Star Wars Episode VIII: The Last Jedi

    • @Forenperser

      Du weisst doch gar nicht wieviel aus Empire wirklich wiederholt wird ;) Du hast die Kampfläufer auf einer weißen Welt, okay Dann werden die Rebellen verfolgt, was aber nach dem Ende von Episode 7 einfach nur folgerichtig ist. Ebenso wie die Ausbildung vom Rey zu einem Jedi.
      Und was gibt es noch ? Bei dem Film wird bestimmt vieles an Empire erinnern, ohne Zweifel, aber ihn wiederholen ? Nein, ich denke die Kritik an TFA ist bestimmt zu Disney durchgedrungen und wenn man sich den TRailer so anschaut, dann macht er sich über die Fans die immer gleich rumunken einfach nur lustig und ganz ehrlich das finde ich ziemlich Klasse :thumbsup2:
    • -Vartox- schrieb:

      Man kann das ganze sicher kritisch sehen und auch für wenig einfallsreich halten, aber für jemand der Star Wars verfolgt, sollte es keine Überraschung sein, dass die Figuren in diesen Universum alle ähnliche Erlebnisse bekommen. George Lucas hat diese Sternensaga genau so konzipiert und wenn man sich nicht daran halten würde, wäre es einfach nicht mehr Star Wars !
      Ich halte genau DAS sogar für ein Problem der Sequel-Trilogie. Ich habe für mich einige wesentliche Knackpunkte in Bezug auf die Sequels ausgemacht.
      • Star Wars hat damals technische Maßstäbe gesetzt und war etwas, was es in der dieser Form vorher nicht gegeben hat und auch danach noch eine Rarität blieb (zumindest in dieser Größenordnung). Mittlerweile ist es wahrscheinlich gar nicht mehr so einfach, selbst mit einer ambitionierten Herangehensweise nochmal diesen Effekt zu erzeugen, den Hochglanz-Effekte auf oberem Niveau kriegt der Zuschauer im Schnitt mehrmals im Monat auf dem Tablett serviert. Die Effekte von The Force Awakens oder Rogue One waren qualitativ hochwertig, aber nicht, was die Welt ins Staunen versetzt. Da hat James Cameron mit Avatar damals zur richtigen Zeit auf das richtige Pferd gesetzt, eine adäquate Bedeutung haben die neuen Star Wars-Filme mitnichten und sind diesbezüglich wenig von vielen.
      • Ich kann die "dann wäre es kein Star Wars mehr"-Argumentation zwar auf den ersten Blick verstehen, aber gerade das ist doch die Haltung, welche dazu geführt hat, dass man sich in Bezug auf die Handlung sehr wenig zugetraut hat. Alleine aufgrund der Tatsache, dass man wieder einen Redneck aus der Wüste in die Rolle des machtbegabten, das Schicksal des Universums entscheidenen Protagonisten gesteckt hat, limitiert die erzählerischen Möglichkeiten genauso wie der Glaube, es müsse ganz klar die Handlungslinie der OT wiedererkennbar sein. Die Prequels haben in vielen Punkten versagt, aber was ganz sicher nicht gefehlt hat, war ein Aufguss des großen Familienrätsels (Luke, i am your father), wie man es nun bei Rey macht. Egal, ob Rey nun aus dem Reagenzglas stammt, Kylos Schwester oder der Klon eines zu dunklen Seite und einer Geschlechtsumwandlung unterzogenen, aus einer Parallelwelt stammenden Version Luke Skywalkers ist, am Ende verliert man mit diesem Ansatz aus narrativer Sicht nur und ausschließlich.
    • Ich kann Deine Punkte sehr gut nachvollziehen, aber seien wir doch mal ehrlich:

      Star Wars funktioniert nicht nur als reines Effektspektakel, denn wie Du richtig sagst, das bekomme ich ab Mitte Mai bis Ende Dezember jede Woche im Kino reingeballert, sondern lebt auch von einem gewissen Nostalgiefaktor, den die Prequels so naturgemäß nicht bedienen konnten.
      Letztlich ists auch eine monetäre Entscheidung, ein mit positiven Erinnerungen behaftetes "neues" Produkt ist eine sicherere Bank als Preprequels oder Sequels, die hundert Jahre nach RotJ spielen, Disney hat immerhin 4 Milliarden Dollar für Lucasfilms auf den Tisch gelegt, da würde ich als Studio auch nicht auf Jedi, Lichtschwerter, Falcon, TIE-Fighter, Sternenzerstörer und die alten Helden verzichten wollen.
    • Jim Hawkins schrieb:

      Ich halte genau DAS sogar für ein Problem der Sequel-Trilogie. Ich habe für mich einige wesentliche Knackpunkte in Bezug auf die Sequels ausgemacht.
      • Star Wars hat damals technische Maßstäbe gesetzt und war etwas, was es in der dieser Form vorher nicht gegeben hat und auch danach noch eine Rarität blieb (zumindest in dieser Größenordnung). Mittlerweile ist es wahrscheinlich gar nicht mehr so einfach, selbst mit einer ambitionierten Herangehensweise nochmal diesen Effekt zu erzeugen, den Hochglanz-Effekte auf oberem Niveau kriegt der Zuschauer im Schnitt mehrmals im Monat auf dem Tablett serviert. Die Effekte von The Force Awakens oder Rogue One waren qualitativ hochwertig, aber nicht, was die Welt ins Staunen versetzt. Da hat James Cameron mit Avatar damals zur richtigen Zeit auf das richtige Pferd gesetzt, eine adäquate Bedeutung haben die neuen Star Wars-Filme mitnichten und sind diesbezüglich wenig von vielen.
      • Ich kann die "dann wäre es kein Star Wars mehr"-Argumentation zwar auf den ersten Blick verstehen, aber gerade das ist doch die Haltung, welche dazu geführt hat, dass man sich in Bezug auf die Handlung sehr wenig zugetraut hat. Alleine aufgrund der Tatsache, dass man wieder einen Redneck aus der Wüste in die Rolle des machtbegabten, das Schicksal des Universums entscheidenen Protagonisten gesteckt hat, limitiert die erzählerischen Möglichkeiten genauso wie der Glaube, es müsse ganz klar die Handlungslinie der OT wiedererkennbar sein. Die Prequels haben in vielen Punkten versagt, aber was ganz sicher nicht gefehlt hat, war ein Aufguss des großen Familienrätsels (Luke, i am your father), wie man es nun bei Rey macht. Egal, ob Rey nun aus dem Reagenzglas stammt, Kylos Schwester oder der Klon eines zu dunklen Seite und einer Geschlechtsumwandlung unterzogenen, aus einer Parallelwelt stammenden Version Luke Skywalkers ist, am Ende verliert man mit diesem Ansatz aus narrativer Sicht nur und ausschließlich.

      Ich kann deine Sichtweise absolut verstehen. Aber ich sehe die Sache eben so das die Original Trilogie einfach nicht mehr erreicht werden kann. Du schreibst es ja selbst diese Filme waren bahnbrechend, wie will man sowas denn toppen ?
      Klar kann man mal etwas anders machen, aber wie will man denn dem heutigen Kinopublikum das schon wirklich alles schonmal gesehen hat, mit etwas überraschen,was es noch nie gesehen hat. Dein Avatar Beispiel bot doch nur aufgrund der neuen 3D Technik etwas neues. Erzählerisch ist das aber ziemlich dünn gewesen und das merkte man spätestens nach nochmaligen anschauen sehr schnell. Was glaubst du denn warum Cameron sich soviel Zeit lässt um da die Fortsetzungen zu bringen ? Er braucht wieder eine neue Tricktechnische Spielerei und wenn er das hinbekommt, dann werden diese Filme auch wieder sehr erfolgreich. Haben diese Filme das nicht wird das dünne Erzählgerüst diese Filme nicht retten können.
      Star Wars ist aber eine Marke die etabliert ist, da etwas erzählerisch anders zu machen ist verdammt schwierig. Denn Disney will Geld machen und das gelingt ihnen nicht wenn sie mit ihrer besten Marke irgendwelche Experimente machen. Schau dir mal ihre Superheldenfilme an. Die gehen stets auf Nummer sicher und da wird wohl kein Film mehr richtig herausragend werden. SIe sind meist nette und gute Filme, aber an sowas wie Dark Knight werden sie nie ranreichen können. Ich bin wie man in den Marvel Threads erkennt, mit dieser Entwicklung auch nicht gerade glücklich, weil ich meine man hat diese Figuren fürs Kino längst noch nicht erzählerisch ausgereizt. Gerade wenn man da beachtet, was für hervorragende Comics es zu den jeweiligen Figuren gibt.
      Bei Star Wars liegt die Sachlage aber anders, denn die ersten drei Filme stellen noch immer das beste Science Fiction Märchen aller Zeiten dar. Dagegen etwas zu stellen das erzählerisch anders ist und dennoch den Titel Star Wars trägt. Puh, der Verantwortliche für dieses Projekt möchte ich nicht sein ;)
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      -Vartox- schrieb:

      Ich kann deine Sichtweise absolut verstehen. Aber ich sehe die Sache eben so das die Original Trilogie einfach nicht mehr erreicht werden kann. Du schreibst es ja selbst diese Filme waren bahnbrechend, wie will man sowas denn toppen ?
      Klar kann man mal etwas anders machen, aber wie will man denn dem heutigen Kinopublikum das schon wirklich alles schonmal gesehen hat, mit etwas überraschen,was es noch nie gesehen hat. Dein Avatar Beispiel bot doch nur aufgrund der neuen 3D Technik etwas neues. Erzählerisch ist das aber ziemlich dünn gewesen und das merkte man spätestens nach nochmaligen anschauen sehr schnell. Was glaubst du denn warum Cameron sich soviel Zeit lässt um da die Fortsetzungen zu bringen ? Er braucht wieder eine neue Tricktechnische Spielerei und wenn er das hinbekommt, dann werden diese Filme auch wieder sehr erfolgreich. Haben diese Filme das nicht wird das dünne Erzählgerüst diese Filme nicht retten können.
      Star Wars ist aber eine Marke die etabliert ist, da etwas erzählerisch anders zu machen ist verdammt schwierig. Denn Disney will Geld machen und das gelingt ihnen nicht wenn sie mit ihrer besten Marke irgendwelche Experimente machen. Schau dir mal ihre Superheldenfilme an. Die gehen stets auf Nummer sicher und da wird wohl kein Film mehr richtig herausragend werden. SIe sind meist nette und gute Filme, aber an sowas wie Dark Knight werden sie nie ranreichen können. Ich bin wie man in den Marvel Threads erkennt, mit dieser Entwicklung auch nicht gerade glücklich, weil ich meine man hat diese Figuren fürs Kino längst noch nicht erzählerisch ausgereizt. Gerade wenn man da beachtet, was für hervorragende Comics es zu den jeweiligen Figuren gibt.
      Bei Star Wars liegt die Sachlage aber anders, denn die ersten drei Filme stellen noch immer das beste Science Fiction Märchen aller Zeiten dar. Dagegen etwas zu stellen das erzählerisch anders ist und dennoch den Titel Star Wars trägt. Puh, der Verantwortliche für dieses Projekt möchte ich nicht sein

      Die technische Perspektive: Ich vermute aufgrund von dem was ich sehe, dass es nicht so einfach ist, hier eine Innovation zu entwickeln, die eine Hebelwirkung hat. Ich bin aber nicht so tief in der Materie, dass ich sagen könnte, es sei selbst mit den entsprechenden Ambitionen schlicht nicht möglich. Das ist aber viel mehr eine simple Feststellung und weniger ein Vorwurf, da haben sich (wie schon gesagt) die Zeiten in der Filmbranche einfach verändert.

      Das Avatar-Beispiel habe ich explizit nur wegen der technischen Komponente gebracht, dass es inhaltlich letztendlich ein Pocahontas in Space ist, steht außer Frage. Inhaltlich könnte man aber auch hinterfragen, ob Star Wars nun wirklich eine ganz neue Art von Geschichte erzählte, oder ob diese einfach in einer neuen, faszinierenden Weise erzählt wurde (inklusive worldbuilding etc. pp.). In diese Richtung wollte ich die Diskussion aber nicht steuern.

      Was man bei Star Wars anders erzählen könnte? Du hast The Dark Knight selbst in die Diskussion eingebracht: Batman ist genauso eine Marke, trotzdem ließ man mit Christopher Nolan jemanden an den Stoff, der eine radikale Abgrenzung zu Burton vollzog, obwohl dessen Filme als der filmische Durchbruch der Fledermaus gelten. Diese Divergenz ist bei Star Wars natürlich nicht 1:1 durchzuführen, dafür sind die Filme in ihrer Weise einfach zu prägend und dass aus der großen space opera kein Film noir wird, versteht sich von selbst. Zwischen eine radikalen Neuinterpretation und einer erzählerischen, mancher würde sagen Anbiederung an die OT, gibt es m.E. aber selbst bei Star Wars noch Spielraum.

      Am Ende wird es wahrscheinlich schwierig, ohne einen dunklen Lord/Imperator/Supreme Leader die Marketing-Maschinerie in Gang zu bringen, die Leute wollen schließlich Laserschwerter sehen. Ob sich die Yuuzahn Vong als Gegner empfohlen hätten, weiß ich auch nicht so recht, aber vielleicht wäre die richtige gedankliche Herangehensweise gewesen, sich nicht zu sehr von den starken Momenten der OT ablenken und dem Wunsch nacheifern zu lassen, es alles irgendwie noch größer und besser zu machen. Es ist natürlich ein sehr platter Spruch, aber wer immer nur in den Fußstampfen anderer geht, hinterlässt keine eigenen Spuren.

      Das es am Ende alles rein wirtschaftliche Entscheidungen waren und weiterhin sind -> geschenkt :D .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jim Hawkins ()

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      ich glaube, einen technischen Quantensprung in Sachen Effekte wird es nicht mehr geben. Da gibt es in der Kinogeschichte ein paar Meilensteine. Die in der jüngerten Geschichte sind definitiv Star Wars, T2, Jurassic Park und Avatar. CGI hat alles verändert. Seitdem ist nichts mehr unmöglich. Viele Regisseure können damit aber leider nicht umgehen. Viele Filme der letzten Jahre sind ein regelrechtes CGI Massaker und vergessen darüberhinaus Charaktere und Story. Jupiter Ascending und a world beyond fallen mir da spontan ein. Nur weil man etwas machen kann, heisst das nicht, das man es machen muss. Einer der Gründe, warum ich von Rogue One so begeistert bin. Der ist optisch einfach perfekt. Das war EP7 allerdings auch. Da hat Disney das richtige Maß im Auge.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Damian ()

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      Damian schrieb:

      CGI hat alles verändert. Seitdem ist nichts mehr unmöglich. Viele Regisseure können damit aber leider nicht umgehen.
      Dazu zählich ich Lucas allerdings auch.
      Allein sein nachträgliches Rumgepfusche in den alten Episoden (und hier meine ich jetzt nicht Anakyn-Ghost, der ja irgendwo noch berechtigt ist) spricht Bände.

      Auch wenn ich mit EP7 rückwirkend betrachtet auch nicht so glücklich bin, bin ich doch froh, dass zumindes Georgies Griffel von den neuen Filmen fern bleiben.

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

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      Das einzige was wirklich mies war, war Jabba und die Band. Der Rest war in Ordnung so. Das ist aber ehr Lucas Infaltinhumor geschuldet als seinem mangelndem Verständnis, wie man Technik einzusetzen hat, Das ist nämlich hervorragend. Achja, den Schwachsinn bei dem Mos Eisley Anflug, den kann man auch nehmen.

      Und was hast du gegen EP 7? Optisch ist der perfekt.
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      Jim Hawkins schrieb:

      Ne. Es gibt in der Special Edition zwar, so fair muss man sein, einige wirklich gut aufpolierte Szenen, aber überall, wo George der Meinung war, dass dreiundzwölfzig CGI-Modelle ins Bild gequetscht werden müssen, sieht es eher unglücklich bis ziemlich beschissen aus.

      Generell das Problem bei so CGI Orgien. Es passiert einfach zu viel auf einmal. Klar, es gibt volle Marktplätze, aber nicht an jeder Ecke passiert gerade was total witziges. Dadurch wirkt es direkt wieder unnatürlich, egal wie gut das CGI an sich ist.
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      Damian schrieb:

      Das einzige was wirklich mies war,
      Nein, im Grunde war jede zusätzlich eingefügte CGI-Szene mies - einfach weil sie so überhaupt nicht mit den restlichen Bildern des Filmes harmoniert.
      Das ist wie, als wenn du Milchreis ist und plötzlich auf was knuspriges beißt. Du merkst sofort dass es da nicht hingehört.

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

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      Jim Hawkins schrieb:



      EDIT: Nicht zu vergessen, Han shot first.
      Er hat mit seinem ganzen Schwachsinn SW für mich kaputt gemacht aber dieser billige vom billigsten "Trick" war so lächerlich schlecht. Es ist echt traurig.
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

      __________

      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."