Karl der Wikinger

    • Karl der Wikinger

      Gestern Karl der Wikinger gekauft , ausgepackt und erst einmal nur ein wenig drin geblättert.
      paninishop.de/artikel/karl-wikinger
      Das ganze dicke Album ist in s / w ...hmmm, hatte ich mir zwar schon gedacht aber so richtig Lust hatte ich nach dem Blättern jetzt eigentlich doch nicht mehr das Album jetzt sofort zu lesen , ehrlich gesagt.
      Aber ok, mal ein paar Seiten ausprobieren kannst Du ja heute wenigstens doch schon ,,,
      ...und schwupp...hatte mich dieser Comic auf einmal doch dann so gefesselt das ich Ihn nicht mehr aus der Hand nehmen konnte und gleich am Stück in eins durch lesen musste.
      Das Album umfasst zwei längere Storys :
      Das Schwert Eingars (wenn man so will die Origin Karl Geschichte) und die lange Reise
      Außerdem beinhaltet der Band ein Vorwort und einen längeren Sekundärteil mit Abbildungen zwischen den beiden Geschichten
      Interessant fand ich das von den ganzen Orignalseiten ausgerechnet nur diese aufzutreiben die nicht von Don Lawrence waren sondern von Ted Drury.
      (Es wurde aber nichts weiter dazu erwähnt ob diese auch veröffentlicht werden.
      Erst die Niederländer um Rob van Bavel scannten und restaurierten die fehlenden Seiten dann für Ihre Don Lawrence Collection nach und nach zusammen so wie sie jetzt wohl von Panini übernommen wurde.
      Beim Cover merkt man schon, das dieser Karl wohl viel später zu Storm Zeiten erst entstanden ist und mit dem Karl des Inhaltes aus den 60zigern noch weniger Ähnlichkeit hat.
      Bei den beiden Storys merkt man aufgrund des Historischen Stoffes ihr alter nicht so stark an wie man vermuten könnte.
      Einzig beim Aufbau der Storys merkt man so manches typische Klischee , Cliffhanger einer Magazinveröffentlichung und das Karl immer im aller letzten Moment sich retten kann oder aus aller höchster Gefahr auf den letzten Drücker gerettet wird.
      Manchmal sind die Dialoge innerhalb der Sprechblasen auch sehr Old School ala "Nimm das Du Schurke", überspitzt gesagt.
      Aber in seinen besten Momenten erinnert dieser Comic vom Flair beim lesen tatsächlich ein ganz klein wenig an Prinz Eisenherz was Panini bei seiner Werbung von Karl etwas vollmundig verkündete.
      Wenn die Sprechblasen nicht wären und nur Textbausteine unter den Bildern , wie es manchmal im Band tatsächlich auftaucht , könnte man eine leide Ahnung bekommen wie Eisenherz wohl in etwa ausgesehen hätte wenn Lawrence statt Murphy der Nachfolger von Foster gewesen wäre .
      So richtig übernatürlich ist die Serie zwar nicht, aber es wird immer mal wieder darauf angespielt (Prophezeiungen, Hexen, alte Frau, Fluch, Omen und Riesenechsen gibt es auch, also auch hier alles wie bei Eisenherz.
      Wer Wikinger Storys mag oder auch Prinz Eisenherz oder auch Trigan sollte hier auf alle Fälle mal reinschauen.
      Ich bin jedenfalls schon auf Band 2 von Göttern und Wolfen gespannt der im Oktober 2017 erscheinen soll



      .
    • AHa schrieb:

      Das ganze dicke Album ist in s / w...


      Interessant fand ich das von den ganzen Orignalseiten ausgerechnet nur diese aufzutreiben die nicht von Don Lawrence waren sondern von Ted Drury. (Es wurde aber nichts weiter dazu erwähnt ob diese auch veröffentlicht werden.)...


      Erst die Niederländer um Rob van Bavel scannten und restaurierten die fehlenden Seiten dann für Ihre Don Lawrence Collection nach und nach zusammen so wie sie jetzt wohl von Panini übernommen wurde...


      Einzig beim Aufbau der Storys merkt man so manches typische Klischee , Cliffhanger einer Magazinveröffentlichung...


      Ich bin jedenfalls schon auf Band 2 von Göttern und Wolfen gespannt der im Oktober 2017 erscheinen soll...
      Und ich dachte, dass jeder weiß, dass "Karl" s/w ist, steht aber offensichtlich doch nicht überall.

      Ich vermute, dass die Originale von Don Lawrence einfach besser aussahen bzw. gefielen und daher über die Jahre schneller "verschwunden" sind. Es waren ja noch einige vorhanden, aber eben keine vollständigen Lawrence-Storys mehr. Die nicht von Lawrence gezeichneten Geschichten sollen auch erscheinen, sofern die Vorlagen vorhanden sind.

      Rob van Bavel hat ja auch versucht, die Trigan-Seiten zu scannen, wofür er quer durch Europa gefahren sein soll. Und ja, aus diesem Fundus bedient sich die Panini-Karl-Ausgabe.

      Wie schon bei "Trigan" ist auch bei "Karl" dieser Zwei-Seiten-Rhythmus zu erkennen. Hier hat Lawrence es aber geschafft, jede Woche mit einem großartigen Einstiegspanel zu beginnen, und ich finde es nach wie vor bemerkenswert, wie er jede Episode mit einem Cliffhanger enden lässt.

      In Band 2 dann u.a. mit Selgor, und meiner Meinung nach werden die Geschichten immer besser.
    • Unbreakable Cosmo schrieb:

      Innen ist das aber eher trockenes Rittergedöns.
      Klassisch aber nicht trocken. Als etwas älteres Semester bin ich mit den Bildern von Don Lawrence Comicsozialisiert worden. Vielleicht sind Trigan, Storm und Karl aka "Die Kämpfe der Seewölfe" Storytechnisch nicht immer ganz große Literatur aber die Zeichnungen doch über jeden Zweifel erhaben.

      Danke an Panini das wir Karl jetzt in einer Deutschen Edition haben können.
    • Ja ich wusste das Karl nur in s /w ist, aber Panini erwähnt dies nicht extra besonders (wohl aus weiser Verkaufsstrategie) in Ihrer Werbung .
      Das typische farbenfrohe Trigancover könnte Leser die die Serie nicht kennen deshalb evtl. überraschen, zumal das Album ja auch eingeschweißt ist
      Im Sekundärteil wurde schon sehr gut und anschaulich die Probleme mit den Orignalen Lawrenceseiten beschrieben .

      Ich finde eigentlich nur sehr schade, dass man sich nicht an das sehr passende Niederländische Coverschriftbild von Karl der Wikinger gehalten hat.
      donlawrence.co.uk/shop/index.php?hg=2&sg=35
      Das Schriftbild und auch die Coverreihenfolge samt Schuber sahen meiner Meinung nach damit besser und zumindest bei Band 1 auch natürlich inhaltlich passender aus. Auch den runden Karl Kopf hätte es absolut nicht gebraucht.
      Ansonsten ebenfalls danke an Panini für diese Serie
    • Karl der Wikinger 1- Das Schwert Eingars


      Die Trigan-Gesamtausgabe von Panini hat mich zu einem großen Freund der Zeichnungen von Don Lawrence werden lassen, und nun erscheint eine weitere Serie bei Panini, bei der Don Lawrence den Zeichenstift geschwungen hat. „Karl der Wikinger“ erschien Anfang der 60er als Zweiseiter in einem britischen Magazin, wurde aber unter verschiedenen weiteren Namen mehrfach danach veröffentlicht. In Deutschland trat Karl 1976 und 1977 als „Rolf“ in „Die Kämpfe der Seewölfe“ auf, und später in „Don Lawrence – The Collection“. Die vorliegende Ausgabe besteht teils aus Originalzeichnungen, teils aber auch aus Druckfilmen oder alten, großformatigen Kopien, und wurde so arrangiert, um dem Original möglichst nah zu kommen. Im Gegensatz zum farbenfrohen Trigan handelt es sich bei „Karl der Wikinger“ um eine komplette Schwarzweiß-Serie.
      Die Serie beginnt mit dem Überfall des Wikingers Eingar und seiner Männer auf ein Dorf auf ein angelsächsisches Dorf. Morden und Brandschatzen war an der Tagesordnung, und auch von Frauen, Alten und Kindern wurde nicht Halt gemacht. Viel Widerstand haben die Dorfbewohner den Nordmännern nicht entgegenzusetzen, doch ein Mann erhebt sich gegen die Übermacht. Lange jedoch kann er dem erfahrenen Eingar nicht standhalten, jedoch ist der Wikingerfürst vom Mut des Angreifers beeindruckt, der in der ausweglosen Situation nicht aufgab. Als der Sohn des Mannes in seiner Wiege erschlagen werden soll stellt sich Eingar dagegen, da es sich um das Kind eines mutigen Mannes handelt, und nimmt den Säugling mit. Er nennt ihn Karl, und adoptiert ihn.
      Die Jahre gehen ins Land, und der Blonde Karl wächst zu einem starken Kämpfer heran, der mit seinem Vater und seinen Männern auf Kaperfahrt geht. Jan und Hein und Claas und Pitt, die haben Bärte, die fahren mit. Bei einer dieser Beutezüge wird Eingar jedoch von einer Hexe verflucht, was den Beutezug und auch sein Leben beendet. Karl kann entkommen, jedoch gibt es bei den Wikingern nun die Diskussion, wer das Erbe seines Vaters als Anführer antreten darf, denn es ist bekannt, dass Karl eigentlich kein Wikinger ist. Man kommt überein, dass derjenige Anführer sein darf, der das Schwert Eingart zurückbringt. Und so entbrennt ein Wettlauf zwischen EIngar und seinem Konkurrenten…

      Fazit:
      Die Erzählung von Ted Cowan wirkt wesentlich runder als z.B. Butterworth bei Trigan. Das mag natürlich auch daran liegen, dass es hier um ein sich an historische Ereignisse anlehnendes Thema handelt statt Sci-Fi, aber insgesamt gibt es doch weitaus weniger Logiklöcher als bei Trigan. Gewisse Anlehnungen an Prinz Eisenherz sind bei dem Thema natürlich zu erkennen, was sich aber von selbst versteht, und auch fantastische Inhalte gibt es hier.
      Durch die Schwarzweiß-Zeichnungen kann sich der Leser voll auf die Zeichnungen von Lawrence konzentrieren. Gerade bei den fast halbseitigen Panels spielt er seine Brillianz voll aus, und zaubert Zeichnungen in Coverqualität. Ein wenig schade ist, dass manche durch die komplette Verweigerung von Schwarzweiß nicht in den Genuß der Zeichnungen kommen werden, denn hier sitzt wirklich jeder Strich, ob es bei den Waffen, der Bekleidung oder den Hintergründen ist. Lobenswert an dem Band sind auch das informative Vorwort und der redaktionelle Mittelteil, der viele Hintergründe erläutert.
      Mich hat der Band voll überzeugt, aber da ich meine Lawrence-Fanboy-Brille nicht ablegen kann sollte jeder mal einen Blick in den Band werfen, bevor er zugreift, denn es geht im Inneren wesentlich klassischer zu, als es das Cover vermuten lässt.
    • Und wer jetzt sagt "ist ja alles nur schwarz-weiß": Nein, es gibt auch vier kurze Geschichten aus Annuals in bunt.

      Hier mal die 18 Storys:

      01 The Sword of Eingar
      02 The Long Journey to Oxaca
      03 Selgor the Wolf
      04 The False God
      05 The Powers of Helvud / The Hands of the Devil
      06 El Sarid the Merciless
      07 Gefion One-Eye
      08 Island of the Monsters
      09 The Magician of the Swamp
      10 The Fallen Meteorite
      11 The Curse of the Claw / The Sea Raiders, farbig
      12 The Swamp of Fear, farbig
      13 The Fortress of Death
      14 The Voyage of the Sea Raiders / The Treasure of N’Gombi
      15 The Quest of the Long Ships
      16 The Monster of the Swamp, farbig
      17 The Ghost of the Tideless Sea, farbig
      18 The Hammer of Thor
    • Karl der Wikinger ist von Panini völlig vergeigt worden, leider wird hier nach Banknoten gehechelt anstatt sich mit solch einer klassischen Serie richtig und ehrlich auseinander zusetzen.

      Das Layout beim Titelbild kommt einem "ich mach auf Modern" Murks gleich und der Kopf links passt wie die Faust aufs Auge. In der englischen Edition wurde das vorbildlich gemacht !

      Nun kam ich dazu in einigen meiner alten Original LION und SMASH Ausgaben zu schmökern und dabei traf mich fast der Schlag!
      Die zuständigen von Panini haben sage und schreibe die Aufreisser Seite rechts anstatt auf der linken Seite genommen , und damit links den Cliffhänger anstatt auf der rechten Seite .
      WAS SOLL DENN DAS ? ? ? ? ? ? ? ? ? ??

      So verschwinden nun diese super grossen Aufreisser Zeichnungen immer auf der Seite rechts im Heftbug und es tut schon weh im Auge ...das diese grossen Zeichnungen einfach verdeckt sind im Heftbug und kommen rein gar nicht zur Geltung ! ! !

      V.......t nochmal wo ist der Hammer Odins Oder der Rumpf des Wikingerschiffes ? Ach ja im Heftbug verschwunden !!! Sammler und Leser sieht euch bitte das mal mit offenen Augen an !

      Das Lettering in den Sprechblasen spricht mich auch nicht an...aber muss man ja mit dieser Edition Vorlieb nehmen nur weil leider kein anderer Verlag den Zuschlag bekam.
      Anstatt nur Ware für die Masse rauszuhauen doch mal zuerst vorsichtig über die Bücher gehen und sich mal richtig mit der Materie befassen und dann vorbildlich veröffentlichen

      HOFFENTLICH wird dieser Fauxpas mit der Aufreisser Seite und dem Cliffhänger im dritten Band korrigiert und Band 1 & 2 doch noch in ner nächsten 2. Ausgabe korrigiert.................

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bubi () aus folgendem Grund: Bearbeitet: Um Fäkalsprache bereinigt.

    • Der vorhergehende Post wurde um die Fäkalsprache bereinigt.

      Zum Inhalt des Vorposts: Logo und Lettering sind Geschmacksache, dazu kann ich nichts argumentieren. Wem es nicht gefällt, dem gefällt es nicht, egal was ich schreibe.

      Zum "Heftbug-Verschwinden" und den "Cliffhängern" - ich hoffe, ich habe das "Problem" überhaupt richtig verstanden - ursprünglich wurde die Geschichte zwar immer mit 2 Seiten pro Ausgabe veröffentlicht, und natürlich sollte eine Episode spannend enden, damit die nächste Ausgabe erwartet wurde, aber es handelt sich jeweils um eine durchgehende Geschichte. Wer den Band so am Stück liest, wird Schwierigkeiten haben, große Cliffhanger zu entdecken, denn meistens sind die nicht sonderlich ausgeprägt, vor allem nicht graphisch - egal, auf welcher Seite rechts oder links die Zweiseitensequenz nun im Album endet. Was sich auch daran zeigt, daß die Aufmacherbilder oft nicht einmal Teil der Geschichte sind (fliegende Vögel / eine Wikingeraxt / ein Blitz, der zwei Panels später nochmal (und dann erst passend) in die Geschichte eingebaut wird / Wolfskopf). So oder so - im Abdruck eines Albums als durchgehende Geschichte ist das nicht essentiell. Und ein Karl-Abdruck als zweiseitige Fortsetzung in welcher Form auch immer steht halt nicht zur Debatte. Es gibt auch genügend Beispiele, wo dieses Aufreißerbild über die komplette Breite geht, so daß es auf der rechten Seite "gleich gut zur Geltung kommt" wie links. Ja, es gibt sogar einige Aufmacherseiten, die sind unten rechts noch einmal mit großen Panels versehen - kommt auf den Cliffhangerseiten nicht vor, da war offenbar noch zuviel Story unterzubringen - so daß diese wiederum rechts in der gewünschten Geltung dargestellt sind.
      Zur Nicht-Sichtbarkeit: Da um die Seiten herum ein Rand ist, wird auch kein Teil der Zeichnungen im Innenfalz verschluckt, zumal unsere Alben fadengeheftet sind und sich daher breit aufschlagen lassen (wobei das gar nicht mal nötig ist, um die Zeichnungen voll genießen zu können). Auch hier ist es daher letztlich Geschmacksache, ob die großformatigen Einstiegspanels in einen Zweiseiter rechts oder links platziert sind, ohne Einbußen bei der Darstellung.

      Es tut mir Leid, wenn die Edition nicht Deinen Geschmack trifft - aus unserer Sicht ist sie allerdings nicht "völlig vergeigt" (oder gar noch Schlimmeres), und eine Gelddruckmaschine ist die Serie (wie erwartet) auch nicht, da hier sowohl die Farbe als auch der langjährige Ruhm der anderen beiden Lawrence-Serien fehlen. Ich denke zudem, wir haben uns "richtig und ehrlich" mit dieser klassischen Serie auseinandergesetzt, also geschaut, wie wir sie entstauben und doch für die Hardcore-Sammler den "Appeal" behalten können, im vollen Bewußtsein, daß jeder einzelne Fan seine ganz eigene Vorstellung davon hat, wie seine Lieblingscomics aussehen sollten - und drei Personen im Raum dazu vier Meinungen haben. Wir greifen Vorschläge und Wünsche auf, wie wir den Lawrence-Jüngern mit der eingeplanten Covergalerie sehr gerne entgegen kommen, daher lasse ich mich gerne konstruktiv darüber aufklären, wo es mit der "Richtigkeit" und "Ehrlichkeit" unserer Edition hapern soll.
    • Lieber Bubi

      Zuerst zur Richtigkeit wie ich beschrieben habe die linke Seite der Aufreisser oder dein Ausdruck die "Aufmacherseite" mit dem grossen Bild so wie diese Storys in den Original Ausgaben LION und SMASH es seinerzeit veröffentlicht haben. Was auch optisch viel mehr hergibt, das wäre dann ganz eindeutig dem Original am nächsten gekommen. Die Geschmacksache ist damit nicht gemeint, es geht einzig und alleine drum dem Original am nächsten zu kommen wie es z.B Bocola vorbildlich macht .

      Links Aufmacherseite und Rechts die Cliffhängerseite , im Original gingen diese Storys 2 Seiten lang PRO MAGAZIN ! Warum muss sich Panini die Freiheit nehmen und das verkehrt machen ?

      Nun zur Ehrlichkeit die Firma Panini ( Verlag Panini stimmt irgendwie nicht) ist bei (nahezu) allen VÖ leider nur an hohen Verkaufszahlen interessiert. Da macht Karl keine Ausnahme , wie es schon in der Antwort von dir Bubi steht , will Panini diese Serie "entstauben" was heisst "Wir können doch der Leserschaft dieses alte Zeugs Originalgetreu NICHT zumuten...weil wir ja auch junge moderne Leser dafür gewinnen wollen..." das zum Thema EHRLICHKEIT : Wir sind ehrlich wir wollen Geld machen.

      Drum wurde auch der Schriftzug beim Titelbild so aufreisserisch daneben kreiert , was sich jetzt halt auch hinter den Verkaufszahlen verbirgt. Von Appeal keine Spur. Weiter oben hat es der User AHA auch gut beschrieben und er spricht mir damit aus der Seele.

      Das Panini nun in Band 6 die Cover Galerie bringt und hoffentlich WIRKLICH GANZ "NACKIG Zitat Bubi" ( OHNE AUCH NUR EIN HAUCH VON TEXT) ist der einzige Grund warum ich diese Serie doch noch von A-Z zulegen werde!

      Noch eine Frage wird in Band 3 nun die Reihenfolge Cliffhänger/Aufmacher Seite aufrecht gehalten ??? Ich sag mal ja klar...

      Gottseidank ist die Trigan Edition bis jetzt durchaus gelungen.
    • Wie die Gewinnerzielungsabsicht eines Unternehmens, die der Sinn und Zweck einer jeden Firma ist, diese Reihe Karl oder die Firma Panini an sich "unehrlich" machen sollte, entschließt sich mir immer noch nicht.

      Zur Originalnähe: Wir verlegen eine Edition, die die Serie in guter, lesbarer Aufmachung bringen soll - und auch gut übersetzt. Was wir nicht machen, nie vorhatten und nicht angekündigt haben: Faksimiles der Magazinveröffentlichung.

      Dabei ist nicht unwesentlich - es ist KEINE Magazinveröffentlichung, sondern ein Album. Ich bezweifle, daß irgendjemand vorhat, diese Alben in einem Rhythmus von 2 Seiten pro Woche zu lesen. Okay, reicht dann zeitlich aus, bis der nächste Band kommt, aber... Die Karl'schen Geschichtenzyklen sind durchgängige Geschichten, die allein schon durch den gemeinsamen Abdruck in einem Alben auch durchgehend gelesen werden. Und das sehr gut, denn die Cliffhanger fallen wesentlich undramatischer aus als bei Trigan, dem diese Struktur deutlich stärker aufgeprägt wurde - ehrlicherweise muß man konstatieren, daß das Ende vieler Aufmacherseiten inhaltlich und zeichnerisch einen spannenderen Cliffhanger abgibt als der "echte" auf der Zweitseite... Offenbar auch, weil Lawrence die Aufmacherseiten mit mehr Enthusiasmus und als visuelle Einheit konzipiert hat.

      Das war's dann aber meinerseits dazu. Ich habe nicht die Absicht oder die Fähigkeit, jemanden zu missionieren - und bedaure wirklich, daß Dich die Edition so sehr stört, ich habe schon verstanden, daß Du Lawrence-Purist bist.
    • Lieber Bubi

      Naja nicht wirklich Purist aber grosser Fan von Don's Zeichenstil und halt von all den alten Magazinen. Man vergleicht dann halt auch und lässt neues nicht gerne zu...
      Meinerseits gibt's dazu auch nichts mehr zu sagen, und akzeptiere Paninis Entscheidung den Karli Panini halt so zu
      veröffentlichen...eine andere deutsche komplette Karl VÖ existiert ja nicht.