X-Men: Dark Phoenix - (02.11.2018, Regie: Simon Kinberg)

    • X-Men: Dark Phoenix - (02.11.2018, Regie: Simon Kinberg)

      Zu meiner Überraschung habe ich keinen Thread zum nächsten X-Men Hauptfilm gefunden. Sophie Turner hat heute bei den BAFTA Awards in einem Interview nebenbei den baldigen Drehstart des nächsten regulären X-Men Films bestätigt youtu.be/UOuWvCVDio8?t=51(ab ca. 0:53).

      Das Protal Production Weekly, das in Entwicklung befindliche Filme auflistet, notierte in seiner letzten Ausgabe Anfang Januar einen Film des titels X-Men: Supernova. Berichten zufolge werden der New Mutants Streifen im April sowie X-Men: Supernova im Mai fast parallel zueinander gedreht. Und das sogar im selben Filmstudio, und zwar in den 27 Hektar großen Mel's Studios, wo auch Days of Future Past und XMA komplett gedreht wurden. Jedoch sollen umfangreiche Drehs von New Mutants an anderen Locations stattfinden, während der Hauptdreh von X-Men: Supernova in den Mel's Studios verläuft. Michel Trudel, der CEO von Mel's Studios, bestätigte vor einigen Wochen, dass in den nächsten Monaten zwei Filme in seinem Filmstudio gedreht werden sollen. Er bestätigte auch Verhandlungen mit Fox bzgl. der Nutzung seines Studios, die seit Ende letztes Jahres laufen, ohne aber konkrete Angaben über die art der Produktion zu machen.

      Die Plattform Enternainment World hat auch schon eine Synopsis zu X-Men: Supernova veröffentlicht:

      "Gathered together by Professor Charles Xavier to protect a world that fears and hates them, the X-Men had fought many battles, been on adventures that spanned galaxies, grappled enemies of limitless might, but none of this could prepare them for the most shocking struggle they would ever face. One of their own members, Jean Grey, has gained power beyond all comprehension, and that power has corrupted her absolutely! Now they must decide if the life of the woman they cherish is worth the existence of the entire universe!"

      Klingt nach Phoenix Saga, zumal in den letzten 2 Jahren die Verantwortlichen mehrfach den Wunsch einer Verfilmung über Jean Grey äußerten.

      Ein Regisseur ist zwar noch nicht bestätigt, aber im Januar war bei einer Talkrunde von Collider ein Reporter zu Besuch, der schon mit seinen Insiderinfos zu XMA recht behalten hatte, und jener Reporter meinte, dass laut seinen Infos Fox in betracht ziehe Simon Kinberg den Regieposten anzubieten. Kinberg soll auch gleichzeitig weiterhin den Film schreiben und als ausführender Produzent fungieren. Emma Watts, die Produktionsleiterin von Fox, scheint mit Kinbergs Arbeiten zuletzt an Deadpool (wofür er einen Geheltscheck von 50 Mio. Dollar kassiert hat) und Logan ziemlich zufrieden zu sein. Kinberg selbst war ja 2006 der Autor von The Last Stand, und er betonte 2015 bei IGN, dass Fox ihm damals keine kreativen Freiheiten ließ und er heute eine Story über den Phoenix mit einem ganz anderen Konzept angehen und mehr eine Comictreue Richtung anschlagen würde. Daher würde es durchaus Sinn machen, wenn Kinberg höchstpersönlich die Regie übernimmt.

      Lustigerweise war Kinberg bereits 2014, als Bryan Singers Beteiligung an XMA im Rahnen eines möglichen Gerichtsprozesses noch unsicher war, nach Matthew Vaughn mein Wunschregisseur für XMA gewesen. Joss Whedon wäre aber auch ein Wunschregisseur von mir. Ich glaube er als Fan würde einen ziemlich geilen X-Men Film hinbekommen. Er selbst hat ja mal vor einigen Jahren bei Fox über einen Kitty Pryde Solofilm angefragt.
      "Simon Kinberg is the best producer I’ve ever worked with" –James McAvoy
      "A lot of guys in the X-Men cinematic pantheon don't know their comics. Simon Kinberg does!" –Rob Liefeld

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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von I Believe in Kinberg ()

    • Sophie Turner hat schon in einem Interview verraten, dass der Drehstart des nächsten X-Men nicht mehr weit weg ist, das würde dazu passen. Dass sie nun zwei Filme parallel drehen, finde ich dagegen schon etwas verwunderlich, hoffentlich ist das kein Schnellschuss von Fox.

      Generell hätte ich vermutet, dass sie sich nach dem sicherlich für das Studio suboptimalen Ergebnis von Apocalypse etwas mehr Zeit nehmen, um das Franchise sorgfältig zu justieren. Davon kann offensichtlich keine Rede mehr sein, vielleicht hat Deadpool ziemlichen Eifer um die X-Men aufleben lassen.
    • Nero schrieb:

      the X-Men had fought many battles, been on adventures that spanned galaxies,


      Ähm, die X-Men haben in den Filmen Abenteuer erlebt, die über ganzen Galaxien verteilt waren? Bitte wann und wo? :P

      Klingt nach Phoenix Saga, zumal in den letzten 2 Jahren die Verantwortlichen mehrfach den Wunsch einer Verfilmung über Jean Grey äußerten.


      Leider ja, wieder die Dark Phoenix Saga. :S Warum leider fragt ihr jetzt? Nun zum einen,

      - weil sie es das erste mal schon verhauen haben;
      - weil der bislang beste X-Men Film als Flop angesehen wird und man nun wohl wieder zurückrudert und der nächste Film wohl wieder so beschissen wie die ersten 3 werden könnte;
      - weil man in den letzten Jahren/Jahrzenten immer wieder nur auf den bösen Phoenix fixiert ist und man wohl komplett vergessen hat, das der Phoenix ursprünglich als Bestschützerin des Universum kreiert wurde, aber es seit der Dark Phoenix Saga von Claremont so gut wie keine Stories mehr über einen guten Phoenix gibt;
      - und weil ich gehofft hatte, das im nächsten Film endlich mal Mr. Sinister der Bösewicht eines X-Filmes sein wird.

      Allerdings hoffe ich, dass wenn Kinnberg verspricht, dass er den Film näher an die Comics anlehnen wird, dass es endlich mal wirklich ein Abenteuer der X-Men im Weltall gibt, sprich wenn sie wieder den Phoenix verwenden, dass auch endlich mal die Shi'ar und Lilandra auftauchen werden. Und da man nun auch einen New Mutants Film dreht und ein X-Force Film plant, hoffe ich auch, das Sinister in dem Film dennoch auftauchen wird und man auf einen Inferno Crossover Film hinarbeitet. Das wäre zu geil. :love: Vorausgesetzt, sie würden dann das Inferno Event nicht verhauen. :whistling:
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    • Terminator_T-101 schrieb:

      Ähm, die X-Men haben in den Filmen Abenteuer erlebt, die über ganzen Galaxien verteilt waren? Bitte wann und wo? :P


      In Supernova sind seit den Ereignissen von XMA 10 Jahre vergangen. Bei so einem großen Zeitabschnitt werden die X-Men das ein oder andere Abenteuer erlebt haben. Es wäre nicht das erste mal, dass der Zuschauer der X-Men-Reihe in einen neuen Status Quo hineingeworfen wird, als aktuelles Beispiel siehe Logan. In DoFP wurden die veränderten Verhältnisse um die postapokalyptische Zukunft auch nur kurz im opening Monolog erklärt. Nach dem Motto der Zuschauer kann sich das schon selber denken. Ich denke so ähnlich könnte das auch in X-Men: Supernova gehandhabt werden.

      - und weil ich gehofft hatte, das im nächsten Film endlich mal Mr. Sinister der Bösewicht eines X-Filmes sein wird.


      Würde Mr. Sinister nicht zwangsläufig ausschließen. Aber speziell zur Thematik würde ich mir Jason Wyngarde (Wunschcast: James Purefoy) und den Inner Circle als Antagonisten wünschen.
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    • Lebeau schrieb:

      Phoenix Saga geht ohne Weltraum und so gar nicht. FOX hat so gute Lizenzen und sollte mal was draus machen. :stups: Oder die Rechte halt einfach zurück geben.


      Dito. :prost:

      Nero schrieb:

      Terminator_T-101 schrieb:

      Ähm, die X-Men haben in den Filmen Abenteuer erlebt, die über ganzen Galaxien verteilt waren? Bitte wann und wo? :P


      In Supernova sind seit den Ereignissen von XMA 10 Jahre vergangen. Bei so einem großen Zeitabschnitt werden die X-Men das ein oder andere Abenteuer erlebt haben.


      Demnach waren die X-Men dann also zwischen den Filmen im Weltall gewesen und Anfang des 4. Filmes hört man dann einen Schauspieler nur sagen "Die X-Men waren bereits im All und sind auf eine Außerirdische Rasse getroffen." oder was? :P

      - und weil ich gehofft hatte, das im nächsten Film endlich mal Mr. Sinister der Bösewicht eines X-Filmes sein wird.


      Würde Mr. Sinister nicht zwangsläufig ausschließen. Aber speziell zur Thematik würde ich mir Jason Wyngarde (Wunschcast: James Purefoy) und den Inner Circle als Antagonisten wünschen.


      Emma und Shaw sind in der Filmreihe aber leider schon beite tot. :thumbdown:
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    • Der Chefredaktuer von Collider.com berichet nun auch über Kinbergs mögliches Regiedebüt. Er meint, dass er von mehreren Quellen gehört hätte, dass sich Kinberg derzeit in Verhandlung mit Fox bezüglich des Regieposten befindet. Außerdem ist das Drehbuch schon fertig und wurde dem Studio vorgelegt. Es handelt sich tatsächlich im eine Dark Phoenix Story.

      Exclusive: Simon Kinberg in Talks to Write and Direct the Next ‘X-Men’ Movie

      Terminator_T-101 schrieb:

      Demnach waren die X-Men dann also zwischen den Filmen im Weltall gewesen und Anfang des 4. Filmes hört man dann einen Schauspieler nur sagen "Die X-Men waren bereits im All und sind auf eine Außerirdische Rasse getroffen." oder was? :P


      In der Synopsis ist lediglich die Rede davon, dass die X-Men bereits Abenteuer im Weltall erlebt hätten. Ob sie schon bei ihrer ersten Mission auf eine Außerirdische Rasse treffen oder erst im laufe der Filmhandlung ist doch erstmal eher irrelevant und darüber kann man nur spekulieren. Aber um deine Frage zu beantworten: Ja. Wurde in DoFP bzgl. der Sentinels mehr oder weniger auch so gehandhabt. Die X-Men haben sich erst gegen Ende von XMA formiert, das war im Jahr 1982. Supernova spielt laut Kinbergs Aussage zufolge 10 Jahre danach. Daher ist es doch naheliegend, dass die X-Men in einem Zeitraum von 10 Jahren einige Missionen erlebt haben, unter anderem eben ein Ausflug in den Weltall.
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    • Irgendwie habe ich heute nur ganz zufällig nebenbei erfahren, dass X-Men 7 in Arbeit ist und X-Men: Supernova heißen soll. Auch nur, weil McAvoy die Dreharbeiten im Sommer bestätigt hatte. Ich hätte gedacht, dass das schon jetzt größere Kreise ziehen würde.

      Ich finde es interessant, dass die Dark Phoenix Saga diesmal kosmisch umgesetzt wird, aber hoffentlich wird das nicht ein zu krasser Sprung von den geerdeten Filmen bisher rein ins Weltall. Könnte etwas aus der Reihe fallen.
    • Ich habe da ein echt mieses Bauchgefühl. Man wird die Story doch wieder dir nichts, mir nichts verbraten. Schade, um so eine tolle Comic-Story. Es ist eine Story, für die man sich Zeit nehmen sollte und sie über 2 bis 3 Filme aufbauen. Um sie qualitativ hochwertig mal eben schnell in einem Film runterzurattern, ist die Story zu groß und umfangreich. Mein Endurteil werde ich natürlich erst nach der Sichtung abgeben. Aber ich weiß nicht... Ich denke, die werden es vergeigen.
    • Most Excellent Superbat schrieb:

      Ich finde es interessant, dass die Dark Phoenix Saga diesmal kosmisch umgesetzt wird, aber hoffentlich wird das nicht ein zu krasser Sprung von den geerdeten Filmen bisher rein ins Weltall. Könnte etwas aus der Reihe fallen.


      Kinberg hat ja bereits letztes Jahr angekündigt, dass es einen "sanften" Reboot der Reihe geben wird. Das könnte auch den Status Quo mit einschließen, um sich von diesem stilisierten Realismus, der die X-Men Reihe prägt, etwas zu lösen und mehr kreative Freiheiten zu haben, um eben in diese comichaften Richtung gehen zu können.
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    • Kurz vorm Einschlafen (gestern Morgen um Acht) dachte ich: "Oh, wie geht's nach Logan eigentlich mit den X-Men im Kino weiter?"
      UUUND dann hab ich heute Mittag den Thread gefunden -> mega-awesome! Ich fand die junge Crew aus Apocalypse gut besetzt und freue mich Jean, Scott und Kurt wiederzusehen.

      ABER:

      Superior Spider-Ben schrieb:

      Es ist eine Story, für die man sich Zeit nehmen sollte und sie über 2 bis 3 Filme aufbauen. Um sie qualitativ hochwertig mal eben schnell in einem Film runterzurattern, ist die Story zu groß und umfangreich.
      Genau. Geht mir schon seit Jahren durch den Kopf. WENN Dark Phoenix, dann aber bitte "gescheit". Würde auch behaupten, dass man da mindestens 2 Filme draus machen könnte/müsste.
      Ist eines der meiner Meinung nach größten Mankos der X-Men-Filme. Immer zu groß, zu viel, zu gepresst. Aber gut. Mal abwarten.


      Most Excellent Superbat schrieb:

      Ich finde es interessant, dass die Dark Phoenix Saga diesmal kosmisch umgesetzt wird, aber hoffentlich wird das nicht ein zu krasser Sprung von den geerdeten Filmen bisher rein ins Weltall. Könnte etwas aus der Reihe fallen.
      Ja, stimmt. Bin mal sehr drauf gespannt, wie das umgesetzt wird. Könnte aber irre-awesome werden, wenn die das richtig machen.
      Wisst ihr, ob die weiter machen mit diesem "Handlung-in-Zeitgeschehen-einbetten"? Also 60er -> Kubakrise, 70er -> Vietnam, 80er -> beinahe dritter Weltkrieg (oder "Apokalypse" ;)). War in den 90ern was "spaciges" los?

      EDIT: Jetzt erst Neros Beitrag über meinem gelesen...
      :ww: Wonder Woman ab 15.6. :ww:

      #WartenAufGadot
    • Iop schrieb:

      Wisst ihr, ob die weiter machen mit diesem "Handlung-in-Zeitgeschehen-einbetten"? Also 60er -> Kubakrise, 70er -> Vietnam, 80er -> beinahe dritter Weltkrieg (oder "Apokalypse" ;)). War in den 90ern was "spaciges" los?


      Das wurde auch in Apocalypse nicht mehr fortgeführt, auch wenn der Kalte Krieg genug Spielraum geboten hätte. Der einzige Grund, weshalb First Class und DoFP in einem realen zeitlichen kontext verortet wurden, liegt einfach daran weil die Comic-Vorlagen zu wenig hergegeben haben. Der DoFP-Comic erstreckte sich nur über zwei Ausgaben der Uncanny X-Men hin - zu wenig Material für einen zwei stündigen Film. First Class bot ein allgemein uninteressantes Grundmaterial. Um diese Lücken zu füllen hat man in den Filmen das Genre "Perioddrama" mit einfließen lassen. Bei Apocalypse hingegen hatte man aufgrund der vielschichtigen Thematik die Möglichkeit gehabt, mehrere Storybögen aus den Comics zu verwenden. Daher war es gar nicht nötig wieder auf reale historische Bezüge zu setzen, da man beim Entwickeln des Skripts schon genug Ausgangsmaterial zur Verfügung hatte.

      Aber laut Kinberg ist es ja der Plan jeden X-Men Hauptfilm immer ein Jahrzehnt nach seinem Vorgängerfilm spielen zu lassen, bis alle X-Men Filme (Logan, Deadpool) zusammengeführt werden.
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    • Iop schrieb:

      Superior Spider-Ben schrieb:

      Es ist eine Story, für die man sich Zeit nehmen sollte und sie über 2 bis 3 Filme aufbauen. Um sie qualitativ hochwertig mal eben schnell in einem Film runterzurattern, ist die Story zu groß und umfangreich.
      Genau. Geht mir schon seit Jahren durch den Kopf. WENN Dark Phoenix, dann aber bitte "gescheit". Würde auch behaupten, dass man da mindestens 2 Filme draus machen könnte/müsste.
      Ist eines der meiner Meinung nach größten Mankos der X-Men-Filme. Immer zu groß, zu viel, zu gepresst. Aber gut. Mal abwarten.

      Die Sache ist, dass man den Phoenix diesmal ja schon in Apocalypse enthüllt hatte. Da ging es ja die ganze Zeit darum, dass Jean Kräfte hat, die sie nicht richtig kontrollieren kann, welche dann am Ende enthüllt wurden. Den guten Phoenix hat der Zuschauer also schon gesehen. Von da aus lässt sich ja im Prinzip gut arbeiten.
      Zum Beispiel: Der Kampf gegen Apocalypse wurde von Aliens (Shi'air) bemerkt, die nun zur Erde kommen. Sie halten Jean für sie Inkarnation einer Gottheit oder ähnliches, und wollen sie testen. Deswegen nehmen die Aliens Jean und einige X-Men mit ins All. Doch durch die Tests oder Manipulationen vom einer dritten Party verliert Jean die Kontrolle, zerstört ein fernes Sonnensystem und schon wäre das die klassische Situation aus den Comics.
      Seltsam wirkt jedich die Ankündigung, dass die X-Men in der Zwischenzeit schon galaktische Abenteuer gehabt haben sollen. Das wirkt wie ein extremer Sprung in der Narative.
    • Nero schrieb:

      Der einzige Grund, weshalb First Class und DoFP in einem realen zeitlichen kontext verortet wurden, liegt einfach daran weil die Comic-Vorlagen zu wenig hergegeben haben. Der DoFP-Comic erstreckte sich nur über zwei Ausgaben der Uncanny X-Men hin - zu wenig Material für einen zwei stündigen Film. First Class bot ein allgemein uninteressantes Grundmaterial. Um diese Lücken zu füllen hat man in den Filmen das Genre "Perioddrama" mit einfließen lassen. Bei Apocalypse hingegen hatte man aufgrund der vielschichtigen Thematik die Möglichkeit gehabt, mehrere Storybögen aus den Comics zu verwenden. Daher war es gar nicht nötig wieder auf reale historische Bezüge zu setzen, da man beim Entwickeln des Skripts schon genug Ausgangsmaterial zur Verfügung hatte.


      Das ist kompletter bis hinten aus dem Anus rauchender Blödsinn.
      1.) DoFP ist GERADE mit seinen 2 Ausgaben prädestiniert gewesen, einen in sich geschlossenen, spannenden Film zu generieren. Das war nämlich die Stärke der damaligen Stories. Kompressierter Erzählstil. Viel Sagen in wenigen Ausgaben. Ein Trend, der momentan gegenläufig ist. Da spielen 6 Hefte gerne mal in 5 Minuten. Wenn du die beiden Ausgaben gelesen hättest, statt nur Pressematerial von Fox unter die Leute zu ramschen, wärst Du überrascht, wie tief und innovativ nur 2 Ausgaben sein können.
      2.) First Class in den 60er spielen zu lassen hatte primär den Grund, neue Gesichter zu präsentieren und dem X-Franchise nach dem VERKACKTEN 3. Teil einen Reboot zu schenken, den man dennoch toll in die bestehende Continuity einbetten "hätte können". Die Cuba-Krise und Einbettung in historisches Material war denke ich wirklich ein Schachzug, den hohlen Plot, der keine existierende Comic-Vorlage hatte (ÜBERRASCHUNG: Uninteressantes Grundmaterial? Quatsch! Uninteressanter Autor denkt sich mal wieder einen 08/15-Comic-Plot aus, statt sich auf Grundmaterial zu berufen). Ich mochte First Class gerade wegen des historischen Bezuges, die Figuren, die darin aufgetaucht sind, haben nur eindrucksvoll bewiesen, dass FOX es nicht schafft, Mutanten interessant zu entwerfen, die nicht XAVIER, MAGNETO oder WOLVERINE heißen. Und letzterer war nur 5 Sekunden im Film. Alle anderen durften artig ihre Kräfte in die Kamera halten, aber mitgefiebert hat man nur mit Charles und Magneto.
      3.) Da DoFP (Movie) ein direktes Sequel war, wäre es ja Quatsch gewesen, es irgendwann anders spielen zu lassen, als nach den 60ern. Gut, nun kann man streiten, warum viele Schauspieler in 10 Filmjahren nur bedingt altern, geschenkt... Hier funktioniert der Kniff alleine wegen der Allegorie mit Nixon. Es hätte die 70er nicht gebraucht, gerade WEIL das Ausgangsmaterial so viel hergegeben hat.
      4.) Bei Apocalypse gleicher Grund wie bei drei... man hat nunmal auf FC aufgebaut, warum dann nicht in den 10er Schritten weitermachen. Einzig die geschnittene Malszene war 80ies Porn pur, aber hier von "vielschichtiger Thematik" (Wo?) und "mehrere Storybögen aus den Comics" (Welche genau? - nenn mal ein paar Beispiele, Du Comic-Experte) zu sprechen, halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Gerade die 80er waren cineastisch ein tolles Jahrzehnt mit Rachemotiv-Filmen, deren Sprache und Optik man sich hätte bedienen können. Aber nein, FOX musste mal wieder die Klischee-Keule auspacken und lieber Abziehbilder von Psylocke und Angel entwerfen, statt einen dreckigen oder eben bewußt hochglanz-Miami-Vice-Period-Piece zu produzieren.
      Beim Entwickeln des Skripts hatte man genug Ausgangsmaterial... Richtig! Hat man nur nicht genutzt, stattdessen einen En Sabah Nur Light genommen, der außer Böse gucken nix machen durfte (und selbst das verschwand hinter der miesen Maske).

      MANN! :alleskaese:

      Aber laut Kinberg ist es ja der Plan jeden X-Men Hauptfilm immer ein Jahrzehnt nach seinem Vorgängerfilm spielen zu lassen, bis alle X-Men Filme (Logan, Deadpool) zusammengeführt werden.


      Viel Spaß! Da rette ich lieber das DCEU, anstatt die kaputte Continuity von FoX-Men zu entwirren!


      EDIT: Mist, jetzt hab ich doch mitdiskutiert, wollte das doch nur machen, wenn du ne lückenlose Review zu APOCALYPSE verfasst... egal...
    • Most Excellent Superbat schrieb:

      Seltsam wirkt jedich die Ankündigung, dass die X-Men in der Zwischenzeit schon galaktische Abenteuer gehabt haben sollen. Das wirkt wie ein extremer Sprung in der Narative.


      Es sei denn obige Synopsis ist schlicht falsch. Die Ursprungsquelle für die Meldung wirkt zwar seriös, aber dort finde ich die Inhaltsbeschreibung nicht mehr. Wurde offenbar entfernt, was auf einer fehlerhaften Info hindeuten könnte. Deine Ausführungen machen meiner Meinung nach noch mehr Sinn wenn man auch noch die Atomraketen berücksichtigt, die Apocalypse gleichzeitig in die Atmosphäre abgefeuert hat. Eine so enorme Energiedichte könnte auch von einer außerirdischen Rasse bemerkt worden sein und wäre demzufolge eine art erstes Signal, das die Aliens auf die Erde aufmerksam machten. Und als sie sich den Planet mal genauer anschauten bemerken sie den Phoenix. Allerdings gibt es bei dieser Theorie ein Manko: weshalb warten die Aliens 10 Jahre lang, bevor sie Jean entführen?
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    • Iop schrieb:

      Ja, stimmt. Bin mal sehr drauf gespannt, wie das umgesetzt wird. Könnte aber irre-awesome werden, wenn die das richtig machen.
      Wisst ihr, ob die weiter machen mit diesem "Handlung-in-Zeitgeschehen-einbetten"? Also 60er -> Kubakrise, 70er -> Vietnam, 80er -> beinahe dritter Weltkrieg (oder "Apokalypse" ;)). War in den 90ern was "spaciges" los?
      "Spacig" in den 90ern? Also da gab's die Raver, die gewandet in schrillbunte Textilien, nach Einnahme von meist illegalen Substanzen zu extrem lauter, patternorientierter elektronischer Musik tage- & nächtelang feierten, manchmal sogar bis der Arzt kam. Die waren ziemlich "abgespaced"! Nicht, das ich bei so etwas Verrücktem mitgemacht hätte... Nein, nein. :nnnein: Ich war immer lieb und brav zu Hause. :whistling:
    • Nero schrieb:

      Allerdings gibt es bei dieser Theorie ein Manko: weshalb warten die Aliens 10 Jahre lang, bevor sie Jean entführen?

      A) Weil sie erst diskutiert haben?

      B) (Wissenschaftlich betrachtet) Weil es ein Film ist, haben die Aliens bestimmt einen Antrieb mit Überlichtgeschwindigkeit, so dass der Plot ohne Pause von Planet zu Planet springen könnte. Aber damit Informationen über den Phoenix die Aliens erreichen können, müsste sich das Signal erstmal "nur" mit Lichtgeschwindigkeit durchs All bewegen. Und da die Aliens sicherlich ein paar Lichtjahre von der Erde entfernt wohnen, würden sie den Phoenix auch erst nach ein paar Jahren bemerken.
    • Es fällt mir ja immer noch etwas schwer zu glauben, dass es da tatsächlich eine außeridische Rasse geben soll. Erst vor 4 Jahren hatten sich die Studiobosse von Fox gegen 20 Meter große Sentinels ausgesprochen gehabt, und 3 Hauptfilme später sollen schon Aliens eingeführt werden? Wobei ja durch das durchgesickerte New Mutants Material aus dem letzten November bereits bekannt ist, dass mit Lockheed eine außerirdische, drachenähnliche Kreatur in Boones New Mutant Film zu sehen sein wird. Der angekündigte sogenannte "sanfte" Reboot könnte diesen großen Sprung begründen.
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