die Vorlagen hergeben und es inhaltlich einen Vorteil bringt, ist sicher nicht verkehrt und zum Teil für die Leser auch lohnenswert. Das als standardisiertes Format (das eben darauf abzielt, möglichst viele ihrer eigenen Albenkunden abzufangen, die bei normalem US-Format gleich jammern würden) einfach für ALLE US-Titel zu nehmen halte ich hingegen für ... nicht ideal. Aber kann und soll ja jeder machen, wie er möchte. ;)
    • Bubi schrieb:

      Klingt fieser als es gemeint war. Gemeint war nur, daß diese Einstellungen jetzt über wie lange gingen, eineinviertel Jahre? Nun, das Positive daran: Der Berg ist bezwungen, wir stehen oben, ab jetzt genießen wir die Aussicht. Hoffentlich auch mit Deadly Class und Sex Criminals. Und auch wenn das im Moment sehr massiv aussieht - wenn man sich dagegenhält, wieviele Bände wievieler Serien seit zig Jahren erschienen sind, aktuell erscheinen und sicher auch in Zukunft erscheinen, tut zwar jeder einzelne Serienabbruch oder jede einzelne Seriennichtverlängerung weh (uns auch, weil wir das nicht aus Sadismus machen), ist aber weniger umfangreich, als es bei so einer reinen Abbrecher-Liste klingt. Jedenfalls sind wir sehr zuversichtlich, daß wir alles ausgesiebt haben, was Probleme macht, so daß wir uns sowohl mit den Fortführungen als auch den deutlich reduzierten Neustarts wacker schlagen werden.
      Was mich wundert ist "Ravine". Da hat man gerade Alben des Autor/Zeichners veröffentlicht und die Möglichkeit zur Pflege des Werks. Ich finde das kommt zu früh.
    • Heat Legend schrieb:

      Geht man auf die Webseite, muss man sich Konkret zu den jeweiligen Titel (nicht zur Oberkategorie) durchklicken, um sie zu finden. Ich brauche drei Klicks, um überhaupt das erste mal den Titel "Sex Criminals" zu lesen, und da hab ich noch kein Cover gesehen.
      Ich würde mich durch als comic-affin bezeichnen und ich bin auch in Sachen Comics mehr im Netz unterwegs als gut ist. Aber ob Panini einen Image (oder ähnliche Verlage) Titel bringt erfahre ich oft erst dadurch, dass über dessen Einstellung diskutiert wird.

      Was die Website betrifft gebe ich dir recht, aber den letzten Satz verstehe ich überhaupt nicht. ich kenne keinen zweiten Comicverlag der so viel Geld für Printkataloge ausgibt (die ich zudem als pdf tatsächlich mal ganz einfach finden kann), da kann ich mich bestens informieren. Wer also z.B. sagt, oh, ich höre jetzt mit Einstellung erstmals was von East of West, der kann meiner Mienung nach für sich nicht beanspruchen die US-Comicszene in D wirklich zu verfolgen.
    • Jano schrieb:


      Das ist genau das, was ich problematisch finde. :D Das bei einzelnen Titeln zu machen, bei denen es die Vorlagen hergeben und es inhaltlich einen Vorteil bringt, ist sicher nicht verkehrt und zum Teil für die Leser auch lohnenswert. Das als standardisiertes Format (das eben darauf abzielt, möglichst viele ihrer eigenen Albenkunden abzufangen, die bei normalem US-Format gleich jammern würden) einfach für ALLE US-Titel zu nehmen halte ich hingegen für ... nicht ideal. Aber kann und soll ja jeder machen, wie er möchte. ;)


      Siehe Cross Cult, die eigentlich inzwischen US-Comics in allen möglichen Formaten veröffentlichen. Vermehrt in dem Saga-Format (etwas kleiner als US), aber auch weiterhin A5, im Albenformat und in diesem neuen vergrößerten Format (wie bei Drifter oder Frankenstein). Auf der einen Seite der Skala fängt man sicherlich einige Albenleser ein, die bei A5 sowieso die Nase rümpfen. Auf der anderen Seite ist so ein A5-Büchlein natürlich bei jungen, mangaaffinen Käufern auch nicht völlig problematisch. Die Mischung machts vielleicht.
    • Borusse schrieb:

      Heat Legend schrieb:

      Geht man auf die Webseite, muss man sich Konkret zu den jeweiligen Titel (nicht zur Oberkategorie) durchklicken, um sie zu finden. Ich brauche drei Klicks, um überhaupt das erste mal den Titel "Sex Criminals" zu lesen, und da hab ich noch kein Cover gesehen.
      Ich würde mich durch als comic-affin bezeichnen und ich bin auch in Sachen Comics mehr im Netz unterwegs als gut ist. Aber ob Panini einen Image (oder ähnliche Verlage) Titel bringt erfahre ich oft erst dadurch, dass über dessen Einstellung diskutiert wird.

      Was die Website betrifft gebe ich dir recht, aber den letzten Satz verstehe ich überhaupt nicht. ich kenne keinen zweiten Comicverlag der so viel Geld für Printkataloge ausgibt (die ich zudem als pdf tatsächlich mal ganz einfach finden kann), da kann ich mich bestens informieren. Wer also z.B. sagt, oh, ich höre jetzt mit Einstellung erstmals was von East of West, der kann meiner Mienung nach für sich nicht beanspruchen die US-Comicszene in D wirklich zu verfolgen.


      Wir reden aber auch von potentiellen Käufern, die nicht unbedingt die Comicszene in D genau verfolgen. Die z.B. nicht auf dem Schirm haben, dass es bei Panini nicht nur Marvel, DC, Star Wars, Simpsons und Adaptionen von Videospielen, TV-Serien oder G.R.R.Martin-Roman gibt. Sowas wie Sex Criminals ist da thematisch schon im Randgebiet des Verlages verortet und dementsprechend geht so ein Titel auch in der Panini Vorschau ziemlich unter. Und ein eigenes Programm für diese Sparte gibt es nicht, weder in der Werbung des Verlages, in der Programmvorstelung oder als eigenen Katalog (Alben und Graphic Novels sind hingegen schon ausgegliedert worden).
      Und wir sprechen auch von Gelegenheits-Comiclesern oder vom anspruchsvollen Buchhandelskäufer bzw. Nur-"Graphic Novel"-Interessierten, die noch vor kurzem nie einen Comic in der Hand hielten. Ich weiß nicht, ob das Marketing von Panini dieses Potential gründlich genu versucht zu erschließen.

      Der Begriff Autorenpflege ist ja auch schon gefallen. Ein paar Kandidaten hat der Verlag in jedem Fall: Alan Moore, Skottie Young, Mark Millar. Da kann man sich drauf verlassen, dass Panini neue Comics regelmäßig in D veröffentlicht. Aber beim Rest ist das eher so ein wilder Mix, wo man kein zuverlässiges Muster erkennen kann.
    • @Karate-Lothar

      Wandel :

      So etwas ähnliches habe ich mir auch schon öfters gedacht, konnte das aber niemals so gut auf den Punkt bringen und würde es vermutlich zusätzlich auch nicht wagen es wie Du niederzuschreiben
      Ich denke das auch jeder Verlagsmitarbeiter genau wie in anderen Branchen oder auch der Politik diesen Wandel solange abstreiten wird und auch muss, bis der Wandel schliesslich schleichend von alleine vollzogen ist.

      Lohnt sich für einen Großverlag eine bestimmte Sache nicht mehr (die gerade nicht Mainstream ist) oder sind Sachen nicht hip genug wandert dieses Material zu den nächstkleineren oder ganz kleinen Verlagen für die es sich vielleicht lohnt.
      Wahrscheinlich der ganz normale Strukturwandel den wir jetzt bei Panini zu spüren bekommen.
      Diese Art der Comics sind bei einem Großverlag aus verschiedenen Gründen nicht angesagt und dessen Leser wahrscheinlich demzugolge auch bald nicht mehr.
      Bei den Mangas ging es mir genau so wie Dir :
      Früher interesssante Sachen wie 20Th Century Boys,Gantz,Dragon Head,,Planetes, oder Lone Wollf aber alles entweder seiner Zeit vorraus und damit totales finanzielle Disaster.
      Heute in meinen Augen nur eine einzige belanglose aber eben erfolgreiche Einheitsschiene und für mich kpl. uninnteressant
      Manga bei Panini für mich seitdem kpl. uninteressant wo früher mein Blick ins Magazin und die Neuheiten noch mit als erstes viel.
      Da hat der Wandel schon statt gefunden und man sieht auch im Paninimagazin wie groß und ausführlich diese Schiene da noch gefahren wird.
      ( kaum noch Text , Inhaltsangaben u.ä.)
      Die wichtige Kundschaft bzw. Leser von heute ist eben nicht der kunde von heute sondern der von morgen und der wird in absehbarer Zukunft ausgetauscht und muss sich wenn er verharrt zu kleineren Verlagen begeben.
      Wir sind einfach schon zu alt als relavante Masse für einen Großverlag
      Ausser wir sind flexibel und nicht starr(sinnig) und kann schnell auf angesagte Themen umschwenken, aber ansosnten hat man wohl hier keine große Zukunft mehr,...aber ich fürchte wir sind inzwischen wirklich einfach nur zu...alt um noch eine relevante Rolle für diese Art von Comics in Zukunft zu spielen, zumindest bei einem Großverlag.
      Die nächste Generation von Lesern übernimmt bald endgültig das relevante wichtige Ruder und wir spüren jetzt bloss schon immer mehr die Anzeichen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AHa ()

    • Karate Lothar schrieb:



      Führt zu: Veränderungen des anvisierten Publikums. Wer weiß denn überhaupt (abgesehen von Bubi), ob man als zukünftige Zielgruppe nicht ohnehin eine anders zusammengesetzte in Augenschein hat (siehe Manga Bsp, Alben usw) Eventuell ist ja der Panini-Fantasy-Vertigo-Jünger von heute, morgen schon irgendwo anders zu Hause, um Platz für neue Anhänger zu schaffen. Veränderungen sind ganz normal, wahrscheinlich sogar unerlässlich für einen andauernden Erfolg....


      Danke, eine fast schon weise anmutende Einschätzung. Pick mir nur mal die Rosine raus.

      Als Jahrzehnte langer US Original Comics Verweigerer hat panini es geschafft das auch ich immer mehr Ausgaben im Original hole, aktuell sind es zwar nur ausgelassene Bände oder Weiterführungen von eingestellten Sachen, aber ich fühl mich als Leser bei panini gerade in dieser Segmentschiene nicht mehr sonderlich wohl.

      Borusse schrieb:


      Was mich wundert ist "Ravine". Da hat man gerade Alben des Autor/Zeichners veröffentlicht und die Möglichkeit zur Pflege des Werks. Ich finde das kommt zu früh.

      Diese "Werkspflege" hätte schon viel früher eingesetzt werden sollen. Ist mir aber bis heute nicht aufgefallen das dies gewünscht ist oder irgendwen interessiert (evtl. bin ich einfach auch zu doof um diese Verbindung zu sehen), deshalb auch meine Aussage bezüglich der sehr verhaltenen "Werbung" der besprochenen Sparte.

      AHa schrieb:


      Die wichtige Kundschaft bzw. Leser von heute ist eben nicht der kunde von heute sondern der von morgen und der wird in absehbarer Zukunft ausgetauscht und muss sich wenn er verharrt zu kleineren Verlagen begeben.
      Wir sind einfach schon zu alt als relavante Masse für einen Großverlag



      @Aha :thumbup: .

      Rosine:
      Zu Alt? Nein, denn eben diese Kundschaft hat das nötige Geld. Die Piccolo Sammler/Leser sterben weg, jetzt kommt die Generation der Alben, die das nötige Kleingeld haben, auch die Marvel/DC Altleser . Als Großverlag bietet sich natürlich an, ein wenig frankobelgische Sachen zu bringen, das verhindert Original Käufer, bedient eine finanziell starke Kundschaft die noch dazu gelernt hat uU auch mal 3 Jahre auf eine Fortsetzung zu warten. Dann lieber die Werke vom gleichen Künstler einstampfen und die immer noch renitenten Fantasy Leser/Käufer mit einer, wie hieß es, "langgestreckten Programm (Leser?) - Bereinigungsaktion begraben.

      Bubi schrieb:

      @ JoeKerr: Jetzt mal Butter bei die Fische - das war doch wahrscheinlich mit Abstand Dein schlechtester Post im Forum, oder nicht?
      "If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit." W.C.Fields

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joe Kerr ()

    • Borusse schrieb:

      Heat Legend schrieb:

      Geht man auf die Webseite, muss man sich Konkret zu den jeweiligen Titel (nicht zur Oberkategorie) durchklicken, um sie zu finden. Ich brauche drei Klicks, um überhaupt das erste mal den Titel "Sex Criminals" zu lesen, und da hab ich noch kein Cover gesehen.
      Ich würde mich durch als comic-affin bezeichnen und ich bin auch in Sachen Comics mehr im Netz unterwegs als gut ist. Aber ob Panini einen Image (oder ähnliche Verlage) Titel bringt erfahre ich oft erst dadurch, dass über dessen Einstellung diskutiert wird.

      Was die Website betrifft gebe ich dir recht, aber den letzten Satz verstehe ich überhaupt nicht. ich kenne keinen zweiten Comicverlag der so viel Geld für Printkataloge ausgibt (die ich zudem als pdf tatsächlich mal ganz einfach finden kann), da kann ich mich bestens informieren. Wer also z.B. sagt, oh, ich höre jetzt mit Einstellung erstmals was von East of West, der kann meiner Mienung nach für sich nicht beanspruchen die US-Comicszene in D wirklich zu verfolgen.


      Das ist doch genau der Punkt. Wenn ich mir erst einen Katalog mit Verlagsveröffentlichungen ansehen muss um zu wissen, was der Verlag an US Titeln bringt, dann ist das doch zu wenig. Ich weiß ja auch von Saga und Lazarus, lese aber auch von CC oder Splitter nicht die Kataloge.
    • Heat Legend schrieb:

      Borusse schrieb:

      Heat Legend schrieb:

      Geht man auf die Webseite, muss man sich Konkret zu den jeweiligen Titel (nicht zur Oberkategorie) durchklicken, um sie zu finden. Ich brauche drei Klicks, um überhaupt das erste mal den Titel "Sex Criminals" zu lesen, und da hab ich noch kein Cover gesehen.
      Ich würde mich durch als comic-affin bezeichnen und ich bin auch in Sachen Comics mehr im Netz unterwegs als gut ist. Aber ob Panini einen Image (oder ähnliche Verlage) Titel bringt erfahre ich oft erst dadurch, dass über dessen Einstellung diskutiert wird.

      Was die Website betrifft gebe ich dir recht, aber den letzten Satz verstehe ich überhaupt nicht. ich kenne keinen zweiten Comicverlag der so viel Geld für Printkataloge ausgibt (die ich zudem als pdf tatsächlich mal ganz einfach finden kann), da kann ich mich bestens informieren. Wer also z.B. sagt, oh, ich höre jetzt mit Einstellung erstmals was von East of West, der kann meiner Mienung nach für sich nicht beanspruchen die US-Comicszene in D wirklich zu verfolgen.


      Das ist doch genau der Punkt. Wenn ich mir erst einen Katalog mit Verlagsveröffentlichungen ansehen muss um zu wissen, was der Verlag an US Titeln bringt, dann ist das doch zu wenig. Ich weiß ja auch von Saga und Lazarus, lese aber auch von CC oder Splitter nicht die Kataloge.
      Und woher weißt du von Saga und Lazarus? An der selben Stelle muss man doch auch von East of West hören?
    • Ne, muss man nicht. Beispielsweise gibt es auch die Informationsplattform comic.de (wo Splitter, Cross Cult und Popcom gezielt eine Anlaufstelle für solche Comics geschaffen haben, nicht nur aber eben bevorzugt auch für deren eigenen Produkte). Außerdem wird über Saga in Feuilletons auch mal geschrieben in Hinblick auf die vielen Auszeichnungen und bei Lazarus womöglich über die geplante Verfilmung. Das sind alles Kanäle, in denen East of West nicht bevorzugt stattfindet.