Star Wars Kollektion - der rezi thread (spoiler ahead)

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    • Ich hatte mich sehr auf Band 11 gefreut. Ich kannte die Geschichte schon und hatte sie eigentlich auch als recht gut in Erinnerung und wollte sie nun noch einmal genießen. Aber na ja, die Geschichte wurde meinen Erinnerungen überhaupt nicht gerecht.
      Wie Marvel Boy sagt, mehr als ganz nett ist die Story wirklich nicht.
      Obwohl ich Darth Maul in der Phase, also zusammen mit seinem Bruder sehr mag. Und der Versuch der beiden (in der CW-Serie) was eigenes aufzubauen, ist echt klasse. Aber trotzdem funktioniert der Band einfach nicht. Es kommt keine Spannung auf, die Handlung ist vorhersehbar und es ist schon zu Ende, bevor irgend etwas so richtig angefangen hat.
    • Band 12
      Man sieht es der Hauptstory gleich an, und so liest sie sich auch, das der Macher früher mal an 2000 AD, insbesondere Judge Dredd, gearbeitet hat. Alles ist nicht so ernst zu nehmen, macht dadurch gleich viel mehr Spaß.
      Mein Hauptproblem bei den meisten Geschichten ist einfach das man von vornherein bei beiden Gegnern weiß das sie unbeschadet aus der Sache wieder herauskommen. Da lockert ein leicht parodistisches Umfeld doch gleich die Langeweile etwas auf.
      Die zweite Geschichte war dann irgendwie doch recht langweilig, der Funke zündet erst am Ende als es schon zu spät ist noch Begeisterung hervor zu rufen.
      Bei der dritten ist es dann völlig vorbei. Schlecht aufgebautes Verwirrspiel mit wenig sinnvoller Handlung.
      Die Bonusberichte befinden sich wieder über dem Durchschnitt. Dafür gibt es nur zwei Cover in der Galerie. Ich dachte den Schwachpunkt hätten wir mittlerweile hinter uns gelassen.
    • Band 13
      Absolut klasse gemacht in der Umsetzung vor allem wieder mit den Covern und den Pin Ups. :thumbup:
      Einzig die Artikel braucht man mal wieder nicht, da hätte ich mir was zu der originalen Comicveröffentlichung gewünscht. Die Sache mit den Originalseiten ist in der Größe leider auch unbefriedigend, weniger und größer währe da mehr gewesen. Aber Schwamm drüber.
      Zum Inhalt brauche ich eigentlich nichts schreiben, ausser das es die Umsetzung des dritten Filmes von Marvel ist.
    • Die für den Höchstbietenden kämpfende Nr.12 ("Boba Fett - Feind des Imperiums")

      Der Kopfgeldjäger Boba Fett zählt wohl zu den gerissendsten Gestalten aus George Lucas' Sternenmärchen. Doch wenn sich der listige Ganove in seiner unverkennbaren mandalorianischen Rüstung mit dem Meister des Bösen schlechthin, Darth Vader, einlässt, dann ist eigentlich klar, wer hier den redensartlich Kürzeren ziehen sollte? Der Sith-Lord beauftragt Fett mit der Jagd auf Abal Karda, einen imperialen Emporkömmling, der sich durch den Mord an seinem vorgesetzten Offizier und dem Diebstahl einer mysteriösen Schatulle auf Vaders Abschussliste katapultiert hat. Doch auch sein Vertrauen in den Kopfgeldjäger scheint nicht sonderlich groß zu sein, was das Anheuern einer weiteren Bande und die geplante perfide Bezahlungsmethode noch einmal untermauern. Und als Fett auch noch entdeckt, was er da eigentlich an das Imperium ausliefern soll, müssen alle beteiligten Parteien sowieso noch einmal umdenken...
      Die zweite enthaltene Geschichte gibt uns einen Einblick in den auf dem Planeten Solem tobenden Bürgerkrieg zwischen rebellischen Kräften und einer imperial wohl gesonnenen Partei, die Boba Fett auf den Kopf der
      planetaren Rebellion ansetzt. Story Nummer drei widmet sich dem brachialen Aufstieg eines imperialen Offiziers auf einer recht unbedeutenden Raffineriewelt, der sich seine Beförderung mit Chaos, Feuer und Boba Fett erkaufen will...mit, nennen wir es freundlich, "ausufernden" Ergebnissen.

      Band 12 der Kollektion ist durchaus solide geraten und überzeugt natürlich primär mit seiner herrlich kaltblütigen Hauptfigur, die den eigenen Profit und die vertragsgerechte Erfüllung ihrer Pflichten über jegliche Vernunft oder gar Emotionen stellt. Künstlerisch bekommen wir einen eher sehr cartoonhaften Stil geboten, der weit entfernt von den vergleichweise realistisch anmutenden Zeichnungen anderer Bände, z.B. "Dark Times", ist. Darunter leidet zwar etwas die "gefühlte" Ernsthaftigkeit der Geschichte, aber vermutlich würde ein Charakter wie Fett ansonsten zu dunkel wirken. Die entscheidende Schwäche, die den Band leider Wertungssterne kostet, liegt jedoch weder in den Figuren, noch im Zeichenstil begründet, sondern in der akuten Vorhersehbarkeit der Hauptstory, so wie in der relativen Belanglosigkeit der beiden Nebengeschichten. Bereits nach einem guten
      Viertel von "Feind des Imperiums" weiß man, wie der Hase läuft und was sich konsequenterweise in der rätselhaften Schatulle befinden muss. Das trübt den Lesespaß ein wenig, aber die ansonsten kurzweilige Handlung
      und die herrlichen Figuren, z.B. der Orden der Pessimisten, halten den Leser bei Laune. Als Bonus gibt es ein Feature zur Figur "Boba Fett", weitere Infos zur überarbeiteten Fassung von "Eine neue Hoffnung" und einige Cover-Nachdrucke der Einzelhefte.

      Unterm Strich hat man mit "Feind es Imperiums" sicher seinen Spaß, der aber halt zu vorhersehbar ausfällt - 3/5

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    • Die zurückkehrende Nr.13 ("Die Rückkehr der Jedi-Ritter")

      Nachdem Han Solo auf Bespin in die Hände Boba Fetts übergeben und nach Tatooine zum Verbrecherkönig Jabba gebracht wurde, bemühen sich seine Freunde um die Befreiung des legendären Schmugglerkapitäns. Zur gleichen Zeit steht das Imperium kurz davor, einen weiteren Todesstern zu vollenden und im Kampf gegen die Rebellion einsetzen zu können. Doch ein Angriff auf die erneut gigantisch ausfallende Vernichtungsstation
      gestaltet sich schwierig, da er von einem nahen Waldmond mit Hilfe eines schier undurchdringbaren Schutzschildes vor jeglichen äußeren Angriffen bewahrt wird. Entschlossen, diesen Umstand zu ändern, macht sich eine
      kleine Einsatztruppe der Rebellen auf, dieses gravierende Ärgernis zu neutralisieren. Über all den Ereignissen schwebt jedoch der planende Geist des Imperators, der die Situation exakt vorausgesehen und zu einer
      gigantischen Falle für die Rebellenflotte und den letzten Jedi ausgebaut hat.

      "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ist, wie bestimmt bei einigen Freunden der Filmreihe, nach wie vor mein absoluter Favorit. Das liegt nicht nur an der Fortführung des etablierten Konzeptes des Weltraummärchens, sondern an der unglaublichen Sympathie, die der Streifen nicht nur auf Grund der putzigen Ewoks ausstrahlt. Die vorliegende Comic-Umsetzung schafft es überraschend gut, die Atmosphäre des Filmes einzufangen und ist dazu auch näher als die bisherigen zeichnerisch adaptierten Versionen ("Eine neue Hoffnung", "Das Imperium schlägt zurück") am Film dran. Leider kommen dadurch manche Szenen etwas kurz, insbesondere die letzten Sekunden des Filmes (Stichwort: "Machtgeister") fehlen schmerzlich. Dennoch ist der von Archie Goodwin aus dem Drehbuch adaptierte und von Al Williamson und Carlos Garzon würdig künstlerisch ausgestattete Comic ein Heidenspaß, der zahlreiche bekannte Momente noch einmal Revue passieren lässt. Nicht lumpen lassen hat man sich auch bei den Extras: Neben zwei Kurzfeatures zu "Das Imperium schlägt zurück" und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" gibt es Einblicke in die schwarz-weiß gehaltene Originalversion der Comic-Version, eine Cover-Galerie (inklusive diverser Jubiläumscover usw.) und eine Pin-up-Galerie, die bestimmte Charaktere, Orte oder Raumschiffe noch einmal in detaillierten Großzeichnungen präsentiert.

      In Verbindung mit der handwerklich sauberen Umsetzung, was für mich auch die Abwesenheit irgendwelcher Rechtschreibfehler bedeutet, kann ich daher auch ohne Beeinflussung durch irgendwelche Jedi-Geistestricks
      guten Gewissens 5/5 Punkte in der Gesamtwertung zücken.

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    • majorcrampas schrieb:

      excelsior1166 schrieb:

      ...Effi Briest...!?! 8|
      Klaro, einer der wenigen Klassiker, der den einen oder anderen Funken Wahrheit in sich trägt. Und der untrügliche...oder eher "unsägliche" Beweis dafür, dass nicht immer der "gute Kerl" gewinnt (akuter Spoiler!!! :deadp: ) und die Spießer die Nase vorn haben :cap: .
      Wie wahr! Effi Briest ist mir amüsanterweise sowohl im Jura- als auch im Deutschstudium begegnet...
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Galaktischer Sammelwahn Nr.14: Der verzottelte Nachruf

      Der Wookie Chewbacca darf sich wohl zur Riege der beliebtesten Figuren aus George Lucas´ Sternensaga zählen. Um so tragischer wiegt für viele der "Star Wars"-Charaktere und natürlich auch seine Fans der Tod des riesigen Fellhaufens im Zuge des literarischen Expanded Universe. Im vorliegenden Band unterstützen C3PO und R2D2 die Gemeinde bei ihrer Trauerarbeit und besuchen einige der prominentesten Wegbegleiter des Wookies. Zehn kurze Kapitel berichten unter anderem über Erinnerungen von Chewies Frau Mallatobuck, dessen Vater Attichitcuk und natürlich seines engsten Freundes Han Solo. Dabei wird von der Jugend auf Kashyyk, über die Ereignisse während seiner Verschleppung als Sklave und bis hin zu Abenteuern nach dem Sieg über das Imperium, eine imposante Bandbreite von Einblicken in Chewies Leben geboten. Die Erzählung "Die Narrenreihe", in der Solo und Chewbacca dringend benötigte Ausrüstungsteile für die Rebellen auf einem Asteroiden voller Gesindel beschaffen sollen, und die Kurzgeschichte "Geister von Hoth", in der unser pelziger Freund auf den Spuren der ersten Siedler des Eisplaneten wandelt und deren Schicksal aufdeckt, runden den Band ab.


      "Chewbacca" präsentiert uns eine ganze Reihe unterschiedlicher Kunststile, was natürlich dem kurzepisodenartigen Aufbau zu verdanken ist. Während einige Abenteuer demnach moderne Zeichnungen bieten, driften andere in etwas cartoonlastigere Gefilde ab, was sicher nicht auf jedermanns Gegenliebe trifft. Die entscheidende erzählerische Schwäche, die letztlich auch einen Bewertungspunkt kostet, ist aber die zu geringe Tiefe der Einblicke in Chewies Leben. Natürlich handelt es sich um einen überblicksartigen "Nachruf", der nicht die Liebe zum Detail offenbaren kann, die es eine etwas ausuferndere Story bieten könnte, aber die daraus resultierende Oberflächlichkeit raubt schon einen Teil der Emotionen und damit der Atmosphäre. Neben den eigentlichen Geschichten gibt es wieder die obligatorische Einführung, die Verortung der Story in den Ereignissen der Saga, eine Cover-Galerie und ein kurzes Feature zur überarbeiteten Blu-ray-Fassung der "Rückkehr der Jedi-Ritter".


      In Summe handelt es sich bei Band 14 der Sammelreihe daher sicher um ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen, das einzig und allein durch seine starken inhaltlichen Raffungen ein wenig vom Ansinnen des Comic-Nachrufes verliert. Weniger als vier Punkte wären aber mehr als unangebracht, zumal ich befürchte, im Falle einer derartigen Vergabe des nachts von Albträumen, die von laufenden Bettvorlegern mit Krallen handeln, verfolgt zu werden. 4/5
    • Liegt es an mir oder kam beim Darklighter Band gar kein Flow auf? Hab mich echt durch die Story mit Biggs gequält.

      Hoffe die nächsten Imperium Bände werden besser. Aber bald kommt ja The Star Wars, da freue ich mich wahnsinnig drauf.
    • Band 14
      Schöne Kurzgeschichten aus Chewbaccas Leben, mit einer übergeordneten Line verbunden. Hat richtig Spaß gemacht. Gefolgt von einer Geschichte die sich eher um Han dreht aber auch gut rüberkommt. Zum Abschluß eine etwas strange Kurzgeschichte im wahren Sinne der Wortes.
      In den zusätzlichen Seiten ein kurzer Bericht über die Änderungen am zweiten Kinofilm, zu kurz aber auch nicht so schlecht wie die Berichte sonst. Abschließend ein paar Cover.
      Ein empfehlenswerter Band.
    • Band 11 ist mir irgendwie durchgeflutscht. :D

      DM: Todesurteil:

      Kurzweilig. Allerdings mag ich Mauls Rückkehr nicht. Er mag zwar mächtig sein, aber das überlebt niemand. Keiner. Der ist ja nicht nur zweigeteilt worden sondern auch eine nicht unerhebliche Strecke gefallen. Naja, die Machet wollten es so. Die Zeichnungen sind passend und ansehnlich.

      Story&Zeichnungen: 7/10

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    • Galaktischer Sammelwahn Nr.11: Totgesagte leben länger (Darth Maul - Todesurteil)

      Da hatte ich auch mal irgendwann paar Zeilen übrig :) - fand den Band ganz angenehm, bis auf die genannten Schwächen:

      Nachdem er Jedi-Meister Qui-Gon Jinn im Duell besiegt und von dessen Padawan Obi-Wan Kenobi in zwei Hälften gespalten wurde, ging die Galaxis davon aus, den Sith-Krieger Darth Maul nie mehr wieder zu sehen. Davon ausgehend, dass die Verkörperung des puren Bösen zweigeteilt in einen Reaktorschacht gestürzt war, war dies auch recht wahrscheinlich. Doch Unkraut vergeht nicht und davon muss sich im vorliegenden Band der Comic-Kollektion eine Abordnung von Kopfgeldjägern, die von einem reichen Minenbesitzer beauftragt wurde, den vermeintlich noch lebenden Darth Maul zu ergreifen, auf bitterste Art und Weise überzeugen. Gemeinsam mit seinem Bruder, Savage Opress, macht sich Maul auf dem Weg nach Moorjhone, wo er nicht nur auf den Auftraggeber des auf ihn ausgesetzten Kopfgeldes, sondern auch auf einen Stamm von Eingeborenen trifft, die von dem brutalen Minenbesitzer aus ihrer ursprünglichen Heimat vertrieben wurden. Unter ihnen gibt es die Legende eines "Dämonen", der ihr Volk befreien wird und wer käme einer solchen mythischen Figur näher, als der Sith-Lord selbst? Während Maul die Sage vom Befreier für seine eigenen Pläne ausnutzt, haben sich die Jedi an seine Fersen geheftet und warten auf ihre Chance, einen der meist gefürchtetsten dunklen Krieger der Galaxies entgültig zu neutralisieren.


      Eigentlich hat "Todesurteil" alles, was ein guter Comic braucht: Einen wunderbar diabolischen Anti-Helden als Hauptfigur, dynamische Zeichnungen und eine äußerst kurzweilige Geschichte. Das einzige Problem ist leider, dass die Story nicht unbedingt als "neu" oder "originell" bezeichnet werden kann, denn einmal mehr sind es die Jedi, die hinter einem schier unbesiegbaren Gegner, der sie vor moralische Entscheidungen stellen wird, hinterher jagen, während eine dritte Macht versucht, die gegensätzlichen Parteien gegeneinander auszuspielen. Und wäre Darth Maul, nebst seinem Bruderherz, nicht so ein verdammt charismatischer Bösewicht, würde sich dieses Manko vermutlich noch wesentlich deutlicher auf meine Bewertung niederschlagen.
      Den redaktionellen Teil bilden, neben der obligatorischen Einführung in die Geschichte zu Beginn, eine Reportage zur Rolle der "Star Wars"-Comics bei Ausbau und Erhalt dieses legendären Universums und ein Feature zur Überarbeitung der ursprünglichen Trilogie durch George Lucas Ende der Neunzigerjahre. Eine Sammlung der Cover der Einzelausgaben ("Darth Maul - Death Sentence" 1-4 aus dem Jahre 2012) rundet das insgesamt gelungene Comic-Paket angemessen ab. Daher gibt es zwar nicht die Höchstwertung, aber 4/5 ist mir der kurzweilige Trip mit dem launigen Zabrak guten Gewissens wert.