Huck (Mark Millar und R.Albuquerque)

    • Huck (Mark Millar und R.Albuquerque)

      Am vergangenen WE habe ich mir nun das neuste Werk von Mark Millar namens Huck von Panini gelesen.
      Eigentlich hatte ich diesmal nicht so groß Lust , weil sein Zeichner diesmal Rafal Albuquerque mir vor allem noch von American Vampire aber auch Snyders Batman oder Popcoms Ei8ght nicht gerade als toll oder gut in Erinnerung geblieben ist.
      Auch wenn das viele sicher anders sehen, mag ich einfach sein fratzenhaftes , völlig überzeichneten oder über überzogenen skizzenhaften Monsterzeichnungen mit wenig Details einfach überhaupt nicht.

      Doch diesmal war ich von den Zeichnungen und vor allem von der Art der Farbgebung positiv sehr überrascht.
      Bis auf die Zeichnungen die nicht in den USA spielen zu den Hintergründen von Huck , die waren gleich wieder so American Vampire like.
      Die Einleitungszeichnungen passen gut zur Anfangs etwas naiven Superhelden Story um den gutmütigen Huck irgendwo in der Provinz der USA spielend.
      Wenn man es nicht im laufe der Zeit besser wüsste, hätte man ansonsten auch Annehmen können die Geschichte spielt in den 50 Jahren des vorherigen Jahrhunderts.
      Ansonsten ist eigentlich alles wie immer bei Millar, eigentlich kann man sich da fast nur wiederholen.
      Es liest sich schnell, gut , sehr angenehm, und flüssig. Die Hauptfigur ist einem sympathisch man kann sich gut in Ihn hineinversetzen.
      Vieles der Story ist sicherlich auch schon oft erzählt worden, allerdings macht es Millar halt auf seine eigene Art mit seinen ureigenen Zutaten und mixt das ganze nochmal kräftig zwischen moderner und altertümlich.
      Was man merkt, das er seine Figur Huck wirklich liebt und mag
      Das ganze wirkte für mich wie eine Art Hommage auf die gute alte Zeit der Superheldencomics, Hollywoodfilme oder Romane mit klarer schwarz/weiss Zuordnung der Figuren.
      Wie immer kein Meisterwerk aber sehr gute Unterhaltung für zwischendurch
      Den Schluss mit einigen kleinen Kniffs fand ich nicht nur zeichnerisch sondern auch inhaltlich etwas arg überzeichnet und überstrapaziert und wirkte im Gegensatz zum Anfang für mich auch nicht homogen, Obwohl der Kontrast und der Bruch von Farbgebung, Zeichnung und Erzählung sicherlich genauso so aufgrund der Story so gewollt ist.

      Freue mich jetzt schon auf Reborn, dann mit einem meiner Lieblingszeichner
    • Stimmt das Feindbild war sehr eindimensional (so wie Huck, seine kleine Liebesgeschichte die nicht weiter vertieft wurde und eigentlich so vieles) .
      Musste auch etwas an Hellboy 1 denken,
      Aber zu der Hochzeit von Superman kamen nach den Nazis nun mal der kalte Krieg und der böse Russe. Wobei ja hier schon über dem Russischen Staat wie in den USA eine Art Größenwahnsinniger Dr. Evil als 50/60er Superschuke like gleich die ganze Welt beherrschen möchte doch schon wieder passend ist.
    • Neu

      Sehr guter Comic:

      Unbreakable Cosmo schrieb:

      Huck #1-4 (Image)
      Millar, Albuquerque
      Huck ist simplen Gemüts, hat jedoch Superkräfte. Er lebt in einer Kleinstadt und arbeitet tagsüber als Tankwart und vollbringt Nachts heimlich Heldentaten. Das kann sein, dass er einen Soldaten aus den Folterkammern der IS rettet oder Entchen über die Straße hilft.
      Die Bewohner wissen alle jedoch davon und versuchen das Geheimnis zu bewahren.

      Potz Blitz, Millar in gut. Hätte nie gedacht, dass er das nochmal schafft. Die Zeichnungen sind auch fabelhaft und gehen mit Millars Schreibe eine wunderbare Symbiose ein.
      5/5

      Honigmelone ist der Jared Leto der Früchte.