Just my 2 cents - Kurzreviews von God_W.

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    • 300 habe ich auch noch positiv in Erinnerung. Gerade die simple und schnörkellose Erzählweise, dazu das Breitwandformat macht es zu was Besonderem

      In den USA ist übrigens gerade der "Nachfolger" erschienen (Trade kommt im März 2019):



      Kommt der auch bei Cross Cult?

      Ansonsten wurde von Miller schon einiges genannt Daredevil "Born Again, Love and War, Elektra - Assassin), Wolverine, Batman (TKR, Year One), Sin City, Martha Washington, Big Guy and the Rusty Boy Robot, Ronin... hach da war Miller auf dem Zenith ^^
    • Ja, Xerxes hab ich als kleiner Cross Cult Jünger natürlich schon lang auf dem Radar, bin gespannt, ob er es da schafft an 300 anzuknüpfen, die Messlatte liegt verdammt hoch!

      Eure anderen Vorschläge wird ich mir mal anschauen, wobei ich von Marvel und DC Sachen in der Regel eher Abstand nehme, vor allem was Superhelden angeht. Aber da war ja auch sonst noch einiges dabei. Danke für das Feedback!
      Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch bzw. Diskussionen in meinem Rezi-Thread:
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    • Heute gibt’s ne kleine Pause von Griechenland.

      ACTIONKINO am Freitagabend (Nr. 3)



      Titel: Blei im Schädel – 3. Chaos im Aquarium

      Verlag: Bunte Dimensionen (Be: Casterman)

      Format: 56 Seiten im Hardcover

      Inhalt: Du plomb dans le tête: 3. Du bordel dans I‘aquarium

      Autoren: Matz (Alexis Nolent)

      Zeichner: Colin Wilson

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      In einer der zwielichtigeren Gegenden Brooklyns verschaffen sich zwei Profikiller Zugang zur Wohnung einer minderjährigen Prostituierten und erschießen sie und ihren Kunden, einen Senator. Der Skandal, der so provoziert werden sollte, bleibt aus: Auf Anweisung von oben wird die Sache vertuscht - und schlägt trotzdem Wellen: Obwohl er von dem Fall abgezogen wurde, stellt der rechtschaffene Polizist Perry weiter Nachforschungen an und gibt der Presse Tipps. Doch er ist nicht der einzige, der den beiden dauerquatschenden Killern Louis und Jimmy auf der Spur ist. Der Auftraggeber des Mordes lässt nichts unversucht, um seine Spuren zu verwischen. So setzt er auf alle, die zu viel über die Angelegenheit wissen, seine Männer an. Und die gehen nicht gerade zimperlich vor ...

      Nach dem Mord an einem einflussreichen Senator haben sowohl die Killer als auch deren Auftraggeber aufgeräumt: Lediglich Jimmy und Carlisle sind überhaupt noch übrig. Der Feind meines Feindes ist mein Freund – Notgedrungen schließen sich der Killer und der Polizist zusammen, um Rache zu nehmen und für ein wenig Chaos im Aquarium der Schönen und Reichen zu nehmen.



      Just my 2 cents:
      Mit „Chaos im Aquarium” liegt der finale Band des Pulp-Fiction-Buddy-Movie-Action-Thrillers „Blei im Schädel“ vor und man darf gespannt sein, wie das Ganze aus geht. Die letzten 56 Seiten, wieder im Hardcover-Album, beginnen genau nach meinem Geschmack: Mit einem Single Malt in einer Bar.

      Spoiler anzeigen
      Cop Carlisle muss seinen Frust über den Tod seines Partners runterspülen, ist allerdings nicht allein an der Theke. Unser aller Lieblings-Profikiller Jimmy, der ebenfalls seinen Kompagnon verloren hat, verwickelt den guten Cop in ein Gespräch und es kommt wie es kommen musste. Gemeinsame Feinde schweißen zusammen und so beschließen die beiden ungleichen Männer sich zusammen zu tun um den Tod ihrer Freunde zu rächen und die Hintergründe aufzuklären.


      Viel mehr will ich dazu an dieser Stelle auch gar nicht mehr schreiben (außerdem kommen gleich meine Geburtstagsgäste), nur so viel: Der Bodycount steigt nochmal gehörig an, die Story wird geradliniger und viele Windungen lösen sich, auf die Eine oder Andere Weise. Matz präsentiert uns eine Zielgerade, auf der nochmal gehörig Geschwindigkeit aufgenommen wird, bis uns schließlich die Belohnung in Form eines Kino-Typischen Finales erwartet. Ein Abschluss der echt Lust auf Mehr macht und insgesamt einfach ein starkes Stück Top-Unterhaltung!

      Colin Wilson liefert mittlerweile souverän ab und Matz hat den Dreh, gerade bei den Dialogen, einfach raus. Es gelingt dem Autor zwar nicht zum Finale noch eins drauf zu setzten und es warten auch keine riesigen Überraschungen (was ja bei den Actionfilmen der 80er auch nicht der Fall war), aber er fährt das Ding ungebremst nach Hause ohne auch nur einen Deut nachzulassen. Ich find’s richtig geil und über Metz‘ Schaffen werdet Ihr in nächster Zeit noch mehr von mir lesen.

      Meine Wertung: 9/10

      Habt Ihr die Reihe gelesen, oder mittlerweile vor sie Euch zu besorgen? Welches ist Euer liebstes Buddy Movie (80er bis Anfang 90er)? Und über welchen Matz-Titel würdet Ihr am nächsten „Action-Freitag“ lieber meine Meinung hören, „Querschläger“ oder „Tomboy“?

      VG, God_W.
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    • excelsior1166 schrieb:

      Von Colin Wilson habe ich einiges gelesen (u.a. Blueberry), er ist gut.
      Viel wichtiger aber (da es hier im Forum keine Geburtstagsdaten mehr gibt):
      Hast Du heute oder hattest Du bereits Geburtstag?
      Herzliche Glückwünsche!
      Lass Dich gebührend feiern!
      Danke! Ich hatte am Mittwoch (07.11.), gestern war dann die Party. Hab nen ganz schönen Schädel... :wacko:
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    • Zurück im antiken Griechenland...



      Titel: Troja: 1 – Das Volk des Meeres

      Verlag: Splitter (Fr: Éditions Soleil)

      Format: 48 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: Troie: Le Peuple de la Mer

      Autoren: Nicolas Jarry

      Zeichner: Campanella Ardisha

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Der junge und ehrgeizige Achilles will Mykene und das Herz der schönen Helena von Sparta erobern. Doch seine voranschreitende Armee schwebt in größter Gefahr. Eine neu interpretierte Version des Troja-Mythos von Star-Texter Nicolas Jarry.

      Achilles, der junge König von Phthia, und sein Cousin Patroklos sind unterwegs, um mithilfe von Tyndareos, dem König von Sparta, Mykene zu erobern. Bis über beide Ohren in Helena, Tyndareos Tochter, verliebt, weiß Achilles, dass eine Verbindung mit der jungen Frau für Agamemnon, dem mächtigen Herrscher von Mykene, eine Bedrohung darstellen würde. Daher kommt er ihm zuvor und stürzt sich in einen ehrgeizigen und wahnsinnigen Eroberungsplan. Doch unterwegs erwartet ihn eine Überraschung. Tyndareos wurde von einer bizarren Armee getötet, einer Art Aschewolke, die alles auf ihrem Weg vernichtet. Ein blutiges Machtspiel beginnt, der große Krieg scheint unvermeidlich...

      Eine Schlimme Zeit beginnt. Das Orakel schweigt, es stirbt. Die Götter sehen schweigend zu. Angst macht sich breit. Sie dringt bis ins Herz der Grosskönige und der mutigsten Krieger.

      Kronos war verletzt und gekränkt, als die Kinder der Bronzezeit sich von ihm abwandten. Das Tier ist wütend uns sein Denken verschließt sich der Vernunft. Er will nur noch jene vernichten, die ihn verraten haben.

      In Troja entscheidet sich die Zukunft der Menschen. Dort kreuzen sich die Schicksale der wichtigsten Personen dieser Welt.



      Just my 2 cents:
      Es beginnt mit einem Besuch von Hekate bei der Pythia. Das Orakel verheißt Düsteres. Es wird Krieg geben zwischen Zeus und seinem Vater Kronos und natürlich werden auch die Menschen darin verwickelt werden. Damit nicht genug, vom Orient aus soll eine große Plage über die Menschheit hereinbrechen und schlussendlich soll sich in Troja die Zukunft der Menschen entscheiden.

      Das klingt zwar alles nicht gut, aber schonmal sehr spannend und macht Lust darauf sich in dieses Abenteuer in vier Akten zu stürzen. Eine praktische Landkarte ganz vorne im Album hilft uns den Überblick über die vielen Schauplätze der Geschichte zu behalten und ganz hinten im Buch findet sich sogar noch ein Glossar über die Gottheiten, Schauplätze und die wichtigsten Protagonisten. Wirklich ein sehr schön gestaltetes Werk, dass die Franzosen hier wieder auf die Beine gestellt haben.

      Nach oben genanntem Intro verschlägt es uns in die nubische Wüste, östlich des Roten Meeres wo Achilles und seine Myrmidonen unterwegs sind um sich mit Tyndareos zu treffen. Wir erfahren, dass sie eine Woche zuvor in Ägypten mit einem Hetiterfürst über die Waffen für 2.000 Soldaten verhandelt haben und Achilles sich noch in der gleichen Nacht heimlich mit Helena getroffen hat. Sie berichtet ihm von einer Vision, wie eine schwarze Wolke über Meer herankam und die Sonne verdunkelte.

      Schließlich finden sie Tyndareos, oder besser gesagt seine Überreste, denn er und sein ganzes Heer wurden von einer geheimnisvollen Kraft dahingemetzelt. Auch der König des Hetiterreiches hat schreckliche Alpträume vom Tod seines gesamten Heeres durch eine schwarze Wolke. Irgendwas wird also dran sein.

      Zurück in Griechenland berichtet Achilles seinem Freund Chiron von den bevorstehenden Gefahren. Derweil fällt im Hetiterreich die erste Stadt. Währenddessen macht Achilles sich auf nach Sparta, wo Helenas Vater verstorben ist. Sie ist nun die Herrin der Stadt und muss trotz ihrer Liebe zu Achilles ein starkes Bündnis zur Absicherung ihres Volkes schließen. Zu diesem Zweck kommen Agamemnon und Menelaos in die Stadt. Auch Odysseus ist zugegen und wenig später treffen Hektor und Paris von Troja ein. Das sind einfach zu viele Männer mit gleichenden Vorhaben auf einem Fleck und während hier politische Intrigen und Ränke gesponnen werden ist die dunkle Gefahr aus dem Orient weiter auf dem Vormarsch…

      Aufgrund der vielen Schauplätze wirkt manches ein wenig holprig. Die Erzählweise, die teilweise zu den schnellen Sprüngen zwischen den Locations auch noch mit Rückblenden und Visionen arbeitet, macht es nicht wirklich einfacher den Überblick zu behalten. Da ich mich vor kurzem erst eingehender mit der griechischen Mythologie sowie der Ilias beschäftigt habe ist es stellenweise auch ein wenig schwierig, da sich Autor Nicolas Jarry nur zu ganz wenigen Teilen an die originalen Überlieferungen hält, aber gut, das fällt wohl unter künstlerische Freiheit.
      Es bleibt ein spannender Einstieg in eine Story, die antike Geschichte mit Götter-, Heldensagen und Fantasy vermischt. Klingt vielversprechend und sieht vom Artwork auch sehr ansprechend aus, im typisch Franko-Belgischen Stil gehalten. In Sachen Erzählfluss und Charakterzeichnung ist allerdings noch deutlich Luft nach oben. Man darf auf die drei weiteren Bände gespannt sein.

      Meine Wertung: 6/10

      Kennt jemand die Reihe? Wenn ja, wie hat sie Euch gefallen? Und welche Umsetzung der Sage um Troja findet Ihr am gelungensten? Egal, ob Buch, Film, Comic oder Hörspiel…

      VG, God_W.
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    • Es geht nahtlos weiter...



      Titel: Troja: 2 – Das Geheimnis des Talos

      Verlag: Splitter (Fr: Éditions Soleil)

      Format: 48 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: Troie: Le Secret du Talos

      Autoren: Nicolas Jarry

      Zeichner: Campanella Ardisha

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Der junge und ehrgeizige Achilles will Mykene und das Herz der schönen Helena von Sparta erobern. Doch seine voranschreitende Armee schwebt in größter Gefahr. Eine neu interpretierte Version des Troja-Mythos von Star-Texter Nicolas Jarry.

      Achilles, der junge König von Phthia, und sein Cousin Patroklos sind unterwegs, um mithilfe von Tyndareos, dem König von Sparta, Mykene zu erobern. Bis über beide Ohren in Helena, Tyndareos Tochter, verliebt, weiß Achilles, dass eine Verbindung mit der jungen Frau für Agamemnon, dem mächtigen Herrscher von Mykene, eine Bedrohung darstellen würde. Daher kommt er ihm zuvor und stürzt sich in einen ehrgeizigen und wahnsinnigen Eroberungsplan. Doch unterwegs erwartet ihn eine Überraschung. Tyndareos wurde von einer bizarren Armee getötet, einer Art Aschewolke, die alles auf ihrem Weg vernichtet. Ein blutiges Machtspiel beginnt, der große Krieg scheint unvermeidlich...

      Eine Schlimme Zeit beginnt. Das Orakel schweigt, es stirbt. Die Götter sehen schweigend zu. Angst macht sich breit. Sie dringt bis ins Herz der Grosskönige und der mutigsten Krieger.

      Kronos war verletzt und gekränkt, als die Kinder der Bronzezeit sich von ihm abwandten. Das Tier ist wütend uns sein Denken verschließt sich der Vernunft. Er will nur noch jene vernichten, die ihn verraten haben.

      In Troja entscheidet sich die Zukunft der Menschen. Dort kreuzen sich die Schicksale der wichtigsten Personen dieser Welt.



      Just my 2 cents:
      Ägypten – Der Pharao schaut seinem Sohn beim Schwertkampftraining zu als er die Nachricht von einer schrecklichen Seuche erhält, die sich im Orient ausbreitet. Der Hetiterkönig Suppiluliuma erbittet seine Hilfe, sollte er ablehnen werde die Welt bald nur noch aus Asche und Verzweiflung bestehen.

      Wie schon beim Ersten Band beginnt es mit einer spannenden Einleitung, die sehr atmosphärisch daherkommt und dafür sorgt, dass man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Allerdings geht es halt genau da erstmal nicht weiter, sondern wir landen mal wieder ganz woanders.

      Thessalien – Während Achilles sich einschifft um auf eine Mission nach Kreta zu gehen nimmt Helena Abschied von ihrem Toten Vater. Sie hat sich Menelaos versprochen und der schmiedet mit seinem Bruder Agamemnon weiter finstere Pläne, die aber vorerst noch im Dunklen bleiben.

      In Hattusa macht sich der König für den Krieg bereit, während der Pharao in Theben seine Truppen sammelt.

      In Sparta bemerkt Helena bald, dass sie einen Fehler begangen hat und überlegt, ob Sie Paris um Hilfe bitten soll. Wie das ausgeht kann man sich schon denken…

      Derweil ruft die Erinnye auf Kreta Minos in die Schlacht gegen Achilles, Chiron den Zentauren und ihre Freunde.

      Im Hetiterreich ist die nächste Stadt gefallen und der König steht am Rande der Verzweiflung, als der Pharao mit seinen Truppen zur Unterstützung eintrifft. So schöpfen sie wieder Hoffnung und wollen sich dem Feind der Menschheit gemeinsam entgegenstellen. Doch schon bald ziehen am Horizont schwarze Wolken auf während auf Kreta eine große Schlacht entbrennt…


      Ihr merkt schon, es passiert viel auf den schlanken 48 Seiten dieses Albums. Vielleicht zu viel, denn man verbringt mit allen Charakteren so wenig Zeit, dass einem keiner wirklich ans Herz wachsen will. Die Story an sich ist zwar keineswegs langweilig und vom Artwork her auch schick und stimmungsvoll inszeniert, dennoch bleibe ich auf Grund der vielen Sprünge (oft hat man nur eine Doppelseite oder zwei mit den gleichen Charakteren) sehr auf Distanz mit den Figuren. Ich fühle mich nicht wirklich mit auf eine Reise genommen, sondern fungiere nur als „unbeteiligter“ Zuschauer. Ich hoffe Ihr wisst was ich meine.

      Das sehr schick gestaltete Cover und die schöne Ausstattung, wieder mit Karte und Verzeichnis der Schauplätze und Beteiligten hebt den Band noch knapp über Mittelmaß. Mal schauen, ob in der zweiten Hälfte der Story noch Steigerungen zu erwarten sind.

      Meine Wertung: 6/10

      Wenn Ihr mit einer Story nach der Hälfte nicht so ganz warm geworden seid, zieht Ihr dann trotzdem weiter durch in der Hoffnung, dass es noch besser wird, oder brecht Ihr lieber ab und wendet Euch etwas Anderem zu?

      VG, God_W.
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    • Troja die Dritte:



      Titel: Troja: 3 – Die Rätsel von Samothrake

      Verlag: Splitter (Fr: Éditions Soleil)

      Format: 48 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: Troie: Les Mystéres de Samothrace

      Autoren: Nicolas Jarry

      Zeichner: Campanella Ardisha

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Der junge und ehrgeizige Achilles will Mykene und das Herz der schönen Helena von Sparta erobern. Doch seine voranschreitende Armee schwebt in größter Gefahr. Eine neu interpretierte Version des Troja-Mythos von Star-Texter Nicolas Jarry.

      Achilles, der junge König von Phthia, und sein Cousin Patroklos sind unterwegs, um mithilfe von Tyndareos, dem König von Sparta, Mykene zu erobern. Bis über beide Ohren in Helena, Tyndareos Tochter, verliebt, weiß Achilles, dass eine Verbindung mit der jungen Frau für Agamemnon, dem mächtigen Herrscher von Mykene, eine Bedrohung darstellen würde. Daher kommt er ihm zuvor und stürzt sich in einen ehrgeizigen und wahnsinnigen Eroberungsplan. Doch unterwegs erwartet ihn eine Überraschung. Tyndareos wurde von einer bizarren Armee getötet, einer Art Aschewolke, die alles auf ihrem Weg vernichtet. Ein blutiges Machtspiel beginnt, der große Krieg scheint unvermeidlich...

      Eine Schlimme Zeit beginnt. Das Orakel schweigt, es stirbt. Die Götter sehen schweigend zu. Angst macht sich breit. Sie dringt bis ins Herz der Grosskönige und der mutigsten Krieger.

      Kronos war verletzt und gekränkt, als die Kinder der Bronzezeit sich von ihm abwandten. Das Tier ist wütend uns sein Denken verschließt sich der Vernunft. Er will nur noch jene vernichten, die ihn verraten haben.

      In Troja entscheidet sich die Zukunft der Menschen. Dort kreuzen sich die Schicksale der wichtigsten Personen dieser Welt.



      Just my 2 cents:
      Die zweite Halbzeit beginnt wunderschön gezeichnet mit der Entsendung eines Schiffes nach Samothrake. Was Menelaos damit bezweckt bleibt erstmal unklar.

      Der König von Hattusa lässt sein Volk zur Flucht zusammenrufen. Im Norden und Westen ist sein Reich bereits verwüstet und wird von Flammensäulen bedroht.

      Achilles und Chiron haben die Schlacht auf Kreta überstanden, befinden sich ebenfalls auf einem Schiff nach Samothrake und erfahren unterwegs, dass Kronos vom Chaos nahezu endlose Kräfte verliehen wurden. So hat er Knossos eingenommen, muss seine Kräfte aber noch weiter sammeln um gegen Troja vorrücken zu können.

      Der Pharao ist aus dem Hethiterreich zurück und Helena trifft zusammen mit Paris in Troja ein, wo sie nicht wirklich mit offenen Armen empfangen wird. Aufgrund dieser Beleidigung treffen natürlich auch Menelaos und Agamemnon die letzten Vorbereitungen um in den Krieg zu ziehen. Ihr Eifer wird jedoch schnell gedämpft, als die ersten Ihrer Schiffe von einem Poseidon-Gesandten Leviathan vernichtet werden. Noch haben die Götter des Olymp mitzureden im Kampf gegen Kronos und seine Pläne.

      Die Story nimmt Fahrt auf und nach und nach kristallisiert sich heraus, wer mit wem im Bunde steht und wer gegen wen Intrigen schmiedet oder offen zu Felde zieht. Das Ganze geschmückt mit allerlei Scharmützel, auch vielen Sagenfiguren wie Gorgonen, Zentauren und Zyklopen.

      Auch wenn die Sprünge zwischen Griechenland und seinen Inseln, Ägypten, dem Orient und Troja noch immer etwas holprig wirken schreitet die Geschichte jetzt wenigstens stet voran und die Ziele der Charaktere werden klarer.
      Im weitern Verlauf wird auch einiges an Dramatik geboten. Agamemnon muss sich der schwersten aller Prüfungen unterziehen, Achilles muss die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen und es wird klar, dass sich in Troja das Schicksal der Welt entscheiden wird.

      Ja, Erzählstruktur und Story gefallen mir bei diesem dritten Band etwas besser, vor allem, weil die Ziele der Protagonisten langsam ersichtlich werden. Trotzdem bin ich nicht schwer begeistert. Noch immer etwas holprig mit den ganzen Schauplatzwechseln und vor allem stört mich die wilde Missachtung der griechischen Mythologie wie sie überliefert wurde. Da werden zig Versatzstücke wild zusammengewürfelt und viele Personen machen einfach ganz andere Sachen, als sie eigentlich sollten. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig seltsam, weil mich das bei „Odyxes“ gar nicht gestört hat, aber aufgrund der abgefahrenen Zeitreisethematik war da eigentlich klar, dass es sich um einen abgedrehten, trashigen Genremix handelt. Hier nimmt man den Namen Troja und alles spielt sich innerhalb der Mythologie in der Antike ab. Da habe ich mir eine etwas originalgetreuere Umsetzung erwartet bzw. erhofft. Die zwei drei Kleinigkeiten, die wirklich analog zu den griechischen Sagen sind reißen das leider nicht raus.

      Meine Wertung: 6/10

      Auch wenn ich nicht begeistert bin finde ich den Comic noch immer überdurchschnittlich gut und das Finale darf doch mit Spannung, und der Hoffnung auf einen Paukenschlag zum Schluss, erwartet werden.

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    • Finale des Vierteilers und Abschluss meiner Ausflüge ins antike Griechenland...



      Titel: Troja: 4 – Die Pforten des Tartaros

      Verlag: Splitter (Fr: Éditions Soleil)

      Format: 56 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: Troie: Les Portes du Tartare

      Autoren: Nicolas Jarry

      Zeichner: Campanella Ardisha

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Der junge und ehrgeizige Achilles will Mykene und das Herz der schönen Helena von Sparta erobern. Doch seine voranschreitende Armee schwebt in größter Gefahr. Eine neu interpretierte Version des Troja-Mythos von Star-Texter Nicolas Jarry.

      Achilles, der junge König von Phthia, und sein Cousin Patroklos sind unterwegs, um mithilfe von Tyndareos, dem König von Sparta, Mykene zu erobern. Bis über beide Ohren in Helena, Tyndareos Tochter, verliebt, weiß Achilles, dass eine Verbindung mit der jungen Frau für Agamemnon, dem mächtigen Herrscher von Mykene, eine Bedrohung darstellen würde. Daher kommt er ihm zuvor und stürzt sich in einen ehrgeizigen und wahnsinnigen Eroberungsplan. Doch unterwegs erwartet ihn eine Überraschung. Tyndareos wurde von einer bizarren Armee getötet, einer Art Aschewolke, die alles auf ihrem Weg vernichtet. Ein blutiges Machtspiel beginnt, der große Krieg scheint unvermeidlich...

      Eine Schlimme Zeit beginnt. Das Orakel schweigt, es stirbt. Die Götter sehen schweigend zu. Angst macht sich breit. Sie dringt bis ins Herz der Grosskönige und der mutigsten Krieger.

      Kronos war verletzt und gekränkt, als die Kinder der Bronzezeit sich von ihm abwandten. Das Tier ist wütend uns sein Denken verschließt sich der Vernunft. Er will nur noch jene vernichten, die ihn verraten haben.

      In Troja entscheidet sich die Zukunft der Menschen. Dort kreuzen sich die Schicksale der wichtigsten Personen dieser Welt.



      Just my 2 cents:
      Das große Finale steht an und auch da gibt sich der Verlag bei dem schicken Album keine Blöße. Landkarte und Glossar sind wie immer prima und sogar ein paar Seiten mehr, um die Geschichte nicht noch holpriger als zuvor zu Ende zu erzählen, hat der Autor springen lassen.

      Ich will jetzt gar nicht sooo viel über die Story erzählen, da das jetzt eigentlich alles spoilern würde, aber so viel sei verraten. Es wird episch, blutig, düster und tragisch. Bündnisse werden gebrochen, neue, unerwartete werden geschlossen. Es wird eine Geschichte von Liebe, Verrat und Betrug erzählt. Nicht alle Protagonisten kommen mit dem Leben davon und nicht für jeden wird das Ende wirklich happy.

      Zeichner Ardisha macht wieder einen gewohnt tollen Job, ich glaube zum letzten Teil hat er sogar nochmal ne Schippe drauf gepackt, aber ist es auch Autor Jarry gelungen zum Finale die Kurve zu kriegen? Antwort ist ein ganz klares JEIN. Ja, der Erzählfluss ist stimmiger und weniger holprig, was vor allem daran liegt, dass es nicht mehr so viele Locations gibt. Es wurden ja einige Bündnisse geschlossen und so muss nicht mehr zwischen allzu vielen Gruppen hin und her gesprungen werden und zur finalen Entscheidungsschlacht finden sich ja sowieso alle in und vor Troja ein.

      Auch die Spannungsschraube wird deutlich angezogen und es gab dann wirklich Momente, in denen ich richtig mitgefiebert habe und nicht nur externer Betrachter war. Gerade der finale Kampf um Troja ist auch noch sehr dynamisch und abwechslungsreich gestaltet. Dennoch will der letzte Funke nicht gänzlich überspringen. Nicht alle Charaktere bekommen genug Screentime und die Parallelen zur Griechischen Mythologie sind mir persönlich zu wenige oder zu stark abweichend dargestellt. Alles in allem kein Totalausfall, aber sicher auch nichts, was ich nochmal lesen werde. Trotzdem ist der letzte Band ganz knapp eine Nummer besser als die vorangegangenen Teile.

      Meine Wertung: 7/10

      Wenn jemand Interesse an allen vier Bänden in Top Zustand hat: Gerne eine PN an mich!

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    • Science Fiction at its best!



      Titel: Drifter 1: Crash - Vorzugsausgabe

      Verlag: Cross Cult (US: Image)

      Format: 128 Seiten im Hardcover Albenformat

      Inhalt: US-Hefte #1-5

      Autoren: Ivan Brandon

      Zeichner: Nic Klein

      Klappentext bzw. Angaben des Verlags:
      Ein furioser Space-Western vom deutschen Starzeichner Nic Klein (CAPTAIN AMERICA, THOR) in limitierter Vorzugsausgabe exklusiv mit signiertem und nummeriertem Artprint!

      Beim verzweifelten Versuch zu überleben hat sich die Menschheit im gesamten Universum ausgebreitet und Kolonien auf zahllosen Welten gegründet. Auf dem Rückflug einer Mission legt Pilot Abram Pollux eine schwere Bruchlandung auf Ouro hin. Der Planet, der auf den wenigsten Karten verzeichnet ist, ist ein wahrer Tummelplatz für gestrandete Existenzen: Hier leben die Ärztin Lee Carter, der mysteriöse Prediger Arkady, die Minenarbeiter Della und Chuck, die unter Lebensgefahr die einzige Energiequelle des Planeten abbauen, und ein maskierter Wanderer, der mit einem seltsamen Gerät die elektromagnetischen Stürme bändigt, die über den seltsamen Planeten hinwegfegen, und der Schuld daran ist, dass Abram Pollux seit seinem Erwachen nicht nur einen Weg nach Hause sucht, sondern auch nach seiner Erinnerung …



      Just my 2 cents:
      Die Warnsirenen heulen, der Bordcomputer meldet Hüllenbruch und das Schiff brennt und glüht, als es auf die Atmosphäre eines unbekannten Planeten trifft. Der Absturz ist unvermeidlich… Nur knapp entrinnt Pilot Abram Pollux dem Tod durch ertrinken und bricht am Ufer zusammen. Er schreckt auf, als ein unbekanntes Wesen über ihm beugt… und sticht aus Reflex zu… Doch weder verteidigt sich das blaue Wesen, noch geht dessen Freund auf ihn los. Stattdessen rennt ein anderer Mensch auf ihn zu… und erschießt ihn.

      Tage Später wacht Abram auf. Er befindet sich auf der Krankenstation/Marshalbüro eines abgelegenen Außenpostens namens Ghost Town. Die Gesetzeshüterin ist zugleich die Sanitäterin und hat ihn halbwegs aufgepeppelt. Es dauert nicht lange, bis er bei der Erkundung des Wüstenstädtchens am Ende der Galaxie einen fanatischen Priester kennenlernt und den Weg zum Saloon findet. Dort trifft er sogleich einen alten bekannten wieder, muss sich jedoch aufgrund der Gesetze in der Stadt vorerst zurückhalten.

      Als der Widersacher schließlich die Stadt verlässt beginnt eine Hetzjagd durch die Wüste, wo in der Nacht die sogenannten „Aasfresser“ lauern. Auf der Flucht vor denen landen Pollux und Marshal Carter am Wrack eines abgestürzten Raumschiffs. Pollux ist der Meinung es müsse sein Schiff sein, laut Carter ist das Teil jedoch schon vor über einem Jahr abgestürzt und seitdem sei kein Raumschiff mehr auf dem Planeten angekommen oder notgelandet. Wie kann das sein? Bevor Zeit ist darüber nachzudenken flüchten die Aasfresser aus Angst, und zwar aus Angst von einem sogenannten „Bären“. Das Wesen sieht allerdings gar nicht wie ein Bär aus und verursacht dazu noch extreme, blitzartige Entladungen. Jetzt heißt es erstmal ein Versteck finden und dann kann Abram herausfinden wer ihn umbringen will… und wieso.

      Uns geht es Ähnlich, denn das wollen wir auch herausfinden. Außerdem erwähnt Abram mehrfach, dass er den Tod, oder zumindest sein jetziges Schicksal verdient hat. Weshalb ist er der Meinung? Was hat es mit den ruhigen blauen Wesen und den brutalen Aasfressern auf sich und welche Gefahren lauern in der Mine, wo die Blaue Substanz abgebaut wird? Was weiß der Priester und wer zum Henker ist dieses taffe kleine Mädchen mit der Knarre? Fragen über Fragen und ich kann es kaum erwarten die Antworten darauf in dieser faszinierenden Welt zu suchen und zu finden!

      Der deutschstämmige Zeichner Nic Klein hat lange Zeit in Kanada gelebt und ist einer der wenigen deutschen, die als Comic-Zeichner den Durchbruch in den USA geschafft haben, und das völlig zurecht, wie „Drifter“ eindrucksvoll unter Beweis stellt. Das wirklich grandiose Artwork schafft es mühelos, mich in diese fremde, teils lebensfeindliche und sehr rätselhafte Welt zu entführen. Ich kann den Staub der Straßen „Ghost Towns“ beinahe schmecken und den Wüstenwind in meinem Gesicht spüren. Obwohl das Grundszenario „Wir stürzen auf einer fremden Welt ab und wissen erstmal nicht wo oben und wo unten ist“ wahrlich nicht neu ist, so kann die Umsetzung doch mit einigen Überraschungen und viel Einfallsreichtum punkten. Klar fühlt man sich an Genre-Stoff wie „Pitch Black“ oder „Serenity“ erinnert, findet Ideen aus dem „Wüstenplaneten“ oder „Star Wars“ wieder. Dennoch schaffen Autor Ivan Brandon und Zeichner Nic Klein es, uns das Ganze so frisch und unbefangen zu präsentieren, dass es sich extrem neu und unverbraucht anfühlt.

      Die streckenweise Atemberaubend schönen Zeichnungen finden im großen Hardcover-Album von Cross Cult ihre gebührende Leinwand auf hochwertigem, gestrichenem Papier. Jedes Detail kommt perfekt zur Geltung und an dem ein oder anderen Panel kann ich mich kaum satt sehen. Der Name Nic Klein steht ab jetzt auf jeden Fall ganz weit oben auf meiner „Zeichner-die-ich-mag-Liste“. Einige Skizzen, eine Cover-Galerie sowie ein Interview mit Zeichner Nic Klein und ein Nachwort von Autor Ivan Brandon runden das extrem schicke Gesamtpaket würdig ab. Ich habe die Vorzugsausgabe mit einem signierten Druck (oben Mitte) und Variant-Cover (oben links), aber auch das Original-Cover (oben rechts) finde ich sehr gelungen. Allgemein finde ich die Aufmachung mit dem etwas retro wirkenden Schriftzug wirklich sehr sehr cool.

      Die stellenweise leicht psychedelisch angehauchte Sci-Fi-Story mit Western- und Horror-Elementen sowie einem Touch Mystery ist sehr abwechslungsreich und durchgehend spannend. Die Actionszenen sind wohl dosiert, angemessen brutal und der Plot kommt einem zuerst (nur kurz) sehr klar und vorhersehbar vor, bevor er ganz schnell ins Rätselhafte und Undurchsichtige abtaucht. Dennoch werden mir ständig Bröckchen vorgeworfen, die mich packen und zwingen weiter zu lesen. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und stürze mich nach Beendigung des ersten Teils direkt auf Band zwei.

      Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass ich vom unglaublich plastisch wirkenden Artwork absolut begeistert bin? Kein Wunder, dass Nic Klein auch schon an großen Namen wie Captain America, Thor und dem Punisher arbeiten durfte! Gerade als Science Fiction, Western und Horror-Fan holt mich das Teil einfach komplett ab und ich gebe nur noch nicht die Höchstwertung, weil ich nicht schon bei Band eins mein ganzes Pulver verschießen will.

      Meine Wertung: 9/10

      Habt Ihr Drifter gelesen? Wie fandet Ihr es? Was sind Eure Favorite Sci-Fi-Flics mit Westerneinschlag?

      VG, God_W.
      Ich freue mich immer über Besuch und netten Austausch bzw. Diskussionen in meinem Rezi-Thread:
      :guitar: Just my 2 cents :kette:
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    • Marvel Boy schrieb:

      Bei SF mit Westerneinschlag währe das bei mir Jeremiah von Hermann.
      Firefly gehört auch dazu wenn ich mal in der TV Serienbereich rüberschaue. Allerdings habe ich die Serenity Comics dazu noch nicht gelesen.
      Firefly hatte ich ja schon in der Rezi erwähnt. Aktuell ist mir Filmtechnisch grad noch "Outland" mit Sean Connery eingefallen.
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