Superman 16 - Der OZ - Effekt 1 (mit schockierenden und spannenden Spoilern)

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    • Superman 16 - Der OZ - Effekt 1 (mit schockierenden und spannenden Spoilern)



      Leute, hier erwartet euch mal wieder ein richtig gutes Superman Heft :cool2:
      Okay, die Frage wer der mysteriöse Mr. Oz ist, wurde leider schon im letzten Detective Comics Heft gelüftet, aber dennoch ist dieses Heft wohl eines der interessantesten seit Jahren. Die Geschichte ist spannend und interessant, ich konnte förmlich mit Superman mitfühlen. Dazu spielt die Story geschickt mit der momentanen Lage auf der Welt. Lustigerweise bietet das Heft eine Parallele zur Nummer 16 der ersten Panini Serie. In dem Klassiker von Joe Kelly und Doug Mahnke stellte sich die Frage nach, ob die Figur von Superman noch zeitgemäß ist (was ist so witzig an Wahrheit, Gerechtigkeit und dem American Way), hier dagegen wird die Frage gestellt, ob die Welt einen Superman verdient hat.
      Man muss hier Jurgens wirklich ein Lob aussprechen, die Fragen die er hier aufwirft sind einfach interessant. Die Enthüllung wer Mister Oz ist und was für Pläne er hat, stellen Superman vor einer echten Herausforderung. Hier kann unser Kryptonier mal wirklich zeigen was er drauf hat. :thumbsup: Aber hier sehe ich leider auch ein Problem für die Fortsetzung. Der Anfang vom Oz Effekt ist wahrlich gelungen, aber kann da das zweite Heft mithalten ? Wenn es Jurgens gelingt, hat er hier einen kleinen Klassiker geschrieben, den ich auch in den Folgejahren gerne aus dem Regal hole.
      Leichten Abzug gibt es aber für den Zeichner Bogdanovic. Die Qualität seiner Zeichnungen ist zwar größtenteils gut, aber leider auch sehr schwankend .

      Mag sein, dass nicht alle nach dem lesen so euphorisch sein werden wie ich, aber dennoch ist dieses Heft für mich das bisherige Highlight der Serie.

      9,5/10
    • Klar bist Du euphorisch. Warst Du nicht mal hier als Steve Lombard (dem Flash Thompson des DC Universums) unterwegs? ;)
      Hier hatte er mal einen heldenhaften Auftritt, obwohl er mir mit Bart nicht so gefallen will.

      Ich weiß noch nicht, ob mir diese Geschichte so gut gefallen will. Hier wird mit den Grundpfeilern der Superman Historie gespielt. Jor-El als Alien, das die Welt von außen betrachtet, oder durch eine höhere Macht (Ozymandias ) manipuliert wird, die Menschheit als böse anzusehen. Auf jeden Fall kann ich nicht mit einem "bösen" Wissenschaftler leben, der Supermans Vater sein soll und der das Ende der Welt herbeisehnt.

      Gut fand ich, das Jor-El mit einem Stirnband unterwegs ist (Die Bedeutung wurde damals in Superman Sonderausgabe #5 beschrieben.)

      PS: Mich erinnert die Geschichte, (oder Teile davon), an Superman Taschenbuch #12, als Supie einen Weltkrieg verhindert indem er alle Raketen mit einem Lasso einfängt und auf dem Mond zerschellen lässt.
    • Crackajack Jackson schrieb:

      Klar bist Du euphorisch. Warst Du nicht mal hier als Steve Lombard (dem Flash Thompson des DC Universums) unterwegs? ;)
      Hier hatte er mal einen heldenhaften Auftritt, obwohl er mir mit Bart nicht so gefallen will.

      Ich weiß noch nicht, ob mir diese Geschichte so gut gefallen will. Hier wird mit den Grundpfeilern der Superman Historie gespielt. Jor-El als Alien, das die Welt von außen betrachtet, oder durch eine höhere Macht (Ozymandias ) manipuliert wird, die Menschheit als böse anzusehen. Auf jeden Fall kann ich nicht mit einem "bösen" Wissenschaftler leben, der Supermans Vater sein soll und der das Ende der Welt herbeisehnt.

      Gut fand ich, das Jor-El mit einem Stirnband unterwegs ist (Die Bedeutung wurde damals in Superman Sonderausgabe #5 beschrieben.)

      PS: Mich erinnert die Geschichte, (oder Teile davon), an Superman Taschenbuch #12, als Supie einen Weltkrieg verhindert indem er alle Raketen mit einem Lasso einfängt und auf dem Mond zerschellen lässt.
      Du packst ja alte Geschichte hervor ;) Wusste schon gar nicht mehr, dass ich mich mal Steve Lombard nannte :D Aber ich mag eh lieber den alten Stevieboy. War immer wieder lustig wie Supes ihm jeden Streich heimzahlte :thumbsup2: Diese neue Variante ist da leider nur ein müder Abklatsch. :thumbdown:
      Was Jor-El angeht. Mir gefällt das irgendwie. Mal weg von diesen um Superman ist alles eine heile Welt. Das jetzt ausgerechnet sein kryptonischer Vorzeigevater ihm das leben schwer macht, finde ich richtig interessant und auch mutig. Jurgens spielt hier mit seinen Lesern und man darf weiter rätseln, ob das nun wirklich Jor-El ist. Dazu erlebt man hier einen Superman wie er einfach am besten ist. Er kämpft wie kein zweiter für die Menschheit. :ok: Klar, das wird für viele wieder komplett überholt sein, aber gerade das mag ich an Superman. :supers: Ich bin da altmodisch ;)
    • Crackajack Jackson schrieb:

      Jor-El als Alien, das die Welt von außen betrachtet, oder durch eine höhere Macht (Ozymandias ) manipuliert wird, die Menschheit als böse anzusehen.
      Bin mir nicht sicher ob man es sich bei DC mit den Watchmen so leicht macht. Die Lösung wäre mir echt zu plump :/
      Gleiches gilt für Doc Manhattan. Den als ultimativen Gamechanger für jeden Furz im DCU einzusetzen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
      Straczynski geht in Before Watchmen auf die Problematik ein und zeigt auf warum eben nicht Alles geändert werden kann.
      Mal schauen was das noch kommt (Doomsday Clock kenne ich aber noch nicht)...

      Zum Heft:
      Gefiel mir auch richtig gut. Die Thematik ist zwar nicht wirklich neu, aber von Jurgens gut umgesetzt. Die Bedrohung ist keine abstrakte Kraft von Außen, sondern Supes bekommt es mit schmutzigen Kriegen, Umweltverschmutzung, Ausbeutung, etc. zu tun. Alles von Menschenhand selbst geschaffene Probleme.

      Ob man nun unbedingt Jor-El so einführen mußte, oder ob man hier nicht einfach einen neuen Charakter erfinden könnte... Ist zumindest eine seltsame Vater / Sohn Beziehung :D

      Egal, bleibt eine tolle Story (wenn man will findet man aber auch genug Plotholes) :ok:
    • -Vartox- schrieb:

      Dazu erlebt man hier einen Superman wie er einfach am besten ist. Er kämpft wie kein zweiter für die Menschheit. Klar, das wird für viele wieder komplett überholt sein, aber gerade das mag ich an Superman. Ich bin da altmodisch
      Passend dazu ist auch eine Geschichte aus Superman Taschenbuch 22 mit dem Titel "Geht's auch ohne Superman." Hier wird er von den Wächtern etwas zurückgenommen. Er kann einfach nicht überall sein und die Menschen sind auch für sich selbst verantwortlich. Seine eigentliche Aufgabe ist es ja den Menschen Mut zu machen sich ihren Problemen selbst zu stellen und ein Symbol für Gerechtigkeit zu sein.

    • Ui; das Heft lässt einen nachdenklich zurück. Nicht am Anfang aber nach und nach kann ich Sups Vater verstehen wie er über die Menschheit denkt. Hier wird ungeschönt einem ein Spiegel vorgehalten. Letztens wurde gezeigt, wie Flüchtlinge für die europäische Akralindustrie Südspaniens und Italiens ausgenutzt werden von gewinngierigen Geschäftsleuten. Und weil wir das Zeug kaufen und uns naturgemäß ernähren müssen; passiert da auch nix.

      Würde sich daran etwas ändern wenn wirklich plötzlich Superhelden auftauchen würden? Erschreckender Weise denk ich nicht das sich Viel ändern würde. Gierige Menschen tun alles das unser System so funktioniert, wie es leider funktioniert. Gewinne privatisieren; Lasten sozialisieren. ...und leider stehe ich morgen wieder auf und erkenne das eine einfache Bürgerin dieser Erde nix machen kann und die die es könnten nichts machen wollen.

      Dann sind da wieder kleine Dinge die im Grossen nichts ändern, aber doch Hoffnung gibt, das sich was ändert.

      Etwas was Clark seinem Vater zeigen muss oder vielleicht ihn erinnern muss. Auf Kryptonier gab es bestimmt genug kleine Dinge die "gut" waren. Bin sehr gespannt wie diese Geschichte zu ende geht.

      Ein Kritikpunkt:
      Man hätte sich irgendwas einfallen lassen sollen warum die Liga nicht eingreifen kann. Finde es zwar gut weil sonst diese Geschichte nicht so gut rüberkommen würden ( Drama); ohne Grund wirkt das störend.
    • Ohje, so fährt man eine über 16 Hefte mit Hochspannung aufgebaute Geschichte vor die Wand. Inhaltlich mit der ganzen Gesellschaftskritik ist das gut gemacht, keine Frage. Aber Jor-El? Ernsthaft? Also lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen. Der beobachtet seinen Sohn zig Jahre lang, ohne sich zu enthüllen, weil "die Zeit noch nicht reif war"? Dann beobachtet er, wie er einen Enkel bekommt und zeigt sich nicht, "weil die Zeit noch nicht reif war"? Warum, wann ist denn die Zeit reif? Wenn die Menschheit komplett am Arsch ist? Und wenn das nicht passiert, dann inszenieren wir es eben selber? Er beobachtet Superman seit X Jahren und mehr lernt er nicht aus seinen Beobachtungen. Nebenher wird dann erwähnt, warum denn ausgerechnet jetzt die Zeit ist. Weil die Erde kurz vor ihrer Vernichtung steht. Und dann glaubt er ernsthaft, dass sein Sohn sich von der Erde abwendet. Auch hier gilt: hat er nichts gelernt in den ganzen Jahren?
      Zudem erfährt man, dass Jor-El gar nicht der eigentliche Strippenzieher ist, sondern dass es noch eine höhere Macht gibt. Das ist bad storytelling in Reinkultur. Aber seit Batman weiss ich ja nun, dass man den Leuten heutzutage vieles verkaufen kann. Selbst wenn das alles nicht wäre, stört mich immens, dass man wieder Jor-El wieder aus der Kiste zieht.
      Für die Gesellschaftskritik gibts Pünktchen, der Rest war Mist. Kurz zum Zeichner: Ich dachte erst, das wäre Capullo, da kopiert einer mächtig. Allerdings erreicht Bogdanovich die Klasse eines Capullo nicht mal ansatzweise. Dynamik, Panelaufteilung, all das kommt nicht ans Original heran, so dass lediglich eine Kopie bleibt. Versteht mich nicht falsch, das schaut alles nicht schlecht aus, aber er hat halt nicht die Klasse eines Capullo. Der Gastzeichner wirkt irgendwie altbacken. Oldschool, aber nicht im positivem Sinne. Aber seine skills gehen klar.

      Story: 5/10
      Zeichnungen 7/10

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Damian ()

    • Neu

      Ich kann mit dem Heft nicht viel anfangen, denn es liest sich wie die gefühlt schon tausendmal gelesene Villain-Einführung mit überraschendem Auftauchen, rechtfertigender Ansprache und Vorstellung des "Ich werd alles kaputt machen"-Plans. Und dazu braucht es drei Hefte. Nicht falsch verstehen, ich hab's gelesen, fand's auch ganz ok. Aber irgendwas Überraschendes oder gar Spektakuläres war da jetzt nicht dabei.

      Wie Oz sein Auge auf das Schlechte im Menschen richtet, so könnte er es natürlich auch auf das Gute im Menschen richten. Nur dazu ist er selbst zu traumatisiert. Er sieht nur das Schlechte und wenn's nicht schlecht genug läuft hilft er ein wenig nach. Er gibt zwar vor, ihnen eine Wahl zu lassen, pusht sie aber gleichzeitig teuflich in eine Richtung, damit ihm das Ergebnis auch passt.

      Ich verstehe seine Motivation so, dass er seinen Sohn und seinen Enkel retten will, indem er maximales Chaos auf der Erde anrichtet. So soll den beiden das Schlechte im Menschen in einer XXL-Portion serviert werden. Beide sollen dann mit ihm in eine bessere Welt verschwinden, denn das Ende ist ja nah.

      Aber, wie @Damian schon gesagt hat, macht das alles keinen Sinn, denn wenn er die beiden schon so lange beobachtet haben will, dann müsste er über ihren unerschütterlichen Glauben an das Gute bescheid wissen. Superman zu provozieren, indem er ihm maximales Leid vor Augen führt wird den radikalen Pfadfinder eher noch in seinem Glauben an die Menschheit bestärken. Alleine schon das massiv gehäufte Auftauchen dieser Gewaltwelle ist (selbst) für Menschen ungewöhnlich und unnatürlich und sollte jeden halbwegs intelligenten Helden aufhorchen lassen. Aus der Sicht des geisteskranken Oz ist das vielleicht ein guter Plan. Aber eine Superfamilie wird sich davon nicht hinter's Licht führen lassen. Vor daher empfinde ich die Story als eher langweilig.

      Die Zeichnungen sind toll, aber die Story eher langweilig.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Forever DC ()