Comic Salon Erlangen 2018

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    • Der Vergleich macht bezüglich der Standmiete tatsächlich nur bedingt Sinn, weil du die Frage in zwei verschiedene Richtungen lenken kannst. Zum einen kann man sagen, dass Erlangen größer ist und da München aber einen annähernd ähnlichen Preis verlangt (welche Preise es genau sind, weiß ich tatsächlich gerade nicht, weil ich damit nichts zu tun habe), sei es ungerechtfertigt. Andersrum kann man aber auch argumentieren, dass Erlangen ja vllt. für ihre Verhältnisse weniger verlangt, als sie könnten, während München deutlich mehr auf die Miete angewiesen ist, als Erlangen und ein für beide Seiten faires Angebot bereit stellt.

      Du kannst es drehen wie du willst und kommst am Ende doch wieder bei einem Vergleich heraus, der keiner ist bzw. bei einer Lösung, die einem selbst am genehmsten ist.
    • Qorwyn schrieb:

      Comicheft von Panini = Luxus für NUR 5€ vs. Comicheft von Plem Plem = Wtf, ihr nehmt für die Zeichnungen auch noch 5€?!
      Man hätte auch ohne gleich wertend zu werden, auf die Seitenzahlen eingehen können.

      @Heath: den ganze Hintergrund hast du beim Vergleich Erlangen - München ignoriert. Ihr habt vermutlich viel kleinere Auflagen als Panini und müsst zugegeben geringere Fixkosten immer noch auf erheblich weniger Hefte aufteilen.
    • ZOMBIAC schrieb:

      Der Vergleich macht bezüglich der Standmiete tatsächlich nur bedingt Sinn, weil du die Frage in zwei verschiedene Richtungen lenken kannst. Zum einen kann man sagen, dass Erlangen größer ist und da München aber einen annähernd ähnlichen Preis verlangt (welche Preise es genau sind, weiß ich tatsächlich gerade nicht, weil ich damit nichts zu tun habe), sei es ungerechtfertigt. Andersrum kann man aber auch argumentieren, dass Erlangen ja vllt. für ihre Verhältnisse weniger verlangt, als sie könnten, während München deutlich mehr auf die Miete angewiesen ist, als Erlangen und ein für beide Seiten faires Angebot bereit stellt.
      Klar. Am Ende ist es aber so, dass es sich für den Aussteller auch lohnen muss bzw. er nicht mit Verlust aus der Sache rausgeht möchte. Das ist in Erlangen für Kleinaussteller (noch) möglich (und da nehme ich uns jetzt mal raus, um der üblichen Kritik "Dann macht halt nicht so ne Scheiße" aus dem Weg zu gehen. Das gilt auch für andere Kleinaussteller mit denen ich gesprochen habe), in München aber nicht. Und das ist - aus Ausstellersicht - halt schon etwas, wonach ich Standpreise bewerte. Was dazu führt, dass einige auch einfach nicht mehr nach München fahren, weil sie reinbuttern. Und bei aller Liebe zum Medium und zur Kultur, dass kann man halt nicht erwarten, dass Aussteller mit Standpreisen das Festival subventionieren. Und so muss ich dann, aus Austellersicht, halt Besucherzahlen von Erlangen mit denen von München vergleichen, wenn ich den gleichen Preis für einen Stand bezahle.
      Und wenn man das als Bewertungsgrundlage nimmt und mit anderen Veranstaltungen vergleicht, dann ist Erlangen auch nicht günstig.

      Unbreakable Cosmo schrieb:

      @Heath: den ganze Hintergrund hast du beim Vergleich Erlangen - München ignoriert. Ihr habt vermutlich viel kleinere Auflagen als Panini und müsst zugegeben geringere Fixkosten immer noch auf erheblich weniger Hefte aufteilen.
      Naja, wenn du damit den Vogelkäfig auslegen willst oder es einem darum geht, wie lange man mit etwas beschäftigt ist pro Euro, dann macht dieser vergleich Sinn. Aber da würde ich dann zu einem Buch raten statt einem Comic. Da ist Preis Leistung noch besser.

      Oder anders gesagt: Wenn es mir bei München darum ging wie nett ich meine Zeit verbringen will und wie lange ich mich dort aufhalte, dann ist der gleiche Preis da durchaus angemessen. Aber mir ging es um messbares.
    • Qorwyn schrieb:

      München = Großstadt mit Flair vs. Erlangen = wo is'n das überhaupt?
      Auf den anderen Vergleich will ich mal gar nicht eingehen, aber auch das hier ist schon schief.
      Erlangen ist unserer Szene doch ne Hausnummer. Da reicht schon die bloße Erwähnung des Städtenamens und jeder hier weiß was gemeint ist. Oder ist meine Sicht da jetzt verzerrt?

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

    • @Heat Legend: Es geht ja auch nicht um alleinige Subventionierung durch die Standmieten, sondern um eine gewisse Kostendeckung. Es wird definitiv kein Profit aus den Standmieten und den Eintrittsgeldern geschlagen. Das Geld wird dazu genutzt um das zu finanzieren, was man vor Ort sieht. Dazu gehören neben dem Veranstaltungsort auch die Künstler selbst, wenn sie zum Beispiel Gäste des Festivals selbst sind und das sind, wie man an den letzten Terminen sieht, definitiv keine kleinen Fische. Außerdem müssen Praktikanten bezahlt, der Aufbau organisiert, die laufenden Kosten usw. gedeckelt werden. Nicht vergessen, dass das Festival trotz Fördergeldern am Ende nicht mit einer goldenen Nase aus der Sache raus geht. Der Erfolg misst sich hier eher an der Resonanz der Besucher und der anwesenden Künstler. Ich verstehe vollkommen, dass man als Indie-Verlag oder solo in (nachvollziehbar) eigenen Dimensionen denkt, aber man muss auch die Seite der Veranstalter verstehen. Es versucht keiner Verlage oder solo angereiste Künstler mit entsprechenden Gebühren zu vergraulen. Es müssen sich eben alle irgendwo einig werden. Wenn es mal nicht funktioniert, ist es schade, aber definitiv nicht basierend auf Geldgier.
    • Wenn ich den Eindruck erweckt habe das ich da jemandem Geldgier unterstelle, tut mir das Leid. Das war nicht mein Intention. Ich gehe davon aus, dass der Veranstalter auch drei Kreuz schlägt wenn er da plusminusnull rauskommt, sollte das überhaupt möglich sein. Das war auch kein Vorwurf, sondern halt eher eine Feststellung, das es nicht ne ganz andere Kiste ist als Erlangen, so vom Ansatz her, wenn man die gleichen Standgebüren nimmt, es auch 4 Tage macht (als einzige andere Comicveranstaltung in Deutschland...neben Erlangen) , es an den jeweils von Erlangen unbespielten Jahren veranstaltet. Come on, da kann mir keiner sagen dass hier nicht versucht wird das andere Erlangen zu sein.
    • Nehme ich so zur Kenntnis. Natürlich liegt da irgendwo ein Vergleich nahe, wenn man sich Thema, Länge usw. ansieht. Wir arbeiten bis zu einem gewissen Grad auch zusammen, was die gegenseitige Werbung vor Ort anbelangt. Der Hintergrund für den Turnus ist aber einfach in der doch recht kleinen Szene Deutschlands, sowie in der dadurch fehlenden Rentabilität zu suchen. Es ist zum einen faktisch nicht möglich jedes Jahr eine Veranstaltung dieses Niveaus aus dem Boden zu stampfen, während jeder der Macher einem anderen Job nachgeht. Zum anderen ist es eher unwahrscheinlich, dass die Szene sich gleichermaßen in Erlangen, als auch München blicken lässt, sondern abwägt. So hat man eine kollegiale Ko-Existenz, die dazu führt, dass beide Orte etwas schönes und attraktives in einem humanen Zeitrahmen organisieren können, ohne in Konkurrenz um Verlage, Künstler usw. treten zu müssen.

      Natürlich möchte das Comicfestival wachsen und sowohl Künstlern, als auch Besuchern jedes mal etwas mehr bieten. An einen direkten Vergleich mit Erlangen, ist aber aus den schon mehrfach erwähnten Gründen einfach nicht zu denken. Sollte es irgendwann soweit sein und im Kulturausschuss, sowie im Rathaus finden sich einige Comic-Begeisterte zusammen, die neben finanziellen Mitteln auch die in Erlangen vorhandene Struktur, sowie Drittdienstleister bereit stellen, dann kann man drüber reden. Bis dahin ist man natürlich durch den Vergleich geschmeichelt, der wohl auch auf fast identische Aussteller aller Größenordnungen, sowie große Künstler-Namen zurückzuführen ist, aber München ist davon abgesehen (leider) nicht mit den selben Ressourcen gesegnet.
    • ZOMBIAC schrieb:

      Nehme ich so zur Kenntnis.
      Dann möchte ich noch anfügen, so als Denkanstoß:

      Müssen es 4 Tage sein? Für die "Kleinen" ist neben der höheren Standmiete das doppelte an Hotelkosten, doppelt so viel Verpflegung. Doppelt so viel weg vom Zeichen/Verlagstisch, aber auf keinen Fall doppel so viele Besucher/Käufer.
      Klar, wenn man eh schon immer wieder totgesagt ist will man das Festival nicht halbieren, und vielleicht geht das aus Gründen nicht, die ich nicht kenne ("Der ganze Aufriss nur für 2 Tage???"). Ich wollte es nur mal angebracht haben. Nicht dass man noch an der Last der eigenen Ambitionen zusammenbricht.
    • Taskmaster schrieb:

      ZOMBIAC schrieb:

      Zum anderen ist es eher unwahrscheinlich, dass die Szene sich gleichermaßen in Erlangen, als auch München blicken lässt,
      *ungläubig auf die Deutschlandkarte guckt* :huh:
      Damit ist weniger die Entfernung, sondern eher das Strapazieren des Geldbeutels gemeint! Mir persönlich reicht dahingehend zum Beispiel eine Veranstaltung pro Jahr, neben den laufenden Serien, die ich kaufe. ;)


      Heat Legend schrieb:

      ZOMBIAC schrieb:

      Nehme ich so zur Kenntnis.
      Dann möchte ich noch anfügen, so als Denkanstoß:
      Müssen es 4 Tage sein? Für die "Kleinen" ist neben der höheren Standmiete das doppelte an Hotelkosten, doppelt so viel Verpflegung. Doppelt so viel weg vom Zeichen/Verlagstisch, aber auf keinen Fall doppel so viele Besucher/Käufer.
      Klar, wenn man eh schon immer wieder totgesagt ist will man das Festival nicht halbieren, und vielleicht geht das aus Gründen nicht, die ich nicht kenne ("Der ganze Aufriss nur für 2 Tage???"). Ich wollte es nur mal angebracht haben. Nicht dass man noch an der Last der eigenen Ambitionen zusammenbricht.
      Eine Halbierung macht wirklich keinen Sinn. Man muss ja auch bedenken, dass das Festival durchaus mehr bietet als Sketche, die man sich abholen kann. Es gibt einen Haufen Kurse, Workshops, Lesungen, Interviews, den PENG!-Preis, Veranstaltungen in den Satelliten des Festivals usw. Diese werden auch sehr gut besucht. Mir ist bekannt, dass manche wirklich nur zum Würfeln kommen und sich sonst nichts ansehen. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Zielgruppe. Die Ambitionen, die in dem Zusammenhang an den Tag gelegt werden, wurden bis jetzt immer gestemmt und ich denke nicht, dass es nächstes mal anders sein wird. Weniger zu machen oder alles zusammenzuquetschen ist den Aufwand einfach nicht wert, denke ich. Und bezüglich "totgesagt" wundere ich mich immer ein wenig und weiß auch nicht woher dieser Glaube kommt. Das Festival existiert schon unter verschiedenen Namen seit Dekaden und ich sehe keinen Grund, warum es nicht auch weiterhin Bestand haben sollte.
    • Qorwyn schrieb:

      Ich übersetze mal L.N. Muhrs Vergleich:

      München = Großstadt mit Flair vs. Erlangen = wo is'n das überhaupt?
      Comicheft von Panini = Luxus für NUR 5€ vs. Comicheft von Plem Plem = Wtf, ihr nehmt für die Zeichnungen auch noch 5€?!


      Genau DRÖLF!!!!

      München kalkuliert anders als Erlangen, Panini kalkuliert anders als Plem Plem. Wenn da zufällig am Ende die gleiche Zahl steht, heisst das nicht, dass da am Anfang die selbe Formel steht.

      Du weisst schon: 1 + 3 = 4. Aber 2 + 2 = ooch 4. Nie kieke an, Mathematik is ja komisch.

      Man kanns bösartig drehen, dafür sind ein paar Trolle ja berühmt. Ich bin übrigens der Meinung, dass man Trolle nicht in Besenkammern stecken soll, da gehören Besen rein, die sind nützlicher.



      Mein Name ist Jochen. Ich mag es, zu kochen.