Star Wars - Episode IX Movie Thread (Facts & Rumours)

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    • Taskmaster schrieb:

      Warum ist eigentlich allen so wichtig, dass Rey von irgendeinem großen Namen abstammt?!
      Ich finde es eigentlich so ziemlich gut, dass ein Niemand allen den Arsch rettet.

      lg Task
      Außerdem kann man besser Merchandise verkaufen, wenn jeder ein Jedi™ sein kann.

      Ich finde es ja auch gut, wenn ein Niemand zum Helden wird, statt dem königlichen Erben, der durch die Prophezeiung hervorgesagt wurde, aber a) bin ich dann doch etwas zynisch wegen dem Punkt oben, und b) hätte man Reys Werdegang etwas weiter ausschmücken können. Da ging vieles zu plötzlich.
    • Ist ne rhetorische Frage, oder?
      Dieses ganze Abstammung-Ding widerspricht ja auch dieser "die Macht durchdringt alles" Idee der ursprünglichen Trilogie. Johnson führt Star Wars wieder dahin zurück, wie man im finalen Shot ja wenig subtil andeutet.
      Wer sind eigentlich Yodas Eltern?
    • Heat Legend schrieb:

      Wer sind eigentlich Yodas Eltern?
      Im Zweifelsfalle Kurt Russel.
      Irgendein Proto-Alien muss ja anfangs durch die Galaxie geflogen sein und alle Tintenfische und Gnome und Menschen und Yetis gepimpert haben, wenn die Macht "halt so'n Familiending" ist....

      Heat Legend schrieb:

      Ist ne rhetorische Frage, oder?
      Naja, ich hätte schon gerne eine Antwort, die hoffnungsvoller ist als diejenige, die ich mir selbst gebe. :D

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

    • Jim Hawkins schrieb:

      Winston S. schrieb:

      Ich vermute, weil es in E7 durch ihre Verbindung zu Lukes Schwert angedeutet wurde und generell durch das "Warten auf die Familie" ein gewisser Fokus auf die Thematik gelegt wurde. Ob das jetzt wirklich so war oder wir Fans einfach das hineingedeutet haben, weil wir in SW eben eine verborgene Familienenthüllung erwarten und verlangen, sei jetzt mal dahin gestellt.
      Ich bin zu müde, da jetzt die Quellen zu recherchieren, aber es geht aus mehreren Interviews mit den Verantwortlichen hervor, dass man nicht alle Ideen von Abrams bzw. dessen Ansätze weiterentwickelt hat. Rian Johnson hat z.B. sehr direkt angesprochen, dass sie für Snoke keine zufriedenstellende Erklärung gefunden haben, die sich in den Film einfügt. Die Sache mit Reys Herkunft kam da ähnlich zur Sprache.
      Grundsätzlich glaube ich aber, dass man bei Letzteres nur verloren hätte, wäre da eine direkte Verwandtschaft zu irgendeinem der SW-Protagonisten gewesen. Dieser Twist hat vor über 35 Jahren gezündet, heute wäre es ein billiger Abklatsch geworden.
      Mir ging es auch nicht darum, dass er sie NICHT weitergeführt hätte. Mir ging es darum, dass er in meinen Augen keine Scherben hinterlassen hat, die Abrams nicht mehr in seinem Sinne zusammenfügen könnte. Bei Snoke wird das etwas schwerer, bei Rey dürfte das gar kein Problem sein. In jede Richtung.

      Heat Legend schrieb:

      Ist ne rhetorische Frage, oder?
      Dieses ganze Abstammung-Ding widerspricht ja auch dieser "die Macht durchdringt alles" Idee der ursprünglichen Trilogie. Johnson führt Star Wars wieder dahin zurück, wie man im finalen Shot ja wenig subtil andeutet.
      Wer sind eigentlich Yodas Eltern?

      Na ja, auch in der Originaltrilogie geht es schon nach Abstammung. Obi-Wan sagt z.B. in E6, dass dem Imperator klar gewesen sei, dass Anakins Kinder eine besondere Gefahr sein könnten. Aber vielleicht sind die Skywalkers auch ein Spezialfall.
      Allerdings würde die Theorie, dass Kinder von starken Machtnutzern besonders stark sein sollen, eventuell auch erklären, warum der Jedi-Orden keine Beziehungen erlaubt. Es soll keine Dynastie entstehen, sondern der Orden soll immer wieder durch Niemands aufgefüllt werden. Luke und Leia sind ja Kinder, die es eigentlich gar nicht geben dürfte nach der Jedi-Doktrin.
    • Heat Legend schrieb:

      Poe hat ne Menge Persönlichkeit bekommen, nur passte die nicht zu dem Helden - Bild dass sich die Fanboys schon zusammenfantasiert haben.
      Finn hatte auch einen eigenen Arc.
      Sehe ich nicht so. Wie gesagt, in E7 hat er halbwegs Profil, ist ein ruhmreicher und besonnener Anführer. In E8 ist er ein risikofreudiger Haudrauf. Man merkt halt, dass die Figur eigentlich schon in E7 hätte sterben sollen, aber man wollte bei Disney wohl auf Teufel komm raus einen Hispanic als Held. Dass Finn einen minimalen Arc hat, d'accord. Ehemaliger Sturmtruppler, der seine Ängste überwindet und die ehemalige Vorgesetzte killt um vollwertiger Rebell zu werden. Nur leider hat das halt auch alles null Gewicht. Man weiß nichts über seine Ausbildung und Beziehung zu Phasma, die zwar cool aussah, aber schon in E7 zur Lachnummer degradiert wurde. Letztlich ist auch Finn eine Figur ohne Gewicht. Er hat Angst davor, Verantwortung zu übernehmen, im entscheidenden Moment entscheidet er sich aber stets aus Plotgründen für seine Freunde.
      Und Rey kann alles, weiß bis auf ihre Herkunft alles und ist in etwa so spannend wie ein Ed Sheeran Album.

      Taskmaster schrieb:

      Das hätte nüchtern betrachtet jedem klar sein müssen.
      Die Prequell-Trilogie hatte auch ihren eigenen Maincast. Und von "Grampas in Space" war auch nie die Rede.

      Das habe ich z.B. überhaupt nie erwartet. Ich habe aber gedacht, dass man wie von Kennedy angekündigt, die etablierten Figuren mit Respekt behandelt.

      Abrams' Idee von einem so machtaffinen Luke, der mit purer Gedankenkraft mal eben AT-ATs umschubsen kann, hätte wohl vielen gefallen. Ich komme damit klar, dass er eben ein Einsiedler auf der Jedi-Insel ist. Ich hätte es auch noch cool gefunden, wenn er erst das Lichtschwert wegwirft, dann aber wie einst Yoda den X-Wing aus den Tiefen zieht und höchstpersönlich zum Kampf gegen Kylo erscheint.
      Den Staffelstab abzugeben bedeutet nicht, dass die Helden von damals allesamt ein hundsmiserables Leben führen und am Ende gekillt werden müssen. Ein paar Cameos oder Erwähnungen hin und wieder hätten doch völlig ausgereicht, selbst wenn Harrison Ford keinen Bock gehabt hätte, dann wäre er halt gerade auf Schmugglertour, Hamill könnte könnte hier und da als Dozent an seiner Jedi-Uni auftauchen, usw.
      Star Wars ist eben nicht Breaking Bad oder Game Of Thrones, wo ich als Zuschauer erwarte, hier und da überrascht zu werden. Es ist ein Märchen, und die laufen eben immer nach einem gewissen Schema ab, wer das nicht wahrhaben will, hat Star Wars nicht verstanden, aber das ist schon ok, denn bei Disney tun das allerdings auch die Allerwenigsten.
    • Euer Kanzler Moonie schrieb:

      die etablierten Figuren mit Respekt behandelt
      Der einzige, der wirklich Respektlos behandelt wurde war Chewbacca. Der darf ja noch nichtmal was zur Handlung beitragen und wird auch nicht getröstet, nachdem sein ältester Freund ermordet wurde.

      lg Task

      Jones schrieb:

      Wenn ich mir mal einen Hund zulege, wird's ein Dobermann...und ich nenne ihn Taskmaster.

    • Zumal das oben geschilderte eine extrem seltsame Vorstellung von Respekt gegenüber fiktionaler Figuren ist. Sie als Dödeloppas (und Ommas) zu verheizen die ab und an mal in die Kamera winken damit die Fanboys nochmal feuchte Augen bekommen.