What if... Marvel und DC fangen wieder bei Null an?

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    • anakyn schrieb:

      LeoLurch schrieb:

      Beste Beispiele Age of Apocalypse
      Mittlerweile meine ultimative Marvel-Nervensäge. Sowohl das Event, dass zu oft zu schlecht wieder aufgewärmt und weitergeführt wurde, sondern auch der Bösewicht an sich. Bestes Beispiel sind die (fast) aktuellen Apocalypse-Wars - echter Schrott. Auch hier wird zu lange auf einem ehemals beliebtem Thema herumgeritten statt mal was Neues zu bringen.

      LeoLurch schrieb:

      Ja AoA reizt mich inzwischen auch gar nicht mehr, ist totgeschrieben und zu den Runaways rechne ich eigentlich mit neuem Kram sollte es tatsächlich mal zu einer TV Serie kommen. Außerdem hoffe ich dann dass Panini uns 1-2 Megabände gönnt. Ich hab die Dinger schon im Regal stehen und würde sie mir trotzdem nochmal auf deutsch holen. :D
      Also kommt. Das Original AoA geht immer noch. Was gut ist, das bleibt auch gut. Da ändern auch Fortsetzungen nix mehr daran, dass das Original dadurch schlechter wird.
    • Finde auch, dass einem ne miede Fprtsetzung ziemlich viel verhageln kann.

      Aber zum Thema: als ich das erste Mal von Sectert Wars gehört habe, hatte ich eigentlich fast erwartet, dass Marvel am Ende ein Nebenuniversum einrichtet, dass erzähltechnisch wie das MCU funktioniert: EINE Serie (quasi die Geschichte dieses Superheldenkosmos), in dem der Fokus immer wieder auf andere Helden gelegt wird und alle paar Monate ein "Event". Damit hätte man evtl. diejenigen, die sich die Filme gerne ansehen, beim Reinlesen in die Comics aber an der für Neulinge extrem abschreckenden Unübersichtlichkeit der vielen Parallelserien abschrecken lassen (von Events und ihren unzähligen Tie-Ins ganz zu schweigen), auch an Comics heranführen können. Zum anderen hätten die einzelnen Geschichten mehr Eigenständigkeit erhalten, ohne die Notwendigkeit permanent etwas bringen zu "müssen". Wenn man in diesem Universum sowieso häufiger alle Helden aufeinandertreffen lässt, hätte man auch die Eventanzahl in den herkömmlichen Serien runterfahren und diese wieder autonomer laufen lassen können, was ja wohl durchaus bei den traditionellen Lesern gut angekommen wäre.
      Fürs Protokoll: ich meine damit nicht, dass man die Storys des MCU nehmen müsste oder auch nur genau diese Figuren. Mir geht es rein um die Erzählhaltung/geschwindigkeit.
      Aber offensichtlich wird es nicht gemacht, also scheint man in sowas eher kein Erfolgsmodell zu sehen...
    • Ich finde zwar ausreichend Kritikpunkte an den ständigen Reboots/Restarts etc. pp., aber wenn die Zeit eines gezeigt hat, dann das auch Nach Jahrzehnten immer wieder neue und interessante Ansätze gefunden werden, eine Figur zu erzählen. Insofern ist ein Neustart, wenn er denn auch langfristig ist, durchaus in Ordnung.

      Sowohl für Marvel/DC würde ich mir drei übergeordnete "Produktlinien" wünschen.

      1. Zusammenhängendes Universum mit gemeinsamer Kontinuität

      Ich habe per se nichts dagegen, dass die zahlreichen Figuren in einer Welt aufeinandertreffen und interagieren, auch auf Events in kleinen und großen Rahmen will ich gar nicht verdammen (auch wenn mir zuletzt da nichts mehr zugesagt hat). Statt zig Serien gleichzeitig auf den Markt zu werfen, fände ich ein langsames, organisches Wachstum besser, bei dem erst ein Stamm aus Serien auf den Markt kommt und dann Stück für Stück ausgeweitet wird, gerne auch mit kreativen Pausen für einzelne Titel. Warum nicht mal Batman für ein Jahr pausieren und dafür Batwoman oder Nightwing ins Rampenlicht schieben? Voraussetzung ist natürlich eine strategisch denkende Storygroup mit dem entsprechenden Esprit, bis halt irgendwann mal wieder ein Cut gemacht werden muss.

      2. Elseworld-, What If-Schiene

      Die etwas kleinere Produktlinie sollte Autoren die Möglichkeit geben, mal so richtig zu spinnen und mit Setting und Handlung gerne auch mal ziemlich absurd-spannende Geschichten schreiben zu können. Dazu gehören für mich auch Crossover mit Figuren anderer Verlage und all diese kurzweiligen Experimente.


      3. Stand-alone

      Einzelne GN, Mini-Serien oder auch laufende Serien, die sich außerhalb der Kontinuität bewegen und in sich geschlossene Geschichten zu den bekannten Helden erzählen. Darunter fasse ich dann auch bereits genannte Titel wie bspw. American Alien oder The Legend of Wonder Woman, die nicht den Zwängen der Kontinuität unterworfen werden müssen.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski