EMPRESS (Mark Millar)

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    • EMPRESS (Mark Millar)

      Schon wieder eine neue MARK MILLAR Serie bei Panini namens EMPRESS
      paninishop.de/artikel/mark-millar-empress
      Hatte bislang alle eigenen Paniniserien ausserhalb von Marvel von Ihm, nur CHRONONAUTS und MPH hatte ich bislang ausgelassen weil mir Zeichenstil oder Story nicht so zusagten, ganz im Gegensatz zu dieser Serie namens EMPRESS auf die ich mich schon lange neben Reborn auf deutsch gefreut habe.
      Beim lesen selbst merkte ich dann das meine Freude auch nicht getrübt wurde und ich den Kauf definitiv nicht bereut habe.
      Die Zeichnungen von Stuart Immonen fand ich sehr klar und phantastisch anzuschauen.
      Auch hier bei EMPRESS erfindet Millar das Rad der Comic und Filmgeschichte nicht neu, ganz im Gegenteil.
      beim lesen fühlte ich mich ständig bsw. an Krieg der Sterne mit Han Solo, Leia und Luke erinnert, genauso an die Comicserie Saga oder an die Weltraumfamilie Robinson in Lost in Space um nur einige Sachen zu nennen.
      Aber die Mischung macht es bei Millar wieder einmal.
      Sehr . sehr flotte, klare Erzählweise die sich actionreich sehr flüssig liest, fast wie ein Popcornweltraummärchen
      Frau flieht mit Ihren 3 Kindern und Ihrem Leibwächter vor Ihren brutalen Allmächtigen Ultaautoritären Ehemann und Diktator davon.
      Was klingt wie ein fieses Ehe-und Familendrama innerhalb einer Dikatatur , ist tatsächlich auch eines, nur eben von Galaktischen Epischen Ausmaßes, da die Flucht quer durch die Galaxie auf zig feindlich gesonnten Planeten führt und die Gefahren nicht nur vom bösen Ehemann sondern auch woanders jederzeit lauern.
      Genau hier toben sich dann auch Millar und Zeichner Immonen dann auch reichlich aus und packen auf der Jagd über zig Planeten hinweg alles rein was irgendwie reingeht . Seltsame Wesen, Kreaturen, feindliche Stämme, schöne Frauen, Kopfgeldjäger und und und...
      Natürlich kommt es zum Schluss zum Countdown, aber auch hier hat Millar noch einen überraschenden Kniff drauf
      Also ich fand den Comic der zudem noch reichlich dick ist (knapp 200 Seiten) wirklich gut und mir hat der Band wirklich Spaß gemacht. Angenehme Unterhaltung ohne all zu großen Tiefgang schön und flüssig erzählt. Was will man bei Millar mehr ? Man bekommt was man erwartet.
      Der Band endet übrigens mit einem etwas überraschenden Cliffhanger , trotzdem hat dieser Band keine Bandnummerierung wie Band 1 bsw...
      jetzt warte ich schon gepannt auf Reborn zusammen mit einem meiner Lieblingskünstler Capullo auch wenn die Kritik ja eher verhalten war, egal , und danach geht es hoffentlich mit , Huck, Jupiters Legacey oder Circle weiter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AHa ()



    • Jim Hawkins schrieb:

      Empress

      Autor: Mark Millar
      Zeichner: Stuart Immonen

      Inhalt: Empress #1 - 7

      In „Empress“ finden wir das Universum vor, wie es nach Millars Fiktion vor Millionen von Jahren ausgesehen hat, und in dem hochentwickelte Zivilisationen auf der Erde existierten, für die es heute nicht einmal mehr Beweise gibt. Beherrscht wird dieses Universum von König Marox, einem grausamen, eitlen Herrscher, der mit eiserner Hand jeden Ansatz von Widerstand drakonisch bestraft, oder auch nur zu seinem Vergnügen tötet. Seine Gattin und damit Königin sowie Mutter der drei gemeinsamen Kinder Adam, Puck und Aine, ist des Lebens mit dem Tyrannen überdrüssig und wagt mit Hilfe ihres treu ergebenen Leibwächters Dane die Flucht. Der König ist alles andere als bereit, seine Frau mit ihren Kindern einfach ziehen zu lassen, und so kommt es zur tödlichen Jagd zwischen den Sternen.


      Meine Meinung:

      Mark Millar ist mittlerweile nicht mehr einfach nur ein Name in der Welt der Comics, er ist eine Marke, mit „Millarworld“ sogar im wörtlichen Sinne. Civil War, Kick-Ass und Kingsman sind nur einige seiner renommierten Werke, besonders bekannt geworden durch mehr oder wenige lose, aber erfolgreiche Filmadaptionen. Entsprechend war ich sehr gespannt auf Empress und hatte durchaus hohe Erwartungen: Eine Königin, die endlich den Mut fast, ihrem tyrannischen wie mächtigen Ehemann zu entkommen und dabei mit einem Teleporter quer durch die Galaxie reist, stelle ich mir nicht nur potentiell spannend vor, in einem wesentlich kleineren, weniger fantastischen Rahmen findest das wahrscheinlich auch tagtäglich statt.

      Millar bietet dem Leser in „Empress“ einen kurzen Einstieg, in dem auf wenigen Seiten aus den dargestellten Szenen, kurzen Dialogen und dem einleitenden Klappentext die Ausgangssituation von Emporia, ihren Kindern sowie ihrem Leibwächter Dane deutlich wird, um dann auch schon voll auf die Tube zu drücken. In einem quasi Non-Stop-Actiontrip hetzen die Flüchtlinge von Ort zu Ort, wobei Ort in diesem Fall als Synonym für Problem herhalten kann. Leider tun sich hier recht früh einige großes Schwächen der Geschichte auf. Zum einen: So schön die einzelnen Schauplätze auch entworfen sind, die Erzählgeschwindigkeit wirkt viel zu hoch und man bekommt denn Eindruck, es ging nur darum, noch ein paar Action-Szenen und Schauplätze mehr in die Geschichte zu quetschen; was mich direkt zum nächsten schwerwiegenden Kritikpunkt führt. Ich habe absolut nichts dagegen, wenn der Leser gepackt und mit Schwung mitten in ein Szenario geworfen wird, sofern man sich zumindest später die Zeit nimmt, dem Ganzen die nötige Substanz zu geben. In Empress ist Mark Millar aber leider absolut nach dem Minimalprinzip vorgegangen und hat jeden seiner Figuren nur so viel Eigenschaften und Merkmale mitgegeben, dass man grundsätzlich ihre Motivation erklärt bekommt, letztendlich aber keine richtigen Persönlichkeiten kennenlernt, die einen mitfühlen lassen. Es hätte dabei sicher gereicht, sich zwei oder drei Personen auszusuchen und diese zu fokussieren, und dass es dafür nicht zahlreiche Seiten braucht, haben andere Autoren längst bewiesen. Stattdessen teleportiert sich die Gruppe in die nächste Katastrophe, aus der sie sich retten muss, was teilweise derart konstruiert wirkt, dass es irgendwann einfach nur genervt hat. Nicht, dass es keine Figuren mit interessanten Ansätzen gegeben hätte, Millar ist leider nur nicht über diese hinausgekommen, und so erzielen auch vermeintlich emotionalen Szenen keine Wirkung mehr – ganz im Gegenteil, denn gerade da tut sich auf, wo der Schuh drückt.

      Hinzu kommt, was mich wahrscheinlich am meisten gestört hat: Die Handlung ist nach Schema F und vollkommen vorhersehbar aufgebaut. Bereits nach wenigen Seiten zeichnet sich ab, welche Figur früher oder später einen ziemlichen dummen Fehler begeht und warum sie das tut. Von einem guten Erzähler darf man m.E. erwarten, dass er es dem Leser nicht ganz so einfach macht und ihn entweder in die Irre führt oder hier und da überraschende Wendungen einbaut, damit es nicht ganz so simpel wird. Nein, Millar winkt dem Leser quasi von Anfang an mit der Zielflagge zu und macht sich gar nicht die Mühe, mehr als haufenweise Actionsequenzen auszuschütten. Der ein oder andere wird an dieser Stelle eventuell auf einen Plot Twist am Ende hinweisen, denn es in der Tat gibt, doch den empfand ich nach der langen Durststrecke derart antiklimatisch, dass er „Empress“ in meinen Augen sogar eher geschadet als genutzt hat.

      Was dem Band zugute gehalten werden muss, sind die Zeichnungen von Stuart Immonen welche mich in Verbindung mit der Kolorierung sehr angesprochen haben. Seien es die Körper, die Gebäude oder Raumschiffe, die verschiedenen Alienrassen: Das sah schon ziemlich gut aus und von dieser Seite habe ich rein gar nichts zu bemängeln. Für die ein oder andere Zeichnung werde ich auch sicher nochmal einen Blick in den Band werfen, aber zumindest für mich relativiert das die dargelegten Kritikpunkte nur sehr bedingt.

      Fazit:

      Empress ist ein toll gezeichnetes, actiongeladenes Werk mit einigen guten Ansätzen, das am Ende aber bis auf diese drei Dinge nicht wirklich viel zu bieten hat. Die Figuren bekommen gerade mal das Existenzminium an Persönlichkeit zugesprochen, die Handlung verläuft relativ überraschungsarm und sehr vorhersehbar. Leider weit hinter den Erwartungen, da habe ich mir mehr erhofft.

      Bewertung:

      5/10 (davon mindestens ein Zähler für die Zeichnungen)

      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski


    • Empress



      Es gibt Autoren, von denen ich nahezu blind alles kaufen würde, was auf dem Markt kommt. Und es gibt Autoren, von dessen Werken werden Filmrechte bereits vertickt, wenn die Serie noch nicht abgeschlossen ist. Beides trifft auf das von Mark Millar geschriebene Empress zu.
      Im diesem Werk schafft Millar seine eigene Weltraum-Oper. Der größte Teil des Weltraums wird beherrscht von Morax, einem Diktator und Bösewicht wie er im Buche steht, ähnlich wie z.B. Dardseid. Getreu dem alten Motto „Brot und Spiele“ herrscht er mit eiserner Faust über die Galaxis, und lässt auch gern mal unliebsame Personen in der Arena an Monster verfüttern. Ihm zur Seite steht seine Frau Emporia, die er einst in einer Bar kennengelernt hat. Sie musste seinerzeit schwören, alle Brücken zu ihrer Vergangenheit abzubrechen, was ihr nicht schwerfiel, denn hey, er war ein mächtiger und reicher Mann. Zusammen haben die beiden drei Kinder, die recht unterschiedlich im Wesen sind.
      Von den Grausamkeiten des Gatten angeekelt und auf die Dauer überdrüssig, beschließt Emporia zu fliehen. Hilfe kommt dabei von ihrem Leibwächter Captain Havelok, und diese Hilfe hat Emporia auch dringend nötig, denn es ist nicht einfach vor dem mächtigsten Mann der Galaxis zu fliehen, denn dieser will nicht als geschwächt dastehen, wenn seine eigene Frau ihm an der Nase herumführt und sich verzieht. Morax hat ein dichtes Netzwerk an Informanten, die mit ihrem eigenen Leben dafür haften, dass die Flüchtenden wieder eingefangen werden. Wer sie im Geringsten oder nichtsahnend unterstützt, muss mit dem grausamen Tode rechnen.
      Glücklicherweise hat Captain Havelok noch einige alte Bekannte, die ihm einen Gefallen schulden, unter anderen auch jemanden, der die Möglichkeit zum Teleportieren hat. Es beginnt nun eine wilde Verfolgungsjagd quer durch das All…

      Fazit:



      Beim ersten Lesen dachte ich, Millar habe Saga gelesen, und wolle nun etwas Ähnliches machen. Allerdings hat Millar ja bereits bei Starlight einen Ausflug ins Genre unternommen. Sicher, ganz so abgefahren wie Saga ist das ganze (noch?) nicht, aber die Verfolgungsfahrt quer durch das Universum macht auch so eine Menge Spaß. Kreatives Storytelling mit Stirnklatscheffekt ist ja ein Markenzeichen Millars, und hier gefällt er mir deutlich besser als in den letzten Kickass-Erweiterungen. Ein neues, unverbrauchtes Universum der Geheimnisse und Cliffhanger wartet auf neue Leser. Gute Dialoge, unerwartete Wendungen und spannende Figuren haben mich den Band in einem Stück durchlesen lassen.
      Optisch in Szene gesetzt wurde Empress von niemand anders als Stuart Immonen, der durch seine Arbeiten bei DC und Marvel wie Superman, Thor oder New Avengers bereits Meilensteine gesetzt hat. Sein klarer, lebendiger Stil passt hier wie die Faust auf’s Auge, und man merkt den Zeichnungen an, dass er gerade bei den Aliens, fremden Welten und Raumschiffen viel Freude hatte.
      Der Band enthält die ersten 7 US-Ausgaben, und somit einen abgeschlossenen Handlungsbogen, der aber gleichzeitig eine Brücke für eine Fortsetzung öffnet.
    • empress macht spaß und ist fluffige unterhaltung ohne große tiefe. ein paar weniger charaktere und dafür mehr charaktertiefe hätten der serie gut getan. insgesamt fehlt es einfach an alleinstellungsmerkmalen. auf geek-whisper.de gabs von mir 3 von 5 sternen.

      AHa schrieb:

      Die Zeichnungen von Stuart Immonen fand ich sehr klar und phantastisch anzuschauen.
      ja, der stil ist klasse und macht spaß, die ausführung ist mir allerdings zu oft zu schludrig.

      AHa schrieb:

      jetzt warte ich schon gepannt auf Reborn zusammen mit einem meiner Lieblingskünstler Capullo auch wenn die Kritik ja eher verhalten war, egal , und danach geht es hoffentlich mit , Huck, Jupiters Legacey oder Circle weiter
      freue mich auch schon drauf. das erste heft von huck war phantastisch und Jupiters Circle sowieso.

      breedstorm schrieb:

      unerwartete Wendungen und spannende Figuren
      also ich behaupte mal ganz dreist, du verwechselst "unerwartete wendungen" mit "dicht und anstrengend häufig hintereinander gekloppte actionszenen". ich empfand, bis auf das ende, die meisten szenen als genersisch und vorhersehbar. weder habe ich den plötzlichen tod einer figur noch das happy end bei der schwester ernsthaft geglaubt/erwartet. und wie gesagt: "spannende figuren" sind m.e. nach auch was anderes.

      gruß
      andi
    • AHa schrieb:

      Der Band endet übrigens mit einem etwas überraschenden Cliffhanger , trotzdem hat dieser Band keine Bandnummerierung wie Band 1 bsw...
      Das US-Hardcover hat übrigens eine dicke 1 auf dem Buchrücken.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Im Urlaub mit Freude gelesen...
      Der Band ist nicht so gut wie Starlight, aber spritzig, geradlinig erzählt und von Immonen (der immer besser wird) toll in Szene gesetzt.
      Schöne, klare "old school"-SF, die in einer hoffentlich erscheinenden Fortsetzung ein wenig mehr Charaktertiefe vertragen könnte (schöne, vielversprechende letzte Seite).
      7/10 P.
      excelsior 8)
      ...meine Zeit, mein Raubtier...
    • Germon schrieb:

      Mir war das im Original nach dem 3. US-Heft zu vorhersehbar und ich habe abgebrochen, da konnten es auch die tollen Zeichnungen nicht rausreißen... sollte ich doch einen erneuten Anlauf starten?!
      Ich habe oben auch ein paar Worte zu der Serie verloren. Wenn es die Zeichnungen nicht retten, würde ich sagen: Nein.
      "Es war ein Ort, am dem sich kein vernünftiger Mensch je aufgehalten hätte, doch ich bin kein vernünftiger Mensch, und da war ich nun."
      Jeder zahlt drauf, Charles Bukowski
    • Hab den Band erst vor kurzem gelesen und mich hat er gut Unterhalten, erstklassige Zeichnungen und großartiger Humor. Ansonsten nun ja war es Sci-Fi Unterhaltung bei dem man nicht zu viel Nachdenken sollte, und dann ist da ja noch der fiese Cliffhanger. Der Lust auf eine Fortsetzung macht, ob und wann die kommt ist ja selbst in Amerika unklar, also hilft nur Geduld. 7 von 10 Punkte


      Der Spider-Man Komplett Lesemarathon (Die Leseliste im Link) Und Aktuell Seite 46