Justice League of America #3 - Panik im Mikroversum (mit klitzekleinen Spoilern)

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    • Justice League of America #3 - Panik im Mikroversum (mit klitzekleinen Spoilern)



      Justice League of America #3 - Panik im Mikroversum


      Rettet Atom! Ray Palmer ist verschwunden, was man als Leser der vorherigen Bände ja schon weiß, und Ryan Choi macht sich mit Batman, Lobo und Frost auf ins Mikroversum, um den verschollenen Mentor zu suchen, was ein fantastischer Tripp in die kleinste Fantasywelt des DC Universums wird.

      Das Mikroversum, eine Welt voller intelligenter Lebewesen, wird, so stellt sich schnell heraus, durch Risse im Kontinuum immer weiter zerstört. Es gilt Palmer zu finden, fremde Welten zu erkunden und gegen einen neuen Feind zu kämpfen, der die fortschreitende Zerstörung massiv beschleunigen möchte, um dem folgenden Nichts die Chance zur vollständigen Erneuerung zu ermöglichen.

      Wie bereits in den ersten beiden Bänden bietet Orlando dem Leser auch hier wieder eine kleine Charakterstudie eines Villains, der ganz eigene, extreme Vorstellungen einer neuen Welt hat. Im Gegensatz zu den bereits bekannten Gegnern aus den Bänden 1 und 2 will er nicht herrschen, sondern alles vernichten, auch sich selbst.

      Läßt man das „Mikro“ im Mikrouniversum mal weg, dann könnte die Story so auch als ein Green Lantern Geschichte erscheinen: Fremde Welten, die die Vorstellungskraft reizen, seltsam anmutende Gestalten, skurrile Fantasywesen und eine das Universum bedrohende Katastrophe sind ja eigentlich Grundzutaten der Abenteuer der Weltraumpolizei mit den Energieringen, wenn deren Abenteuer mal nicht auf der Erde spielen. Soll heißen, auch GL-Fans könnte dieser Band gut unterhalten, zumal man die vorherigen Bände nicht zwingend gelesen haben muss.

      Neben der Rettung Atoms und des Mikroversums behandelt der Band auf sehr wenigen Seiten, unterbrechend und damit auch leicht störend, eine kleine Nebenhandlung, in der Black Canary und Ray auf Afterthought treffen, der sie als Test kurz aufmischen möchte. Und am Ende des Bandes zeigt sich eine neue Bedrohung die im nächsten Band Stress machen möchte. Eine Fortsetzung der Geschichte um die Macht hinter den Spiegeln wird auch angeteasert. Und auch die Auswirkungen der Button/Doomsday Clock Story finden ihre Spuren und Auswirkungen im Mikroversum, was eine interessante Verbindung zischen dieser kleinsten Unendlichkeit und der bekannten herstellt.

      Unterhaltsam und spannend geschrieben ist auch dieses Micro-Space Fantasy-Adventure gute und leichte Unterhaltung (und im Gegensatz zum aktuellen Dark Nights:Metal Event regelrecht erfrischend leicht). Generell würde ich über das Mikroversum gerne mehr lesen. Zumal Palmers weiteres Vorhaben ja geradezu dazu einlädt. So völlig unbekannte Fantasy Welten öffnen Tür und Tor für tolle Geschichten.

      Bin gespannt auf den nächsten Band, JLA ist für mich eine tolle Serie. :popcorn:


      Ich gebe dem Band eine solide 7/10


      Hier geht's zum Review-Thread des zweiten Bandes.
      :)
      >You know, Batman's not so scary in the light ... I mean ever<
      Captain Cold

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Forever DC ()

    • Ich fand den Band richtig klasse und hatte mich am Ende des zweiten bereits auf die Abenteuer im Mikroversum gefreut. Dass es da sogar eine Verknüpfung mit der Rebirth-Thematik gibt, ist natürlich ein richtiges Zuckerle.

      Jetzt freue ich mich auf die #4, weil der hierfür angekündigte Gegner mein Lieblings-Villain ist. :D


      Die Katze grinste.
      "Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
      "Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
      "Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.


      Mein DC Dark Re-Read
    • Naja, das "Zuckerl" ist hier schon recht unspektakulär und kaum nennenswert ausgefallen, was dann auch die ganze Geschichte um das Mikroversum abwertet. Die im Rebirth angekündigten Teaser sind hier niemals zur ihrer Entfaltung gekommen und irgendwo in den Tiefen des Mikroversums sang- und klanglos verpufft wie viele angedachten Ideen um das Rebirth mit der gleichzeitig inhaltlichen Neuausrichtung und der schwer erträglichen hyperaktiven 'schneller, höher, geiler' DC-Denkfabrik um Snyder und Co.
      "Oh. Hi, Kory. Nice seeing you."
    • Der Band begann sehr stark. Lobo und Ivan Reis rocken. Dann kommt der erste Sinkflug. Antmankinogänger zählen die Verbindungen. Dann die Rückblenden von Ray Palmer und ich war total raus. Das Ende reißt nochmal die Kurve. Frohlocken ließ mich mein 90er JLA Fanherz als ich die vorletzten Seiten erblickte.

      Hoffe auf ne Steigerung und mehr Lobo im nächsten Band.

      Der Nerd: Ein perfekter Liebhaber, mit umfangreichen Wissen über: Comics, Kino, TV und Videospiele.