LaLes DC Dark Re-Read

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    • LaLe schrieb:

      [b]Constantine #1 - Der Funke und die Flamme
      [/b]
      (enthält US-Constantine 1-5)

      Hier geht es zum Review von @Ahappyfreak.

      Spoiler anzeigen
      John Constantine sucht in Norwegen, Myanmar und London die Einzelteile von Croydons Kompass, einem mächtigen magischen Artefakt. Hinter dem sind allerdings auch die Magier der Kalten Flamme her und der Hellblazer muss einiges aufbieten um zu verhindern, dass das Artefakt nicht in die falschen Hände gerät...

      Mit der 5ten Welle von DCs Neuausrichtung im Rahmen der New52 bekam Constantine seine Soloserie innerhalb der regulären Kontinuität und konnte zu Beginn für kurze Zeit unbeeinflusst von anderen Serien/Events starten.

      Ray Fawkes und Jeff Lemire fuhren zum Auftakt-Dreiteiler ein Quartett richtig übler Gegner auf, denen Constantine nur mit vielen Tricks und zu einem hohen Preis (den natürlich jemand anderes zahlte) standhalten konnte. Am Ende kann dann aber nur einer gewinnen, wenn man das denn so nennen mag. Im folgenden One-Shot legt sich der Hellblazer mit Papa Midnite an und die ersten Vorboten des Trinity War kündigen sich an. Jedenfalls hört man einen Papagei sagen "Raaa...morgen beginnt es ... fünfzig Millionen Tote, nachdem das Licht versagt...wie John, wie John..." oder so ähnlich. Die enthaltene US-Nummer 5 ist dann bereits ein Tie-In zum Event, dem ich mich in Kürze widmen werde.

      Mir hat der Auftaktband mit dem ersten kleinen Arc und dem kurzen Einblick in Constantines "Alltag" gut gefallen. Leider konnte das dann erst einmal nicht weiter ausgebaut werden, da die Serie fester Bestandteil der Wirren um Forever Evil wurde. So ging es nicht in Constantine #2 weiter sondern erst einmal in Pandora #2, das in Forever Evil: Blight auf den Seiten der Justice League Dark mündet. Insgesamt werden incl. der #5 die folgenden 8 (!) US-Hefte Teil des Events sein.

      Die Zeichnungen von Renato Guedes gefielen nicht nur Mr. Fawkes und der zwischenzeitliche Wechsel zu Fabio Neves fiel mir gar nicht auf. Das bewerte ich durchaus positiv.

      Mein Zwischenfazit: Wer wie ich den Vertigo-Constantine nicht kennt, dürfte an diesem Band Gefallen gefunden haben. Und nach allem was ich mir unter dem Vertigo-Hellblazer vorstelle, dürfte dieser Band sehr viel dichter dran gewesen sein als der Auftakt der Rebirth-Serie. Think I have to proof that sometimes...




      Reading Order
      Das war wieder so ein Comic bei dem ich beim 2. Mal lesen viel mehr Spaß hatte als noch beim Ersten. Vor allem die Verwirrung um das Forever Evil Tie in sind nun verflogen da ich nun weiß dass es hart aus der Kontinuität gerissen wird, was ich irgendwie nicht so recht nachvollziehen kann.
      Das Ganze wird noch schwieriger nachzuvollziehen da man sich für ein furchtbares Layout entschieden hat, indem im Inneren keine Coverabbildungen vorhanden sind sondern nur die Titel der einzelnen Kapitel, jedoch am ENDE derer. Keine Ahnung wer sich denkt, das wäre eine vorzügliche, übersichtliche Sache.

      Naja, davon ab wars wirklich unterhaltsam. Mein erstes Solocomic vom Hellblazer generell, man bekommt noch einen besseren Einblick in Constantines Kaltschnäuzigkeit als in den Team-up Bänden vorher. Ich habs hier schon mal irgendwo geschrieben, ihm passiert halt einfach nichts :D es wird immer ein Weg gefunden sich aus der Affäre zu ziehen, son Bischen ein kleiner Batman-Vibe aka Plottarmor schwirrt da schon mit mMn.

      Ansonsten gibts hier mal wieder ein paar kleine Horroreinschläge zu sehen, die haben mir tatsächlich schon etwas gefehlt, vor allem bei Papa Midnight hat mich die obere Hälfte des ehemaligen Menschen an "return of the living dead" erinnert :)
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

      __________

      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."
    • Der nun bereits 5. Block des ReReads ist durch und Forever Evil Geschichte. Das Event dominierte lange Zeit das DCU und dennoch konnten sich die Dark-Serien, die ihr eigenes "Sub-Event" erhielten, größtenteils recht eigenständig entwickeln. Weiterhin gilt, dass ich den Block nicht isoliert betrachten werde, sondern gemeinsam mit den Vorgängern, so dass es zur ein oder anderen Redundanz kommt. Für das Ranking gilt weiter: Nach einer knappen Zusammenfassung meiner persönlichen Meinung zu jeder Serie folgt eine höchst subjektive Bewertung ( :) = ganzer Punkt, :| = halber Punkt).

      DC Universe Presents Vol. 1: Deadman & Challengers of the Unknown

      Deadmans Origin hatte einiges Potenzial und ließ viel davon liegen bzw. rückte teils hanebüchene Handlungselemente gerade gegen Ende hin zu sehr in den Vordergrund. Ohne wirklich schlecht zu sein konnte mich die Geschichte nur streckenweise überzeugen.

      :) :) :)

      Die Challengers of the Unknown waren für mich in jeder Hinsicht durchschnittlich und bleiben wohl unvollendet. Da macht DC mit der Dark Matter Line hoffentlich mehr draus. Hier langt es nur für

      :) :) :|

      Justice League Dark #1 - Im Dunkeln
      Justice League Dark #2 - Die Bücher der Magie
      Justice League Dark #3 - Der Tod der Magie
      Justice League Dark #4 - Forever Evil - Blight: Hexenkessel
      Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede

      Der Grundplot des ersten Trades hatte in der Tat eine ganz große Schwachstelle. Die kann ich aber ignorieren, weil für mich ansonsten fast alles an diesem Serienauftakt stimmte. Starke und teilweise stark charakterisierte Protagonisten treffen auf herrlich Schräges und Mystisches. Es folgte das kurze aber durchaus stimmige Vampir-Intermezzo und im zweiten Trade führte bereits Jeff Lemire Regie. Der Tod der Magie war dann in vielerlei Hinsicht in etwa das, was ich von der Serie erwartet und mir erhofft hatte. Das Auftreten einer Vielzahl mir bekannter (und nur weniger unbekannter) Figuren gefiel mir und sorgte ein wenig für Vertrautheit. Die Zeichnungen von Mikel Janin finde ich super. Gemeinsam mit Ray Fawkes wurde das im dritten Band wunderbar fortgesetzt. Mit dem vierten Trade übernahm dann schon J. M. DeMatteis und führte die Liga durch eine schwere Zeit in der sich diese neu formierte und starken Gegnern im Zuge des Events Forever Evil stellen musste. Dabei bleibt die Serie weiter stark und ein echtes Zugpferd der Dark-Sparte.

      :) :) :) :) :|

      Ich, der Vampir #1 - Tainted Love
      Ich, der Vampir #2 - Die Vampire erheben sich
      Ich, der Vampir #3 - Böses Blut

      Für mich die größte Überraschung zum Start der Dark-Sparte. Optisch überragend (das Traumduo Lemire und Sorrentino lässt mich ernsthaft überlegen noch bei Old Man Logan einzusteigen) weiß auch die Story zu gefallen und ist meilenweit von jeglichem Blutsauger-Kitsch entfernt. Das gilt für den Auftakt genauso wie für den zweiten Sammelband, der mit den Van Helsings einen herrlich schrägen und schon ein wenig beängstigenden Gegner einführt. Im Abschlussband wird es dann biblisch und Cains Gefährtin Lilith sorgt neben Andrew für ordentlich Gefahr. Leider beglückte man die Leser gegen Ende mit diversen Zeichnern, die den stilgebenden Strich Sorrentinos nicht im Ansatz trafen. Dafür gibt es von mir leichten Punktabzug.

      :) :) :) :) :|

      Animal Man #1 - Die Jagd
      Animal Man #2 - Tier gegen Mensch
      Animal Man #3 - Tote Welt: Das Rote Reich
      Animal Man #4 - Zersplitterte Spezies
      Animal Man #5 - Evolution oder Tod!

      Lemire hat dem Animal Man-Kosmos mit der Einführung des Rot als Antagonist zum Grün ordentlich Tiefe verliehen und sich dabei dennoch - wie ich finde - stark an dem orientiert was andere Comicschaffende vor ihm schrieben. Die Mischung aus Superhelden-und Horrorcomic mit massiven auch inhaltlich relevanten Soap-Einflüssen war auf ihre Art recht einzigartig und überzeugte mich vom ersten Heft an. War mir das Rotworld-Crossover beim ersten Lesen noch zu langatmig, gefiel es mir kompakt gelesen doch sehr viel besser und überzeugte mit nur kleinen Einschränkungen (das Ende).

      Ärgerlich bzw. aufgrund der Umstände bedauerlich fand ich das frühe Ausscheiden von Travel Foreman als Stammzeichner, der der Serie einen unverwechselbaren Look verlieh, der speziell das Horrorelement in unnachahmlicher Weise zur Geltung brachte. Ansatzweise kam da auch Steve Pugh ran und die Stile anderer Zeichner störten mich dann nicht, wenn diese losgelöst vom Hauptplot wirkten wie z. B. Leon mit der zweiteiligen Geschichte "Kostüme" oder der Autor selbst einen Schlusspunkt setzt.

      Am Ende ist die Serie Animal Man für mich das Highlight der New 52 gewesen und die Vorschusslorbeeren aus Übersee waren mehr als gerechtfertigt. Dafür gibt es ohne Wenn und Aber die volle Punktzahl. Wenn es eine Serie gibt, die meine Bewertungsskala sprengen könnte, dann ist es diese.

      :) :) :) :) :)

      Swamp Thing #1 - Die Auferstehung der Toten
      Swamp Thing #2 - Familiäre Fäule
      Swamp Thing #3 - Tote Welt: Das Grüne Reich
      Swamp Thing #4 - Der Sämann
      Swamp Thing #5 - Der König ist tot!

      Snyders Run am Swamp Thing stand ganz im Zeichen des Rotworld-Events und bot uns eine interessante Neuinterpretation der Figur als Avatar des Grün. Dabei wurde der bestehende Mythos nicht negiert sondern sinnvoll erweitert. Optisch überragend, solange Yanick Paquette für die Zeichnungen verantwortlich war, bot die Serie bis dahin gehobenen Lesespaß, wobei hinsichtlich des Genusses des Rotworld-Crossovers dasselbe wie zu Animal Man gilt.

      Danach übernahm Charles Soule und widmete sich zunächst wieder verstärkt dem Grün und erweiterte den Kosmos mit Schilderungen zum Parlament der Bäume, den Avataren der Vergangenheit und der ein oder anderen Auseinandersetzung innerhalb dieser Denomination. Optisch schmerzte der Abgang des genialen Paquette ein wenig, allerdings waren seine Nachfolger alles andere als schlecht.

      Trotzdem die Serie gegenüber Animal Man leicht abfällt mag ich weiterhin nicht weniger als die Höchstnote zücken.

      :) :) :) :) :)

      Superagent Frankenstein #1 - Der Monsterkrieg
      Superagent Frankenstein #2 - Monster-Bomben!

      Lemire kann auch Trash pur und erinnert dabei durchaus an Mignolas Hellboy. Dafür verbrät er alle nur denkbaren Klischees, versteckt viele Anspielungen und macht deutlich, dass sich die Serie nicht im Ansatz ernst nimmt. Die Zeichnungen passen dazu. Leider bekam der Serie der Autorenwechsel nicht so gut. Matt Kindt versucht zwar den Ton Lemires beizubehalten, schafft das aber leider nur in Ansätzen. Gänzlich belanglos wird dann die Schlussnummer. Schade.

      :) :) :) :|

      Demon Knights #1 - Sieben gegen die Finsternis
      Demon Knights #2 - Die Hölle von Avalon
      Demon Knights #3 - Das Blut des Grals

      Da hat sich der Autor gut inspirieren lassen und zunächst einen klassischen Plot in das Mittelalter des neuen DCU übertragen. Die Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, die auch noch teils gut charakterisiert werden, überzeugte mich genauso wie der Humor. Das setzte sich im zweiten Band nahtlos fort in dem die Artussage "verwurstet" wurde. Querverweise zur Serie Stormwatch (die will ich irgendwann auch nochmal nachholen) gab es auch. Die Zeichnungen von Diógenes Neves fand ich richtig gut. Leider wurde der mit Heft 13 abgelöst. Gleiches galt ab der #16 für den Autor, Robert Venditti feierte seinen Einstand in das DCU. Fand ich dann leider eher mittelprächtig. Das galt dann auch für die Zeichnungen. Dafür gibt es eine weitere Abwertung.

      :) :) :)

      Resurrection Man Vol. 1 - Dead Again
      Resurrection Man Vol. 2 - A Matter of Death and Life

      Die Geschichte eines hierzulande eher unbekannten Charakters wird temporeich erzählt und weiß mit durchaus guten Zeichnungen auch optisch zu überzeugen. Ich hätte mich vermutlich sehr viel leichter mit der Serie getan, läge die auf Deutsch vor. So musste ich mich im Sinne dieses Threads tatsächlich in das Abenteuer US-Trade wagen. Die Verständnisprobleme hielten sich dann aber arg in Grenzen und ich fühlte mich ganz gut unterhalten. An die Dark-Serien, die panini nach Deutschland brachte kommt diese allerdings nicht ganz heran. Leichte Abstriche in der bisherigen Bewertung gibt es aufgrund der losen Enden.

      :) :) :)

      Dial H - Bei Anruf Held #1 - Neue Verbindung
      Dial H - Bei Anruf Held #2 - Scheibenkleister!

      Das Ding ist völlig abgefahren und funktioniert nach einem ReRead wunderbar. Eine wirklich geniale Geschichte, mit viel Liebe fürs Detail, speziell das Absurde und passend gezeichnet. Dabei weit ab vom Mainstream und dennoch auch auf eine einfache Art und Weise unterhaltsam. Neben I, Vampire für mich die größte Überraschung und die volle Punktzahl wert. Ganz starke Nummer. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Kauft und lest das!

      :) :) :) :) :)

      Sword of Sorcery Vol. 1 - Amethyst

      Eine der Serien, auf die ich am meisten gespannt war und die es leider nie über den Teich geschafft hat. Die klassische Serie war seinerzeit nicht ganz mein Fall, aber in moderneren - heutigen - Zeiten hatte ich einige Hoffnungen in das Storytelling gesetzt. Der Arc ist nicht sonderlich kompliziert geraten, konnte bei mir aber mit der Verknüpfung mit anderen Serien (Justice League Dark, Futures End), einem von mir sehr geschätzten finalen Gegner (Eclipso) und einer wirklich tollen Optik punkten. Lust auf mehr machte auch die erste Backup-Story Beowulf, die mich ebenfalls in jeder Hinsicht überzeugte während Stalker echt abstank. Leider blieb mir zu viel offen (das Ende von Gemworld). Dennoch gibt es von mir ohne Wenn und Aber

      :) :) :) :)

      Wird fortgesetzt...


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read

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    • Phantom Stranger #1 - Ein Fremder unter uns

      Einer der wohl geheimnisvollsten Charaktere des DCU wird ein Stück weit entmystifiziert und bekommt einen Ursprung. Bevor der Stranger in das ganz große DC-Event Forever Evil und den Vorläufer Trinity War einbezogen wird, erzählen die Autoren hier eine selbständige Geschichte, die, basierend auf christlichen Mythen, eine Geschichte um Bestimmung, Gnade und Opfer erzählt, die mich abgesehen von einem kleinen Hänger zu Beginn durchweg überzeugen konnte und viele interessante Charaktere einführte (The Spectre, Nightmare Nurse, Zauriel, Sin-Eater). Die Zeichnungen waren sehr durchschnittlich und uneinheitlich. Da auch innerhalb der Events die serieneigene Story weitererzählt und deren Elemente stringent integriert wurden gibt es weiter

      :) :) :) :)

      Constantine #1 - Der Funke und die Flamme

      Nach seinem Auftreten in der Serie Justice League Dark freute ich mich auf die eigene Serie des Hellblazers und wurde mit der ersten Nummer alles andere als enttäuscht. Der Auftakt-Dreiteiler mit der Quest um Croydons Kompass überzeugte mich auf ganzer Linie und das kurze Intermezzo mit Papa Midnite ging in der Tonart in dieselbe Richtung. Ray Fawkes und Jeff Lemire haben es m.E. verstanden den Hellblazer als augenscheinliches Arschloch das insgeheim nur die Welt retten will und dabei bereit ist Opfer zu bringen (meist auf Kosten anderer) zu schildern. Mit der US-Nummer 5 ging es dann bereits in den Trinity War. Dem folgte dann erst einmal die Fortsetzung der Handlung um den Kult der Kalten Flamme, dem sich Constantine zum Schein anschloss. Mit den US-Nummern 9 bis 12 war dann Blight angesagt und innerhalb des Events hatte der Hellblazer einige Elemente seiner eigenen Serie mit eingebracht (Nick Necro) und zeichnete für die Gründung einer neuen Justice League Dark verantwortlich. Am Ende steht er dann allein da und wird vor die Tür gesetzt. Das gefiel mir weiter richtig gut.

      :) :) :) :)

      Pandora #1 - Die Quelle des Bösen
      Pandora #2 - Herrschaft des Bösen

      Die Serie steht ganz im Zeichen des Events Forever Evil und dessen Vorläufers, dem Trinity War. So sind die ersten neun US-Ausgaben Teil dieser Geschichte und ich mag die Serie an dieser Stelle kaum gesondert bewerten, weil es ihr inhaltlich schlicht an Selbständigkeit mangelt. Das Ganze kommt grundsolide rüber und ist auch gut anzuschauen aber ich könnte im Rückblick jetzt kaum sagen welche relevanten Handlungen zur Hauptperson nun innerhalb der eigenen Serie und welche im Zuge anderer Serien beschrieben wurden.

      :) :) :)

      Damit ergibt sich folgendes persönliches Ranking für die ersten fünf Blöcke:

      Animal Man (beendet)
      Swamp Thing
      Dial H - Bei Anruf Held (beendet)
      Ich, der Vampir (beendet)
      Justice League Dark
      Phantom Stranger
      Constantine
      Sword of Sorcery (beendet)
      Superagent Frankenstein (beendet)
      Demon Knights (beendet)
      Resurrection Man (beendet)
      Pandora
      Deadman (beendet)
      Challengers of the Unknown (beendet)

      Kurzes Zwischenfazit:

      Neben den erwarteten und erhofften Durchstartern (Animal Man, Constantine, Swamp Thing und für mich auch Justice League Dark) überzeugten mich bis hierhin auch die Exoten Dial H, Ich, der Vampir, Sword of Sorcery und Phantom Stranger. Superagent Frankenstein und Demon Knights ließen gegen Ende leider nach.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Constantine #2 - Zauberer und andere Scharlatane
      (enthält US-Constantine 13-17)



      Autor: Ray Fawkes
      Zeichner: ACO (13, 15), Edgar Salazar (14, 16, 17)

      @Ahappyfreak hatte den Band an dieser Stelle bereits rezensiert.

      Spoiler anzeigen
      Nach dem Ende der Herrschaft des Crime Syndicates und der Sabotage des Projektes Thaumaton hat sich Constantine von der Justice League Dark getrennt und widmet sich wieder dem geheimen Kampf gegen den Kult der Kalten Flamme. Tamarak und Sargon wissen um sein Doppelspiel, brauchen den Hellblazer jedoch für eine anstehende Auseinandersetzung. Constantine gelingt es in der Zwischenzeit verschiedene Magiebegabte aufzusuchen und mit deren Unterstützung den Motivationszauber Zatannas und den Sicherungszauber Papa Midnites, der ihn in die Hände der Kalten Flamme gab, aufzulösen. Dabei kann er ein wenig Licht in die eigene dunkle Vergangenheit bringen. Wie gewohnt geht er hierfür unkonventionelle Wege und sein letzter führt ihn direkt in die Zukunft von Futures End...

      Es gibt für diesen Band wohl so etwas wie einen roten Faden und mit der Zusammenfassung habe ich den hoffentlich zutreffend wiedergegeben. Wenn ich aber ganz ehrlich sein soll, dann wirkt der Band auf mich wie eine leicht verwirrte/verwirrende Aneinanderreihung von One-Shots, die die Serie mit einem Cliffhanger gleich ins nächste Event stürzt. Damit steht der Band nicht für sich und überzeugt mich inhaltlich auch nach dem Re-Read nicht wirklich. Das gilt ebenfalls für die beiden beteiligten Zeichner, mit denen ich nicht warm wurde.

      Auf den redaktionellen Seiten wird noch einmal auf das Veröffentlichungswirrwarr eingegangen. Für eine optimale Aufteilung hätte man IMO einige Bände der Dark-Sparte anders zusammenstellen müssen. Aber wie bereits geschrieben, man war mit der Veröffentlichung wohl zu dicht an den US-Ausgaben dran um das besser planen zu können.

      Randnotiz
      Gastauftritt: Dr. Occult

      Link Section

      Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
      Fortgesetzt wird die Handlung in Constantine #3 - Der böse Doppelgänger.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Pandora #3 - Das Licht der Hoffnung
      (enthält US-Trinity of Sin: Pandora 10-14, Futures End 1)



      Autor: Ray Fawkes
      Zeichner: Ig Guara (10), Tom Derenick (11-14), Francis Portela (11-14, Futures End 1)

      @Ahappyfreak hatte den Band an dieser Stelle bereits rezensiert.

      Spoiler anzeigen
      Nach dem Ende der Herrschaft des Crime Syndicates versucht Pandora die Folgen des Terrors für die Bevölkerung zu mildern. Dazu kommt sie jedoch kaum, da sich ihre Erzfeinde die Klinke in die Hand reichen um sie zur Strecke zu bringen. Neben Vandal Savage und Giganta ist dies auch die Organisation SHADE, die sie weiter auf der Abschussliste führt. Zu allem Überfluss versuchen auch noch Vampire die Kontrolle über Baltimore zu übernehmen und es kommt zu einem denkwürdigen Bündnis...


      Mit dem Ende von Forever Evil war scheinbar auch die Geschichte von Pandora auserzählt. Zumindest in ihrer Soloserie. Ray Fawkes fährt nochmal eine Handvoll Gegner auf und etabliert einen Status Quo, der irgendwie nicht mehr zum Tragen kommen sollte. In der Ausgabe zu Futures End wird angedeutet was für ein mögliches Potenzial die Figur hatte, aber auch das bleibt am Ende ohne Belang und nicht nachhaltig in Erinnerung.

      Ohne dem Serienfazit vorgreifen zu wollen ist diese Serie schlicht überflüssig gewesen. Wenn man die Bedeutung der Figur für Forever Evil einmal außen vor lässt, bleibt nicht mehr viel. Im Hinblick auf die Erwartungshaltung, die man nach dem Flashpoint und zu Beginn der New52 schürte (zumindest bei mir), ist das einfach nur schade. Aber noch ist ja nicht ganz Schluss...

      Randnotiz
      Gastauftritt: Andrew Bennett

      Link Section

      Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
      Fortgesetzt wird die Handlung in Trinity of Sin: Wages of Sin.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read

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    • Wir sind zwar noch nicht so weit, aber in Wages of Sin hat man nochmal versucht der Trinity so etwas wie eine Bestimmung zu geben. Und beim Stranger war es nicht ganz so wild mit der Verpuffung. Die Serie funktionierte auch für sich ganz gut. Dazu vielleicht morgen schon mehr.


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


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    • Phantom Stranger #2 - Der Riss in der Schöpfung
      (enthält US-Trinity of Sin: The Phantom Stranger 18-22, Futures End 1)



      Autoren: J. M. DeMatteis, Len Wein (19), Dan DiDio (Futures End 1)
      Zeichner: Fernando Blanco (18-22), Norm Breyfogle (18-20), Cliff Richards (21), Phil Winslade (Futures End 1)

      @Ahappyfreak hatte den Band an dieser Stelle bereits rezensiert.

      Spoiler anzeigen
      Als der Phantom Stranger während des Trinity War versuchte Dr. Light zurück in die Welt der Lebenden zu holen, verursachte er damit einen Riss in der Schöpfung. Diesen wollen der Sin-Eater und sein Herr Non nutzen um Himmel und Erde zu vereinen und zu beherrschen. Gemeinsam mit dem Spectre kann der Stranger dies aber verhindern. Als kurze Zeit später Zauriel verstirbt erfährt er, dass es auch für Engel eine Wiedergeburt geben kann...


      Die Autoren greifen in diesem Abschlussband noch einmal das Event Forever Evil auf und bauen die dort geschilderten Ereignisse ganz geschickt mit ein. Dazu gibt es den ein oder anderen Gastauftritt. Superman macht seinen Frieden mit Dr. Light, Madame Xanadu wird Zeuge als sich der Stranger fragt wie seine Beziehung zu Cassandra Craft zu definieren ist und die Mystik um die Engel wird u.a. mit der Transformation Zauriels ein wenig erweitert. Am Ende sind dann Liebe und Opferbereitschaft erneut die großen Themen und der Schlüssel zum Sieg.

      Das Tie-In zu Futures End beschert dem Stranger ein versöhnliches Ende seiner Busszeit, was ihn nicht davon abhält als Fremder unter Menschen (damit schließt sich der Kreis zum Serienstart) diesen fortan zu dienen.

      Mit den beiden Arcs "Der Riss in der Schöpfung" und "Gefallen" werden noch offene Baustellen aufgegriffen und die Serie zu einem durchaus schlüssigen Ende gebracht. Das Ganze begeisterte mich dann aber nicht mehr ganz so stark wie im ersten Band. Und auch optisch ist die Serie leider kein Highlight. Im direkten Vergleich mit der Schwesterserie Pandora gibt es für mich aber einen klaren Sieger.

      Randnotiz
      Gastauftritte: Superman, Madame Xanadu, The Spectre

      Link Section

      Fortgesetzt wird die Handlung aus Justice League Dark #5 - Forever Evil - Blight: Die Waffenschmiede.
      Fortgesetzt wird die Handlung in Trinity of Sin: Wages of Sin.

      Reading Order


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • Kaspian schrieb:

      jaaa, ich gehöre auch zu denen die von Pandora, Stranger und wer war nochmal der dritte Sünder?
      The Question ^^
      You know, the very powerful and the very stupid have one thing in common:
      they don't alter their views to fit the facts;
      they alter the facts to fit their views.”

      __________

      "Als sie die kreischende Frau von mir wegzerrten, verstand ich plötzlich, was Wahnsinn wirklich ist. Es bedeutet, an eine realität zu glauben, an die sonst Niemand glaubt und so zu handeln als ob es keine Andere gäbe."