Constantine: The Hellblazer #2 - Dämonen-Pakt! (mit bindenden Spoilern)

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    • Constantine: The Hellblazer #2 - Dämonen-Pakt! (mit bindenden Spoilern)



      Enthält: US-Constantine: The Hellblazer 6-13

      Der legendäre Horror-Titel! Das Internet beschert Constantine zahlreiche neue Aufträge als Exorzist. Doch der Okkultist begegnet auch genügend alten Bekannten, darunter Swamp Thing, Papa Midnite und Deadman. Denn in den düstersten Winkeln des DC-Universums wimmelt es nur so von übernatürlichen Bedrohungen ...

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      Constantine verdingt sich nach seiner Rückkehr aus der alten Heimat (was ihn dorthin trieb könnt ihr hier nachlesen) als Dämonenjäger for hire und trifft dabei auf seinen Schwarm Oliver. Während sich John mit dem Swamp Thing mörderischen Nymphen im Central Park stellt, gerät sein Lover in die Fänge von Papa Midnite.

      Der hat seinen Club an Neron verloren, der über Mr. Rumor zuletzt recht aktiv war. Der Club ist für ihn interessant weil dieser ein funktionierendes Tor zur Hölle beherbergt und ihm so leichten Zugang zur Erde gewährt. Als Constantine und Midnite dort eindringen fliegt ihre Tarnung recht schnell auf und beide werden in die Hölle verfrachtet. Von dort kann der Hellblazer mit der Unterstützung Blythes fliehen, die er mal wieder aufs Kreuz legt (im übertragenen Sinne). Allerdings bricht er dabei einen mit ihr geschlossenen Pakt.

      In New York, das Neron bereits fest im Griff hat, schachern Dämonen um die Seelen der Bewohner und Constantine ist nicht gewillt sich einem Kampf um diese zu stellen. Er begibt sich allerdings auf die Suche nach einem Asyl für die drangsalierten magischen Wesen New Yorks und ist dabei wenig erfolgreich. Seine Suche wird unterbrochen als er Deadman begegnet und dieser seinen Körper übernimmt um ihn nach New York zurückzubringen.

      Dort wird die Sache für den Hellblazer dann zu einer persönlichen. Blythe hat im Dienste Nerons die Kinder Olivers entführt und mittels des gebrochenen Paktes kann sie Constantine verpflichten Neron und seine Schergen nicht zu bekämpfen.

      Der Hellblazer findet jedoch einen Weg mit Hilfe alter Gefährten einen frevelhaften Zauber auszusprechen, der die New Yorker Seelen für Neron vorübergehend wertlos macht. Das veranlasst den Dämon die Seelen an die mit ihm verbündete Feenkönigin Alexandriel zu verschachern und sich zurückzuziehen. Ein Happy End bleibt Constantine jedoch verwehrt. Oliver ist einen Pakt mit Blythe eingegangen um seine beiden Mädchen zu retten und fährt dafür zur Hölle.

      Das war es auch schon wieder mit dem Hellblazer. Es gibt keinen Hinweis auf eine Fortführung mit der Folgeserie und die #2 ist als Abschlussband gekennzeichnet.

      Der enthaltene Arc könnte in Ansätzen etwas davon gewesen sein, das Mr. Tynion mal für Dark Universe, den leider nie realisierten Nachfolger der Justice League Dark, geplant hat. Mit Zatanna, Swamp Thing und Deadman tauchen alte Weggefährten auf. Der Plot erinnerte mich (vielleicht wegen Neron) ein wenig an Underworld Unleashed und gefiel mir ganz gut. Noch besser gefiel mir dieser Band aber wegen seines Witzes (vor allem die US-Nummer 6). Sätze wie "Die Gesichter lassen sich ganz leicht wieder ankleben." oder Dialoge wie "Anderer Leute Hunde frisst man nicht." - "Die ... sind flauschig." zünden bei mir einfach. Schaut euch die Bilder dazu an!

      Mit US-Nummer 7 geht es dann in die Vollen. Constantine zeigt sich als das gewohnt listige Arschloch und nimmt bei der Verfolgung seiner Ziele keine Rücksichten. Und auch wenn er diese erreicht ist der Preis, den er (besser andere) zahlen müssen, immer sehr hoch. Die Geschichte machte einen von Anfang bis Ende gut durchdachten Eindruck und hatte einen schönen Aufbau. Da finde ich keinen Anlass zu meckern. Super gemacht!

      Die Zeichnungen gefielen mir durchweg gut und anders als bei der #1 fiel keine US-Nummer trotz häufiger Zeichnerwechsel wirklich ab. Die Klinke gaben sich Riley Rossmo (#6-9). Travel Foreman (#10-11) und Neuling Eryk Donovan (#12-13) in die Hand.

      Ginge es nach mir, wäre dies der Beginn eines wundervollen Runs geworden. Leider markieren diese Nummern das Ende. Wäre schön, wenn die Folgeserie diesen Ton fortsetzt und auch den Sprung über den Teich schafft.


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • ich bin insgesamt ziemlich ernüchtert, da meine erwartungen einfach immer sehr hoch sind beim hellblazer. weder charaktertiefe noch handlung wissen in meinen augen zu überzeugen. neron ist, im vergleich zu jedem anderen ähnlichen gegener johns', ein witz. sowas hätte er früher mit links weggefrühstückt.

      dennoch ists immer noch das inzwischen gewohnt gute dc-niveau und bringt einen guten humor mit. die nachfolgeserie nach rebirth bekommt zum glück wieder gute kritiken.

      für die hier bereits bekannte internetseite habe ich folgendes fazit geschrieben:
      "Naja, das ist mal ganz sicher kein Pflichtkauf für Fans geworden. John Constantine wirkt wie eine verwaschene Kopie seiner selbst, die zwar immer wieder ihren guten Momente hat, aber dann doch bloß warme Luft absondert. Der Großteil des Sammelbandes ist im Nachhinein eine wiederaufgewärmte Fassung alter Geschichten und erreicht dabei leider nicht das Niveau der Vertigoserie. Mich hat der Comic zwar gut unterhalten, meine hohen Erwartungen jedoch erfüllt er nicht.

      3 von 5 Sternen."
      gruß
      andi
    • Da ist es dann wohl von Vorteil wenn man wie ich den Vertigo-Hellblazer nicht kennt. ;)
      Ich fand den Band super auch wenn einem die Darstellung Nerons hier nicht gefallen muss. Das kann ich sogar verstehen.


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • Papa Midnite verschachert seine Bar an einen ziemlich großen
      Dämonen-Watz, welcher NYC erobern möchte und generell großes vorhat.
      Mithilfe Constantines möchte Papa seine Bar wieder zurückerobern.
      Nichtsahnend, dass es letztlich um die Rettung der ganzen Stadt geht
      macht sich das ungleiche Paar auf den Weg in die Hölle. Nicht ganz
      freiwillig geht John auf diese Mission und muss zuvor noch von Midnite
      überzeugt, sprich erpresst werden. Dass der Hellblazer das nicht auf
      sich sitzen lässt, ist klar. In bekannter Manier bahnt er sich seinen
      Weg mit Lug und Trug. Die Konsequenzen tragen wieder einmal andere,



      Eher zurückhaltend mit niedrigen Erwartungen ging ich an diesen Band und
      wurde positiv überrascht. Zeichnerisch wusste ich in den ersten
      Kapitel, was mich erwartet und hatte mich inzwischen sogar so weit daran
      gewöhnt, dass ich die so nehmen konnte, wie sie nun mal sind. Die Story
      ist bösartig, zynisch und kompromisslos und vor allem sehr kurzweilig.
      Der Band ließt sich spannend und flott, ohne dabei oberflächlich daher
      zu kommen.

      Die Zeichnungen von Travel Foreman haben mich dann in der Mitte des
      Bandes mal wieder geflasht. Ich mag den Stil einfach. Das abschließende
      Zeichnerteam ist schlicht hässlich (also die Zeichnungen :D
      ) und lässt den Hauptzeichner der kurzen Serie wie Gold erscheinen.
      Mann, Mann DC, warum immer wieder diese unpassenden Ausreißer?

      Den ersten Band muss ich mir noch mal geben, vielleicht war ich auch einfach nicht gut drauf.



      Story: 8/10

      Zeichnungen 7,9,4/10



      Btw hoffe ich, dass man C. in Rebirth seine Springerstiefel klaut. Das schaut so dumm aus, wer kam denn au diese Furzidee?

      die c&p Funktion hier ist genau so Mangelhaft wie die suFu. Was für ne crappy Forensoft.

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