Die Marvel-Superhelden-Sammlung

    • L.N. Muhr schrieb:

      14 Power-Man
      17 The Falcon
      18 Ms. Marvel

      done & delivered. Keine Garantie auf die Nummerierung, das kann sich alles mal verschieben. Alles 100% Panini-Erst-VÖ.

      Korrektur: MS. MARVEL enthält wohl schon auf deutsch veröffentlichtes Material, obwohl ich den vollständigen Band übersetzt habe. Ist also keine absolute Panini-Erst-VÖ.
    • Neu

      Raro schrieb:

      Die Seite wurde aktualisiert, Band 8 ist X-Men und Band 9 ist Hawkeye.
      Kann nicht glauben, daß der X-Men Season One Mist in diesem Buch enthalten ist, positiv ist an dem Band nur die Graphic Novel mit annehmbaren Brent Anderson Zeichnungen.
      Die graphic Novel ist eine der X-Men Geschichten, zumindest für mich. Season One kann ich in dem Band auch nicht nachvollziehen.
      Die Engländer hatten Children Of Atom im X-Men Band.
      Allgemein ist in den Bänden für Erstausgabejäger nichts enthalten.
    • Neu

      Das ist eben immer eine Frage der "Comic-Sozialisation", das waren für Sammler, wie mich, die Hochzeiten Caps, ich habe die noch als US Hefte, damals im Abo. Cap wurde erst mit Cap-Wolf so richtig schlecht, so um die 400er Nummern. Und John Byrne war noch in Topform, nicht dieses computerfarbensaturierte Augengift, das viele neue Hefte so ziert.
    • Neu

      Ich glaube man muss hier auch immer im Hinterkopf haben, dass das klassische mit dem aktuellen Material einfach nicht vergleichbar ist.
      Ich für meinen Teil finde, dass die klassischen Ausgaben den Fokus mehr auf die Geschichte hinter den Bildern legen. Damalige politische und gesellschaftliche Probleme werden thematisiert. Aktuelle Bände hingegen rücken ganz klar die Zeichnungen in der Vordergrund. Dabei ist Bildgewalt an der Tagesordnung, wirklicher "Inhalt" ist zweitrangig. Ich lese auch lieber aktuelle Sachen mit "moderatem" Inhalt, da kann man sich schön berieseln lassen, regelmäßig aber auch Klassiker, weil da einfach mehr Tiefgang drin ist.
      Ist ein bisschen wie mit "normaler" klassischer Literatur. Ein Tolstoi hat beim Schreiben seiner Werke sicherlich einen anderen Fokus gehabt als eine Rowling und das merkt man auch.
      Anna Karenina wird 90% der Harry Potter Leser nicht so gut gefallen wie Der Stein der Weisen und umgekehrt. Aber ist eines der beiden deswegen schlecht? Ganz im Gegenteil. Ich denke sogar, dass beides in eine Sammlung "Wichtige Literaturwerke von damals bis heute" gehören würde.



      Was ich verkaufe (Infinity, Iron Man, Fantastic Four, Daredevil: Gelb, Green Lantern, diverse Free Comic Book Days)

      Was ich suche (Spider-Man (Vol. 2), im Netz von Spider-Man und viele mehr!)
    • Neu

      loliman schrieb:

      Ich glaube man muss hier auch immer im Hinterkopf haben, dass das klassische mit dem aktuellen Material einfach nicht vergleichbar ist.
      Ich für meinen Teil finde, dass die klassischen Ausgaben den Fokus mehr auf die Geschichte hinter den Bildern legen. Damalige politische und gesellschaftliche Probleme werden thematisiert. Aktuelle Bände hingegen rücken ganz klar die Zeichnungen in der Vordergrund. Dabei ist Bildgewalt an der Tagesordnung, wirklicher "Inhalt" ist zweitrangig. Ich lese auch lieber aktuelle Sachen mit "moderatem" Inhalt, da kann man sich schön berieseln lassen, regelmäßig aber auch Klassiker, weil da einfach mehr Tiefgang drin ist.
      Ist ein bisschen wie mit "normaler" klassischer Literatur. Ein Tolstoi hat beim Schreiben seiner Werke sicherlich einen anderen Fokus gehabt als eine Rowling und das merkt man auch.
      Anna Karenina wird 90% der Harry Potter Leser nicht so gut gefallen wie Der Stein der Weisen und umgekehrt. Aber ist eines der beiden deswegen schlecht? Ganz im Gegenteil. Ich denke sogar, dass beides in eine Sammlung "Wichtige Literaturwerke von damals bis heute" gehören würde.
      Mhh...ich finde die Klassiker, gerade was die Superkräfte anbelangt, immer sehr abgedreht. Der Politische Hintergrund ist mir bisher kaum aufgefallen, aber ich finde das Niveau der neueren Comichefte besser...
    • Neu

      Ich würde das nicht so allgemein halten wollen.
      Gerade bei Marvel und DC - in den 90ern noch extremer bei Image - ging es in den letzten Jahren tatsächlich vorwiegend um die Bilder, grell überzeichnete Protagonisten, Megakloppereien ohne Sinn und Verstand, ein "Sich-gegenseitig-übertreffen-Wollen" bei Events und Megaevents und scheinbarer Originalität... Grobe, manchmal die angelegten Charaktere nicht treffende Umwälzungen und ständige Neuanfänge trüben zudem mein Lesevergnügen.
      Selbstverständlich gibt es heute wesentlich mehr Möglichkeiten und etliche wunderbare Comics.
      Dennoch sehe ich bei vielen Superheldencomics (v.a. der Endsechziger bis Ende der 70er) nach wie vor eine immens hohe erzählerische Qualität...
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Neu

      Dass die Klassiker abgedrehter waren/sind stimmt. Liegt aber mit Sicherheit daran, dass viel experimentiert wurde. Heute "weiß man" was ankommt und experimentiert eben nicht mehr. Vielleicht auch aus dem Grund, dass damals die Idee des "guten Comics" im Vordergrund stand, wohingegen heute eher der "gute Umsatz" zählt. Ist nun mal so und das sicherlich nicht nur in der Comicindustrie. Warum sonst waren in 250 Heften früher 250 verschiedene Geschichten enthalten und heute kann man sich schon freuen, wenn eine Serie mal länger als 20 Nummern durchhält bevor die nächste große Klopperei vor der Tür steht. Weil es sich einfach besser verkauft.

      Ich habe nun schon einige klassische Geschichten gelesen, in denen ganz klar Stellung zu aktuellen politischen Situationen genommen wurde. Offensichtlichstes Beispiel: Cap gegen die Nazis. Mir ist kein aktuelles Comic bekannt, in dem so offensichtlich gegen reale Parteien gewettert wird. Damals wurden Comics nunmal auch zu Propagandazwecken genutzt, sie waren beliebt, verbreitet und boten somit viel Publikum. Hat man gesagt "XYZ ist schlecht" dann war XYZ schlecht.
      In Zeiten in dem in jedem zweiten Blockbuster eine neue Terrororganisation ihr Unwesen treibt wird aber sicher niemand nach einem Comic mit dem Assardregime (das ist nur ein Beispiel, weil aktuell!) als Bösewicht das Heft zur Seite legen und sagen "Mensch, die bösen bösen Syrer". Ich hoffe es wird klar was ich damit sagen will.

      Sicher sind die Geschichten heute noch (teilweise sogar sehr) gut geschrieben, die Tiefe, der Inhalt und die Relevanz der alten wird aber m.M.n. in aktuellen Comics nur selten erreicht, was die Geschichten deswegen aber nicht per se schlecht macht (Tolstoi <-> Der Stein der Weisen).



      Was ich verkaufe (Infinity, Iron Man, Fantastic Four, Daredevil: Gelb, Green Lantern, diverse Free Comic Book Days)

      Was ich suche (Spider-Man (Vol. 2), im Netz von Spider-Man und viele mehr!)
    • Neu

      Ähnlich sieht ja auch im Filmgenre aus, nur bei den TV-Serien sind die jüngeren Entwicklungen bemerkenswert positiv.
      Selbstverständlich ist nicht alles Neue schlecht, im Gegenteil, es gibt gerade im technischen Bereich ungeheure Möglichkeiten.
      Dennoch kenne ich zig wundervolle, alte Filme, die von zeitlos hoher Qualität sind...
      Letztlich aber ist all das oftmals reine Geschmacksache, auch eine Frage der (zeitlichen) Sozialisation, gepaart mit individuell unterschiedlichen Nostalgiegefühlen...
      Dennoch sehe ich in allen Genres und Zeiten Qualität, und nur die reizt mich dauerhaft.
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Neu

      Das Problem bei der Diskussion ist auch, dass der Begriff "alte Comics" unterschiedliche Perioden, die sich zum Teil sehr unterscheiden, subsumiert. Während in den 80ern viele Comics intelligent und politisch waren, bestes Beispiel wäre wohl Watchmen, sind die Comics aus den 50ern die ich kenne eher seicht. Die Comics aus dem zweiten Weltkrieg waren extrem politisch, so sehr, dass manche darin z.t. Propaganda sehen, hatten aber meistens wenig Tiefgang. Und das mit den heutigen Zeichnungen sehe ich auch nicht so. Gerade was Bildgewalt angeht, währe Kirby ja der Meister. Wobei mir z.b. Neal Adams mehr zusagt, dessen Zeichnungen aus den 70ern heutigen Zeichnungen in nichts nachstehen.
      Und das heute nur guter Umsatz im Vordergrund steht, früher aber nicht, halte ich für Quatsch. Ich glaube das der Umsatz schon immer im Vordergrund stand. Die Idee, dass es so etwas wie "gute", also künstlerisch wertvolle, Comics geben kann, ist ja relativ jung.