Batman #14 (witzige Rätselspoiler)

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    • Batman #14 (witzige Rätselspoiler)



      Im ersten Teil der Story geht es um einen ehemaligen Kleinganoven, welcher zwischen die Fronten gerät und teuer dafür bezahlen muss. Der Joker/Riddlerkrieg steuert derweil auf seinen blutigen Höhepunkt zu. Gordon will vermitteln. Die forderung zur sofortigen Einstellung des Krieges ist deutlich: beide wollen Batman. Als dieser sich dann verweigert. greifen beide zu drastischeren Maßnamen.

      Hm, die Story ist wieder ganz nett, vor allem zum ersten Heft. Mit dem Mordauftrag an Batman wirds dann auf mehreren Ebenen haarsträubend unlogisch.
      Die beiden Seiten heuern Deadshot/Deathstroke an, um Batman zu töten. Ja, natürlich. Das hätte man x mal vorher und auch in den Jahren danach machen können. Vor allem der Joker sieht die sache mit bats als viel zu persönlich an. No way.
      Und dann treffen beide aufeinander und bekriegen sich fünf Tage lang und hinterlassen eine Spur des Blutes in Gotham. WTF, warum? Das sind hochbezahlte Profis, das ist dermaßen ooc, dass es weh tut. Die beiden hegen keinen persönlichen Groll gegeneinander. Warum sollten sie das machen? Ich meine, was soll das? Man prügelt sich darum, wer Batman töten darf? Und nimmt dabei jede Menge Collateralschaden in Kauf? Hmkay, die kriegen nie wieder einen Auftrag. Darüberhinaus bleiben Kings übliche Schwächen. Teilweise hat man das Gefühl, sprachlich den Aufsatz eines 10jährigen zu lesen.

      Die Zeichnungen von Janin retten den Comic vor dem Totalausfall. Meine Güte, was brennt der Mann hier ein Feuerwerk ab.

      Story: 5/10
      Zeichnungen: 9/10

      @Ralph Kruhm ich hab mal eine Frage zur Übersetzung: und ich meine das völlig wertfrei: juckt es einen Übersetzer bei solchen Texten nicht manchmal in den Fingern, die aufzuwerten? Wie weit dürftet ihr da gehen?

      Dann ist mir bei King schon öfter aufgefallen, dass er er bei der wörtlichen Rede manchmal Fehler einbaut. Er lässt seine Protagonisten sehr oft Worte verkürzen oder verbinden. Z.B.: "nur weil's gerade schlimm läuft..." Nur ein Beispiel, es kommt recht häufig vor. Nachrichtensprecher sind ausgebildete Berufssprecher. Die machen so etwas einfach nicht. Die formulieren Wörter und Sätze aus. "nur weil es gerade schlimm läuft..." Ebensowenig spricht Bruce/Batman so. Der ist wortkarg, hat aber ebenso eine gehobene Bildung und ist in einem ebensolchem Umfeld aufgewachsen. Der redet nicht so. Das mag nitpicking sein, aber solche Kleinigkeiten stören mich enorm, weils die Stimmigkeit kaputtmacht. Jetzt würde mich interessieren, woran du das bei deiner Übersetzung festmachst?

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    • Ich stimme dir zu @Damian

      Das mit den 2 Söldnern war echt ein Mist. 5 Tage lang bekriegen die sich, Batman findet die beiden erst an Tag 5 und hebelt mal beide schnell und ohne Probleme aus. Warum findet er sie erst so spät???? Die metzeln doch alles in sich ab?! Das habe ich nicht verstanden.
      Die Story zu Kiteman war noch gut, aber der Rest leider nicht mehr.
      Schade dass der hervorragende Auftakt des Joker/Riddler Krieg nicht annähernd fortgesetzt wird.
      Janin rettet hier wirklich alles.

      Und ja, wie schon oft erwähnt ist Kings schreibe oft schwer zu lesen und macht viele Situationen kaputt.

      2/5
      :supers: :bats:
    • Ich finde auch den Riddler als skrupellosen und vor allem sinnlosen Massenmörder völlig daneben, Warum bestraft er einen Mann, dessen "Verrat" er schon vorhergesehen hat, mit dem Tod seines Sohnes? Es macht vieles einfach keinen Sinn. Ja, auch dass Batman 5 Tage braucht um zwei Psychopathen zu finden, die eine Spur aus Blut hinter sich herziehen, öffentlich.

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    • Nicht vergessen, die Geschichte spielt in der Vergangenheit und ist irgendwo an den Anfangstagen von Batman anzusiedeln.
      Dementsprechend ist Bats noch nicht der weltbeste Detektiv, gleiches gilt wohl auch für die beiden Attentäter.

      Beim Riddler geb ich euch recht das ist mir auch zu OOC.

      @Damian ist das eine bestimmte Stelle? Kann am Abend nachschauen was da im Original steht...

      Klingt für mich im englischen alles ziemlich normal. Kurz und knapp aber kein Slangfest wie z.B. bei Azzarello.
      Kann vielleicht auch ein Platzproblem mit den Sprechblasen sein?
    • churchi99 schrieb:

      Nicht vergessen, die Geschichte spielt in der Vergangenheit und ist irgendwo an den Anfangstagen von Batman anzusiedeln.
      Dementsprechend ist Bats noch nicht der weltbeste Detektiv, gleiches gilt wohl auch für die beiden Attentäter.
      Klar, aber zwei Attentäter, die aufeinander losgehen und dabe eine Blutspur in Gotham hinterlassen, sollten doch diesertage recht leicht aufzuspüren sein, oder? Und letztlich haben die beiden sich ja einen gewissen Ruf aufgebaut. Wie soll der entstanden sein, wenn die schon beim ersten Aufeinandertreffen völlig grundlos aufeinander losgehen? Das sind ja beides keine massenmordenden Psychopathen, die sich nicht unter Kontrolle haben.
      Was die Texte angeht: das kommt immer wieder hoch. Da Ralph momentan alles von Batman übersetzt (zumindest soweit ich das hier sehe), ist mir das so in den anderen Serien noch nicht aufgefallen. Deshalb möchte ich ihm da auch nichts unterstellen, für mich ist King das Problem, deshalb ja auch meine Frage.

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    • Es stimmt schon, dass sich King im Original auch nicht gerade ausufernd äußert. Entsprechend kurz ab gestalte ich das dann auch. Allerdings hab ich gerade wegen der sehr kurzen Sätze überdurchschnittlich häufig ein Platzproblem, das ist korrekt. Besonders schlimm ist es bei den winzigen Boxen, in denen Batman von den Ereignissen erzählt. Das ist manchmal echt zum Haareraufen. Was dann im Original noch cool und locker klingt, muss im Deutschen dann entweder inhaltlich, stilistisch oder sonstwie gekürzt werden (für Uneingeweihte: deutsche Wörter und Sätze sind meist anderthalb mal so lang wie ihre englischen Geegenparts), was einem Text nie guttut. Ich bilde mir ein, in den meisten Fällen annehmbare Lösungen zu finden, aber manches lässt sich eben nicht anders machen. Klar, wenn man sich jetzt ein, zwei Stellen rauspickt und die konkret in der Community zwei Tage lang bespricht, dann kriegst du immer was Besseres raus. Aber als Übersetzer sitzt du da eben allein daheim und unter Zeitdruck und grübelst wie doof, und dann hängt es eben daran, ob du innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens auf die perfekte Lösung kommst oder eben nicht. Das macht dann irgendwo deine Qualität aus, und wenn das häufiger danebengeht als es funktioniert, dann hast du keinen guten Job gemacht. ich bekomme allerdings gerade bzgl. meiner Lösungsfindungen ab und an schon mal positives Feedback von Lektorat und Proofreading, also kann's so schlimm nicht sein. ;)

      Was das "Schnodderige" angeht, so ist das ursprünglich nicht auf meinen Mist gewachsen. Als ich anfing, hab ich noch ganz brav alle Worte ausgeschrieben, aber das hat man mir sehr schnell abgewöhnt. Es geht vor allem in Dialogen darum, so zu schreiben, wie gesprochen wird, also mit verschluckten Vokalen und Konsonanten. Selbst Bruce Wayne spricht nicht alles nach Duden aus, aber natürlich gilt es da, eine gesunde Balance zu finden. Da sind auch die Meinungen innerhalb des Produktionsverlaufs sehr unterschiedlich, weil die Hefte nacheinander durch sowohl konservative als auch progressive Hände gehen. Da macht der eine ein "e" weg, der andere macht's wieder dran, und das Marketing sagt, "nein, das muss so klingen wie die Jugend heute spricht" und macht das "e" wieder weg. Da gibt's keine einheitlichen Regeln für, das ist reine Gefühlssache. Ich persönlich war da, wie gesagt, äußerst konservativ, als ich anfing, hab mich aber mittlerweile an vieles gewöhnt, und es käme mir heute sogar komisch vor, wenn ich's komplett ausschreiben würde. Es gibt aber Grenzen, die ich nicht überschreite, weil ich davon Augenkrebs kriege. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man beim Lesen nicht drüber stolpern darf. Und weil wir ja auch alles in Großbuchstaben schreiben, wird damit vieles zum Problem, was im Normalfall gar keins wäre. Ich hab früher auch sehr klar unterschieden zwischen den Charakteren, wann ich "schnoddere" und wann nicht, aber das war eben nicht ausreichend, weil, wie gesagt, selbst Bruce ab und an mal schnoddert, und sei's nur, um noch mal eine Abstufung zu Alfred zu haben. Was die Nachrichtensprecher angeht, so hab ich auch da schon alles erlebt. Wir haben hier einen Lokalsender, dessen Sprecher sogar Satzzeichen aussprechen würden, wenn sie dürften, während selbst in den ARD-Tagesthemen schon mal etwas lockerer moderiert wird. Ja, grundsätzlich müssen Abstufungen erkennbar sein, und ich hoffe sehr, dass man raushört/liest, ob jetzt zB Harvey oder Gordon spricht. Aber im Rahmen der zusätzlichen Beschränkungen wegen der Dauergroßschreibung sowie interner Panini-Regeln bezüglich der Verwendung von Apostrophen fallen viele Lösungen raus bzw wirken manche Lösungen vielleicht überzogen. Es ist für mich eine Gefühlssache.

      Jetzt noch zum Thema "Aufwerten". Als Übersetzer ist es meine Aufgabe, einen Text so zu übertragen, dass er inhaltlich und stilitisch weitestgehend wiedergibt, was im Original steht. Ich käme nie auf die Idee, etwas sprachlich auf- oder abzuwerten, und inhaltlich schon gar nicht. Ich hatte mich mal zum Thema Fehler geäußert, dass zB gerade in den wissenschaftlichen Aussagen oft kleine Unkorrektheiten drin sind. So etwas ändere ich, wenn es mir auffällt (es sei denn, der Charakter könnte sich tatsächlich irren, dann lass ich das natürlich). Aber ich könnte zum Beispiel aus den fünf Tagen, in denen sich DS mit DS prügelt, niemals fünf Stunden machen, nur weil es logischer klingt. So was geht nur dann, wenn offensichtlich ein Fehler drin ist.

      Ich hoffe, damit halbwegs informativ geantwortet zu haben. Es gibt bei Übersetzungen selten "den" richtigen Weg, und ohnehin handhabt das jeder anders. Vielleicht mag ja der eine oder andere ÜS noch in die Diskussion miteinsteigen. Ich persönlich hoffe, einen Ton zu treffen, der den meisten Lesern gefällt. Allen kann man's ohnehin nie recht machen.

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    • Das Haft las sich zumindest angenehmer als die letzte Ausgabe. ;) Ich glaube aber auch das King ein ziemlich spezieller Autor ist. Gerade dieser Joker/Riddler Krieg ist alles andere als eine geradlinige Geschichte. Es wird oft hin und her gesprungen, Dinge werden auch mal so nebenbei abgehandelt, das ist alles ganz schön viel auf einmal. So wie King schreibt ist die Fallhöhe eben extrem hoch. Diese Art zu schreiben mag den einen gefallen, weil es sich von der Masse abhebt, aber andererseits kann man damit auch vielen Lesern vor dem Kopf stossen. Ich weiß nicht, ob mir das auf Dauer zusagen wird, weil dieses ständige Over the Top, kann auch mal leicht anfangen zu langweilen.
      Für den Joker /Riddler Krieg passt diese Art der Erzählung aber, denn immerhin ist es keine fortlaufende Geschichte, sondern eine, die Bruce Wayne nacherzählt wird. Wenn man sich das vor Augen führt, dann kann man über die eine oder andere schnelle Abhandlung hinwegsehen (Stichwort, das Deathshot gegen Deathstroke Szenario). Aber das fordert den Leser schon stark heraus, das ist schon wirklich wahr und die Aufgabe des Übersetzers wird dadurch wohl auch nicht leichter ;)
    • Vielen Dank für das ausführliche Statement. Ich lese ja (wie erwähnt) auch deine anderen Übersetzungen und dort ist mir das nie aufgefallen. Dass es tatsächlich daran liegt, dass Kings Texte häufig kurz und knapp sind, und dadurch der Platz für eine adäquate Ausformulierung bleibt, hätte ich mir nicht so schlimm vogestellt. Dass das vorkommt, weiss ich ja, aber dass sich dass dann wirklich über weite Strecken spürbar so negativ auswirkt, hätte ich nicht vermutet. Da würde ich dann aber wirklich über stärkere Veränderungen nachdenken, wenn sich das im deutschen so nachteilig auswirkt. Ich bin ja nicht der einzige, der das kritisiert. Letztlich schadet es der Reihe.

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    • Wobei man nicht vergessen sollte, dass es im Original natürlich auch oft nicht nur kurz, sondern auch "schlampig" ist, mit fehlendem Subjekt usw. Das fange ich dann natürlich mit ein, und King macht das recht intensiv. Wo immer es möglich ist, bilde ich schon anständige Sätze, aber wenn das Original es verlangt, eben auch nicht.

      Und wie gesagt, nach mir schauen noch Lektor, Proofreader, Redaktion und Marketing drüber. Wenn die der Meinung sind, dass das so nicht in Ordnung geht, bin ich der erste, der's erfährt, und bisher kamen zum Thema King keine Klagen. Ich liege da also scheinbar mit meiner Übersetzung schon irgendwo im Bereich dessen, was gewünscht und machbar ist.

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    • Damian schrieb:

      churchi99 schrieb:

      Nicht vergessen, die Geschichte spielt in der Vergangenheit und ist irgendwo an den Anfangstagen von Batman anzusiedeln.
      Dementsprechend ist Bats noch nicht der weltbeste Detektiv, gleiches gilt wohl auch für die beiden Attentäter.
      Klar, aber zwei Attentäter, die aufeinander losgehen und dabe eine Blutspur in Gotham hinterlassen, sollten doch diesertage recht leicht aufzuspüren sein, oder? Und letztlich haben die beiden sich ja einen gewissen Ruf aufgebaut. Wie soll der entstanden sein, wenn die schon beim ersten Aufeinandertreffen völlig grundlos aufeinander losgehen? Das sind ja beides keine massenmordenden Psychopathen, die sich nicht unter Kontrolle haben.
      Ich fand das Duell an sich ok. Beide wollen Bats töten, kommen sich als Konkurenten in die Quere und wollten dann erstmal den jeweils anderen ausschalten, um Bats für sich zu haben. Batman selbst ist erstmal überfordert ("Ich verfolgte sie, hielt sie auf, so gut ich konnte. Aber sie sind eben die besten Söldner der Welt. Ich war gerade ein Jahr dort draußen"). Eigentlich schade, dass man aus Deathstroke vs Dead Shot nicht ein komplettes Tie-in Heft gemacht hat. Da hätte man schön zeigen können, wie Bruce denen überfordert hinterher läuft und versucht sie aufzuhalten. So ist der 5-Tage-Battle doch recht kurz.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Richtig, er sagt selber, dass sie zu dieser Zeit schon die besten Söldner der Welt waren. Den Ruf erarbeitest du dir sicherlich nicht auf diese Art. Das ist einfach im höchsten Maße unprofessionell. Und dann hat seine Erfahrung nicht gereicht um zwei Killer zu finden, die in aller Öffentlichkeit eine Blutspur hinter sich herziehen (da brauchts doch keine besonderen Fertigkeiten, das könntest du oder ich), aber um die beiden dann innerhalb von Sekunden auszuknocken, dafür langts? Ich schätze deine Meinung zumeist, aber ich bitte dich, das ist doch einfach nur bad writing der alleruntersten Schublade. ;)

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    • Damian schrieb:

      Richtig, er sagt selber, dass sie zu dieser Zeit schon die besten Söldner der Welt waren. Den Ruf erarbeitest du dir sicherlich nicht auf diese Art. Das ist einfach im höchsten Maße unprofessionell. Und dann hat seine Erfahrung nicht gereicht um zwei Killer zu finden, die in aller Öffentlichkeit eine Blutspur hinter sich herziehen (da brauchts doch keine besonderen Fertigkeiten, das könntest du oder ich), aber um die beiden dann innerhalb von Sekunden auszuknocken, dafür langts? Ich schätze deine Meinung zumeist, aber ich bitte dich, das ist doch einfach nur bad writing der alleruntersten Schublade. ;)
      Ich sag ja nicht, dass das gut geschrieben ist. Das ist schlecht geschrieben, aber es wird wenigstens der Versuch unternommen, es zu erklären: Bats war überforderd. Ich sag ja, ein Tie-in wäre da hilfreich gewesen. So wirkt das, wie es ja auch im Comic ist, wie eine kurze, eingeworfene Erzählung.Dieser Fight hat als ausführlichere Geschichte Potenzial, das völlig verschenkt wird. Ich stelle mir die zwei immer so vor, dass die sich wie zwei Ninja unsichtbar bewegen können, wenn sie wollen. Und wenn sich da zwei ebenbürtige begegnen, dann ballern die bestimmt nichtoffen auf der Straße rum. Und Bats kommt halt immer zu spät. Also in meiner Fantasie, unddie fordert die Story durch ihre eingeschobene, kurze Erzählung bei mir, waren die so gut, dass Bruce die erstmal nicht schnappen konnte. Wenn Bruce die dann zum Schluß einfach ausnockt, dann ist das richtig dämlich gemacht. :thumbdown: Das wirkt dann wie der Papa, der seine sich prügelnden Söhne verdrecht "Jetzt reicht es aber!" Albern.

      So allgemein zum Joker/Riddler Duell kann ich übrigens noch nichts sagen. Nach zwei Heften muss ich das immer noch sacken lassen. So richtig gefallen finde ich an der Story nicht, will aber noch abwarten, wohin die Story geht.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold
    • Noch was zu Deadshot: der ist halt ein Sniper, welcher mit Schusswaffen gut umgehen kann. Im Nahkampf sollte er Deathstroke haushoch unterlegen sein. Also wenn Deadshot nicht gerade das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat, sollte das ein klares Ding sein für Deathstroke. Dementsprechend finde ich schon die 5 Tage enorm unglaubwürdig. ;)

      Den Beginn mit Jokers Handlanger fand ich echt gelungen (bis auf Kings Ausdruck), aber danach wirds haarsträubend.

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    • Habe von Batman Rebirth bisher noch gar nix gelesen, aber ich muss hier mal loswerden, dass die aktuellen Heft-Cover von Mikel Janin für mich optisch so richtig negativ herausstechen. Also bereits bei Ausgabe 13 und jetzt auch hier, bei Nummer 14. Irgendwie wirken die Bilder viel zu plastisch, wie schlechtes CGI.
      Die Leseprobe von Ausgabe 13 sieht allerdings wirklich klasse aus. Nur eben dieser Hochglanz-CGI-Look beim Cover will mir so gar nicht gefallen.
    • Sorry, aber nachdem Du's selber erwähnst ...

      Ralph Kruhm schrieb:

      Und weil wir ja auch alles in Großbuchstaben schreiben, [...]
      ... kann ich jetzt doch nicht anders, als nachzufragen:
      WIESO?

      Und meine nächste Frage wäre: Welchem Zweck dient der haarsträubend falsche Gebrauch von Anführungszeichen innerhalb einer Seite?
      Am Ende eines Textes gibt's keine schließenden Anführungszeichen, und trotzdem beginnt die Fortsetzung im nächsten Panel wieder mit öffnenden?
      Das ergibt ja mal so überhaupt keinen Sinn!
      Zieht sich aber durch alle Heftserien, und das schon seit Ewigkeiten.
      Das muss sich ja mal irgendwer ausgedacht haben, darum auch hier meine Frage:

      WIESO?

      Und wo wir gerade bei den Anführungszeichen sind: Wieso setzt ihr da eigentlich englische, d. h. die öffnenden oben? Im Deutschen gehören die unten hin!
      Das mag für manchen Leser jetzt völlig übertriebene Korinthenkackerei sein, aber mich wirft sowas bei jedem einzelnen Panel (und das können auf einer Seite ja durchaus mal neun oder sogar noch mehr sein) wieder aus dem Lesefluss.
    • Damian schrieb:

      Noch was zu Deadshot: der ist halt ein Sniper, welcher mit Schusswaffen gut umgehen kann. Im Nahkampf sollte er Deathstroke haushoch unterlegen sein. Also wenn Deadshot nicht gerade das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat, sollte das ein klares Ding sein für Deathstroke. Dementsprechend finde ich schon die 5 Tage enorm unglaubwürdig. ;)

      Den Beginn mit Jokers Handlanger fand ich echt gelungen (bis auf Kings Ausdruck), aber danach wirds haarsträubend.
      Auf jeden Fall müsste Deathstroke eigentlich gewinnen. Und gerade deswegen wäre es ja extrem spannend zu sehen gewesen, wie die sich da 5 Tage lang bekriegt haben. Für so ein Heft würde ich sofort 5 Euronen auf den Tisch knallen. :)
      :)
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      Captain Cold
    • Wieso Großbuchstaben?
      Weil das bei US-Comics Standard ist.

      Wieso dieser falsche Gebrauch der Anführungszeichen?
      Wie du selbst schon sagst, gelten diese Regeln seit Jahren. Keine Ahnung, WER sich das damals ausgedacht hat und WARUM, aber zur Wahrung der Einheitlichkeit behält man sie bei.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ralph Kruhm ()

    • Damian schrieb:

      Ich glaube nicht, dass King das in irgendeiner Weise glaubwürdig darstellen könnte. :D Das Geld würdest du zum Fenster rauswerfen.
      „glaubwürdig“ ist ein Wort, dass in meinem Comic-Vokabular nicht vorkommt. :D Aber faszinieren, packen, begeistern, das kann der King bei mir schon erreichen. Nur gerade bei dem Joker/Riddler Krieg bin ich bis jetzt nur „dabei“. Der Riddler ist mir viel zu psycho und der Joker zu depri. Mir ist die Motivation der beiden hier einfach zu dünn. Ich frag mich immer noch, was das ganze bekriegen hier eigentlich soll und dann noch mit ner ganzen Villains-Bande auf jeder Seite? Das ist mir alles viel zu dünn und geradezu beiläufig erzählt. Die Story hat mich bis jetzt nicht überzeugt.
      :)
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