LaLes DC Dark Re-Read

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    • Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie
      (enthält US-Justice League Dark 14-21)



      Autoren: Jeff Lemire, Ray Fawkes (15-21)
      Zeichner: Mikel Janin (15-21), Graham Nolan (14), Vicente Cifuentes (19-21)

      Den ursprünglichen Spoilerthread hatte @Kaspian erstellt.
      Spoiler anzeigen
      Über die Bücher der Magie gelingt es der Liga den verschwundenen Hunter und Zatanna zu folgen. Die beiden hat es auf die Welt Epoch verschlagen wo die Menschen die Macht mittels der Wissenschaft übernommen haben und die Magie unterdrücken. Dies hat ungeahnte Folgen, da das magische Potenzial stetig steigt und nicht abgebaut wird. Über kurz oder lang wird dies zum Kollaps führen, der über die Verbindung zur Erde auch auf diese übergreifen wird. Mit Hilfe des Vaters von Tim Hunter, der von Epoch stammt, können der Magieüberschuss abgebaut und beide Welten gerettet werden. Zurück auf der Erde sagt sich die Liga von ARGUS los, was Steve Trevor zum Anlass nimmt den Versuch zu unternehmen Mitglieder der Liga als Informanten für den Dienst zu gewinnen.

      Als sich die Kalte Flamme das Haus der Mysterien aneignet und eine Schreckensherrschaft in New York errichtet, ruft Madame Xanadu die Liga erneut zusammen. Dabei muss sich jedes Mitglied seinen persönlichen Alpträumen stellen und nur mit Hilfe des Flash gelingt es die Gruppe wieder zu vereinen. Als Mann im Hintergrund entpuppt sich Dr. Destiny, der den Verlauf eines Krieges in der Weise beeinflussen will, dass er im Anschluss die Weltherrschaft übernehmen kann. Entscheidend geschwächt wird er als es Deadman und Swamp Thing gelingt die Kontrolle über das Haus der Mysterien zu erlangen. Madame Xanadu, deren Kind Dr. Destiny ist, kann ihm daraufhin den Traumstein abnehmen und der Schrecken endet.

      Lemire holt sich mit Ray Fawkes Verstärkung an Bord und gemeinsam schrieben sie die beiden im Sonderband enthaltenen Arcs "Der Tod der Magie" und "Horror-City". Die fügen sich nahtlos ineinander obwohl sie zeitlich durch das Rotworld-Crossover unterbrochen werden. Aber das haben die meisten Protagonisten eh vergessen. :D

      Wenn man die Serie zu diesem Zeitpunkt auf eine Formel bringen wollte, dann ist das die in allen bisherigen Arcs auftretende magische Bedrohung apokalyptischen Ausmaßes gewesen, die nur von einer Gruppe starker "Magier" abgewendet werden kann. Dabei bedienten sich die Autoren - immerhin schon drei an der Zahl - unterschiedlichster Charaktere aus den magischen Randgebieten des DCU. Die mitunter schwierigen Beziehungen der Mitglieder untereinander machen einen weiteren Reiz der Serie aus, die sich qualitativ zwar hinter Animal Man und Swamp Thing einreihen muss aber dennoch unzweifelhaft ein Flaggschiff der Dark-Sparte ist.

      Im Anschluss hieran beginnt die Phase der endlosen Crossover mit der Justice League und der JLA im Trinitiy War und den Soloserien von Constantine, Pandora und dem Phantom Stranger im Forever Evil-Nebenevent Blight.

      Randnotizen
      Teammitglieder: Black Orchid, Constantine, Deadman, Frankenstein, Lady Amethyst, Madame Xanadu, Swamp Thing, Zatanna

      Gastauftritte: Flash und diverse Helden als potenzielle Leichen, Dove?, Animal Man, Phantom Stranger.

      Das plötzliche Verschwinden von Lady Amethyst klärt sich in Sword of Sorcery Vol. 1: Amethyst auf.

      Link Section
      Setzt die Handlung fort aus Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie.

      Wird fortgesetzt im Trinity War.

      Einen ganz kurzen Blick in das US-Trade kann man hier werfen.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LaLe ()

    • LaLe schrieb:

      Dial H - Bei Anruf Held #1: Neue Verbindung


      Starautor Miéville zeichnet für die wohl schrägste Serie der Dark-Sparte verantwortlich und veranstaltet in den in diesem Sammelband enthaltenen Heften ein regelrechtes Feuerwerk, das auf mich bei aller Skurillität jederzeit einen gut durchdachten Eindruck machte. Highlight sind natürlich die vollkommen abgedrehten Superheldenidentitäten, die ich weiter unten mal versucht habe zu sammeln. Die sind größtenteils so bescheuert wie sie klingen. Bei der Kampfschnecke musste ich an die TMNT denken, wie überhaupt einige der Gestalten gewisse Assoziationen zu bekannteren Figuren in mir weckten.

      Der Mythos hinter den Scheiben wird nur angedeutet, deren Machtpotenzial scheint aber über die willkürliche Vergabe von Superkräften hinauszugehen. Dass dies durchaus auch Auswirkungen auf andere hat, macht speziell die Nullnummer mit der Tragik um Auto-Uta deutlich, die ich im Gegensatz zu Andi für alles andere als belanglos halte. Das weiter auszuführen wäre mir aber zuviel gespoilert. Für weitere tragische Momente sorgt Tintenfisch, der bei allem was er tut stets nichts anderes will als einen alten Weggefährten aufzuspüren und in seine Heimat zurückzukehren.

      Zeichner Santolouco hatte offensichtlich viel Spaß bei seiner Arbeit und steckte viel Liebe in die grafische Gestaltung der Figuren, wie dem rauchenden Schlot, dem Hula-Hoop-Hahn oder Kampfschnecke.

      Man ist bis hierhin fast geneigt zu sagen, dass Dial H ein (ausschließlich) völlig verrücktes Lesevergnügen ist. Würde sich da zwischen den Zeilen nicht mehr abzeichnen. Die Erinnerung daran, was uns im abschließenden Folgeband noch erwartet lässt mich etwas vorsichtiger formulieren. Es geht nämlich noch weirder.

      Wer im Superheldengenre gerne einmal etwas anderes lesen will und dabei auch für komplett verrückte Sachen, die irgendwie dennoch einen Sinn ergeben, offen ist, der bekommt mit Dial H das Rundum-Sorglos-Paket. Für mich nach I, Vampire der nächste Überraschungshit der DC Dark-Sparte. Der Band erfordert allerdings eine gewisses Maß an Aufmerksamkeit (könnte eine krasse Untertreibung sein) und ist absolut nichts fürs Nebenherlesen.
      "komplett verrückte Sachen, die irgendwie dennoch einen Sinn ergeben"

      Das hätte, finde ich, auch auf dem Buchrücken stehen können :thumbup:

      Hier muss ich ganz klar meine Hochachtung vor den Erschaffern dieses abgedrehten, in anderen Sphären schwebenden, Machwerkes kundtun :D!

      So etwas muss man auch erst mal schaffen, eine Welt so weit weg von allem was ich bis jetzt irgendwo gesehen habe und das Ganze dann so gut zu verpacken und in sich schlüssig zu gestalten, dass man nicht den Spaß am Lesen verliert.

      Große Kunst!

      Man wird mit einem absoluten Minimum an Informationen in die Geschichte geworfen: "Hier ist dein Hauptcharakter, er ist ein fetter Verlierer -> UND HIER IST AUCH SCHON DIE ERSTE VERWANDLUNG!"

      Hier wird zT bis zum letzten Kapitel gewartet um lose Enden der Erzählung zusammenzuführen, wie zB das Gedankenspiel dass die Planeten und überhaupt alle feste Materie im Universum nur durch Kämpfe zwischen den "Abgründen" (hab gerade die genaue Bezeichnung nicht mehr parat) entstanden seien. Oder wie du schon erwähntest die, auch in meinen Augen, zur Geschichte sehr stark beitragende 0-Nummer. Ich mein, gut, zur Geschichte (Storyline) per se wird nicht direkt neues hinzugefügt, wohl aber zu der Geschichte (Historie) der Wählscheibe und ihrer potenziellen Macht und Einflussnahme auf andere Universen(?).

      Das Teil bietet ne Menge Freiraum für Gedankenspiele und durch das ganze Verrückte was sich im Vordergrund abspielt wird ein guter Ausgleich geschaffen!

      Irrer Tripp :D
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

      __________

      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."
    • Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!
      (enthält US-Dial H for Hero 6-15)



      Autor: China Miéville
      Zeichner: David Lapham (6+7), Alberto Ponticelli (8-15)

      Den Spoilerthread hatte seinerzeit @Doctor Flamenco gestartet. Ich fasse mal ganz knapp zusammen.

      Spoiler anzeigen
      Nelson und Roxie geraten auf der Suche nach weiteren Scheiben mit der kanadischen Organisation "Dunkler Ahorn" aneinander. Deren Agent Tausendfüßler verfolgt jedoch eigene Pläne und verbündet sich mit dem Richter. Beide Gruppen treffen nach einer Odyssee durch verwüstete Welten in der Vermittlung aufeinander wo sich der verschollen geglaubte Operator als Weltenzerstörer betätigt. Mit Müh und Not kann er in seinem Treiben aufgehalten werden, Nelson und seine Gefährten stranden jedoch in einem Haufen ineinander verknäuelter Universen...

      Ihr habt nichts verstanden? Macht nichts, die Nummer muss man einfach (besser mehrfach) selbst gelesen haben. Dial H dürfte das mit Abstand abgefahrenste gewesen sein was DC seit einer halben Ewigkeit publiziert hat. Und auch wenn die Liste aufgetretener Helden, Sidekicks und Amalgame etwas anderes vermuten lässt, hat die Serie einen roten Faden, der sich einigermaßen nachvollziehen lässt.

      Natürlich werden die Scheiben ein Stück weit entmystifiziert, das geschieht aber in einer Art und Weise, die dem Scheibenkleister nichts von seinem Unterhaltungswert nimmt. So gibt es verschiedene Arten von Scheiben, richtig geil die S-Scheibe für Sidekicks (!!!), und Nelson und Roxie erfahren in der US-Nummer 11, dass ihre Scheibe nicht zwangsläufig neue Identitäten erschafft sondern Kräfte mitunter auch raubt (was der Leser seit der im ersten Sammelband enthaltenen Nullnummer weiß). Die Folgen erfährt beispielsweise Flash in seinem Sonderband 5.

      Weitere hervorzuhebende Einzelhefte wären die US-Nummer 6, die völlig zu Recht an das geniale "Spider sieht fern" erinnert ohne jedoch ganz da ranzukommen und ein ganz heißer Kandidat für die Auszeichnung "Bestes Einzelheft der New 52". In "Tekel Upharsin", der #13, versuchen die Helden eine Wählscheibe von einer 2D-Welt in die ihre zu transferieren und nebenbei wird die Batman-Origin in einer Art und Weise nacherzählt, die schlicht G-E-N-I-A-L ist. Allein für diese Nummer lohnt IMO die Anschaffung dieses Bandes, der sich mit einem Zwanziger für 10 US-Hefte in mehr als preiswerten Dhemensionen bewegt . Ehrlich!

      Sobald man den roten Faden hat (der kam mir beim ersten Lesen durchaus mal abhanden) ist Dial H eine wunderbar unterhaltsame Serie mit hohem Spaßfaktor, die ich nochmal jedem ans Herz legen will, der einen auch nur rudimentär ausgebildeten Sinn für Absurdes und Skurriles hat, das einer nachvollziehbaren inneren Logik folgt. Ein bisschen erinnerte mich das an Monty Python. Hier nochmal ein paar der verrückten Ideen als Appetizer:
      • Der Held "Das Offene Fenster", dessen Superkraft selbsterklärend ist aber nicht funktioniert wenn ein Fenster kaputt ist. Kaputte Fenster gelten nämlich nicht als offen.
      • Der Operator kann Einfluss auf alle Wählscheiben nehmen solange sie intakt sind. Das Entfernen eine Kabelisolierung reicht da schon aus um im Kampf gegen ihn wahre Wunder zu wirken.
      • Die S-Scheibe hat den Nachteil, dass der Sidekick jemanden braucht, der ihm sagt was er zu tun hat.
      Kurz zu den Zeichnerwechseln. Die fallen natürlich auf, störten mich aber kein Stück. Highlights sind eh die Bolland-Cover.

      Wer das nicht gelesen hat, hat etwas richtig Gutes verpasst. Ich bin noch immer hellauf begeistert.

      Randnotizen
      Der Versuch einer erneut nicht für Vollständigkeit garantierenden Auflistung auftauchender/erwähnter Superhelden, Sidekicks und Amalgame: Häuptling Großer Pfeil, Dr. Kloake, SS-Ilsa, Captain Priapus, Der Folterknecht, E-Schätzchen, Die Treibende Kraft, Schleppdampfer, Ritter Baum, Asphaltman, Fischfaust, Zauberhai, Der Dahlien-Dandy, Der Planktonier, Flame-War, Müllredner, Schimpfwolf, Minotaura, Wolkenbart, Flüchtiger Blick, Atom-Wuff, Copter, Flash, Clinch, Das Offene Fenster, Rostboter, Strandmann, Pergament, Kiesel-Jill, Der Schlauberger, Stinkbomber, King Kurbel, Elephantom, Schulbus, Perplexo, Stalagtitan, Schnick-Schnack-Schnuck, Mondaffe, Pfeifenreiniger, Katapult, Homo Superior, Wolkentäuberich, Flame-Schnecke, Synaptor, Ctrl-Alt-Dahlie, Ranziger Hula-Hoop-Ninja, Der Rauchende Heulsuser, Pelikan-Spieler, Schleppdampfer Harz, Der Gewinner, Lobotomief, Entsteller, Inneres Stimmchen, Matterhorn, Jukeboxer, Dr. Salzsäure, Bäckermann, Quastenflosserin, Kreisdiagramm, Kid Rot, Meerdenker, Monodon-Seher, Fadenkreuz, Matroschka, Galaxis, Schlapphut, Auspuff, Wasserturm, Der Zwinkernde Zenturio.

      Beide Bände gibt es noch im Paninishop (was für eine Schande). Greift also zu.

      Link Section

      Setzt die Handlung fort aus Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung.

      Einen kleinen Nachschlag gibt es während des Villains Month.

      Die Leseprobe musste ich suchen, da hat man sich auf der Mycomics-Seite irgendwie mit den Nummern vertan.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • gemein! wie soll ich denn jetzt noch so viel anderes Zeug lesen bevor ich mir das Finale von Dial H zur Brust nehmen kann?



      Dumme Reading Order ;)
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

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      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."
    • Zieh das ruhig vor (machst halt den Resurrection Man). ;)
      Ansonsten fand ich mein Timing nach deinem Statement zur #1 richtig gut. :P


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Wie fandst du denn die #13? Die war - wie auch die #6 - dann doch ein wenig anders als der Rest. Und den Tausendfüßler mochte wohl auch nicht jeder. Nicht, dass der sympathisch gewesen wäre...


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Deutschleser bin ich doch auch. :P

      Die #6 (guck in die Leseprobe) ist der Anfang, wo Nelson als Häuptling Großer Pfeil vor dem Fernseher hockt und darauf hofft endlich jemanden retten zu können während sein fliegendes Pferd Islamisten ins Gesicht scheißt. :thumbsup:
      Und in der #13 wird die 2D-Batman Origin erzählt. An die muss man sich doch erinnern können. ;)


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • LaLe schrieb:

      Zieh das ruhig vor (machst halt den Ressurection Man). ;)
      Ansonsten fand ich mein Timing nach deinem Statement zur #1 richtig gut. :P
      Yep, gutes Timing, hab ich mir auch gedacht. Aber nee ich steck jetzt schon mitten in Sword of Sourcery. Passt schon alles :thumbsup:
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      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

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      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."
    • Hups, wie dümmlich :whistling:
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
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    • Damian schrieb:

      Ja, der Tausendfüßler hat mich extrem genervt. An einzelne Ausgaben erinnere ich mich nicht.. deutschleser ;)
      Vielleicht hast du den Band auch gar nicht komplett gelesen? Dein Kommentar im Spoilerthread dazu lässt vermuten, dass die Lektüre von Scheibenkleister eine keinesfalls befriedigende Schwerstarbeit für dich war.


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Demon Knights #3 - Das Blut des Grals
      (enthält US-Demon Knights 16-23)



      Autor: Robert Venditti
      Zeichner: Bernard Chang (16-19), Chad Hardin (20-22), Phil Winslade (23)

      Zum Spoilerthread von @Ahappyfreak geht es hier.
      Spoiler anzeigen
      30 Jahre nach der Schlacht um Avalon sind die Demon Knights in der Weltgeschichte verstreut. Da beginnt Cain eine Vampirarmee aufzubauen um Themyscira zu erobern. Dies nimmt El Jabr zum Anlass die Stormwatch des Mittelalters wieder zusammenzubringen um die Blutsauger aufzuhalten bevor sich die Gruppe anschließend auf die Suche nach dem Gral begibt...

      Robert Venditti übernimmt das Zepter und bringt die Serie zu einem offenen Ende. Dabei gibt es zum Cornell-Run schon den ein oder anderen Bruch und das nicht nur wegen des Zeitsprungs. Die Zeit ist nicht spurlos an den Helden vorübergegangen - abgesehen vielleicht davon, dass außer Al Jabr keiner gealtert zu sein scheint - und die Beziehungen zwischen ihnen sind komplizierter als sie es je waren. Ja, das geht.

      Im ersten Arc treffen wir auf einen Cain, der noch nicht von Andrew Bennett gebändigt wurde und bestrebt ist eine Armee von Vampir-Amazonen aufzustellen. Damit ähnelt der Grundplot schon stark dem was man in den beiden Bänden zuvor mit den Kämpfen um Kleinwinkel, Alba Sarum und schließlich Avalon lesen konnte. Auf den Punkt gebracht kämpft eine übermächtige (böse) Streitmacht gegen ein kleines Häuflein Aufrechter, das von den Helden unterstützt wird. Ähnlich endet dann der zweite Arc, wenn die des Grals beraubten Riesen die Stadt Al-Wadi angreifen.

      Bot der eigentliche Plot nicht viel Neues gefielen mir vor allem die Konflikte der einzelnen Charaktere miteinander. Vandal Savage hält Jason Blood als Sklaven, den er peinigen kann ohne dass dieser stirbt. Der kann sich jedoch befreien und kämpft mit seinem Peiniger und Etrigan. Dazu verbündet er sich mit Luzifer. Daraus zog ich ein wenig Honig, konnten mich die eigentlichen Arcs mit angedeuteten Anleihen bei I, Vampire und Wonder Woman nicht sonderlich begeistern.

      Mit dem Artwork wurde ich auch nicht wirklich warm. Bei Chang, der seine Pencils auch tuschte, wirkte mir alles zu glatt. Hardin zeichnete sich keinesfalls durch eine hohe Detailtiefe aus und bei Winslade wurde es zum Ende nur unwesentlich besser.

      Dieser Band enttäuschte mich schon ein wenig, da wäre mir die #15 als Abschluss lieber gewesen.

      Randnotizen
      Der Band enthält ein Interview mit Robert Venditti, für den die Demon Knights der Einstieg ins DCU waren. Kurz darauf wechselte er zu Green Lantern und Flash.

      Link Section

      Setzt - wenn man so will - die Handlung von Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon fort und findet hier ein Ende.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns
      (enthält US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 0, 1-10)


      Autoren: Dan DiDio (0-8 ) und J. M. DeMatteis (4-10)
      Zeichner: Brent Anderson (0-5), Gene Ha (6-7), Philip Tan (8) und Fernando Blanco (9-10)

      Zum Spoilerthread von @Kaspian geht es hier.

      Spoiler anzeigen
      Der Phantom Stranger, einst als Judas Iskariot Jünger und Verräter Christi, lebt seit 2000 Jahren unter den Menschen um seine Schuld abzutragen. Eines Tages weigert er sich einen dafür erforderlichen Auftrag zu erfüllen und übernimmt den Körper Philip Starks, der seine Familie töten wollte. In dieser fremden Identität versucht er ein Stück weit Normalität zu leben kann seiner anderen Existenz jedoch nicht entkommen. Diese bringt ihn immer wieder in Konflikt mit anderen mystischen Gestalten wie dem Spectre, Trigons Söhnen oder auch John Constantine und der Justice League Dark.

      Als eines Tages "seine" Familie verschwindet führt ihn die Suche nach ihr in Hölle und Himmel wo er eine für ihn unmögliche Entscheidung treffen muss. Mit der bereitet er sich seine ganz eigene Hölle auf Erden.

      Einleitend will ich anmerken, dass diese Ausgabe ein richtig fettes Teil und im wahrsten Sinne des Wortes Value for Money war. Bei 11 US-Heften - wenn man so will einen Megaband - für einen Zwanziger darf man echt nicht meckern.

      Die Story selbst dürfte nicht jedermanns Sache sein. Der Rote Faden ist die "Familiengeschichte", die man ganz kurz mit dem Satz "Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Absichten." zusammenfassen könnte. Der Phantom Stranger übernimmt das Leben Philip Starks, eines Massenmörders, um dessen Familie vor dessen mörderischen Absichten zu schützen. Dies entspricht aber alles andere als seinem Auftrag und so löst der Stranger in bester Absicht eine Kette von Ereignissen aus, die schlimmer sind als das was er zu verhindern trachtete und mit dem Sin-Eater einen starken Gegner auf den Plan ruft.

      Die Autoren bedienen sich hier fleissig in der christlichen Mythologie und stricken einen Garn um Themen wie Bestimmung, Gnade und Opfer, die mich zu begeistern wusste. Der Rote Faden wird mit der ein oder anderen Nebenhandlung geschmückt wobei die Einführung Terrence Thirteens mit dem Highway Huntsman nicht gerade ein Highlight ist.

      Zwischendrin wird immer wieder angedeutet, dass auf das DCU etwas "Großes" zukommt und die Bemühungen der mystischen Helden Allianzen zu bilden spielen immer wieder in die Handlung mit rein. Dabei gestaltet sich die Interaktion des Strangers mit der Justice League Dark nicht ganz einfach. Die Untertreibung des Jahres wäre es, wenn ich die Beziehungen zu Pandora und The Question, den beiden anderen "Bestandteilen" der Trinity of Sin, ähnlich beschreiben würde. Die können sich alle so gar nicht ausstehen und gehen recht rigoros gegeneinander vor.

      Die vielen Wechsel der Zeichner und Tuscher nervten mich. Interessant war für mich allein zu sehen wieviel ein Tuscher ausmachen kann. Dass die Nullnummer und die Hefte 1-5 vom selben Zeichner sind war für mich nicht zu erkennen. So wechselte es optisch von (mir) zu glatt hin zu stellenweise sehr "dreckig". Das macht diesen Band optisch zu einer sehr uneinheitlichen Nummer. Die Titelbilder von Jae Lee und June Chung sind hingegen richtig stark, das sehe ich ähnlich wie Kaspian.

      Hier einmal die von ihm angesprochene US-Nummer #5:



      Stark auch die #9 und #10





      Unterm Strich gefiel mir der Band aufgrund der Story richtig gut. Wer mit der stark christlich angehauchten Thematik (inhaltlich geht es an dieser dann aber nach meinem Verständnis stellenweise deutlich vorbei) nichts anzufangen weiß, sieht das aber womöglich anders.

      Randnotizen
      Gastauftritte haben Pandora, The Question, Spectre, Justice League Dark, Nightmare Nurse (die hier zur JLD stößt), Trigon und Söhne (und Tochter), Zauriel, Etrigan und die Challengers of the Unknown.

      Den Band kann man problemlos noch im Paninishop erwerben.

      Link Section

      Weiter geht es nicht, wie angekündigt in einem Justice League Special 1, das so nie erschien, sondern im Zuge des Trinity War im ersten Pandora-Band.

      Leseprobe

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von LaLe ()

    • Damian schrieb:

      Doh hab ich. Zugegeben, je mehr ich genervt war, desto mehr hab ich im schnelldurchlauf gelesen.
      so gehts mir gerade mit sword of sorcery :D meine güte
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