LaLes DC Dark Re-Read

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    • LaLe schrieb:

      Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie

      Den ursprünglichen Spoilerthread hatte @Kaspian erstellt.
      Spoiler anzeigen
      Über die Bücher der Magie gelingt es der Liga den verschwundenen Hunter und Zatanna zu folgen. Die beiden hat es auf die Welt Epoch verschlagen wo die Menschen die Macht mittels der Wissenschaft übernommen haben und die Magie unterdrücken. Dies hat ungeahnte Folgen, da das magische Potenzial stetig steigt und nicht abgebaut wird. Über kurz oder lang wird dies zum Kollaps führen, der über die Verbindung zur Erde auch auf diese übergreifen wird. Mit Hilfe des Vaters von Tim Hunter, der von Epoch stammt, können der Magieüberschuss abgebaut und beide Welten gerettet werden. Zurück auf der Erde sagt sich die Liga von ARGUS los, was Steve Trevor zum Anlass nimmt den Versuch zu unternehmen Mitglieder der Liga als Informanten für den Dienst zu gewinnen.

      Als sich die Kalte Flamme das Haus der Mysterien aneignet und eine Schreckensherrschaft in New York errichtet, ruft Madame Xanadu die Liga erneut zusammen. Dabei muss sich jedes Mitglied seinen persönlichen Alpträumen stellen und nur mit Hilfe des Flash gelingt es die Gruppe wieder zu vereinen. Als Mann im Hintergrund entpuppt sich Dr. Destiny, der den Verlauf eines Krieges in der Weise beeinflussen will, dass er im Anschluss die Weltherrschaft übernehmen kann. Entscheidend geschwächt wird er als es Deadman und Swamp Thing gelingt die Kontrolle über das Haus der Mysterien zu erlangen. Madame Xanadu, deren Kind Dr. Destiny ist, kann ihm daraufhin den Traumstein abnehmen und der Schrecken endet.

      Lemire holt sich mit Ray Fawkes Verstärkung an Bord und gemeinsam schrieben sie die beiden im Sonderband enthaltenen Arcs "Der Tod der Magie" und "Horror-City". Die fügen sich nahtlos ineinander obwohl sie zeitlich durch das Rotworld-Crossover unterbrochen werden. Aber das haben die meisten Protagonisten eh vergessen. :D

      Wenn man die Serie zu diesem Zeitpunkt auf eine Formel bringen wollte, dann ist das die in allen bisherigen Arcs auftretende magische Bedrohung apokalyptischen Ausmaßes gewesen, die nur von einer Gruppe starker "Magier" abgewendet werden kann. Dabei bedienten sich die Autoren - immerhin schon drei an der Zahl - unterschiedlichster Charaktere aus den magischen Randgebieten des DCU. Die mitunter schwierigen Beziehungen der Mitglieder untereinander machen einen weiteren Reiz der Serie aus, die sich qualitativ zwar hinter Animal Man und Swamp Thing einreihen muss aber dennoch unzweifelhaft ein Flaggschiff der Dark-Sparte ist.

      Im Anschluss hieran beginnt die Phase der endlosen Crossover mit der Justice League und der JLA im Trinitiy War und den Soloserien von Constantine, Pandora und dem Phantom Stranger im Forever Evil-Nebenevent Blight.



      Reading Order
      Jau also das hat mir hier im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

      Sehr geradlinig, klarer roter Faden in beiden Geschichten vorhanden, ein paar angenehme Twists und Turns innerhalb der Geschichte, gelungene Supporting Charaktere wie Flash und (ja genau) Frankenstein. Der für mich besser als Nebencharakter funktioniert.
      Die Welt Epoch wurde leider ja nur kurz angerissen, hier würde ich gerne noch einmal mehr lesen.

      Der verrückte Trip durch das Haus der Mysterien war klasse, erinnerte mich irgendwie stark an die Tardis :D

      Das einzige was mich echt gestört hat war die Verwandlung von Constantine, dieses ständige aussprechen seiner Gefühle war zu sehr gewollt mMn.

      In der zweiten Geschichte wird noch einmal schön mit der Horrorkeule geschwungen, rundum gelungen! Außerdem hoffe ich dass ich, wenn ich es mal schaffe, beim lesen des einen Xanadu Bandes überzeugt werde mir noch mehr von ihr zu holen, da ich denke dass ihre Geschichte sehr spannend sein könnte.

      Toller Band!

      Jetzt lese ich gerade noch mal den ersten Teil von Dial H als vorbereitung auf den zweiten ;D
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

      __________

      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."
    • Damian schrieb:

      Kloetenmann schrieb:

      LaLe schrieb:

      Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie




      Reading Order
      Das einzige was mich echt gestört hat war die Verwandlung von Constantine, dieses ständige aussprechen seiner Gefühle war zu sehr gewollt mMn.
      da kommt noch was ;)
      und darüber soll ich mich freuen? :D
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    • Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
      (enthält US-Animal Man 19-23, Annual 2)


      Autor: Jeff Lemire
      Zeichner: Steve Pugh (19, 21-23), Travel Foreman (Annual 2), John Paul Leon (20), Francis Portela (21-23)

      Hier geht es zum Review von @Doctor Flamenco

      Spoiler anzeigen
      Nach der Beerdigung von Cliff trennt sich Ellen Baker von Buddy und der gerät trotz Oswald-Nominierung aus der Spur. Als er sich wieder einigermaßen gefangen hat geht er dem Verschwinden vieler Tiere nach. Dabei trifft er auf die Splitterlinge, die ihm sein Blut nehmen um dem von ihnen verehrten Brother Blood Macht über das Rot zu geben. Mit Unterstützung eines Verräters innerhalb des Parlaments der Glieder dringt dieser in das Rot ein wo Maxine versucht ihren Bruder wieder zum Leben zu erwecken...


      Nach dem groß angelegten Rotworld-Crossover verarbeitet Lemire erst einmal dessen Folgen und beschert uns mit dem zweiten Annual ein echtes Highlight inmitten seines ohnehin großartigen Runs. Gezeichnet von Travel Foreman erzählt er eine Geschichte über eine sehr spezielle Form der Erinnerung an den verstorbenen Cliff. "Der letzte Flug" ist für mich eines der stärksten Einzelhefte der New 52. Zumal ich solche Enden (Happy Ends bei denen es einem die Tränen in die Augen treibt) einfach liebe. Als "Gefühlsreferenz" nenne ich da mal die Filme "A.I." oder "Alles was wir geben mussten". Ganz großes Gefühlskino.

      Nach der Trauerarbeit geht es dann sowohl für Buddy als auch Maxine wieder in die Vollen. Dass der Band auf den ersten Blick nicht wie aus einem Guss wirkt, liegt nur vordergründig an den verschiedenen Künstlern. Deren Einsatz ergibt sogar richtig Sinn. Steve Pugh zeichnet als Nachfolger von Foreman, der das Annual optisch aufwertet, für den Großteil verantwortlich. Leon liefert den zweiten Teil "seiner" Kostüm-Geschichte und zeigt Buddy in seiner Filmrolle. In der zweiten Hälfte teilen sich dann Pugh und Portela die beiden Handlungsebenen. Passt für mich also.

      Gespannt kann man nun auf den abschließenden Band sein, denn dieser endet mit einem Cliff(nein, nicht der Bengel)hanger. Mir hat dieser vierte gut gefallen. Dafür hätte aber allein das Annual schon gereicht. :love:

      Randnotizen
      Das Cover der US-Nr. 23 passt nicht so recht zum Inhalt des Heftes. Dort ist eine Leiche abgebildet, die es (noch) nicht gibt.



      Link Section

      Setzt die Handlung aus Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich fort.

      Wird in Animal Man #5 - Evolution oder Tod! fortgesetzt.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read

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    • Animal Man #5 - Evolution oder Tod!
      (enthält US-Animal Man 24-29)


      Autor: Jeff Lemire
      Zeichner:Rafael Albuquerque (24, 25, 27, 28), Cully Hamner (26), Jeff Lemire und Travel Foreman (29)

      Hier geht es zum Review des "glücklichen Sonderlings" @Ahappyfreak, der auch ein paar schöne Bildbeispiele bringt.

      Spoiler anzeigen
      Brother Blood jagt im Roten reich Maxine, die allein noch in der Lage ist ihm die Herrschaft über das Rot streitig zu machen. Buddy Baker verschlägt es inmitten der Auseinandersetzung ins Weltall. Dort trifft er auf die Brückenbauerin, die ihm ein weitreichendes Versprechen abnimmt bevor sie ihn wieder in den Kampf gegen Brother Blood und das verräterische Totem ziehen lässt. Nachdem er diese besiegt hat nimmt er dem neuen Parlament der Glieder das Versprechen ab, dass Maxine nicht länger der künftige Avatar des Rot sein wird.


      Das war nun also das Finale des Lemire-Runs an Animal Man. Der begann mit dem Rotworld-Crossover geradezu episch um im vierten Trade kurz Luft zu holen und auf den Showdown hinzuarbeiten. Die Handlung ging ein ordentliches Tempo wobei mir der Plot um die Oswald-Verleihung nicht so zusagte. Auch die Nummer im Weltall erweiterte den Animal Man-Kosmos zwar, wirkte im Hinblick auf das Serienende aber irgendwie deplatziert. So taugte sie lediglich für ein leicht mulmiges Gefühl bei Buddys Zusicherung künftig bei seiner Familie zu bleiben. An dieser Stelle war der halbe Sammelband bereits gelesen.

      Umso besser gefiel mir die zweite Hälfte. Im Zweiteiler "Evolve or Die!" wusste der Endkampf zu überzeugen und das letzte Bild mit der Brückenbauerin hinterließ bei mir das angesprochene mulmige Gefühl. Nur kam da bislang nichts nach.

      Genialer Schlusspunkt ist dann aber die vom Traumduo Lemire/Foreman inszenierte #29, bei der der Autor auch zum Stift griff. Dort wird im Wesentlichen der alte Status Quo (Prä-New 52) wieder hergestellt, sprich Buddy ist wieder der Avatar und Maxine raus aus der Nummer. In der Secret Origin wurde ja berichtet, wie das neue Parlament Fleischlinge als künftige Avatare heranzieht. Und geradezu anrührend ist dann Maxines von Lemire gezeichnete Gute-Nacht-Geschichte. Hier wird der komplette Run nochmal kompakt und "kindgerecht" nacherzählt und bei wem sich hier kein Augenpipi einstellt, der ist IMO kalt wie ein toter Fisch. Habe ich zuletzt zwar häufiger geschrieben, aber das Heft ist für mich eine der Topnummern der New 52.

      Das Serienfazit bringe ich beizeiten an anderer Stelle. Hier nur soviel, wer die fünf Bände weder besitzt noch gelesen hat, hat so ziemlich das Beste verpasst, was DC in diesem Jahrtausend veröffentlicht hat. IMO.

      Randnotizen
      Die Serie endet also hier, mit Buddy Baker geht es aber auf den Seiten der Justice League United weiter.

      Link Section

      Setzt die Handlung aus Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies fort und ist der Schlusspunkt der Serie.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • LaLe schrieb:

      Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

      Ihr habt nichts verstanden? Macht nichts, die Nummer muss man einfach (besser mehrfach) selbst gelesen haben. Dial H dürfte das mit Abstand abgefahrenste gewesen sein was DC seit einer halben Ewigkeit publiziert hat. Und auch wenn die Liste aufgetretener Helden, Sidekicks und Amalgame etwas anderes vermuten lässt, hat die Serie einen roten Faden, der sich einigermaßen nachvollziehen lässt.

      Natürlich werden die Scheiben ein Stück weit entmystifiziert, das geschieht aber in einer Art und Weise, die dem Scheibenkleister nichts von seinem Unterhaltungswert nimmt. So gibt es verschiedene Arten von Scheiben, richtig geil die S-Scheibe für Sidekicks (!!!), und Nelson und Roxie erfahren in der US-Nummer 11, dass ihre Scheibe nicht zwangsläufig neue Identitäten erschafft sondern Kräfte mitunter auch raubt (was der Leser seit der im ersten Sammelband enthaltenen Nullnummer weiß). Die Folgen erfährt beispielsweise Flash in seinem Sonderband 5.

      Weitere hervorzuhebende Einzelhefte wären die US-Nummer 6, die völlig zu Recht an das geniale "Spider sieht fern" erinnert ohne jedoch ganz da ranzukommen und ein ganz heißer Kandidat für die Auszeichnung "Bestes Einzelheft der New 52". In "Tekel Upharsin", der #13, versuchen die Helden eine Wählscheibe von einer 2D-Welt in die ihre zu transferieren und nebenbei wird die Batman-Origin in einer Art und Weise nacherzählt, die schlicht G-E-N-I-A-L ist. Allein für diese Nummer lohnt IMO die Anschaffung dieses Bandes, der sich mit einem Zwanziger für 10 US-Hefte in mehr als preiswerten Dhemensionen bewegt . Ehrlich!

      Sobald man den roten Faden hat (der kam mir beim ersten Lesen durchaus mal abhanden) ist Dial H eine wunderbar unterhaltsame Serie mit hohem Spaßfaktor, die ich nochmal jedem ans Herz legen will, der einen auch nur rudimentär ausgebildeten Sinn für Absurdes und Skurriles hat, das einer nachvollziehbaren inneren Logik folgt. Ein bisschen erinnerte mich das an Monty Python. Hier nochmal ein paar der verrückten Ideen als Appetizer:
      • Der Held "Das Offene Fenster", dessen Superkraft selbsterklärend ist aber nicht funktioniert wenn ein Fenster kaputt ist. Kaputte Fenster gelten nämlich nicht als offen.
      • Der Operator kann Einfluss auf alle Wählscheiben nehmen solange sie intakt sind. Das Entfernen eine Kabelisolierung reicht da schon aus um im Kampf gegen ihn wahre Wunder zu wirken.
      • Die S-Scheibe hat den Nachteil, dass der Sidekick jemanden braucht, der ihm sagt was er zu tun hat.
      Kurz zu den Zeichnerwechseln. Die fallen natürlich auf, störten mich aber kein Stück. Highlights sind eh die Bolland-Cover.

      Wer das nicht gelesen hat, hat etwas richtig Gutes verpasst. Ich bin noch immer hellauf begeistert.

      Reading Order
      Grandios, in der Tat!

      Ein ziemlich harter Bruch zu Anfang des Bandes im Gegensatz zum ersten.
      Wurde am Ende des Ersten noch die Apokalypse abgewendet, holt unsere Helden hier schon der Alltag ein. Sehr sehr schön geschrieben und die Nummer 6, wie du schon sagst, obwohl nicht viel passiert, sticht sehr stark heraus.
      Die Serie entwickelt sich hier noch kurz danach zu einem waschechten Geheimagenten Thriller und eskaliert dann in ein chaotisches, undurchsichtiges, spannendes, fantastisches kreativfeuerwerk was man selten sieht.
      Der Trip durch die Dimensionen nimmt sich einen überraschend ruhigen Moment Zeit um die Geschichte eines kleinen gezeichneten Waisen zu erzählen, der betrachtliche Ähnlichkeiten zum normalen DC Universum aufweist, allen voran natürlich Batman. Wirklich schön geschrieben und auch inszeniert.

      Weiteres Highlight hier auf meiner Seite auf jeden Fall der Moment indem der Richter das Himmelszelt über Sydney aufreißt.

      Leider wirkt das Ende etwas gehetzt, tut der Serie jedoch keinen Abbruch mMn.

      Ich gönne mir jetzt erst einma ne Pause der DC Dark Bücher :D brauch mal etwas leichteres nachdem ich den Brecher hier 2 mal hintereinander gelesen hatte ;)
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    • Swamp Thing #4 - Der Sämann
      (enthält US-Swamp Thing 19-24, US-Swamp Thing Annual 2)



      Autor: Charles Soule
      Zeichner: Kano (19, 20, 22, 23, Annual 2), Jesus Saiz (21), David Lapham (23), Andrei Bressan (24), Javier Pina (Annual 2)

      Hier geht es zum Review von @Doctor Flamenco.

      Spoiler anzeigen
      Überall auf der Welt wird der Sämann aktiv und beschenkt die Menschheit auf eine Art und Weise in der dies aus seiner Sicht der bisherige Avatar des Grün hätte tun müssen. Allerdings gehen diese Geschenke auf Kosten des Grüns, das aus den Fugen gerät. So auch in Schottland wo Alec Holland auf John Constantine trifft, der sich unter dem Einfluss des Whisky-Baums zum König der Region ernennt.
      Nachdem Holland die Situation bereinigen kann kehrt er in seinen Sumpf zurück wo ihn der Sämann bereits erwartet und ihm das Parlament der Bäume eine kaum nachvollziehbare Entscheidung mitteilt...


      Nach dem Ende des Rotworld-Crossovers widmet sich der neue Autor Charles Soule zu Beginn seines Runs erst einmal wieder dem Grün. Im Zentrum steht dabei neben dem Sämann, dessen Grundlagen bereits im Snyder-Run gelegt wurden, vor allem das Parlament der Bäume sowie dessen Verhältnis zu den Avataren aber auch der Parlamentäre untereinander.

      Mit Capucine und dem Konstrukt "Schutz des Grünen Blattes" wird der Kosmos ebenfalls erweitert und die Avatare der Vergangenheit spielen eine bedeutendere Rolle, speziell im den Band abschließenden Annual.

      Neuer Stammzeichner ist Kano, der im direkten Vergleich zu Yanick Paquette nur verlieren kann. Am schwächsten fand ich seine Zusammenarbeit mit David Lapham beim 2. Teil des Whisky-Baums. Ansonsten macht er allerdings einen soliden Job. Besser gefielen mir da die Beiträge von Jesus Saiz und Javier Pina. Und damit habe ich in diesem Absatz noch immer nicht alle Zeichner genannt, die an diesem Band mitwirkten...

      Für den Anfang hat mir das alles recht gut gefallen und ich war darauf gespannt wie Soule die Serie weiterentwickeln würde.

      Randnotizen
      Gastauftritte haben Scarecrow, Superman und John Constantine.

      Der Band enthält ein Interview mit Charles Soule.

      Link Section

      Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich.

      Wird fortgesetzt in Swamp Thing #5 - Der König ist tot

      Hier gibt es einen Minieinblick in die US-Ausgabe des Trades.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Swamp Thing #5 - Der König ist tot
      (enthält US-Swamp Thing 25-31)



      Autor: Charles Soule
      Zeichner:Jesus Saiz (25-27, 29-31), Javier Pina (28, 30, 31)

      Hier geht es zum Review von @Ahappyfreak.

      Spoiler anzeigen
      Alec Holland verliert den Kampf um das Amt des Avatars und Jason Woodrue nimmt seinen Platz ein. Dies führt zur Konfrontation Hollands mit dem Parlament, das er seiner Kraft beraubt. Mit ihm kehren drei weitere ehemalige Avatare aus dem Grün auf die Erde zurück.

      Als ihm der Körper gestohlen wird, trifft er auf den Avatar des Grau (das Reich der Pilze) während mit dem Wolf und der Grashexe zwei ehemalige Avatare des Grün ihr ganz eigenes Spiel treiben...

      Im Vorgängerband hatte Soule bereits damit angefangen den ein oder anderen Schleier um die Geheimnisse des Grün zu lüften. Hier geht er noch ein Stück weiter.

      Nach seiner Niederlage gegen den Sämann stellt sich Alec Holland gegen das aus seiner Sicht korrumpierte Parlament und und trennt dessen Verbindung zur Erde. Weiterhin befreit er drei ältere Avatare, die mit ihm zur Erde zurückkehren und ganz eigene Pläne verfolgen und mit den Sureen als Diener der Avatare kommt ein neues Element hinzu. Vom Grau ganz zu schweigen.

      Mir gefiel diese Erweiterung des Sumpf-Mythos beim ersten Lesen richtig gut und ich fand es spannend zu beobachten wie sich das Ganze noch entwickeln würde. Dass diese Veränderungen jemandem, der die alten Sumpfgeschichten mit der Muttermilch aufgesogen hat, nicht unbedingt in Begeisterung ausbrechen lassen, kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Mir ging es nicht so, ich kannte vorher aber auch nur die erste Hälfte des Moore-Runs und die ersten beiden Hefte der ersten Serie.

      Nach dem Re-Read würde ich das, was Altleser stören mag weniger als Veränderung des Hintergrundes bezeichnen sondern darin mehr eine Entmystifizierung sehen. Das Parlament wird aus dem Bereich des nicht Greifbaren hervorgezerrt und zu Individuen mit menschlich anmutender Motivation ... ja, beinahe degradiert. Die Einheit des Grün wird aufgehoben.

      Wenn man ganz ehrlich ist, hat Lemire bei Animal Man Vergleichbares gemacht. Er ließ einen Verräter innerhalb des Parlaments seinen eigenen Avatar heranziehen, damit er allein herrschen kann. Die Nummer mit dem Sämann ist für mich (nicht ganz) dasselbe in Grün.

      Stört man sich daran nicht, dann bekommt man bislang eine jederzeit unterhaltsame Geschichte geboten, die der Autor durch viele kleine Subplots interessant zu halten weiß.

      Neuer Stammzeichner ist der von mir durchaus geschätzte Jesus Saiz, dessen Arbeiten mir dann wieder besser gefallen als die von Kano.

      Randnotizen
      Gastauftritte haben Animal Man, Die Kalte Flamme, Aquaman und Vandal Savage.

      Link Section

      Setzt die Handlung fort aus Swamp Thing #4 - Der Sämann.

      Wird fortgesetzt in Swamp Thing #6 - Giftpflanzen.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Constantine #1 - Der Funke und die Flamme
      (enthält US-Constantine 1-5)



      Autoren: Ray Fawkes (1-5), Jeff Lemire (1-4)
      Zeichner: Renato Guedes (1-3, 5), Fabio Neves (4)

      Hier geht es zum Review von @Ahappyfreak.

      Spoiler anzeigen
      John Constantine sucht in Norwegen, Myanmar und London die Einzelteile von Croydons Kompass, einem mächtigen magischen Artefakt. Hinter dem sind allerdings auch die Magier der Kalten Flamme her und der Hellblazer muss einiges aufbieten um zu verhindern, dass das Artefakt nicht in die falschen Hände gerät...

      Mit der 5ten Welle von DCs Neuausrichtung im Rahmen der New52 bekam Constantine seine Soloserie innerhalb der regulären Kontinuität und konnte zu Beginn für kurze Zeit unbeeinflusst von anderen Serien/Events starten.

      Ray Fawkes und Jeff Lemire fuhren zum Auftakt-Dreiteiler ein Quartett richtig übler Gegner auf, denen Constantine nur mit vielen Tricks und zu einem hohen Preis (den natürlich jemand anderes zahlte) standhalten konnte. Am Ende kann dann aber nur einer gewinnen, wenn man das denn so nennen mag. Im folgenden One-Shot legt sich der Hellblazer mit Papa Midnite an und die ersten Vorboten des Trinity War kündigen sich an. Jedenfalls hört man einen Papagei sagen "Raaa...morgen beginnt es ... fünfzig Millionen Tote, nachdem das Licht versagt...wie John, wie John..." oder so ähnlich. Die enthaltene US-Nummer 5 ist dann bereits ein Tie-In zum Event, dem ich mich in Kürze widmen werde.

      Mir hat der Auftaktband mit dem ersten kleinen Arc und dem kurzen Einblick in Constantines "Alltag" gut gefallen. Leider konnte das dann erst einmal nicht weiter ausgebaut werden, da die Serie fester Bestandteil der Wirren um Forever Evil wurde. So ging es nicht in Constantine #2 weiter sondern erst einmal in Pandora #2, das in Forever Evil: Blight auf den Seiten der Justice League Dark mündet. Insgesamt werden incl. der #5 die folgenden 8 (!) US-Hefte Teil des Events sein.

      Die Zeichnungen von Renato Guedes gefielen nicht nur Mr. Fawkes und der zwischenzeitliche Wechsel zu Fabio Neves fiel mir gar nicht auf. Das bewerte ich durchaus positiv.

      Mein Zwischenfazit: Wer wie ich den Vertigo-Constantine nicht kennt, dürfte an diesem Band Gefallen gefunden haben. Und nach allem was ich mir unter dem Vertigo-Hellblazer vorstelle, dürfte dieser Band sehr viel dichter dran gewesen sein als der Auftakt der Rebirth-Serie. Think I have to proof that sometimes...

      Randnotizen
      Gastauftritte haben The Spectre, Zatanna und Shazam.

      Der Band enthält ein Interview mit Ray Fawkes.

      Link Section

      Weiter geht es in Pandora #2 - Herrschaft des Bösen.

      Leseprobe

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LaLe ()

    • Wir sind am Ende des kurzen 4. Blocks angelangt, der die Lücken zum Trinity War und Forever Evil schließen soll. Da es bei zwei die Dark-Sparte prägenden Serien, die bei dem Event außen vor waren, mit jeweils zwei Sammelbänden und einem Serienfinale weiterging und eine neue Serie hinzukam, will ich ein kurzes Zwischenfazit ziehen. Weiterhin gilt, dass ich den Block nicht isoliert betrachten werde, sondern gemeinsam mit den Vorgängern, so dass es zur ein oder anderen Redundanz kommt. Für das Ranking gilt weiter: Nach einer knappen Zusammenfassung meiner persönlichen Meinung zu jeder Serie folgt eine höchst subjektive Bewertung ( :) = ganzer Punkt, :| = halber Punkt).

      DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

      Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

      :) :) :)

      Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Da macht DC mit der Dark Matter Line hoffentlich mehr draus. Hier langt es nur für

      :) :) :|

      Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
      Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
      Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie

      Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen von Mikel Janin finde ich super. Gemeinsam mit Ray Fawkes wurde das im dritten Band wunderbar fortgesetzt.

      :) :) :) :) :|

      Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
      Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich
      Ich, der Vampir #3 - Böses Blut

      Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Im Abschlussband wird es dann biblisch und Cains Gefährtin Lilith sorgt neben Andrew für ordentlich Gefahr. Leider beglückte man die Leser gegen Ende mit diversen Zeichnern, die den stilgebenden Strich Sorrentinos nicht im Ansatz trafen. Dafür gibt es von mir leichten Punktabzug.

      :) :) :) :) :|

      Animal Man #1 - Die Jagd
      Animal Man #2 - Tier gegen Mensch
      Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich
      Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
      Animal Man #5 - Evolution oder Tod!

      Lemire hat dem Animal Man-Kosmos mit der Einführung des Rot als Antagonist zum Grün ordentlich Tiefe verliehen und sich dabei dennoch - wie ich finde - stark an dem orientiert was andere Comicschaffende vor ihm schrieben. Die Mischung aus Superhelden-und Horrorcomic mit massiven auch inhaltlich relevanten Soap-Einflüssen war auf ihre Art recht einzigartig und überzeugte mich vom ersten Heft an. War mir das Rotworld-Crossover beim ersten Lesen noch zu langatmig, gefiel es mir kompakt gelesen doch sehr viel besser und überzeugte mit nur kleinen Einschränkungen (das Ende).

      Ärgerlich bzw. aufgrund der Umstände bedauerlich fand ich das frühe Ausscheiden von Travel Foreman als Stammzeichner, der der Serie einen unverwechselbaren Look verlieh, der speziell das Horrorelement in unnachahmlicher Weise zur Geltung brachte. Ansatzweise kam da auch Steve Pugh ran und die Stile anderer Zeichner störten mich dann nicht, wenn diese losgelöst vom Hauptplot wirkten wie z. B. Leon mit der zweiteiligen Geschichte "Kostüme" oder der Autor selbst einen Schlusspunkt setzt.

      Am Ende ist die Serie Animal Man für mich das Highlight der New 52 gewesen und die Vorschusslorbeeren aus Übersee waren mehr als gerechtfertigt. Dafür gibt es ohne Wenn und Aber die volle Punktzahl. Wenn es eine Serie gibt, die meine Bewertungsskala sprengen könnte, dann ist es diese.

      :) :) :) :) :)

      Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
      Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule
      Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich
      Swamp Thing #4 - Der Sämann
      Swamp Thing #5 - Der König ist tot!

      Snyders Run am Swamp Thing stand ganz im Zeichen des Rotworld-Events und bot uns eine interessante Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün. Dabei wurde der bestehende Mythos nicht negiert sondern sinnvoll erweitert. Optisch überragend, solange Yanick Paquette für die Zeichnungen verantwortlich war, bot die Serie bis dahin gehobenen Lesespaß, wobei hinsichtlich des Genusses des Rotworld-Crossovers dasselbe wie zu Animal Man gilt.

      Danach übernahm Charles Soule und widmete sich zunächst wieder verstärkt dem Grün und erweiterte den Kosmos mit Schilderungen zum Parlament der Bäume, den Avataren der Vergangenheit und der ein oder anderen Auseinandersetzung innerhalb dieser Denomination. Optisch schmerzte der Abgang des genialen Paquette ein wenig, allerdings waren seine Nachfolger alles andere als schlecht.

      Trotzdem die Serie gegenüber Animal Man leicht abfällt mag ich weiterhin nicht weniger als die Höchstnote zücken.

      :) :) :) :) :)

      Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg
      Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben!

      Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Leider bekam der Serie der Autorenwechsel nicht so gut. Matt Kindt versucht zwar den Ton Lemires beizubehalten, schafft das aber leider nur in Ansätzen. Gänzlich belanglos wird dann die Schlussnummer. Schade.

      :) :) :) :|

      Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
      Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
      Demon Knights #3 - Das Blut des Grals

      Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Gleiches galt ab der #16 für den Autor, Robert Venditti feierte seinen Einstand in das DCU. Fand ich dann leider eher mittelprächtig. Das galt dann auch für die Zeichnungen. Dafür gibt es eine weitere Abwertung.

      :) :) :)

      Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
      Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

      Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

      :) :) :)

      Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung
      Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

      Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Kauft und lest das!

      :) :) :) :) :)

      Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

      Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

      :) :) :) :)


      Wird fortgesetzt...


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns

      Einer der wohl geheimnisvollsten Charaktere des DCU wird ein Stück weit entmystifiziert und bekommt einen Ursprung. Bevor der Stranger in das ganz große DC-Event Forever Evil und den Vorläufer Trinity War einbezogen wird, erzählen die Autoren hier noch eine selbständige Geschichte, die, basierend auf christlichen Mythen, eine Geschichte um Bestimmung, Gnade und Opfer erzählt, die mich abgesehen von einem kleinen Hänger zu Beginn durchweg überzeugen konnte. Die Zeichnungen waren sehr durchschnittlich und uneinheitlich. Da mich die Story aber gepackt hat und viele interessante Charaktere eingeführt wurden (The Spectre, Nightmare Nurse, Zauriel, Sin-Eater) gibt es

      :) :) :) :)

      Constantine #1 - Der Funke und die Flamme

      Nach seinem Auftreten in der Serie Justice League Dark freute ich mich auf die eigene Serie des Hellblazers und wurde mit der ersten Nummer alles andere als enttäuscht. Der Auftakt-Dreiteiler mit der Quest um Croydons Kompass überzeugte mich auf ganzer Linie und das kurze Intermezzo mit Papa Midnite ging in der Tonart in dieselbe Richtung. Ray Fawkes und Jeff Lemire haben es m.E. verstanden den Hellblazer als augenscheinliches Arschloch das insgeheim nur die Welt retten will und dabei bereit ist Opfer zu bringen (meist auf Kosten anderer) zu schildern. Mit der US-Nummer 5 ging es dann bereits in den Trinity War. Optisch gefiel mir das Ganze ebenfalls richtig gut. Für mich ein starker Auftakt.

      :) :) :) :)

      Damit ergibt sich folgendes persönliches Ranking für die ersten vier Blöcke:

      Animal Man (beendet)
      Swamp Thing
      Dial H - Bei Anruf Held (beendet)
      Ich, der Vampir (beendet)
      Justice League Dark
      Phantom Stranger
      Constantine
      Sword of Sorcery (beendet)
      Superagent Frankenstein (beendet)
      Demon Knights (beendet)
      Resurrection Man (beendet)
      Deadman (beendet)
      Challengers of the Unknown (beendet)

      Kurzes Zwischenfazit:

      Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery und Phantom Stranger. Superagent Frankenstein und Demon Knights ließen gegen Ende leider nach.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • Also wenn du eins mit deinem Re-Read geschafft hast, dann Interesse an der Dark-Sparte wecken. Hab auf einiges jetzt echt sowas von bock, was ich vorher nie angesehen hätte.
      Unter anderem I, Vampire - ich bin allerdings ganz großer Crimson-Fan und vergleiche daher alles mit Vampiren grundsätzlich damit. Kennt das noch jemand und kann beide Serie qualitativ vergleichen?